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Hallo Dirk Der Unterschied von Leistung und Drehmoment ist mir sehr wohl bewusst. Nur wo ist die Belastung des Motors höher. Bei 2000U/Min und 90 PS oder bei 3400U/Min und 131PS Beim Motor ist die größte Belastung immer die Leistung und beim Antriebsstrang das Drehmoment. Übrigens die Belastung des Antriebsstranges ist am beim Anfahren aus dem Stand am höchsten und dies ohne das größtmögliche Drehmoment zu nutzen. Nicht etwa beim beschleunigen von 80Km/h auf 100Km/h mit Vollgas. Wer allerdings nicht mit Gas und Kupplung umgehen kann braucht kein Chiptuning der zerstört jeden Motor auch ohne Chiptuning. Wer aber Artgerecht mit seinem Fahrzeug umgehen kann wird auch mit Chiptuning nie an die Verschleißgrenze kommen. Ich fahre jetzt > 40 Jahre mit allem was brummt. Dabei muss ich immer noch mit drei bis fünf Fahrzeugen alle zwei Jahre zum TÜV. In den > 40 Jahren war ich noch nie in einer Werkstatt. Weder zur Inspektion/Wartung , Reparatur oder sonstiges. Am Beispiel meines S2000 mit knapp 10.000U/Min dürfte klar sein das auch Leistung abverlangt wird wenn es nötig ist. Beim Wohnmobil muss ich allerdings zugeben das ich eher zu den Warmduschern gehöre. Saisonkennzeichen und mit 90km/h - 100Km/h dahingleiten und die Fahrt genießen. Chiptuning ist hier für mich eher die Philosophie des besseren ausnutzen der Motorcharakteristik. Also weicheres Ansprechen im unteren Drehzahlbereich , längeren konstanten Drehmomentverlauf. Leistung ist ein Nebeneffekt der nur nie von meiner Art des Fahrens eines Wohnmobiles abverlangt wird. >3000U/Min wurden von mir noch nie genutzt.
Ford hat mal Fahrgestelle gebaut bei denen später mit Womo-Aufbau reihenweise die Motoren kaputtgegangen sind ( gibt es hier einen riesen Thread zu ). Die entsprechenden „Handwerkerkarren“ hat es nicht betroffen. Waren da die Reserven zu klein? Mercedes hat in der G-Klasse mal eine Motor-Getriebe-Kombi verbaut bei der im Betrieb mit schweren Anhängern ( für die die Autos aber zugelassen waren ) die Kupplung jämmerlich versagt hat. Mercedes hat dann auf Garantie / großzügiger Kulanz-Regelung die Kupplungen gegen stärkere ausgetauscht. Ein paar Monate später hatten die Kunden dann Getriebeschäden. Waren hier auch die Reserven zu klein? Die Probleme mit zu schweren Anhänger kennen einige Mondeo fahrer ( incl. mir selber ) übrigens auch. Und Anhänger und Womos fährt man selten mit Drehzahlen wo die max Leistung anliegt?!! Grüße Dirk Hallo Dirk Ja solche Ausreißer gibt es sicherlich. Aber deswegen sind es ja auch Ausreißer. Bestätigen nicht gerade die Ausnahmen die ansonsten geltenden Regel. Gäbe Chiptuning überhaupt wenn ein gewisser Anteil liegen bleiben würde. Ich denke bei den heutigen Medien und Sozialnetzwerken könnten keine Chiptuning Firmen mehr existieren. Gutes Chiptuning bedeutet nicht zwangläufig reine Leistungssteigerung sondern die Anpassung an einen persönlichen Fahrzyklus innerhalb der zulässigen Möglichkeiten. Gutes Chiptuning beinhaltet eine ABE des Herstellers sowie eine Garantie.
Das ist natürlich auch eine Sichtweise! Um dann mal wieder auf die Ausgangsfrage des TE zurück zukommen: „Lohnt sich ein Chiptuning?“ müsste man also antworten „wenn Du Glück hast überleben Motor, Getriebe und Co. den Eingriff!“ oder lieber „wenn Du kein Pech hast überleben…!“ ( ist das Glas jetzt halb voll oder halb leer? ) Was man aber bestimmt bis hierhin zusammenfassen kann: Chiptuning um Treibstoff zu sparen oder die Umwelt zu entlasten lohnt in keinem Fall?!! Grüße Dirk
Nun, für das Geld, was ein zugelassenes Chiptuning (ABE) kostet, kann man sehr sehr lange ˋnˋ Liter mehr brauchen…. Hallo "Was man aber bestimmt bis hierhin zusammenfassen kann: Chiptuning um Treibstoff zu sparen oder die Umwelt zu entlasten lohnt in keinem Fall?!!" "Nun, für das Geld, was ein zugelassenes Chiptuning (ABE) kostet, kann man sehr sehr lange ˋnˋ Liter mehr brauchen…." Wenn es um Sprit/Geld sparen geht kann ich euch beiden nur zustimmen dafür ist Chiptuning sicherlich nicht gedacht. Das denke ich glaubt wohl keiner oder sieht darin den Hauptgrund des Chiptuning. Ob sich etwas lohnt oder nicht liegt doc immer im Auge des Betrachters und muß nicht unbedingt am Geldbeutel festgemacht werden. Wenn man 0,3l auf 100km weniger braucht gibt es bestimmt genügend Leute die sagen daß es sich lohnt. Für sie zählt eben nicht das Geld sondern die Umwelt. Gruß Joachim
Mit 5 Km/h weniger erreicht man den doppelten Umwelteffekt :) Gruß Hans Moin, auch wenn alles gesagt wurde fällt mir dazu der Satz eines BMW Ings. ein der lautet " es ist schwieriger ein Auto zu bauen als ein Flugzeug, weil ein Auto darf jeder Affe fahren, ein Flugzeug fliegst du nur nach Handbuch, sonst ist dein Job weg" Mir gehen hier bei einigen Thesen über die Abläufe im Motor die Nackenhaare steil, aber so ist das in einer Demokratie. Frohe Ostern Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo Dirk, Du fährst also nie mehr Mercedes , Ford , Opel , PSA , FIAT , ...... weil es irgend wann einmal einen Konstruktionsfehler gab ? Bei so viel Misstrauen musst du für den Rest deines Lebens wohl zu Fuß gehen. Es gibt wohl kaum einen Autohersteller der nicht schon einen oder mehrere Konstruktionsfehler verbaut hat was ja auch diverse Rückrufaktionen bzw. unzählige Garantiefälle belegen. Hallo, ob VW, Mercedes oder Fiat in manchen Baugruppen wurden die PS oder Bezeichnungen nur mit anderen Steuergeräten erreicht, die Motorteile waren Baugleich.
Stimmt für den Ducato nicht.... Kannst Du Da --> Link nachlesen... Ich zitiere mal: "Der Zugang zur Ducato-Welt beginnt mit 88 kW (120 PS) bei 2.750 Umdrehungen pro Minute und einem maximalen Drehmoment von 320 Newtonmetern bei 1.400 Umdrehungen pro Minute, kombiniert mit Schaltgetriebe. Der 2.3 MultiJet II-Motor verbessert Leistung und Drehmoment im Vergleich zum vorherigen Zweiliter-Motor um zehn Prozent. Das Herzstück der Baureihe ist der 2.3 MultiJet II mit 103 kW (140 PS) bei 3.500 Umdrehungen pro Minute sowie 350 Newtonmetern Drehmoment bei nur 1.400 Umdrehungen pro Minute (plus neun Prozent gegenüber dem vorigen 130 MultiJet) und sowohl mit Schaltgetriebe als auch mit dem Wandler-Automatikgetriebe "9Speed" erhältlich. Darüber rangiert die Version mit 118 kW (160 PS) bei 3.500 Umdrehungen pro Minute, die in Verbindung mit „9Speed" bis zu 400 Newtonmeter bei 1.500 Umdrehungen pro Minute abliefert. Dieser 160 MultiJet II verfügt über eine verstärkte Kurbelwelle in größer dimensionierten Lagern, andere Kolben und einen modifizierten Turbolader für mehr Leistung bei gleicher Langlebigkeit. Am oberen Ende der Baureihe steht der bei 3.500 Umdrehungen pro Minute 134 kW (180 PS) starke 2,3 Liter große MultiJet II mit einem Drehmoment von 400 Newtonmetern mit Schaltgetriebe und 450 Newtonmetern mit Automatikgetriebe. Zwölf Prozent Drehmomentzuwachs gegenüber dem Vorgängermodell ordnen den 180 MultiJet II in seiner Kategorie als Best-in-Class ein." Das bedeutet letztendlich, dass die Motorteile eines 120 PS Ducato auch für 140 PS ausgelegt sein dürften, und beim 160 PS auch für 180 PS.... aber der 140 PS ist nicht für 160 PS oder gar 180 PS ausgelegt... Gruß Dieter
Ich kann die 5 km/h weniger aber auch mit Chiptuning fahren und dann hab ich wieder einen zusätzlichen Effekt. Chiptuning muß nicht unbedingt bedeuten daß ich unbedingt den Mehrgewinn an Leistung nutzen möchte, auch wenn es meist so sein wird. Gruß Joachim
Konstruktionsfehler oder IT-Fehler? In den modernen Konstruktionsabteilungen hat längst Simulations-Software für Bewegungsabläufe, Kräfte, Verformungsenergie,… Einzug gehalten. Aber egal: ich wollte mit den Beispielen zeigen dass die Reserven nicht soo groß sind! Bei Nissan ( ich weiß, bauen keine Womos ) gab es mal eine Motorengeneration bei der sich die Steuerketten im Laufe der Zeit / der Kilometer gelängt haben. D.h. nach 40-60 tsd Kilometern waren die Ketten so lang dass die Steuerzeiten nicht mehr passten. Da sind keine 50% Sicherheit ( mehr ) drin! Im Gegenteil: ein ordentliches Auto soll eigentlich nach 3 Jahren und 100.000 km auseinanderfallen! Grüße Dirk Ich habe mal bei einem Zulieferer für Automobilteile gearbeitet. Am Anfang noch mit Rechenschieber und Zeichenbretter. Im laufe der Zeit kam die Umstellung aur Rechner so konnte man viel genauer berechnen und Material einsparen. Nur so haltbar wie nötig nicht wie möglich. Das Gegenteil mein PKW ein 2,5 ltr. Motor von 1953 mit 60 PS der in meinem Modell von 1997 118 PS hat. Klar mit technischen änderungen im Ventiltrieb um die erhöhung von 3500 auf 5200 1/min zu verkraften. Hallo Dirk Natürlich machen IT-Leute auch Fehler es sind auch nur Menschen. Ein Computer kann keine Fehler machen da er nur das kann was ihm IT-Leute beigebracht haben. Und wie erklärt man sich dann die Autos mit mehr als 200.000Km. Ein Volvo P1800E mit >4000.000 Km läuft immer noch mit dem ersten Motor. Sind da extrem viel Reserven rein konstruiert worden oder war es doch nur eine dem Zweck entsprechende Behandlung. Sag das einmal allen Gewerbetreibenden z.B. Taxi Unternehmen das sie eigentlich alle drei Jahre oder 100.000Km ihre Fahrzeuge entsorgen sollten. Das deine These die Hersteller gerne sehen würden ist schon klar aber kein Hersteller würde ein Jahr überleben wenn das sein Markenimage wäre.
Nicht mehr oder weniger habe ich damit aussagen wollen.
Da es aber im Ausgangspost eben NICHT um den 120 PS Ducato ging, sondern um den 140 PS, ist Deine Aussage in diesem Fall eben nicht zutreffend, denn...
Und bitte das Zitat nicht noch einmal aus dem Zusammenhang reißen.... Gruß Dieter
Oder einfach Glück ? Wieviele Wagen des Typs sind längs verschrottet worden ? Der erste Volvo meines Vaters hatte bei etwas über 200Tkm(AFAIK) den zweiten Motorschaden und wurde durch einen gebrauchten Volvo ersetzt, der bei 160Tkm einfach weggerostet ist (Motor war OK). Was schließt man jetzt daraus ? RK
Ja, der legendäre B4 von Volvo. :razz: Teilweise in abgeänderter Form heute noch im maritimen Bereich zu finden. Aber 1,8 Liter Hubraum und 60 PS sprechen auch Bände, oder? Weißt Du zufällig noch wieviele Turbolader der hatte? Oder wie hoch der Einspritzdruck der Benzinpumpe war?… Der Motor wurde in den 1950ern konstruiert und war eine Weiterentwicklung der Motoren aus dem „Buckel“ von direkt nach dem Krieg. Ich hab Dir weiter oben schon mal gepostet: vergleich keinen 2,2l Direkteinspritzer mit zwei Turboladern, mit veränderlicher Geometrie, und 180PS mit einem Lanz Bulldog mit 12 PS aus 6 Litern Hubraum!! Das liegen Welten zwischen! Und das eben auch in der Konstruktion: - früher musste unbedingt laufen und halten - heute muss besonders wirtschaftlich, vor allem für den Hersteller Früher „ruhig ‚ne Schüppe‘ mehr“, heute mit der Briefwaage abgewogen. :D Grüße Dirk Hallo Dirk Ja an dem Argument ist was dran. Trotzdem haben wir ja auch sehr viel an Effizients und Wartungsfreundlichkeit gewonnen. Wenn ich an die kurzen Ölintervalle und vielen Zündkerzenwechsel Ventileinstellungsintervalle von früher denke. Damals haben wir mit größeren Vergaser , scharfen Nockenwellen , dünnere Kopfdichtungen Motortuning betrieben. Das ging in der Tat auf die Lebenszeit. Heute hilft uns die Elektronik sehr viel sensibler persönliche Fahreigenschaften aus dem Motor herauszuarbeiten. Übrigens ich hatte den letzten Volvo P1800E als Zweisitzer Baujahr 1972 mit Boschelektronik. Aber wir kommen vom Thema ab. Denke wir haben unsere Standpunkte genug und klar ausgedrückt. Wünsche dir noch den Rest der guten Ostertage soweit das im Angesicht des Krieges in Europa überhaupt möglich ist. Interessant was man hier liest, vor allem von Leuten, die noch nie ein Chiptuning gefahren sind. Ich fahre seit über 20 Jahren ALLE meine Turbos mit Chip. Noch nie hatte ich einen Motorschaden, Turboschaden oder ein kollabierten Getriebe. Einen A4 1,8t, der vom 1.Tag mit Chip und 193 PS (150 Serie) lief, zerschellte mit 246tkm leider an einem vorfahrtnehmer. Audi S2(3 stk) alle um die 250tkm problemlos. Und in der Zeit war immer digital angesagt. Freie Bahn für freie Bürger. Mein erstes Womo 2.8jtd war gechipt, 25tkm ohne Probs, der 130 multijet seit 20tkm ohne Probleme. Aber jeder wie er meint. Allgemein Ist aber heute zu sagen, das alle Motoren, Grad im Benzinerbeeich sehr mager abgestimmt sind, damit sie die zulassungsvorgaben einhalten. Etwas fettere Abstimmung sorgt bei mehr Leistung schon für niedrigere Temperatur im Motor, da die Verbrennung nicht So heiß ist. Aber wie gesagt mus jeder selber wissen, ich würde es immer wieder machen
Leider geht es hier um Wohnmobile mit Dieselmotoren,für Benziner durchaus zutreffend :Diesel zeichnen sich aber durch Luftüberschuss bei der Verbrennung aus. Luftmangel erzeugt schwarze Wolken beim Diesel.
Stimmt ,hätte ich dazu schreiben sollen. Ändert aber erstmal nichts daran, das meine Turbos immer getrieben habe und nie Probleme hatte. Die Hersteller testen ihre Autos in der Winterkälte Schwedens oder im Sommer im Death Valley, mit klima an und Anhänger dran. Und da müßen die Fahrzeuge funktionieren. Aber das sind Belastungen, die die meisten ,grad im Womo bereich, ihren Autos nicht zumuten. Ja daher benötigt man beim Diesel auch nur eine moderate Ladedruckerhöhung. Meiner qualmt nicht, ist auf 160 PS abgestimmt. Ob es tatsächlich 160 sind weiß ich nicht, aber die Dynamik hat sehr spürbar zugenommen. Muss weniger schalten und er dreht auch freier. Ich bin zufrieden und würde es sofort wieder machen. Zumindest weiß ich, wovon ich Rede und gebe nicht Hörensagen weiter. Ich fahre immer vollbeladen und mit 1 to Anhänger. Aber jeder muss wissen was er tut. An den T-Ersteller: mich macht die Verlustleistung stutzig! Warum steigt die im getunten Bereich so stark an? Nicht sehr seriös das Diagramm Chiptuning hin oder her, ich habe bis jetzt schon drei Diagramme auf Youtube gefunden, in dem man sehen kann, das die Ducato´s nicht ihre angebende Leistung haben, sondern alle so zwischen 10-15 PS weniger haben. Offensichtlich streuen die Motoren deutlich nach unten. Oder die Italiener haben ganz besondere Leistungsprüfstände. :? Gruß Niklas
Na ja, der Modellmotor, der für die Typisierung vermessen wird, ist oft nicht wirklich einfach aus der Serie vom Fliessband genommen, ums mal nett zu sagen. Die Serienmotoren haben dann halt Streuung (meist nach unten) wegen der eingesetzten billigeren Serienteile. Wenn die Marketingabteilung zu optimistisch mit der Leistungsangabe ist, kommt sowas raus. Andere Hersteller geben konservativere Leistungsdaten an, da passt es dann in der Serie. Kein Motorenhersteller schafft es, dass alle Motoren die gleiche Leistung haben. Aber die Cleveren geben halt die Leistung am unteren Ende der Streubreite an, nicht am oberen. bis denn, Uwe Leistungsstreuung bei Motoren ist vollkommen normal. Opel baute früher mal einen 2,5l/V6 mit angegebenen 170PS. Laut Angaben von damaligen DTM-Teilnehmern (allerdings nur in der 2l Klasse) streuten diese 2,5l Motoren brutal nach OBEN!! Meiner lief damals auch nicht wirklich "normal" :D , aber das Automatikgetriebe hat es schadlos mitgemacht. Chiptuning kann bei Wohndosen Sinn machen… die Steuergeräte werden auf Fahrprofile gesetzt die wenig mit den Anforderungen eines Womos zu tun haben. Das eigentliche Problem sehe ich eher bei den Chiptunern, alle greifen in die pauschalen angespitzten Kennfelder zurück. Copy und Paste. Wen haben wir noch in D sitzen , der tatsächlich die Steuergeräte programmieren kann ?
Genau so ist das, zumindest bei den alten 250ern...
Das mag für die neuen ab 2020 so stimmen, ich weiß es aber nicht, für die alten stimmt das definitiv nicht. Ich habe mich da vor meinem Tuning (Remagen) bei verschiedensten Fiat Fachleuten erkundigt. Da gibt es in den Motorblöcken/Getriebe/Kupplungen keine Unterschiede. Beim 130 PS kommt ein einfacher Turbo zum Einsatz, beim 150 PS Motor ein VTG-Lader. Der Unterschied zur 180 PS Variante besteht einzig und allein in einem anderen Mapping des Steuergerätes bzw. einer Drosselung auf 150 PS, die beim Tuning rausgenommen wird. Der Ladedruck und alle anderen Parameter bleiben unangetastet. Ich fahre mit dem Tuning von 148 auf 180 PS seit 160000 Km durch die Gegend, und hatte bisher keine außergewöhnlichen Probleme. Erstes Getriebe, erste Kupplung...ich fahre weder schneller noch langsamer oder irgendwie anders damit. Daher habe ich auch leider noch keine Ersparnis beim Verbrauch feststellen können, nur bei meinen Nerven. Den Drang, durch das höhere Drehmoment mit noch weniger Drehzahl zu fahren, versuche ich zumindest zeitweise zu unterdrücken. Wenn ich Leistung abrufen will schalte ich auch jenseits der 95 km/h noch in den 4. oder 5. Gang runter. Verbrauch liegt fast immer (TI 4,5T) zwischen 11 u. 11,5l ohne Windschatten bei Vmax zw. 95 und 105 km/h . Der Bordcomputer zeigt konsequent 0,5l weniger an, vielleicht ist der auch getuned... Und wer mit so einem Eimer unter 10l Verbraucht, hält entweder keinen ausreichenden Sicherheitsabstand zum immer vorausfahrenden LKW ein, fährt höchstens 80-85, oder glaubt blind seinem Bordcomputer... Für's bessere Gefühl konnte man beim Freundlichen auch gleich die 180 PS Variante für den kleinen Obolus von 3600€ bestellen...hört sich dann aber besser an, weil serienmäßig, und von irgendwas müssen die armen Italiener ja auch leben... Gruß Thomas
Hatte der Duc mit 130 PS nicht 2,3l Hubraum und der 180 PS aus der gleichen Modellreihe 3l? Zahnriemen zu Steuerkette? … :gruebel: Grüße Dirk Eigentlich dürften in diesem Tread nur solche User schreiben, welche mit einem Chip-Tuning fahren. Nur Sie können von ihrer Erfahrung berichten. Alle anderen (mich eingeschlossen) haben vermutlich schon Phantomschmerzen, wenn sie nur Chip-Tuning hören. Durfte selber mal ein getuntes Wohnmobil von einem Freund fahren (gleiches Fahrzeug wie unserer) und muss sagen es war ein feiner, spürbarer Unterschied zu unserem. Lief ruhiger im Stand und zog im 6ten Gang erheblich elastischer, so dass sich ein zurück schalten in den 5ten Gang beim Überholen erübrigte. Scheint bei normaler Fahrweise eine feine Sache zu sein und wenn bei einem seriösen Tuner durchgeführt auch eine sichere, vor allem wenn das Tuning nicht auf brachiale Power sondern auf ausgewogenes Drehmoment und Laufruhe ausgelegt ist. Letztlich muss wohl jeder selbst für sich entscheiden ob sich das viele Geld dafür lohnt. Übrigens letztens zufälligerweise im Netz entdeckt: Morelo Reisemobile bietet Chiptuning in Zusammenarbeit mit T.Power ab Werk an. --> Link
Also... es geht hier um den 6DTemp-Motor aus MJ2020, siehe TO... Und bei dem sind bei 160 PS und 180 PS andere Komponenten verbaut... Und ich habe gerade meinen "Eimer" TI 4,4T mit der 160er Maschine 2,3l Euro 6dTemp rund 1400 km von Rheinhessen zum Mondsee, dann zum Bannwaldsee, nach Oberbayern und wieder nach Rheinhessen "getrieben", Geschwindigkeit wo es ging GPS 104 km/h per Tempomat ohne Windschatten (wie auch bei 110 Tacho...). Verbrauch am Schluss gemessene!!! 9,9 l /100km... Laut BC 9,8l... Sicherheitsabstand wurde auch immer eingehalten. Ich wüsste nicht, wozu ich da ein Tuning brauchen sollte und was das dann an Sprit noch einsparen könnte.... Gruß Dieter 9,9 Liter, ist es ein Teilintegrierter ?
japp Sind gerade 600km mit der gleichen Geschwindigkeit in den Osten gefahren, teilintegriert,4.25t Verbrauch Laut BC 9,9 Liter, durchnitt laut BC 92,140ps Schalter 6d temp, in einem Jahr lass ich ihn evtl auch mal Chippen ,glaub aber nicht das er dadurch weniger Verbraucht
...das war aber eine geschickte Zitatkürzung meines Beitrags...
Jau, den 3l gabs auch mal, mit Steuerkette, leider nicht mehr. Das war der beste Motor, den Fiat für die Womofraktion je gebaut hat, aber auch ein bisschen durstig, wie der alte 2,8l im 244. War aber mit den geforderten Emissionswerten wohl nicht mehr einfach umzustellen. Danach gabs nur noch den 2,3l mit 130, 148, 150 (etwas später) und 180PS. Alle mit Zahnriemen. Die neuesten haben alle nur noch 2,2l, als 120, 140, 160 und 180 Multijet. Ob da jetzt irgendwelche Komponenten außer dem Turbo unterschiedlich sind, weiß ich nicht...aber ich glaube eher... nee, keine Ahnung! Gruß Thomas ... Den 3l gibts wohl noch im Iveco...
Das Zitat war ursprünglich deutlich länger, musste aber Aufgrund der Forenbeschränkungen immer weiter eingekürzt werden. Das ändert aber nichts daran, dass der Verbrauch bei den von Dir angegebenen Parametern deutlich geringer ist und Deine Behauptung nicht zutreffend ist…
Auch das stimmt so nicht… dazwischen gab es noch die 2,3l mit 120, 140, 160 und 180 PS und Euro 6DTemp… und diese hatten schon verstärkte Motorteile wie KW, Pleuelstange, Turbolader… ab dem 160 PS. Das ist übrigens die Motorengeneration um die es laut TO geht…. Gruß Dieter |
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