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Welchen KaWa der ein Motorrad laden kann würdet ihr "empfehlen" bzw. hat jemand Erfahrung damit? Ich habe recherchiert und diese gefunden: - Karman - Adria - Knaus Ich und meine Frau wollen damit nach ende meiner Beschäftigung (in den nächsten 1-3 Jahren) ganzjährig durch Europa oder Nordafrika oder sogar Asien tummeln (erklärt mich nicht fuer verrückt im Moment lebe ich in Singapur). ich habe fast 15 Jahre lang zeitweise (also 2-6 Nächte) im Wohnwagen und oder Wohnmobile gelebt (Motorradrennen...) und kenne die Details des Campinglebens und bin OK damit (wenn man ein Motorrad dabei hat). Was die Kastenwägen angeht will ich auf jeden Fall Dieselheizung um dem "Gasproblem" aus dem Weg zu gehen. Wintercamping vermutlich selten da meine Frau das warme Wetter liebt also werden wir dem warmen Wetter nachreisen. Bitte Kommentare! Die Idee das es vielleicht wegen Platzangebot doch ein teilintegrierter sein wird ist auch nicht vom Tisch. Hallo, vielleicht ist es auch eine Idee das Motorrad auf einem Anhänger hinterher zu ziehen. Dann musst du dir den Innenraum des Kastenwagens nicht mit einer nicht ganz geruchsneutralen Maschine teilen. Außerdem reduziert sich dadurch die Gewichtsproblematik, die besonders bei Kastenwägen nicht ohne ist. Schau Dir mal den HRZ Biker an. Nimms mir nicht übel, aber 'Leben und Dauerreisen' und 'Kastenwagen' (womöglich noch mit Motorrad im Innenraum) hört sich für mich nach 'Menschen in Dosen' an. Uns persönlich wäre ein Fahrzeug zu eng, in dem man sich selbst zu zweit nur mit gegeseitiger Koordination vom Bett zum Tisch begeben kann. Du hast Erfahrung mit normalen Campingtrips, aber ich denke, 24/7 365 Tage im Jahr ist ne andere Nummer. Wo soll in dem Kasten der ganze Pröddel bleiben, den man bei Leben vs. Urlaub zusätzlich braucht? Oder gibts ne Basis, die ab und zu angefahren wird? Ich an Deiner Stelle würde mir bei den angedachten Reisezielen (ausser Europa) über eine robuste Kabine auf einem Schlechtwege-tauglichen Fahrgestell Gedanken machen, mehr so in Richtung ExMo light. Serien-Kawas und übliche Weissware sind für längere Strecken auf schlechten Straßen schlecht gerüstet, da kann schon mal ein Oberschrank von der Wand fallen. bis denn, Uwe
Da ich mir ein Leben oder Dauerreisen im Kastenwagen inkl. Moped aus Platzgründen niemals vorstellen könnte, kann ich wenig zur Frage des passenden Wohnmobils beitragen. Ich würde wahrscheinlich zum Doppeldeckerbus tendieren :D Allerdings gibt es eine wichtige Sache, die auch schon angesprochen wurde: Wen du ein (größeres) Moped in der Heckgarage oder auf einem Heckträger mitführen möchtest und ansonsten relativ autark sein willst (Strom, Wasser, etc.), dann geht wahrscheinlich nichts an einem Gefährt >3,5t vorbei. Andernfalls wirst du allein schon mit der Achslast auf der HA Probleme bekommen, und das Verwiegen von offensichtlich gut beladenen Wohnmobilen scheint speziell im Ausland ein immer beliebterer Sport zu werden. "Masse: 3185 kg Gesamtmasse: 3500 kg" Lässt sich hoffentlich auflasten, sonst: Zwei (leichtgewichtige) Personen à 70 kg + ebensolches Motorrad 175 kg = Gesamtmasse erreicht :eek: Was is ein Dangel ? Da es mit Moped sowieso nicht ohne Auflasten geht, bin ich jetzt davon ausgegangen, dass es eh geplant ist. Dangel ist eine französische Firma, die Allradantriebe für Boxer baut. Alle Megamobile kommen grundsätzlich auf dem Heavy FW daher und somit ist Auflasten problemlos machbar. Grüße vom Ambergauer mit dem motorrad können wir leider nicht weiterhelfen. aber wir leben im kastenwagen zu zweit (einmal im jahr für 4wochen zu 4.) - das kann funktionieren. wir waren von januar 2016 bis covid in südamerika mit einem 2x4sprinter mit ausbau von cs dauerhaft unterwegs (nur zur hochzeit der kinder sind wir heimgeflogen). wir haben aber auch einige paare getroffen, deren partnerschaft dabei in die brüche ging. vermutlich ist aber mit motorrad die 3,5t grenze überschritten und dann vielleicht doch etwas besser isoliertes als einen kastenwagen nehmen? gutes gelingen bei der umsetzung der träume! Nr. 1, der TE-Ersteller hat nicht einmal von sich gegeben, dass das Motorrad im Kasten transportiert werden soll oder muss Nr. 2, der TE-Ersteller hat mit keiner Silbe erwähnt, dass er sich an eine 3,5 to.-Grenze orientieren muss. An den TE-Ersteller, lass Dich von dem Gegacker einiger selbst ernannten Spezialisten nicht verunsichern. Wenn Du bei der Fahrzeugwahl das zulässige Gesamtgewicht und auf die zulässigen Achslasten aufpasst ist ein Motorrad kein Problem. Eine Goldwing wird freilich nicht klappen. Die Klasse bis rund 220 Kg funktioniert aber ganz gut, auch bei einem Fiat Ducato & Co. mit Heavy-Chassis. Mit 3,5 to. wird es ohne Überladung nicht klappen. Aber was spricht dagegen einen Kasten mit 4,xx tonnen zu kaufen? Wenn Du überwiegend in wärmeren Regionen unterwegs bist spielt sich ein Großteil des Lebens außen ab. Der Platz im Kasten ist dann ganz schnell sekundär, solange Du das überflüssige Gerümpel verzichten kannst welches viele hier Jahr ein und aus durch die Gegend fahren. Meine Wohnmobile sind im Laufe der Jahre immer größer geworden. Irgendwann habe ich erkannt, dass - wenn ich vom Wintercamping mal absehe - so eine zu groß geratene Kiste auch enorm viele Nachteile hat. Ach wir werden in absehbarer Zeit auf Langzeitreise gehen. Und genau für diesen Zweck haben wir uns einen Kastenwagen nach unseren Wünschen ausbauen lassen. Unsere gemütliche und große Rundsitzgruppen-/Bett- und Lümmelkombination wird so einigen s.g. Liner an Gemütlichkeit in den Schatten stellen. Lebe Deinen Traum, überlege Dir was Du möchtest, entschiede für Dich und lass Dich von den immer Besserwissern nicht in die Irre treiben. Wenn es finanziell kein Problem ist wäre ein 4 x 4 vielleicht nicht schlecht. Den MB Sprinter gibt es z.B. mit Einzelbereifung und Luftfederung mit 4,4 to. (ohne Zusatz-Luftfederung 4,1 to) oder mit Zwillingsbereifung mit über 5 to. Die mögliche Zuladung schaffen viele der fetten Weißwarenmobile nicht. Grüße Thomas
Du teilst ja ganz schön aus. Hast Du eigentlich gelesen, was Du selbst geschrieben hast? Erst das:
und dann das:
Wer im Glashaus sitzt .... Ich finde, dass das Gepolter hier wieder immer schlimmer wird. Es macht einfach keinen Spaß mehr, etwas zu schreiben.
Genau, sehe ich auch so, Ständig möchten welche hier andere belehren, so wie auch Du, ohne richtig gelesen zu haben (oder zu können). Finde ich auch, der TE will einen Kasten und hat Campingerfahrung, warum bekommt er hier ständig Ratschläge was anderes zu kaufen? Ein Bekannter fährt auch mit dem Kasten, wie wir, zu zweit: Das Teil ist super, und von wegen aus dem Weg gehen können, keine Ahnung was ihr im WoMo macht, aber ob einer im Bett liegt und der andere Fern schaut, da ist es egal ob 2 oder 4m zwischen sind. Wenn ich mal meine Ruhe brauche gehe ich laufen oder radfahren. Bei schönem Wetter im Süden brauchst du eigentlich kaum was da sich das Leben draußen abspielt. Einziger Nachteil für mich: keine Garage, nicht alltagstaugliches Bad, zu wenig Autarkie (Wasser/Abwasser). Ansonsten kann der Kasten fast alles was ein größeres auch kann, manches besser, manches eben schlechter. Schau dir mal den Bürstner Eliseo C602 an, mit dem liebäugele ich schon länger.
Der Threadersteller schreibt, dass er sich bei der Frage Kastenwagen vs. TI noch nicht sicher ist und bittet explizit um Kommentare (s.u.) Wenn dann jemand wunschgemäß die Aspekte kommentiert, muss er sich hier dann als "gackernder, selbsternannter Spezialist" und "Besserwisser" bezeichnen lassen? Interessante Logik. Ich kann Navigatore nur beipflichten, der Tonfall hier macht bisweilen keinen Spaß mehr.
Ich habe von 2016 bis 2018 meine Africa Twin in meinem Pössl RCR unter dem Bett transportiert und dabei auch im Kasten gelebt. Grundsätzlich ist es machbar, hat aber neben den vielen Vorteilen auch einige Nachteile, aber es geht sogar mit 3,5to, wenn auch immer sehr knapp und ich glaube zu zweit wird es nicht gehen unter 3,5 zu bleiben. Ich würde es derzeit zwar nicht noch einmal machen, da es für mich, gerade im deutschen Winter, zu anstrengend war. Gruß Roger
Die Videos der beiden sind sehr schön - aber die zu sehen müssen ein Graus für alle 4x4 Expeditionsfahrzeugkäufer und - verkäufer sein. Wo kämen wir denn hin wenn jeder mit einem schnöden Ducato Kastenwagen von der Stange die Seidenstrasse oder den Pamirpass befährt... Aber einfach anschauen mit was für Autos die ich noch aus meiner Kindheit kenne, die locals da auf den Pässen rumfahren. Zum Thema zurück. Letztendlich ist die Entscheidung ob Kasten oder TE wie der Kauf von ein paar Schuhen. Passen Sie und fühle ich mich auf Anhieb wohl, dann ist die Entscheidung gefallen. Nehmen. Gruss aus dem Land von Asterix und Obelix
Kann natürlich auch sein, dass diejenigen, denen ihr feiner neuer Ducato-Kawa auf der Reise halb auseinanderfällt oder bei denen die Abgasreinigung wegen schwefelhaltigem Diesel die Grätsche macht, das nicht so gern auf YT verbreiten… bis denn, Uwe Mal abwarten, ob sich der TE nochmal meldet 8) .
Also halten wir uns an die, die darüber berichten solche Strecken zu bewältigen ohne auseinanderzufallen. Wenn wir in unterwegs sind, schauen wir immer was die Einheimischen so in ihre neuen Luxusautos hineinschütten, die inzwischen auch in den entlegendsten Ländern mit Euro 5 und 6 umherfahren. Die Zeit bleibt nicht stehen, die Welt dreht sich ständig weiter, auch an so mancher Wüstentankstelle gibts inzwischen schwefelfreien Diesel und Adblue.
Warum unterstellst du sowas? Hast du ihre Filme mal gesehen?
Ja, hab ich. Fand die beiden erfrischend naiv. Vielleicht ganz gut, dass sie keine Panne hatten. Glück muss man haben. Bis denn, Uwe Naiv ist man vielleicht vor der Reise, danach ist man erfahren…..
Das ist nicht die schlechteste Eigenschaft. Da ist mal Einer losgefahren der glaubte in dieser Richtung muss Indien liegen... wer aber immer nur um den Pudding fährt wir niemals erfahren was so alles geht, u. U. eben auch mit Glück.
(zu Naivität) Es ist wunderbar, die Welt zu sehen wie sie sein könnte und sein Handeln gestaltend dahingehend auszurichten. Rückschläge können auch die vernünftigsten Menschen zuhause erleiden. Wie "vernünftig" wir Risiken betrachten zeigt sich ja beim Thema Alarmanlage. Da waren einmal Allrad-, die niemals überladenen- immer am besten vorbereitesten- und z.T. zig-Tonnen schwere Expeditionsmobilfahrer die sagten: "Das geht nicht!" Dann kam einer, ein ganz naiver, also so ein ganzer... der wusste das nicht und hat es einfach gemacht. :baetsch: :baetsch: :baetsch: :mrgreen: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass auch an ferneren Reisezielen die Dichte an Allradfahrzeugen bei Weitem nicht so hoch ist wie in deutschen Innenstädten.
An welcher Stelle hat er geschrieben, daß das Motorrad in den Innenraum muß?
Er schreibt "KaWa der ein Motorrad laden kann", was sicherlich auch einen Heckträger o.ä. einschließt. Allerdings ist das wohl auch mittlerweile egal, weil wahrscheinlich selbst der Fragesteller aufgrund der Wortklauberei und dem Rumgezicke hier im Thread schon kein Interesse mehr an einer Antwort hat
Ist hier mittlerweile so, statt Tips kommen fast nur Gegenargumente, ich habe keinen Kasten, hatte nie einen und habe auch noch keine Expedition damit probiert, daher kann ich wenig Tips geben und weiß auch nicht ob z.B. die Möbel irgendwann abfallen. Habe aber viele Bekannte mit Kasten und die kommen ganz gut damit zurecht, auch mal abseits der „normalen“ Strassen. Durch die Wüste Gobi ist noch keiner den ich kenne. Irgendwie liegen die ganzen ... sagen wir mal Missverständnisse primär daran, dass sich viele Leute anscheinend nichts zwischen Schwarz und Weiß vorstellen können. Natürlich fällt ein Serien-Kawa nicht sofort auseinander, nachdem man die deutsche Grenze in Richtung Ausland überfahren hat. Aber er tut das - bei gleicher Beanspruchung - eher als ein Fahrzeug, das für Fernreisen und schlechte Straßen gebaut ist. Und nein, ein Reisebericht ohne Schäden ist keine Garantie dafür, dass das immer so ist. Lest mal Gogolos Reiseberichte hier im Forum. Auch immer gern genommen: man braucht ein kompaktes Fahrzeug, um irgendwo hin zu kommen. Hab letztens ein paar YT-Videos von einem Paar gesehen, die mit einem ausgebauten Allrad-VW-Bus in Südeuropa unterwegs sind. Zeigten stolz die Stellplätze, die sie erreicht haben - im Hintergrund alte 7 bis 7,5 m Weissware auf Ducato, die wurden bestimmt mit dem Hubschrauber eingeflogen... Auch hier gibt es halt eine große Grauzone, was noch geht und was nicht mehr, und das ist auch noch je nach individuellem Fahrzeug, momentanem Wetter und Fahrkönnen des Fahrers unterschiedlich. Letztendlich fährt jeder mit dem los, was er für das Optimum hält, und passt sein Reiseverhalten (evtl.unbewusst) daran an - deshalb gibts auch selten totale Katastrophen. bis denn, Uwe
Ihr müsst euch nicht streiten. Ich glaube es gibt niemanden hier im Forum der nicht weiß dass man ein Motorrad auf einen externen Motorradträger oder einen Anhänger (die dritte Möglichkeit) laden kann. Und ich glaube auch nicht, dass hier jemand glaubt dass mann? ein Motorrad nicht in den Innenraum eines Kastenwagens laden kann. Ob das Motorrad allerdings in einen ausgebauten Kastenwagen passt und ob dann die 3,5t Grenze nicht überschritten wird kann man erst sagen wenn man das Mororrad kennt, da soll es ja alles geben zwischen 250 Enduro und Goldwing. Der Fragesteller will euch schlicht verarsc....., denn diese Zusammenhänge sollten eigentlich jedem klar sein, der im Kastenwagen "dauerreisen" möchte. Sorry, aber manchmal fehlt halt "Klartext" Gruß Andreas |
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