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Solartasche Erfahrungen


Juhei66 am 31 Dez 2021 01:47:22

Hallo, wir haben einen Knaus Vansation 650 meg.
Wer hat Erfahrungen, wenn man Autark stehen möchte mit Solartaschen?
Reichen diese aus oder muss es doch das deutlich teurere Panel auf dem Dach sein?
Welche Taschen sind zu empfehlen ?
Wäre super wenn ich aus euren Erfahrungen was lernen könnte.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr

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7xy am 31 Dez 2021 09:44:38

Hallo Juhei,
Juhei66 hat geschrieben:Hallo, wir haben einen Knaus Vansation 650 meg.
Wer hat Erfahrungen, wenn man Autark stehen möchte mit Solartaschen?

Wir haben eine 200 WP Solartasche im Einsatz. Ist vor allem in der Zeit von Oktober bis April eine gute Ergänzung, wenn denn mal die Sonne scheint. Auf der letzten Griechenlandreise konnten wir sie auch im Juni gut brauchen. Die Kapazität von unseren bisherigen Akkus reicht gerade einmal 2 Tage. Da füllt das Panel im Sommer immer genug auf, um länger zu stehen und den Motor aus zu lassen
Juhei66 hat geschrieben:Reichen diese aus oder muss es doch das deutlich teurere Panel auf dem Dach sein?

Es kommt auf Deine Gesamtsituation an. Was hast Du an Akku-Kapazität an Bord? Was sind Deine Verbraucher, wie viel Ah brauchst Du in 24 Stunden im Sommer oder im Winter? Winter verschärft die Lage extrem, da wenig Sonne und mehr Energieverbrauch. Wenn Du nur in der warmen Jahreszeit reist, dann reicht meist die vorhandene Installation und ein Faltpanel.
Juhei66 hat geschrieben:Welche Taschen sind zu empfehlen ?

Wichtig ist die maximale Modulspannung (Pmax), die sollte möglichst weit über den 12 Volt liegen, dann kann die Tasche mit einem guten MPPT Solarladeregler auch bei weniger Lichteinfall noch was in die Bordbatterie schaufeln.
Bei den Abmessungen noch darauf achten, ob man die Panele auch hinter der Windschutzscheibe platzieren kann. Dann bringen sie zwar weniger, aber sind besser vor Diebstahl geschützt.

Schau Dir dazu noch das sehr gut gemachte Video von Markus auf YouTube an: --> Link

rkopka am 31 Dez 2021 09:49:59

Juhei66 hat geschrieben:Wer hat Erfahrungen, wenn man Autark stehen möchte mit Solartaschen?
Reichen diese aus oder muss es doch das deutlich teurere Panel auf dem Dach sein?

Das Panel am Dach ist meistens deutlich billiger, weil man Standardware nehmen kann. Die Befestigungselemente sind auch nicht so teuer. Nur die Arbeit, wenn man es machen läßt, kommt dazu.
Dafür braucht man keinen Platz während der Fahrt, keine Arbeit beim Anhalten, keine Probleme mit möglichen "Zweitnutzern", Laden immer (wenn man in der Sonne steht).

Es ist wohl auch eine Frage, wie man urlaubt, wo und wie lange man steht. Ich stehe häufig auch auf irgendwelchen Parkplätzen, auch in der Stadt. Fahre am Tag viel herum, erst am Abend zum Übernachten wo. Da wäre eine Solartasche nicht sinnvoll. Wenn man sich untertags ein nettes Plätzchen sucht, dort Platz für ein Panel hat, länger am Womo bleibt oder es dort als sicher ansieht, dann kann auch eine Solartasche was bringen. Oder wenn man z.B. im Winter im Süden ist und die Panele zu flach stehen für gute Ladung.

RK

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teaage am 31 Dez 2021 10:53:01

Moin,

wir haben auch eine Solartasche - leider schon unsere Zweite. Die erste hat leider den Geist aufgegeben, weil wir sie hinter die Windschutzscheibe gelegt haben und sie durch Überhitzung wegen gelöster Kabel im inneren einen Kurzschluss in einer der einzelnen geklappten Zellen hatte. Wir standen in der Sonne (soll ja laden), es war draußen über 35 Grad und hinter der Scheibe war es einfach zu warm. Jetzt haben wir eine mit 200 Wp mit 72 Zellen, 36 Volt. Kann ich nur empfehlen, wir haben 2xAGM, keinen Wechselrichter und alles auf 12 V. Selbst eine Woche an der Nordsee bei bedeckten Himmel kommen wir nie unter 12 V Batteriespannung. Zur Kontrolle haben wir für eine 12 V Steckdose ein billiges Spannungsmessgerät gekauft.

Gruß

(TH)omas

volki am 31 Dez 2021 11:25:07

Juhei66 hat geschrieben:Wer hat Erfahrungen, wenn man Autark stehen möchte mit Solartaschen?
Reichen diese aus oder muss es doch das deutlich teurere Panel auf dem Dach sein?
Welche Taschen sind zu empfehlen ?

Ich habe auf dem Dach eine Solaranlage, aber die ist jetzt dann 20 Jahre alt. Motor laufen lassen nützt auch nicht viel, da mein E-Block immer erst die Starterbatterie füllt und erst dann aufs Laden der Aufbau-Batterie umschaltet.

Da ich auf dem Dach keinen weiteren Platz für ein Panel habe, habe ich mir letztes Jahr zusätzlich eine günstige Solar-Tasche gegönnt.
Solange ich "fahre", stelle ich die nicht auf, nur wenn ich fest an einem Standort bin.

Gekauft habe ich einen 100W-Solarkoffer von Offgridtec, weil der gerade günstig im Angebot war
Musterbild --> Link

Es zeigte sich dann: der "Koffer" ist verhältnismässig gross und schwer. Aber seinen Zweck hat er gut erfüllt.
.

Gast am 31 Dez 2021 11:32:30

Rkopka hat das schon richtig beschrieben. Erst mal was auf´s Dach, weil das immer lädt, wenn das Fahrzeug unterwegs / draußen ist. Man muß dann auch nichts aufstellen, was dazu noch ein Einladung an Langfinger ist.
Wir haben zu den Dachpanels, zusätzlich noch ein frei aufstellbares Standardpanel, wenn man mal im Schatten steht. Übrigens: ein Panel hinter der Windschutzscheibe ist recht ineffizient.

Gruß

DigiMik am 31 Dez 2021 12:46:21

Moinsen,

die 120 W Tasche ist für mich ab Ende Oktober bis Ende März nicht mehr weg zu denken. Der Ertrag gerade Nov - Jan ist ca. 5x höher als die Paneele auf dem Dach bringen.
Flache Paneele auf dem Dach bringen im Winter schlicht so gut wie nichts, da hilft auch die beste Sonne nicht. Der Einfallswinkel ist einfach zu schlecht. Je 100Wp Solar kommen da nicht mehr als 3Ah/Tag raus, in Südspanien vielleicht 6Ah/Tag.

Mein Verbrauch liegt bei 20 - 30 Ah/Tag, somit komme ich mit dem Faltpaneel zusätzlich gut klar.
Wer einen höheren Verbrauch hat und im Winter autark unterwegs sein möchte, könnte vielleicht über große Aufstellpaneele auf dem Dach nachdenken.

Wer nicht vor hat, länger als ca. 3 oder 4 Tage in der Pampa zu stehen, ist eine für seinen Verbrauch angepasste Lithium-
Batterie vielleicht eine gute Idee. Die hat man während der Fahrt schnell wieder gefüllt.

Im Sommer bringt die 120Wp-Tasche locker um die 30 Ah/Tag. Hier kam die bei unserem Lada mit Dachzelt zum Einsatz.

Eine Tasche ist natürlich kostengünstiger als ein Dachpaneel, man muss aber immer anwesend sein. Ein Dachpaneel lädt immer, auch wenn man nicht da ist.

Ich sehe die Taschen eher als sinnvolle Ergänzung für den Winter.

LG vom Mikesch

gastino am 31 Dez 2021 13:03:10

Ich habe hier die Wattstunde WS180SF (180 W), benutze die aber fast nur daheim, um die Batterien immer mal wieder tagsüber aufzuladen, wenn das WoMo herumsteht. Die 180 W bringt das Ding auch unter optimalen Bedingungen. Kleiner würde ich es nicht kaufen, da es entgegen erster Annahmen nicht empfehlenswert ist, das hinter die Frontscheibe zu legen und weil zu vielen Zeiten im Jahr die Bedingungen nicht optimal sind.

Könnte man damit die Autarkie verlängern? Klar, auf jeden Fall. Dann aber noch eine Schaufel mitnehmen. Die begrenzenden Faktoren sind ja eher Toilette und Wasser bzw. Abwasser. Wasser würde ja vielleicht länger als zwei Tage reichen, aber die Toilette ist dann nach 2 bis 2,5 Tagen bei zwei Leuten voll.

Gast am 31 Dez 2021 13:49:38

DigiMik hat geschrieben:Moinsen,

.....
Ich sehe die Taschen eher als sinnvolle Ergänzung für den Winter.

LG vom Mikesch

oder als Zusatz zu den Dachpanels. Wir betreiben darüber im Sommer den Kühli und sparen dadurch Gas -> längere Autarkie. und im Herbst / Frühjahr als frei aufstellbares, für besseren Ertrag. Nutzen dafür ein Prevent 150Wp für 120 Taler statt eines teuren Faltpanels für 200 - 300,--. Passt hochkant in unsere Garage.

gastino hat geschrieben:...

Könnte man damit die Autarkie verlängern? Klar, auf jeden Fall. .... Die begrenzenden Faktoren sind ja eher Toilette und Wasser bzw. Abwasser. .

Klar verlängert das die Autarkie - Toilette baue ich gerade auf Trenntoilette um, Wasser gibt es eigentlich überall, Grauwasser ist eigentlich auch kein Problem und TTT ist Biomasse.

Gruß

Chippe333 am 31 Dez 2021 15:35:58

Hallo,
wir haben eine Solartasche von Offgridtec mit 120W und einen MPPT Laderegler. Wenn wir nicht am Womo sind liegt sie hinter der Frontscheibe, Fahrzeug wenn möglich gen Süden gestellt. So kommen wir immer locker 2 bis 3 Nächte hin. Für unsere Wochenendausflüge reicht das locker und im Urlaub stehen wir gern auf SP's. Im Fahrzeug haben wir alles LED nur Kühli und Standheizung sind grosse Verbraucher.
Gruss Manfred

rkopka am 31 Dez 2021 17:09:20

bigben24 hat geschrieben:Übrigens: ein Panel hinter der Windschutzscheibe ist recht ineffizient.

Ich glaube nicht mal, daß die Effizienz durch die Scheibe beschränkt wird. Allerdings muß das Fahrzeug dann richtig stehen, was nicht immer geht. Der Winkel ist vorgegeben und die hohe Temperatur wurde ja schon angesprochen. Und Nachführen über den Tag geht auch nicht.

DigiMik hat geschrieben:Eine Tasche ist natürlich kostengünstiger als ein Dachpaneel, man muss aber immer anwesend sein.

Seit wann sind die billig ? Die angegebenen Wattstunde kosten etwas das 2-3fache eines einfachen Dachpanels. Nur wenn man eine der "vergoldeten" Anlagen nimmt und auch montieren läßt, kommt man auf so hohe Preise. Meine erste 100Wp Anlage (mit billigem Regler und Montagematerial, selber montiert) kam auf etwa €130.
Ein günstiger Kompromiß wurde schon genannt: normale Dachpanele lose mitnehmen und aufstellen. Habe ich auch mal bei einem Modellflugtreffen gesehen. Ein Wowa Fahrer hat 3 große Panele aufs Dach gewuchtet. Sicher >400Wp zusammen. Der nächste Schritt sind dann kippbar montierte Dachpanele für besseren Ertrag.

RK

Gast am 31 Dez 2021 18:19:01

Mna kann und viele machen das sehr günstig, Solar installieren.

Beispiel

2 x Prevent 150Wp oder vergl. 150Wp = 250 Taler
1 x Victron SmartMPPT 120 Taler

Spoiler, Tüddelkram und Kabel 100 Taler

Büschen Zeit und gut iss.

Fettich für 470 Euronen

Zum Vergleich, ein Büttner 120Wp Panel kosttet alleine 650 Ohren.

Also man kann günstig und gut, wenn man möchte

Gruß

DigiMik am 01 Jan 2022 03:49:45

rkopka hat geschrieben:Ich glaube nicht mal, daß die Effizienz durch die Scheibe beschränkt wird.

Doch, vielleicht kann das ein Physiker erklären, gemessen sind das bei mir ca. 30% Verlust, von daher für mich keine Option.

rkopka hat geschrieben:Seit wann sind die billig ? Die angegebenen Wattstunde kosten etwas das 2-3fache eines einfachen Dachpanels.

Ich spreche nicht von billig, sondern günstiger. Das Offgrid 120 Wp kostet z.B. ohne Regler ca. 280€. Vielleicht geht es mit einem einfachen Paneel auf dem Dach noch günstiger, allerdings kostet es Arbeit(szeit), Wissen und handwerkliches Geschick, ein Paneel auf dem Dach zu installieren. Das kann nicht jeder!
Eine Tasche klemme ich einfach mit Regler an, ein Modul auf dem Dach muss immer montiert, eine Dachdurchführung geschaffen und alles verkabelt und mit Regler installiert werden.
Dieser Aufwand ist zu den Kosten eines nackten Panels hinzuzurechnen.

LG vom Mikesch

rkopka am 01 Jan 2022 11:07:53

DigiMik hat geschrieben:Das Offgrid 120 Wp kostet z.B. ohne Regler ca. 280€. Vielleicht geht es mit einem einfachen Paneel auf dem Dach noch günstiger, allerdings kostet es Arbeit(szeit), Wissen und handwerkliches Geschick, ein Paneel auf dem Dach zu installieren. Das kann nicht jeder!

Das stimmt. Also muß man hier wohl unterscheiden, ob jemand etwas selber machen kann/will. Danach ist es billiger oder nicht. Oder eben ein (oder zwei kleinere) mobiles Standard Panel statt einer flexiblen leichten Solartasche. Unhandlicher, dafür sehr billig.

Eine Tasche klemme ich einfach mit Regler an, ein Modul auf dem Dach muss immer montiert, eine Dachdurchführung geschaffen und alles verkabelt und mit Regler installiert werden.
Dieser Aufwand ist zu den Kosten eines nackten Panels hinzuzurechnen.

Stimmt. Aber für die eine Gruppe ist das nur sehr wenig, außer etwas Zeit.
Für mich ist ein wichtiger Punkt für die fixen Panele, daß mein Womo im Freien steht ohne Stromanschluß. Die Solarzellen halten die Batterien am Leben, ohne daß ich sonst Aufwand betreiben muß. Ich hab das auch mit einem kleinen Panel hinter der Windschutzscheibe probiert, aber mit mäßigem Erfolg. Davor stand das alte Womo mit der Schnauze halb in einer Hecke Richtung Norden. Da ging kaum was.

RK

Tinduck am 01 Jan 2022 11:31:13

Wir sind auch erst nur mit Solarkoffer gefahren. Hat funktioniert.

Nach einigem Hin und Her dann doch auf fest installierte Paneele gesetzt. 200 Wp incl. Markenregler und Montage beim Händler für 800 Euro Brutto.

Ganz ehrlich? Den Koffer find ich jetzt vom Handling etc. so unbequem, der fährt noch nicht mal mehr mit… liegt als Option im Keller. Bei unserem normalen Verbrauch von März bis Oktober kein weiterer Strombedarf, und wir sind zu fünft unterwegs und haben haufenweise Handys, Tablets etc. zu laden.

Wintercamping machen wir auf‘m CP, da bin ich nicht auf Solarertrag angewiesen. In der Übergangszeit reichen 200 Ah gelber Strom für fünf bis sechs Tage ohne Solarertrag.

bis denn, frohes Neues und Grüsse aus Sexten,

Uwe

pwglobe am 01 Jan 2022 13:04:54

Hallo, ich halte die Solarkoffer für überteuert.
Im Eigenbau
2 x 100Wp Module
Ein MPPT Regler
Scharniere, Kabel, Stecker und Kleinkram
Funktioniert seit 2 Jahren als zusätzliche Stromquelle im Herbst und Frühjahr.
Kosten unter 300€
Meine 400Wp auf dem Dach haben ca. 700€ gekostet, Regler von Victron und Panels aus China, auch Eigenbau.
Wenn man elektrotechnische Grundkenntnisse hat und handwerklich geschickt ist kann man seine Anlage bzw. den Koffer selber bauen.

Juhei66 am 13 Jan 2022 01:43:55

Danke für soviele tolle Erfahrungen. Wir haben uns jetzt erst mal gegen Solar auf dem Dach entschieden. Wollen zuerst unsere Batterie gegen eine Lithium Batterie austauschen.
Nun wie soll es anders sein ergibt sich dazu eine neue Frage :)

Wer hat Erfahrungen mit Lithium Batterien ? Welche Marke nimmt man am Besten? Über die Kapazität habe ich schon sehr viel gelesen. Denke wir werden entweder eine 150 oder 200 nehmen. Wir reisen auch im Winter.

Wieder freue ich mich auf eure Erfahrungswerte.

Fledermaus am 13 Jan 2022 02:58:59

Servus
Nimm die Winston von Lars im Eigenbau. Sind einfach zum zusammenbauen.
Und Lars gibt dir einen Service nach dem Kauf, da kommt kein anderer Händler so schnell mit.

Gast am 13 Jan 2022 10:02:38

Juhei66 hat geschrieben:Wer hat Erfahrungen mit Lithium Batterien ? Welche Marke nimmt man am Besten? Über die Kapazität habe ich schon sehr viel gelesen. Denke wir werden entweder eine 150 oder 200 nehmen. Wir reisen auch im Winter.


Ich habe mir eine 280er von Microcharge gekauft und zwar als Fertigakku. Den gibt es auch als Bausatz zu kaufen. Für mich vom Preis her absolut in Ordnung und es funktioniert ausgezeichnet. Gibt es ab 90Ah.

Gruß Axel

Juhei66 am 13 Jan 2022 13:28:05

Haben die auch eine "Heizung" für den Winter? Denn -10 Grad hat man in den Bergen und bei uns auch schon mal schnell.

LG H. Kratz

Tinduck am 13 Jan 2022 15:16:20

Akkus mit Heizung bringen nicht viel, wenn man wirklich öfter niedrige Temperaturen im Mobil hat. Denn die Heizung läuft nur, wenn 'Ladestrom' anliegt - also wenn der Motor läuft, Solar was liefert oder Landstrom dranhängt. Der Akku wird u. U. also erst mehrere Stunden, NACHDEM er Strom bekommt, geladen (nämlich, wenn er endlich warm ist). Für ein Womo, das neben dem Haus steht und permanent Landstrom hat, mag das funktionieren.

Wenn Tieftemperaturnutzung ein wichtiges Thema ist, führt bei LiFe(Y)PO kein Weg an Winston-Zellen vorbei. Die gibts als Bausatz von Nothnagel und Lisunenergy oder auch fertig bei Lisunenergy, für einen Aufpreis. Ist so die Rundumschlag-Lösung und auch recht teuer, erledigt aber alle Fertigakku-Probleme auf einmal.

bis denn,

Uwe

Gast am 13 Jan 2022 15:55:43

Juhei66 hat geschrieben:Haben die auch eine "Heizung" für den Winter? Denn -10 Grad hat man in den Bergen und bei uns auch schon mal schnell.

LG H. Kratz


Nein, die haben keine Heizung. Ich war jetzt 12 Tage in den Bergen auf 1500m bei bis zu -7°C. In meiner Heckgarage, wo die Akkus stehen, war es immer zwischen 12 und 15°C.

Gruß Axel

Duelken50 am 14 Jan 2022 22:29:27

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.




Hallo,

bei meinem Womo wird in Kürze eine Forster 200ah unter den Beifahrersitz montiert.
Auch die 280ah würde unter den Sitz passen, da gleiche Abmessungen.
Dann habe ich mehr Platz im Staukasten und etwas mehr Gewicht auf der Vorderachse.
Zusätzlich werde ich wohl 2 Ective Solarmodule mit Shindeltechnik und je ca. 190W mit MPPT-Regler montieren lassen.

Gruß
Helmut

Ruefue am 15 Jan 2022 15:53:33

Hallo, wir haben auch eine Solartasche von Wattstunde mit 180WP an Victron Smartsolar 75/15 in Betrieb. Funktioniert tadellos und reicht bei unserem Verbrauch autark zu stehen. Zumindest ist das so von Frühjahr bis Herbst, wenn die Heizung den ganzen Tag brummt, reicht's natürlich nicht aus. Gruß

bosko1 am 23 Jan 2022 16:54:10

Moin,
ich hatte mir im Herbst eine Solartasche mit 200 Wp gekauft. Jetzt im Januar konnte ich die Tasche mal kurz ausprobieren, da hier an der Ostsee mal 2 Tage Sonne waren.
Getestet habe ich um 11Uhr vormittags bei 3° Lufttemperatur und der Jahreszeit entsprechend flacher Sonne. Die 700 Wp auf dem Dach brachten 5,7A Ladeleistung, die Solartasche mit 200 Wp brachte 8,3 A Ladeleistung.
Einfach mal zur Info
Gruß Bosko






DonCarlos1962 am 07 Dez 2023 20:49:37

Ich hole diesen alten Strang noch einmal nach oben.

In der Black Friday Woche wurde diese PowerQueen Solartasche für 69,--€ inkl. Versand angeboten. Da konnte ich nicht Nein sage.
--> Link

Leider war das Wetter in der letzten Zeit nicht danach, dass ich sie schon hätte prüfen können.
Ich habe hier noch einen 30A MPPT Regler von Epever liegen, der einen guten Job macht.

Da sind wir doch einmal gespannt, was da tatsächlich aus der 100Wp Tasche herauszudrücken ist. --> Link.

Tatsächlich ist sie um einiges kleiner, als eines meiner 100Wp Semiflexmodule. Soll dafür aber einen höheren Wirkungsgrad haben.

Die Verarbeitung der Tasche scheint tadellos zu sein. Die verwendeten Materialien machen einen hochwertigen Eindruck.
Allerding gibt es auch Schattenseiten.

Die fest verbauten Anschlusskabel sind sehr kurz und das Gewicht ist mit ca. 4 Kg auch ganz schön happich.

Meine 100Wp Semiflexmodule werden mit nur 1,9Kg für das Stück angegeben.

Wie auch bei den wohl baugleichen Batterien von

PowerQueen --> Link
LiTime --> Link
Redodo --> Link

wird diese Tasche mit dem jeweiligen Label auch von allen dieser Firmen vertrieben.


LG Carsten

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