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Liebe Leserinnen und Leser meiner Reiseberichte, in diesem Trööt möchte ich Euch gern zu meiner jüngsten WOMO-Reise im September dieses Jahres einladen. Die Corona-Pandemie ist immer noch in Deutschland und der ganzen Welt präsent und schränkt hier und da die Urlaubsreisen ein. Ich möchte aber diesmal doch einmal wieder die Grenzen meines Heimatbundeslandes Niedersachsen überschreiten und begebe mich für diese Reise auf Südkurs. Ein etwas ungeplanter Start und eine Reise mit Hindernissen macht mir leider auf dieser Tour ein Wenig zu schaffen. Ich hoffe, es ist dennoch für Euch eine kleine Aufmunterung in dieser tristen Zeit und Ihr habt ein bisschen Spaß auf dieser Tour. Aber fangen wir doch erst einmal am Anfang an. Steigt gern mit ein; ich wünsche Euch viel Spaß bei meinem
Reisebericht Deutschland: Über die „Romantische Straße“ zum oberen Donautal
Der nächste Urlaub ist da, yippiyahey. Ich freue mich auf neue Abenteuer. Das Wohnmobil steht frisch gewaschen und fertig beladen vor dem Haus. Es kann losgehen...
Tag 1: Ein Start mit Hindernissen
Es ist Montag, der 13. September 2021, ein nebeliger Morgen; Nebel des Grauens... in Verbindung mit der Zahl 13 wie sich bald herausstellen sollte. Aber dazu gleich mehr. Erst einmal nehme ich den von mir so begehrten Platz hinter dem Lenkrad des Ducato ein. Den Zündschlüssel umgedreht und ab geht die Post. Ich fahre zunächst durch unser heimatliches Leinetal. Wie gesagt, es ist dichter Nebel. Ein entgegenkommender PKW macht freundlich Lichthupe. Kennt der mich etwa, denke ich. Ich habe nicht auf Auto oder Fahrer geachtet und denke auch nicht weiter drüber nach, fahre weiter. Einbeck liegt hinter mir, auf dem Weg Richtung Northeim. Noch jemand mit Lichthupe und bald darauf ein weiterer PKW, der Leuchtsignale gibt. Langsam fange ich mal an, nachzudenken. Was haben die denn? Ist da was am Auto? Langsam wird es mir mulmig und ich halte mal an, laufe um das Wohnmobil. Zuerst sehe ich nichts merkwürdiges. Aber dann! Was war denn das? Wieso habe ich denn kein Licht am Wohnmobil. Der Schalter für die Beleuchtung stand doch auf „ein“, das hatte ich doch gleich bei Abfahrt eingeschaltet bei dem Nebel. Zurück hinters Steuer, Zündung aus, wieder an, nochmal rund ums Wohnmobil gelaufen. Nix, kein Licht. Den Lenkstockschalter nochmal aus und wieder eingeschaltet und nochmal ´ne Umrundung des Fahrzeugs. Es war noch immer kein Lichtchen an. Weder die Frontscheinwerfer, noch die Rücklichter und auch die Seitenlämpchen und die oberen Begrenzungsleuchten waren hell. Na das fängt ja gut an, dachte ich. Kaum 20 Kilometer gefahren und der Urlaub ist zu ende; so kann ich doch nicht in den Urlaub fahren. Nun war ich noch in der Region kurz hinter Einbeck und in Einbeck liegt der Firmensitz meiner Werkstatt. Also, das Wohnmobil umgedreht und vorsichtig zurück nach Einbeck gefahren. Die Mitarbeiter der Werkstatt kümmerten sich auch direkt um den Ducato, das war schon mal sehr nett. Ich tippte ja auf eine Sicherung, aber die wurden geprüft und waren in Ordnung. Auch die Glühbirnen waren alle okay. Also war es ein anderes Problem, welches nun aber so schnell nicht gefunden werden konnte. Oh jeh, das war´s dann mit der Urlaubsreise. Das Mobil musste zur Fehlersuche da bleiben. Ich rief zuhause an und ließ mich von meiner Mutter abholen. Wie würde das nun weitergehen, die Mitarbeiter meiner Werkstatt begaben sich auf Fehlersuche...
Und an dieser Stelle wäre meine Reise schon wieder zu ende gewesen, Ihr, liebe Leserinnen und Leser, könntet wieder aussteigen und Euren Tätigkeiten nachgehen. Aber will ich das und wollt Ihr das? Nein, natürlich nicht! Und deshalb gab ich nicht auf...
Ich hatte keine andere Wahl, ich musste zuhause warten und warten. Es wurde Mittag, Nachmittag. Das wird heute nix mehr, dachte ich so. Kurz nach 16 Uhr bimmelte das Telefon, der Firmeninhaber der Werkstatt höchstpersönlich am Telefon. Der Fehler ist gefunden; es ist der Kombischalter an der Lenksäule. Man hat die Mechanik wieder gangbar gemacht und Kontakte gereinigt, das Fahrzeug ist fertig. Abholtermin 17 Uhr. Okay, das hört sich gut an. Ich habe mich wieder angezogen und von meiner Mutter wieder nach Einbeck fahren lassen, habe das Auto abgenommen. Licht funktionierte. Schnell noch die Rechnung bezahlt und von Mama verabschiedet. Mama konnte nach Hause fahren. Der Werkstattmitarbeiter sagte noch, wenn das noch einmal passieren sollte, müsste der Lenkstockschalter erneuert werden. Es kann aber auch sein, das es nicht wieder auftritt. Okay, beruhigt mich erst einmal. Ich starte mit rund 9-stündiger Verspätung... endlich ... in meinen Urlaub. Wenigstens war der blöde Nebel inzwischen weg! Wieder fuhr ich Richtung Northeim, dann weiter über Land- und Bundesstraßen um die „Jahrhundert-Baustelle“ auf der A 7 bei Northeim zu umfahren. Bei Nörten-Hardenberg auf die A 7. Ach, nun war es auch egal. Nun konnte ich auch meine Lieblingsstrecke über die Bundesstraße 27 fahren. Also am Dreieck „Drammetal“ hinter Göttingen wieder runter von der A 7, ein kurzes Stück auf der A 38 bis zur Ausfahrt Friedland. Dann ging die Reise über die B 27 in Richtung Süden. Bad Sooden-Allendorf, Eschwege, Bebra, Bad Hersfeld.
Ich kam auf dieser Strecke gut voran. Allerdings ändert diese Region, gerade im Bereich um Eschwege gerade merklich das Gesicht. Es werden hier massiv Erdmassen bewegt, Hänge abgetragen, anderswo aufgeschüttet. Brücken werden gebaut, Straßen verlegt. Es wird die Autobahn A 44 hier um Eschwege gebaut. Das Werratal verändert sich merklich. Auch hinter Bad Hersfeld eine neue Streckenführung. Nun, ich war ja auch ein paar Jahre nicht mehr auf dieser Strecke unterwegs. Bei Fulda fuhr ich dann auf die A 7, es war 20 Uhr, drei Stunden waren seit Abfahrt in Einbeck vergangen. Ich war zeitlich gut unterwegs. Langsam setzte die Dämmerung ein. Macht nix, ich habe ja Licht am Auto. Ein paar Kilometer konnte ich noch runterspulen. Gegen 20.12 Uhr überfuhr ich die Grenzland-Brücke, der Anstieg hoch zur Rastanlage „Rhön“. Weiter noch bis zur Rastanlage „Riedener Wald“. Okay, jetzt reicht es; runter von der „Bahn“ und auf den Parkplatz der Rastanlage. Das Wohnmobil im hinteren Parkplatzbereich abgestellt. Die Rastanlage wurde auch in den letzten Jahren stark vergrößert. Ich kenne es noch viel kleiner. Massenweise LKW-Stellplätze wurden geschaffen, ganze Wälder mussten dafür aber weichen. Ich machte mir noch eine Scheibe Brot, ging noch eine Runde über die Parkplätze und dann ab in das kuschelige Heckbett des Wohnmobils. Schotten dicht, gute Nacht!
Tagesetappe: 290 Kilometer
Tag 2: Dienstag, 14. September 2021 - Jetzt geht die Reise richtig los!
Ich hatte ganz gut geschlafen, der Verkehr der Autobahn und auch die an- und abfahrenden Laster hatten kaum gestört. Ja, ich weiß, ich hatte noch vor Kurzem hier im Forum geschrieben, daß man lieber auf die Stellplätze der Orte fahren solle und die Autobahn-Park- oder Rastplätze den LKW´s lassen soll. Nun, manchmal muß man halt auch gegen Prinzipien verstoßen. Ich mach´s auch so schnell nicht wieder, versprochen! Katzenwäsche an diesem Morgen, kurzes Frühstück, dann zurück hinters Lenkrad. Wieder auf die A 7 Richtung „Biebelrieder Kreuz“. Kurz danach an der Ausfahrt Marktbreit verließ ich zunächst die Autobahn. Marktbreit am Main, ein schönes Örtchen.
Ich kannte es zwar schon von vorherigen Besuchen, trotzdem stellte ich das Wohnmobil auf einem Parkplatz direkt am Main und beim historischen Ladekran ab
und machte eine Ortsrunde. Die Beine vertreten. Ein paar Erinnerungsbilder...
Dann ging es nach einer Stunde weiter. Nächstes Ziel war die Burg Frankenberg,
etwa 12 Kilometer von Marktbreit entfernt. Mittagspause unterhalb der Burg am Rande eines Weinhanges im Wohnmobil,
dann schlenderte ich hoch zur Burg.
Baustelle, die Anlage ist zur Zeit leider geschlossen. Man kann nur in den Innenhof gehen. Okay, also weiter. Zurück zur A 7, Anschlußstelle Gollhofen. Auf der Autobahn komme ich wieder gut voran. Rothenburg ob der Tauber will ich ansteuern, den Stellplatz in der Nördlinger Straße. Gut, da war ich schon mehrmals, aber so als Zwischenziel immer wieder schön. Als ich ankomme, aussichtslose Lage. Alles voll, auch in den hinteren Stellplatzreihen stehen schon Mobile, wo eigentlich keine stehen dürften. Na gut, in der Nähe sind ja noch mehr Plätze. Auf nach Burgbernheim, ist nicht so weit weg, vielleicht 15 Kilometer. Aber auch hier kein Stellplatz mehr für mich. Weiter nach Bad Windsheim, der Stellplatz an der Therme.
Hier ist noch reichlich frei. Ich stelle das Womo ab und mache eine Runde durch den Kurpark.
Zur Abendzeit dann Gemütlichkeit im Wohnmobil mit Fernsehprogramm.
Tagesstrecke: 150 Kilometer Gesamtstrecke: 440 Kilometer
Stellplatz in Bad Windsheim Kosten: 13,- €/24 Std. Strom 0,50 €/kwh V+E: 2 Anlagen an der Zufahrt, WC/Dusche in Container ( nicht genutzt)
Tag 3: Mittwoch, 15. September 2021 Der nächste Tag meiner Urlaubsreise brach an und ich brach nach dem morgendlichen Frühstück auf zur nächsten Teilstrecke. Nieselregen, also wieder eine Fahrt mit Licht! Schnell noch den Dieseltank an der nahe gelegenen Kartentankstelle befüllt, dann wollte ich los. Doch was war denn jetzt schon wieder? Ich stand an der Tanke vor einer Glaswand und bei eingeschaltetem Licht hätte ich eigentlich die Scheinwerfer an der Wand sehen müssen, aber ich sah alles andere, nur halt keine leuchtenden Scheinwerfer. Der Lenkstockschalter war aber wirklich auf „an“ gedreht. Ich drehe auch, aber durch! Mann, was ist nur diesmal los; das kann doch nicht sein? Okay, ich fahre erstmal los, raus aus Bad Windsheim. Unterwegs betätigte ich noch mehrmals den Lichtschalter... an, aus, an, aus. Lichthupe, Aufblendlicht und auch die Blinklichter funktionieren, nur halt das Abblendlicht war nicht zu überreden, mal zu leuchten. Ein Parkplatz, anhalten. Motor aus, Motor wieder an, nochmal den Lichtschalter aus und an gemacht, nichts.
Was denn jetzt tun? Ohne Licht konnte ich nicht weiterfahren und auch nicht in die Heimat zurück. Ich schaute mal per Smartphone nach einer Fiat-Professional Werkstatt in dieser Gegend und fand eine Werkstatt in Rothenburg ob der Tauber. Na, das sind ja nur so lockere 25 Kilometerchen. Also los, hinfahren und fragen, ob die mir da helfen können. Das Navi lotste mich auch vor die Werkstatt. Der Mann der Auftragsannahme nahm sich auch gleich Zeit für mich, schaute sich den Schalter auch noch einmal an, aber auch bei ihm tat sich nichts anderes. Ich erwähnte natürlich, das ich zwei Tage zuvor das Problem zuhause auch hatte und das wohl der Schalter nun endgültig kaputt war. Okay, man könne einen neuen Schalter, also diesen Lenkstockdingens, bestellen. Gar kein Problem, wäre abends evtl sogar verfügbar. Okay, der Hebel musste ja nun sein, ging ja ohne Licht nicht so weiter. Also bestellen. Gut, es war auch verfügbar, konnte aber erst am nächsten Tag gegen Mittag angeliefert werden. Na gut, was sollte ich machen. Ich willigte ein und bekam für den nächsten Tag einen Termin, 13 Uhr, zum Einbau. Ich fuhr zum Stellplatz in der Nördlinger Straße, es war so gegen 11 Uhr Mittags, da war sogar noch ein Platz für mich frei und auch ein Stromanschluss war noch zu haben. Glück gehabt! Ich machte das Beste aus dieser Zwangspause und schaute mir die nette Innenstadt von Rothenburg ob der Tauber mal wieder an. Der Weg vom Stellplatz in die Innenstadt ist nicht weit. Ich war schon ein paar Mal hier, aber der Ort hat ja seine Reize. Die schöne Altstadt, die Stadtmauer, der Schlosspark, das Rathaus. Ich hatte ja den ganzen Tag Zeit. Ein Lokal am oberen Marktplatzrand war die Anlaufstelle für das Mittagessen.
Eine kleine Speisekarte aber gutes Essen.
Gesättigt ging der Stadtrundgang weiter.
Ein paar wenige Schnappschüsse; da ich schon mehrfach in Rothenburg o.d. Tauber war, habe ich nur wenig Bilder gemacht:
Ja, es ist schon romantisch in Rothenburg ob der Tauber. Auch wenn ich an diesem Tag vielleicht nicht so ganz die schönen Dinge der Stadt sichten konnte, da die Gedanken doch eher in der Werkstatt und bei dem defekten Lichtschalter waren. Aber okay, man muss halt jetzt die Sinne auf die schönen Dinge konzentrieren. Ich schaute mich lange im Städtchen um und kehrte am Nachmittag auf den Stellplatz zurück und ruhte mich da dann aus. Am Abend noch eine Runde an der Stadtmauer entlang, die zum größten Teil vollständig erhalten ist. Man kann teilweise auch auf der Stadtmauer im Wehrgang entlang gehen, teilweise war die Gehrichtung aber wegen der Abstandshaltung derzeit als "Einbahnstraße" vorgegeben. Zurück am Stellplatz verbrachte ich den restlichen Abend im Mobil. Stromanschluss war ja gelegt, nur von meinem Stellplatz hatte ich leider keinen Sat-Empfang wegen hoher Bäume und Büsche. Das Radio musste seinen Unterhaltungswert beweisen. Der Stellplatz füllte sich mehr und mehr und viele Wohnmobile mussten wegen fehlenden Platzes wieder abfahren. So ging dieser Tag dann in Rothenburg zu ende.
Tagesetappe: 33 Kilometer Gesamtstrecke: 473 Kilometer
Stellplatz: Nördlinger Straße, Rothenburg ob der Tauber Kosten: 12,- €/24 Std. zahlbar am Parkscheinautomaten; sowohl Karten als auch Barzahlung möglich. Strom 0,50 €/kwh über Münzsäulen WC und V+E-Anlage sind am Stellplatz vorhanden
Fledermaus am 06 Dez 2021 13:18:52
Servus Schöne Bilder, ladet zum Nachfahren ein. Ausführlich beschrieben, danke , Daumen Hoch.
Anzeige vom Forum
Lancelot am 06 Dez 2021 13:33:44
So - hab mich mal wieder bei dir reingezwängt und "fahre mit" .. :razz:
volkermuenster am 06 Dez 2021 13:52:16
Moin Frank,
so jetzt noch mal richtig hier unter dem Bericht :-).
Ich fahre natürlich wieder mit, bin schon gespannt wie ein Schlüppergummi wie es weiter geht.
Erst einmal ein + da gelassen und nun flott eingestiegen... Du machst ja Sachen.... aber Rothenburg odT ist schön. Der Grieche am Platz auch empfehlenswert :lach:
iwoi am 06 Dez 2021 14:58:28
hallo Frank, ich bin auch wieder bei deiner Urlaubsfahrt dabei. Schöne Bilder und wie immer unterhaltsame Beschreibung deiner Erlebnisse! Hoffentlich verlief die Reise nun mit weniger Pannen!
haroba am 06 Dez 2021 15:11:17
Moin Frank!
Ich bin auch mit dabei. Bin neugierig, wo Du uns überall hinführst. Munterholln! Hartmut
frankjasper8 am 06 Dez 2021 17:06:19
Hey, da sind ja schon einige Fahrgäste eingestiegen! :) Dann sage ich doch schon mal ein herzliches "Willkommen!" in die Runde. Freut mich, dass Ihr wieder mit mir auf Deutschland-Tour geht! :)
Lieben Dank schon mal an dieser Stelle für die Rückmeldungen und die ersten "Positiv"-Klicks! :)
goorooj am 06 Dez 2021 17:25:45
Rothenburg muss ich im Frühjahr auch noch mal, bevor nach Corona die ganzen Japaner/Chinesen etc. wieder reinfluten.
frankjasper8 am 06 Dez 2021 17:54:01
Tag 4: Donnerstag, 16. September 2021
Ein Tag in Rothenburg o.d.Tauber liegt hinter mir; wie wird der heutige Tag werden? Nun, der Morgen auf dem Stellplatz an der Nördlinger Straße begann eher trübe, hoffentlich kein schlechtes Omen für den Rest des Tages. Es regnete etwas, ich nutze die Zeit für einen „Hausputz“. Mal die Teppiche ausschütteln, durchfegen, Schrankklappen und Holzflächen mal feucht abwischen … und relaxen. Gegen 10:30 Uhr rollte ich dann vom Stellplatz, nur ein paar Hundert Meter weiter befand sich ein EDEKA-Markt; hier kaufte ich noch ein paar Kleinigkeiten für die Vorräte ein. Dann Mittagspause auf dem Parkplatz vorm Markt.
Das Mittagessen aus der Bordküche:
Regenwetter! Nach dem Abwasch machte ich mich dann auf den kurzen Weg zur Fiat-Werkstatt. Dort war noch Mittagspause, aber um 13 Uhr ging man umgehend dabei, mein Wohnmobil zu „behandeln“. Ich ging nochmal zum Edeka-Markt und dort beim Backshop trank ich ein Tässchen Kaffee und auch ein Stückchen Kuchen wechselte von der Bedientheke auf „meinen Teller“ und in meinen Magen. Etwa eine Stunde später ging ich zurück zur Werkstatt und mein Wohnmobil wartete schon ungeduldig vor den Toren auf mich; es war repariert und wollte weiter! Noch kurz mit dem netten Mitarbeiter im Büro gequatscht und natürlich dann auch die Rechnung bezahlt, dann konnte der Urlaub hoffentlich nun endlich richtig beginnen; kurz nach 14 Uhr verließ ich den Werkstatthof und auch den Ort Rothenburg.
Ich war zurück im Spiel, "on the road again!"
Ich musste meine zuhause entworfene Streckenplanung wegen der verspäteten Abfahrt am Montag und dem "Zwangsaufenthalt" am Vortag etwas umgestalten; ein ganzer und ein "halber " Tag fehlten mir ja inzwischen schon. Mein nächstes Ziel war Schloss Schillingsfürst, nicht weit entfernt, etwas östlich der Autobahn A 7 gelegen. Aber es wurde nur eine kurze Stippvisite; das Gelände kann nur nach Zahlung von Eintrittsgeldern betreten werden und das wollte ich in Anbetracht des doch schon fortgeschrittenen Tages nicht ausgeben. Es gibt hier am Schloss auch eine Greifvogelschau und ein paar Restaurantbetriebe. Das Schloss und der Ort Schillingsfürst liegen auf einer Anhöhe, erreichbar über die Autobahn A 7 – Ausfahrt Wörnitz. Sicher bei einer weiteren Reise in dieser Region nochmal einen „Tritt aufs Bremspedal“ wert.
Einziges Foto in Schillingsfürst: Der Blick vom Gelände am Schloss hinunter zum Ort.
Für heute wurde es aber Zeit, nach einem Stellplatz zu suchen. Der „gelbe Stellplatzführer“ einer großen Fachzeitschrift lag ja im Mobil und ich schaute mal. Ich landete dann in Feuchtwangen. Der Stellplatz sah recht einladend aus.
Die einzelnen Parzellen waren durch kleine Hecken getrennt, in der Nähe das Freibad, ein „Kaufland“ und weitere Geschäfte. Ich bekam den vorletzten Stellplatz; nur wenige Minuten später war dann auch der letzte Platz vergeben. Strom konnte ich auch anschließen.
Dann noch ein Vorabendspaziergang durch die schöne Altstadt Feuchtwangens. Ein paar Bildeindrücke für die Mitreisenden:
Ein Eis zum „Sundowner“ kühlte den Körper innerlich runter.
Dann ging´s zurück zum Stellplatz. Fernsehen konnte ich nicht im Mobil, da störte leider ein größerer Baum hinter dem Mobil. Das Radio und eine CD waren die Alternativbeschäftigung. Feuchtwangen liegt, wie auch Rothenburg ob der Tauber, an der "Romantischen Straße" und auch der nächste Ort im Reiseprogramm liegt an dieser Route, lasst Euch überraschen!
Tagesstrecke: 38 Kilometer Gesamtstrecke: 511 Kilometer
Stellplatz Feuchtwangen, Dinkelsbühler Str.
Kosten: Stellplatz kostenlos, Strom 0,50 €/kwh am Münzautomaten V+E-Anlage ist vorhanden; Entsorgen kostenlos, Frischwasser über Münzautomat.
:) Fortsetzung folgt! :)
Guenni3967 am 06 Dez 2021 18:53:02
Moin Frank, laß mich auch noch schnell zusteigen.
Fledermaus am 06 Dez 2021 19:10:49
Guenni3967 hat geschrieben:Moin Frank, laß mich auch noch schnell zusteigen.
Habt ihr schon gesehen wie Frank Wohnmobil fährt :lach:
Guenni3967 hat geschrieben:Moin Frank, laß mich auch noch schnell zusteigen.
Guenni, Du darfst natürlich noch zusteigen; schließlich musst Du ja die Orte kennenlernen, damit Du später die "Heimatkunde-Bilder" erraten kannst! :eek:
Fledermaus hat geschrieben:Habt ihr schon gesehen wie Frank Wohnmobil fährt :lach:
Ich fahr lieber in meinem womo hinterher. :ja:
Keine Angst, "Fledermäuschen", ich habe genug "Betriebsstoff" an Bord...
... was meinscht Du, wie gutt isch doamiet foahren kaann, hicks! :eek:
frankjasper8 am 06 Dez 2021 23:00:05
Tag 5: Freitag, 17. September 2021
Von der „Romantischen Straße“ an die Donau...
Nachdem ich morgens erst vom Bäcker im nebenan liegenden „Kaufland“ frische „Semmeln“ geholt und genüsslich verspeist hatte, machte ich mich dann baldigst auf den Weg und fuhr noch ein paar Kilometer auf der B 25, der „Romantischen Straße“.
Dinkelsbühl war der nächste größere Ort an der Strecke und mein nächstes Ziel. Das Wohnmobil parkte ich auf dem Stellplatz an der Mönchrather Straße, als P 2a ausgeschildert. Nahe am wunderschönen Altstadtbereich liegt dieser Platz. Etwa 40 Stellplätze umfasst diese Anlage, Stromanschlüsse und Ver- und Entsorgung sind vorhanden. Durch das nahegelegene „Nördlinger Tor“ ...
...ging ich dann in mein nächstes Abenteuer, die schöne Altstadt von Dinkelsbühl öffnete sich vor mir. Bunte Häuser, schön restauriert, eine weitestgehend intakte Stadtmauer, diverse Stadttürme und für die kulinarischen Genüsse verschiedenste Restaurants und natürlich diverse Einkaufsmöglichkeiten hat der Ort zu bieten. Ich ging mal entlang der Stadtmauern, durchstreifte die kopfsteingepflasterten Straßen und schaute mich um. Jedes Haus, jeder Meter Stadtmauer und wirklich alles in dem Ort wäre ein Foto hier im Reisebericht wert. Hier möchte ich nur eine Auswahl zeigen.
Ihr Lieben, das soll als "Appetitanreger" erstmal reichen. Das Wohnmobil wartet und der Weg zum nächsten Etappenort ist noch weit, also zurück zum Stellplatz. Dann war es an der Zeit, ein weiteres Stück Weg auf dieser Tour unter die Räder zu nehmen; noch ein paar Kilometer folgte ich der B 25, dann aber Querbeet durch die „Prärie“. Schloss Baldern war mein nächstes Ziel, auf einer Anhöhe gelegen, konnte man es schon aus der Entfernung sehen.
Auch der Ort Baldern, ein kleineres Örtchen lag etwas „hügelig“. Die letzten Meter der Straße zum Schloss waren nur geschottert. Ein Waldparkplatz nahm mein Wohnmobil auf, der Fahrer machte sich auf, das Schloss zu betrachten. Doch, wie schon mehrfach auf dieser Reise erlebt, das Schloss war wegen der Pandemie leider geschlossen. Nun denn, wenigstens einen Blick auf die Fassade konnte ich ergattern. Ein Rundweg um das Schloss dauerte eine halbe Stunde; dann hatte ich auch diese Erfahrung gemacht. Weiter ging´s. Zurück zu „meiner Autobahn“, der A 7 – Anschlussstelle Aalen/Westhausen. Hammer down, pack mer´s!
Über Heidenheim zum Kreuz Ulm/Elchingen, dann auf die A 8 wechseln. Aber an der Ausfahrt Dornstadt verlies ich die Autobahn wieder. Über Blaustein und durch das landschaftlich schöne Blautal erreichte ich mein nächstes Etappenziel: Blaubeuren. Ein Stellplatz war da, nur war der leider voll belegt. Also disponierte ich kurzerhand um und fuhr noch weiter bis Ehingen.
Ehingen an der Donau, der Wolfgang war ja vor Kurzem erst hier :eek: , nur etwa 20 Kilometer entfernt und hier fand ich noch ein lauschiges Plätzchen auf dem Stellplatz oberhalb der Stadt bei den Sportanlagen. Es war aber auch hier voll, um nicht zu sagen ganz schön voll. Kuschelplätzchen sozusagen. Stromanschluss konnte ich nicht mehr nehmen, dazu gab es davon zu wenige. Aber dann lief halt der Kühli mal wieder über die Gasflasche, die waren ja beide voll. Okay, ich war glücklich, ich hatte eine Bleibe für die Nacht gefunden. Am Rand eines Basketball-Spielfeldes, Jugendliche nahmen den Spielbetrieb sehr Ernst, ein Korb nach dem anderen wurde geworfen. Es wurde Abend, gemacht habe ich nichts mehr, der Tag ging zu ende.
Tagesetappe: 168 Kilometer Gesamtstrecke: 679 Kilometer
Stellplatz : Ehingen; Am Stadion kostenloser Stellplatz auf teilweise geteertem, größtenteils aber geschottertem Platz (Festplatz), gekennzeichneten Stellflächen. Die Stromsäulen befinden sich von der Zufahrt aus gesehen rechts am Platzrand, die V+E-Anlage vorn an der Einfahrt. Zu Preisen für V+E oder Stromentnahme kann ich nichts sagen, nicht genommen. Fußweg ins Ortszentrum etwa 1 Kilometer
:) Fortsetzung folgt! :)
Aretousa am 07 Dez 2021 00:10:03
Hier bin ich...... hast du noch Platz im Wohnmobil? Geimpft und mit Maske dürfte ich doch die Zugangskontrolle schaffen. Hab auch ne Flasche Glühwein dabei. Passt zwar nicht zu den von dir beschriebenen heißen Septembertemperaturen, aber was soll's. Und dann habe ich noch ein Glas selbstgekochte Bolognese Soße mitgebracht, damit du die nächsten Nudeln aufpeppen kannst. :wink:
bstocker am 07 Dez 2021 04:52:36
*Blinder Passagier*
LG Bernd ;)
Jagstcamp-Widdern am 07 Dez 2021 11:33:00
nix verraten :!:
allesbleibtgut hartmut
macagi am 07 Dez 2021 11:52:57
Also ich kucke auch mit - du dürftest ja demnächst fast am Haus vorbei gefahren sein. Leider waren wir da nicht zuhause.....
frankjasper8 am 07 Dez 2021 13:07:58
Ich begrüße an dieser Stelle auch die neu dazu gestiegenen Mitfahrer ganz herzlich... auch die Beiden hinten in der Garage! :D ... Macht es Euch nur recht gemütlich, die Reise geht bald weiter!
Und at Lena: Glühwein und Polonäse-Sauce werden gern angenommen! Die Nudeln waren aber auch mit Carbodingsbums-Sauce, das kam vielleicht auf dem Foto nicht so richtig rüber! :)
Ach ja, die Masken könnt Ihr jetzt abnehmen; läßt sich damit immer so schlecht essen und trinken! :D Außerdem sind wir ja alle eine große Familie. Mensch, schon 19 mal habt Ihr die Positiv-Taste gedrückt; Danke ganz herzlich dafür! :)
So, jetzt setze ich mich mal wieder hin und bringe uns ein Stückchen weiter; Festhalten, ab geht die Luziiiiiie! :)
frankjasper8 am 07 Dez 2021 22:03:35
6.Tag: Samstag, 18. September 2021
Von schönen Farben geblendet
Der neue Tag begann in Ehingen, Stadtbummel war angesagt. Es ging bergab, hinunter ins Stadtzentrum. Eine noch recht leere Einkaufsstraße erwartete mich, die bevorstehende Bundestags-Wahl setzte auch hier ihre Zeichen. Die Parteien waren im Wahlkampf. Ringen um jede Stimme. An ihren Ständen betrieben sie ihre Wahlwerbungen. Okay, es war Markttag am Rathausplatz, diverse Anbieter der Region boten ihre Waren an. Von Blumen-, Gemüse-, Käse- und Wurst- bis hin zu Imbissständen war die Palette vertreten. Eine schöne Altstadt mit Fachwerkhäusern und einem klitzekleinen Stückchen alter Stadtmauer galt es zu durchstreifen...
Das Flüsschen Schmieche war hier kanalisiert und durchfloss ein Teil des Ortes...
Ein ehemaliges Franziskanerkloster gab es auch noch von außen zu bestaunen,
dann war ich mit dem Rundgang durch. Noch ein paar Kaiserbrötchen beim Bäcker gekauft, ging es dann zurück zum Wohnmobil. Mittagessen mit „Fränky´s Special Holidayburgers“
( Leberkäs-Semmeln mit Spiegelei und Käse überbacken ), Urlaubsfeeling.
Nach Essen und Abwasch fuhr ich dann wieder nach Blaubeuren,
... diesmal ergatterte ich noch einen Platz auf dem Stellplatz.
Aber wenige Minuten nach mir kam ein weiteres Mobil und der Platz war wieder voll. Hier in Blaubeuren gibt es ein System, welches die Platzbelegung via Internet anzeigt. Allerdings muss dazu jedes Fahrzeug über den Sensoren parken ( … was jedenfalls während meines Besuchs dort nicht immer richtig gemacht wurde. 16 der 21 Stellflächen waren stromversorgt; ich hatte noch einen dieser stromversorgten Plätze erwischt und schloss mich an den Landstrom an.
Dann wollen wir mal schauen wo wir hier gestrandet sind; Ortsrundgang in Blaubeuren. Erste Anlaufstelle war das Flüsschen Blau, gleich am Stellplatz. Etwa 500 Meter vom Stellplatz entfernt befindet sich eine Attraktion, welche wohl einmalig auf der ganzen Welt ist: der Blautopf. Zuerst sieht man einen, nennen wir es mal „Teich“ an einer historischen Wassermühle.
Geht man dann um dieses heute als Restaurant genutzen Gebäude herum, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ein noch kleinerer Teich mit wunderschönem blau schimmernden kristallklaren Wasser. Drinnen schimmern grün-gelblich die Pflanzen am Teichgrund. Man sieht, das der Teichrand ziemlich steil abfällt. Laut der Erklärung ist der Krater etwa 22 Meter tief und unten gibt es ein Höhlensystem. Natürlich banne ich den Anblick auf meinen Fotos, Andenken an einen geheimnisvollen Ort. Echt schön!
Weiter nach einer Runde um den Blautopf. Das ehemalige Klostergelände grenzt ziemlich gleich an...
Im Ort viele schöne Fachwerkhäuser. Ein Bach floss teilweise unter den Häusern hindurch. Einfach nur schön, entsprechend lange dauerte mein Rundgang. Hier ein paar der unterwegs gemachten Fotos. Aber das kann wirklich nur eine Auswahl sein, sonst würde es den Rahmen des Reiseberichts sprengen. Es gibt in Blaubeuren wirklich mehr fotogene Gebäude.
Beim Fotografieren dieses Brunnens und der beiden Gebäude kam doch ein Streifenwagen der Polizei angefahren. Und ob Ihr es glaubt oder nicht, der Polizist bremste das Fahrzeug ab und wartete, bis ich das Bild geschossen und die Kamera gesenkt hatte. :)
So, das war es, was ich Euch von diesem ersten Rundgang durch den Ort Blaubeuren zeigen wollte. Wieder einmal musste ich feststellen: Deutschland, was biste schön! Dann schlenderte ich zurück zum Stellplatz und konnte noch die letzten Sonnenstrahlen dieses Samstages genießen.
Tagesetappe: 25 Kilometer Gesamtstrecke: 704 Kilometer
Stellplatz: Blaubeuren, Dodelweg
Kosten 15,- € mit Strom oder 12,- € ohne Stromanschluss 16 Stellflächen sind mit Stromanschluss, 5 weitere ohne. V+E-Anlage am Stellplatz, eine WC-Anlage ist derzeit wohl im Bau, Abfallentsorgung hinter verschlossener Tür, nur nach Bezahlung der Parkgebühr mit dem Parktiket zugänglich. Im Stellplatzpreis ist jeweils eine freie Eintrittskarte für das angrenzende Hallenbad enthalten
So, für Heute soll es genug sein; ich will Euch ja nicht überfordern! :) Ruht Euch erst einmal aus, Beine ausschütteln, Arme lockern und vor Allem die Augen entlasten! :D Morgen kommt dann der nächste Teil; wir machen dann eine kleine Wanderung; also dran bleiben!
:) Fortsetzung folgt! :)
bstocker am 07 Dez 2021 22:19:53
Danke fuer den Blautopf. Kannte ich noch nicht. Allerdings ein aehnliches Phaenomaen hier: --> Link LG Bernd
Dirkulation am 07 Dez 2021 22:47:34
Hallo an alle im WoMo.
Tolle Fotos und sympathisch geschrieben. Über Blaubeuren und den Blautopf freue ich mich besonders. Hier haben wir vor einigen Jahren Zwischenstop gemacht und durch Zufall den Stellplatz, den Blautopf und einen tollen Gasthof entdeckt.
Danke für die Erinnerung.
Ich bin großer Fan des Luberon und mich erinnert der Blautopf natürlich an die Fontain de Vaucluse. Wer die nicht kennt, ein sehr sehenswertes Ziel.
So dann lehne ich mich mal zurück und freue mich auf die Weiterfahrt.
frankjasper8 am 07 Dez 2021 23:02:17
Hallo, liebe Mitfahrer! Ich war mal neugierig und habe gerade eben beim Gugeln nach "Blautopf" dieses Video --> Link im WWW-Netz entdeckt. Etwa 45 Minuten Entdeckung des Blautopfes. Wenn Ihr Lust habt, schaut mal rein. :)
Privatleuten und Touristen ist natürlich das Baden und Tauchen im Blautopf untersagt!
Kistenmann am 08 Dez 2021 08:52:49
frankjasper8 hat geschrieben:Ich war mal neugierig und habe gerade eben beim Gugeln nach "Blautopf"....
.... Du schaffst es ja immer wieder, Deine Berichte noch ein wenig aufzuhübschen. Vielen Dank dafür!
frankjasper8 am 08 Dez 2021 12:28:37
Hey, es ist ja so still bei Euch da hinten! Schlaft Ihr etwa noch? Los, raus aus den Federn, wir wollen jetzt raus in die Natur. Zieht Euch schon mal die Wanderschuhe an, es geht gleich los! Aufstellung in Zweierreihe und dann im Gleichschritt Marsch! :D
Moin, Ingo! Ich könnte sicherlich zu dem ein oder anderen Ort oder zu Sehenswürdigkeiten noch den ein oder anderen Link aus dem Netz zufügen oder auch selbst noch etwas erklären, aber gugeln kann ja jeder selbst und wenn Ihr noch Fragen habt oder etwas mehr wissen wollt, könnt Ihr natürlich gern zwischendurch Eure Fragen und Wünsche äußern. Ich versuche dann, zu antworten... :)
So, seit Ihr bereit? Wir gehen wandern!
Tag 7: Sonntag, 19. September 2021
Ein Wandertag in Blaubeuren
An diesem Sonntagmorgen hatte ich doch glatt verschlafen und war erst um 8 Uhr aufgewacht; jetzt aber schnell raus aus den Federn, der neue Tag wartet. Gegen 10 Uhr bin ich zu einer Wanderung zur Ruine der Rusenburg gestartet; mit leichtem Wandergepäck. Vom Stellplatz ein kurzes Stück nach links, dann kommt man zu einer Fußgängerbrücke. Über den Fluss, dann rechts den Mühlweg entlang gehen. Zunächst führte der Wanderweg, der übrigens Tugendpfad heißt, am Fluss Blau entlang in Richtung Gerhausen, glasklar war das Wasser, Wasserpflanzen leuchteten in Grüntönen. Das Gelände nach rechts leicht abfallend die Wiesen des Flusstals, links ein Wäldchen, dann ein ansteigender bewaldeter Hang. Kleingärten lagen anfangs am Wegrand, weiter hinten dann nur noch die Uferwiesen an der Blau. Dann ging es auf einem Waldweg leicht bergan und das letzte Stück des Weges führte dann über einen schmalen Steig zur Ruine der Rusenburg, die hoch über dem Blautal auf einem Bergrücken thronte.
Bauarbeiten zur Fassadenerhaltung auf dem Gelände schränkten die Zugänglichkeit etwas ein, aber der Aussichtsturm der Ruine konnte betreten werden. Also noch einige Stufen, die es zu erklettern galt.
Die Aussicht hier oben war erstaunlich, die Fotos sprechen sicherlich für sich. Blaubeuren lag zu meinen Füssen.
Ich genoss die Aussicht und machte mich nach einigen Minuten des Verweilens dann an den Abstieg zurück ins Tal. Es erforderte schon eine gewisse Trittsicherheit und Aufmerksamkeit, denn der recht steile Pfad führte über Felsstufen, Wurzeltreppen und rutschigen Waldboden zunächst wieder ins Flusstal. Ein anderer Weg führte oben auf dem Bergrücken Richtung Blaubeuren zurück. Ich wählte aber diesen Weg. Unten ging es dann Richtung Ortszentrum noch einmal über einen kleinen Hügel, imposant stand ein Fels am Weg, das "Klötzle Blei" genannt.
Ich erreichte das Ortszentrum, Hungergefühle meldeten sich. Gut, dass da einige Gaststätten ihre Hilfe anbieten konnten. Aus dem reichlichen Angebot wählte ich eine türkische Pizzeria aus und bestellte eine „Dönerpizza“, die verbrauchten Kalorien müssen ja wieder ersetzt werden.
Nach dem wirklich reichhaltigen und auch leckeren Mahl ging ich noch einmal am Blautopf vorbei zurück zum Stellplatz.
Nach kurzer Rast am Mobil nahm ich dann noch mein Fahrrad vom Heckträger und radelte rund 2 Stunden und etwa 12 Kilometer durch das Talbecken um Blaubeuren herum. Der Himmel bezog sich und verfärbte sich von hellem Blau in dunkles Grau und ich sah zu, recht schnell zum Wohnmobil zurück zu kommen. Aber es blieb noch trocken; erst am späteren Abend begann es leicht zu regnen. Ich nutze das „free W-Lan“-Angebot des Stellplatzes und setzte mich an den Laptop und vor den Fernseher zur Abendgestaltung.
Eine weitere Übernachtung auf dem Stellplatz in Blaubeuren.
:) Fortsetzung folgt! :)
Guenni3967 am 08 Dez 2021 14:22:02
Moin Frank, das war aber eine anstrengende Wanderung, jetzt muß ich erst mal ein Päuschen einlegen.
frankjasper8 am 08 Dez 2021 23:30:58
Liebe Mitreisenden, wenn Ihr dann bitte wieder Eure Sitzplätze einnehmt und die Sicherheitsgurte anlegt, es geht weiter auf unserer Tour. Die Erholungsphase ist vorbei!
Tag 8: Montag, 20. September 2021
Vom Blautopf ins Donautal
Es ging mal wieder ein Stück weiter auf dieser Reise; gegen 9:30 Uhr fuhr ich vom Stellplatz in Blaubeuren ab. Zunächst nahm ich die bereits am Samstag gefahrene Strecke Richtung Ehingen auf der B 492, der Achtalstrecke. Unterwegs kam mir ein Discounter gerade recht und ich füllte die Vorräte auf. Bald erreichte ich Ehingen, fuhr aber direkt dran vorbei Richtung Riedlingen auf der B 311. Ein Hinweisschild am Straßenrand führte mich kurz hinter Ehingen zum Schloss Mochental, etwas abseits der Bundesstraße.
Ein Stopp, ein kurzer Fußweg zum Schloss. Das Wachpersonal nahm kaum Notiz von mir, wahrscheinlich störte ich gerade seine Konzentrationsphase...
Der Innenhof stand offen, das Schloss selbst war allerdings an diesem Montag nicht zugänglich: Ruhetag. Meine Pechsträhne im Hinblick auf Schlossbesichtigungen hielt sich also hartnäckig...
Es befindet sich hier das Besenmuseum, wäre sicherlich interessant gewesen.
Wieder hinter dem Lenkrad des Ducato steuerte ich dann über Riedlingen auf der B 311 meinem nächsten Etappenort entgegen: Sigmaringen. Ich befand mich nun seit einigen Kilometern im Donautal, den Fluss hatte ich aber nur ganz kurz mal gesehen. Etwas schmal, dachte ich, das soll die Donau sein? Ja, das war sie.
Sigmaringen erreichte ich dann, fuhr zum Stellplatz vor dem Campingplatz. Das Fahrzeug auf der oberen der beiden Stellflächen abgestellt, Stromanschluss gab es auch.
Eine weitere Stellfläche etwas tiefer für weitere Mobile. Hier kann man das Schloss etwas besser sehen.
Der Parkscheinautomat spuckte das Parktiket aus, dann ging ich auf Erkundungstour ins schmucke Örtchen. Oberhalb der Donau lag das Hohenzollernschloss Sigmaringen.
Der Weg dahin stieg durch die Einkaufsstraßen mit diversen Geschäften und Gastronomiebetrieben an, vor dem imposanten Schloss fühlte ich mich schon als Schlossherr,
dann nahm ich doch gleich mal „meine neue Wohnung“ in Augenschein. Für 12,50 € „kaufte“ ich das Schloss. Es gehörte nun mir; zumindest für die nächsten Minuten. Ein roter Teppich wurde mir auch schon ausgerollt, der Leitfaden auf meiner Besichtigung durch das Schloss.
Ein Audio-Guide war mein Ansprechpartner bei der Führung, allerdings war kurz zuvor eine Führung gestartet, die ich alsbald einholte und da das ein oder andere gesprochene Wort der Erklärung mitnehmen konnte. Interessant, wie die Leute damals so lebten, das WC und das Badezimmer hatte ich mir irgendwie glamouröser vorgestellt.
Nun, es waren da halt auch nur Menschen. Verschiedene Salons, das Ankleidezimmer der weiblichen Schlossbewohnerinnen, das Schlafgemach der Holden. Dann das Königszimmer, etwas prunkvoller eingerichtet.
Zum Zeitvertreib spielten die Herren damals gern in verschiedenen Salons, für die Damen mit ihren damals recht üppig gestalteten Kleidern waren große Sitzmöbel in anderen Räumen aufgestellt. Interessant war, zu erfahren, dass das Dienstpersonal in verschiedenen Räumen durch „Geheimtüren“ in den Wänden Zugang zu den Räumen hatte. Es schickte sich halt nicht, daß das Personal die Gemächer durch die normalen Zugänge betrat. Auch die Treppenaufgänge waren separat getrennt. Mein Rundgang endete dann mit einem Besuch der umfangreichen Ausstellung an Schuss- und Stichwaffen, sowie vielen ausgestellten Ritterrüstungen. Auch waren diverse Jagdtrophäen wie Bären oder verschiedenste ausgestopfte Vögel im Schloss aufgestellt.
Mein Rundgang endete und ich legte mit dem Audio-Guide dann auch meine königlichen Gefühle wieder ab... und kehrte ins „normale Leben“ zurück.
Noch ein paar Bilder aus dem Umfeld des Schlosses in Sigmaringen:
Hätte es damals schon Wohnmobile gegeben, wäre ich ja möglicherweise König geblieben, so aber war ich dann doch erleichtert, wieder am Stellplatz angekommen zu sein. Das Wohnmobil war mein Schloss, hier gehörte ich hin.
Tagesetappe: 102 Kilometer Gesamtstrecke: 806 Kilometer
Stellplatz Sigmaringen: Kosten 10,- €/24 Std. (Parkscheinautomat nimmt nur Münzgeld), alternativ kann das Geld per Umschlag in den Briefkasten bei der CP-Rezeption eingeworfen werden. Strom: 1,- € für 3 Std., 24 Anschlüsse stehen an 4 Säulen zur Verfügung. Teilweise ist ein langes Kabel notwendig. V+E-Anlage ist am Stellplatz vorhanden, die Sanitäranlagen des Campingplatzes dürfen von Stellplatznutzern ausdrücklich nicht mit genutzt werden!
Liebe Reisegesellschaft, das war es für heute; jetzt ist es Zeit, erst einmal das Erlebte zu verdauen. Morgen geht es dann hier erst am Abend weiter. Bis dahin!
:) Fortsetzung folgt! :)
frankjasper8 am 09 Dez 2021 23:45:37
Liebe Mitreisenden,
ich darf Euch schon wieder ins Wohnmobil bitten, die Reise geht schon wieder weiter... wenn auch nur ein klitzekleines Stück.
Tag 9: Dienstag, 21. September 2021
Im Tal der jungen Donau
Von Sigmaringen ging es am Morgen gegen 9:30 Uhr weiter auf einer landschaftlich schönen Strecke an der oberen Donau entlang. Die Straße wurde bald hinter Sigmaringen schmaler, das Flusstal enger, die Berge rechts und links stiegen höher empor und die Fahrbahn war oftmals nur einspurig mit Ampelregelung befahrbar.
Der Blick auf das hoch oben auf dem Felssporn liegende Schloss Werenwag hatte schon was. und kurze Zeit später war ich auch schon an meinem Tagesziel angekommen. Der Ort Beuron mit dem dortigen Benediktinerkloster. Hier befindet sich ein Stellplatz. Nur 35 Kilometer vom Start in Sigmaringen entfernt, stellte ich den Motor schon wieder ab. Schön ist´s hier im engen Tal der Donau. Der Platz ist gut belegt, aber es gibt noch ausreichend freie Stellplätze, so dass man gut Freiraum hat.
Zeit zum Mittagessen, Bockwurst mit Kartoffelpürree.
Zu Fuß erkundete ich zuerst die Ortschaft, das Kloster. Das Kloster ist schon ein Großteil des Ortes,
ferner gibt es eine Bahnstation, ein Fahrradgeschäft mit Service-Point, ein Cafe und Restaurant, sowie ein paar wenige Privathäuser. Man konnte aber nur einen Blick in die Kirche und auf den alten Friedhof, sowie die Krypta werfen. Außerdem ist ein Klosterladen mit vielen Büchern ( auch aus dem Wohnmobilbereich!), Kalendern oder Dingen aus der „Hausproduktion“ zu finden. Am Nachmittag unternahm ich noch eine Radwanderung im hier „stillen“ Donautal. Fernab vom Autoverkehr ist hier Ruhe pur zu finden.
Nur die Bahnlinie begleitet hier die Donau auf ein paar hundert Metern. Ein gut geschotterter Rad- und Wanderweg führt am Flussufer entlang. Einzige Siedlung ist ein Bauernhof mit angegliederter Gastwirtschaft, das „Jägerhaus“.
Bis in die 1960er Jahre gab es auch noch die „Bronnen-Mühle“, die aber durch einen Bergrutsch vollständig zerstört wurde; nur das Wehr und ein Gedenkstein (altes Mühlrad) erinnert noch daran.
(Quelle: Auszug aus den dort aufgestellten Info-Tafeln)
Hoch oben in der Felswand fällt der Blick auf Schloss Bronnen ( oder Burg Bronnen genannt).
Ja, es ist wunderschön hier im „wilden“ Donautal. Der Wander- und Fahrradweg führt in etwa 10 Kilometer Distanz nach Fridingen. Ich fuhr aber nicht bis dorthin. Nach etwa 6 Kilometern wendete ich und radelte auf gleichem Weg zurück nach Beuron. Leider fehlte an diesem Tag ein wenig Sonnenschein; erst spät am Nachmittag ließ sich mal die Sonne sehen. Der Tag ging dann in Beuron am Stellplatz mit Fernsehen zuende.
Tagesetappe: 32 Kilometer Gesamtstrecke: 808 Kilometer
Stellplatz Beuron, am Kloster. Kosten: 10,- €/24 Std. (Parkscheinautomat nimmt nur Münzgeld an – Münzwechselautomat ist vorhanden V+E-Anlage und die Stromautomaten werden über den Parkscheinautomaten abgerechnet; Bedienung etwas umständlich, aber gut erklärt. Stromkosten: 2,- € für 8 Std / 1,- € für 4 Std.
Ja, das war die Etappe von Sigmaringen nach Beuron; und wie die Reise dann noch weiterging, erfahrt Ihr dann im nächsten Teil des Berichts. Für heute fällt der Vorhang.
:) Fortsetzung folgt! :)
frankjasper8 am 10 Dez 2021 13:12:52
Liebe Reisegesellschaft,
leider ist es schon an der Zeit, Abschied zu nehmen. Abschied vom romantischen "Oberen Donautal". Ja, langsam muss ich an die Rückreise denken und die erste Etappe der Heimfahrt in Angriff nehmen. Durch die Pannen zu Beginn des Urlaubs, fehlen mir leider jetzt am Ende diese eineinhalb Tage. Daher konnte ich das Besichtigungsprogramm hier im Donautal nicht weiter ausdehnen. Ich bitte daher, alle wieder ihre Plätze einzunehmen... :)
Tag 10: Mittwoch, 22. September 2021
Von der Donau zum Main
Langsam ging nun der Urlaub zu ende, Zeit wurde es für die erste Teiletappe in Richtung Norden. Nebel lag an diesem Morgen über dem Donautal, für mich Gelegenheit, das Wohnmobil mal einer kleinen Reinigungsaktion zu unterziehen. Teppich ausklopfen, kurz durchwischen. Dann lichteten sich die Nebelschwaden und ich machte mich auf den Weg.
Ich fuhr vom Stellplatz in Beuron; gleich hinter dem Ort beginnt die Steigungsstrecke. In Serpentinen schraubt sich das Asphaltband am Berg hinauf zur Aussichtsstelle Knopfmacherfelsen oberhalb der Orte Beuron und Fridingen. Nach Fridingen ging dann auch meine Fahrt bergab weiter. Über Mühlheim/Donau erreichte ich die „Große Kreisstadt“ Tuttlingen.
Hier irgendwo musste die Donauversickerung sein; leider lief mir jetzt die Zeit davon und ich konnte mir das nicht mehr anschauen. Ein Grund, das auf die „To-Do-Liste“ für eine der nächsten Reisen zu schreiben. Ich ließ Tuttlingen jetzt links liegen, fuhr Richtung Autobahn. Bei Schwenningen fuhr ich auf die A 81 und nach Tankstop bei Rottweil und einer Mittagsrast mit Maxi-Hackbraten an einem Autohof etwas abseits der Autobahn ( genau weiß ich den Ort jetzt nicht mehr zu benennen )
ging die Fahrt dann gen Norden.
Sonniges Reisewetter begleitet mich auf der Fahrt, so muss Urlaub sein. Stuttgart und Heilbronn waren Orte am Weg, Tauberbischofsheim. Dann erreichte ich Würzburg, es ging auf 16:00 Uhr zu, Zeit für die Stellplatzsuche. Der SP in Würzburg in der Dreikronenstraße war leider nicht anfahrbar, Bauarbeiten. Hier wird ein Gebäude errichtet. Es ist mal wieder verflixt; das Gelände am Main wird in ein Messegelände verwandelt, eine Zeltstadt wird errichtet. Ich hatte schon mehrfach das Pech, immer zu Messezeiten in Würzburg zu sein.
Gut, dann halt weiter. Die B 27 führte hier am Main entlang Richtung Karlstadt. In Thüngersheim am örtlichen Freibad fand ich dann eine Bleibe für die Nacht, Ankunftszeit 18 Uhr.
Pünktlich zum Erscheinen der Kassiererin. Sie wollte 10,- € Parkgebühr für die Nacht haben. Ich ging noch ein kurzes Stück am Main entlang, dann dämmerte es auch schon, die Nacht kam und der Fernseher lief im Wohnmobil; die letzte Nacht der Reise → ab ins Heiabettchen...
Tagesetappe: 343 Kilometer Gesamtstrecke: 1151 Kilometer
Stellplatz in Thüngersheim/Main, in den Mainwiesen am Freibad Kosten 10,- €/Nacht → wird von einer Bediensteten der Stadt Thüngersheim kassiert. Strom ab 0,50 €/kwh, mehrere Automaten über den Platz verteilt, ca. 20 Stellflächen hinter dem Freibadgelände, Wiesenuntergrund, geschotterte Fahrspuren. V+E etwa 200 m entfernt an der Kläranlage; Selbstbauausguss der WC-Cassette. Grauwasserausguss überfahrbar. Wasserentnahme über Münzautomat.
Tag 11: Donnerstag, 23. September 2021
Auf geht’s in die Heimat
Der letzte Reisetag und wieder ist es nebelig, scheinbar ist der Nebel mein neuer Begleiter. Okay, es hilft nichts, es muss ja weitergehen. Ich rüste zur Abfahrt, noch schnell die Entsorgungsanlage am Klärwerk genutzt. Man will ja schließlich sauber nach Hause kommen!
Los geht’s, Abfahrt in Thüngersheim am Main. Die B 27 ist meine nächste Straße, die ich hier im Nebel befahre. Es geht am Main entlang nach Karlstadt, dann über die Höhen nach Hammelburg. Die Strecke, ich schrieb es ja schon am Anfang dieses Berichtes, gehört zu meinen Lieblingsstrecken. Man kommt gut voran und bald schon ist Hammelburg erreicht. Tankstopp an einer Tankstelle, dann weiter. Die Autobahn A 7 brachte mich dann nordwärts, Mittagspause an der Rastanlage „Rhön“ nahe Bad Brückenau.
Ein letztes Mal übernahm ich die Rolle des Kochs in meinem Reisemobil. One-Man-Show. Ich war Reiseführer, Fahrer, Koch, Hausmann: Stress pur! Es gab Kartoffelpfanne mit Wurststückchen. Henkersmahlzeit! Lecker!
Nach dem Abwasch ging es dann gen Fulda weiter; hier aber verließ ich noch einmal die Autobahn und „tuckerte“ dann ganz gemütlich über die Bundesstraße 27 zurück über Bad Hersfeld, Bebra, Eschwege und Bad Sooden-Allendorf in mein heimatliches Leinetal im Süden von Niedersachsen. Hier kam ich dann gegen 16:00 Uhr nach einer schönen Reise mit leider etwas ungeplantem Anfang an. Ich hatte auf dieser Reise einige neue Gegenden kennen gelernt und wieder einmal musste ich feststellen: Deutschland ist so schön!
Tagesstrecke: ~ 250 Kilometer Endstand: ~ 1400 Kilometer
Liebe Mitreisenden,
damit bin ich, sind wir, wieder in meiner Heimat angekommen. Mein Reisebericht ist damit zu ende und ich hoffe, es hat Euch mit mir auf Tour gefallen. Dies war dann auch gleichzeitig die letzte Reise für mich in diesem Jahr. Ich hoffe, nächstes Jahr sehen wir uns dann alle auf einer weiteren Tour wieder!
So, jetzt seid Ihr dran mit Fragen, Lob und Tadel! :)
Lancelot am 10 Dez 2021 14:09:09
Wieder einmal : ein sehr schöner und kurzweilig unterhaltsamer Reisebericht von Dir .. :gut:
:dankeschoen:
fritzi2015 am 10 Dez 2021 14:48:23
Hallihallo, vielen herzlichen Dank für die Einladung zu dieser tollen Reise. Es war ein Vergnügen die Landschaft zu bewundern und so viele Einblicke in die Besuchsplätze zu erhalten. Du hast eine herrliche kurzweilige und informative Art zu Schreiben. Von mir ein dickes + Ich freue mich auf weitere Reisen mit Dir/Euch. Viele Grüße Fritzi
haroba am 10 Dez 2021 15:35:32
Moin Frank!
Vielen Dank fürs Mitnehmen! War wieder sehr schön. Ich glaube, uns werden die Reiseziele nicht ausgehen. Bleibt gesund!
Munterholln! Hartmut
Guenni3967 am 10 Dez 2021 15:43:16
Moin Frank, Es war mal wieder schön mit Dir eine Reise zu unternehmen, vielen Dank für den informativen Reisebericht. Dir eine schöne Vorweihnachtszeit.
iwoi am 10 Dez 2021 17:18:30
schade Frank, daß diese Reise schon zu Ende ist. Freue mich schon auf deinen nächsten Reisebericht, auf den wir leider noch ne Weile warten müssen! Grüßle aus dem verschneiten Welzheimer Wald!
bstocker am 10 Dez 2021 17:29:31
Vielen Dank fuers mitnehmen.
LG aus der tiefverschneiten Suedsteiermark Bernd
sternleinzähler am 10 Dez 2021 17:48:47
Netter Reisebericht, war gerne mit dabei und hab mir einige Anregungen geholt! Ich habe aber die ganze Zeit auf die Auflösung des Problems vom 4.Tag gewartet!! Was hast du mit dem Nudelwasser gemacht!? :D
Kistenmann am 10 Dez 2021 18:27:59
Vielen Dank für den schönen Reisebericht, Frank. Es war wieder ein Fest. Deine Schreibe ist einfach lesenswert. Blaubeuren habe ich mir mal notiert... Den Blautopf finde ich sehr spannend... Bei der nächsten Reise bin ich gerne wieder mit dabei.
duca250 am 10 Dez 2021 19:05:50
Herzlichen Dank fürs Mitnehmen :top: :top: :top:
macagi am 10 Dez 2021 19:16:44
Vielen Dank. Schade dass es so kurz war.
frankjasper8 am 10 Dez 2021 21:43:59
Vielen, vielen Dank für Eure positiven Rückmeldungen!
Ja, es hat wieder Spaß gemacht mit Euch; bin schon auf die nächste Reise hier im Forum gespannt! :) Wer ist denn jetzt dran, den Reiseführer zu spielen? :)
sternleinzähler hat geschrieben:Ich habe aber die ganze Zeit auf die Auflösung des Problems vom 4.Tag gewartet!! Was hast du mit dem Nudelwasser gemacht!? :D
Die Antwort zum Nudelwasser ist ganz einfach... :D Das war ein Fertiggericht aus der Tüte, Knorr Spaghetteria - Spirelli mit Carbonara-Sauce. Muss man nur das Wasser dran und dann aufkochen. Das Wasser war irgendwann verdunstet, bzw. mit der Carbonara-Sauce vermischt. Schnellgericht für die schnelle WOMO-Küche... :)
Ich bedanke mich an dieser Stelle natürlich auch für die vielen, vielen Klicks der "Positiv-Taste", Dankeschön!
VoBo am 03 Feb 2022 14:15:15
Vielen herzlichen Dank für den schönen Reisebericht, nahe meiner Wahlheimat Schwaben.
Viele Grüße Volkhard
frankjasper8 am 03 Feb 2022 21:32:50
Volkhard, ich bedanke mich für Deine positive Rückmeldung und freue mich, daß Dir mein Bericht gefallen hat. :)
Gast am 05 Feb 2022 18:12:16
Hallo Frank, immer wieder verfolge ich deine Reiseberichte mit großer Aufmerksamkeit. Sie lesen sich spannend und sind mit vielen wertvollen Infos zu SP versehen. Danke! Im Februar 2021 habe ich mich von unserem Dethleffs 7090i getrennt und wollte das Hobby ganz aufgeben. Habe mich damals auch hier im Forum abgemeldet ("Petr40"), EIC- wenn Du dich noch erinnerst. Im Mai haben wir es ohne Womo nicht mehr ausgehalten und erneut ein etwas kleineres angeschafft. Hier im Forum musste ich mich leider unter einem neuen Namen anmelden. Versuche also als Luser, wieder Fuß zu fassen. Dir und natürlich euch allen einen schönen Sonntag.
frankjasper8 am 05 Feb 2022 21:55:35
HW16 hat geschrieben:Hallo Frank, ... Im Februar 2021 habe ich mich von unserem Dethleffs 7090i getrennt und wollte das Hobby ganz aufgeben. Habe mich damals auch hier im Forum abgemeldet ("Petr40"), EIC- wenn Du dich noch erinnerst. ... Hier im Forum musste ich mich leider unter einem neuen Namen anmelden.
Hallo und Grüße in die Nachbarschaft ins Eichsfeld :) Ja, ich erinnere mich an den "Nicknamen". Danke für Deine positive Rückmeldung zu meinem Reisebericht und willkommen zurück in der Wohnmobil-Gemeinde und hier im Forum. :) Ja, wer mit dem WOMO-Virus einmal infiziert ist, wird das nicht wieder los! Sozusagen ist das WOMO-Virus noch schlimmer als das "C-Virus" :virus: Gegen das WOMO-Virus gibt es noch keine Erst-, Zweit-, oder gar Booster-Impfungen :) Dann wünsche ich Euch im Eichsfeld wieder ganz tolle Erlebnisse mit dem neuen Wohnmobil. Tipps für die Reisen gibt es ja hier genügend. :)