andwein am 18 Okt 2021 11:25:52 Stocki333 hat geschrieben:....l..Ich schildere dir einen Fall der sich vor kurzem zugetragen hat. Und Der für mich leider zu Ende ist-. Der Te hat mich ausgeschlossen. Franz
Gratulation, Dich auch! Ich darf mich auch nicht mehr beteiligen. Ob der sich rumtreibende Ausschließer wohl alle ausschließt die ihn auf Denkfehler hinweisen wollen?? Na ja, ist ja sein Recht wenn er nicht möchte dass andere seine Erklärungsversuche kommentieren. Damit ist jetzt zumindest Ruhe im Karton. Aber die "Ausschließ Funktion" ist schon eine eigenartige Blüte von Meinungsfreiheit in einem Forum das eigentlich von den unterschiedlichen Sichten und Meinungen erst Leben erhält!!! Gruß Andreas
rolfk am 18 Okt 2021 12:54:14 Hängt immer davon ab, wer es wofür einsetzt. Würde der gelbe Button mehr benutzt, würden manche Posts bald verschwinden...
Stocki333 am 18 Okt 2021 13:11:54 andwein hat geschrieben: Ob der sich rumtreibende Ausschließer wohl alle ausschließt die ihn auf Denkfehler hinweisen wollen?? Na ja, ist ja sein Recht wenn er nicht möchte dass andere seine Erklärungsversuche kommentieren. Damit ist jetzt zumindest Ruhe im Karton.
Hängt immer davon ab, wer es wofür einsetzt.
Hier muß ich mal selber an der Nase nehmen. Ich setz das Instrument nicht ein. Andere Sichtweisen sind für ein Bild auch hilfreich. Und ich versuche immer, nicht den Fehler zu machen. Zu sagen, das geht nicht. Sondern zu der Fragestellung eine pasable Lösung zu finden. Und manch Widerspruch hat mich schon geärgert. Aber auch geholfen meine aufgesetzte Ansicht zu ändern. Um einen anderen Lösungsansatz zu finden. Sorry für das Statement. aber ich ticke nun mal so Franz
fschuen am 18 Okt 2021 13:59:39 Stocki333 hat geschrieben:Accus die bei niedriger Spg. ausbalanciert sind. Machen im Letzten Viertel der Entladung Probleme.
Hallo Franz, hier irrst du meiner Meinung nach. Ein Akku, der bei 14,4 V ausbalanciert ist, ist das auch bei niedrigerer Spannung. Das gilt aber umgekehrt natürlich nicht, weil man in den "steilen" Bereich des Spannungsanstiegs muss, um ausgeglichene Zellen zu bekommen. Das heisst, dass ein stets bei 13,8 V geladener Akku einfach nie ordentlich initialisiert wird. Wenn das einmal erfolgt ist, ist auch ein Laden mit niedriger Spannung kein Problem. Wird halt nicht ganz voll. Gruss Manfred
Stocki333 am 18 Okt 2021 14:36:36 fschuen hat geschrieben:Hallo Franz, hier irrst du meiner Meinung nach.
Vom Prinzip muß ich dir Recht geben. Die Aussage von dir mit 14,4 ist korrekt Der Fehler lag bei mir in der nicht korrekten Angabe der Spg. Meine Ansicht bezog sich auf permanente Spannungen unter 14 Volt. Hier sind abe rnicht nur meine eigenen Versuche der ausschlaggebende Grund. Sondern auch Aussagen von Usern die ähnliche Probleme hatten. Auch Winston Zellen sind genau so betroffen wie die Blauen. Danke für die Korrektur. Franz
andwein am 18 Okt 2021 16:47:12 Stocki333 hat geschrieben:...Der Fehler lag bei mir in der nicht korrekten Angabe der Spg. Meine Ansicht bezog sich auf permanente Spannungen unter 14 Volt. Danke für die Korrektur. Franz
So sehe ich ein Diskussion! Nicht im Ausblenden! Gruß Andreas
Gast am 18 Okt 2021 20:10:15 Stocki333 hat geschrieben:Dein Namenskollege hat recht. Ich schildere dir einen Fall der sich vor kurzem zugetragen hat..... 300mV Differenz bei 14,3 Volt Geringe Differenz bei 13,8 Volt Einschalten der Balancer bei 3,2 Volt.
Genau davor habe ich doch gewarnt. Der Balancer muss bei etwa 3,37 V eingeschaltet werden, nicht darunter. Dann ist man im oberen Bereich der V / SOC Kennlinie, und dann gibt es auch bei höheren Spannungen kein OVP. Lies Dir meinen Beitrag noch mal genau durch. Ich habe eine lange Reihe von Tests gemacht um meine Überlegungen zu belegen......ist 100% reproduzierbar.
rolfk am 19 Okt 2021 03:26:27 Und warum empfiehlst du dann aktive Balancer, die auch unter 3,37 V rumbalancen?
Gast am 19 Okt 2021 06:30:44 rolfk hat geschrieben:Und warum empfiehlst du dann aktive Balancer, die auch unter 3,37 V rumbalancen?
zugegeben, meine Aussage war in ihrer Klarheit "suboptimal", Ich hatte geschrieben: der Balancer arbeitet auch bei sehr niedrigen Zellenspannungen. Wenn man bei relativ niedrigem SOC verweilt, z.B. mit 12,8 V Erhaltungsladung parkt, dann führt das zum Bottom Level Balancing. Lädt man dann zügig auf 100 % SOC vor Antritt der Reise, dann laufen die Zellen am Ladeende auseinander. Im ungünstigsten Fall wird eine OVP Abschaltung ausgelöst. Es ist zu empfehlen den Balancer an den voergesehenen Pads mit einem Schalter zu verbinden. Dann kann man ihn nach Bedarf ein oder aus schalten.Es fehlt der klare Hinweis, dass man den Balancer nur über 3,37 V einschalten soll. Indirekt steckt das aber in meinem Vorschlag, den Balancer automatisch vom BMV712 bei 13,5 V einzuschalten, das entspricht 3,37 V Zellenspannung. Aber ich gebe zu, das war dann eher mein "Schnellschuss", und ich möchte mich bei Dir entschuldigen.
fschuen am 19 Okt 2021 08:16:12 Weiss nicht, warum Franz das empfiehlt, aber ich kann dir verraten, warum ich das mache: als Tiefentladeschutz. Es gibt nämlich noch einen steilen Bereich am unteren Ende. Und da verhindert der aktive Balancer, dass eine Zelle - die mit der geringsten Kapazität - vorwitzig auf Null geht: der aktive Balancer als das "bessere" BMS.
"Besser" ist natürlich relativ zu sehen. Mit höheren Lade- oder Entladeströmen bekomme ich auch mit einem aktiven Balancer einzelne Zellen in unangenehme Bereiche, wo ein BMS abschalten würde. Dafür hab ich immer Strom und ein Helferlein, welches unbemerkt im Hintergrund agiert. Betriebssicherheit gegen Zellenschutz - Abwägungssache.
Gruss Manfred
Gast am 19 Okt 2021 09:12:52 fschuen hat geschrieben:Es gibt nämlich noch einen steilen Bereich am unteren Ende. Und da verhindert der aktive Balancer, dass eine Zelle - die mit der geringsten Kapazität - vorwitzig auf Null geht: der aktive Balancer als das "bessere" BMS.
Genau davor wollte ich warnen. Wenn man auch im unteren Bereich der Kennlinie balanciert (Bottom Level Balancing) und danach die Batterie voll lädt, dann laufen die Zellen am Ladeende im oberen Bereich der Kennlinie auseinander, gegebenenfalls bis zum OVP. Wenn man nur im oberen Bereich der Kennlinie balanciert (Top Level Balancing), dann sind dort die Zellen ausgeglichen, laufen aber beim Entladen im unteren Bereich der Kennlinie auseinander, genau so, wie Du das beschrieben hast. Du hast jetzt die Qual der Wahl. Meine Empfehlung ist bekannt: nur im oberen Bereich zu Balancen. Warum? Dort kommt man bei den Zellen ohne Yttrium mit der Ladeendspannung 3,6 ... 3,65 V sehr nahe an die Abschaltspannung OVP von 3,65...3,7 V. Du fragst jetzt, aber dann komme ich doch beim Top Level Balancing wiederum früher beim Entladen an die Abschaltspannung UVP von 2,5 V. Der Unterschied ist, dass man immer mal Vollladen muss, wohingegen die vollständige Entladung eher ungewünscht ist. Damit hat man eine saubere logische Argumentation für das Top Level Balancing.
Acki am 19 Okt 2021 10:13:05 Vielleicht dazu ein Einschub nach mehrjähriger Erfahrung mit den Winston-Zellen: Wenn hier ein korrektes Top-Balancing stattfindet ... in meinem Fall ab 3.50 Volt mit EV-Zellprints ... dann verhalten sich die Zellen auch im unteren Ladebereich ausgeglichen. Dies problemlos bis zur vollen Entleerung der Nominalkapazität (klar, die gelben Zellen haben immer mehr Kapazität, als draufsteht :wink: ).
Ich würde aber bei den blauen Bechern auch nicht auf eine Abschaltspannung von 2.50 Volt gehen ... :nixweiss: Ich würde auch nie bei 3.37 Volt balancieren! :eek:
Stocki333 am 19 Okt 2021 10:16:52 fschuen hat geschrieben:Weiss nicht, warum Franz das empfiehlt, aber ich kann dir verraten, warum ich das mache: als Tiefentladeschutz. Es gibt nämlich noch einen steilen Bereich am unteren Ende. Und da verhindert der aktive Balancer, dass eine Zelle - die mit der geringsten Kapazität - vorwitzig auf Null geht:
Dafür gibt es eine Begründung. Solche Test wurden mit WR- Betrieb gemacht.Also Amperelast über 25 A. Den dort ist ja die Gefahr der Entladungstiefe am schnellsten gegeben. Und passiert dort auch sehr schnell, da man in den Kritischen Bereich der steilen Kennlinie kommt. Obwohl noch genug Kapazität im Accu vorhanden ist. Das ist der springende Punkt für mich gewesen. Auf der anderen Seite gibt es jedoch die User, die sehr geringe Ströme ziehen. Dort kann ein Aktiver Balancer mit guter Leistung sehr wohl etwas bewirken. So wie du das beschreibst.Ist auch in Ordnung für mich. Es gibt jedoch auch eine Kehrseite. Bi Blei sollte man diesen Bereich absolut vermeiden. Geht stark auf die Lebensdauer. Bei Lithium Sollte man die unteren 10% nicht angreifen. Gründe sind vielfältig.Auch kontraproduktiv, wenn man starke kräftige Ladequellen hat. Genau genommen haben wir beide Recht. Aber man sollte nicht vergessen. Wie gehen Neueinsteiger mit der Info um. Auch Besitzer von bestehenden Anlagen. Ersten um nicht verwirrt zu sein. Und Zweitens. Lieber ein wenig vorsichtiger sein und keine Abschaltungen im oberen Bereich zu riskieren. Und der Großteil arbeitet mit geringen Balancerströmen. Das ist die Realität. Für Mitleser. Hier gehts ums Eingemachte Zur Verwirrung der Experten. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Franz
fschuen am 19 Okt 2021 11:40:23 Ich hab auch den Eindruck, wir sind uns alle einig - können uns aber nicht auf eine Formulierung einigen :D Der aktive Balancer soll nicht dazu dienen, die Batterie ganz leer zu machen - zehn bis zwanzig Prozent dürfen gerne drin bleiben als eiserne (?) Reserve. Unter anderem auch deshalb, weil der Ausgleich untenrum die Zellen aus der Balance wirft, wenn - und nur wenn - die Kapazität der einzelnen Zellen voneinander abweicht. Aber bei Tiefentladungen ist die Sicherheit nicht zu unterschätzen. Die erfolgt ja normalerweise mit geringem Strom, und wenn es die Zellen gleichmässig runterzieht, bleiben Schäden aus oder werden wenigstens gleichmässig verteilt. Gilt übrigens auch für Bleibatterien. Wenn man auf die BMS-Abschaltung verzichtet - bei Aufbaubatterien eine Möglichkeit, bei Starterbatterien eigentlich ein Muss - gibt das signifikant mehr Sicherheit.
Gruss Manfred
Gast am 19 Okt 2021 13:10:19 fschuen hat geschrieben: ......bei Tiefentladungen ist die Sicherheit nicht zu unterschätzen. Die erfolgt ja normalerweise mit geringem Strom, und wenn es die Zellen gleichmässig runterzieht, bleiben Schäden aus oder werden wenigstens gleichmässig
Du hast völlig recht mit Deinem Argument. Angenommen, es kommt zu einer Unterspannungsabschaltung mit einer Zelle bei 2,5 V , während die anderen Zellen bei 3 Volt liegen. Wird nun die abgeschaltete Batterie durch einen Monitor, das BMS selbst oder andere stille Verbraucher langsam weiter entladen, dann kann das dazu führen, dass die zuerst entladene Zelle nicht nur tief entladen , sondern durch die anderen 3 Zellen sogar umgepolt wird. Eine kurzzeitige Tiefentladung kann eine LiFePO4 Zelle überleben, eine Umpolung führt ab -1,2 Volt jedoch zum sofortigen Exitus. Wenn man also reines Top Level Balancing macht, dann sollte man unbedingt sicher stellen, dass keine nennenswerten Verbraucher nach einer Unterspannungsabschaltung an der Batterie hängen. Ein ISDT Bat Go Monitor kann in so einem Fall tödlich sein. Er verbraucht 30 mA, entsprechend 0,72 Ah pro 24 Stunden. Mag sein, dass die Batterie den ersten Tag noch überlebt, viel länger aber nicht.
Gast am 19 Okt 2021 13:38:49 Acki hat geschrieben:Wenn hier ein korrektes Top-Balancing stattfindet ... in meinem Fall ab 3.50 Volt mit EV-Zellprints ... dann verhalten sich die Zellen auch im unteren Ladebereich ausgeglichen.
Aber doch nur, weil sie kein Drift aufweisen. Dann gibt es aber auch nichts zu balancieren. Bei gedrifteten Zellen ist Deine Aussage falsch. Ich würde aber bei den blauen Bechern auch nicht auf eine Abschaltspannung von 2.50 Volt gehen ... :nixweiss:
Hast Du dafür eine belastbare Referenz? Anmerkung: Wenn jemand bei niedrigen Temperaturen mit hohen Strömen entlädt, dann bleibt ihm nichts anderes übrig. Gegebenenfalls muss man sogar auf 2,0 V gehen (siehe Anweisung von Winston). Eine höhere Abschaltspannung hat immer den Vorteil, dass nach einer Abschaltung noch etwas mehr Restladung zur Verfügung steht, bis zur beginnenden Tiefentladung bei etwa 2 V. Ob diese Restladung bei den gelben größer ist als bei den blauen weiß ich nicht. Entsprechende Messungen gaben keine klaren Ergebnisse. Ich würde auch nie bei 3.37 Volt balancieren! :eek:
Mag ja sein, dafür kenne ich aber keine technisch sinnvolle Begründung. ......und so entstehen die vielen Mythen die leider herumgeistern und zu mehr Verwirrung führen, als Aufklärung.
Acki am 19 Okt 2021 14:36:41 RolfB hat geschrieben:... Aber doch nur, weil sie kein Drift aufweisen. Dann gibt es aber auch nichts zu balancieren. Bei gedrifteten Zellen ist Deine Aussage falsch. ...
Meinst DU!? Genau dieses Top-Balancing fängt die gedrifteten Zellen wieder ein und gleicht sie wieder an! Aber wenn Du Erfahrung zu Mythos konvertieren willst, dann darfst Du die Lithium-Geschichte hier gerne neu schreiben ... und ich werde mich auch gerne wieder raus halten!
Tinduck am 19 Okt 2021 16:50:18 Differenzen zwischen Top-Balancierten Zellen bei Tiefentladung ergeben sich durch unterschiedliche Kapazitäten der Zellen (Fertigungstoleranzen). Die können oben so gut ausbalanciert sein, wie sie wollen, wenn man sie danach gleichmässig entlädt, wird automatisch die Zelle mit der geringsten Kapazität als erstes UVP auslösen.
Dagegen kann bei langsamer Entladung natürlich ein aktiver Balancer helfen, aber besser wärs vielleicht, es durch geeignete Maßnahmen erst gar nicht so weit kommen zu lassen… Ich bin auch der Meinung, dass bei vernünftigem Top Balancing kein aktiver Balancer nötig ist. Ob das Balancing der gängigen Chinabrettchen jetzt vernünftig ist oder nicht, ist wieder ne andere Diskussion :D
bis denn,
Uwe
fschuen am 19 Okt 2021 17:19:00 RolfB hat geschrieben:Eine kurzzeitige Tiefentladung kann eine LiFePO4 Zelle überleben, eine Umpolung führt ab -1,2 Volt jedoch zum sofortigen Exitus.
Hast du das aus einer belastbaren Quelle? Ich kenne ein Experiment, bei der eine Zelle auf 0 V entladen und sofort wieder mit geringem Strom geladen wurde, ohne dass ein Schaden entstand. Längeres liegen bei 0 V, und erst recht umgekehrtes Aufladen führt aber zur Zerstörung der Zelle durch Korrosion. Ich weiss aber nicht, wie schnell das geht. Gruss Manfred
Gast am 19 Okt 2021 17:25:27 fschuen hat geschrieben:Hast du das aus einer belastbaren Quelle?
Ja, es gab eine Studie, wie man Lithium Batterien vollständig entladen könnte, damit sie beim Transport kein Gefahrengut darstellen. Dort gab es einige aussagekräftige Details. Mal sehen ob ich die Studie wieder finde.....
rolfk am 19 Okt 2021 20:33:36 RolfB hat geschrieben: Der Balancer muss bei etwa 3,37 V eingeschaltet werden, nicht darunter.
Ich würde auch nie bei 3.37 Volt balancieren! :eek:
RolfB hat geschrieben:Mag ja sein, dafür kenne ich aber keine technisch sinnvolle Begründung. ......und so entstehen die vielen Mythen die leider herumgeistern und zu mehr Verwirrung führen, als Aufklärung.
Ihr redet alle von verschiedenen Konzepten. Von verschiedenen Balancern. Von verschiedenen Balancing Strategien. Von verschiedenen Anwendungen. Von verschiedenen Grundeinstellungen. Wie soll ein Anfänger damit was anfangen.
fschuen am 20 Okt 2021 08:09:12 Es geht gerade um 4s LFP, Vorteile des aktiven Balancers. Beim Initialisieren gibt es Strategien, aber beim Balancing nicht. Kann man machen oder nicht, die meisten machen's. Und hier sind ja nicht nur Anfänger unterwegs.
Gruss Manfred
rolfk am 20 Okt 2021 10:28:21 fschuen hat geschrieben:Es geht gerade um 4s LFP,
Na, eigentlich ist das nicht von der Zellenzahl abhängig, mit Ausnahme der Überspannungs- und Unterspannungsfälle. fschuen hat geschrieben:.... Vorteile des aktiven Balancers.
Vorteile des aktiven Balancers ist, dass er keine Energie vernichtet und somit auch für höhere Ströme weniger warm wird. Thats it, das ist alles. Hier, oben, werden die mir bekannten, und auch schon hier besprochenen 3 verschiedenen Varianten munter durcheinandergeworfen - den Wandlertyp, das sind die ganz kleinen - den Kondensatortyp, das sind die etwas größeren, - den QN...dingsda, der mit einem Powerbus daherkommt und 20fach teuer ist. Die beiden oberen leiden alle darunter, dass sie Energie nur von Zelle zu Zelle schieben und auch nur auf sehr zweifelhaft große Spannungsdifferenzen reagieren. Das aber ist genau beim besprochenen 13,8 V Fall unbrauchbar. Die Einsatzspannung ist das zweite Thema, entweder ist sie zu klein, oder sie ist ziemlich groß und unpräzise. Ein oder zwei Typen sollen dabei gewesen sein, die etwas besser waren. fschuen hat geschrieben:Beim Initialisieren gibt es Strategien, ....
Ja. Parallel oder in Serie. Mit oder ohne BMS. Sonst noch was ? Um es vorwegzunehmen - seit einiger Zeit stehen hier meine ersten LiFe herum, 8 Zellen, natürlich als 24 V verschaltet. In Serie geschaltet zum Initialisieren, mit einem JBD. Die waren etwa 5 Ah auseinander, das hat kein 7 Stunden gedauert, und das JBD hat sie gleich gehabt. Wen das wundert .... ja ich hatte son Dings dazwischen, welches ich schon beschrieben habe.... fschuen hat geschrieben:(Strategien) ....aber beim Balancing nicht.
Eiwei, da sind wir etwas verschiedener Meinung. Alleine aus der obigen Diskussion sehe ich - Top balancing - Bottom balancing - Ladungsverschiebung bei leerem Akku zum Stützen von Zellen mit geringerer Kapazität. Imho ist Top Balancing bei 12 V Lixxxx in Bleiumgebung die ausschliesslich erste Wahl, weil wegen der notwendigen geringen Spannungsdifferenz zwischen Top-Ladespannung und OVP-Grenzen kein Raum für schlechte Top Initialisierung ist. Und deswegen halte ich auch von jeder Rumbastelei an der Ladung der Zellen (durch aktive Balancer) im unteren Spannungsbereich nichts, weil man sich da die kostbar und mühsam errungene Top-Initialisierung zerstört. Dabei ist es egal, ob man die "Bastelei" hinnimmt, weil der Einsatzpunkt der Spannung undefiniert oder unter 3,37 V ist, oder weil man das sogar absichtlich haben will, um "die schlechte Zelle" zu stützen.... (Wer ne schlechte Zelle hat und sich dran stört, kann ein oder zwei Junglas parallel schalten....das bring mehr als ein Balancer, der weder weiss, was er tut, noch dafür überhaupt genügend Strom liefert... den für einen Ladungsausgleich reichen 2 A nicht)Wenn der Akku wieder vollgeladen wird, mit den hier üblichen Stromorgien, saust die Akkuspannung durch die letzten 2 % der Kapazität (das ist der Bereich über 3,37 V) in geschätzen 5 bis 10 min durch, das sind selbst bei 2 A Balancerstrom mal gerade 0,2 bis 0,3 Ah, ein Klacks verglichen mit dem, was ein aktiver bei niedriger Spannung und genügend Zeit so anrichten kann. fschuen hat geschrieben:Kann man machen oder nicht, die meisten machen's. Und hier sind ja nicht nur Anfänger unterwegs.
Gruss Manfred
Man kann ne Menge machen, wenn man weiss, was man tut. Du bist ein Beispiel dafür. Ich habe auch aufgehört dem zu wiedersprechen. Aber, wenn du hier schreibst, dass für einen Starterakku ein BMS nicht geht: Schon vor längerem habe ich den Vorschlag gemacht, einen Starteakku eben doch mit einbe JBD zu überwachen. Mit einer 20 A Version. Das Fahrzeug wird natürlich direkt an den Akku angeschlossen, der JBD steuert entweder ein Hochlastrelais ( für den restlichen Aufbau) und/ oder ein Alarmsystem, wenn der Akku ausserhalb der eingestellten Überwachungsparameter ist. Und das würde beispielsweise Laden bei Untertemperatur sehr hübsch verhindern... Um nochmal den heftig diskutierten 13,8 V Fall anzusprechen: Mit einem JBD kann man den Akku dabei sehr wohl bei Laune halten. Zumidest in dem Fall, wenn eine Zelle "zu voll" ist: 3,38 + 3,38 + 3,38 + 3,46 (13,8 V) sind immerhin 50 mV Differenz, da st ein JBD längst fleissig bei der Arbeit. Liegt aber nur eine Zelle etwas zurück: 3,35 + 3,4 + 3,4+ 3,4 (13,75 V) ist es enger, nicht weil der Balancer nicht arbeitet, sondern weil eine vergleichsweise größere Ladungsdifferenz vorliegt. Printbalancer können das wegen der höheren Einsatzspannung nicht, Aktive wegen ihrer höheren Ansprechdifferenz nicht. Und das ewige Gejammere, dass der JBD nur eine so geringe Balancerleistung hat - erstens kann man was daran machen, dass sie so klein ist, zweitens macht er auschliesslich das Richtige. Ach ja, und der Ruhestrom eines JBD ist im 0,1 mA, DAS entläd selbst eine leere Zelle selbst in Monaten nicht. Da können sich die aktiven B. ziemlich lange nach strecken.
Gast am 20 Okt 2021 20:09:07 rolfk hat geschrieben:Die beiden oberen leiden alle darunter, dass sie Energie nur von Zelle zu Zelle schieben und auch nur auf sehr zweifelhaft große Spannungsdifferenzen reagieren. Das aber ist genau beim besprochenen 13,8 V Fall unbrauchbar.
Was ist schlecht daran Energie von Zelle zu Zelle zu schieben, statt sie in Hitze zu verbraten? Klingt so als ob Du weder ein CBM400 Print von EV Power inder Hand hattest, wenn es 8 Watt verbraten hat und nicht mehr wusste wohin mit der Hitze. Meine Schachtel mit den getesteten passiven Balancern quillt über, ich habe sie "alle" ausprobiert. Ich habe verschiedene Varianten davon selbst entwickelt, gebaut und getestet. Noch hast Du jemals den von mir angesprochenen aktiven Heltec Balancer an eine aktuelle Batterie angeschlossen und verschiedene Lade / Entladezyklen gefahren mit 13,8, 14,0, 14,2, 14,4 Volt, bei gleichzeitigem Datenloggen der 4 Zellspannungen, mit Aktivierung des Balancers ab 2,5 Volt, ab 3,4 V, dann ab 3,37 V. Du hast auch nie die Strom versus Differenzspannung Kennlinie dieses Balancers gemessen, oder gar die Zeit wie schnell er eine fremd eingespeiste Delta Ladung auf die übrigen 3 Zellen verteilt. Und dann kommst Du und redest von zweifelhaften grossen Spannungsdifferenzen die unbrauchbar sind. Das ist unseriös. Ich habe eine Batterie mit 4 Zellen komplett geladen, indem ich nur eine Zelle aufgeladen habe, und der Heltec Balancer hat den Rest erledigt. Die Zellen waren hinterher auf 1 bis 2 mV beieinander. Das schafft kein normaler passiver Balancer. Der kennt ja nicht mal den Ladezustand der Nachbaren. Der active macht aber genau das, und das kann er verdammt gut. Inzwischen gibt es einige Freunde, die ihre Lithium Zellen mit niedriger Spannung lsden und ab und an mit dem Heltec Balancer initialisieren........Dieser aktive Balancer ist wie eine rundlaufende Turbine im Vergleich zu einem Kolbenmotor, der eine perfektionierte Fehlkonstruktion ist. Also mach Dich erst mal schlau bevor Du versuchst Manfred zu erklären was Sache ist. Amen.
Stocki333 am 20 Okt 2021 21:17:02 RolfB hat geschrieben: Amen.
Ist das dein Vorname, Im Alten war der ja nicht bekannt. Sorry wenn ich mich einmische. Aber du hast einen Neubeginn versucht. Tu dir doch selbst einen Gefallen und falle nicht in die alten Gewohnheiten zurück. Du bist jemand der über so viel Wissen verfügt. Die Krankheit dabei ist, deine kurze und harte Antwort auf Meinungen.Tu dir doch selbst einen Gefallen. Schreib lieber oder eröffne ein Thema über das Balancing aus deiner Sicht. Und lass dort die Erfahrung mit den Balancierversuchen einfliessen. So kann man das auch besser beurteilen. Den du kennst ja meine Meinung. Als Fleisiger MItstreiter. Auch andere Mütter haben schöne Töchter. Und eine andere Meinung oder Erfahrung ist bei vielen hier Willkommen. Aber akzeptiere auch andere Ansichten. Das ist auch Forumskultur, Nicht immer vernünftig auf die Reihe zu bekommen. Nehme mich auch manchmal an der Nase. Und schicke die Zeilen nicht ab. Trotzdem. Willkommen zurück. Franz
Gast am 20 Okt 2021 22:14:15 Stocki333 hat geschrieben:.......Die Krankheit dabei ist, deine kurze und harte Antwort auf Meinungen......
ich bin lernfähig, versuche mich zu bessern.....
MountainBiker am 20 Okt 2021 22:20:35 Hallo RolfB, na hoffentlich hast Du das mit einen ausreichend genauen mV-Meter auch gemessen. Das schafft kein normaler passiver Balancer.
Natürlich kann man das mit passiven Balancer erreichen, dass ein Abgleich auf 1mV genau erfolgt. Du brauchst nur die von mir entwickelten Balancer mit Widerständen entsprechender Genauigkeit bestücken und sorgfältig kalibrieren! Siehe hier --> LinkAber was ist der Sinn darin? Es gibt keinen, den der Balancer soll nur erreichen das kein OVP beim Laden im Regelbetrieb erfolgt und die Ladung der Einzelzellen im 1 Prozentbereich genau abschließt und nicht im Promillebereich - das hat keinen Mehrwert. Und das ein passiver Balancer thermisch überlastet wird, kann mehrere Ursachen haben: - schlecht initialisierte Zellen; - keine Ausreichende Kühlung (dafür muß man schon selber sorgen, nennt sich Thermal Design); - Balancerleistung und Ladestrom/Ladeschlußspannung passen nicht zusammen; - OVP-Einstellung zu hoch; ... Hier im Forum gibt mehr als hundert LiFePO4/LiFeYPO4 Systeme mittlerweile, die auf Basis dieser einfachen passiven TOP-Balancer jahrelang störungsfrei funktionieren, einen wichtigen Punkt hierbei hat ja rolfk schon angesprochen, die Leistungsaufnahme des Systems im Ruhemodus! Meine Meinung dazu!
rolfk am 21 Okt 2021 01:00:38 RolfB hat geschrieben: Noch hast Du jemals den von mir angesprochenen aktiven Heltec Balancer an eine aktuelle Batterie angeschlossen
Hab ich tatsächlich nicht.Brauche ich auch nicht. Denn du hast ja viel Zeit darauf verwendet und dich in die Dinger verliebt. Was du aber ausblendet, oder schönredest, wie ich sagte, ist der Ruhestrom, das macht in 10 Wochen 20 Ah aus. Deswegen ein Ausschalter... Oder die Tatsache, das du selber sagst, das Balancen nur Oberhalb von 3,37 V stattfinden soll.. und das Ding hält sich nicht dran, gell? RolfB hat geschrieben: Das schafft kein normaler passiver Balancer. Der kennt ja nicht mal den Ladezustand der Nachbaren.
Stimmt. Er, oder wenigstens der Prozessor, kennt nur die Spannung des Nachbau. Genau wie der Heltec, der gleicht auch. nur Spannung aus, nicht Ladezustand. RolfB hat geschrieben: Also mach Dich erst mal schlau bevor Du versuchst Manfred zu erklären was Sache ist. Amen.
Du hast keine Ahnung, was ich beruflich alles gemacht habe, und seit wann.....Ich bin kein Laborant, der mit teuren Messgeräten umgehen kann. Die hatte mein Elektronikingenieur.
Gast am 21 Okt 2021 05:56:18 rolfk hat geschrieben:Was du aber ausblendest, oder schönredest, wie ich sagte, ist der Ruhestrom, das macht in 10 Wochen 20 Ah aus. Deswegen ein Ausschalter...
Ich werde auf Deine Polemik nur mit Fakten antworten: Der originäre Heltec Balancer schaltet von selbst unter 3 Volt Zellenspannung in den Sleep Mode mit einem Stromverbrauch von < 0,1 mA. Das ergibt in 10 Wochen < 0,17 AhOder die Tatsache, das du selber sagst, das Balancen nur Oberhalb von 3,37 V stattfinden soll.. und das Ding hält sich nicht dran, gell?
Der Grund für meinen ersten Beitrag war genau diese Tatsache, vor der ich einen Anwender hier im Forum warnen wollte, um dann den Trick mit dem Schalter zu beschreiben. In anderen Foren hat man sich einfach bedankt für den Tip. Die Reaktion hier im Forum kennst Du ja selbst am besten. Stimmt. Er, oder wenigstens der Prozessor, kennt nur die Spannung des Nachbarn.
die gängigen passiven Balancer wie beispielsweise die EV Power prints haben keinen Prozessor. Jeder dieser passiven Balancer hat seine individuelle Kennlinie, behaftet mit den Bauteiletoleranzen. Er kennt eben nicht die Spannung des Nachbarn. .......Genau wie der Heltec, der gleicht auch. nur Spannung aus, nicht Ladezustand.
Richtig, und genau das soll er machen um keinen OVP auszulösen. RolfB hat geschrieben:Du hast keine Ahnung, was ich beruflich alles gemacht habe, und seit wann.....Ich bin kein Laborant, der mit teuren Messgeräten umgehen kann. Die hatte mein Elektronikingenieur.
Habe meinen Kommentar wieder gelöscht, da ich nur mit Fakten antworten wollte.
Chr1 am 21 Okt 2021 08:48:27 Da hier nun in meinem Beitrag ausführlich über das Balancen diskutiert wird -was haltet ihr von dem Balancer den ich vorsichtshalber zusätzlich montiert habe? Der soll ja angeblich extrem niedrig im Ruhestromverbrauch sein. Habe ihn momentan nicht angesteckt. Kann man dafür eigentlich auch einen Aus Schalter bauen? Freu mich über sachliche Hinweise dazu.
Lg Chri
MountainBiker am 21 Okt 2021 09:11:30 Hallo, Der originäre Heltec Balancer schaltet von selbst unter 3 Volt Zellenspannung in den Sleep Mode
Bei 3V Zellspannung ist der LiFePO4-Akku nahezu leer! Die Ladungsmenge vor UVP ist gering!  Jeder dieser passiven Balancer hat seine individuelle Kennlinie
Das trifft auch auf alle aktiven Balancer zu: Auch das quantisieren ist Toleranzen und Fehler unterworfen und auch der die Schaltregler für den Ladungsaustausch haben verschiedene Ausgleichsströme bzw. bei einer zentralen Steuerung eines gezielten Ladungsausgleichs der D/A-Wandler. Regel No1: Alles ist fehlerbehaftet! Die Kunst liegt darin den Fehler so klein zu halten, dass es keine Auswirkungen auf einen sicheren Betrieb hat.
rolfk am 21 Okt 2021 09:42:09 Ich beziehe mich auf deine Post --> LinkIch verzichte darauf, das im einzelnen zu kommentieren, da du letzlich wieder, wie immer, nur die Zeit anderer Leute verschwendest. Hier --> Linkschreibst du selber, dass der Heltec bis 3 V herunter arbeitet, und dass er das nicht tun sollte, sondern nur oberhalb 3,37V/Zelle. Und deswegen führst du einen Schalter ein, für eine Sicherheitsfunktion. Wenn sich Leute in anderen Foren dafür bedanken - deren Problem. Ich mache das nicht, ich empfehle das nicht. Es ist unsicher, es ist unnötig. Und das ist mein letztes Wort.
Stocki333 am 21 Okt 2021 09:52:37 Oder die Tatsache, das du selber sagst, das Balancen nur Oberhalb von 3,37 V stattfinden soll.. und das Ding hält sich nicht dran,
Mal nur so laut gedacht. Ihr kennt doch noch den Tröt, wo ich den CS Accu zerplügt habe. Der war mit einem BMS ausgerüstet das keine Verbindung nach aussen zum Anwender hatte. DIeses BMS hat einen Balancerstrom von 37 mA. Und es hat erst bei 14 Volt eingesetzt. Denke mir viele Fertigaccu der damaligen Zeit sind mit solchen BMS ausgerüstet. Und was leist man an Problemen bei diesen Accus. Sehr wenig. Die haben aber auch schon einige Jährchen auf dem Buckel. Der Hersteller gibt ja ein Spannungssfenster von 14,6 Volt an. Verträgt aber ein bischen mehr, soweit wir das abschätzen können. Warum gehen alle BMS Hersteller auf diese Spannungsfenster von 14,4 Volt. Von nicht programmierbaren BMS. Die Entwickler haben sich das doch nicht aus den Finger gesaugt. Da stecken doch xxx Stunden Entwicklungszeit dahinter. Und Tests. Anderseits weiß man das ein 4S Accu bei 13,6 -13,7 Volt als Voll gilt. So als Hausnr. 100Ah - 99 %. Geht man jetzt in den Spannungsbereich mit der Ladeschlußspannung um die 14 - 14,2 Volt. Geht sehr wohl. Aber wo ist der Sinn dahinter. Lebensverlängerung. Na Ja. Und man kann diesen Accu sehr wohl in diesem Spannungsbereich ausbalancieren. Der wird auch funktionieren. Wenn die Ladetechnik dazu angepasst ist. Nur wo ist jetzt der praktische Nutzen wenn ich vielleicht einen Zusatzbalancer brauche. Ist doch nur eine Fehlerquelle mehr. Mit fraglichen Nutzen. Und wenn ich mir ein Szenario vorstelle: User auf Urlaub. Accu geht in OVP. Steht hilflos da ohne Strom. Wendet sich ans Forum. Man will aus der Ferne helfen. Und es gibt sehr einfache Verfahren um den Accu auszugleichen. Hat der aber auch noch Zusatzbalancer verbaut. Wer ist verantwortlich für den Fehler. Kann ja auch die Ladetechnik falsch laufen. Ist der Accu aber auf einer niedrigen Ladespannung eingestellt und hat bisher problemlos funktioniert. Man das aber nicht weiß. Bekommst den Accu, mit den Möglichkeiten den ein User draussen, hat nicht in den Griff. Weil du auf eine falsche Spur setzt. Und noch ein Punkt der zum nachdenken anregen sollte. Firmen wie Victon geben dir die Möglichkeit, seine Ladequellen so einzustellen, das sie für gewisse Zeit in einem anderen Spannungsfenster arbeiten. Warum machen die das. Liegt vielleicht der Grund dort, das sie wissen, wie man mit Lithium umgeht. Oder ist es nur Inovation und Weiterdenken. :mrgreen: :mrgreen: Und ich bin nach wie vor der Ansicht. Ein Lithium Accu muß ohne Zusatzbalancer funktionieren. Und in einem Spannungsfenster arbeiten, wo alle käuflichen Komponenten damit klar kommen. Auch ältere Geräte. Wenn der Accu mit den geringen Balancerströmen nicht klar kommt. Dann ist der Fehler nicht beim BMS zu suchen. Sonder liegt wo anders. Franz
Stocki333 am 21 Okt 2021 10:04:06 rolfk hat geschrieben:Ich mache das nicht, ich empfehle das nicht. Es ist unsicher, es ist unnötig.
Dem schliesse ich mich an. Mit einer Einschränkung. Mitzuführen für den Notfall. So wie es Acki einmal beschrieben hat. Oder ich bei den Notfallmaßnahmen. Alles andere ergibt keinen Sinn. Franz
Gast am 21 Okt 2021 12:59:28 Stocki333 hat geschrieben:Ich mache das nicht, ich empfehle das nicht. Es ist unsicher, es ist unnötig.
Ich kann das zwar nicht nachvollziehen. Ich will aber auch keine Zeit mehr aufwenden Eure fest gefahrene Meinung zu ändern. So packe ich meine Messdiagramme wieder weg. Das spart mir Zeit und ich muss mich nicht ärgern über diverse polemische Beiträge.
Chr1 am 21 Okt 2021 16:25:39 Chr1 hat geschrieben:Was haltet ihr von dem Balancer den ich vorsichtshalber zusätzlich montiert habe? Der soll ja angeblich extrem niedrig im Ruhestromverbrauch sein. Habe ihn momentan nicht angesteckt. Kann man dafür eigentlich auch einen Aus Schalter bauen? Freu mich über sachliche Hinweise dazu.
Lg Chri
Da ihr mich in der Aufregung komplett ignoriert habt zitiere ich mich nochmal selbst :-)
rolfk am 21 Okt 2021 16:40:21 Aus diesem Thread: --> Link
Perlen am 21 Okt 2021 16:50:26 Hallo,
ich habe eine externen Heltec Balancer eingebaut. Dieser ist aber nicht ständig angeschlossen. Wenn ich sehe das die Spannungen mal etwas mehr als 15mV auseinander gehen stecke ich ihn über den Stecker einige Stunden an. War bis jetzt erst zweimal nötig.
andwein am 21 Okt 2021 16:54:09 Stocki333 hat geschrieben: Und ich bin nach wie vor der Ansicht. Ein Lithium Accu muß ohne Zusatzbalancer funktionieren. Und in einem Spannungsfenster arbeiten, wo alle käuflichen Komponenten damit klar kommen. Auch ältere Geräte. Wenn der Accu mit den geringen Balancerströmen nicht klar kommt. Dann ist der Fehler nicht beim BMS zu suchen. Sonder liegt wo anders. Franz
Ich glaube ich verstehe dich und ich tendiere grundsätzlich zu deiner Meinung. Aber man sollte doch erst einmal ein bisschen Genauigkeit walten lassen. 1. Ob der Balancer extern vom BMS montiert ist oder auf der BMS Platine sitzt ist egal 2.Hat man beim DALY oder JBD einen externen Balancer eingebaut hängt es von den eingestellten Parameter auf dem BMS ab ob man mit dem internen, externen oder vielleicht sogar mit beiden arbeitet (oder arbeiten lässt) 3. Lässt man einem 30/50mA Balancer nach der der Ladung genügend Zeit wird er die Zellen auch sauber balancieren, aber: eine 100Ah Zelle mit 1% Drift/Ladeunterschied hat halt nun mal eine Differenz von 1Ah. Und der 0,03A Top Level Balancer muss jetzt aus jeder der anderen 3 Zellen 1Ah über den Bleedresistor vernichten! Das sind 5Ah / 0,03A = 166 h. Habe ich irgendwo einen Denkfehler?????? Bitte korrigiert mich. 4. Ein aktiver Balancer mit 3A braucht 20 Min um aus den anderen drei Zellen 1Ah in die schwache Zelle umzuleiten 5. Ein weiterer Punkt ist der Zeitpunkt des Balancings: während der Ladung (verhindert gut OVP, während der Entladung (verhindert gut UVP) oder einfach immer (Helltec) Wenn man diese Gedanken deiner Aussage noch hinzufügt bin ich voll bei dir. Gruß Andreas
rolfk am 21 Okt 2021 17:02:35 Und mit einem Booster kann der JBD das alles alleine...
Stocki333 am 21 Okt 2021 19:12:46 andwein hat geschrieben:1. Ob der Balancer extern vom BMS montiert ist oder auf der BMS Platine sitzt ist egal
2.Hat man beim DALY oder JBD einen externen Balancer eingebaut hängt es von den eingestellten Parameter auf dem BMS ab ob man mit dem internen, externen oder vielleicht sogar mit beiden arbeitet (oder arbeiten lässt)
Diese 2 Aussagen gehören eigentlich zusammen. Und hier bin ich bei dir. Man kann das machen. Gestatte mir folgende Aussage. Wer so etwas in seinen Accu einbaut, von den Fertigaccu Verkäufern, spart sich das aufwendige Initialbalancing. Das Kostet Zeit und Geld aber auch Technisches Equipment. Was sich wieder auf dem Preis auswirkt. Diese Aussage betrifft Fertigaccus. Die Selbstbauer sind hier eine andere Baustelle. 4. Ein aktiver Balancer mit 3A braucht 20 Min um aus den anderen drei Zellen 1Ah in die schwache Zelle umzuleiten
Rechnerisch geht sich das aus. Aber wie nachhaltig ist das Ganze. Für mich ein sehr wichtiger Punkt. Bei Accus deren Initialbalancing korrekt durchgeführt wurde, wissen wir es definitiv. das die mit den Kleinen Balancerströmen klarkommen. Was wir aber hier in der Runde nicht definitv wissen: 1. Wann arbeitet der Balancer wirklich sinnvoll. Betonung liegt auf sinnvoll. 2. Ist der Accu ausgeglichen durch den Zusatzbalancer. Brauche ich den überhaupt noch. Oder beginnt damit ein Teufelskreis. Weil der Balancer immer wieder umschaufeln muß. Weil sich der Accu nicht so verhält wie ein Accu der Initialbalanciert wurde. Einer der wenigen, der Antwort auf diese Frage geben könnte, wäre rolfB. Hoffe das er über seinen Schatten springt und einen neuen Tröt zu diesem Thema bringt. 5. Ein weiterer Punkt ist der Zeitpunkt des Balancings: während der Ladung (verhindert gut OVP, während der Entladung (verhindert gut UVP) oder einfach immer (Helltec)
Während der Ladung und Entladung ist OVP fast unmöglich. Accu ist halbwegs im Lot = Vorrausetzung. Ovp kann auftreten im letzten Bereich der Entladung. Dort sollte man aber gar nicht hinkommen. Und wenns passiert. Der User sollte froh sein um die Abschaltung. Auch wenn es so nicht sieht. Wenn OVP. dann oben, bei beginnend 13,8- 14 Volt. Und hier könnte ein kräftiger Balancer helfen das zu verhindern. Ja aber nur wenn der Ladestrom nicht zu kräftig ist. Bei einem 50 A Booster nützt ein 5 A Balancer überhaupt nix. Den du bist schon im steilen Teil der Kennlinie. Als Beispiel der 100Ah Accu. Spannung beim Laden 13,8 mit einem 50 A Booster. Accuzellen sind bei 99 % . Wieviel Minuten braucht der noch um auf 14,4 Volt zu kommen. Da kann man mit seinem 5 A Balancer nichts mehr ausrichten. Der ist für die Wurst. :mrgreen: 3. Lässt man einem 30/50mA Balancer nach der der Ladung genügend Zeit wird er die Zellen auch sauber balancieren,
Vollkommen richtig. Womit wir wieder bei der Bleiladetechnik sind. Die bietet uns doch durch seine Einstellmöglichkeiten vile Vorteile. So als Hausnr. Blei/ Säure Ca 2 Std. Gel Bis zu 8 Std. Solarregler das selbe Spiel. Einige Einstellbar auf andere Spannungen für ein Perfektes Topbalancing mit einstellbarer Zeitkonstante. In der Formel 1 gibt es den Spruch. Das Gesammtpaket muß passen. Gilt das nicht auch in der Lithium - Ladetechnik im Wohnmobil und Vans. Angepasst an seine Ladetechnik, funktionieren auch ander leicht geringere Spg. beim Lithium Accu. Franz
Stocki333 am 21 Okt 2021 19:18:11 rolfk hat geschrieben:Und mit einem Booster kann der JBD das alles alleine...
Richtig. Deine Arbeit ist super zu diesem Thema. Damals hab ich geschrieben- Wie lange wird es dauern, bis BMS mit höheren Balancerströmen auf den Markt kommen. Das 200er soll das ja bereits können. Und auf die Diskussionen freue ich mich schon heute. Brauchen wir das überhaupt. Solche Ströme. Die Accus mit den alten BMS funktionieren doch sehr gut. Wette alte Unterhose, das es so kommt. Franz
rolfk am 21 Okt 2021 22:07:53 At Andwein, 3 Zellen mit je 1 Ah bei 0,03 A Strom sind 66 Stunden balanciert.
Gast am 22 Okt 2021 07:03:56 Stocki333 hat geschrieben:Einer der wenigen, der Antwort auf diese Frage geben könnte, wäre rolfB. Hoffe das er über seinen Schatten springt und einen neuen Tröt zu diesem Thema bringt Franz
Hallo Franz, Deine Sachlichkeit ist wohltuend. Inhaltlich hätte ich einiges beizutragen. Mein Versuch hier über meine Erfahrungen mit dem Heltec Balancer zu berichten hat fast nur "negative" Reaktionen ausgelöst. Die Behauptung von rolfk ich würde "Nachteile verheimlichen, Dinge schönreden, oder die Zeit anderer verschwenden" ist keine Einladung zur weiteren Diskussion. Ich habe weder die Zeit noch die Lust ständig meine Äußerungen zu verteidigen. Beispiel: Ich könnte hier berichten, wie verschiedene Balancer sich im Test verhalten bei Winston Zellen, die ihr Lebensende erreicht haben. Solche Zellen habe ich mir besorgt. Mache ich nicht, denn ich müsste wieder erklären "welchen Mehrwert" das brächte. Natürlich könnte ich einen Tröt aufmachen und dann die unliebsamen Wadelbeiser mit dem gelben Knopf wegdrücken. Nicht auszudenken, was ich damit für einen Shitstorm auslösen würde. Es gibt andere Foren, die einen freundlicheren Ton pflegen, primär im englischsprachigen Raum..... --> LinkDu selbst hast mir vorgeworfen, meine Krankheit wäre, die kurze und harte Antwort auf Meinungen. Das ist mir noch in keinem anderen Forum passiert. Deshalb kann ich nicht über meinen Schatten springen. In diesem Sinne grüße ich Dich, mit einem weinenden Auge rolfb
Stocki333 am 22 Okt 2021 09:20:59 RolfB hat geschrieben: Mein Versuch hier über meine Erfahrungen mit dem Heltec Balancer zu berichten hat fast nur "negative" Reaktionen ausgelöst.
Ist immer ein Problemkreis, wenn jemand mit neuen Ideen daher kommt. Und man ist halt versucht, mal schnell in die Tasten zu hauen. Bevor man sich das durchdenkt. Ist halt ein menschliches Problem. Sehe es einfach positiv, wenns hier im Forum ein bischen "Menschelt". Beispiel: Ich könnte hier berichten, wie verschiedene Balancer sich im Test verhalten bei Winston Zellen, die ihr Lebensende erreicht haben. Solche Zellen habe ich mir besorgt. Mache ich nicht, denn ich müsste wieder erklären "welchen Mehrwert" das brächte.
Hast du die Zellen von einem Link, den ich dir mal geschickt habe. Zu diesem Thema kann ich auch etwas beitragen. Wenn auch mit einem BG-08. und 130er Winston. Und warum intressiert es mich und auch viele hier mit dem Zusatzbalancer. Weil die Accus älter werden, und sich dann gewisse Wehwechen einschleichen. Wie bei uns Menschen. Und dann wäre es eine Lösung, die du erarbeitest hast. Du warst deiner Zeit vorraus. Genau so wie rolfk. Mit euren Ideen und Umsetzung. So sehe ich das. Jeder ging einen anderen Weg. Aber das Ziel ist das selbe. Funktionierende Accus. Und auch Andreas (andwein) hat mal kurz berichtet, wie sein Original eingebauter Zusatzbalancer den Accu gefangen hat. Hier solltest du mal deine Ansicht überprüfen. Und steig nicht auf jede Unqualifizierte Meldung ein. Damit tust du dir selber einen Gefallen. Nachdenkken darüber, was der Geschrieben hat. Und seine, andere, Ansicht oft im Hinterkopp behalten und in einer Ruhigen Phase das durchdenken. So kommt man oft auf andere Ideen oder Lösungsansätze. Du selbst hast mir vorgeworfen, meine Krankheit wäre, die kurze und harte Antwort auf Meinungen.
Dazu stehe ich auch. Ich bin schon manchmal vor dem Bildschirm gesessen und Nachgedacht was du uns sagen willst. Der Scheiß dabei ist. Man interpretiert dann seine Meinung hinein. Und die Antwort ist nicht das, was du gemeint hast. So entstehen oft sinnlose verletzende Tröts. Die Behauptung von rolfk ich würde "Nachteile verheimlichen, Dinge schönreden, oder die Zeit anderer verschwenden" ist keine Einladung zur weiteren Diskussion.
Liegt aber auch daran, das man den sogennanten Zweitnutzen durch fehlende Information von deiner Seite nicht erkennt. Und wenn du manchmal einen Praxisbezug herstellst, so ist das kein Fehler. So kann man sich mehr vorstellen. Warum. Weil auch Leser, die überfordert sind, sich etwas vorstellen können darunter. Einfach nach dem Motto. Könnte mir ja auch bei meinem Selbstbau passieren. Hab das Ding gebaut, aber eigentlich keinen Tau von der Materie. Hoffentlich funktioniert der, wie er soll. Und wenn nicht, hat der sicher keine Lust, in den Keller gezogen zu werden. Sondern er braucht Hilfe und klare Vorgaben. Und keine harten Aussagen. Überdenke mal deine Ansicht. Fakten auf den Tisch legen, ist nie verkehrt. Lies dir mal meinen Tröt durch mit den Notfallmaßnahmen durch. Mich überrasht immer wieder noch das Feedback dazu. Entschädigt für vieles. Franz
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