Hallo und danke für Eure Reaktionen! Es gibt ein paar Teile, die schwierig zu platzieren waren bzw. die bisher unbefriedigend gelöst sind. Vielleicht habt Ihr Ideen, wie man das besser machen kann.
1. Ofen: Es ist richtig, zu nah sollte man ihm und dem Ofenrohr nicht kommen. Es ist ein Refleks Ölofen mit Wasserschlange (wie der Sibirien-Ofen) als einige Heizung. Vorgaben für die Platzierung:
- Möglichst mittig im Fahrzeug, damit die Strahlungswärme alles gleichermaßen erreicht. Das paßt.
- Mit ausreichendem Abstand zu Aufenthaltsplätzen und zur Hundebox (der mag es nicht über 20 Grad). Aktuell ist er zu nah an der Sitzbank.
- Möglichst nah am Boiler (der wiederum bei Dusche und Spüle sein sollte) und dem Heizkörper im Bad. Die Platzierung auf der gegenüberliegenden Seite ist in dieser Hinsicht die ungünstigste Lösung. Und wie kommt man mit den beiden Wasserleitungen vom Ofen zum Boiler bei der Dusche? Einmal außenrum unter einem Podest und den Möbeln entlang? Blöd.
- Die Position des Ofenrohrs spielt keine so große Rolle, da das Ofenrohr oben eine feste Abdeckung erhalten soll. Da muß man dann nicht drauernd dran. Und für Solar ist auch genug Platz.
- Angenommen man will, wenn es kalt ist, innen vor die Tür eine Art Windfang setzen z.B. einen zweiseitigen Vorhang, dann ist das unmöglich, weil zu nah am Ofen.
In meiner ersten Planung war der Ofen vor der Wand zur Dusche. Das war ideal.
2. Wassertanks: Ist die Position leicht hinter der Mitte zwischen den Achsen richtig oder kommt zu viel Gewicht auf die Vorderachse? Unterflurtanks für Ducato sitzen über und vor der Hinterachse. Ich habe den Jumper für den Tüv blöderweise nur insgesamt und nicht achsweise wiegen lassen. Da nicht angemeldet kann ich das jetzt schlecht nachholen. Ich weiß also nicht, wieviel Gewichtsreserve vorne und hinten jeweils besteht.
Zwischen den Tanks und drei Außenseiten (links, vorne, rechts) ist viel Platz, den man für Technik nutzen könnte. Nur gerade im Bereich der Dusche kommt man da von oben oder von der Seite kaum dran. Außenklappen kommen nicht in Frage. Das Auto soll möglichst nicht nach Camper aussehen.
3. Dusche: Die Tür hat aktuell 58cm Breite. Um das unterzubringen war die 45-Grad-Abwinkelung der Wand notwendig. Ist aufwendiger zu bauen als gerade Wände. Und im Bad sieht es aktuell nach Platzverschwendung aus. Gut, der Luftraum über dem Klo läßt sich noch als Stauraum nutzen, da man bei einem Trockenklo eh nur rückwärts "einfahren" kann.
- Ist das Dachfenster über der Dusche die beste Lösung für Beleuchtung und Entlüftung? Mit knapp 10cm ist es mir zu hoch. Und es ist fraglich, ob man es auch bei Regen / Schnee öffnen kann. Wäre eine Entlüftung mit Ventilator und Pilz auf dem Dach und eine LED-Beleuchtung auch am Tag nicht besser?
4. Küche: 60cm Tiefe deshalb, damit abzüglich des Radkastens noch ein bischen Stauraum übrigbleibt. Aber eigentlich würden 50cm ausreichen.
5. Alkoven und Raumausnutzung über der Hundebox: Der Alkoven bietet viel Stauraum mit max. 60kg Gesamtbelastung, an den man aber nicht gut rankommt. Was lagert man da? Winterjacken, dreckige Gummistiefel, die Draußenmöbel, die da während der Fahrt schön rumklappern? Und alles in einem bunten Durcheinander, an das man links und rechts nicht gut drankommt? Hauptsache es ist ein Deckel davor, damit man das Chaos nicht sieht?
Der Schrank über der Hundebox ist bis auf die Hängeschränke der einzige Stauraum für Klamotten. Er ist so klein, damit man mittig noch halbwegs an den Alkoven drankommt. Aber um den hinteren Teil des Schranks zu erreichen muß man immer auf die Hundebox klettern.
6. Hundebox und Stauraum: In meiner ursprünglichen Planung war die Hundebox hinten rechts Teil eines großen Stauraums. Demgegenüber bietet die aktuelle Position einige Vorteile:
- Direkt am Eingang. Es muß keinen geräumigen Weg fürs Hündchen durch den ganzen Innenraum geben.
- Der Hund hat während der Fahrt über den unten offenen Teil des Durchstiegs "Familienanschluß".
- Die Lage in der Mitte des Fahrzeugs ist am ruhigsten. Ganz hinten dagegen dürfen Mitfahrer jede Bodenwelle abhopsen.
- Bei einem
Unfall ist die Position in der Mitte viel besser. Und die Trennwand zum Fahrerhaus ist der stabilste Teil des Koffers. Und die Tür zur Hundebox liegt nicht in "Flugrichtung" und muß deshalb weniger Kräfte aushalten.
Nachteile:
- Es ist jegliche Flexibilität dahin. Hinten kann man die Hundebox elegant dem Stauraum zuschlagen, sollten sich die Reiseumstände ändern. Vorne rechts sieht das ganz anders aus.
- Aus einem engen, aber "fußläufigen" Durchstieg wird so ein Krabbel-Loch über die Hundebox nur für Notfälle.
7. Weiteres:
- Das Podest hinten unter der Sitzgruppe ist eigentlich nicht nötig. Stauraum für Ravioli-Dosen, aber mehr nicht.
Vielleicht fällt Euch die ein- oder andere Lösung ein. Die Planung ist doch deutlich komplexer als gedacht. Und mir schwirrt langsam die Birne.