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Es geht um folgendes: ich möchte einen WR mit NVS im Womo so betreiben, dass auch alle fest verbauten 230 V Steckdosen damit versorgt werden, also mit Landstrom durchgeschleift, ohne Landstrom über WR. Das regelt ja dann, wenn ich es richtig verstehe, die NVS atomatisch. (dass ich dann hinter dem WR noch einen FI brauche weiss ich) Ich werde mit dem Fahrzeug aber auch in den USA unterwegs sein, wo ich 110 V Landstrom habe. Nun sagt mir eine Womo-Elektrik Fachfirma dass sie mir dafür keine Lösung anbieten können. Die NVS erkennt nur >180 V und nur einen bestimmten Frequenzbereich. Auf meine Frage, ob das nicht mit einem simplen Nockenschalter manuell zu regeln ist, meinte er, vielleicht, das könne man mir aber nicht anbieten. Auch Victron sagte mir am Telefon, wenn ich die Anlage mit 230 UND 110 V betreiben wolle, könne ich keinen WR mit NVS nehmen sondern nur einen ohne NVS mit immer manueller Umschaltung (also auch wenn ich 230 V Landstrom habe) und dann wohl auch nur so dass der WR ohne Landstromanschluß nicht die Bordsteckdosen bedienen kann sondern nur die eigene 230 V Steckdose. Kann man die Anlage nicht so schalten: In Europa (bzw. überall da wo es 230 V gibt) "automatischer" Betrieb über die NVS (also entweder Landstrom oder der WR an allen Steckdosen). In USA : ohne externen Strom 230 V an allen Steckdosen über den WR. Wenn ich an (110V) Landstrom anschließe: Schalter umlegen, so dass die NVS aussen vor bleibt und der Strom über das Ladegerät die Batterie lädt und an allen Steckdosen anliegt (dann natürlich 110 V und nicht 230, aber das ist kein Problem) Oder eine ganz andere Lösung wie alle Szenarien komfortabel betrieben werden können ? Aus der Lektüre im Forum weiss ich, dass es hier einige Elektrocracks gibt, so dass ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Gruß Manfred Da in US alle Steckdosen und die Einspeisdose anders sind, funktioniert das nir mit zwei komplett getrennten Netzen incl zwei WR und jeweils NVS. Der Aufwand lässt sich reduzieren, wenn du unterscheidest, was standartmässig funktieren soll und was nur selten gebraucht wird. Wenn du selten an Landstrom stehst, reicht vielleicht ein Ladegerät für beide Spannungen und du nutzt den WR immer. Wenn du selten in den Staaten bist, geht auch vielleicht ein Konverter auf 230 V. FI brauchst du hinter dem Landstromeingang, nicht hinter dem WR. Gruss Manfred Hallo Namensvetter, danke für Deinen Beitrag. Bitte nicht böse sein, obwohl ich Laie bin, weiss ich definitiv, dass es funktioniert, ohne zwei getrennte Netze und mit einem WR. Nicht trivial, aber es geht. Ich kann nur die Quelle dieser Gewissheit (ein Fachmann) gerade nicht befragen wie genau es geht. VG Manfred
Da du bestimmt nicht schon morgen dein Womo in die USA verschiffst bleibt noch genügend Zeit den "Fachmann" zu befragen! Aber ein Tipp: Ein 110V zu 230V Trenntrafo ermöglicht vieles, ist aber zumindest in Deutschland in der Kombi mit einem 230V Landstromnetz nicht vorschriftengerecht. Verabschiede dich von dem "Dual Use" Gedanken, dann ist das Leben viel einfacher. Nur meine Meinung, Gruß Andreas Die Frage ist eigendlich, was für Verbraucher willst du mit 110V betreiben. Das Ladegerät hängt sowiso immer direkt am Landstromanschluß egal ob 110 oder 230V. Da die NVS bei 110V nicht umschaltet, werden die anderen Steckdosen auch bei 110V Landstrom über den Wechselrichter mit 230V versorgt. Also alles bestens. Wenn du jetzt noch andere Verbraucher mit 110V betreiben willst, häng sie mit an die Steckdose vom Ladegerät. Natürlich "funktioniert" das, wenn du einfach einen Adapter zum Einspeisen bastelst und es dir nichts ausmacht, auf Schuko-Steckdosen 110V zu haben. Du musst halt darauf achten, dass die Geräte für beide Spannungen kompatibel sind. Oder zumindest für die jeweilige, aber ein 110V-Fön mit Adapter auf Schuko kann auch schiefgehen. Ich würde da mindestens eine gut sichtbare Spannungsanzeige haben wollen. Funktioniert folgendermassen: du nimmst eine separate NVS (integriert in den WR hat sowieso nur Nachteile), schaltest den Landstrom als Master und den WR als Slave. Wenn du den WR dann ausschaltest, hast du die eingespeiste Spannung auf allen Steckdosen, selbst wenn's nur ne Mignonzelle ist. Und mindestens einen Einspeisstecker mitnehmen, damit du in den USA ein Landstromkabel basteln kannst. Ist ein bisschen gruselig für die Normenfanatiker, müsste aber so passen. Ich bin nicht sicher, ob FI und LS hinter dem Landstromeingang bei 110V funktionieren, nach meinem Verständnis müssten sie das aber. Willst du selber bauen? Gruss Manfred
Aber geht es auch mit 110V ? Meines (EBL99) nicht. RK Egon und Manfred, danke für die Antworten. Ich will das nicht selber basteln sondern machen lassen. Aber nach zwei Telefonaten scheinen auch Fachbetriebe damit Probleme zu haben, ob wegen Normeinhaltungsproblemen oder prinzipiell technisch kann ich nicht beurteilen. Als Verbraucher in den USA nur Laptop und Ladegeräte die an beiden Spannungen funktionieren. Wenn ich in den USA mal einen Föhn betreiben will dann kauf ich mir dort für kleines Geld ein 110V Gerät. VG Manfred Servus Ich verwende keine NVS, sondern schalte immer von Hand um. Mit einem 2pol 1-0-2 Schalter, so kann ich auch bei schlecht Abgesicherten Landstrom die Batterie Laden und gleichzeitig alle Schukos im Womo verwenden,...... Und der Aufwand für das umschalten hält sich wirklich in Grenzen. Für die 110V würde ich mir ein eigenes Ladegerät zulegen, und die Batterie Laden, und über den Wechselrichter hast dann immer 230V im Womo für deine Geräte. Nachtrag Lass dir vom Hauselektriker den 2pol Schalter einbauen...
Diese Aussage ist die ausschließliche Meinung des Erstellers. Sie besitzt keine Allgemeingültigkeit, ist nicht durch umfangreiche Tests und Messungen belegt und widerspricht den gängigen technischen Normen und Vorschriften.
So würde ich das auch umsetzen: Gutes 110V-Ladegerät auf die Akkus und fertig. Dann läuft im Womo alles so wie hier in D auch. Du willst doch auch an Deinen Steckdosen keine 110V sondern weiterhin 230V um auch Deine normalen Geräte versorgen zu können. Am Fahrzeug eine separate Einspeisesteckdose, die auf diese 110V-Ladegerät geht. Und solltest Du dann doch mal auch eine Steckdose mit 110V im Womo haben wollen, dann kannst Du Dir von dieser Einspeisesteckdose ein separates Kabel auf eine 110V-Innensteckdose ziehen. Gruß Axel es gibt Trafos die aus 110V eingangsspannung 230V Ausgangspannung machen....die könntest du vor! deiner Einspeisedose am Wohnmobil dazwischenstecken. Oder auch mit einen Manuellen Umschalter innen nach der der Einspeisedose. zb. Amazon Link die gibt es je nach Leistungsanforderung auch günstiger Damit hättest du bei Landstrom ganz normal 230V auf deinen Steckdosen und brauchst den WR nicht. Die 110V 60 Hz nützen dir an deiner Eingangsdose eh nix...damit schrottest du unter Umständen nur deine Bordelektronik Danke für Eure weiteren Antworten. Das hilft mir weiter. Allerdings versteh ich nicht, warum ich für die USA ein separates Ladegerät bräuchte. Ich habe ein Votronic 1230 Pb. Nach Aussage des Womoherstellers funktioniert das auch an 110 V. Ich hatte allenfalls überlegt, ein zweites parallel zu schalten, damit ich mit 60 A laden kann und für die Redundanz. Ich brauche in den USA an den Steckdosen im Womo keine 230 V. Wozu auch ? Laptop und Kamera/Drohneladegeräte funktionieren mit beiden Spannungen und gekocht wird mit Gas. Einzig beim Elektrostab der Dieselheizung bin ich nicht sicher, ob der mit 110 V läuft, das ist aber auch nicht wichtig. Ein vorgeschalteter Trafo wäre sicher komfortabel, aber das ist dann wieder zusätzlicher Platzbedarf. Wenn ich in Europa die NVS zur automatischen Umschaltung nutze und in den USA per manuellem Schalter die NVS bypasse, dann wäre das für mich die einfachste Lösung. Ich habe Euch so verstanden, dass das geht.
Wenn deines es kann, umso besser. Wie erkennt das EBL (wenn vorhanden) die 230V ? Direkt vom Ladegerät ? Oder nicht nötig ? Was macht der KS ? 110V wird er nicht als 230V erkennen. Aber die Gas/12V Umschaltung sollte ja weiterlaufen (falls AES).
Zum einen ist die Frage, ob die Elektronik damit zurechtkommt und ob da eine Spannungserkennung existiert. Zum anderen hättest du dann nur noch ein Viertel der Leistung, was ziemlich zu vergessen ist. RK Ich würde gar keine NVS vorsehen, sondern das Womo-Netz als dauerhaft eigenständig vom WR gespeistes 230V Netz betreiben. Bei Landstrom speist das Ladegerät bis zu 360VA permanent ein. Die Lastspitzen trägt die Batterie. Kühlschrank, sofern nicht 230V tauglich, läuft dann eben auf Gas oder über WR (sind bei Absorbern i.d.R., 170 Watt aber bei 230V-Betrieb wegen der Thermostatfunktion nicht dauerhaft).
Richtig wäre: Diese Aussage ist die ausschließliche Meinung des Erstellers. Sie besitzt keine Allgemeingültigkeit, ist nicht durch umfangreiche Tests und Messungen belegt und widerspricht den gängigen technischen Normen und Vorschriften in Deutschland. Bei der Trafo Lösung wäre zu beachten, das es ein 60 Hz Trafo sein muß. Sowas ist in den USA gängig. Allerdings als Spar-Trafo,der macht keine Potentialtrennung. Speist du die 110 V direkt auf dein Womonetz ein, hast du evtl ein anderes Problem. Wenn ich mich Recht erinnere, sind die 110 V zwei Halbphasen gegen Erde, heisst beide führen Spannung, es gibt keinen Null Leiter. Man kann auch keinen mit null oder Erde verbinden, so dass das deutsche normgerechte Sicherheitsgedöns Ärger machen könnte. Ich könnte mir vorstellen, dass die beste Lösung ein getrennter Landstromanschluss für. 110 V sein könnte. Mit einem anderen, unverwechselbaren Stecker. Dazu ein Relais, welches von den 110 V betrieben wird, und bei Vorhandensein der 110 Volt dein gesamtes nacktes Netzt im Womo von NVS, Wandler und Fi wegschaltet und an die 110 V hängst. Hinter dem Relais können dann noch USAspezifische Sicherheitseinrichtungen sein. Dann hättest die in beiden Ländern Netzspezifische Sicherheit, und obendrein eine automatische Umschaltung.
Das ist eigentlich generell eine super Idee. Wenn das Landstromladegerät genug Power hat... wobei es ja wie gesagt die Spitzenlast nicht bringen muss, das puffert dann der Akku, und das Ladegerät lädt dann halt wieder nach (bei uns z. B. mit 70 A, zwei LG kombiniert). Danke für den Gedankenanstoss, wenn ich mir mal nen WR einbaue, mach ich das so. Spart viel Ärger und Verkabelung. bis denn, Uwe Servus Jetzt kommt Bewegung in die Sache, das die NVS doch nicht das ideale ist. Und noch einen Schalter 2pol 1-0-2 und du kannst selber bestimmen von wo du den 230V Strom nimmst. So habe ich es gemacht, und es funktioniert beim Reisen sehr gut. Der Kühlschrank und die ALDE haben auch einen extra Schalter,......
Woher sollen wir das wissen? Du hast ja nicht geschrieben, welches Ladegerät Du hast. Mit dem Votronic geht das natürlich auch an 110V.
Klar kannst Du alles oder vieles über 110V laufen lassen. Aber warum, wenn Du eh einen WR einbauen willst? Sorry, verstehe ich nicht. Denn es könnte doch so einfach sein: Die Steckdosen (alle oder nur einzelne) über den WR laufen lassen und die Sache ist erledigt. Du kannst es aber auch kompliziert machen, wenn Dir das lieber ist. Ich bin eher für einfache funktionierende Lösungen, die dann auch weniger Defekte haben können. Gruß Axel Wenn ich keine NVS habe, können dann trotzdem alle Steckdosen über den WR mit 230 V versorgt werden (oder nur die eine Steckdose am WR) ? Sorry wenn das eine dumme Frage ist, aber ich steig da nicht so ganz durch.
Das verstehe ich nicht. Wenn ich Landstrom habe, liegt der doch direkt an den Steckdosen. Oder meinst Du ich sollte grundsätzlich alles über die Batterie laufen lassen, also Landstrom -> Ladegerät-> Batterie -> WR -> Steckdosen ? Servus Ja Axel meint das so. Ich bin der Meinung das es besser ist mit einen 2pol 1-0-2 Schalter zwischen Landstrom und Wechselrichter hin und her zu schalten, alle Schukos im Womo. Ich hab das bei mir so gelöst und funktioniert einwandfrei. Das heisst das du am Landstrom bist und trotzdem wahlweise bestimmst ob du Strom vom Landstrom oder vom Wechselrichter willst. Sehr praktisch wenn der Landstrom auf 6A begrenzt ist, und du 10A brauchst. Dann läuft der Kühlschrank und das Ladegerät über Landstrom und der Fön oder die Kaffeemaschine über Wechselrichter. Ist das wirklich sooo schwer zu verstehen??? Das Ladegerät ist lt. TE geeignet aus 110/230V 30A an die Aufbaubatterie (12V) bereit zu stellen. Das ist eine Dauerleistung von 360 Watt. Daraus macht der WR 230V an allen Steckdosen des Womos. Brauche ich mehr als 360W wird dieser Bedarf kurzfristig aus der Batterie entnommen. Brauche ich weniger, füllt es die Batterie wieder auf. Wann brauche ich denn DAUERHAFT mehr als 360 Watt bitteschön????? Klar hab ich dabei Verluste, aber das ist doch egal im Vergleich zu dem Aufwand eine normen-/länderübergreifende Netzform im Womo zu realiseren!
Geht allerdings je nach Batterie nur für kürzere Nutzungsdauer, da das Ladegerät weniger schnell nachlädt, als ein starker Verbraucher entlädt. RK
Deine erste Zeile habe ich nicht gelesen! Und wo ist der Aufwand in der nähe vom 230V Verteiler einen 2pol 1-0-2 Schalter einzubauen, damit ich auch, sollte es der CP oder SP möglich machen, mehr Strom zu verwenden. Eventuell einen kleinen Heizlüfter weil es am Abend kalt ist. Der Vorteil ist, dass du eben nicht umschalten brauchst - komfortabler :-) bis denn, Uwe
Servus Ich muss nicht umschalten. Nur wenn ich mehr Strom brauche schalte ich um. Oder um den Wechselrichter eine Pause zu gönnen. Das ist für mich komfortabel Ich würde mich nicht lange mit einem Umbau des Womos aufhalten. Schalte einfach einen leistungsfähigen Spannungswandler zwischen die 110V 60Hz und Dein Fahrzeug. Dann kannst Du es wie an jeder Stromversorgungsstelle in Deutschland betreiben, da der Ausgang des Spannungswandler die 230V 50Hz bereitstellt. Wie Du den Spannungswandler dimensionieren willst ist dann eine Sache des individuellen Nutzens von Verbrauchern. Hier schau beispielsweise mal hier: --> Link. Keep it stupid simple.
Ich würde alle Steckdosen über den WR laufen lassen. Dein Ladegerät kann 110 und auch 230V. Somit musst Du dann überhaupt nichts zusätzliches einbauen, außer eben den WR. Und der einzige "Nachteil" wäre, dass immer der WR laufen muss, wenn Du die Steckdosen nutzen willst.
Genau, alles über den WR. Das ist relativ einfach gemacht, Du benötigt keine NVS und auch keinen Umschalter. Gruß Axel
Ist sicher der einfachste Weg, Beschränkt auch die Leistung der Schukos im Womo was der Wechselrichter gibt. Was soll es den für ein Wechselrichter sein 1000W oder 1700W oder 3000W Dauerleistung Heute sind es kleine Stromverbraucher (Laptops....) Morgen ist es die Nespresso (Klima) oder was weiß ich. Da ist es von Vorteil das ich umschalten kann, ..... Der TE möchte mit dem Womo nach Amerika, er wird auch in Europa anders reisen als die Mehrheit hier im Forum. Ich denke für den TE sind Möglichkeiten aufgezeigt, jetzt geht es daran wer ihm das umsetzt was er möchte.
Nur als Ergänzung zu der technischen Ausgangslage und als Antwort auf das "ist das sooo schwer zu verstehen" Wenn man die unterschiedlichen Frequenzen schlichtweg nicht in Betracht ist alles einfach zu verstehen. Erst mit der Frequenz wirds kompliziert. Bisher den TE noch niemand daraufhingewiesen hat, das nicht nur die unterschiedliche Spannung 110 zu 230V eine Rolle spielt sondern auch die unterschiedliche Frequenz 60 zu 50Hz. Elektronische Ladegeräte nehmen die 60Hz oft übel wenn sie nicht darauf ausgelegt sind, sie werden warm und sterben den Überhitzzungstot. Und einmal 50Hz und einmal 60Hz über die NVS geht halt nicht/darf nicht sein (je nach Typ und Ausführung). Das ist vermutlich auch der Grund der "Fachleute" bei diesen Anforderungen (NVS, alle Steckdosen im Womo) vorsichtig zu sein Deutsche Fernseher/elektr. Rasierer/Lüfter geht übrigens mit 60Hz garnicht oder unrund. Das ganze Konzept der Bordversorgung ist schlicht nicht stimmig, entweder das eine oder das andere Gruß Andreas
Deine Aussage ist nicht ganz richtig. Der von dir gezeigte Trafo spannt zwar die Spannung von 110V auf 220V herauf aber die Frequenz bleibt bei 60Hz. Und es gibt einige Geräte, die mit 220V/60Hz nicht umgehen können.
Einige wenige. Aber ein Rührfix in der Küche könnte schon dazugehören.
Bei allem mit Motor kann es kritischer sein, man muß aber immer am entsprechenden Gerät nachsehen. Ich hab mal geschaut und auch bei Küchenmaschinen (zwei Rührer mit 50/60Hz) und Werkzeug gab es 50Hz oder 50/60Hz. Dafür ein Akkuwerkzeuglader nur mit 50Hz, ein anderer wieder auch mit 60Hz. TV ebenso 50/60Hz. RK Ist echt komplex. Jetzt hat mich noch eine andere Fachfirma zurückgerufen bei denen ich angefragt habe. Aussage: das einzig vernünftige und zulässige sei ein 110/60 ->230/50 Konverter (ca 2-3 T€). Ich habe auch nach den hier vorgeschlagenen Lösungen gefragt (1. Umschalter, 2. Alles über die Batterie und WR, 3. Trenntrafo) . Aussage: funktioniert teilweise nicht und sei auch alles nicht zulässig, schon wg. den auf 230V ausgelegten Sicherungen die bei 110V nicht funktionieren. Tja...
Sicherungen, die nur für eine Spannung sind... :lol: :lol: Bitte gebt mir Sauerstoff..... Also, bei der Firma würde ich nichtmal AA Batterien kaufen.....
Ich denke, deine Forderung nach Sauerstoff wird deinem Hirn gut tun. Nimm mal einen kräftigen Zug und dann mache dir erneut über deinen Lachanfall Gedanken. Eventuell fällt dir dabei auf, dass bei der technischen Auslegung von Sicherungen die Spannung sehr wohl eine Rolle spielt. Schließlich sorgt die Spannung beim Unterbrechen/Schalten eines Kurzschlusses für die Entstehung eines Lichtbogens, der wiederum unterbrochen/gelöscht werden muss. Was meinst du, warum eine 50A Sicherung bei 12V so klein und bei 110kV so riesig ist, obwohl sie für den gleichen Strom ausgelegt ist? Ich glaube es ist besser bei der von dir verlachten Firma Elektroartikel zu beziehen als bei dir! Also, wenn es eine Lösung gibt, die in beiden Ländern zulässig ist, ist es die Ladegerät Lösung, deine Nr 2. Ggf. mit einem Amerikanischen Ladegerät direkt von 110 V. Wenn du willst, mit einem getrennten Eingangsstecker aussen am Womo, wie ich vorgeschlagen habe. Alle anderen, ob automatisch wie ich beschrieben habe oder handgeschaltet, enthalten die Problematik von nur 110 V, von 60 Hz und vom völlig verschiedenen Netzkonzept, Beweis einzeln oder kombiniert. Da hast du jeweils Unwägbarkeiten drin, je nach Verbraucher. Schaltnetzteile werden normalerweise anstandslos funktionieren, alles mit Trafos oder Elektromotoren kann Ärger machen, muss aber nicht. ich habe keine Ahnung was ich glauben soll. Zitiere nur, was mir gesagt wurde. Die besagte Firma ist auch keine Klitsche sondern durchaus nahmhaft im elektrischen Womo Umbau. Und ich bin mir sicher, dass der Meister, mit dem ich telefoniert habe, gesagt hat, die erwähnten Anschlußvorschläge seien nicht zulässig u.A. wegen der nicht kompatiblen Absicherung. Ich dachte immer Elektrik sei eher dem Bereich exakte Wissenschaft zuzuordnen. Scheint aber mindestens so interpretationsfähig zu sein wie Virologie :lol:
Gerade hatte man mich stabilisiert, da sehe ich deine Post.... DAS ist echt unfair.
Nein, ehrlich? Dann bedeutet die angegebene Spannung auf Sicherungen sicher die Maximal-Spannung, gell? Das ganze kannst du technisch unter Schaltvermögen von Sicherungen googlen.
Das hast Du toll gemacht! Im Falle des TE, wenn er die vorhandenen Sicherungen bei 110 V betreibt, ist die Spannung aber kleiner..... also zulässig. Schlauerweise bleibt der Auslösestrom aber der gleiche. Sind schon toll, solche Sicherungen. Und wer gut aufpasst, merkt sogar, dass die mögliche Nennleistung hinter der Sicherung halbiert ist...
Siehe oben...
Selbst schuld.... Jeder ist seines Glückes Schmied.
Ich habe dir auch keinerlei Vorwurf gemacht.
Kann sein. Für dein Problem haben sie jedenfalls keine Lust. Mindestens.
Dann überlege Mal selber: Wenn ein US Ladegerät einen Akku lädt, wo ist dann ein Problem auf der 110 V Seite? Und wenn der Akku dann deinen WR betreibt, weiss der Strom noch, wo er herkommt?
Elektrotechnik ist exakt. Normen sind ein Kompromiss zwischen Ziel und Aufwand, und idR nur für Common Joe Problematik definiert. Und Fachleute für Womobau leiden unter dem gleichen Problem. 3 Jahre Ausbildung müssen reichen. Ich habe das ohmsche Gesetz kennengelernt vor.... etwa 61 Jahren. Sorry dass ich mich nicht mehr an den Tag erinnere. Ich habe aber auch schon Anlagen in GB und in US installiert.....
Im Normenbereichen auf jeden Fall. :lol:
Dass ein FI bei Schutztrennung nicht funktioniert, ist eine Meinung? Weil ich erst eine umfangreiche Testreihe fahren soll? Welche "gängigen" Vorschriften denn bitte? Bei Nachfragen kommt immer die DIN VDE 0100, und da steht drin, dass sie explizit nicht für Fahrzeuge gilt. Was zu lesen, auch für Normenfans: --> Link Rumstänkern hilft hier keinem im Forum, und Grundsätze der elektrischen Sicherheit sind genau wie Praxisbeispiele keine Frage der Nation. Gruss Manfred
Das ist eine erhellende Einsicht, die viel mehr Verbreitung finden müsste...
Aber die Details ihres Netzaufbaus und die damit verbundenen Details der Schaltungstechniken zur Sicherheit schon.... Schon ihr Drei-Leiter System ist ein Musterbeispiel von "man kann's auch anders machen", man kann dort nämlich nicht nur 110 V, sondern auch 220 V abgreifen.... Weisst du, es gibt Nationen, wo man im Strassenverkehr links fährt. Alle! Alles Geisterfahrer! Funktioniert aber trotzdem irgendwie. Solange man sich dort an ihre Regeln hält..... :mrgreen: |
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