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Hi ihr! Ich hätte mal wieder eine Frage, und zwar zur Dämmung mit Styrodur bei einem Koffer mit geraden Wänden. An sich sollte die Dämmung ja bei einem solchen Koffer nicht so das Problem sein. Nun gibt es aber Styrodur v.a. in geraden cm-Dicken, also 20, 30, 40 mm etc. Das entsprechende Holz für die Unterlage gibts aber in der Regel eher in anderen Maßen, also etwa 18mm, 38 mm etc. Nun meine Frage: Könnte ich etwa ein Holzleistensystem in 18 mm Dicke mit Styrodur in 20 mm kombinieren? Würde sich das Styrodur die 2mm, die es dicker wäre, entsprechend plattdrücken, um einen ebenen Boden zu gewährleisten? Oder wäre es sinnvoller, etwa auf die 18mm Holzleisten noch eine 3mm Schicht Armaflex Band aufzubringen, und dann entsprechend mit Styrodur 20 mm zu arbeiten? Geplanter Bodenaufbau: Orginal Koffer Boden aus Holz - darauf ein entsprechendes Traggitter aus Holzleisten, ggf. mit Armaflex - dazwischen Styrodur - auf das Ganze dann Verlegeplatten 12 mm und ein ensprechender Bodenbelag. Danke Euch! Gutes neues Jahr! Ich würde die zusätzliche Schicht Armaflex bevorzugen,ist einfach besser als Styrodur zusammenzudrücken. Gruß Bernd warum nicht steinwolle? die gibt es in den passenden stärken. nicht an den industriellen fertigungen richten. steinwolle ist auch wasserabweisend und ein sehr atmungsaktiver dämmstoff. An der Steinwolle scheiden sich die Geister, wenn man sich so durch die Selbstbau Foren liest. Einige sind davon recht begeistert, recht viele raten davon kategorisch ab, zum einen wegen möglicher Atemwegsbelastung durch Fasern, zum anderen und vor allem, weil sich Steinwolle wohl schwammähnlich mit Wasser vollsaugen kann, und wenn dann doch mal Wasser und/oder feuchte Luft an die Dämmung gelangt, sei das eine ordentliche Schweinerei, Schimmel & Rost kaum zu vermeiden. Wenn Steinwolle, wird zu einer dichten Dampfbremse zwischen Dämmung und Fahrzeuginnerem geraten. Auf dem Boden wohl weniger ein Problem, aber an den Wänden besteht bei Steinwolle wohl auch die Gefahr, dass das durch diverse Rüttelpisten versackt und verklumpt. Trotzdem danke für den Hinweis! Servus Schneide dir aus Sperrholzplatten Leisten. So hast du die richtige Stärke, und auch verziehen sie sich nicht so wie Massivleisten. da fehlt noch etwas Information...aus welchen Material ist der Koffer? Grundsätzlich sollte die Dämmung und die Verstärkungsleisten (egal aus welchen Material immer die gleiche Höhe haben, das styrodur bekommst du eh nicht auf der Fläche zusammengepesst) Willst du die Holzleisten als halt für Schraubverbindungen (Möbel, Fenster usw.) einbauen? Wer Steinwolle als Dämmung in einen Fahrzeug vorschlägt..dem rate ich ein Stück Steinwolle und etwas Stahl oder Alu in eine Plastiktüte zu geben und nur wenig Wasser, dann zumachen und paar Wochen warten...die Fotos aber bitte hier einstellen. :ja: :D Nur mal als Gedankengang... Ich würde dünne Streifen Bauschaum auf die Latten auftragen, anschließend die Platten auflegen und festschrauben. Der Bauschaum dehnt sich aus und verfüllt damit die Löcher. Man muß aber wenn man damit anfängt zügig arbeiten nicht das er vor dem Plattenlegen austrocknet. Es müßte aber auch dieses Fugenband funktionieren, das zum Fenstereinbau in Häuser verwendet wird. Hab aber k.A. wie das heißt. Hallo, Ich habe einen Transporter teilisoliert. Styrodur 'drückst' du nicht etwas runter. Das hält die Form. Ich habe versucht, die Platten zu verkleben. Sili, Acryl, Sika, PVCkleber, Montageschaum, vorher grundiert ... alles probiert. Keiner der Kleber hält langfristig auf Styrodur. Wobei ich nicht sagen kann, welchen Anteil die Vibration der Autobleche daran hat !!! Bevor Rätselraten und Tips zu meinem Problem kommen, es ging darum einen Liefer/Kastenwagen innen kühler zu halten bei Sonneneinstrahlung im Sommer. Transportgut Schokoriegel. . Servus Es gibt nur eine gute Möglichkeit. Im Sägewerk die Holzleisten auf das benötigte Maß hobeln oder schneiden lassen. Das mit dem Bauschaum würde ich gerne sehen. :kuller: Gruß Kurt .... bezügl. Kleber, immer den Caravankleber von Ruderer verwenden. wenn du schon mit styrodur arbeitest warum dann holzleisten ? mit XPS hättest du ordentliche wasserbeständigkeit und dann baust du holz ein das dir weggammeln kann
ist geicht wirklich komplett egal? und was willst du da drin anstellen? ;) Styrodur kannst du auf die Fläche nicht mal eben ein paar mm zusammendrücken. Da musst du dann entweder die Lattung höher machen, oder die Iso passend zur Lattung. Da würde ich dann, wenn es schon Styrodurplatten sein müssen, dünnere Styrodurplatten nehmen und eine passende Lage Armaflex drauf machen. Bauschaum hat in der Isolation wirklich nichts verloren, da kannst dann gleich Luft lassen, wäre dann besser. Von Wolle jeglicher Art würde ich bei einem fahrenden Fahrzeug Abstand nehmen, das rüttelt sich fest. Das kann man bei einem meist stehenden Objekt machen (Zirkuswagen, Bauwagen etc.... ). Aber von Steinwolle würd' ich die Finger lassen. Die Fasern hast du in der Atemluft.
Dachte es geht dabei um die Isolierung der Höhenunterschiede zwischem dem Holz und den Styrodurplatten. :oops: Hallo, ich würde die Leisten höher nehmen als das Styrodur und dann mit Trittschalldämmung für Laminat ausgleichen. Das kostet nicht viel, gibt's in verschiedenen Stärken und lässt sich gut bearbeiten... Gruß Andreas Ich bin da mit Gerhard. Passende Leisten aus passend dickem Sperrholz schneiden. Oder schneiden lassen. Wenn du das Styrodur mit Trittschalldämmung an stehenden Wänden "aufpolsterst", kann das sein dass die auf Dauer nach unten gerüttelt wird wenn du die nicht klebst, und das finde ich zuviel Arbeit und Material. Steinwolle genauso, die setzt sich irgendwann unten und oben ist leer. Armaflex ist zu teuer. Und nochmals danke für die vielen & schnellen Antworten und Erfahrungsberichte! Stein- und andere Wolle ist dann wohl erst mal raus, Bauschaum auch. Dass mit dem Zuschnitt von Leisten aus Sperrholz/ MPX ist eine gute Idee, da hätte ich auch selbst mal drauf kommen können :-); hier gibts ja auch diverse Angebote etwa in 20 und 30 mm Stärke. (Dass MPX, wie auch anderes Holz, gerade nicht billig ist, ist ein anderes Thema.) Ich denke es wird auf eine Kombination von Sperrholzleisten, Massivholzleisten, Styrodurplatten und dünnem selbstklebenden Armaflex zur Ausgleichung von Höhenunterschieden hinauslaufen. Gut zu wissen, dass Styrodur so druckstabil ist, das heißt ja auch dass die Leisten zwischen dem Styrodur etwa unter der Bodenplatte entsprechend dünner ausfallen können - gut für den Geldbeutel & fürs Gewicht. Silikon wird ja oft als der perfekte Klebstoff für Styrodur im Netz empfohlen, auch hier gut zu wissen dass es da auch andere Erfahrungen gibt. Da wirds dann wohl am besten sein, Leistengerüst und dazwischenliegende Styrodurplatten so passgenau zu arbeiten, dass da nichts verrutschen kann, auch wenn sich der Kleber löst. Und für sensiblere Bereiche - Decke - dann wohl den oben empfohlenen Styrodur-Superkleber. Danke & viele Grüße!
Nein, nicht als perfekter Klebstoff sondern als billiger Klebstoff!!! Aber das wirst du erst verstehen wenn du die Styroporplatten an die Außenwand gekleistert hast und sich die enthaltene Essigsäure durch die Außenwand gefressen hat Ein guter Kleber wurde hier schon genannt: der Ruderer Kleber, jetzt im Vertieb von Technicoll. --> Link Gruß Andreas
:lol: ... und der Bauschaum drückt dann die Platten nach innen zu Beulen. Alles Murkser Moin, das gleiche Problem hatten wir mal bei einer Tischerkabine, die wir restauriert hatten, das Lattengerüst war noch brauchbar nur die Styropordämmung war durch, die wir durch Styrodur ersetzt haben und dabei feststellten, das die Styrodurplatten die dicke nicht exact halten, da sind 2-3mm Toleranz normal. Wir haben das dann so gelöst, dort wo die Platten bissl dünner waren als die Lattung, haben wir Holzleim auf die Lattung aufgetragen und da wo die Platten dicker waren als die Lattung haben wir MS Polymer dicker auf die Lattung aufgetragen und anschl. 4mm Pappelsperrolzplatten als Innenverkleidung angeheftet bis die Kleber durchgetrockent sind, danach Glasfasertabete verklebt und zum schluß weiß gestrichen. Das war vor 11 Jahren und die Oberflächen sehen heute noch Top aus. Gruß Tom Wenn Wände, Böden oder Decken aus Sandwichbauweise nach einer Reparatur wieder so halten sollen wie vorher, muss man Holzgerüst und Iso absolut plan zum Außenblech/GFK und zur inneren Dekorplatte verkleben. Alles andere ist Murks. Man kann übrigens Styropor oder Styrodur auf einer Hobelmaschine um einige mm runterhobeln, das habe ich schon sehr oft gemacht. Dann passts nämlich genau. Nicht umsonst arbeiten gute Profis mit prof. Klebern die für die jeweilige Anwendung entwickelt sind. Auch hier wieder, alle die mit billigen Baumarktklebern, Silikon, Bauschaum oder sonstigem Zeugs kleben, sind Murkser und wollen nur einige wenige Euros sparen.
Hi, lass die Holzleisten weg. Du brauchst kein Traggerüst. Flächig Styrodur (XPS) verlegen und darauf 12mm OSB (NICHT: Pressspan!). Styrodur ist druckstabil. Das kannst Du in Verbindung mit OSB-Platten locker mit 200 kg pro qm belasten. Ich baue meinen Koffer auch so aus - allerdings mit 60mm Iso beim Boden/Decke. Kleber: am besten beim Hersteller der XPS-Platten nachfragen. vlG, KoWo Danke für die Einschätzung! Habe mir gestern im Baumarkt mal Styrodur Platten in echt angeschaut, und die wirken wirklich recht druckstabil. Ganz aufs Traggerüst für die OSB Platten verzichten werde ich wohl nicht, aber das wohl minimalistischer gestalten und v.a. darauf beschränken, wo ich eh Ankerpunkte am Boden brauche. Ggf. gehe ich mit der Dämmung am Boden auch noch nach oben, hoch genug ist die Karre eigentlich. Vielleicht nicht gerade 60 mm, aber 40... Nettes Forum mit vielen guten, schnellen & hilfreichen Tips übrigens!
Geh in den Baumarkt, lege eine Styrodurplatte auf den Boden, lege darauf eine 12mm OSB Platte und spring mal darauf herum ... Du. brauchts. kein. Traggerüst. . . . Wenn Du auf den OSB-Platten ein Ständerwerk aufbauen möchtest (Wände o.Ä.) ist die Stabilität in vertikaler Richtung auf jeden Fall gewährleistet. Die OSB-Platten verteilen die Last. Es reichen kleine Winkel / Holzdübel, um das Ständerwerk gegen horizontale Kräfte abzusichern. Mein Meinung, nach ausbau Reisebus (mich nicht geraden Wänden). Du brauchst bei XPS-Platten für den Fußboden keine Lattung, wenn du das XPS- vollflächig verlegst und dann eine entsprechend formstabile Auflage drauf machst. Da verformt sich eigentlich nichts, sofern die oberste Lage dick genug ist sich nicht kleinflächig in den XPS zu drücken. Ausnahme wäre an den Stellen, wo du etwas im oder am Boden befestigen willst. OSB-Platten, halte ich für nicht soo stabil zum sicheren Verschrauben von Möbeln oder Geräten. Da wäre je nach dem zu überlegen Holz als "Träger" am Boden originalen Boden zu verschrauben/verkleben und dann durch den Fußbodenbelag die Möbel oder Geräte darin zu verschrauben. Bei den Wänden verstehe ich dich vermutlich nicht ganz. Was hast du denn für einen Kofferaufbau, das du die Wände noch einmal dämmen mußt? Danke für die Hinweise, Tips, Erfahrungen! Der Koffer ist aus Blech, Innenmaße 350 x 220 x 228. Ich muß also überall isolieren. Da das Fahrzeug vom Gewicht ok ist (ca. 2500 kg mit vollem Tank und Fahrer*innen bei zulässigem Gesamtgewicht 3,5t) sollte das vom Gewicht her auch passen, ebenso von Höhe und Breite. Derzeitiger Plan ist Bodenisolierung mit 4 cm Styrodur, Decke mit 4 cm Styropor und alle Wände mit 3 cm Styropor. Styrodur am Boden weil druckfest, Styropor an Wänden und Decke weil leichter, billiger und Druckfestigkeit hier nicht erforderlich. Für den Boden denke ich jetzt einfach auslegen mit Styrodur 60 x 120 x 4 cm Platten, zwischen zwei Reihen Platten kommt jeweils eine Latte 18 x 40 mm. An den Punkten wo ich schwerere Sachen am Boden verschrauben muß (Gasflaschenbox, Ofen, Batterie) gibts noch mal ein kleines Fundament mit Kantholz 40 x 60 mm. Auf das Ganze dann flächig OSB 12 mm, und darauf wahrscheinlich Linoleum. An den Wänden würde ich ein tragendes Gerüst aufbauen aus Kantholz 30 x 50 mm, dazwischen Styropor 30 mm. An diesem Gerüst sollen dann auch hängende Regale etc. verschraubt werden. Belag wird dann wohl Profilholz. Für die Decke würde ich die vorhandenen Metallstreben (3 cm hoch) jeweils um Holzlatten 18 x 40 mm ergänzen, zwischen das entstehende Gerüst kommt dann Styropor 40 mm, auf die vorhandenen Metallstreben noch 9 mm Armaflex zur Vermeidung von Kältebrücken. Abgedeckt wird das Ganze dann mit Multiplex 4 mm. Grüße! David Hallo, Habe schon mehrfach Koffer für Schlafwagen ausgebaut .Auf keinen Fall Styropor verwenden. hinter Alublech wird es sehr heiß ,so das styropor schrumpfen lässt. Einheitlich 40 mm isolieren mit Styrodur. Ist Hoch Druckfest. wird als Isolierung unter Beton für Hallenböden verwendet. Normalerweise sind Alukoffer aus einzelnen abgekanteten Blechen und Keilen Miteinander verbunden. Links und Rechts an den Falz ein durchgesägtes Konstruktionsholz. gibt es in 60 x40 mm. Einmal in der Mitte durchgesägt. ergibt 2 Leisten von 28,5 x 40 mm. Diese dann links und Rechts an den Holm schrauben, und die Zwischenräume mit 40 mm Styrodur ausfüllen. Die Stoßstellen mit einem diffusionsdichten Klebeband zukleben .Die Wände und die Decke mit Sperrholz verkleiden. im Süddeutschen sitzt der Lieferant, welcher auch für die Wohnmobil Firmen das Sperrholz liefert .vielleicht habe ich noch die Adresse. Hatten sogar 2-Wahl Verkauf. Grüße Klaus
Schmarrn. Über viele zig Jahre haben alle Womo und Wowa Hersteller mit Styropor gearbeitet. Und alle hatten Alublech Wände. Hallo David Deine Vorgehensweise finde ich grundsätzlich gut, doch würde ich trotzdem etwas aufs Gewicht achten und übertriebene Platten und Plattenstärken vereinfachen. Die 3 und 4 cm Iso ist sehr gut, doch könntest du auch am Boden bei Styropor bleiben. Das ist genauso druckfest, dafür billiger und leichter. Einen Ausbau mit 12 mm OSB Platten würde ich niemals machen, viel zu schwer. Mach lieber ein paar Hölzer ( Abstand 40 - 50 cm, dafür nur dünnere Streifen ) mehr rein, besonders dort wo später was angeschraubt werden soll, und verwende für innen Sperrholzplatten in 4 oder 5 mm Stärke. Am Boden 6 oder 8 mm Sperrholz. So sparst du immens Gewicht und mit dem richtigen Kleber ( hab ich schon empfohlen ) erhältst du die gleiche, wenn nicht bessere Festigkeit von Wand und Boden. Gruß Kurt Durch Wärme schrumpfen hinter Alu Styroporplatten sicher nicht. Polystyrolplatten (Styropor, Styrodur) können nach der Herstellung etwas schrumpfen. Damit dieses Schrumpfen bei der Verarbeitung nicht aufkommt lagern die Herstellerfirmen vor der Auslieferung die Platten eine Zeitlang. Hierzu ein Bild Die grünen Blöcke sind Styrodurplatten in einem solchen Zwischenlager. ![]() Gruß Scout Ihr habt auf jeden Fall recht: Aufs Gewicht muss geachtet werden. 1 Tonne Zuladung erscheint erst mal viel, ist aber auch fix weg. Ich denke, ich sollte vielleicht bei der Zulassung zum Wohnmobil, also nach Ausbau, nicht über maximal 3.200 kg kommen. Dann wären das nur noch 700 kg... Vielleicht gab es da ein Mißverständnis, aus OSB soll nur der Boden sein, die Decke auf jeden Fall aus 4 mm Pappelsperrholz, die Wände wahrscheinlich ebenfalls Pappelsperrholz (oder Nut und Feder Bretter, diese sind aber pro m² deutlich schwerer). Derzeitige Kalkulation: Isolierung komplett 40 m² mit 30 mm Styrodur bzw. Styropor bzw. Armaflex: 70 kg Boden 8m² OSB 12 mm: 60 kg Wandbelag 32 m² Pappelsperrholz 4 mm: 60 kg Gerüst und Verstebungen: 60 kg Das wären 250 kg. Dazu kommen dann Ofen mit Dämmung (70 kg), Solaranlage mit Battterie (100 kg), Bett (40 kg), Küchenzeile mit 60 Liter Wasser und 2 Gasflaschen (120 kg) und Klo (30 kg), Bänke und Tisch (40 kg) sowie Schränke (50 kg). Das wären dann noch mal 450 kg, d.h. ich wäre dann schon insgesamt bei 700 kg für den Ausbau. Bleibt eine Zuladung (ohne Toleranz) von 300 kg... Alles ganz schön knapp, könnte sich aber ausgehen solange wir nur zu zweit mit der Karre unterwegs sind. Den Boden werde ich wohl auf jeden Fall mit Styrodur isolieren. Bei Wänden und Decke werde ich noch mal schauen, auf jeden Fall danke für die Hinweise. Wenn Styropor, würde ich auf jeden Fall mal in zwei Jahren hinter die Verkleidung schauen, wie es da aussieht...
Das haben die Hersteller gemacht, weil Styropor günstiger und leichter als XPS ist und für die Garantiezeit ausreichend war. Das große Problem von Styropor ist, dass spannungsrissanfällig ist und Kondenswasser aufnimmt (zwischen den "Kügelchen"), das ist bei XPS nicht möglich. Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen. Es ging hier um Schrumpfen von Styropor hinter Alublech. Das Styropor Wasser aufnimmt weiß ich schon auch.
Sorry, war nicht meine Absicht. Ab 50-70 Grad C fängt Styropor an seine Struktur zu verändern (und die sind hinter Alu im Sommer bei direkter Sonneneinstrahlung m.E. durchaus zu erreichen), evtl. hatte das der Vorposter gemeint. Ab gesehen davon ist mir das Brandverhalten von Styropor im Vergleich zu XPS nicht geheuer, da ist mir persönlich der Gewichtsvorteil (schätze ca. 30% weniger Gewicht verglichen von Styropor mit XPS?) nicht so wichtig. Evtl. liegt das auch daran, dass ich eher aus der "Häuslebauer" Ecke komme, und mich bei der Materialwahl eher am Wohnungsbau orientiere. beste Grüße, KoWo
Hierzu gibt es doch bestimmt Untersuchungen oder Veröffentlichungen, also belastbare Aussagen. Kannst du Quellen dazu angeben? Gruß Scout
ja, klar. Suche nach EPS, Spezifikation. Als Ausgangspunkt reicht auch Wikipedia, da gibt es ebenfalls Quellenverweise.
Unter Wikipedia – Polystyrol – Styropor findet man keine Angaben zur Temperaturbeständigkeit von Styropor (EPS) In den Spezifikationen zu EPS steht immer Temperaturbeständigkeit 70 bis 85 Grad / kurzfristig auch 100 Grad Hier ein paar Quellen. --> Link --> Link --> Link Mich würde schon interessieren, wie du zu dieser Aussage kommst.
Gruß Scout
Na ja, Struktur verändern ist vielleicht ein bisschen stark ausgedückt, in Bezug auf die Dämmung und Form sicher nicht. Aber ab ca. 70°C fängt neues Styropor/EPS an nachträglich auszugasen. Das gibt sich mit der Zeit, aber für einen Neuausbau könnte dies ein Kriterium sein. Bei Styrodur, Styrofoam, XPS ist die Ausgasung geringer da dichter, aber auch vorhanden. Vielleicht hat "kofferwohnen" das gemeint?? Gruß Andreas
Was gast da aus? Woher hast du diese Erkenntnis? Du kannst doch bestimmt eine belastbare Quelle angeben. Gruß Scout
Fendt hat Anfang der 90iger Jahre mal Testmessungen gemacht. Die hatten damals größere dunkelblaue Stellen der Alubleche verbaut. Klar, auf Styropor. Grund war damals, dass nach Blecherneuerungen ( z. B. nach Unfällen, haben wir oft gemacht ) mit original Blechen und Kleber im ersten Sommer der Kleber an einigen Stellen nicht hielt. Es kam zu Reklamationen, deshalb wurde geforscht. An diesen dunklen Stellen wurden bei Sonneneinstrahlungen bis zu 80 Grad gemessen. Außen am Blech. Bei sehr vielen solcher Reparaturen waren nie irgendwelche Strukturveränderungen am Styropor zu sehen. Bezügl. Brand : Wenn da was brennt fackelt die Bude eh ratz fatz ab. Bezügl. Ausgasen : Wohin will da was gasen, außen ist Blech und innen eine Dekorplatte, ja - bekanntermassen kann XPS noch etwas ausgasen, je nach alter, oberflächenbehandlung und temperaturen. ist im Bausektor weitgehend egal, firmen die das drauf laminieren oder ähnliches kennen das und arbeiten entsprechend. bei EPS kenne ich das weniger bzw "anders" weil ja ein komplett anderer herstellprozess vorliegt. zum temperaturverhalten gibts zu jedem material datenblätter die druckfestigkeit und andere werte in abhängigkeit der temperatur zeigen. "gefügeveränderungen" sind da sowieso nicht zu erwarten, festigkeitsreduktion aber auf jeden fall, auch im besprochenen temperaturbereich von ca 50°C aufwärts. wesentlich ist da natürlich ob das bauteil unter temperatur belastet wird oder nicht hab hier länger nicht mehr mitgelesen, soweit ich mich erinnere geht es ja um XPS im Boden mit sehr massiver Holzabdeckung, da sehe ich weder durch temperatur noch ausgasung probleme
Das Gas das im Fertigungsprozess entsteht und bei der Plattenpressung eingeschlossen wird! Quelle habe ich keine, weiß es halt aus dem Dämmplatternverbau im Hobbykeller von meinem BASF Chemikerkumpel Aber eventuell hilft der Artikel weiter: --> Link OK wir haben damals kein "gelagertes EPS" genommen sondern direkt aus der Produktion, frisch geschnitten und verpackt, wie das Bäckerbrot!! Gruß Andreas Liest sich jetzt etwas sanfter als der erster Post. Solche Styroporplatten kommen auch nicht in den Handel. Die Platten aus dem Handel schrumpfen und Gasen nicht mehr. Dafür werden sie mehrere Wochen zwischengelagert. BASF produziert übrigens kein Styropor für den Verkauf. Gruß Scout |
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