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Umrüstung von AGM auf LiFePO4 Akku


Joerg71 am 21 Apr 2022 21:46:36

Hallo,
Ich habe bei unserem Wohnmobil Knaus VAN TI 550 Baujahr 2014 vor die Aufbaubatterie zu erneuern.
Aktuell ist eine AGM Batterie 92 AH Hersteller Banner verbaut. Ich würde gern einen LiFePO4 Akku 100Ah 12,8V einbauen wollen.
Nun meine Frage, kann ich diesen ohne weitere Maßnahmen einfach einbauen oder müssen noch weiter Geräte oder Kabel erneuert werden.
Verbaut ist ein EBL 251 von Schaudt. Die 100Ah sollten uns ausreichen da wir sehr selten ohne Landstrom, stehen maximal 1-2 Nächte.
Könnte mir hier jemand weiterhelfen?
Mit besten Grüßen
Jörg

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MilesandMore am 21 Apr 2022 22:52:22

Kabel koennen bleiben das Schaudt EBL muss auf Blei oder Gel Ladung - NICHT AGM wie jetzt - umgestellt werden.
Steht in der Bedienungsanleitung wie das geht.

Beim Anschliessen - erst Plus - dann minus.
Und bitte darauf achten das nicht gebritzelt wird.
Also nicht die Kabel rum haengen lassen und mal kurz and die Pole britzel und dann wieder weg.

Erst Pluspol anschliessen, dann den Minuspol - nicht mal rauf und wieder runter und probier ich noch mal - das moegen Elektronikplatinen nicht.

Und deswegen Strom am Hauptschalter VORHER aus - so einer vorhanden ist.
Bei mir ein langer Druck aufs Display ueber der Tuer dann sind alle Verbraucher aus.

Evtl. Wechselrichter pruefen ob der separat abgeschalten werden muss sofern einer verbaut ist.

Das sollte es gewesen sein.

Beste Gruesse Bernd

andwein am 22 Apr 2022 09:51:33

Joerg71 hat geschrieben:....Ich habe bei unserem Wohnmobil Knaus VAN TI 550 Baujahr 2014 vor die Aufbaubatterie zu erneuern.
Aktuell ist eine AGM Batterie 92 AH Hersteller Banner verbaut. Ich würde gern einen LiFePO4 Akku 100Ah 12,8V einbauen wollen.
Jörg

Ich habe das bei mir vor einem Jahr durchgeführt, in meinen Augen und für meine Anforderungen ein voller Erfolg.
Durchlesen kannst du das alles hier: --> Link.
Wenn es unbedingt sein muss (alte Batt nachweislich defekt) kannst du Li auch solo einbauen, aber warum auf die Restkapazität der originalen Batterie verzichten??
Viel Spaß, Andreas

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fschuen am 22 Apr 2022 13:07:08

andwein hat geschrieben: warum auf die Restkapazität der originalen Batterie verzichten??


Wenn er mit "95 Ah AGM" klargekommen ist, also realistischen 80 Ah, rund zur Hälfte nutzbar, ständig fallend, wird er mit 100 Ah LFP den Rest seines Lebens klarkommen. Also andersrum gefragt: warum sinnfrei schweren Sondermüll mit rumfahren? Zumal das erheblich komplizierter wird, ist ja kein Austausch mehr.

Gruss Manfred

andwein am 22 Apr 2022 13:16:16

fschuen hat geschrieben: Also andersrum gefragt: warum sinnfrei schweren Sondermüll mit rumfahren? Zumal das erheblich komplizierter wird, ist ja kein Austausch mehr. Gruss Manfred

Ja, auch richtig!, halt alles Ansichtssache. Ne 3,5t Beschränkung bedeutet halt Beschränkung!
Gruß Andreas

Joerg71 am 25 Apr 2022 17:24:25

Vielen Dank für Eure Infos. Na dann werde ich mal einen LiFePO4 Akku bestellen und einbauen.
Das mit dem Umstellen am EBL sollte ja kein Problem sein. Ja ich Denke mit 100 Ah komme ich hin und wenn nicht könnte ich ja noch einen 100er Akku parallel einbauen oder ?
Grüße Jörg

drkklaus am 25 Apr 2022 17:59:05

:tach: Hallo Joerg71
Schau mal in meinen „Irrgarten“ --> Link
Wenn Du alles gelesen hast, fällt Dir die Entscheidung zum Ob und Wie leichter.
Grüße aus der Lausitz
Klaus
P.S.
Mit der Liontron bin ich immer noch zufrieden, vielleicht würde ich mich heute für Bulltron entscheiden,
aber ich glaube nicht das dies essentiell ist.

Grandeur am 25 Apr 2022 20:43:28

Hallo Jörg,

Ebl auf Blei/Gel, Lithium-Batterie und dann solltest Du noch einen Ladebooster einbauen lassen, sonst saugt es Dir die Starterbatterie leer.

Dann kommst Du leicht wie bisher 2 Tage ohne Landstrom aus.

Gruß Grandeur

basste315 am 25 Apr 2022 23:34:14

Grandeur hat geschrieben: ... noch einen Ladebooster einbauen lassen, sonst saugt es Dir die Starterbatterie leer.
Gruß Grandeur

Wie möchtest du diese "Empfehlung" begründen :?: :?: :?:
Der Blei(Starter)akku hat doch eher eine niedrigere Spannung als der Li-Akku, oder ?

Helmut

Grandeur am 26 Apr 2022 08:15:35

Begründung


Stimmt so nicht, was ich geschrieben habe. Die Aufbaubatterie liefert kurz hohe Ströme bei Startvorgang.

Bei einer „unintelligenten“ Lichtmaschine kann es funktionieren, allerdings ist die Ladung der LiFePO4 unkontrolliert. Zudem arbeiten die zwei Batterien ständig, z.B. beim Startvorgang.

Ich würde aus Sicherheitsgründen immer den Ladebooster zwischenschalten, der regelt, dass nicht zu viel Strom geliefert wird, regelt bei niedrigen und hohen Batterie-Temperaturen den Ladestrom runter.

Gruß Grandeur

cinzano01 am 26 Apr 2022 08:26:37

Bei korrekter Verschaltung ist keine Verbindung zwischen beiden Batterien während des Startvorgangs vorhanden.
Erst wenn das D+ Signal stabil anliegt - sei es simuliert über eine Spannungsuberwachung oder bei modernen Fahrzeugen durch Freigabe des Zentralsteuergeräts und anschließende Weitergabe an die Aufbauelektrik, wird das Trennrelais beide Batterien verbinden.
Dann können zwar immer noch abhängig vom jeweiligen Ladezustand Ausgleichsströme zur Starterbatterie fließen, jedoch in einer vertretbaren Größenordnung.

Dein beschriebene Szenario würde nur eintreten, wenn das Trennrelais schon mit Zündungplus schalten würde.

Und das ist technisch falsch!

basste315 am 26 Apr 2022 09:07:50

Grandeur hat geschrieben:Bei einer „unintelligenten“ Lichtmaschine kann es funktionieren
Gruß Grandeur

So ist es! Nix "leersaugen" der Starterbatterie :mrgreen: MESSEN hilft :!: :!: :!:

Eher kann es aufgrund der Spannungsunterschiede bei vollem Li-Akku zu vorübergehend (geringen) Rückstömen kommen.
In der Regel ist daher KEIN Booster notwendig, auch wenn der Händler gerne mit falschen Argumenten dieses "Zusatzgeschäft" macht.

"Boostern" mag in diesen Zeiten zwar aktuell sein, aber die meisten Wohnmobilisten schalten den Booster im Wohnmobil :wink: von März bis November (bei ausreichend Solarertrag) ab.

Das Fahrzeug des TE ist aus 2014 und hat sicher keine "moderne" LIMA-Regelung wie Euro 6d-Fahrzeuge. Und die brauchen einen Booster, damit überhaupt Strom von der Starter zu einer beliebigen Wohnraumbatterie (egal ob Blei, Gel oder Li) fließen kann, weil die "moderne" LIMA nach kurzer Zeit abregelt.

Helmut

basste315 am 26 Apr 2022 09:28:29

Joerg71 hat geschrieben:Ja ich Denke mit 100 Ah komme ich hin und wenn nicht könnte ich ja noch einen 100er Akku parallel einbauen oder ?
Grüße Jörg

So ist es ....
Falls du einen Wechselrichter betreiben möchtest, solltest du darauf achten, wieviel A Dauerlast der Li-Akku verträgt. Für eine Nespressomaschine brauchst du einen Sinus-WR mit 1500 W, der Akku sollte 120, besser 150 A Dauerlast bringen (oder auf mehrere Akkus aufteilen).

Helmut

cinzano01 am 26 Apr 2022 10:06:45

basste315 hat geschrieben:
Eher kann es aufgrund der Spannungsunterschiede bei vollem Li-Akku zu vorübergehend (geringen) Rückstömen kommen.
In der Regel ist daher KEIN Booster notwendig, auch wenn der Händler gerne mit falschen Argumenten dieses "Zusatzgeschäft" macht.

Helmut


Und eben genau DAS stimmt eben auch nicht mit den geringen Rückströmen!

Hatte gerade den aktuellen Fall bei einem Bravia Swan mit DS300, 2x95Ah AGM und AGM Starterbatterie mit Batteriemanagementsystem am Fahrzeug (Bj.2021). Zum 2. Mal ist eine 40A Sicherung durchgebrannt. Beim 1. Mal die von der Aufbaubatterie zur DS300 und beim 2. Mal die zusätzliche Sicherung zwischen Starterbatterie nach Ausbauerschnittstelle und DS300.

Nach Umrüstung auf LiFePO4 konnte das dann erstmal nachvollzogen werden, weil das BMS die entsprechenden Werte übermittelte.

Die Solaranlage sorgt dafür, dass die Aufbaubatterie bei Nichtbenutzung des Fahrzeugs voll ist und die Starterbatterie wird zunehmend leerer.

Nach Starten des Motors und Anziehen des Trennrelais in der DS300 flossen für etwa 30s 60A zurück zur Starterbatterie, anschließend kehrte sich das ganze um, und die Lima drückte erst mal 50A zurück in die Aufbaubatterie um nach wenigen Minuten das Laden bis auf 3-4A zu reduzieren, weil die Spannung zurückgenommen wurde.

Egal ob ich nun ein altes oder eine neues Fahrzeug habe - die Ströme, die auftreten, passen nicht immer zur vorhandenen Absicherung.

Mit Booster habe ich weder Rückströme noch undefinierte Stromstärken und die Auslegung kann korrekt vorgenommen werden (was der Hersteller offenbar nicht schafft...).

basste315 am 26 Apr 2022 11:53:09

basste315 hat geschrieben:MESSEN hilft :!: :!: :!:

Die 50 A Sicherung im Hymer schafft es.
Und es schadet nicht :wink: , nein - es ist wichtig, auch der Starterbatterie bei Nichtbenutzung des Fahrzeuges Ladung zukommen zu lassen, sonst kann man vielleicht gar nicht mehr starten :cry:

Helmut

Stocki333 am 26 Apr 2022 12:09:35

Wie wäre es mit einem Zeitrelais. Haben schon einige eingebaut.
Franz

andwein am 26 Apr 2022 13:13:27

cinzano01 hat geschrieben:...........Und eben genau DAS stimmt eben auch nicht mit den geringen Rückströmen!
Hatte gerade den aktuellen Fall mit DS300, 2x95Ah AGM und AGM Starterbatterie mit Batteriemanagementsystem am Fahrzeug (Bj.2021). .

Und genau da habt ihr beide recht!!!
Und zwar hat "Baste315" recht wenn er von einem Lader von Schaudt spricht mit D+ gesteuertem Trenn/Koppelrelais.
Und "cinzano01" hat recht wenn er das Spannungsgesteuerte Trenn/Koppelrelais von der DS300 ins Spiel bringt!
Egal welchen Beitrag ihr von mir lest, ich präveriere aus diesen Gründen immer eine direkte D+ Steuerung und wenn sich dieses Signal nicht findet den D+ Pro Simulator (Zünd+ & Rüttelsensor).
Die spannungsgesteuerten D+ Trenn/Koppelelektik spielt einemn oft böse Streiche wenn man als Aufrüster die Tücken nicht kennt.
Gruß Andreas

Tinduck am 26 Apr 2022 14:29:28

Als dritte Variante kommen die allseits beliebten Calira und Nordelletronica EBLs ins Spiel. Die Steuern das Trennrelais nicht nur über D+, sondern auch Spannungs-gesteuert.

Bei uns z. B. (Calira) schliesst das Trennrelais, sobald die Aufbaubatteriespannung 14 oder mehr Volt beträgt; es trennt wieder, wenn die Spannung der Aufbaubatterie unter 13,5 Volt fällt. Da eine volle LiFePO (Solaranlage...) eigentlich nie unter 13,7 Volt fällt, sind Aufbau- und Starterbatterie zumindest tagsüber permanent verbunden und die Starterbatterie wird mit von der Solaranlage geladen.

Und ja, beim Motorstart nimmt der Anlasser auch einen Schluck aus der Aufbaubatterie - bisher hats aber keine Sicherung deswegen zerlegt (50-A-Sicherung an der Verbindung EBL-Starterbatterie). Man muss halt die passenden (begrenzenden) Kabelquerschnitte wählen als Aufbauhersteller, dann klappt das auch :D

bis denn,

Uwe

jochen-muc am 26 Apr 2022 15:10:03

Fazit ist jetzt welches ?

Also braucht er einen Booster oder nicht ?

andwein am 26 Apr 2022 16:12:50

jochen-muc hat geschrieben:Fazit ist jetzt welches ? Also braucht er einen Booster oder nicht ?

Wer, der TE??
Der braucht keinen Booster, Chassis Bj 2014, also kein intelligentes Generatormanagement. Lima (wenn Duc) leistet mindestens 120A und 100Ah Lithium wird damit gut geladen.
Hat Schaudt Trenn/Koppelrelais mit D+ Steuerung, also auch kein Rückstrom von Li in Startbatt
Einfach austauschen und gut is
Gruß Andreas

basste315 am 26 Apr 2022 16:24:30

andwein hat geschrieben:Wer, der TE??
Der braucht keinen Booster, Chassis Bj 2014, also kein intelligentes Generatormanagement.
Einfach austauschen und gut is
Gruß Andreas

Sag ich ja .... :wink: Trotzdem würde ich MESSEN !
Nur dem TE sollte schon wieder (mit falschen Argumenten) ein Booster aufgedrängt werden :mrgreen:

Helmut

ak75 am 26 Apr 2022 16:26:12

Tinduck hat geschrieben:Und ja, beim Motorstart nimmt der Anlasser auch einen Schluck aus der Aufbaubatterie - bisher hats aber keine Sicherung deswegen zerlegt (50-A-Sicherung an der Verbindung EBL-Starterbatterie). Man muss halt die passenden (begrenzenden) Kabelquerschnitte wählen als Aufbauhersteller, dann klappt das auch :D

Welcher Kabelquerschnitt ist da verbaut?

cinzano01 am 27 Apr 2022 09:02:56

Bei einer werksseits verbauten 50A-Sicherung dürften es 10mm² sein.

Tinduck am 27 Apr 2022 12:36:04

cinzano01 hat geschrieben:Bei einer werksseits verbauten 50A-Sicherung dürften es 10mm² sein.


Richtig.

bis denn,

Uwe

ak75 am 28 Apr 2022 17:58:55

Ich möchte den Thread nicht kapern, aber da mein Fall relativ ähnlich ist, hänge ich mich hier mal an.

Aktuell habe ich 2 AGM Batterien (Starter u. Versorgung), 380W Solar und eine Calira ESV (d.h. Trennrelais ist D+ und spannungsgesteuert).
In der Praxis sieht es so aus, dass tagsüber SB und VB meistens parallel geschaltet sind weil die Solaranlage lädt.
Die ESV lädt bei Landstromanschluß mit 27 Ampere. Die Lichtmaschine ist nicht intelligent und leistet (geschätzte) 90 Ampere.
Wechselrichter habe ich nicht, der Kaffee wird am Gasherd gekocht, Föhn brauche ich nicht und das Notebook läuft über DC/DC-Wandler.
Einen Ladebooster habe ich ebenfalls nicht, da ich nicht jeden Tag von einem Stellplatz zum anderen tingel sondern gerne mehrere Tage an einem Ort bleibe.
Mit der Solaranlage und meinem Strombedarf ist das auch überhaupt kein Problem.

Meine VB möchte ich nun durch LiFePO (100Ah) ersetzen, also AGM raus und LiFePO rein.
Da ich außer U=R*I und P=U*I nicht sehr viel über Elektrotechnik weiß, habe ich mir bisher auch keine Sorgen gemacht. (Ignorance is bliss!)
Nachdem ich aber hier einige Sachen durchgelesen habe bin ich ehrlich gesagt etwas verunsichert und es stellt sich mir die Frage ob das Wohnmobil beim ersten Startversuch nach Umbau nicht doch plötzlich in Flammen aufgehen wird.

Die Parallelschaltung SB <--> ESV <--> VB läuft lt. Verdrahtungsplan (nennt man den so?) über ein 6mm Kabel mit jeweils einer 40A Sicherung.
Bei den ganzen Strömen die hier angeblich fließen kommt mir das an der Stelle doch etwas sehr dünn vor.
Das Trennrelais wird aufgrund der hohen Spannung der LiFePO dauerhaft geschlossen sein, d.h. die Batterien sind immer parallel verbunden.

Deshalb meine Frage: Sollte mir vorsichtshalber ein 10er Pack 40 Ampere Streifensicherungen besorgen? :?

Tinduck am 28 Apr 2022 18:15:17

Das dünne Kabel könnte die Lösung deiner Befürchtungen sein - es ist mit 40 A korrekt abgesichert und wird den Strom von der Starter- zur Bordbatterie wahrscheinlich niedrig genug halten über den resultierenden Spannungsabfall (Kabeldurchmesser und -länge). Falls der Strom zu hoch für das Kabel wird, brennt die Sicherung durch.

Kauf dir 2 Ersatzsicherungen und probiers einfach aus. Schlimmstenfalls musst du einen Booster zur Strombegrenzung einbauen, aber wahrscheinlich klappts auch so.

Bei uns fliessen über ein 10 qmm Kabel mit 50er Sicherung 'nur' 30 A, wenn die LiFePo halbwegs entladen ist, und das auch nur für die ersten paar Sekunden, dann gehts langsam runter.

bis denn,

Uwe

ak75 am 28 Apr 2022 21:11:58

Tinduck hat geschrieben:Kauf dir 2 Ersatzsicherungen und probiers einfach aus.

Try and error.
Genau mein Lebensmotto! :mrgreen: :top:

frankkk am 28 Apr 2022 21:22:10

Genau so sehe ich das auch
Bloss in Deutsch heißst das da Versuch macht kluch
grüsse Frankkk

ak75 am 28 Apr 2022 21:47:54

frankkk hat geschrieben:Genau so sehe ich das auch
Bloss in Deutsch heißst das da Versuch macht kluch

Da hast du natürlich recht, der Sicherung wirds aber wahrscheinlich egal sein. 8)

Joerg71 am 01 Mai 2022 09:28:59

Hallo
Vielen Dank für Eure Zahlreichen Informationen. Ich habe in der Zwischenzeit den Akku bekommen und eingebaut. Verkabelung habe ich so gelassen. Am EBL stand der Schalter schon auf Blei/Gel, habe ich so gelassen. Die andere Schalterstellung wäre noch Blei- Säure gewesen. Hoffe alles richtig gemacht zu haben. Strom habe ich jedenfalls wieder.
Viele Grüße
Jörg

ak75 am 01 Mai 2022 14:33:04

Joerg71 hat geschrieben:Ich habe in der Zwischenzeit den Akku bekommen und eingebaut. Verkabelung habe ich so gelassen.

Kannst du vielleicht ab und zu mal einen Zwischenstandsbericht mit deinen Erfahrungen posten? :)
Das würde mir und natürlich auch anderen helfen.

Danke!

Ostseebaer am 01 Mai 2022 16:03:23

Moin,

Joerg71 hat geschrieben:Am EBL stand der Schalter schon auf Blei/Gel, habe ich so gelassen. Die andere Schalterstellung wäre noch Blei- Säure gewesen.

Ich habe jetzt nicht konkret nach deinem EBL 251 geschaut - aber Schaudt verwendet i. A. bei den EBL mit Säure/Gel-Wahlschalter bei Blei-Gel 8 h Konstantspannungsphase und bei Blei-Säure 1 h Konstantspannungsphase.
Die 8 h kann man verwenden, wenn man lange balancieren will/muss - aber ich würde sonst bei LiFePo4 im laufenden Betrieb die 1 h Konstantspannungsphase nehmen - also Blei-Säure.

Grüße
Georg

Joerg71 am 01 Mai 2022 18:22:03

ak75 hat geschrieben:Kannst du vielleicht ab und zu mal einen Zwischenstandsbericht mit deinen Erfahrungen posten? :)
Das würde mir und natürlich auch anderen helfen.


Ja kann ich gerne machen.

Grüße Jörg

basste315 am 01 Mai 2022 22:49:42

Ostseebaer hat geschrieben:Die 8 h kann man verwenden, wenn man lange balancieren will/muss - aber ich würde sonst bei LiFePo4 im laufenden Betrieb die 1 h Konstantspannungsphase nehmen - also Blei-Säure.
Georg

Sehe ich auch so, wenn der Akku gut balanciert ist, besser Blei-Säure Einstellung.

Helmut

Stocki333 am 02 Mai 2022 08:42:18

basste315 hat geschrieben:Sehe ich auch so, wenn der Akku gut balanciert ist, besser Blei-Säure Einstellung.

Ich möchte hier mal nachhacken.
Die Balancerzeit ist nicht nur abhängig, wie gut der Zellensatz ausbalanciert ist. Sondern wie er sich in der Praxis verhält.
Gut ausbalancierte Accus haben auch manchmal die Eigenschaft, das die Rückkehrdifferenz nach Last grösser ist.
Hat man alle Ladequellen aber auf kurze Erhaltungsladung. Passiert es unter Umständen, das sich der Effekt der Differenzen aufschaukelt. Irgandwann reicht die Zeit nicht mehr aus, das die kleine Balancerströme das nicht mehr ausgleichen können. Das Ende vom Lied kenne ich zur Genüge. Der Accu läuft aus dem Ruder.
Diese Aussage ist ein Erfahrungswert. Es gab hier im Forum schon Accus die Probleme hatten. Trotz korrekter BMS - EInstellung. Und trotzdem nicht so laufen, wie sie sollen.
Also sollte man die Differenzen anfangs beobachten. Und dann entscheiden, wie ich eine der Ladequellen konfigriere.
So geht man Problemen der Zukunft aus dem Weg. Den Im Praxisbetreieb sind ganz andere Verhältnisse von der Ladestruktur vorhanden. Betrifft vor allem die Freisteher.
Franz

basste315 am 02 Mai 2022 13:13:17

Stocki333 hat geschrieben:Hat man alle Ladequellen aber auf kurze Erhaltungsladung. Passiert es unter Umständen, das sich der Effekt der Differenzen aufschaukelt.
Franz

Hallo Franz, meinst du tatsächlich Erhaltungsspannung (13,4 -13,8 V) :?:

Oder meintest du, dass die kurze Konstantspannungsphase bei Blei-Säure (1 Stunde mit 14,3 -14,4 V) möglicherweise die Differenzen aufschaukelt und daher vielleicht die längere Konstantspannungsphase bei GEL (5-8 Stunden mit 14,3-14,4 V) besser wäre?

Bei mir funktioniert die kurze BLEI-Säure-Einstellung bestens, ich nutze aber selten den Netzlader, da überwiegend Solar den AKKU bei Laune hält.

Helmut

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