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Truma C3400 und Diesel Luftheizung vs Luftfeuchtigkeit


stp69 am 15 Okt 2021 12:17:28

Glück Auf Ihr Rumtreiber,

Ich bin ja nun Teilzeitlebender im Wohnmobil, bedeutet, dass ich in der Woche rund 3 und ganz selten mal 4 Nächte im Auto verbringe. Dazu habe ich mich entschlossen, da der Diesel immer teurer wird und ich auch keine Lust habe, jeden Tag 120 Km und bis zu 3 Stunden auf der Autobahn oder in Bus und Bahn zu verbringen. Umweltschutz ist kein vordergründiges Thema, nehme ich aber auch mit… (OK Boooomer). Damit bin ich dieses Jahr gestartet.

Jetzt wird es wieder frisch an den Socken und mit meiner betagten Trumatic (23 Jahre) bin ich nach der ersten Woche Betrieb überhaupt nicht zufrieden.
An den Fenstern läuft morgens das Wasser runter, im Alkoven hab ich das Gefühl, dass sich Feuchtigkeit hinter Verkleidungen sammelt. Ich möchte nicht wissen was da wächst, wenn die Temperatur tagsüber nicht mehr 2 Stellig wird. Ich glaube nicht, dass Luftentfeuchter etwas nutzen, ich meine ich bin am Tag von 18-08 Uhr im Auto. Koche, esse, atme und ja auch Körperpflege. Das alles dampft doch und findet sich an Scheiben und anderen Stellen wieder. Und mit Gas noch mehr heizen bringt ja auch noch mehr Feuchtigkeit mit. Leider. Die Zwangsbelüftung durch mein Dachfenster und der Spalt offene Fenster an Fahrer- und Beifahrertür hat nicht viel gebracht. Alles fühlt sich morgens kalt und klamm an bei abgelesenen 18 Grad im Auto.

Aufgrund der Parksituation, die ich jetzt nicht näher beschreiben möchte, kann ich mir keine Isomatten auf das Auto legen.

Nun hege ich den Gedanken, mir eine Luftheizung einzubauen. So ein Chinakracher, 5kw für 150-200 Euro. Wenn ich mit frischer Außenluft heize, soll nicht so viel Feuchtigkeit im Auto sein, hab ich mal irgendwo gelesen oder in einem Youtube Video gesehen.

Kann mir diese These jemand bestätigen? Bei der Truma wird doch auch Außenluft durch den Kamin angesaugt….

Bei diesem Vorhaben, ich habe eine Hecksitzgruppe, möchte ich die Heizung mit Tank in einem Staufach unter dem Heckfenster unterbringen. Frischluft aus der Reserveradmulde die sich darunter befindet (ggf. kommt der Tank auch da rein), Abgasrohr durch die Reserveradmulde nach außen so, dass die Abgase nicht wieder in die Frischluft gesaugt werden.

In diesem Staufach liegt ein Heizungsrohr der Truma. Wenn ich aus der Luftheizung die warme Luft mit einem Zwischenstück da einspeise, so der Plan, kann ich dann davon ausgehen, dass die warme Luft auch die restlichen Rohre nutzt um sich im Auto zu verteilen? Ich habe 1 Rohr welches zwischen den Wassertanks geht und unter dem Küchenblock zur Aufbautür die sich direkt hinter der Beifahrertür befindet. Ein anderes Rohr geht von der Heizung unten durch die Nasszelle dann bis zum Alkoven hoch. Oder stellt die Truma eine Hürde da und der warme Luftstrom endet dann? Es handelt sich um eine Trumatic C 3400 Ausführung 3. Jemand eine Idee wie ich das vor dem Umbau prüfen kann?

Haufen Fragen :) hat das schon mal jemand umgesetzt?

Viele Grüße und bleibt Gesund
Stephan

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Gast am 15 Okt 2021 12:34:52

NUr mal grundsätzlich und völlig unabhängig von der Heizart, angemerkt.

Wenn Du Dein Fahrzeug aufheizt, egal womit, wird sich an den Stellen wo Kältebrücken vorhanden sind, wie z.B. Scheiben. Holme, andere nicht isolierte Außenwände etc., Wasser kondensieren und sich niederschlagen. Das lieg einfach daran, das warme Luft mehr Wasser aufnehmen kann und wenn diese an Kältebrücken abfällt, fällt auch das Wasser wieder aus.

Kondensat läßt sich nur durch vollständige Isolierung vermeiden und das ist bei unseren WoMos so gut wie unmöglich.

Gruß

Scout am 15 Okt 2021 13:12:33

stp69 hat geschrieben:An den Fenstern läuft morgens das Wasser runter, im Alkoven hab ich das Gefühl, dass sich Feuchtigkeit hinter Verkleidungen sammelt. Ich möchte nicht wissen was da wächst, wenn die Temperatur tagsüber nicht mehr 2 Stellig wird.

Wie schon erwähnt, die Bildung von Kondenswasser hängt nicht mit der Heizung, sondern mit mangelnder Lüftung zusammen
Du atmest pro Nacht einen halben Liter Wasser aus und am Tag produzierst du zusätzlich zur Atemfeuchtigkeit einiges an Feuchtigkeit, die muss raus.
Zwangsbelüftung und Fenster einen Spalt öffnen reichen da nicht aus.
Da hilft nur lüften, lüften und nochmals lüften.

Gruß
Scout

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gordan am 15 Okt 2021 15:28:02

Ich gehe mal davon aus dass dein Womo auch so alt (23 Jahre) ist, wie die Trumatic C3400 die du hast. Bist du dir sicher dass dein Womo im Allgemein, kein Problem mit Dichtigkeit hat!? Das sollst unbedingt zu erst überprüfen. Ob mit Gas oder Diesel geheizt wird, kommt am Ende absolut das gleiche raus. Mit Frisch- Außenluft im Winter, bei weit unter Null Grad zu heizen, hat m.M.n. keinen Sinn Lüften ist schon ein guter Vorschlag und sicherlich notwendig, aber vorher muß alles in Ordnung gebracht werden was die Dichtigkeit des Womos betrifft. Ein Chinakracher wird auch nicht helfen, wenn dir Wasser irgendwo ständig in Womo rein läuft, was meine Vermutung ist!? :)

Gruß Gordan

UweHD am 15 Okt 2021 17:00:31

Wie schon geschrieben wurde, die Kondensatbildung hängt einzig damit zusammen, dass der Innenraum nutzungsbedingt eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit aufweist und diese Feuchtigkeit bei Kontakt mit kalten Oberflächen genau dort kondensiert.

Abhilfe schafft da nur das Vermeiden von Kältebrücken (sicherlich nur schwer machbar) oder die Verringerung der Luftfeuchtigkeit im Innenraum. Letzteres kann man fast nur durch stärkeres Lüften (also Austausch der warmen, feuchten Innenraumluft gegen kältere trockenere Außenluft) erzielen, was allerdings natürgemäß die notwendige Heizleistung bzw. -kosten erhöht.

Ob man diesen Austausch nun durch Ansaugen von Außenluft über die Heizung oder Nutzung der eingebauten Trumatic und zusätzliches Lüften über offene Fenster etc. erzielt, ist unerheblich.

Mein Fazit daher: Den Einbau einer zusätzlichen Heizung, die kalte Außenluft ansaugt, kann man sich sparen und statt dessen genauso gut stärker lüften

stp69 am 15 Okt 2021 22:23:57

Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Erfahrung. Ich wusste, dass ich mit meinem Anliegen hier richtig bin.
gordan hat geschrieben:Ich gehe mal davon aus dass dein Womo auch so alt (23 Jahre) ist

Ja ist es, BJ 1997 EZ 01/1998

gordan hat geschrieben:Bist du dir sicher dass dein Womo im Allgemein, kein Problem mit Dichtigkeit hat!? Das sollst unbedingt zu erst überprüfen.

Habe ich letztes Jahr gemacht. Wasserschaden beseitigt und auf Dichtigkeit prüfen lassen, Ergebnis: OK

Als Fazit aus den vorherigen Antworten sehe ich also davon ab, mir den Chinaböller einzubauen und lüfte einfach mehr. Das wird schon kompliziert, vor allem wenn es auf die Minus Grade zugeht. Anstelle von einer Chinaheizung suche ich mir also jetzt zusätzliche Decken und Schaffelle :)

Danke, Glück Auf und bleibt Gesund.
Stephan

ElWiWo am 28 Okt 2021 04:22:29

Alles was hier bisher über Kältebrücken und Kondensatbildung gesagt wurde, ist sicherlich richtig. Trotzdem: Eine Sache gibt es, die ich etwas anders bewerten würde. Es ist nicht egal, ob kalte Außen Luft angesaugt oder warme Innenluft gequirlt wird. Es kommt auf die absolute Feuchte an. Und die ist bei kalter Luft viel niedriger.als bei warmer. Also trocknet die erwärmte Kaltluft das Womo, weil sie erstens die relative Luftfeuchtigkeit im Fahrzeug senkt und zweitens den Luftdurchsatz, das heißt den permanenten Lüftungsfaktor erhöht. An der grundsätzlichen Kondensatproblematik an deinen Fenstern, speziell der nicht abgedeckten Frontscheibe ändert das auch eher wenig. Ich hatte mal eine China Heizung in meinem Segelboot. Die war billig, Laut, heizte zuverlässig und regelte sich so gut wie nicht runter. Ich würde sie trotzdem aus den o. g. Gründen als Zusatzheizung einbauen. Ist nicht so teuer und spart jede Menge Gas.
Gruß, Willi

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