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Hallo, auch ich möchte es nun langsam angehen: Selbstbau eines 280Ah LiFePo4. Unser Megamobil haben wir vor 10 Monaten bestellt und damals hieß es, dass die Lieferzeit 12 Monate beträgt. Langsam kann ich mich also um den Akku kümmern.Ich wollte bei Amazon Ninthcit Zellen kaufen. Das 200A Daly BMS der neuesten Generation liegt bereits bereit. Wo ich mir derzeit noch die meisten Gedanken mache, ist das Material des Gehäuses. Eigentlich wollte ich 12 und 15mm Sperrholz verwenden. Aber ist das wirklich schlau, für eine Batterie brennbares Material zu verwenden? Grüße vom Ambergauer
Aber ja. Wenn im Brandfall nur das Gehäuse übrigbleibt, hast du auch nichts gewonnen.... :mrgreen: Nimm ruhig Holz, die meisten machen das. Servus Ja kannst machen, hab ich auch und viele andere auch. Zu deinen Bedenken, schau mal im Internet was du alles machen müsstest um F30 oder F90 (Feuerschutz für 30 oder 90 min) zu erreichen. Und meinst das du den Brand innerhalb der Zeit löschen könntest. Mit was würdest das dann machen? Oder die Feuerwehr vor Ort ist. Mach dir keinen Kopf, ...... Danke erstmal für die Antworten. Und gleich die nächste Frage: 280Ah Zellen, 200A Daly BMS, Kabelquerschnitt 70qmm oder 50qmm ( noch nicht ganz sicher ). Welche Sicherung sollte ich verwenden? 200A oder 250A? Grüße vom Ambergauer moin was die Zellen angeht gibt es prinzipiell 2 Möglichkeiten - Alibaba & Co, preiswert, mit der gewissen Sicherheit daß es sich um ausrangierte Zellen aus China-Bussen handelt - neue Zellen vom deutschen EVE-Distributor (Fa. Innopower in Vaihingen) gekennzeichnet dadurch daß die Pole keine Bohrung haben, deshalb aufgescheißten M6 Stehbolzen mitbestellen grüße klaus Da hab ich mich wohl undeutlich ausgedrückt. Die Zellen ( von Ninthcit.de ) habe ich schon bestellt und das BMS ( ebay ) habe ich schon vorliegen. Bei den Kabeln plane ich 50 oder 70qmm. Meine Frage lautet: Welche Sicherung sollte ich an der Batterie wählen? 200A oder 250A? Vielleicht noch der Hinweis, dass ein 2000W Wechselrichter verbaut ist. Grüße vom Ambergauer
Das hängt von deinem maximalen Stromverbrauch und der Kabellänge zum Verteiler /Wechselrichter ab. Bei 200A reicht auch 35qmm. Ich würde die 200A Belastbarkeit des BMS gar nicht ausnutzen und die Hauptsicherung am Pluspol mit 150A absichern. Und dann mit 35qmm zum Verteiler / Wechselrichter. Damit kann ich sicher Geräte mit 1500W betreiben. Generell die Kabelwege zwischen Batterie und Grossverbraucher so kurz wie möglich halten. Ediit: sehe gerade deinen Zusatz. Bei 2000W sollten 200A und 35qmm reichen, wenn du nicht über 1,5 m Kabellänge kommst. Einen Rechner findest du hier --> Link Allein wegen des besseren Schlafes, möchte ich min. 50qmm verwenden. Der Wechselrichter ist in unmittelbarer Nähe der Batterie. Ich denke mal, da komme ich mit 50-60cm aus. Neben den 2000W des Wechselrichters, die ich im Zweifel auch nutzen können möchte, läuft dann eben noch Licht, 90l Kompressorkühlschrank, Gasheizung, ein Maxxfan und ggf. Ladegeräte für Mobiltelefon und/oder Laptop. Ich denke, ich baue eine 250A Sicherung ein. Die Kabel halten es aus und ich hab genug Luft, falls wirklich mal alles gleichzeitig laufen sollte. Grüße vom Ambergauer Dein BMS Schaft aber nur 200A :D Ganz Ehrlich, wenn ich diese Leistung in meinen Womo abrufen wollte, würd ich um besser zu schlafen nicht auf 12V setzen! Ich habe aber auch nur einen 1000W Wechselrichter, der aber auch schon überdimensioniert ist. Aber jeder hat seine eigenen Anforderungen. Servus Bei 12V gibt es nur ein Problem zu dünne Kabel, die Rechner sind gut, ich bin auf Nummer sicher gegangen und habe bei den Haubtleitungen nicht am Kabeldurchmesser gespart und diese Sparefroh nicht beachtet und auf das nächst dickere Kabel gegangen. Vielleicht wäre es leichter und billiger auch gegangen, ich schlafe mit meiner Lösung gut. Die hohen Ströme werden ja nicht nur durch die Kabel gehändelt, das ist das einfachste einfach dicker, wie man hier ja liest. Es müssen aber auch die Verbindungen und die Geräte Bauteile selbst betrachtet werden, da kann es ganz schnell warm werden, wenn etwas nicht richtig passt. Für hohe Ströme ist 12V halt die falsche Spannungsebene, ist halt ein alter Standart, der voll ausgereizt ist. Wird sich aber sicher auch bald ändern, siehe 48V Bordtechnik bei modernen PKW. Dies ist meine Persönliche Meinung, die keiner Teilen muss. Ich akzeptiere auch eure Stromorgien, weise nur darauf hin, das es Probleme geben kann. Da muss jede Quetschverbindung gut ausgeführt sein. Schon mal ein Fahrzeug mit 6V-Elektrik gehabt? Also ich für meinen Fall bin ganz froh um die zwölf. Und bei kurzen Leitungen sind 200 A kein Problem. Ordentliche Verbindungen und alles unter Last überprüfen, dann passt das. Gruss Manfred Jupp, habe schon Elektrik für alte DKW gemacht und auch einen 6V Käfer auf 12V umgebaut. Alles kein Thema, aber ich lese hier oft von Strömen, da wird mir schwindelig, immer mit der Begründung meine Batterie kann das und die Teile dafür gibt es ja. Aber ob diese Personen auch genau wissen was sie tun, habe ich manchmal meine Zweifel. Bei den Strömen ist auch mit 12V nicht mehr zu spaßen. Das ist jetzt allgemein und nicht gegen den Themenstarter, dem wir das Thema nun wieder übergeben wollen.
Das liest man aber auch schon seit 20-30Jahren und wir haben immer noch 12V (und jetzt 400/800V :-)). RK Heute sind meine Zellen von ninthcit.de angekommen. Ich bin etwas ernüchtert. Die Zellen haben einen kleinen Bauch, was man erkennt, wenn man sie nebeneinander stellt. Keine Ahnung, was da als normal anzusehen ist. Die mitgelieferten Busbars haben lediglich 40qmm. Jemand eine Empfehlung, wo ich gescheite Busbars kaufen kann? Eines aber irritiert mich sehr: Die Pole verfügen nicht über ein Gewindeloch sondern es sind Gewindestifte eingeschweisst. Siehe Bild: <a href="https://www.wohnmobilforum.de"><img src="https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/wohnmobile/geschweisste-Pole_139189_0ce868b8.jpg" alt="" /></a> Haben sie mir etwa gebrauchte angedreht? Leider habe ich keinen Kapazitätstester. Da ich ( vorerst ) nur diesen einen Akku bauen wollte, wollte ich mir diese Anschaffung eigentlich sparen. Aber nun werd ich mir wohl doch einen kaufen müssen. Positiv zu vermerken ist, dass alle Zellen exakt 3,29V haben. Grüße vom Ambergauer
Hallo, eine Anmerkung zu den Gewindestiften. Ich habe vor kurzen für meinen Scooter 16 kleine LiFepo4 Zellen mit solchen Stiften gekauft. Bitte prüfe das Material, bei mir waren diese aus Reinaluminium: solche sind sehr sorgfältig zu behandeln, keine allzu großen Drehmomente, ansonsten musst du dich mit bohren und gewindeschneiden beschäftigen. Freundliche Grüße Moin Rudi, ja, meine sind offenbar auch aus Alu. Anders wird das auch schwierig mit dem verschweißen. Ich gehe da auch vorsichtig dran mit Schlüssel. Denkst Du denn, dass sie trotzdem neu sind? Hast Du bei Deinen mal einen Kapazitätstest gemacht? Grüße vom Ambergauer Was ist denn das für ein Gewinde? Und welchen Durchmesser hat die Anschlussfläche darunter? Ich habe auch solche geschweißten Stifte auf 100 Ah. Und sind klar gebrauchte. Ich habe Indizien dafür, und ne Theorie, aber leider keine Zeit, mehr zu schreiben. Stay tuned. Das Gewinde ist ein M6. Stiftlänge 10mm. Die Auflagefläche hat auch nur noch Ø11mm. Grüße vom Ambergauer Dann kannst du dich imho von 200 A verabschieden. Ist die gleiche Größe wie bei mir, auf 100 Ah. Neue Zellen sind völlig flach. Wenn sie einen kleinen Bauch haben, dann haben sie ihr erstes Leben schon hinter sich. Man kann sie dann, wenn man sie vor sich auf den Tisch stellt wie Bücher, oben und unten etwas zusammenschieben und sie bewegen sich. Ich finde das eigentlich gar nicht schlimm, die Weiterverwendung der Zellen ist nachhaltig und für die Womoanwendung taugen sie einwandfrei. Aber es ist natürlich eine Frage des Preises. Für neue 280er Zellen wird man so vier, fünfhundert Euro anlegen müssen. Wenn man sie günstiger bekommt, sind gebrauchte durchaus ok. Vielleicht 30% günstiger sollten sie sein, dann kann man auch 10% Kapazitätsverlust ignorieren. M6 ist ganz schön gross, häufig haben die Dinger nur M4 oder M5. Das kann man schon gut festziehen. Blanke, glatte Kontakte sind wichtig und ein Schutz wie Noalox, dann hätte ich auch bei 200 A keine Bedenken. Viele BMS schicken diese Ströme über verzinnte Leiterbahnen. Würde ich nicht so wollen, scheint aber zu funktionieren. Gruss Manfred Vier- bis Fünfhundert Euro? Ich habe ( deutsche Homepage, deutsches Lager ) 759,99 bezahlt. Aktuell stehen sie auf der selben Homepage für 779,99. Wenn sie mir 30% nachlassen würden dafür, dass es gebrauchte Zellen sind ( was ich allerdings schwer beweisen kann ), wäre das OK für mich. Aber ich möchte keine 200A durch diesen 2,5mm breiten Ring schicken. Was nützen mir 30% Nachlass, wenn nachher mein Wohnmobil abfackelt. Ich habe Widerspruch eingelegt und bin nun mal gespannt, was für Steine sie mir in den Weg legen werden. Naja, vielleicht ja die erste Anwendung meiner Rechtsschutzversicherung fällig, nach Jahren ohne Nutzen. Und ja: Die Suche nach einem guten Shop beginnt von vorn... Grüße vom Ambergauer Leut, hört doch bitte das Spekulieren auf! Auch völlig neue Zellen können einen leichten Bauch haben, weil es bei dem ersten Tränken der hochverdichteten Elektroden zu einem Quellen der Aktivmaterialschichten kommen kann. Entscheidend ist, ob die Wölbung eingedrückt werden kann, oder ob die gewölbte Zelle auch mit sehr hoher Kraft nicht wieder flach gedrückt werden kann. Im letzteren Fall wäre die Aktivmasse durch sehr häufiges vorangegangenes Zyklisieren aufgelockert worden und expandiert. Das halte ich aber für ausgeschlossen. Eine andere Ursache wäre eine Gasbildung durch oxidierten Elektrolyten und CO2 Bildung in der Zelle. Dann wäre das Berstsiegel im Fenster zwischen den Polen nicht nach innen, sondern nach außen gewölbt und würde sich beim Pressen der Zelle auch bewegen. Die Ringfläche 11mm und 6mm an den Schraubpolen hat eine Fläche von fast 67 mm² und somit völlig ausreichend Reserve einen Strom von 200A dauerhaft zu tragen. Auch die Busbars mit 40 mm² sind für den Strom passend. Berecne doch einfach den Verlust bei dem Querschnitt über die Strecke der Busbars. Nach Eurer Logik dürftet ihr auch keine BMS verwenden, denn die Querschnitte auf den Leiterplatten sehen nochmal ganz anders aus. Die Maßstäbe für eine Kabeldimensionierung kann ich doch da nicht 1:1 anwenden. Nimm mal eine Zelle, halte sie ans Ohr und sag mir, ob da Flüssgkeit gluckert. Wenn ja, freu dich über ne fabrikneue Zelle und mach dir keinen Kopf. Und ja - ich kenn die Ninthcit-Zellen ;)
Lass die Finger, bzw dein Geld in der Kasse. Ich hatte bereits 2 Kanditaten, die mit solchen Dingern sie Zellen so aus dem Tritt gebracht haben, das intialbalancing fehlgeschlagen ist. Nur ein Hinweis mit dem Zaunpfahl. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Hoffentlich klar, das das das einzige ist. Sagt sonst gar nix aus. Nimm diesen Tipp ernst, wass du machen sollst. Baue den Accu seriell zusammen. zelle 1 ist der Minus. Schliesse das BMS korrekt an. Das Gehäuse kannst du später bauen. Es reichen, je nach Ladegerät auch Kabelschuhe mit Ringösen. 2,5 mm2. Statt der Zellverbinder. Vorsichtig sein beim anziehen. Mit viel Viel Gefühl. Es reicht für 10 -15A Ladestrom und Entladestrom. Dann stellst du das BMS korrekt ein. Auch das Balancing und Wichtig die OVP Grenzen. Dann ladest du die Den Block hoch. Auf 14,2-14,3 Volt. Wenn er es schafft. Wenn nicht, auch kein Problem. Wenn das BMS abschaltet(Zwangsabschaltung) kommt es auf die erreichte Spannung an für ds weitere Vorgehen. 1 Möglichkeit: Die Spannung ist hoch genug, da dir das BMS den Satz ausbalanciert. Dauert so 10-30 Std. Je nach Differenz. Kommst du unter 14 Volt und das BMS schaltet ab. Den Block zerlegen. alle Zellen Parallel. Kabel hast du ja. Mit einem NT oder programmierbaren LG auf 14,5 Laden und dann die Spannung langsam auf die 3,65 Volt erhöhen. Bis der Strom nahezu 00 A ist. Dann auf 12 zusammenschliessen. 2 x55 Watt lampen. (Reservelampen) parallel Zusammenschliessen und damit den Accu entladen. Auf 11 Volt. BMS natürlich angeschlossen. Das BMS sagt dir die ungefähre Kapazität. So hast du schnell einen Anhaltspunkt was du gekauft hast. Auch wenn du das hochlädst, bekommst du einen Eindruck wie sich die Zellen Verhalten. Bei Ladeschlusspannung 14,4 Volt sollst du dabei sein. Den wenn die erreicht ist. Die Differenz der Zellen ist das Kriterium. Allein heuer habe ich 3 Accus so hinbekommen. Es gibt noch eine dritte Möglichkeit. Die Busbars haben ein Langloch von 6,4x10mm. Von den 67qmm bleiben also letztlich nur zwei schmale Kreisabschnitte, wo ein Kontakt stattfindet. Ne Leute! Wirklich nicht! Grüße vom Ambergauer Wenn du 13,8 - 14,0 Volt erreichst beim ersten laden. Nimm ein der Lampen und entlade ddie Zelle mit der höchsten Spannung ca 30 mV unter der Zelle mit der niedrichsten Spannung. So bekommst du auch den Accu in Balance. Ist aber Spielerei. Den letzten accu der von einem Kapazitätsmesser aus dem Tritt gebracht wurde. Dauerte das 8 Std. spielerei. Also lass es. Franz Moin Franz, vielen Dank für Deine Hilfe. Ich denke ja auch, dass es bei meiner Anwendung letztlich völlig schnuppe ist, ob die Dinger 280Ah haben oder nur 230. Aber die kleine Kontaktfläche ist für mich ein NoGo. Da hab ich einfach kein Vertrauen. Die Dinger gehen zurück. Grüße vom Ambergauer
Dass ist mal in Ordnung. So bewahrst du deine Rechte. . Nicht immer negativ denken. Zuerst mal schauen was die Kapazität habe. Die Genauigkeit des BMS ist hier vollkommen ausreichend. Franz Ups hat sich erledigt. Aber was betreibst du eigentlich mit diesem Accu. Normalerweise würde ich das so machen wie ich geschrieben habe. Und nach dem 2 Entladen bist du schlauer. Bis dort hin hast du eventuell mehr Argumente für die Rückgabe. ABer auch vernünftige BUSbar. Und dann würde ich deinen WR anschliessen und schauen, obs Warm wird an den Verbindern. Wünsche dir Glück bei deiner Sache. Franz
Zellen von LISHEN, die mit Gewindestiften ab Werk ausgestattet sind, haben jetzt auch keine größere Fläche. Geht völlig problemlos. Aber man kann sich seine Probleme auch selber machen.
Ich muss mich da korrigieren, hab die Preise von vor einem Jahr im Kopf. Ist etwas hochgegangen, rund 600 Euro muss man derzeit anlegen, wenn man's denn wirklich braucht. Aber was macht man eigentlich mit 280 Ah? Ich hab auch schon so einen Trümmer gebaut, aber der Nutzer wohnt in dem Teil, ganzjährig, Vollzeit. Für die allermeisten sind 100 Ah mehr als genug, und die gibt es immer noch für unter 200 Euro. Gruss Manfred Ich kann euch sagen, wofür die Langlöcher sind. Damit gleicht man aus, ob die Zellen beim Zusammenstellen durch die kleinen Bäuche mehr oder weniger Abstand haben...
Dsas sehe ich genau so. Erst wenn die Zellen nicht in Ordnung sind bzw beim Laden grosse Differenzen produzieren. Dann sollte man das Ganze neu bewerten. Noch einpaar Zeilen zu dem Bauch. Lies dir das von einem User. DIe Geschichte ging gut aus. --> Link Und ob die geringe Auflagefläche ein Kriterium sind für die Rückgabe. Steht in den Sternen. :cry: Du hast ja vorher gesehen, was du kaufst. So mein Gedankengang. Bei Jara haben sich alle Speculationen nicht als Richtig herausgestellt. Diese Zeilen nicht krumm nehmen. Sollen dir helfen, das in einen anderen Licht zu sehen. Franz
Und ich dacht schon, die haben Bohrer entwickelt, die Langlöcher in einem Rutsch bohren können. Und wollen uns das dann verklickern. Durch die Hintertür. :mrgreen: :mrgreen: Franz
Sicherlich alles richtig. Bei mir ist die Situation allerdings die, dass ich derzeit noch auf meinen Kastenwagen warte und noch gar nicht genau weiss, wann er kommt. Kann März sein, sieht aber derzeit eher nach deutlich später aus. Insofern habe ich auch den Wechselrichter noch nicht hier, um irgendwas mit hohem Strom ausprobieren zu können. Mir ist das einfach zu heiß. Ich meine, ich kann zu dem gleichen Geld halt Zellen bekommen, wo eine vernünftige Auflagefläche gegeben ist. Da geh ich doch nicht ins Risiko, nur weil die Dinger mal grad hier sind. An cinzano01 : Ich hab das grad nochmal am CAD aufskizziert. Es bleiben weniger als 40qmm Kontaktfläche - wenn man davon ausgeht, dass alle Kanten scharfkantig sind und man also die Fasen an den Teilen ignoriert.... Grüße vom Ambergauer
Also mal grundsätzlich: Ich benötige keinen Grund für eine Rückgabe. 14 Tage Rückgaberecht laut Fernabsatzgesetz... Abgesehen davon sind die Produktbilder auf der Homepage eben ganz anders. Da sind vergleichsweise riesige rechteckige Flächen zu sehen, auf denen winzig kleine Stifte stehen. Übel nehme ich gar nichts. Ich bin halt nur deutlich vorsichtiger. Grüße vom Ambergauer Und du glaubst der Strom fließt nur von der Unterseite des Zellpols in die Busbar? Auch wenn die mitgelieferte Mutter sicher nicht einem idealen elektrischen Leiter entspricht, aber elektrisch gesehen ist die Kontaktfläche die Parallelschaltung von 2 Widerständen und der Strom teilt sich auf. Und die Busbar hat auch 40 mm². Aber nicht in Deinem Link, Volker. Da sind eindeutig runde Flächen mit Bohrung zu sehen. Diese runden Flächen sind bei mir ja auch mal da gewesen. Aber da wurden dann halt diese kleinen Aluteile drauf geschweisst, die plötzlich nur noch den halben Durchmesser haben. Alle Videos, die ich in YT gesehen habe haben auch diese Ausführung der Anschlüsse. Verlange ich wirklich zu viel, wenn einfach geliefert wird, was abgebildet ist und in der Vergangenheit offenbar auch Standard war? Grüße vom Ambergauer Ich äussere Mal vorsichtig den komplett unbewiesenen Verdacht (genannt Hypothese), das die aufgeschweissten Pole eine schlechte oder vermurkste Gewindebohrung verdecken. Also als solche im Prozess der Wiederverwendung diejenigen Zellen retten, die sonst mechanisch unbrauchbar wären. Bedingung wäre, dass ein aufschweissen auf den fertigen Akku erfolgen kann. Geht das ? Keine Ahnung. Unter dem Stichwort "Varicore" findet man die Teile auf Ali in Mengen. Das ist aber kein Hersteller, sondern eine fragwürdige Webseite, die vielleicht einen Recycler deckt. Ich habe bei meinem 8s Akku etwas entdeckt, was ich auch schon in Schaubildern von Entladekurven hier gesehen habe: eine Zelle hat eine um etwa 20 mV niedrigere Entladespannung im Bereich 80 %SOC (der flachsten Bereich ) als die anderen. Das kann ich mir eher als verschiedene Benützungsgeschichte erklären als einen Unterschied bei neuen Zellen. Des weiteren fällt mir immer wieder auf, dass einige auch in solchen Fällen berichte, wie "eine Zelle fällt ab und holt dann wieder auf" usw. Das könnte ein ähnlicher Fall sein. Ich bin gespannt, was ihr davon haltet.
Das habe ich schon öfter gesehen. Messe dem aber keine Bedeutuung bei. Ausgenommen über 13,7 Volt. Dort wirds kritisch. Bei meinem Testaccu ist das auch so gewesen. Das er eine Beule nach oben hatte. Zwischen 13,6 und 14 Volt. dann näherte er sich wieder an. Nach 3 Zyklen mit Entladung 1 C war das Weg. Allerdings nur die halbe Miete. Diese Zelle rauscht nach unten weg. nach 3 Tagen Stillstand. Aber erst beim Laden ist die hinten. Über 100 mV bei 14,4 Volt.
Das ist ein Szenario das ich auch so sehe. Es gibt jedoch noch eines. Verschiedene Alterszustände der Zellen.
Wenn ich jemanden Helfe den Accu ins Lot zu bringen. So will ich immer beim Entladen bei Verschiedenen Spannungen einen Shoot. Ich kenne inzwischen so viel Fehlerbilder von den Lithium Accus. Das ich das zur Genüge kenne. Es reicht wenn ein Accu sauber ausbalnciert ist. Den Accu auf 14,4 Volt mit 4 A Entladen. Und sofort mit ca 2 A laden. Läuft der nicht Syncron hoch. und bei 14,4 eine Differenz grösser als 50 mV. Ist die Chance das er nicht funktioniert innerhalb seiner Grenzen im oberen Bereich. Über 95 % Aktuell wieder so eine Fall. Leider ein Löwe. Nach einmaligen Entladen auf 10,8 Volt und laden mit 5 A. 30 Std stehen geblieben auf 15 mV Differenzeinstellung bei 14,55 Volt. Stehen gelassen 4 Tage. Spg. 13,86 Volt. 14 mv Differenz. Ladestrom 2 A. Notabschaltung bei 14,43 Volt. Differenz 70 mV. Eine Zelle hatte 3,65 Volt.
Das kannst du genau so sehen, wie ich es geschrieben habe. Ein Bauch in der flachen Kurve. Hat noch keinem Geschadet. Auch nicht bei 100A. Aber oben ist dann der Teufel am Werk. Und das ist oft nicht die Zelle die oben wegdriftet. Franz Franz, vielleicht kann meiner Post nicht richtig raus: Wenn man sowas hat, ist's ein Zeichen, dass man keine neuen Akkus hat. Ich grübel mal laut: Angenommen, es handelt sich tatsächlich um brauchbare Zellen, bei der lediglich das Innengewinde versaut war ( durch die Vornutzung ) und die nun mit dem Schweißen "gerettet" wurden. Angenommen ich würde die Busbars mit den zu großen Langlöchern bei Seite legen und Verbinder aus flexiblem Kabel mit Ringkabelschuhen bauen und diese dann zur besseren Konnektierung auch von "oben" her mit Flanschmuttern aus Kupfer zu verschrauben,um die geringe Auflagefläche unten damit etwas zu entlasten. Ist das ein denkbarer Weg oder hole ich mir durch die dadurch entstehenden vielen Quetschverbindungen nur neue Probleme ein? Grüße vom Ambergauer Exakt das, neue Probleme. Jeder Übergang ist eine Fehlerquelle. Und über den Querschnitt machst du dir zuviele Gedanken: das ist ja auch eine Frage der Länge der Leitung, und Busbars sind kurz. Das passt schon so. Man sollte jede fertige Batterie unter Last prüfen, da darf nix warm werden. Wenn doch, ist aber eine Verbindung nicht richtig fest oder oxidiert, am Querschnitt liegts eher nicht. Aber erst mal müsstest du entscheiden, ob du mit den Zellen baust oder sie zurückschickst. Gruss Manfred |
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