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Upgrade Windows 11 1, 2


Gast am 18 Okt 2021 19:37:03

Hallo,

ich habe gestern die Windows 11 *.iso Datei runtergeladen (5.1GB)
dann die *.iso Datei auf DVD gebrannt und den Setup gestartet.
Vorher natürlich die Kompatibilität meines Laptops Win 10 geprüft.
Ich habe den Upgrade über Nacht laufen lassen, heute morgen
dann die letzten "Schritte" machen lassen.
Jetzt läuft Windows 11, bislang merke ich noch kaum Unterschiede zu Win 10.
Außer, dass man jetzt die Icons in der Taskleiste mittig setzen kann. :roll:
Hier ist der Link zum Downloaden: --> Link

Viel Erfolg
Gruß
Siggi

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macagi am 18 Okt 2021 19:48:50

Habe 8 PCs im Haus, die Hälfte davon nur ein paar Jahre alt. Nur einer wird nicht sofort als Upgrade untauglich eingestuft. Eine Frechheit ist das! Na ja, bis 2025 ist ja noch lange hin.

xiquadrat am 18 Okt 2021 20:08:40

macagi hat geschrieben:Habe 8 PCs im Haus, die Hälfte davon nur ein paar Jahre alt. Nur einer wird nicht sofort als Upgrade untauglich eingestuft. Eine Frechheit ist das! Na ja, bis 2025 ist ja noch lange hin.

sehe ich eigentlich genauso. Wenn nicht gerade professionelle Gründe für ein Upgrade auf Win11 sprechen, gibt's wenig Anlass zu wechseln solange Win10 noch supported wird. Da kann man ruhig mal die ersten paar Runden Bugs auf dem alten BS aussitzen. Und dann wird irgendwann sowieso neue Hardware fällig. Und wenn nicht, dann kann man die alte Hardware auch noch ein bis zwei Ewigkeiten mit 'nem Linux am Leben halten.

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peter1130 am 18 Okt 2021 21:29:36

Windows 11 kann mir mit seinen bescheuerten Anforderungen gestohlen bleiben. Da haben die sich wieder einen gebastelt. :wolke:

suedkind am 18 Okt 2021 21:36:12

Es gibt nur ein ordentliches Update von Windows 10 .... ein Upgrade auf UBUNTU oder MINT. LTS wird ohne Aufforderung immer auf dem neuesten Stand gehalten.

fulli1 am 18 Okt 2021 21:52:12

Moin Siggi,
danke für den Link!
Die ISO werde ich mir auch mal runterladen, aber mit der Installation warte ich erst noch ab.
Gruß
Volker

Gast am 18 Okt 2021 22:15:17

macagi hat geschrieben:Nur einer wird nicht sofort als Upgrade untauglich eingestuft

Das liegt meist nur an BIOS- / UEFI-Einstellungen. Secureboot muss aktiviert sein, ebenso das TPM.

StefanF am 18 Okt 2021 22:22:33

Philoucamper hat geschrieben:[
Das liegt meist nur an BIOS- / UEFI-Einstellungen. Secureboot muss aktiviert sein, ebenso das TPM.


Schön, wenn das stimmen würde... Meist liegt es daran, dass der Prozessor nicht unterstützt wird.

Gruß, Stefan

huohler am 18 Okt 2021 22:26:01

suedkind hat geschrieben:Es gibt nur ein ordentliches Update von Windows 10 .... ein Upgrade auf UBUNTU oder MINT. LTS wird ohne Aufforderung immer auf dem neuesten Stand gehalten.


Nicht jeder ist bereit mit einem "frickel OS " produktiv zu arbeiten. Ich erinnere nur an LiMux --> Link
Hubert

Gast am 18 Okt 2021 23:03:01

peter1130 hat geschrieben:Windows 11 kann mir mit seinen bescheuerten Anforderungen gestohlen bleiben. Da haben die sich wieder einen gebastelt. :wolke:

Ok, für Dich. Der Link sollte ja auch für die Leute sein, die Interesse daran haben!

suedkind am 19 Okt 2021 00:16:38

huohler hat geschrieben:Nicht jeder ist bereit mit einem "frickel OS " produktiv zu arbeiten. Ich erinnere nur an LiMux --> Link
Hubert

Klar .. da hätten die Sesselfurzer ja mal engagiert mitdenken müssen. Aber nachdem ihnen mit der schwabinger Karotte vor der Nase rumgewedelt wurde sind die Kästchenschieber vor Freude von einem Bein auf´s andere gehüpft.
Von Frickelsofware zu schreiben ist sowas von gestern. Wegen Formatierungsfehler ist noch keiner vom Rathaus gesprungen.
Wer aber auf seine tägliche Koloskopie steht ...wohlan ... Redmond machts ohne daß der Patient was merkt :lach: .
Haut bei Linux nicht so hin :roll:

macagi am 19 Okt 2021 07:14:57

In der Tat liegt es meist am Prozessor, nicht am TPM oder UEFI Boot.

Die Fachzeitschrift c't schreibt ja auch dass Microsoft die Liste der unterstützten Prozessoren nach "Gutsherrenmanier" geschrieben habe. Ich denke mal mit freundlicher Unterstützung der Prozessorhersteller.

Ich denke dass ich nur noch die Rechner auf denen ich das wirklich brauche mit Windows nach 2025 weiterführen werde. Streamen können die auch unter Linux. Aber wer weiss was mit Linux bis dann ist. Erstmal abwarten.....

pipo am 19 Okt 2021 09:07:27

Kann hier nicht mal themenbezogen diskutiert werden? Immer gleich dieses Windowsbashing bzw. andere OS sind geiler :roll:

macagi hat geschrieben:In der Tat liegt es meist am Prozessor, nicht am TPM oder UEFI Boot.

Beides kann vor einer Installation/Prüfung unter Win10 in der REG so korrigiert werden, dass eine Installation auch ohne diese Grundvorraussetzungen möglich ist. Wird aber explizit nicht empfohlen!! Aus meiner Sicht lohnt es auch nicht, da Win11 kaum nützliche Features mit bringt.

Weiterhin verwundert mich, dass es Foris gibt, die noch Immages auf DVDs brennen ;D

xiquadrat am 19 Okt 2021 09:40:48

macagi hat geschrieben:Die Fachzeitschrift c't schreibt ja auch dass Microsoft die Liste der unterstützten Prozessoren nach "Gutsherrenmanier" geschrieben habe. Ich denke mal mit freundlicher Unterstützung der Prozessorhersteller.

also ganz so ist es, glaube ich, nicht. Es geht da um die Anfälligkeit für bestimmte side-channel Angriffe (z.B. Spectre, Meltdown usw.). Und da kommt's neben dem Prozessorhersteller halt auch auf die Board Hersteller an, inwieweit die Boards, bzw. BIOS'e noch supported werden.

Das MS keine Lust hat, dauerhaft jede mögliche CPU/BIOS Kombination in welcher historischen Konfiguration auch immer zu supporten wenn gleichzeitig die Hardwarehersteller sich bei kritischen Problemen einen Lenz machen, kann man irgendwie schon auch verstehen, finde ich.

Das die da wahrscheinlich einfach auch statistische Kriterien zu der Häufigkeit von Board/CPU Kombos herangezogen haben, würde mich in dem Zusammenhang nicht wundern. Deshalb sieht die Liste vermutlich auch so gewürfelt aus.

xiquadrat am 19 Okt 2021 09:48:49

pipo hat geschrieben:Weiterhin verwundert mich, dass es Foris gibt, die noch Immages auf DVDs brennen ;D

man lernt einfach nicht aus ;)

goorooj am 19 Okt 2021 10:24:33

Einen Rechner upgrade ich bereits seit glaube ich 14 Jahren immer wieder, dessen Board + Prozessor ist schon lange auf max, AMD Phenom II Quadcore. Das letzte was reinkam war eine neue Grafikkarte, ich glaube vor 2 Jahren....
ich glaube vorgestern hat mir mein Rechner erzählt dass er nicht für Windows 11 geeignet ist.... solange da aber Support auf Windows 10 ist, ist mir das egal. In 5 jahren kann ich dann mal über neues Board+Prozessor+Speicher... nachdenken.

Ich glaube ich habe auf dem damals noch mit Windows XP angefangen, kann aber auch Windows 7 gewesen sein. Wenn der dann in 5 Jahren ein neues Board kriegt hat der knapp 20 jahre auf dem Buckel. Da kann man schon mal über eine Generalüberholung nachdenken.

Ich habe noch noch Musik-Hardware ( ein 10 Jahre altes Tascam US-1800 16-Kanal Audio- und Midiinterface ) die nur mit Windowstreibern funktioniert, mit Wine geht da nix, und einige Games die mir ganz lieb sind, und deswegen auch noch Windows-Rechner. Sonst wär das schon längst Linux.

Ich bin zwar Informatiker, allerdings habe ich soviel beruflich damit zu tun dass ich daheim eher zurückhaltend bin was digitale Dinge angeht. Mein Wohnmobil ist auch im Prinzip völlig analog, ich will gar kein Internet, ausser was tatsächlich wichtige Informationen angeht, wenn ich Urlaub habe... und die kriege ich auf dem Handy.

ich bin schon lange dazu übergegangen kleine RasPIs oder Beaglebones mit Debian für spezielle Aufgaben zu verwenden, die ich digital erledigen will... einer hängt am Fernseher für Netflix, Amazon, Youtube... einer macht NAS, Backup und Mediaserver, ein anderer hängt an einem alten Braun Regie Verstärker aus den späten 70ern ( mit Canton Boxen aus den 80ern... ), darauf läuft ein MPD, greift auf den Mediaserver zu und ist per MPD Client vom Handy aus zu steuern...

macagi am 19 Okt 2021 10:47:51

goorooj hat geschrieben:ich bin schon lange dazu übergegangen kleine RasPIs oder Beaglebones mit Debian für spezielle Aufgaben zu verwenden, die ich digital erledigen will....


Genau das (oder so ähnlich) macht bei mir kein Raspi, sondern eben im Wozi ein ausgewachsener Desktop hinter dem Dernseher, oder in anderen Räumen ein MiniPC (10x10x2cm gross). Die laufen aber bisher alle unter Win10, nicht Linux.

Am meisten schmerzt mich mein relativ neues Tablet, erst 2 Jahre alt, mit 4Kern Prozessor und WIn10 Pro drauf. Dürfte unter Linux auch laufen, allerdings vielleicht ohne Touchscreen Treiber.

Gast am 19 Okt 2021 12:29:27

pipo hat geschrieben: Aus meiner Sicht lohnt es auch nicht, da Win11 kaum nützliche Features mit bringt.

Weiterhin verwundert mich, dass es Foris gibt, die noch Immages auf DVDs brennen ;D


Ja, das stimmt. lohnt wirklich nicht!

Auf DVD gebrannt habe ich nur deshalb, weil ich noch ein paar rumliegen habe und sonst
keine Verwendung mehr dafür habe, ;-)

pipo am 19 Okt 2021 12:32:51

siggitim hat geschrieben:Auf DVD gebrannt habe ich nur deshalb, weil ich noch ein paar rumliegen habe und sonst
keine Verwendung mehr dafür habe, ;-)

Nachvollziehbare Erklärung :mrgreen: :zustimm:

goorooj am 19 Okt 2021 13:24:15

macagi hat geschrieben:
Genau das (oder so ähnlich) macht bei mir kein Raspi, sondern eben im Wozi ein ausgewachsener Desktop hinter dem Dernseher, oder in anderen Räumen ein MiniPC (10x10x2cm gross). Die laufen aber bisher alle unter Win10, nicht Linux.


Diese PCs habe ich schon vor Jahren abgeschafft wegen Stromverbrauch. Ich habe auch noch fast alles Cat6 verkabelt. Die Raspis laufen sehr sparsam. Und sind klein....

siggitim hat geschrieben:Auf DVD gebrannt habe ich nur deshalb, weil ich noch ein paar rumliegen habe und sonst
keine Verwendung mehr dafür habe, ;-)


Ach mach dir nix draus, ich brenne auch noch auf DVDs. ich habe 2 hier verschiedene Ubuntu Workstation Versionen für die Desktops im Einsatz, 2 Serverversionen, ein CoreOS für Dockerhosts, XENserver ( auch mehrere Versionen ), FreeBSD für die NAS, PFsense für die Firewalls... und so weiter.
DVD Brennen und schnell das externe Laufwerk an einen Server anschliessen geht tatsächlich schneller, rein Zeitmässig für mich, als einen USB stick zu machen. Vor allem kann ich die schön in einem Ordner wegsortieren.
Und: Gewohnheit.
Für die VMs, was 90% der Installationsarbeit ist, mounte ich die ISOs eh direkt.

Ich habe schon viel mit Setup von Images im Netzwerk gemacht ( seit Ghost damals ), OPSI etc., aber irgendwie komme ich immer auf die DVDs zurück. ¯\_(ツ)_/¯

macagi am 19 Okt 2021 14:35:28

goorooj hat geschrieben:Diese PCs habe ich schon vor Jahren abgeschafft wegen Stromverbrauch. Ich habe auch noch fast alles Cat6 verkabelt. Die Raspis laufen sehr sparsam. Und sind klein....


Ach, die sind ja sowieso nur an wenn man sie braucht, und wegen den paar W mache ich mir keine Gedanken.
Cat6 ist natürlich das Beste!

rkopka am 19 Okt 2021 14:43:35

goorooj hat geschrieben:Diese PCs habe ich schon vor Jahren abgeschafft wegen Stromverbrauch. Ich habe auch noch fast alles Cat6 verkabelt. Die Raspis laufen sehr sparsam. Und sind klein....

Ich hatte einen alten Desktop als Webserver zuhause laufen. Als ich dann mal meinen Stromverbrauch genau aufgenommen habe (alle Geräte einzeln gemessen), stellte sich heraus, daß der Rechner einen sehr großen Anteil am Gesamtverbrauch hatte.

RK

macagi am 19 Okt 2021 17:08:18

Ja, die älteren Netzteile hatten 200W oder mehr.
Das Netzteil meines MiniPCs (--> Link) hat nur 25W.

Der Rasperry Pi liegt noch einen Faktor 3 darunter, je nach Version. Leistet aber auch weniger.

murksmax am 20 Okt 2021 13:38:29

peter1130 hat geschrieben:Windows 11 kann mir mit seinen bescheuerten Anforderungen gestohlen bleiben. Da haben die sich wieder einen gebastelt. :wolke:


Moin zusammen,

da kann ich Dir nur Recht geben! Windows läuft bei mir nur noch als "Notfallprogrammstarter" für zwei Anwendungen, die unbedingt das System aus Redmond brauchen:
1. Meine elektronischen Seekarten und
2. Wiso für die Steuer einmal im Jahr!
Die restliche Zeit läuft auf allen meinen Rechnern (auch auf dem 16 Jahre alten (!) 32-bit Notebook von meiner Frau ein Xubuntu. Und das schöne ist: Auch das alte Xubuntu wird noch regelmäßig mit Updates versorgt. Aber leider wird das demnächst (2023) auch eingestellt. Muss mal schauen, ob es dann noch ein 20.04 LTS oder ein dann aktuelleres dafür gibt 8)

Hier übrigens mal die geplanten Support-Zeiträume für die Ubuntu-Versionen (LTS steht für Long Time Support):



Seltsamerweise habe ich, seit kein Windows im Haus mehr läuft, weniger Probleme mit den Rechnern, weniger Update- und Wartungsaufwand, keine Beschwerden mit "Papa, mein PC hat wieder kein Netzwerk!" und keinerlei Probleme mit den Datensicherungen, da alle mit NFS auf dem NAS arbeiten. Die Profildateien wachsen nicht mehr ins Unermessliche (~250 MB pro Benutzer) und das Bootverhalten/Anmeldeverhalten ist super!

Plattformübergreifend hat meine Tochter noch ein Windows-Notebook, da sie fürs Studium auch ein paar M$-Produkte benötigt. Die Daten dafür holt sie sich über eine ownCloud-Instanz im lokalen Netz. Sie muss übrigens alle zwei Jahre mal eine Neuinstallation machen, da die Kiste sonst so tierisch langsam wird. Und nach jedem heimlichen Update von Treiberdateien kommt wieder der obige Satz zum Thema Netzwerk :lach: Ein Problem, das ich seit der alleinigen Nutzung von Linux seit 2002 nicht mehr kenne!

Für die, die jetzt sagen "LINUX ist sch... und nur etwas für IT-Freaks: Seht Euch mal eine aktuelle Distribution von Ubuntu, SuSE, Knoppix oder RedHat/Fedora an. Zum Experimentieren oder einschnüren empfehle ich Knoppix, da werden keine Änderungen an der lokalen Festplatte vorgenommen, weil es problemlos vom USB-Stick oder DVD-Laufwerk läuft. Dadurch zwar teilweise etwas zäh, aber sonst problemlos. Oder eine alte Platte oder ein älteres Notebook dafür zum Experimentien verwenden. LINUX ist ja kein Virus, wie das Teil von Bill G. :lol:

Und wie oben geschrieben: Hardwareanforderungen? Was ist das? Die sind bei Linux so minimal ... Ich habe deshalb auch noch einen Pi 1 und einen Pi 2 bei mir laufen, als Spamfilter/DNS (Pi.hole) und zur Verwltung meines WLANs. Die haben da ein Handy-Netzteil für die Spannungsversorgung dran, damit laufen die dann so vor sich hin ...

Suse1976 am 20 Okt 2021 14:20:30

huohler hat geschrieben: Ich erinnere nur an LiMux --> Link

LiMux ist ja nun gerade ein excellentes Beispiel dafür, dass man Windows sehr wohl durch Linux ablösen kann - vorausgesetzt, irgendwelche Windows-Fans sitzen nicht in den Entscheider-Gremien.
Aus dem verlinkten Artikel: "fehlende Benutzerrechte seien der Grund, warum diese nur sehr beschränkt nutzbar seien" - und das ist genau das, warum ständig Windows-Landschaften über Active Directory, Outlook und VBA erfolgreich angegriffen und lahmgelegt werden können. Jeder Depp bekommt in Windows standardmäßig irgendwelche Rechte, die durch Dritte gut ausnutzbar sind.
LiMux würde ich eher als schönes Negativ-Beispiel dafür sehen, wie man sich sehenden Auges in die Abhängigkeit von einem US-Konzern begibt, dessen gerade aktuelles Betriebssystem Win 10 (im Gegensatz zu Linux übrigens) ohne ganz erheblichen Aufwand (und Kosten) gar nicht rechtskonform betrieben werden kann.
lg suse

rkopka am 20 Okt 2021 14:42:12

Suse1976 hat geschrieben:Jeder Depp bekommt in Windows standardmäßig irgendwelche Rechte, die durch Dritte gut ausnutzbar sind.

Andererseits darf man selbst auf dem eigenen Rechner als Benutzer mit Administratorrechten (ohne irgendwelche mir nicht bekannten Klimmzüge) so einiges nicht machen und bekommt nur Fehlermeldungen, daß man dafür keine Rechte hat !?

RK

Kuhtreiber am 20 Okt 2021 15:24:45

Die Stadt München ist 2003 von Windows auf Linux umgestiegen. Es war das größte Chaos nach dem 2. Weltkrieg. Ein guter Bekannter arbeitet in der EDV Abteilung der Stadt und kam aus dem schimpfen nicht mehr raus. Es kostete sehr viel Geld und sehr viel Arbeit, damit man wieder eine Verbindung mit anderen Behörden und den Bürgern hatte. Viele Probleme wurden nie gelöst und weiterhin mit Windows gearbeitet. Jetzt ist die Stadt wieder bei MS, der Umstieg kostete über 80 Millionen Euros. Ich glaube kaum, dass die Stadt so viel Geld ausgeben würde, wenn Linux so toll ist.
Ich kann es nicht beurteilen, bin weder ein Fachmann noch habe ich Linux jemals benutzt. Aber ich würde mich auf so ein Experiment nicht einlassen.

goorooj am 20 Okt 2021 16:46:22

Suse1976 hat geschrieben:LiMux ist ja nun gerade ein excellentes Beispiel dafür, dass man Windows sehr wohl durch Linux ablösen kann
lg suse


Wir betreiben eine Telematik-Infrastruktur mit Datenbanken im Rechenzentrum, als Kunden Behörden. Die haben alle in ihren Autos entweder unsere Kästchen mit GPS und GSM und können dann online über unser Portal schauen wo ihre Autos grad langfahren bzw. langgefahren sind, wieviel salz die auf der strasse lassen...
Ausserdem haben die tablets von uns mit modifiziertem Android ( ist ja auch linux ) für andere kommunale aufgaben.

Das Rechenzentrum läuft ausschliesslich auf Linux und FreeBSD, Postgres Datenbank, XCP Visualisierung... Unsere Juniper Switches und Firewalls sind auch alle auf BSD aufgebaut.

Im Büro haben wir genau zwei Windows PCs... der eine ist im Lager+Versand für die UPS Software, die es leider immer noch nicht für Linux gibt, der andere ist der von der ehemaligen Marketingfrau zwecks Photoshop, allerdings war der seit die gewechselt hat nur 2x an glaube ich.

Alles andere im office, alle Server und Workstations, egal ob Entwickler, Lager, die Laptops der Techniker, Vertrieb...
Alles Linux. Und LibreOffice.
Und Niemand, wirklich niemand bis jetzt der bei uns neu anfängt und bis jetzt mit Windows gearbeitet hat braucht länger als 2 Wochen bis er sich auf seinen Workstations auskennt.
Wir haben hier quasi null Supportaufwand. Es braucht ja noch nicht mal Virenscanner...
Die arbeiten einfach. Wenn ich da an den Windows-Alptraum früher denke...

Wer Linux nicht hinkriegt ist, sorry, einfach zu unflexibel oder zu dumm. Daran ist auch LiMux gescheitert. Die hatten einfach keinen Bock sich umzugewöhnen.
Und niemand, mit dem wir Dateien austauschen ( Bauhöfe, Flughafen... ) hat bis jetzt auch nur einmal gemeckert.

murksmax am 20 Okt 2021 18:13:19

huohler hat geschrieben:Nicht jeder ist bereit mit einem "frickel OS " produktiv zu arbeiten. Ich erinnere nur an LiMux --> Link
Hubert


Moin zusammen,

das ist ein ganz heißes Eisen, das da angefasst wird :? Und es ist mutig, Linux in der heutigen Zeit noch als "frickel OS" zu bezeichnen.

Zum Thema Benutzerrechte unter Windows: Wer auf einem Windows-PC mit einer offenen Benutzerkennung - sprich ständig zugänglichen Admin-Rechten - arbeitet, öffnet nicht nur grob fahrlässig sondern eigentlich schon vorsätzlich Türen, Fenster und Abluftschächte auf dem PC für Viren, Trojaner, Mailbots etc. Damit der PC halbwegs sicher ist, muss er rechtemäßig so kastriert werden, dass eigentlich noch nicht einmal Java-Scripts im Browser ausgeführt, PDF-Dateien, MS-Office-Dateien etc. ohne erhebliche Restriktionen geöffnet werden können. JPG- und MP4-Dateien dürften nur in einem Viewer in der Sandbox geöffnet werden. Sollen Anwendungen durch einen Admin installiert werden, so müsste der PC eigentlich physisch vom Netz getrennt werden, damit unter Admin-Kennung kein Zugriff zum Internet mehr besteht.
Wenn der Windows-PC aber so kastriert ist, gibt es immer gleich Gemecker, dass man nix mehr damit machen kann. Das gleiche Spiel hat man bei der Nutzung von Speichersticks/ext. Medien. Von denen dürfen keine Programme gestartet werden und der Benutzer darf nur Programme starten, die im entsprechenden Pfad eingetragen sind. Der ist natürlich für den normalen Benutzer schreibgeschützt und beinhaltet auch nicht das Benutzerverzeichnis ...

LiMux: Ich habe lange jahre in einer Behörde gearbeitet, die schon vor der LiMux-Offensive der Stadt München die Entscheidung gefällt hatte, LINUX für Arbeitsplatz-PC einzusetzen und vorher landesweit mit UNIX-Mehrplatzsystemen gearbeitet hat. Mit der ersten Einführung des LINUX-Clients auf Landesebene hat es auch ein paar Probleme dahingehend gegeben, dass nicht alle erforderlichen Anwendungen zur Verfügung gestellt wurden. Bei vielen Anwendern unangenehm aufgestoßen waren vor allem die teilweise ungewohnte Benutzerführung sowie die zentrale Dateiablage (die zu Anfang des Jahrtausends noch auf 80 MB/Benutzer beschränkt war) sowie das nicht vorhandene CD-Rom/DVD-Laufwerk. Aber unter der Berücksichtigung, dass ca. 15.000 (!) Arbeitsplatz-PC seit 2004 (heute sogar noch mehr!) damit produktiv waren und es nur wenige Ausfälle gegeben hat, ist das schon einmal nicht schlecht. Die großene Probleme traten dann auf, als nach einem Regierungswechsel entschieden wurde, dass der Schwenk zurück in die M$-Umgebung gemacht werden sollte. Und von heute auf morgen ging es bergab. Es musste komplett neue Hardware für alle Arbeitsplätze beschafft werden, weil die alten Geräte nicht mehr für Windows 10 tauglich waren - zu wenig Arbeitsspeicher, zu wenig Prozessorleistung. Dann wurden die PC so konfiguriert, dass ext. Speicher nur im Lesezugriff angeschlossen werden konnten. Programmstarts: s. o. Die bislang vorhandene Office-Lösung musste auf M$-Office umgestellt werden. Natürlich gab es keinerlei Unterstützung für die Umstellung der im Laufe vieler Jahre gewachsenen OpenOffice/LibreOffice-Vordrucke. Aber dafür durften die Mitarbeiter dann im Rahmen eines Rahmenvertrags für die Eigennutzung für ca. 20 EUR eine Office-Lizenz für die Nutzung auf einem PC zuhause kaufen :eek: Welch ein Gewinn :lol:

Und wer glaubt, dass es mit dem Schwenk von LINUX auf Windows getan war, der täuscht sich. Es gab an allen Ecken und Enden Probleme, es hakte hier und klemmte dort. Gleichzeitig wurden natürlich die lokalen Admins abgeschafft und alles über einen Landesbetrieb gemacht. Der lieferte auch Ersatzteile, schaute aus der Ferne auf die Rechner und machte heile. Theoretisch. Mein Gegenüber hatte Probleme mit der Tastatur. Die Tasten "E" und "O" gingen nicht mehr. Wenn er ein "E" schreiben wollte, klemmte die Taste, obwohl die Kappe wieder oben war, und schrieb weiter Es. Auch hauen von unten half nicht. Dafür kamen keine Os mehr ... Tolle Wurst! Früher ist man zum Admin gegangen, der hat einem aus seinem Lager Ersatz gegeben und ggf. noch angesteckt, falls der Anwender körperlich beeinträchtigt war und die Steckdosen am PC nicht finden konnte weil blind. Aber die Braille-Zeile funktionierte ja weiterhin ... Und jetzt? In Hannover anrufen, Help Desk nimmt Ticket auf, leitet weiter. Einen Tag später fragt der Support nach, wann denn die neue Tastatur vorbeigebracht werden kann. Am nächsten Tag kommt dann einer mit dem Auto vorbei, hat eine Tastatur unterm Arm und tauscht die gegen die defekte aus. Wichtig: ER tauscht sie aus, das darf man NICHT SELBER MACHEN. Und natürlich nimmt er die alte Tastatur mit, denn die könnte man sonst ja mit nach Hause nehmen und dort vielleicht reparieren :lol: :lol: :lol:

Und was mache ich, wenn ich Probleme mit dem PC habe, die sich so nicht lösen lässt? Dann setzt der HelpDesk nach drei Tagen Telefonorgie den PC auf Neuinstallation. Toll, das dauert dann einige Stunden, bis das Windows wieder läuft und ich kann mir für die Zeit einen anderen Arbeitsplatz suchen. Wenn denn einer frei ist ... Unter Linux war das nach 30 Minuten erledigt!

Und Benutzerrechte? Man darf an der Kiste arbeiten. Punkt. Keine eigenen Installationen, keine besonderen Softwarewünsche. Wenn ich eine besondere Software brauche - gibt es nicht. Muss schriftlich auf dem Behördenweg beantragt werden. Wird geprüft, muss begründet und diskutiert werden und vielleicht nach einem Jahr wird zugestimmt. In der Zwischenzeit habe ich den Grund dafür schon längst vergessen ... Eigenen Bildschirmhintergrund? Nicht erlaubt. War nur aufgrund eines Fehlers in der Rechteverwaltung machbar aber eigentlich nicht zulässig. Ob es jetzt noch geht? Keine Ahnung, bin inzwischen in Rente ...
Ach so, und Sicherheit? Was ist das? Die Benutzerverzeichnisse aller mal auf dem Rechner eingeloggten Benutzer liegen noch unter \Users. Kann ich also mit Trick-17 (Booten von DVD) mit Knoppix auslesen. Denn das Bios und die Bootreihenfolge sind nicht geschützt ... Und wenn ich mit Knoppix boote, bekomme ich auch eine IP und kann mich frei im Landesnetz bewegen und sniffen ...

Und jetzt die Frage: Weshalb soll Linux ein "frickel OS" sein? Ich suche mir eine Distribution aus, lade mir das Image auf Platte, schreibe es zur Installation auf einen USB-Stick oder eine DVD und installiere. Dabei kann ich entweder eine Standard-Installation machen, die mir schon etliche GB an Software für alles mögliche mitbringt, oder ich mache eine für meinen Bedarf angepasste Installation - für Multimedia-Anwendungen, Office-Nutzung, Software- oder WEB-Entwicklung, ...
In der heutigen Zeit wird eine große Menge an Hardware direkt unterstützt. Wer sicher sein will, dass sein PC mit einigen proprietären Karten auch läuft, probiert das vorher mit einer Runtime-Edition der Distribution aus. Ich habe mir jetzt einen USB 3.0 WLAN-Adapter geholt. Hat ein Vermögen gekostet, ganze 12 Euronen. Habe nur auf einen Satz beim Kauf geachtet: "Unterstützt LINUX". Stick kam, reingesteckt, wurde erkannt. MAC-Adresse abgelesen, im DHCP eingetragen, IP ausgewählt, IP im DNS eingetragen, Netzwerk neu gestartet - läuft problemlos.
Wenn ich Software benötige, die nicht installiert ist, schaue ich mal in den Katalog und suche mir eine aus, die meinen Anforderungen entspricht. Gibt ja in der Regel genug
Angebote bei den Distributionen. Wenn ich Admin-Rechte zu Installation habe - OK. Andernfalls: Papa, installier mir bitte mal ... Was will ich denn mehr?
Gefrickelt wird nicht, das mache ich nur im Heimnetz, weil die FritzBox mir nicht das bietet, was ich haben möchte. Ich will nunmal nicht die Domain .box haben, bei mir heisst das privat.tld.de - und meine Rechner und Geräte heißen auch so: Onkyo.privat.tld.de, Radiowecker.privat..., Multimedia-WZ.privat..., Multimedia-SZ.privat... und so weiter. Und mein eigener DNS filtert mir im Web viel Dreck raus - wer sich so etwas mal ansehen will: pi.hole --> Link. Seit der Einführung werden ca. 18 % aller Anfragen ins Web geblockt, weil sie von Trackern kommen oder Inhalte unerwünschter Seiten sind. Aber das ist eine andere Baustelle, die nicht direkt mir Linux als "frickel OS" zu tun haben.

Für mich ist Windows ein "frickel OS", weil ich jedesmal - nach einem von mir nicht gewünschten Update - aufgefordert werde, den Rechner neu zu starten. Oder es wird ein Treiber im Betrieb ausgetauscht und plötzlich geht das Netzwerk nicht mehr und ich muss neu starten, um die offenen Dateien wieder im Netzwerk speichern zu können - wie denn wenn das Netzwerk nicht läuft. :twisted: Was für ein Dreckstool! Da wurden wieder die monatlichen Patches aufgespielt, anschließend keine Netzwerkverbindung. Erst muss der Virenscanner aktualisiert werden. Toll, ohne Netzwerkzugriff macht das richt Spaß! Und ganz besonders schön: Nach einem Update wurde der WLAN-Adapter im Firmen-Notebook meiner Frau nicht mehr erkannt. Hardware war zu alt. Also neuen Adapter kaufen ... Und dann unterstützte M$ auf einmal nicht mehr das selbst signierte Zertifikat für mein WPA2-Enterprise WLAN ... So kann ich nicht arbeiten ... Zum Glück muss ich das Notebook nicht administrieren, da hat ihr Chef einen, der das macht. Der konnte dann dafür anreisen, um das Notebook im Home-Office wieder ins WLAN zu bekommen. Hat fast zwei Stunden gebraucht, um die Verbindung wieder herzustellen. Das ganze am Montagmorgen, wo es auch noch bei anderen Rechnern klemmte, weil nach dem Update unternehmensspezifische Software nicht mehr auf den Rechnern im Büro startete ...

ERZÄHL MIR ALSO NIX VON "frickel OS"!

Tschuldigung, dass ich laut geworden bin :flehan:

So, jetzt habe ich mich ausgekotzt, ist viel mehr geworden als es eigentlich sollte :baetsch: Vielen Dank für Eure Geduld und Euer Einfühlungsvermögen :wink:

jandijk am 20 Okt 2021 19:18:46

Moin.
Ich hatte zwischen 1998 und 2017 grundsätzlich auf jedem meiner Rechner eine Linuxpartition und habe Linux auch teils überwiegend genutzt.

Je nachdem in welcher Branche du fragst werden dir die Leute schwören das "Mac OS" " Linux" Unix" Windows" OS2" "Amiga Workbench" das einzig wahre OS ist und alle die was anderes benutzen, grundsätzlich keine Ahnung haben.
Ich mag Apple z.b. nicht. Um mit Produkten von Adobe etc. zu Arbeiten (Geld verdienen) fällt mir jetzt gerade keine Alternative zu Win 10 ein.
Auch wenn ich die Jungs von MS nicht unbedingt liebe, muss ich sagen das die Surface Laptops die meine Verlobte und ich haben, ziemlich ordentliche Arbeitsgeräte sind. Daher finde ich Win 11 bisher recht nett und auch schnell. Auch wenn ich auf meinem die Win 10 Installation lasse die da seit 2018 ohne ienen einzigen Bluescreen o.ä. läuft.

Grüße
Jan

herrhausk am 20 Okt 2021 19:21:49

Vorige Woche habe auf einem Surface Klon probehalber Win 11 installiert.
Die Installation war trotz "veraltetem Prozessor" mit kleinen Änderungen in der Reg-Datei problemlos.
Auf meinem zweiten, identischen Surface Klon läuft weiterhin Win 10 Prof, so dass ein direkter Vergleich möglich ist.
Windows 11 läuft stabil auf dem Rechner - einen wirklichen Vorteil im Vergleich zur alten Win 10 Prof Installation kann ich aber nicht erkennen.
Auf einem weiteren Rechner setze ich Linux Mint als OS ein und bin damit recht zufrieden. Mit Wine kann auf der Linux Maschine eine beliebige Windows Version "emuliert" (ich weiß, dass Wine kein Emulator ist…) werden, so dass viele Windows Programme auch unter Linux lauffähig sind.
Übrigens ist´s in der Mac Welt nicht anders; das erste Programm, dass sich ein Mac-User beschafft ist Paralells Desktop um Windows zu emulieren....
Wie dem auch sei, Linux ist ein ausgereiftes OS und hat sich nach 30-jähriger Entwicklungsgeschichte fest etabliert.
Hier gibt es dazu einen Artikel in der Zeit: --> Link

xiquadrat am 20 Okt 2021 19:38:43

rkopka hat geschrieben:Andererseits darf man selbst auf dem eigenen Rechner als Benutzer mit Administratorrechten (ohne irgendwelche mir nicht bekannten Klimmzüge) so einiges nicht machen und bekommt nur Fehlermeldungen, daß man dafür keine Rechte hat !?

ja, ist aber auch besser so. Ich hab' da bei privaten Maschinen zwar offen gestanden ein relativ relaxtes Verhältnis was Einbruchsicherheit angeht. Da gibt's eh nix zu holen was die Leute nicht sowieso über social media selbst verbreiten ;)

Aber da die meisten Leute wirklich überhaupt keinen Plan von gar nix haben was ihren Heimcomputer angeht, dafür aber umso experimentierfreudiger sind, wenn in irgendeinem Computerkäseblatt das neueste Voodoo gehyped wird, zwingt das wenigstens nochmal zu einer kurzen Denkpause bevor sie dann das System mit enthusiastischer Ignoranz zerschiessen :)

xiquadrat am 20 Okt 2021 20:05:10

murksmax hat geschrieben:Und Benutzerrechte? Man darf an der Kiste arbeiten. Punkt.

ja genau. Es ist ein Arbeitsgerät. Im Unternhmen brauchst du, mit Verlaub, keine Benutzerrechte ausser denen, die du zum Arbeiten brauchst. Und das sind in der Regel nicht viele.
Der Desktophintergrund gehört da sicher nicht dazu, Kommt ja auch keiner auf die Idee, seine Drehmaschine im Betrieb mal auf die schnelle pink zu lackieren weil's besser für den workflow wär ;). Und wenn man das dann halbwegs konsequent implementiert, kann man sogar Windows Arbeitsplätze einigermaßen sicher kriegen (lassen wir mal AD und Kerberos aussen vor, das geht den Nutzer aber auch nix an).

Ich verstehe deinen Frust über die vollkommen missglückte Einführung von Limux und die offensichtlich noch viel missglücktere Remigration auf Windows, aber das hat mit den Betriebssystemen an sich eigentlich weniger zu tun, daür um so mehr mit inkompetentem Projektmanagement.

jandijk am 20 Okt 2021 21:12:17

Moin.

wie bereits gesagt schwöre ich in Teilen selbst auf Linux.......trotzdem hat das für mich keine Relevanz zum Thema Win 11, wie schlimm ich es finde das München wegen ein paar Umschlägen mit Geld wieder Windows nimmt.
Ist mir beim täglichen Geld verdienen auch recht egal.
Wer Win nicht sicher bekommt, aber auf Linux schwört...ist auch nur ein Halbwisser oder ein schlechter Berater der voreingenommen ist.

Grüße

xiquadrat am 20 Okt 2021 21:38:13

jandijk hat geschrieben:Wer Win nicht sicher bekommt, aber auf Linux schwört...ist auch nur ein Halbwisser oder ein schlechter Berater der voreingenommen ist.

na ja, das mit dem 'sicher bekommen' ist ja sowieso immer relativ zu sehen. Sicherheit bedeutet in diesem Zusammenhang ja nur, dass man den Aufwand, den jemand treiben muss, um das System zu kompromitieren, erhöht. Und das ist eher eine Frage der Administration, als eine nach dem BS. Schlussendlich ist jedes System mit genügend Aufwand angreifbar. Wär' halt insgesamt wünschenswert, wenn es nicht schon bei irgendwelchen Script Kiddies in die Knie geht ;)

rkopka am 20 Okt 2021 21:47:45

xiquadrat hat geschrieben:Es ist ein Arbeitsgerät. Im Unternhmen brauchst du, mit Verlaub, keine Benutzerrechte ausser denen, die du zum Arbeiten brauchst. Und das sind in der Regel nicht viele.

Wenn man nur Textverarbeitung und Tabellenkalkulation nutzt, ja. Wir machen SW Entwicklung, da brauche ich (und habe) mehr Rechte. Wobei bei uns nur relativ wenig mit Windows läuft. Das meiste auf und für Linux.

Windows (derzeit 10) ist da oft das Problem, wenn wieder irgendein Update meint, während Tests unbedingt neustarten zu müssen, ohne daß man was dagegen unternehmen kann. Wir hoffen, daß unsere IT sich Zeit läßt mit WIN11. WIN10 geht halbwegs gut. Wer weiß, was danach kommt. Auch in privaten Gesprächen wollen die meisten, solange es geht, bei WIN10 bleiben. Zumal ich bisher nicht wirklich von irgendeinem nennenswerten Fortschritt gelesen habe. Hauptsächlich wird wieder einiges an älterer HW nicht mehr laufen. Wir haben jetzt schon eine Reihe von alten Rechnern mit alten Betriebssystemen stehen, wenn wir ältere HW oder SW brauchen.

RK

jandijk am 20 Okt 2021 21:54:54

Moin.

Win 10 ist was den Kernel angeht jetzt nicht Lichtjahre von Linux weg.
Schön das einige hier Hardware nahe Dienstleistungen betreiben...ist für den normalen Wohnmobilisten aber nicht relevant.
Wenn ich meinem Nachbarn mit einer Video Produktionsfirma sage " nimm doch linux" sagt er mir " hast du sie noch alle..ich hab nen Admin"
Win zeigt mir derzeit alle meine kompromitierten PWs an..finde ich nett. Zeigt mir aber auch das oft der User die Schwachstelle ist

Grüße

xiquadrat am 20 Okt 2021 22:25:57

xiquadrat hat geschrieben:Es ist ein Arbeitsgerät. Im Unternhmen brauchst du, mit Verlaub, keine Benutzerrechte ausser denen, die du zum Arbeiten brauchst. Und das sind in der Regel nicht viele.

rkopka hat geschrieben:Wenn man nur Textverarbeitung und Tabellenkalkulation nutzt, ja. Wir machen SW Entwicklung, da brauche ich (und habe) mehr Rechte. Wobei bei uns nur relativ wenig mit Windows läuft. Das meiste auf und für Linux.

ja, jetzt haben halt die Benutzerrechte echt nix mit der Wertschätzung oder Wichtigkeit des Mitarbeiters im Unternehmen zu tun, sondern mit dem Schutz des Systems, und damit auch den assets des Unternehmens. Der Rechner am Arbeitsplatz ist nunmal ein Arbeitsgerät und kein Hobby, und auch was völlig anderes als der Rechner daheim im Wohnzimmer.

Das du als Entwickler andere Benutzer- und Zugriffsrechte brauchst als beispielsweise HR liegt ja auf der Hand (das meiste was die sehen, darfst du gar nicht sehen ;)). Die kann man aber beispielsweise auch projektphasenabhängig vergeben, und dann auch wieder zurücknehmen. Das ist wirklich unabhängig vom BS. Die Möglichkeiten der Rechtesteuerung unterscheiden sich bei modernen BS sowieso kaum. Man muss halt geeignete Prozesse zur Rechtevergabe implementieren. Egal ob man die dann unter Win oder Unix oder sonstwas umsetzt.

rkopka hat geschrieben:Wir haben jetzt schon eine Reihe von alten Rechnern mit alten Betriebssystemen stehen, wenn wir ältere HW oder SW brauchen.

solange die nicht nach draussen telefonieren können....

rkopka am 20 Okt 2021 22:37:36

xiquadrat hat geschrieben:Das du als Entwickler andere Benutzer- und Zugriffsrechte brauchst als beispielsweise HR liegt ja auf der Hand (das meiste was die sehen, darfst du gar nicht sehen ;)).

Gibts auch, aber ein guter Teil ist auch in der anderen Richtung geschützt.

rkopka hat geschrieben:Wir haben jetzt schon eine Reihe von alten Rechnern mit alten Betriebssystemen stehen, wenn wir ältere HW oder SW brauchen.
solange die nicht nach draussen telefonieren können....

Ist normalerweise auch nicht nötig. Und bei den Embedded Systemen, die Netzverbindungen brauchen, gibt es sehr strenge Auflagen und Checks, die mögliche Beeinflussungen ausschliessen sollen. Unter Linux hast du zumindest die Kontrolle, was geht und was nicht. Das hat auch Windows, aber (zumindest für mich) sehr undurchsichtig.

RK

rabi am 20 Okt 2021 23:02:24

Es war eigentlich klar, dass bei einer Frage zu Windows gleich die Antworten kommen, dass Linux ja viel besser ist. Darum geht es hier doch gar nicht. Ein Benutzer, der jetzt WIN 10 hat, hat doch nur den Hinweis gegeben, dass man jetzt WIN 11 runterladen kann. Wenn man das nicht will, ist doch auch alles in Ordnung.

Mir gehen die "Betriebssystem-Talibane" immer ein wenig auf die Nerven.

jandijk am 20 Okt 2021 23:03:00

Ok.
Verstehe ich das richtig...Das Fazit ist...Nur wer vor 40 Jahren mal Fortran oder C gelernt hat und nen Linux Rechner hat..darf sich an Win 11 trauen..weil MS wirklich alle Kohle nur für die Untergrabung von Linux ausgibt und Null dafür die Vorteile davon für den "ENDANWENDER" ich wiederhole "ENDANWENDER" inkl. beruflichen "ENDANWENDER" zu investieren....


Whats wrong guys???

xiquadrat am 20 Okt 2021 23:13:59

jandijk hat geschrieben:Whats wrong guys???

errm... das frage ich mich ehrlich gesagt bei deinem Beitrag gerade auch :)

jandijk am 20 Okt 2021 23:21:49

Wie Rainer schon sagte...

Das stumpfe Jubeln auf linux nervt selbst Die Hard Fans wie mich..besonders wenn es darum geht die Vorzüge von Win 11 zu besprechen.
Dir sind keine bekannt weil du es ablehnst...evt nichts sagen.
Ich finde es richtig gut...besonders auf Hardware von Microsoft..da läuft es richtig geil. Kostet aber.
LG

rkopka am 20 Okt 2021 23:41:05

jandijk hat geschrieben:Das stumpfe Jubeln auf linux nervt selbst Die Hard Fans wie mich..besonders wenn es darum geht die Vorzüge von Win 11 zu besprechen.

Ich hab mal nachgelesen und neben einigen Gaming Punkten (interessiert mich nicht), bleibt Optik, mehrere Desktops und Android Apps unter Windows über. Letzteres könnte durchaus interessant sein.

RK

jandijk am 20 Okt 2021 23:59:28

MS hatte schon für die Windows Phones einen Toolkit entwickelt der Android Apps auf Win 10 portieren kann...fand ich sehr spannend.
Hatte mir das Lumia 950 gekauft weil ich weder Apple noch Android wollte. War damals ein geiles Smartphone.
Dann wurde klar das Dumpingpreise nicht reichen um mehr als 1% Marktanteil zu bekommen.
Die Smartphone Einbindung unter Win 10, lief mit einem Galaxy A80 recht gut. Mit meinem Xioami 11 stark Verbesserungswürdig.
Unter 11 muss ich es noch testen. Aber ich sehe da schon große Chancen. ich schwebe in der Kreativ Branche...umgeben von Apple. Alles was da in die Nähe kommt ohne das ich Apple nehmen muss..ist ein Segen. Die Uhr 10 Jahre zurück würde ich mich selbst Fragend anschauen 2000€ für nen lappi von MS zu verbrennen...aber am Ende des Tages kann das Teil auch was...wenn du zur Zielgruppe gehörst

Grüße

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