Rockerbox hat geschrieben:Professor,
und was hat das alles mit dem Thema Ölwechsel zu tun oder schreibst du nur um des Schreibens Willen oder um mehr Beiträge zu generieren?
Such es dir aus! :D
Grüßle
Such es dir aus! :D Grüßle Ich hab ihn ja gewarnt. Jetzt stört er hier nicht mehr. Danke.
Meinem alten VW-Polo habe ich auch ein günstiges Markenöl eingefüllt und er kam immer damit klar. Darum würde ich einem 25 Jahre altem Wohnmobil auch ohne zu zögern ein solches Öl verabreichen. Aber die Motorentechnik hat sich sehr geändert! Wie weiter oben schon geschrieben und auch über den Link im Video zu sehen ist, kann ein Öl allein mit falschen Additiven das Aus für den im Ölbad laufenden Zahnriemen und damit dem Motor bedeuten. (Gilt wohl auch für ein paar Motoren aus dem VW- und MB-Konzern) Heute liefern die aktuellen Dieselmotoren, auch in den Wohnmobilen, viel mehr als vor 25 Jahren. Unser FORD hat nur knapp 2.000cm³, leistet aber 405nM Drehmoment und 170PS. Und da holt FORD in anderen Fahrzeugen sogar um 200PS aus dem selben Motor heraus! Dazu braucht es dann auch sehr hohe Drücke und feine Passgenauigkeiten. Und eben auch ein spezielles Öl. (Wie war das damals mit den ersten VW Pumpe/Düsemotoren, die wegen falschem Öl reihenweise starben?) Ggf. spart man da am falschen Ende. Ich würde ja gerne das original Öl beim Zubehör kaufen und bei der Inspektion beistellen, aber meine Werkstatt macht da nicht mit, weil im Zubehör auch Fake-Öle kursieren sollen. Wenn das WoMo aus der Garantie ist, kommt auch kein Öl direkt von FORD mehr rein. Aber bis dahin.... LG Carsten
Autostammtich von 1789....Karre ohne Katalysator, Partikelfilter, Regeneration, Ölverdünnung…. Ich glaube die Weisheiten von damals sind zumindest teilweise heute nicht mehr zutreffend. Und mach Dir bitte keine sorgen um mein Geld. Das lohnt sich nicht. Ich will euch doch gar nicht missionieren. Schaut einfach in das Zitat, da steht es gaaaaanz deutlich. Ich habe nur geschrieben, was ich mache. Ich tanke auch in meinen Kleinen aus Zuffenhausen unverdrossen E10, obwohl das wegen der widersprüchlichen Freigaben (ROZ 98 vorgeschrieben aber gleichzeitig für ROZ 95 E10 freigegeben) als technisches Todesurteil unter den Enthusiasten gilt. Und wie hatte schon der Mutterkonzern gesagt: er läuft und läuft und läuft ... und das sogar auf abgesperrten Strecken. :wink: Seinen Ölwechsel bekommt er übrigens auch ganz ohne goldenes Wappen auf der Dose. Hier wurde ja bereits auf MC-Oil/Mr.Wash verwiesen. Wie sieht das aus, wenn der Wagen noch in Garantie/Gewährleistung ist? Bekommt man von denen den Stempel ins Serviceheft und wird das dann von Fiat anerkannt? gruss kai
Wie geschrieben: Recht haben und Recht bekommen ist nicht immer das Gleiche. Es gibt wohl die Rechtssprechung, dass, wenn alle Inspektionsarbeiten nach Herstellervorgaben erfüllt und verbrieft wurden, es anerkannt werden soll. Aber versuche einmal nach einem kapitalen Motorschaden Ansprüche beim Hersteller einzufordern, wenn da im Wartungsheft MC-Oil/Mr.Wash eingetragen ist. Oder eben noch schlimmer, vierzehn Tage nach Ablauf der Garantie Kulanz zu fordern. Ich denke, das kann gut gehen - aber die Wahrscheinlichkeit ist wohl eher gering. LG Carsten
Der Bundesgerichtshof hat bereits 2013 entschieden, dass der Garantieanspruch erhalten bleibt. Das ist inzwischen angewandte Praxis und sicher kein nennenswerter Streitgegenstand mehr. Für die Frage wie bereitwillig kulant Hersteller bei Motorschäden nach Ablauf der Garantiezeit generell sind, gibt es hier zahlreiche Beiträge unter dem Stichwort Ford. Da hat selbst in einem erfolgversprechenden Ausnahmefall erst ein Urteil zum Erfolg geführt. Und warum ein Ölwechsel in einer freien Werkstatt einen Motorschaden impliziert, wird mir wohl auch immer ein Rätsel bleiben. Lass Dich nicht verunsichern, Kai Meine Werkstatt hat mir noch nie teures Dosenöl angeboten.Beide Fahrzeuge bekommen Öl aus dem Faß und fertig.Ich habe beim letzten Ölwechsel beim PKW 76.-EUR incl.Filter bezahlt.Ölwechsel beim Wohnmobil steht im April nach der Winterpause an,wird sich preislich im selben Rahmen bewegen. Gruß Bernd Hallo Bernd, es wäre vielleicht hilfreich, wenn Du Angaben darüber machen könntest, ob Du Dein Fahrzeug in eine Freie- oder in eine Markenwerkstatt gibst. Außerdem, welches Fahrzeug da mit Öl versorgt wird. Denn je nach Fahrzeug sind die Ansprüche und damit die Preise für das Öl sehr unterschiedlich. LG Carsten
Das wäre ja auch in einem Massengeschäft betriebswirtschaftlicher Unsinn. Sowas kann man allenfalls naiven Kunden erzählen, um überhöhte Preise plausibel zu machen. Ich habe den Verdacht, dass hier manch einer nur seine eigene Naivität vor sich selbst rechtfertigen möchte, wenn er bisher 250 Euro für einen Ölwechsel bei seinem Duc ausgegeben hat. Das verzweifelte Klammern an die Händlerargumentation in Sachen Qualitätansprüche markengebundener Schmierstoffe ist sonst nicht anders zu erklären. Ja glaubt denn hier irgendjemand, dass KFZ-Hersteller Schmierstoffe selbst herstellen? Nehmen wir mal als Beispiel Porsche. Den Motoren wird wohl kaum jemand Hochleistungseigenschaften absprechen können. Alle Porsche werden mit Mobil1 der Viskosität 0W40 ausgeliefert. Mobil1 ist eine Marke von Exxon und wird unter verschiedenen Labels sogar an Esso-Tankstellen verkauft (womit wir wieder bei meinem Anfangspost wären :wink: ). Selbst wenn ich mir das original gelabelte Öl Mobil1 in zwei 5Liter Gebinden (so viel braucht der Porsche wegen der Trockensumpfschmierung), also Dosenöl im freien Handel kaufe, kostet es "nur" ca 70 Euro (andere Label natürlich noch günstiger), dazu noch einen 10er für den Ölfilter und das war's. Lasse ich den Ölwechsel dagegen im PZ machen, kostet er 430 Euro!!! Und der Boxermotor hat auch nur eine leicht zugängliche Ölablassschraube so wie den Öleinfüllstutzen im Heck, also absoluter Standard.
Hallo, Carsten Beim PKW handelt es sich um einen Mercedes ML 320,das Wohnmobil ist Peugeot J5 2,5TD. Meine Werkstatt wo ich seit über 40 Jahren Stammkunde bin ist eine freie Werkstatt. Gruß Bernd
Jetzt gibt es nur noch einen kleinen Unterschied zwischen einem Ölwechsel bei Mr. Wash und einer Wartung nach Werksvorschrift. ;-) Hallo ich habe in einer Firma gearbeitet wo Oeltests von verschiedenen Herstellern gefahren wurden, und ich kann nur sagen daß es großen Unterschied von Oelen gibt ! achtet immer auf dieFreigabe vom Hersteller,und Markenoel gibt es auch zu unterschiedlichen Preisen das hat mit dem Testergebnis zu tun,nur mal dazu günter
den letzten Satz versteh ich ncht. Und um welche Firma handelt es sich? Danke. Moderation:Einen unpassenden Beitrag entfernt. Bleibt bitte beim Thema. VielenDank. Morn laichy kuks Du KST Motorenversuch in Bad Dürkheim Günter Danke. Dann verstehe ich noch immer Deinen letzten Satz nicht: Wenn ein (Marken-)Öl die Freigabe hat, dann gibt es das zu unterschiedlichen Preisen bei unterschiedlichen Anbietern - das ist klar. Aber gibt es ein und dasselbe Öl von einem Hersteller mit der gleichen Spezifikation in unterschiedlciehn Qualitäten?
Hallo kurz gesagt ja Günter
Kurz gesagt: nein Ich vermute aber mal, dass Du gemeint hast: ... mit der gleichen Viskosität in unterschiedlichen Qualitäten. Die Qualitätsfaktoren sind nämlich die Spezifikationen. Bleiben wir bei dem Beispiel Porsche: Mobil ESP, Viskosität 0W40, Spezifikation ACEA C3 ... Mobil FS, Viskosität 0W40, Spezifikation ACEA A3 ... Preislich sind sie annähernd gleich (1l Gebinde ca. 11,50 Euro). Vorgesehen ist die Spezifikation A3 aber für die thermisch hoch belasteten Boxermotoren in den Modellen 911 oder Boxster/Cayman und das C3 für weniger belastete V-Motoren z.B. des Panamera. Man kann aber z.B. auch auf das deutlich günstigere Mannol Legend + 0W40 ACEA A3 ... für 6,50 Euro ausweichen. Es hat die gleiche Spezifikation wie das Mobil FS und auch die Freigabe von Porsche. Alles klar? :lol: Unter dem Strich steht auf jeden Fall, dass man bei einem Ölwechsel ohne Qualitätsverlust viiiiiiel Geld sparen kann. |
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