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Schaudt EB 630B LT 632B - Anzeige Ladekapazität Batterien


MLuebcke am 27 Mai 2022 18:47:26

Hallo in die Runde,

Ich habe folgendes Problem und würde mich über eine Lösung hier freuen.

Bei unserem LMC I 650 G sind die oben genannten Elemente verbaut. Dazu alles, was die Truma I-net auch mag: SDTBus 630 und Bus Konverter SCI 101 (für LMC)

Zudem auch eine Doppelsolaranlage… wie dem auch sei…

Seit nunmehr einer Woche sind wir unterwegs und die Kapazitätsanzeige im Bedienteil LT 632 B nimmt immer weiter ab obwohl der Landstrom als auch die Solaranlage die Batterien offensichtlich füllen.

Solar liefert konstant 13,8 Volt, Starter- und Bordbatterien haben jeweils 13,7 Volt Anliegen (Gem. Anzeige im Bedienteil) bei kurzfristigen Anschluss an den Landstrom, 14,1 Volt

Hat jemand eine Idee, warum dennoch die angezeigte Kapazität immer geringer wird? Sollten tatsächlich die beiden Bordbatterien nach knapp 3 Jahren hin sein?[album][/album]

Danke schon mal und Gruss aus dem Süden Frankreichs

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dietmardd am 27 Mai 2022 21:54:10

Solar liefert konstant 13,8 Volt


Manche Solarladegeräte brauchen ca. 15 V am Eingang, um die Batterien laden zu können. Wenn die Solarmodule weniger liefern, passiert dann nichts, d.h. die Batterien werden dann nicht geladen.

Manche Kombinationen Solarmodule - Solarladegeräte sind ungünstig, z.B. 12 V-Module und MPPT-Solarladegerät, da letztere eine höhere Spannung von den Solarmodulen benötigen als einfache Solarladegeräte. Besser ist es, wenn MPPT-Ladegeräte mit 24 V-Modulen kombiniert werden bzw. wenn man 2 12 V-Module in Reihe mit einem MPPT-Regler kombiniert.

Frage: Beziehen sich die 13,8 V auf den Eingang oder auf den Ausgang des Solarladegerätes?

dietmardd am 27 Mai 2022 22:22:45

Sollten tatsächlich die beiden Bordbatterien nach knapp 3 Jahren hin sein?


Ich vermute mal, es sind Bleibatterien.

Einfache Blei-Säure-Batterien haben eine häßliche Eigenschaft. Diese sind sehr empfindlich auf Stöße und Vibrationen. Ich habe schon 2 Stück nur 3 Jahre alte Blei-Säure-Batterien eingebüßt, eine in Frankreich und eine in Estland in der Pampa, natürlich immer Freitagsabend oder Sonnabend Früh, wenn alle Werkstätten und Batteriegeschäfte zu sind und bis zum Montag zu bleiben. Im Baltikum gab es damals viele nicht asphaltierte Pisten, die oft eine Waschbrettoberfläche hatten. Das ist absolutes Gift für Blei-Säure-Batterien.

Wenn schon Bleibatterien, dann lieber die etwas teureren Gel- oder AGM-Batterien. Diese haben keine flüssige Schwefelsäure als Elektrolyt, so daß die Beschichtung der Bleiplatten nicht so schnell bei Stößen und Vibrationen abfällt, so daß die Batterie nicht so schnell geschädigt wird.

Eine weitere häßliche Eigenschaft von Blei-Säure-Batterien ist, daß man öfters den Säurestand prüfen sollte. Ist dieser auf unter dem oberen Rand der Bleiplatten gefallen, dann ist die Batterie auf immer geschädigt.

Wer also eine Blei-Säure-Batterie ersetzen muß, sollte lieber die teurere AGM-Batterie einbauen. Die hält mindestens doppelt so lange. Außerdem sind diese wartungsfrei, d.h. der Säurestand muß nicht andauernd kontrolliert und aufgefüllt werden.

Leider ist es so, daß selbst Premiumhersteller aus Kostengründen nur billige Blei-Säure-Batterien einbauen. Zum Teil werden diese im Aufbau mit LiFePO4-Batterien kombiniert. Wenn dann nach wenigen Jahren die Bleibatterie ausfällt, gehen auch die Li-Batterien kaputt.

Nun gibt es einen Trick, wie man die Lebensdauer von Blei-Batterien erheblich verlängern kann. Man setzt den Bleiakku auf eine dickere nicht zu harte Gummimatte und polstert so auch die Seiten bzw. Befestigungen ab. Dadurch werden die Stöße und Vibrationen, die die Bleibatterie erreichen, deutlich abgeschwächt.

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Navigatore am 27 Mai 2022 22:43:59

dietmardd hat geschrieben:Einfache Blei-Säure-Batterien haben eine häßliche Eigenschaft. Diese sind sehr empfindlich auf Stöße und Vibrationen. Ich habe schon 2 Stück nur 3 Jahre alte Blei-Säure-Batterien eingebüßt ....

Im Ernst? Ganze Generationen von Fahrzeugen sind bis heute mit einfachen Blei/Säure unterwegs. Sogar in Gleitbooten kamen sie noch bis in die späten 80er verbreitet zum Einsatz. Dort gibt es beim ständigen Aufsetzen auf die Wasseroberfläche Schläge, die unsere Womo-Weißware nicht verkraften würde, ohne auseinanderzufallen

Bei unserem alten Eura waren 25 Jahre nur Bleibatterien verbaut. Der letzte Satz war bereits 12 Jahre alt, als wir im vergangenen Jahr unser Schätzchen damit verkauft haben.
In unserem Kleinen aus Zuffenhausen von 2009 mit seinem brettharten Fahrwerk von Techart habe ich die Starterbatterie auch noch nicht wechseln lassen müssen.

Die "Stöße", die in einem Wohnmobil entstehen können, sind garantiert nicht die Ursache für einen frühen Batterietod einer Blei/Säure nach 2 oder 3 Jahren.

andwein am 28 Mai 2022 10:17:15

dietmardd hat geschrieben:..........Einfache Blei-Säure-Batterien haben eine häßliche Eigenschaft. Diese sind sehr empfindlich auf Stöße und Vibrationen. Ich habe schon 2 Stück nur 3 Jahre alte Blei-Säure-Batterien eingebüßt

Wenn man die falschen Batterien für den Einsatzzweck kauft und diese auch vielleicht noch falsch lädt gibt es "Bleischlamm" am Boden. Wird dann zu stark geschüttelt gibt es einen Zellenschluss und das Ding ist kaputt.
Also AGM oder Gel dann passiert das nicht, und wenn schon Blei-Säure dann "Versorgerbatterie" und keine Starterbatterie. Versorgerbatt sind stabiler aufgebaut.
Gruß Andreas

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