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Hallo in die Runde, wir haben im Februar 2020 unseren neuen Hymer BMC-T580 Basis Sprinter bekommen. Leider hatten wir keinen Wechselrichter mitbestellt. Diesen nachzurüsten soll beim freundlichen Hymer Partner 1600€ (600€ WR, 1000€ Lohn) kosten, ein anderer Händler traut sich überhaupt nicht an das Fahrzeug weil Hymer keine Daten rausgibt, der Can Bus das ganze überwacht und wir dann noch die 96AH AMG mit dem überteuerten Litium Akku von Hymer haben. Auch das wir gerne die Netz Vorrangschaltung hätten scheint das ganze kompliziert zu machen. Wer hat schon Erfahrung mit der Nachrüstung und sind die Lohnkosten gerechtfertigt? Scheint sich um Raketenwissenschaft zu handeln, wir wollen doch nur den Toaster, Fön & 2 E-Bike Ladegeräte betreiben :cry: Danke Gruß Stephan Der Wechselrichter kostet doch bereits ab Werk 1.690 €. Wenn es das gleiche Modell ist, ist das ein gutes Angebot. Hallo, es ist zwar keine Raketenwissenschaft einen Wechselrichter mit Netzvorrangschaltung einzubauen, aber es gehört einiges an Arbeit dazu. Dazu gehört: - Passende Position für den Wechselrichter finden. Zum einen soll er unsichtbar sein, zum anderen muss er nahe an die Wohnraumbatterie. - Installationsweg für die 12V Leitungen von der Wohnraumbatterie zum Wechselrichter festlegen. Da man die Leitungen nicht sehen soll, müssen die irgendwie im vorhanden Boden- bzw. Möbelaufbau verschwinden. Eventuell müssen Teile des Wohnraums demontiert werden um die Leitungen zu installieren oder diese müssen mit Zugdraht durch schwer zugängliche Hohlräume eingezogen werden. - Aufdröseln der 230V-Installation, da bei einer Netzvorrangschaltung das Ladegerät für die Wohnraumbatterie und auch der Kühlschrank nicht bei Wechselrichterbetrieb auf 230V laufen dürfen/sollen. Hierfür müssen eventuell neue Leitungen eingezogen werden, die aber ebenfalls nicht sichtbar installiert werden sollen. - Erweiterung der 230V-Absicherung über einen zusätzlichen FI, falls dieser nicht im Wechselrichter integriert ist. - Installationsplatz für Fernbedieneinrichtung des Wechselrichters und den dazu gehörigen Leitungsweg suchen. Man möge entschuldigen, wenn ich nicht alle Tätigkeiten beschreiben habe aber ich denke man bekommt einen Überblick, warum ein Einbau bis zu 1000,- € kosten kann.
Ich halte eine Netzvorrangschaltung für absolut überflüssig, ich komme schon 10 Jahre mit zwei Steckdosen bestens aus ! Ist kein Landstrom vorhanden schaltet man den Wechselrichter auf stand by und er wird erst dann aktiv wenn Strom gefordert wird. Gruß Harald Aus Sicherheitsgründen ist eine Netzvorrangschaltung sinnvoll……. Netzvorrangschaltung bringt einen minimalen Komfortgewinn, hat mit Sicherheit nichts zu tun. Getrennte Steckdosen oder manuelle Umschaltung sind mindestens genauso sicher. Ist aber egal, weil du das erst Mal vom Anfang her denken musst: wo soll der Strom herkommen? AGM - keine gute Idee, Lithium - OK. Bei Fertigbatterien auf Spezifikation achten. Wenn das passt, wie wird geladen? E-Bike würde ich nur bei vorhandener Solaranlage an die Batterie hängen. Gruss Manfred
Ich will das mal so sagen: Wenn ich, wie der TE, einen Hymer habe, der von Haus aus (so meiner) 5! 230V Steckdosen mitbringt und zwar an all den Orten wo ich sie brauche, was in aller Welt, sollte mich dann dazu veranlassen, einen WR OHNE Vorrangschaltung einzubauen, um genau diese dannn nicht nutzen zu können???? Mein Nachbar hat das gemacht und lief dann mit einem Verlängerungskabel durch sein WoMo und hat dann am Ende alle 230V Dosen des WR parallel nochmal installiert - der verflucht den damaligen Rat seines WoMo Hökers noch heute. Wie gesagt: Wechselrichter ohne Vorrangschaltung - kann man machen, ist aber dann auf ewig Kac*e. Nur meine Meinung dazu Gruß
Ich bin überzeugt die meisten Wechselrichter Nutzer haben keine Netzvorrangschaltung und kommen damit, wie ich, bestens zurecht ! Gruß Harald Servus Einen Tag Arbeit an dem FZ, find ich ist normal und dadurch entsteht der Preis. Bei einer Firma die meint die ist in ein paar Stunden fertig, würde ich es nicht machen lassen, gute Arbeit braucht auch eine gewisse Zeit. Die NVS ist komfortabel, hat auch Nachteile... Ich schalte mit einem 2pol Schalter zwischen Landstrom und Wechselrichter um. So kann ich zB den Kühlschrank auf 230V betreiben und die die Schuko über den Wechselrichter
Und was macht das Ladegerät oder EBL, musst du das separat ausschalten ? Gruß Harald Danke für Eure Beiträge! Über Sinn und Unsinn der Netzvorrangschaltung kann man sicher streiten, wir möchten aber alle SD Nutzen und nicht mit dem Verlängerungskabel durch die Gegend ziehen. Ich hatte vergessen zu schreiben das wir "natürlich" eine PV Anlage (200 W) verbaut haben- dafür Sorry; je mehr Info um so besser die Unterstützung. Abschließend scheint der Montagepreis wohl gerechtfertigt wenn ich die Antworten so lese. Allen eine gute Zeit :lanz:
Servus Harald Das Thema vom TE ist schon erledigt, möchte dir auf deine Frage noch Antworten. Ich kann bei meiner Lösung mit dem Schalter Landstrom und Wechselrichter im Womo gleichzeitig verwenden, .)Batterie über den Votronic Laderegler laden und die Schukos über Wechselrichter versorgen, geringe Absicherung vom CP/SP .)die Waschmaschine über Landstrom 90° und Schukos über Wechselrichter und die Batterie wird von der Solar versorgt. .) Kühlschrank über Landstrom und der Rest über Batterie und Solar. .) Und viele weitere Lösungen.... In der einfachen Lösung ist es nicht viel mehr Arbeit als eine NVS einzubauen. Da ich die Schalter schon hatte, habe ich gleich mehrere eingebaut und kann so bei den Geräten wählen welchen Strom diese verwenden können, ALDE (max 1000W) Kühlschrank, Schukos. Bei der Waschmaschine habe ich zwei Schukos und muss umstecken. Ladegerät von Votronic hat einen Hauptschalter und wird bei Bedarf ein/ausgeschaltet EBL hat nur noch die Aufgabe eines Sicherungsverteiler. Ist sicher mehr Spielerei als ein sparen. Sollte man in meinem Aufwand nur machen wen man sich mit 230V wirklich auskennt. Für mich war der größte Nachteil das die NVS bei Stromausfall auf die Batterie umschaltet und diese still und leise aussaugt.
Ich habe noch nie ein Verängerungskabel gebraucht, habe aber auch kein 12m Mobil ! Gruß Harald
Das kann doch normalerweise nicht passieren da doch der WR bei Landstrom Nutzung in der Regel ausgeschaltet ist. Hubert
Eine Frage des Nutzungsprofils. Wenn man mehrere Steckdosen im Mobil gewohnheitsmässig nutzt, ist das eine feine Sache. Wenn man (wie ich) nur einmal im Jahr an Landstrom hängt, und dann nur die Kaffeemaschine umstecken muss, ist eine NVS völliger Overkill. Es geht also beides, und was der TE wie nutzen will, weiss er selbst am Besten. Und dein Nachbar scheint mir, mit Verlaub, nicht der Hellste zu sein. Man kann eine NVS problemlos nachrüsten, ausserdem hat die Kombination WR mit separater NVS mehrere Vorteile gegenüber den WR mit eingebauter NVS. Gruss Manfred Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo Harald, ich auch nicht, ergibt sich aus der Typbezeichnung 580 :oops: somit ist der Kommentar nicht Zielführend Wir haben in unseren Adria einen 2000W Sinus-Wechselrichter nachgerüstet und die Netzumschaltung manuell über einen solchen dreipoligen Umschalter realisiert: Amazon Link Der Umschalter trennt die verschiedenen, im Mobil verbauten 230V Steckdosen vom Landstrom und schaltet auf den Ausgang des WR um. Wir hatten zuerst den Fehler gemacht, das EBL und den Kühlschrank ebenfalls von Landstrom auf WR umzuschalten, was natürlich mehrere unerwünschte Effekte hatte: 1. Bei eingeschaltetem WR fing das EBL an, den Akku aus sich selbst heraus im Kreis zu laden (logisch, darauf hätte man auch eher kommen können :eek: ) 2. Der Kühlschrank mit automatischer Energiewahl (AES) schaltet bei aktiviertem WR automatisch von Gas auf 230V um und belastet somit den Bordakku zusätzlich. Letzteres kann man durchaus auch absichtlich so umsetzen, wir fanden das aber angesichts begrenzter Akkukapazität und Solar-Ladeleistung nicht praktikabel und haben den Kühlschrank ebenfalls vor den Umschalter direkt an den Landstrom-Anschluss gesetzt. Grundsätzlich war die Installation des WR mit Netzumschalter kein größeres handwerkliches Problem und ging relativ flott von der Hand. Als Laien in diesem Metier hat es uns natürlich etwas Zeit gekostet, uns in das Thema Netzumschaltung einzulesen um etwaige Fehler zu vermeiden. Es gibt da einige, potentiell gefährliche Fallstricke wie z.B. die (nicht immer gegebene) galvanische Trennung der WR und andere Details. Da wir uns bei der galvanischen Trennung unseres WR nicht sicher sind, haben wir z.B. alle Leitungen konsequent getrennt (Null, Phase & Erde) und auf einen automatischen Umschalter verzichtet, da diese i.d.R. nur eine Leitung trennen. Zudem muss die 12V Anbindung des WR an den Bordakku natürlich der zu erwartenden Stromaufnahme genügen und sollte kurzschlußfest ausgelegt und ausreichend abgesichert werden. Im Ergebnis funktioniert unsere Lösung mit dem mechanischen Umschalter einwandfrei und ist mit etwas Erfahrung in 230V Elektrik auch von einem Laien umsetzbar.
Ein tolles Fahrzeug, von MB, mit allem Komfort und CAN Bus Anbindung der Aufbauelektrik an den Kfz CAN Bus. Sowas kostet und Änderungen daran sind nicht so ohne. Auch nachträgliche Kabelverlegung (die der Kunde aber nicht sehen möchte) kosten Arbeitszeit. Ich würde sagen: ein Angebot, das weder überteuert noch billig ist. Gruß Andreas Hallo Stefan Lass dich von all den Pfennigfuchsern nicht beirren und nimm den WR nur, wenn der alle Steckdosen in deinem Auto bedient und es dir egal ist, ob Landstrom kommt oder nicht. Ich würde sogar noch weiter gehen und statt eines einfachen Wechselrichters einen Multiplus von Victron inklusive Bedienpanel ( Cerbo ) einbauen lassen. Der kostet zwar deutlich mehr, als das Gerät, das dir angeboten wurde, kann aber auch mehr. Die Kosten für die Installation bleiben gleich. Besuche mal die Seite von Victron und mach dich schlau, was diese Geräte können, bevor du den Auftrag erteilst. Mit freundlichen Grüßen Thomas Doppelt....... |
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