|
Peter6622 fragte im Beitrag zum Mont Saint Michel über die Route in die Bretagne. Ich selbst komme aus der Ecke Augsburg und habe seit 3 Jahren viel in der Normandie und in der Bretagne zu tun. Wenn man in der Südbretagne startet, dann fahre ich über Zürich, Basel, Beaune, Autun, Nevers und Nantes. Zwischen Beaune und Bourges mautfrei. Und die Bretagne kostet ohnehin keine Maut. Beaune ist einen Besuch wert. Stellplatz im Zentrum. Wenn man in den Norden will, dann lässt sich Paris schlecht vermeiden. Jedoch zwischen 10 und 14 Uhr in der Regel kein Problem. Wenn ich vom Norden der Bretagne heim will, dann fahre ich manchmal den schönen Umweg über die Normandie. Stopp in Honfleur, weiter über Amiens und Metz. In Metz gibt es einen Stellplatz und daneben einen Campingplatz direkt in der Altstadt an der Mosel. Metz finde ich wunderschön. Auf dieser Route kann man auch einen Abstecher in die französischen Ardennen machen. Für alle, die es beschaulich mögen. Liebe Grüße Uli Hallo Uli, herzlichen Dank für deine Tipps (und das auflegen eines entsprechenden Threads;-). Ist genau der Ansatz den ich benötige...noch ist's nicht sicher, aber wenn, dann wohl Anfang September...muss am 25.9. jedenfalls zurück sein, wären also etwa 3 Wochen Zeit. Kommt man da (ohne zu stressen) einmal rundum, oder sollte ich lieber nur einen Teil (Noden oder Süden der Bretagne) ins Visier nehmen und mir dafür auf der An-/Rückreise etwas mehr Zeit lassen und das ein oder andere mitnehmen? Hallo Peter, Frankreich in Summe ist geil. Der Weg in die Bretagne zieht sich… Ich würde für die Anfahrt und Rückfahrt jeweils mindestens 2 Tage planen. Und das ist schon sportlich. Das Wetter in der Bretagne ist launisch. In der Regel ist es im Süden etwas konstanter. Die Gegend um Vannes hat schon etwas mediterranes. Jedoch ist der Norden auch Super. Im Norden ist St. Malo ein Muss und die Cote Rose. Auch im Landesinneren ist es sehr interessant. Die komplette Bretagne in 2 Wochen zu bereisen ist möglich, aber nicht zu empfehlen. Ich würde den Tripp vom Wetter abhängig machen. Vom Norden in den Süden sind es nur ein paar Kilometer. Du darfst mich gerne mal anrufen. Moderation:Bitte keine privaten Telefonnummern im öffentlichen Bereich. Grüße Uli Hallo Uli, danke für deine Tipps...und auch für's Angebot Mal zu telefonieren...da komme ich gerne darauf zurück falls es mit dem Bretagne-Trip tatsächlich was wird. Wie gesagt, die ersten 3 Septemberwochen wären evtl. möglich... planen kann man ja schonmal ;-). Die Idee über die Normandie zur nördlichen Bretagne zu fahren finde ich interessant... Vermutlich reichen die 3 Wochen (inkl. An-und Rückreise) eh nicht um alle Bretagne-Highlights stressfrei zu erleben, von daher vielleicht lieber auf dem Weg das ein oder andere mitnehmen (Metz, evtl. Luxemburg...) und dann Mal schau'n wie weit man kommt... Mir wurde versichert, dass man eh nicht nur einmal in diese schöne Gegend fährt, wenn man Mal dort gewesen ist... bleibt schon was für's nächste Mal übrig ;-). Okay, die über 1000 km Anreise (einfach) wären ein Argument alles auf einen Rutsch zu machen, aber ich denke da bräuchte ich schon etwas mehr als 3 Wochen Zeit (wäre höchstens eine Option wenn ich schon Ende August losfahren könnte, aber das ist eher unwahrscheinlich). Nächstes Jahr könnte ich evtl. dann im Frühsommer 3 Wochen, aber das steht noch in den Sternen... Oder macht es eher Sinn im September lieber die Südküste der Bretagne anzusteuern...und den Norden bzw. die Normandie für ein andermal (evtl. zu einer anderen Jahreszeit) aufzuheben... Tja, da werde ich wohl noch etwas drüber nachdenken müssen... LG (Ralf, nicht Peter ;-) Hi Peter, von Ulm nach Rennes sind es 1075km, und da bist du erst im Osten der Bretagne. Mai, Juni und September und Oktober sind gute Reisezeiten. No go ist Juli und August. Du wirst keine Plätze finden. Völlig überlaufen mit Parisern und Briten. Das Wetter in der Bretagne ist nicht vorhersagbar. Aber von St. Malo nach Vannes sind es nur 160km. Einmal Bretagne, immer Bretagne! ;D Austern am Belon bei --> Link. Ein einfacher Camping ist 2km davon weg. Pont Avon, Concarneau... Ich bin auch gerne mal im Winter in der Bretagne. Allerdings muss man autark sein, da so gut wie keine Campingplätze offen sind. Dafür aber nur du und ein paar Bretonen. :D Liebe Grüße Uli
Hallo Uli, ist zwar schon ein Weilchen her aber da es nun bald losgehen soll möchte ich dich schonmal vorwarnen, dass ich evtl. demnächst Mal auf dein Angebot mit dem Anruf zurückkommen werde...wann passt's denn uhrzeitmäßig am ehesten bei dir rein? LG, Ralf
Direkt gegenüber von St. Malo ist das etwas mondänere Städtchen Dinard - hier einmal einen Blick von Dinard nach St.Malo: ![]() Eine Autostunde weiter nach Westen an der Küste liegt mein Lieblingsort der französischen Atlantikküste: Cap Frehel ![]() Und direkt am Cap sind vier kostenfreie Stellplätze zum Genießen von Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Wir standen Ende Juni ganz allein da. ![]()
3 Wochen sind dafür definitiv zu wenig und die Bretagne läd dazu ein sich entschleunigt auf nicht nur diee Highlights, sondern vor Allem auch auf viele kleine Entdeckungen einzulassen. Noch ein Tipp für Wenigplaner: In Frankreich einfach den braunen Schildern mit Sehenswürdigkeiten zu folgen hat eine sehr hohe Entdecker-Belohnungsquote. Oft erkennt man am Schild nicht was es da genau gibt und erlebt Außeralltägliches. (att) Hampshire: Tolle Bilder... vielen Dank dafür, auch für die Tipps...das macht definitiv Lust auf mehr...
Hallo Uli, wirst dich vermutlich nicht mehr erinnern, aber wir haben vor gut einem Jahr mal gechattet... Leider ist's letzen September nichts geworden (musste ins Krankenhaus) aber nun soll es dafür heuer gleich im Frühsommer (vor den französischen Ferien) endlich Mal in die Bretagne gehen... geplant ist ein Start Mitte Juni bis Anfang Juli. Steht das Angebot mit dem Anruf noch? Dann würde ich mich demnächst irgendwann Mal bei dir melden... LG, Ralf Hallo zusammen, ich habe noch 2 Fragen in Sache Maut (weil ich dann sicherlich eine Strecke Ulm-Bretagne über Autobahn fahren werde)... Also mein Wohnmobil ist laut Schein genau 3m hoch (mit Schüssel vielleicht 3,10). Ich habe da in einem alten Threads aus 2015/2016 was gelesen von automatischer Höhenerfassung, aber auch einer Sprechtaste wo man ggf die günstigste Klasse 2 anfragen kann... Ist das noch so? Was kostet mich eigentlich die Maut in etwa pro Strecke in Klasse 2 (oder 3?)? Und die 2. Sache...seit einem Jahr oder so hat meine Bank (DKB) ihre Visakreditkarte in eine Visa-Debitkreditkarte geändert. Auch zu diesem Thema habe ich hier nur einen älteren Thread gefunden... anscheinend soll auch die Visa-Debitkarte an den Mautstellen funktionieren (ausreichend Guthaben vorausgesetzt)...kann mir das jemand nochmal bestätigen? Merci
Meine Schweizer Debitkarte funktionierte definitiv, war im September 2022 in der Bretagne und der Normandie, habe alle Mautstellen mit der Debitkarte (keine Visa) bezahlt. Danke für deine Info Inge...dann wird's bei mir hoffentlich auch klappen... Lg Hallo Ralf
Wie Uli schon schrieb, Maut ist teuer. Dein Navi und div. Maps werden immer versuchen Dich auf gebührenpflichtige Autobahnen (blaue Schilder mit der Bezeichnung „peage“) zu locken. Die französischen Nationalstrassen (grüne Schilder mit „N und Zahl) z.B. N253, N64, etc.. sind meistens fast so gut wie die Autobahnen, aber kosten nichts. Begrenzung zweispurig 110 km/h statt 130 km/h auf der Autobahn. Es kommt halt mal ein Dorf dazwischen mit 70 oder 50 km… :mrgreen: Aber gut zu fahren und stressfrei. Bei den kleineren Strassen „D“ ggf. aufpassen wegen der Höhe, aber das bist sicher gewohnt. Hast Du über 3,5 to sind auch viele (schöne) Strassen tabu. Ich vermute Du musst schon Klasse 3 bezahlen, ist nicht billig …, Je nachdem wo Du durch fährst kostet es in Klasse 2 ca. 80-120 EUR, ein Weg. Zur Routenplanung Frankreich folgend noch ein --> Link Hallo nochmal Inge, sorry....habe deine letzte Nachricht gerade erst entdeckt. Also was die Route in die Bretagne (und zurück) betrifft bin ich mir noch sehr unschlüssig... Einerseits habe ich keine Eile (also 2-3 Tage je Strecke wäre auch okay) und 100€ Maut oder so zu sparen ist ja auch nicht schlecht. Andererseits geht damit letztendlich 2-3 Tage an Zeit IN der Bretagne verloren... Ausserdem wurde mir von jemandem gesagt dass, wenn man mautfreie Straßen benutzt, die zahlreichen Ortschaften (mit oftmals hohen Schwellen zur Temporeduzierung) und Kreisverkehre auf die Dauer doch sehr anstrengend und nervig werden... Somit geht meine Tendenz momentan eher zur Autobahn, zumindest größtenteils. Laut ADAC Mautrechner würde ich auf der Route Ulm-Bay of Mont Saints Michel mit etwa 1028 km (südliche Paris-Umfahrung) etwa 175€ Spritkosten plus 58€ Mautkosten haben... Mautkosten in dem Fall vermutlich unter der Voraussetzung dass "Klasse 2" (und nicht "3") anerkannt würde. Mein Dethleffs Pulse ist <3,5t, wirkt aber etwas höher als gewöhnlich (wie gesagt laut Papieren ist er genau 3m, durch die SAT-Schüssel vermutlich knapp 3,10m). Ich weiss auch nicht...falls tatsächlich "Klasse 3" Maut werden sie die 58€ vermutlich verdoppeln...und dann würde ich schon wieder über die mautfreie Route nachdenken... Danke auch für den Link, den schaue ich mir gleich nachher mal an. Gruß, Ralf Hallo Ralf Du kannst - wenn Du eine Antwort schreibst - unter Optionen (unter dem Feld wo Du schreibst, ganz unten) einen Haken ins Feld machen „Mich benachrichtigen, sobald eine Antwort geschrieben wurde“, dann erhältst Du eine Mail wenn jemand antwortet. Zum Thema Frankreich bzw. Bretagne: Ob 58 € Maut reichen bei Kl. 2, für mich fraglich, ich habe auf jeden Fall mehr bezahlt. Bin 09/2021 von der Grenze Basel-Mulhouse an den St. Mont Michel gefahren. Ok, sind wohl paar französische Kilometer mehr, trotzdem. 09/2022 von Le Bec-Helloin nach Hause ohne Maut, lief super. Ist übrigens eines der schönsten Dörfer Frankreichs, mit schöner Abtei (ist aber westlicher, Normandie) Ich vermute von Ulm her fährst Du in Iffezheim über die Grenze? Wenn Du in Google Maps (ab Iffezheim) eingibst Alles zulassen, Autobahnen und Maut 881 km mit 8 h 26 min nur Mautstrassen vermeiden 814 km 10 h 16 min. Differenz 67 km weniger (Diesel), keine Maut, 1 Std. 50 Minuten mehr, vielleicht, denn Stau auf den Autobahnen kannst ja nicht planen. Autobahnen und Mautstrassen vermeiden 839 km 13 h - muss nicht sein In der Bretagne selbst gibts keine Maut, aber ich glaube das hatten wir schon erwähnt. Hallo Inge, erstmal Benachrichtigungshaken gesetzt ;-). Also...habe mir deinen Link zu Milchplus mal angeschaut (hilfreiche Infos...merci dafür). Auf Basis der dort vorgeschlagenen Route von Süddeutschland in die Bretagne habe ich mir nun folgende Route überlegt: Ulm-Mulhouse (A8+A5), Mulhouse-Langres (mautfrei über D83, N19), 1. Übernachtung zB. auf Höhe Vesoul, dann wie vorgeschlagen Langres-Montargis (laut Milchplus für Wohnmobil ca. 30€ Maut, vermutlich Kl. 2 kalkuliert, vermutlich jetzt etwas teurer), Montargis-Saint Malo (mautfrei über diverse D's und N's), 2. Übernachtung zB. auf Höhe Le Mans. Was hältst du davon? Müssten ab Ulm so etwa 1100 km sein und scheint mir ein vernünftiges Verhältnis zwischen Autobahn (Maut) und Landstraße (mautfrei). Das wäre aktuell meine Wahl für die Hin- und wenn's passt auch für die Rückfahrt. Je nach Wetter würde ich im Norden der Bretagne (Saint Malo) oder andersrum im Süden (Lorient) beginnen. In knapp 2 Wochen soll's los gehen und bevor es voll wird (also vermutlich ab 1.7. mit Ferienbeginn in Frankreich) würde ich wieder zurückfahren. Mehr will ich aber nicht planen sondern von Tag zu Tag entscheiden und dann einfach mal sehen... Wenn dir (oder jemand anderem) noch etwas zum Routing, Stellplätzen oder sonstige Insidertipps einfallen....liebend gerne. LG, Ralf PS. habe mir vorab zur Sicherheit mal die Umweltplakette bestellt, aussedem von Camping-Car Park den Pass' Étapes (war mal eine Empfehlung von einem StellplatzNachbarn). Hallo Ralf Hmm, via A5 sehr hohe Verkehrsbelastung, warum erst nach Süd Südwest Mulhouse und nicht direkter, z. B. Vorschlag von Uli via Metz oder meine o.g. Vorschläge? Zur Übernachtung in Höhe Le Mans: Ich vermeide auf der Strecke, wenn möglich, Übernachtungen in der Nähe von Zentren bzw grossen Städten, entweder 30-50 km davor oder danach. Die Parkplätze sind meistens voll mit Lkws usw. Abseits der Strecke via App einen Platz suchen kostet Kilometer und Zeit, wenn Du den Platz nur zum schlafen brauchst weil Du schnell von A nach B möchtest. Wie lange hast Du Urlaub bzw. Zeit für Deine geplante Tour, ca. 2 Wochen? Inklusive Anreise, Deine erwähnte Tour von Nord Le Mont Saint Michel oder St. Malo bis Lorient im Süden und Heimreise ist ein Schnelldurchlauf ohnegleichen. Sorry, aber das haben die wundervollen Landschaften, schönen Dörfer und Städte, die Sehenswürdigkeiten und die freundlichen hilfsbereiten Menschen der Bretagne nicht verdient - wirklich gesehen hast Du nichts, die Bretagne erlebt schon gar nicht. Du warst lediglich dort. Jage nicht den Empfehlungen der einschlägigen Reiseführern nach, sondern entdecke die Bretagne. Nimm Dir das von Max zu Herzen:
Ich weiss nicht wie alt oder wie jung Du bist, aber man muss nicht alles auf einmal mitnehmen. Mach die Hälfte, z.B. von Nord nach West bis ca. vor die Halbinsel Crozon und die nächste Reise z.B. ab Süd, starte vor der Bretagne in St. Nazaire, verweile und entspanne im Regionalen Naturpark Briére --> Link (wunderschön) und fahre dann stückweise nach Nord West. Das ist nur meine persönliche Meinung, welche nicht für andere gelten muss. Jeder mag es anders und kann es ja auch so handhaben wie er möchte. Guten Morgen Inge, da hast du mich etwas missverstanden...ich habe nicht geplant die gesamte Bretagne in 2-3 Wochen zu bereisen. Ich habe mich an den Tipp von Schnullerich erinnert, der mir empfohlen hat je nach Wetterlage im Norden oder im Süden zu beginnen...wie weit ich dann in den knapp 3 Wochen komme werde ich dann ja sehen...ich werde jedenfalls nicht hetzen, und auch nicht planen, sondern mich einfach treiben lassen...und den Rest mache ich dann halt irgendwann Mal bei einer 2. Reise in die Bretagne, maybe. Die Route über Metz und Rouen, Amiens nach Mont Saint Michel ist sicherlich schön. Unterm Strich aber m.E. etwas zeitaufwändiger und auch teurer (Maut) bzw. wenn über D's (mautfrei) eher anstrengend....von daher (und aufgrund der Empfehlung von Milchplus und auch von Schnullerich) die Überlegung südlich um Paris zu fahren...Okay, das Stück A5 zwischen Pforzheim-Baden-Baden könnte voll sein, aber vielleicht fahre ich das sonntags oder zumindest nicht zu den Stoßzeiten. Bereits bei Iffezheim über die Grenze und dann Überland scheint mir nicht sinnvoll... LG und schönes Wochenende, Ralf
Super ☺️, schön dass ich Dich missverstanden habe Hallo Ralf, zunächst ist es schon mal eine gute Idee, in diese Ecke Frankreichs zu fahren. Das gilt sowohl für die Normadie als auch für die Bretagne. Über die Anreiseroute und die Frage RN oder AB kann man stundenlang diskutieren. Solange mir "nur" 2- 3 Wochen Urlaub zur Verfügung stehen, werde ich nur wenig RN´s in Frankreich fahren. Man hat dort irgendwann dermaßen einen Gefallen an Kreisverkehrsplätzen gefunden, dass du die Dinger auf manchen Strecken alle 4-5 km hast. Gerade wieder auf die max. erlaubte Geschwindigkeit beschleunigt und schon darf man wieder abbremsen.Aprospos erlaubt Geschwindigkeit. Auf franz. Landstraßen gilt i.d.R. inzwischen 80km/h. Nur wenn manche Abschnitte als Schnellstraßen ausgewiesen sind, darf man 110 km/h fahren. Daran sollte man sich tunlichst halten, da viel und gern kontrolliert wird und bereits ab 1 km zuviel rund 70 Euro fällig werden. Zur Maut. Wenn Dein Womo wirklich genau 3,00m hoch ist, kannst du Glück haben und mit Classe 2 durchkommen. Aufbauten werden nicht berücksichtigt. Die "Diskutiertaste" bringt inzwischen fast nichts mehr, da sie nach meiner Erfahrung nur noch selten Erfolgt hat. Auf dem Weg in die Provence Ende April habe ich es gar nicht mehr probiert. Aber wie gesagt, das kann in Deinem Fall gerade noch gut gehen. Was kann man in 2 Wochen plus X sehen, ohne Streß ? Wenn du am Mont St. Michel beginnst, kannst du gut bis zur Spitze (Le Conquet) kommen. Hängt aber in hohem Maße davon ab, wie du einen solchen Urlaub angehst. Wenn es euer erster Aufenthalt in der Bretagne ist (glaube ich rausgelesen zu haben) würde ich mit der Nordküste beginnen. Sie ist zwiefellos spektakulärer als der Süden (Quiberon mal ausgenommen). Den Süden würden ich dann ein anderes Mal bereisen und zwar in Verbindung mit einer Tour entlang der Loire. 1 Woche Loire-Schlösser und dann noch 2 Wochen Betragne im Uhrzeigersinn. Das bietet sich für uns Deutsche, die aus dem Südwesten anreisen förmlich an. Beim Wetter kann man nach meiner Erfahrung keine Systemmatik zwischen Nord und Südküste ableiten. Schlechtwetterfronten kommen meist vom Atlantik und drehen dann komplett über der ganzen Bretagne ihr Runden. Natürlich hat es auch einen Grund, weshalb der Norden wilder ist, aber das rührt m.E. hauptsächlich von den Winterstürmen her. Ich wünsche Euch jetzt viel Spaß und bin sicher, dass es keine 4 oder 5 Jahre dauert, bis ihr wieder in die Ecke fahrt.... :wink: Mich zieht es jetzt seit den 1980er Jahren immer wieder dort hin. Wir sind auch schon für ein verlängertes Wochenende zum Muschelessen in die Normadie gefahren... :D Gut das sind von uns aus ein paar Kilometer weniger.... Gruß Roman Hallo Roman, vielen herzlichen Dank für deine ausführliche und für mich sehr informative Antwort und Tipps. Ich werde am Montag losfahren und wie von dir empfohlen im Norden bei Mont Saint Michel beginnen. Ich reise alleine weil die Partnerin (im Gegensatz zu mir) noch arbeiten muss:-(. Ich denke auch dass ich (ohne zu stressen) in 2-3 Wochen wenigstens halbrum komme und auch mal etwas ins Hinterland. Ansonsten werde ich wohl so Hinfahren wie zuletzt geschrieben dh etwas Autobahn, etwas Landstraße. Danke auch für deine Hinweise bzgl Geschwindigkeit und Maut. Ich bin schon gespannt und freue mich auf die erste größere Tour mit dem eigenen Wohnmobil. Liebe Grüße, Ralf Hallo Inge, hallo Roman... bin zurück und super war's. Wollte nur bzgl. des Routings zurückmelden dass ich mich gegen Maut-Autobahnen entschieden habe. Bin sowohl hin wie auch zurück mit 2 Zwischenstopp's (ca. 450+450+200 km) gefahren. Über die Grenze bei Iffezheim und dann über N4+N12 (zT. 2-spurig ausgebaut)... Um Paris herum jeweils in der Mittagszeit ging einigermaßen (45-60min). Ansonsten habe ich mir Zeit gelassen und bin bis Anfang der Südküste gekommen (Mont Saint Michel gestartet). Danke nochmals an alle die mich im Vorfeld beraten haben. LG, Ralf Hallo Ralf Herzlichen Dank für die Rückmeldung, freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat und Du Deine für Dich stimmige Tour gefunden hast. Ich war auch von Mitte Mai bis Mitte Juni in der Bretagne, war zum Schluss in Penmarch (südlicher Zipfel unterhalb Crozon), von da ganz gemütlich zurück, via Saône, französisch Jura, Westschweiz…, alles ohne Maut mit tollen Zwischenstationen. Bis vor ca. 1-2 Jahren bin ich Autobahnen gefahren, mittlerweile nehme ich es gemütlich, auf Nebenstrassen und sehe und erlebe dabei auf dem Weg sehr viel schönes. Ich liebe die Bretagne und fahre immer wieder hin, Norden, Westen und Südwesten… |
Anzeige
|