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Jumper Koffer Ausbau


adabei am 12 Jan 2022 21:09:58

Hallo,
aufgefallen bin ich hier bisher nur mehr oder weniger positiv mit der Idee einer Hinterlüftung der Außenwände. Jetzt habe ich endlich die Raumplanung fertig. Dazu würde ich gerne Eure Meinung hören mit Anregungen, Vorschlägen und Kritik.

Der Grundriß ist von der rechten Fahrzeugseite aus gezeichnet. Das Fahrerhaus ganz rechts ist nicht mitgezeichnet.

Zuerst die unterste Ebene mit den Wassertanks:
31581

Dann die Podeste über den Tanks vorne, unter der Sitzgruppe hinten und der Stauraum ganz hinten:
31580

Dann die Möbel auf halber Höhe:
31579

Noch ein Bild auf Höhe der Oberschränke:
31578

Und zuletzt die Dachfenster:
31577

Vorgaben bei der Raumplanung:
- Wassertanks im Innenraum (mögliche Nutzung im Winter)
- Trennwand zum Fahrerhaus mit Durchstieg (oder hier eher ein "Durchkrabbel")
- Der Alkoven ist einfach zu klein um darin ein Bett unterzubringen. Also nur als Stauraum.
- Die großen Radkästen machen viele Optionen unmöglich.
- Es soll ein großer Hund mitfahren. Die Hundebox hatte ich ursprünglich hinten rechts als Teil eines großen Stauraums vorgesehen. Das ist viel flexibler als die jetzige Lösung, hat aber auch einige Nachteile.

Ich bin gespannt auf Eure Meinung. Noch läßt sich alles einfach ändern.
Blöde Kommentare über Stockbetten und Paarungsverhalten möchte ich allerdings nicht hören.

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Fledermaus am 12 Jan 2022 21:33:12

Servus
Möbel Aufteilung ist mir nichts aufgefallen, über die gleichmäßige Verteilung von den Gewichten vorder/hinter Achse und rechts links solltest Achten, bzw hast du darauf geachtet.
Platz für Batterien und die Elektro Geräte, Booster, diverse Regler und Sicherungen.

Bei den Dachfenster würde ich in die Einteilung noch die Solar Aufteilung berücksichtigen.

scubafat am 12 Jan 2022 22:41:21

Also mir gefällt das richtig gut! :ja:

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david1234 am 14 Jan 2022 11:39:44

Was ist das denn für ein Ofen?

Falls Holzofen: Diese werden bei Betrieb schon recht warm. Es reicht dann da etwa nur leicht mit einer Regenjacke dran zu kommen, und das Plastik der Jacke schmilzt sofort weg. Wenn Holzofen (oder anderer Ofen der heiß wird) würde ich empfehlen, den vielleicht doch etwas mehr an den Rand und nicht vor die Sitzgruppe zu positionieren.

adabei am 14 Jan 2022 14:08:20

Hallo und danke für Eure Reaktionen! Es gibt ein paar Teile, die schwierig zu platzieren waren bzw. die bisher unbefriedigend gelöst sind. Vielleicht habt Ihr Ideen, wie man das besser machen kann.

1. Ofen: Es ist richtig, zu nah sollte man ihm und dem Ofenrohr nicht kommen. Es ist ein Refleks Ölofen mit Wasserschlange (wie der Sibirien-Ofen) als einige Heizung. Vorgaben für die Platzierung:
- Möglichst mittig im Fahrzeug, damit die Strahlungswärme alles gleichermaßen erreicht. Das paßt.
- Mit ausreichendem Abstand zu Aufenthaltsplätzen und zur Hundebox (der mag es nicht über 20 Grad). Aktuell ist er zu nah an der Sitzbank.
- Möglichst nah am Boiler (der wiederum bei Dusche und Spüle sein sollte) und dem Heizkörper im Bad. Die Platzierung auf der gegenüberliegenden Seite ist in dieser Hinsicht die ungünstigste Lösung. Und wie kommt man mit den beiden Wasserleitungen vom Ofen zum Boiler bei der Dusche? Einmal außenrum unter einem Podest und den Möbeln entlang? Blöd.
- Die Position des Ofenrohrs spielt keine so große Rolle, da das Ofenrohr oben eine feste Abdeckung erhalten soll. Da muß man dann nicht drauernd dran. Und für Solar ist auch genug Platz.
- Angenommen man will, wenn es kalt ist, innen vor die Tür eine Art Windfang setzen z.B. einen zweiseitigen Vorhang, dann ist das unmöglich, weil zu nah am Ofen.
In meiner ersten Planung war der Ofen vor der Wand zur Dusche. Das war ideal.

2. Wassertanks: Ist die Position leicht hinter der Mitte zwischen den Achsen richtig oder kommt zu viel Gewicht auf die Vorderachse? Unterflurtanks für Ducato sitzen über und vor der Hinterachse. Ich habe den Jumper für den Tüv blöderweise nur insgesamt und nicht achsweise wiegen lassen. Da nicht angemeldet kann ich das jetzt schlecht nachholen. Ich weiß also nicht, wieviel Gewichtsreserve vorne und hinten jeweils besteht.
Zwischen den Tanks und drei Außenseiten (links, vorne, rechts) ist viel Platz, den man für Technik nutzen könnte. Nur gerade im Bereich der Dusche kommt man da von oben oder von der Seite kaum dran. Außenklappen kommen nicht in Frage. Das Auto soll möglichst nicht nach Camper aussehen.

3. Dusche: Die Tür hat aktuell 58cm Breite. Um das unterzubringen war die 45-Grad-Abwinkelung der Wand notwendig. Ist aufwendiger zu bauen als gerade Wände. Und im Bad sieht es aktuell nach Platzverschwendung aus. Gut, der Luftraum über dem Klo läßt sich noch als Stauraum nutzen, da man bei einem Trockenklo eh nur rückwärts "einfahren" kann.
- Ist das Dachfenster über der Dusche die beste Lösung für Beleuchtung und Entlüftung? Mit knapp 10cm ist es mir zu hoch. Und es ist fraglich, ob man es auch bei Regen / Schnee öffnen kann. Wäre eine Entlüftung mit Ventilator und Pilz auf dem Dach und eine LED-Beleuchtung auch am Tag nicht besser?

4. Küche: 60cm Tiefe deshalb, damit abzüglich des Radkastens noch ein bischen Stauraum übrigbleibt. Aber eigentlich würden 50cm ausreichen.

5. Alkoven und Raumausnutzung über der Hundebox: Der Alkoven bietet viel Stauraum mit max. 60kg Gesamtbelastung, an den man aber nicht gut rankommt. Was lagert man da? Winterjacken, dreckige Gummistiefel, die Draußenmöbel, die da während der Fahrt schön rumklappern? Und alles in einem bunten Durcheinander, an das man links und rechts nicht gut drankommt? Hauptsache es ist ein Deckel davor, damit man das Chaos nicht sieht?

Der Schrank über der Hundebox ist bis auf die Hängeschränke der einzige Stauraum für Klamotten. Er ist so klein, damit man mittig noch halbwegs an den Alkoven drankommt. Aber um den hinteren Teil des Schranks zu erreichen muß man immer auf die Hundebox klettern.

6. Hundebox und Stauraum: In meiner ursprünglichen Planung war die Hundebox hinten rechts Teil eines großen Stauraums. Demgegenüber bietet die aktuelle Position einige Vorteile:
- Direkt am Eingang. Es muß keinen geräumigen Weg fürs Hündchen durch den ganzen Innenraum geben.
- Der Hund hat während der Fahrt über den unten offenen Teil des Durchstiegs "Familienanschluß".
- Die Lage in der Mitte des Fahrzeugs ist am ruhigsten. Ganz hinten dagegen dürfen Mitfahrer jede Bodenwelle abhopsen.
- Bei einem Unfall ist die Position in der Mitte viel besser. Und die Trennwand zum Fahrerhaus ist der stabilste Teil des Koffers. Und die Tür zur Hundebox liegt nicht in "Flugrichtung" und muß deshalb weniger Kräfte aushalten.
Nachteile:
- Es ist jegliche Flexibilität dahin. Hinten kann man die Hundebox elegant dem Stauraum zuschlagen, sollten sich die Reiseumstände ändern. Vorne rechts sieht das ganz anders aus.
- Aus einem engen, aber "fußläufigen" Durchstieg wird so ein Krabbel-Loch über die Hundebox nur für Notfälle.

7. Weiteres:
- Das Podest hinten unter der Sitzgruppe ist eigentlich nicht nötig. Stauraum für Ravioli-Dosen, aber mehr nicht.

Vielleicht fällt Euch die ein- oder andere Lösung ein. Die Planung ist doch deutlich komplexer als gedacht. Und mir schwirrt langsam die Birne.

david1234 am 14 Jan 2022 15:10:57

Wenn der Ofen richtig heiß und häufig genutzt wird, würde ich ihn nicht mittig im Raum plazieren, Abstrahlwärme hin oder her. Folge könnten nicht nur Brandblasen an Haut oder Klamotten sein, sondern auch erhöhte Brandgefahr.

Spontane Idee 1 (ohne Maße): Betten längs hinten an rechter Wand, unteres Bett als Sitzgelegenheit nutzen, der größere Sitz fliegt raus, kleinerer Sitz nach links hinten, Ofen zwischen kleineren Sitz und Küche.

Spontane Idee 2: Betten bleiben wo sie sind, WC (Trocken WC ohne Wasser?) gleich rechts von der Tür, ggf. auch hier Tisch längs zu den Betten und unteres Bett als Sitzgelegenheit, dadurch mehr Platz auf der linken Seite und den Ofen irgendwo bei Küche & Dusche. Fürs (Trocken) WC reichen vielleicht auch 1,50 Meter Höhe oder so, dann wäre darüber noch Platz als Stauraum.

adabei am 14 Jan 2022 15:41:41

oh super, danke für die Idee! Der Ofen wandert vor die Hundebox neben die Tür der Dusche. Ich werde das nachher mal in der Zeichnung ändern. Dann ist er weg von der Sitzgruppe, ist direkt an der Dusche dran (Wasserleitungen). Und eine höhere Erwärmung der Hundebox ist ausgeschlossen, da ja zwischen Ofen + Rohr und die Box ein Hitzeschutzblech muß.

Die Luftzuführung des Ofens von unten durch den Fahrzeugboden ist dann etwas aufwendiger, da dort unter dem Podest die Wassertanks liegen.

david1234 am 14 Jan 2022 16:54:20

Gerne :-).
Bin auch gerade am Planen für den Ausbau eines Sprinter Koffers (ca. 350 x 215 x 215 cm). Ohne Hund, dafür mit viel Surfgeraffel zum Unterbringen. Für die Isolierung der Flächen neben dem Ofen werden in den verschiedenen Foren öfter Promat-Platten empfohlen (für Holzofen, sollte aber auch für andere Öfen funktionieren)...

adabei am 14 Jan 2022 17:12:49

Die Promat-Platten sind, wenn ich mich recht erinnere, erstaunlich schwer. Das war der Grund lieber ein einfaches etwas vorgesetzt angeschraubtes Hitzeschutzblech z.B. aus Alu einzuplanen.

adabei am 17 Jan 2022 17:49:16

Hallo,

habe das ganze Wochenende geplant und geplant und ... zumindest festgestellt, nachdem ich mal eine Aufstellung der Bauhöhen gemacht habe, daß sich in meinem hier gezeigten Entwurf die Hundebox und der Durchstieg ins Fahrerhaus gegenseitig nahezu ausgeschlossen haben.

Hier der neue Entwurf:
31651

Die Hundebox ist auf die linke Seite gewandert, das Bad auf die rechte. Jetzt gibt es eine vollwertige Mehrfachnutzung, den Zugang zum Fahrerhaus über die Duschwanne. Wie ich die beiden Türen richtig dicht kriege, weiß ich noch nicht. Vor der Dusche besteht die Möglichkeit auch mal eine Jacke aufzuhängen in der Nähe des Eingangs. War mir wichtig.

Der Ofen sitzt an der einzig möglichen Stelle, denn hier kann die Zuluft an den Tanks unter dem Podest vorbei durch den Boden gehen. Und er ist auf der Anschlag-Seite der Tür, der man beim Durchgehen am wenigsten nahekommt. Ofen, Boiler und Dusche liegen jetzt direkt zusammen.

Das Podest muß so groß bleiben, da die Wassertanks wegen des Schwerpunkts direkt links beginnen.

Die Hundebox hat leider kein sehr großes Guckloch. Man könnte das Bad so wie das eingezeichnete Eck-Waschbecken noch abschrägen.

So nächste Etage eins weiter oben:
31650

Was fängt man mit diesem Raum über der Hundebox an? Ein Schrank mit zu großer Tiefe, auch noch um die Ecke, eine bessere Wurf- und Wühlkammer wie schon der Alkoven? Also habe ich die Etagenbetten hinten aufgelöst mit dem Vorteil, daß der Stauraum hinten 100 cm Höhe hat. Da passen dann auch Fahrräder mit rausgenommenem Vorderrad rein. Weiterhin ist der Luftraum über dem Bett mit 107 cm besser. Und das Bett liegt höher als der Tisch. Es landet also nicht alles, was vom Tisch fällt, auf dem Bett.

Das Bett über der Hundebox liegt auf ähnlicher Höhe (Die Angabe in der Zeichnung 145cm ist nicht mehr aktuell). Der linke Teil ragt über die Küche. Gefällt mir eigentlich garnicht. Wie gestaltet man diesen linken Teil am besten? Diesen Teil zum Hochklappen an die Wand oder das ganze Bettgestell? Oder den linken Teil zum Einschieben nach rechts? Kann man dann die Matratze irgendwie nach oben und hinten weg klappen? Es ist eine Exped Megamat mit 15cm, die ich natürlich nicht jeden Tag komplett leeren, aufrollen und abends wieder aufpumpen möchte.

Die letzte Ebene ganz oben zeigt nur die maximal mögliche Anzahl an Solarpanels. So viele werden es natürlich (für den Anfang) nicht.
31649

Über Eure Anmerkungen und Vorschläge würde ich mich freuen. Es gibt sicherlich noch einiges zu verbessern.
Gruß
Henry

david1234 am 17 Jan 2022 19:33:19

Hi Henry!

Vielleicht kennst Du das schon: Es gbit unter "Plan your van" ein sehr einfach zu bedienendes Online-Tool für die dreidimemsionale Gestaltung eines Campers. Sehr einfach gehalten, u.a. gibts keine Maßstäbe, dafür aber ohne Einarbeitung sofort nutzbar, nur Anmeldung mit E-Mail-Adresse notwendig.

Ich fand das zur Visualisierung meiner 2-Dimensionalen Skizzen hilfreich. In der Rubrik "Möbel" links findest Du die Kategorie "Kasten", ich habe meinen kompletten Ausbau mit Kästen in verschiedenen Farben simuliert.

Grüße David

adabei am 17 Jan 2022 20:09:11

Hallo David,

vielen Dank für den Hinweis! Es ist sicher sehr gut, wenn man dreidimensional visualisieren kann. Hätte ich gleich damit angefangen, ok. Jetzt ist es mir zu aufwendig alles nochmal neu einzugeben.

Eigentlich reicht mir auch die maßstabsgerechte Ansicht von oben in verschiedenen Layern und ggf. ein Schnitt oder eine Berechnung der Höhenmaße. Den Rest muß man sich halt vorstellen. Hat auch schon bei dreidimensional bewegten Teilen funktioniert.

Gruß
Henry

adabei am 07 Feb 2022 15:14:15

Hallo an Alle,

bei meinem Projekt geht es weiter, gleich wieder mit einer neuen Herausforderung. Habe die Bodenplatte rausgeholt. Drunter kam in der Mitte der Fiat-Plattformboden zum Vorschein, an den Seiten und hinten vom Kofferbauer ergänzt mit ca. 1,5 mm dickem Stahlblech.

31737

Die Übergänge der Radhäuser zum Boden sind ordentlich undicht und die senkrechte 2-3mm dicke Stahlplatte dahinter unnötig groß und schwer, also raus damit! Die Radläufe werden auch noch dran glauben müssen. Die sind verstärkt mit Holz. Na super.

31739

Habe noch nicht gewogen, aber es dürften wieder 50 kg Ersparnis sein. Der Boden hat schon 70-80 kg gebracht. Der Wagen steht hinten jetzt auffallend höher.

So, was mache ich jetzt? Welche Radhäuser sollen eingebaut werden? Die ausgebauten Aluteile mit einem Abschluß zur Wand und Radlauf aus dünnem Alublech? Oder gekaufte aus Plastik? Oder selbstgebaute aus Gfk?

Problem 1: Die Radhäuser sind vom Innenraum aus aufgesetzt und größer als der Ausschnitt im Boden. Deshalb ragt das restliche Stück des Bodens unter dem Radhaus hervor in Richtung Rad. Auf diesem Absatz sammelt sich dann jeder Dreck. Und eine Abdichtung gibt früher oder später auf. Dann fließt die Sauce wieder zwischen Boden und Radhaus innen rein. Besser wäre es, wenn die drei senkrechten Seiten des Radhauses ein Stück in den Bodenausschnitt nach unten hin ragen und damit diesen Übergang für alles, was im Radhaus an Wasser und Dreck rumsaust, absatzlos verdecken.

Problem 2: Der Kofferbauer hat die Erweiterungsbleche oben auf die Erhebungen des Plattformbodens geschweißt. Dadurch ist zum Radhaus hin ein fieser Spalt entstanden, der einfach nur zugeschmiert war.

31740

Was mache ich damit? Irgendwie trotz des Abstands zusammenzwingen und zusammenschweißen?

Problem 3: Die Erweiterungsbleche an den Schmalseiten liegen ca. 1 cm höher liegen als das Fiat-Bodenblech an der Längsseite. Es gibt deshalb keine durchgehend ebene Auflagefläche für die Radhäuser. Der Kofferbauer hat die Alu-Radhäuser auf der Längsseite unten tiefer runtergezogen. Dennoch gab es ca. 1cm-Spalten, die mit Dichtmasse aufgefüllt waren. Sowas möchte ich nicht machen.

31738

Was bleibt also als Lösung? Wie schafft man eine ebene Auflagefläche ohne große Spalten und ohne großen Abdichtungsbedarf? Bleibt nur der Selbstbau aus Gfk, der sich den Gegebenheiten anpassen läßt? Dann wäre wenigstens das Thema Kontaktkorrosion zwischen Alu-Radhaus und Blechboden irrelevant.

Freue mich wie immer über jede Idee, jeden Vorschlag.
Gruß
Henry

ollimk am 23 Mär 2022 09:27:22

Moin, vermutlich bist du inzwischen mit deinen aufgezeigten drei Problemen etwas weiter gekommen. Deswegen hier nur in aller Kürze zwei Meinungen von mir:

a) du solltest keinen Radkasten aus GfK oder Kunststoff nehmen - aus Sicherheitsgründen solltest du es vorziehen, etwas aus Metall zu bauen, in welcher Form auch immer, damit es dir nicht den Innenraum zerlegt, wenn und falls ein Hinterreifen mal platzt und die abgelöste Lauffläche dann um sich schlägt.

b) Eine Frage noch zur Küche: bist du sicher, dass die Spüle direkt neben dem Kühlschrank in der Ecke platziert werden soll? Ist so so zu verstehen, dass die Spüle dann in einer schmalen Nische neben dem Kühlschrank liegen wird? Oder - hoffentlich - eher so, dass der Kühli unterhalb der Spüle liegt und somit links neben der Spüle noch Platz ist?

Ansonsten.... Respekt wer's selber macht. Daumen hoch!

Grüße
OlliMK

UweHD am 23 Mär 2022 10:12:58

adabei hat geschrieben:6. Hundebox und Stauraum:
- Aus einem engen, aber "fußläufigen" Durchstieg wird so ein Krabbel-Loch über die Hundebox nur für Notfälle..

Falls du die Hundebox doch noch mittig vor den Durchstieg machen willst: Baue doch anstatt einer HundeBOX einfach einen HundePLATZ vor dem Durchstieg. Dann hast du nach wie vor einen vollwertigen Durchstieg zum Fahrerhaus, und der Hund hat den vollen Familienanschluß während der Fahrt. Dort dann ein schönes, flexibles Hundekörbchen platzieren, dass man bei Bedarf auch mal rausnehmen und umstellen kann.

Meiner Erfahrung nach kann man Hunde recht gut an einen Platz im Fahrzeug gewöhnen, wenn dieser bequem und passend für sie ist. Dann braucht man keine konkrete Eingrenzung, damit sie dort während der Fahrt auch bleiben.

adabei am 25 Mär 2022 13:05:33

Danke für Eure Antworten und Vorschläge! Zu den einzelnen Themen:

Radhäuser: Damit bin ich noch nicht weiter. Die normalen Plastik-Radhäuser halten geplatzten Reifen nicht stand, richtig. Die sind nur aus Plastik ohne Gewebe drin. Ich hatte bei einem Anbieter von GfK-Material nachgefragt. Mir wurde empfohlen Aramid-Fasern mit einzulegen, da sie eine sehr hohe Reißfestigkeit haben. Der Charme von GfK ist, daß ich die Radhäuser aus der Dämmung bauen und darauf dann laminieren kann. Also kein extra Formenbau und kein Dämmungsgefrickel mit Winkeln und Ecken auf Radhäusern, die schon fertig sind.

Küche: Der Kühlschrank ist unterhalb der Arbeitsplatte. Ich habe mittlerweile eine Spüle aufgetrieben, rund, recht groß und ziemlich flach. Die paßt, wenn der Ausfluß seitlich überstehen darf, gut über den Kühlschrank.

Hundebox: Ein offener Platz für Hunde ist sicherlich die übliche Lösung und normalerweise wahrscheinlich vollkommen ausreichend, wenn man es mit einem netten duldsamen Fifi zu tun hat, dem man auch mal aus Versehen auf die Flossen latschen kann. In unserem Fall ist das anders. In der Enge eines Womos möchte ich den Hund an einem definierten Ort haben (gerade wenn es dunkel ist, ist das unumgänglich), während der Fahrt wegen des Gewichts sowieso. Man kann die Tür ja offenlassen, soweit dies möglich ist.

Das Layout, das ich umsetzen werde, sieht gerade im vorderen Bereich anders aus als die letzte Version des hier diskutierten Grundrisses. Nachdem lange keine Resonanz kam, habe ich auch aufgehört hier was reinzustellen. Stimmt mein Eindruck, daß hier eher Leute unterwegs sind, die an einem gekauften Camper was verbessern oder verändern? Das ist auch prima, natürlich. Jeder wie er mag. Aber vielleicht ist die Hardcore-Bastelei, die vor allem Spaß hat an Lösungen, die nicht so üblich oder die neu und hoffentlich besser sind, und für die das vollständige Selbstherstellen Grundbedingung ist, hier nicht so das richtige. Ihr könnt mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Gruß
Henry

UweHD am 25 Mär 2022 17:48:30

adabei hat geschrieben: ...vielleicht ist die Hardcore-Bastelei, die vor allem Spaß hat an Lösungen, die nicht so üblich oder die neu und hoffentlich besser sind, und für die das vollständige Selbstherstellen Grundbedingung ist, hier nicht so das richtige...

Die überwiegende Mehrzahl der User hier wird sicherlich käufliche Mobile fahren, so wie wir (jetzt) auch. Allerdings war unser erstes Mobil auch ein kompletter Eigenentwurf auf VW LT28 Basis. Ist aber schon lange her, da war ich noch Teenager :)
Ich finde das Selberbauen von daher nach wie vor interessant und lese gern mit. Konkrete Anregungen kann ich mangels Erfahrung aber eher selten geben.

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