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Wasser von außen in den Frischwassertank pumpen


JohnStein am 20 Feb 2022 12:57:51

Hallo zusammen,

hier unsere Frage: Wir möchten unseren Tank unterwegs auch mal von außen mit Brunnenwasser füllen. Bevor das Wasser in den Tank rauscht, läuft es noch durch einen Filter. Der braucht einen gewissen Druck, damit das Wasser durchläuft. Also brauchen wir eine Pumpe, mit der wir das Wasser ansaugen und durch diesen Filter pressen. Der Filterhersteller hat nun ein Pumpenmodell von Seaflow mit Druckbehälter (Speicher) empfohlen. Nun verstehe ich nicht, wozu der Druckbehälter gut sein soll? Für eine Nutzung im Wassersystem des Fahrzeugs macht ja so ein Behälter echt Sinn. Aber würde in unserem Fall nicht einfach eine nette kleine kräftige 12V Pumpe reichen? Welche Modelle haben sich denn da bei euch bewährt? Reicht ein Druck von 3bar?
Vielen Dank schon mal für eure Beratung und Grüße aus Tübingen.

John

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kheinz am 20 Feb 2022 14:18:18

Wir haben keinen Filter in der Zuleitung zum Wassertank.
Wir füllen den Tank über einen Schlauch der an die Hauswasserleitung eines Hauses, in allen Ländern auf dieser Erde, angeschlossen wird.
Finden wir nur einen Brunnen, fragen wir die Einheimischen, mit einer Gießkanne in der Hand, in deren Sprache oder über Augenkontakt ob das Wasser Trinkbar ist.
Und im Zweifel, ob das Wasser auch wirklich Trinbar ist, kaufen wir dann Trinkwasser in der Flasche oder im Kanister.
So halten wir das, mit dem Wohnmobil, bei guter Gesundheit seit über 3 Jahrzenten, und wundern uns was der Eine oder der Andere für einen Zirkus veranstaltet nur um den Wassertank zu füllen.
Den ganz sensiblen, um ihre Gesundheit bangenden empfehle statt mit dem Wohnmobil zu Reisen und darin zu übernachten doch lieber eine Pension oder Hotel zu besuchen.

MfG kheinz

Scout am 20 Feb 2022 14:20:06

Was möchtet ihr denn herausfiltern?

Nur zur Info, nicht zum Nachmachen.
Wir verwenden eine Gießkanne.


Gruß
Scout

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groovy am 20 Feb 2022 14:21:33

was für einre tolle Antwort :roll:

Ahorne7500 am 20 Feb 2022 14:34:41

JohnStein hat geschrieben: durch einen Filter. Der braucht einen gewissen Druck, damit das Wasser durchläuft. Also brauchen wir eine Pumpe

Hallo,
Wenn ich es richtig verstehe, bestimmt der 'Druck-Bedarf' deines Filters die Eigenschaften der Pumpe.

Bei den meisten Pumpen sinkt die Förderleistung(Liter) mit zunehmendem Druck.
.

kheinz am 20 Feb 2022 14:43:39

groovy hat geschrieben:was für einre tolle Antwort :roll:


Nach dem Mund zu reden löst nichts aber rein garnichts wenn es um das Thema Wohnmobilreisen geht.

MfG kheinz

Julia10 am 20 Feb 2022 14:48:25

Scout hat geschrieben:Nur zur Info, nicht zum Nachmachen.
Wir verwenden eine Gießkanne.

Gruß
Scout



Tankdeckel öffnen und mit der Gieskanne Wasser auffüllen.

andwein am 20 Feb 2022 14:53:06

JohnStein hat geschrieben: Wir möchten unseren Tank unterwegs auch mal von außen mit Brunnenwasser füllen. Bevor das Wasser in den Tank rauscht, läuft es noch durch einen Filter. Der braucht einen gewissen Druck, damit das Wasser durchläuft.

Also mal von vorne und korrekt:
Ihr wollt das Wasser aus dem Brunnentrog/Ablass ansaugen weil ein Schlauch nicht auf ein Brunnenrohr passt. Für das Wasser, indem die anderen Wanderer Ihre Füsse waschen?? (ist nur ne Frage!)
Mein Ratschlag: Passende Adapter und einen alten Fahrradschlauch mit Gardena versehen, dann passt auch mit dem Brunnenrohr und der Druck reicht für den Einlauf.
Und vielleicht eine kleine Korrektur: Ich bin eigentlich nur im Süden unterwegs und bei allen Brunnen an denen ich getankt habe "rauscht" nichts in den Tank, es fließt langsam oder es tröpfelt! Und Gießkanne bzw. 20L Wasserkanister sind wirkliche "Grundausstattungen" für Nicht CP Benutzer.
Nur mein eigener Senf dazu, Gruß Andreas

Matze665 am 20 Feb 2022 14:55:08

Wir benutzen auch einen normalen Schlauch ohne Filter oder bei Bedarf eine Gießkanne. Wir nehmen im Ausland das Wasser aber auch nicht als Trinkwasser. Macht man ja selbst in z.B. Canarischen/Spanischen Hotels nicht

Mann am 20 Feb 2022 15:51:41

also Quellwasser kommt bei u s ohne irgendwelche Filter in die Gießkanne , dann kurzer Blick, wenn alles zur Zufriededenheit ab in den Tank und freuen.

NeuerCamper2021 am 20 Feb 2022 16:23:55

Mache es auch mit Gießkanne und Schlauch.

RaGu am 20 Feb 2022 17:09:05

JohnStein hat geschrieben:...Bevor das Wasser in den Tank rauscht, läuft es noch durch einen Filter. Der braucht einen gewissen Druck, damit das Wasser durchläuft. Also brauchen wir eine Pumpe...
...Aber würde in unserem Fall nicht einfach eine nette kleine kräftige 12V Pumpe reichen? Welche Modelle haben sich denn da bei euch bewährt? Reicht ein Druck von 3bar?

Etliche Antworten, aber keiner geht auf das Anliegen (Empfehlung Pumpe) ein, stattdessen die hier nicht passenden Tipps (...ich mache das mit Gießkanne, ich brauch keinen Filter etc.).
Schade (ich habe keinen Tipp für Pumpe)...

Lancelot am 20 Feb 2022 17:20:05

JohnStein hat geschrieben: Aber würde in unserem Fall nicht einfach eine nette kleine kräftige 12V Pumpe reichen?

Hi John,

klar reicht für den Zweck ein einfaches Pümpchen (ohne Druckspeicher). Die Kriterien sind "Druck" (was braucht dieser Filter min) und "Durchflußmenge" (willst ja nicht ewig warten, bis das Eimerchen umgepumpt ist.

Ein Bekannter hat das (aber ohne Filter) mit einer einfachen 12 V Tauchpumpe gelöst : --> Link

Wenn Du es stärker/schneller brauchst, wäre vl das was : --> Link

... oder halt doch mit der Gießkanne .. :D

Mann am 20 Feb 2022 17:26:46

RaGu hat geschrieben:Etliche Antworten, aber keiner geht auf das Anliegen (Empfehlung Pumpe) ein

Da hast du Recht, aber deine außerordentliche Schlauheit ist dir selbst zum Verhängnis geworden, hast es gemerkt? :)

Derek am 20 Feb 2022 17:30:45

Hallo, ja typisch.
Da fragt jemand nach einer passenden Apfelsorte und fast alle antworten: Ich nehme Birnen.
Es ist doch unerheblich aus welchen Gründen jemand irgend etwas möchte.
Entweder man kann auf die Frage antworten oder man verkneift sich darauf eine Antwort.
Jetzt zu der Frage des TE:
Bei freiem Ansaugen braucht man eine spezielle Pumpe mit Rückschlagventil
Zwischen Pumpe und Ansaugung muss immer Wasser stehen
Ein Druckbehälter druckseitig ist nicht notwendig, denn der ist nur für ein gleichmäßigen Druck und Volumenstrom notwendig.
Ein Filter benötigt etwa 0,5 m WS = 500 mbar = 0,5 Bar
Hinzu kommt die notwendige geodätische höhe (Zwischen Ansaugstelle und Auslauf)
Demzufolge reichen 3 Bar aus.
Gruß

andwein am 20 Feb 2022 17:47:07

Derek hat geschrieben:Hallo, ja typisch. Da fragt jemand nach einer passenden Apfelsorte und fast alle antworten: Ich nehme Birnen.
Gruß

Sorry das ich das sage, aber das ist einfach zu kurz gesprungen bzw. gedacht.
Wo bitte wird den eine Tauchpumpe eingetaucht??????? In ein Becken oder einen Eimer, richtig! Und wo soll die Tauchpumpe bei einem Dorfbrunnen oder eine Quellfassung eintauchen??? Richtig, in eine Fassung, einen Trog etc.
Und genau da waschen sich die Wanderer ihre Füße oder ihre Socken. Einfach mal die Frage des TE durchlesen, den Vorgang durchdenken und dann entweder antworten oder nicht. Aber beurteilen, ob andere die Frage beantwortet haben steht dir meiner Meinung nach schlicht nicht zu solange du selbst nicht eine schlüssige Antwort auf die "Wo pumpt die Tauchpumpe den raus" Frage geantwortet hast.
Und zu deiner Antwort: Meiner Pumpe genügen 0,3Bar um meine Gedanken mit Sauerstoff zu versorgen, und zwar unabhängig von der geodätischen Höhe! Denn über das Volumen haben wir eigentlich gar nicht gesprochen, der TE will es nur rauschen hören. (Grinsend)
Sorry, das war mal wieder Klartext. Allerdings habe ich mir erlaubt deine Antwort als Ausgang zu meiner Antwort genommen, andere sind ja genauso kurz gesprungen!!!
Gruß Andreas

RaGu am 20 Feb 2022 18:09:47

andwein hat geschrieben:Sorry das ich das sage, aber das ist einfach zu kurz gesprungen bzw. gedacht.
Gruß Andreas

Zum "zu kurz gedacht"...
Ich hole gelegentlich Quellwasser (im Odenwald). Am gefassten Auslauf gibt es einen Trog.
Mein Kanister wird vom Auslauf gefüllt, im Sinne des TE würde ich ein Trinkwasser geeignetes Gefäß (Eimer, Kanister) in den Trog stellen, der sauber über den Auslauf gefüllt wird und in diesen eine Pumpe verbauen, somit kein Trog Käsesockenwasser, mal "länger" gedacht.

huohler am 20 Feb 2022 18:22:44

Ich hatte auch an einen Eimer/Kanister zum Transport zum Womo gedacht. In den wenigsten Fällen kommt man mit dem Womo direkt an die Wasserstelle.
Wir nutzen auch öfters solche Wasserstellen ( Fußdusche am Strand).
Aber da wir keine Filter nutzen habe ich keine Erfahrung mit den Pumpen. Normalerweise sollte doch der Filter eine Angabe haben bei wie viel Druck wie viel Wasser/Minute durchgeht. Danach kann man die passende Pumpe anhand der Pumpenkennlinie aussuchen.
Hubert

Russel am 20 Feb 2022 18:54:16

Denke der TE meint es so:

Wasser in Kanister oder anderes Gefäß, Pumpe anschließen und über einen Filter in den Tank drücken. Ist doch nicht so schwer. Welche Art von Pumpe ist doch völlig egal, warum der TE das möchte ist noch egaler.

Normalerweise reicht 1 Bar, in D wird wird mit 1 Bar Mindestfließdruck an Armaturen gerechnet.
Im Zweifel nimm die Stärkere Pumpe, was soll passieren? Was steht denn auf dem Filter was der für einen Druckverlust hat? Steht meist in M oder mBar. 1M = 100 mBar.

Also Filter 200 mBar(was sehr viel wäre) Druckverlust= Pumpe 1,2 Bar + Druckverlust Schlauch.

uli644 am 20 Feb 2022 19:12:30

Hallo John,

was filterst Du denn raus / welche Mengen planst Du am Stück zu tanken / wieviel Zeit hast Du dabei?

Wir wollen unser Wasser auch in Afrika als Trinkwasser nutzen, haben daher sehr feine Filter beim betanken vor der Befüllung im Fahrzeug. Die schlucken dann halt viel Durchfluss. Wir haben daher eine 7 bar Pumpe, die bringt gut 10 Liter je Minute durch den Doppel-Filter.

Würde auch mit weniger Druck gehen, dauert dann halt länger.

Einen Druckbehälter im Ansaugbereich halte ich für Unsinn.

Ich habe eine gute Beratung bei Famous Water bekommen, da gibt es auch Auswahl im Shop. Ob’s das für Europa braucht muss Du selbst entscheiden.

JohnStein am 20 Feb 2022 20:34:46

Erst einmal viiielen Dank für eure verschiedenen Sichtweisen und die umfassende Beratung. Echt jetzt.
Wir waren jetzt den Herbst/Winter für drei Monate in Griechenland und zapften das Wasser aus allen möglichen Wasserhähnen (Tankstellen, Friedhöfe, ...). Aber manchmal kam das Wasser grünlich aus der Leitung ... und manchmal schwammen kleine schwarze Flocken drin herum ... Dann wieder standen wir an Stellen ganz ohne Wasseranschluss. Es gab aber Quellen, aus denen warmes Oberflächenwasser floß. All dieses Wasser nahmen wir dann doch lieber nicht als Trinkwasser ... und kauften zum direkten Trinken die großen Plastikflaschen ... Das gefiel uns nicht. Daher die Idee mit dem Filter ... und nicht zuletzt wollen wir auch mal direkt aus einem See das eigene Trinkwasser herstellen ...
Beraten ließen wir uns von der Firma Albfilter. Deren Vorschlag: Grobfilter und Aktivkohlefilter direkt beim Einfüllen in den Tank. Und dann noch ein Nanofilter im Wassersystem direkt vor der Entnahme am bordeigenen Wasserhahn ...
Ist das nun alles ein bisschen zu viel des Guten?? Geht es auch viel einfacher? Wir sind tatsächlich Camper-Neulinge ...
Danke nochmal sehr an alle, die sich hier mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen einbringen und engagieren! Ich bin beeindruckt!

uli644 am 20 Feb 2022 21:13:38

Hallo John,

Also für Kreta brauchten wir das alles nicht. Es gibt immer wieder Wasserhähne, die man nutzen kann. Park4night kann man da z.B. als Quelle nutzen.
Wir waren 6 Wochen da, Wasser zu bekommen ging immer. Schmutzwasser loswerden war deutlich schwerer…

Ich würde wirklich einfach mit Anschlüssen für verschiedene Wasserhahnanschlüsse probieren, evtl noch einen sogenannten Wasserdieb dazu, der an Hähne ohne Gewinde geklemmt werden kann und eine Gießkanne für Brunnenwasser (das man dann nicht aus der Wanne drunter schöpft, sonder aus dem Hahn nimmt)

Grobfilter zwischen Hahn und Tank hilft manchmal, aber mehr brauchten wir in Europa bisher nicht.

An Eurer Stelle würd ich erst einmal probieren, das Wasserquellen finden zu optimieren und nicht in Technik gehen…

Scout am 21 Feb 2022 00:11:59

JohnStein hat geschrieben: Beraten ließen wir uns von der Firma Albfilter. Deren Vorschlag: Grobfilter und Aktivkohlefilter direkt beim Einfüllen in den Tank. Und dann noch ein Nanofilter im Wassersystem direkt vor der Entnahme am bordeigenen Wasserhahn

Da hat euch die richtige Firma beraten.
Über diesen Filter wurde hier 2018 schon mal diskutiert. --> Link
Vielleicht haben sie ihre Beschreibung geändert.
Sinnvoll ist zum Befüllen ein Siebfilter wie auf dem Bild. Das ist mein Befüllstutzen.


Gruß
Scout

rolandderaeltere am 21 Feb 2022 02:14:45

:thema: Hallo,

da ein Bild ja mehr wie tausend Worte erklären soll, hier mal meine Version mit Kanister und Tauchpumpe:



In den Tank im Camper kommt noch Micropur, früher hatte ich noch eine Katadyn Filteranlage, da auch mal vom Reisfeld getankt...:



Mehrere von Euch erwähnten oben die Gießkanne.
Ich hoffe, wenn wir schon Wasserhygiene diskutieren, Ihr meintet da immer Polyethylengießkannen aus dem Campingzubehör und nicht die PVC Versionen vom Gartenmarkt.
Dasselbe gilt genauso für den Wasserschlauch. Da gibt es auch "lebensmittelechte" statt den aus PVC.
Mein Wasserschlauch ist extra relativ kurz. Weil ansonsten ja eine größere Wassermenge auf das nächste "Durchspülen" wartet.
Bei größeren Entfernungen zwischen "output" und "input" trage ich dann den Kanister diesen Weg.

Schöne Grüße aus Niederbayern und p. x. (pleipt xunt)
wünscht wieder einmal

kheinz am 21 Feb 2022 11:09:05

rolandderaeltere hat geschrieben::thema: Hallo,

da ein Bild ja mehr wie tausend Worte erklären soll, hier mal meine Version mit Kanister und Tauchpumpe:


Kein Wunder das die Kisten immer schwerer / überladen werden :mrgreen:

MfG kheinz

hampshire am 21 Feb 2022 12:08:56

JohnStein hat geschrieben:Aber manchmal kam das Wasser grünlich aus der Leitung ... und manchmal schwammen kleine schwarze Flocken drin herum ... Dann wieder standen wir an Stellen ganz ohne Wasseranschluss.

Natürlich ist die Idee naheliegend eine Filterung einzubauen. Mit dem nötigen Druck kommt jede 12V Tauchpumpe zurecht, die das Wasser aus einem Eimer pumpt. Du musst dann nur noch den Eimer füllen. Ich würde vermutlich, wäre das meine favorisierte Lösung, eine Akkupumpe nehmen wie diese hier: --> Link - ggfs. eine Ergänzung zu einem vorhandenen Akkusystem.
Allerdings ist mein Gedanke dazu anders: Wenn das Wasser nicht vertrauenswürdig ist, kommt es eben nicht in den Tank. Auch in abgelegeneren Gegenden Europas gibt es Trinkwasser in Kanistern zu kaufen, dann kommt eben das in den Tank. Natürlich klingt das erst einmal richtig teuer - allerdings kann man eine Menge Wasser kaufen bis man auf die Kosten einer Filteranlage samt Wartung kommt. Fährst Du in noch abgelegenere Gefilde lohnt sich ein geeignetes Fahrzeug mit riesigem Tank um einer Abhängigkeit von "Dreckswasser" zu entgehen.

Jagstcamp-Widdern am 21 Feb 2022 12:27:40

wenn ich zähne putze, schlucke ich das waszer nicht runter.
beim duschen werde ich nur auszen nasz.
die klospülung funzt mit jedem waszer.
kaffee KOCHE ich, speisen auch.
bier und wein kaufe ich "fertich" in verschloszenen gebinden.
weinschorle + saftschorle mache ich mit sprudel, den ich in flaschen kaufe.
jezz bleibt als restrisiko nur das waschen von rohkost (esze ich nicht) und salaten, notfalls ein paar liter abkochen.
dieses restrisiko hat mich in 65 jahren nicht umgebracht - augen auf beim bunkern!

allesbleibtgut
hartmut

andwein am 21 Feb 2022 13:04:29

JohnStein hat geschrieben:. Das gefiel uns nicht. Daher die Idee mit dem Filter ... und nicht zuletzt wollen wir auch mal direkt aus einem See das eigene Trinkwasser herstellen ... Deren Vorschlag: Grobfilter und Aktivkohlefilter direkt beim Einfüllen in den Tank. Und dann noch ein Nanofilter im Wassersystem direkt vor der Entnahme am bordeigenen Wasserhahn .

Aha, danke für die Aufklärung, jetzt stellt sich das Ganze doch völlig anders dar. Zu dieser Lösung ein Tipp:
20l Kanister, keine Gieskanne, den füllen, Filter und Pumpe rein und dann in den Tank. Danach kann man Kanister noch mal mit 20l füllen und voll mitnehmen als Reserve zum "Socken waschen", grins
Gruß Andreas

babenhausen am 21 Feb 2022 13:20:30

Kein Strom, keine Pumpe nur etwas Zeit..
Schwerkraft Wasserfilter

Wenn der Platz am See gefunden ist einfach über Nacht filtern
--> Link

Scout am 23 Feb 2022 13:26:29

rolandderaeltere hat geschrieben: Ich hoffe, wenn wir schon Wasserhygiene diskutieren, Ihr meintet da immer Polyethylengießkannen aus dem Campingzubehör und nicht die PVC Versionen vom Gartenmarkt.
Meine Baumarktgieskanne besteht aus PE (Polyethylen).

Gruß
Scout

huohler am 23 Feb 2022 14:08:28

andwein hat geschrieben:Zu dieser Lösung ein Tipp:
20l Kanister, keine Gieskanne, den füllen, Filter und Pumpe rein und dann in den Tank. Danach kann man Kanister noch mal mit 20l füllen und voll mitnehmen als Reserve zum "Socken waschen", grins

Genau den richtigen Kanister dafür habe ich:
Ich benutze diesen 20 liter Trinkwasser geeigneten Kanister: --> Link


Inzwischen habe ich 2 davon um zusätzliche 40L zu bunkern.
Zusätzlich habe ich den Wasserhahn durch einen Deckel DIN51 ersetzt --> Link
und benutze zum umfüllen in den Einfüllstutzen des Womos den Ausgießer --> Link

- Durch den großen Deckel (Weithals) kann man
- - auch eine Tauchpumpe reinstellen
- - bei Bedarf gut reinigen
- - bei frei fallendem Wasser direkt damit auffangen
- Die Form des Kanisters bietet mir ausserdem
- - stehend sind beide Öffnungen nach oben so dass ich sie auch gefüllt in der Heckgarage transportieren kann ohne dass Wasser durch kleine Undichtigkeiten austritt
- - kippen durch die niedrige Bauhöhe nicht um
- - passt durch die niedrige Bauhöhe unter viele Wasserhähne
- - passt super auf meine Sackkarre - auch 2 gefüllt übereinander
- - kann im Winter bei Kurzreisen mit dem zugehörigen Wasserhahn als Wasserquelle genutzt werden wenn man den Wassertank nicht extra füllen möchte.

Einziger Nachteil: Man muss den Platz für den Kanister haben. Bei mir kein Problem, in einem engen Kastenwagen eher problematisch. Aber mehr Platz als eine große Gießkanne nimmt er auch nicht weg.

Hubert

Acki am 23 Feb 2022 15:02:46

rolandderaeltere hat geschrieben:...
Ich hoffe, wenn wir schon Wasserhygiene diskutieren, Ihr meintet da immer Polyethylengießkannen aus dem Campingzubehör und nicht die PVC Versionen vom Gartenmarkt.
Dasselbe gilt genauso für den Wasserschlauch. Da gibt es auch "lebensmittelechte" statt den aus PVC
...

Und dann gibt es auch noch die Vorschriften aus der Trinkwasser/Lebensmittel-Verordnung ... und die Entscheidungen für den privaten Gebrauch :wink:

Rockerbox am 23 Feb 2022 15:50:55

rolandderaeltere hat geschrieben:Mehrere von Euch erwähnten oben die Gießkanne.
Ich hoffe, wenn wir schon Wasserhygiene diskutieren, Ihr meintet da immer Polyethylengießkannen aus dem Campingzubehör und nicht die PVC Versionen vom Gartenmarkt.
Dasselbe gilt genauso für den Wasserschlauch. Da gibt es auch "lebensmittelechte" statt den aus PVC.


Wie lange ist denn das Wasser in Kontakt mit dem "bösen" PVC insbesondere beim Füllen mit einer Gießkanne? 30 Sekunden? 1 Minute? Oder gar 2?

Ich wage zu bezweifeln, dass diese Kontaktdauer ausreicht, um nennenswerte Mengen an Weichmachern oder sonstigen Stoffen aus den Kunststoffen zu lösen. Wir reden hier ja von WasserFÜLLEN und nicht von WasserLAGERUNG.

Oder hat jemand belastbare Untersuchungsergebnisse?

Ach ja, und WASSER schreibt man immer noch mit Doppel-S und nicht mit SZ oder mit ß ..... :mrgreen:

rolandderaeltere am 24 Feb 2022 02:42:14

Hallo kheinz,

da stehe ich wohl sprichwörtlich auf meinem PE Schlauch.
Wodurch wird denn da was schwerer?
Wir fahren mit unserer heiligen Kuh vollbeladen immer unter z. Gg..



Hier z. B. in Griechenland. Z. Gg.: 2800 Kg.


Hallo Scout,

da entschuldige ich mich jetzt natürlich total bei allen Baumärkten die solches anbieten... :oops:


Hallo Acki, hallo Adi,

ich finde selbstverständlich, dass ein jeder selbst entscheidet, was er da her nimmt.
Es ist hier aber auch eine Diskussion über Hygiene beim wasserfassen geworden.
Da hatten wir oben auch schon das Fußbad im Quellentrog... :cry:

Auf jeden Fall grüßt aus Niederbayern wieder einmal mit einem p. x.

kiteliner am 24 Feb 2022 10:54:52

Moin,
zur ursprünglichen Frage, oder so wie ich sie verstanden habe.
Du willst das Wasser im Tank "grob" vorfiltern. Den Aktivkohlefilter hast du erst nach dem Tank zur Entnahmestelle.
Mache ich auch so.
Ich habe, bevor das Wasser in den Tank kommt einen Filter mit 10 mikron verbaut um Kalk, Rost... rauszufiltern, auch wenn ich aus CP/SP, Hausanschluss tanke.
Wenn der Schlauch nicht reicht, kein passender Anschluss.... vorhanden ist, fülle ich meinen 10ltr Wasserkanister (Lebensmittel geeignet). Sauge das Wasser mit einer ganz normalen 12V Tauchpume aus dem WoMo Zubehör, wie man die auch zur Wasserversorgung im WoMo verwenden kann an und pumpe durch den Filter ganz normal in den Tank. Die Pumpe kann die üblichen knapp drei Bar Druck aufbauen, und pumpt das eigentlich problemlos. Weithalskanister sind halt von Vorteil, ansonsten mit den normalen Deckel passen viele der Tauchpumpen nicht in den Kanister, dann fülle ich in einen Kochtopf, Salatschüssel... um und sage daraus auf.
Hatte auch schon den 1 Mikro Feinfilter mit Aktivkohle vor dem Tank verbaut, das schafft die Tauchpumpe auch.
Der Druck und die Durchflussmenge ist allerdings kein Rauschen aus dem normalen Wassernetz zuhause, aber für mich akzeptabel, aber ich bin nicht auf der Flucht.

Ob der Druck für Mikrofiltration reicht bezweifle ich, da haben die Filter aber auch nur sehr geringe Durchlaufenden und sollten auch nicht zu schnell durchflossen werden, weil dann, so behaupten manche, die Filterleistung nachlässt. Manche Nutzer schalten für größere Durchflussmengen zwei dieser Mikrofilter parallel.
Dann kannst du Wasser von nahezu überall entnehmen, solltest aber das System anders aufbauen und eine große, "richtige" Tauchpumpe verwenden.
Hoffe das hilft dir weiter.

kheinz am 24 Feb 2022 12:59:09

rolandderaeltere hat geschrieben:Hallo kheinz,

da stehe ich wohl sprichwörtlich auf meinem PE Schlauch.
Wodurch wird denn da was schwerer?
Wir fahren mit unserer heiligen Kuh vollbeladen immer unter z. Gg..

Hier z. B. in Griechenland. Z. Gg.: 2800 Kg.


Vermute mal, das du dich auch noch zu der Generation zählen kannst die mit dem VW Käfer in den Urlaub gefahren und bei allem was mitgenommen wurde dir zweimal darüber Gedanken gemacht hast ob das den auch wirlich notwendig ist. :wink:
In diesem Sinne, mitgenommen wird nur das was wirklich notwendig ist. Bezogen auch auf die weiter steigenden Spritpreise usw. sich eine gute alte Einstellung, oder?

MfG kheinz

Gast am 24 Feb 2022 13:36:24

JohnStein hat geschrieben:Wir sind tatsächlich Camper-Neulinge ...


Echt jetzt? Ihr beschreibt die Hardcoresituationen und Sonderfiltertechniken und bezeichnet Euch als Camperneulinge? Also, da kann ich leider nicht folgen ...

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