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Grundsätzlicher Nachteil bei Mobilen 8m ? 1, 2


Traveltante am 20 Jul 2022 13:10:21

Hallo Zusammen,

wir stehen gerade vor einer Kaufentscheidung zwischen einem Forster 699 und einem Forster 745.
Hatten das 699 teilintegriert und das 699 Alkovenmodell schon in Urlauben (Deutschland, Skandinavien) getestet.
Wir haben die Option auf das 745.
Wir brauchen einen 4er Fahrradträger, welcher die Länge auf 7,60 bzw 8,20 erhöhen würde. Manche Fähren und Stellplätze sind teurer wenn man >8m ist - das ist klar.

Meine Frage: Gibt es Erfahrungen welche grundsätzlich von Längen >8m abraten würde (z.B. Erfahrungen der schwierigen Befahrbarkeit von Straßen in Italien/Spanien/Kroatien) oder ist das eben eine persönliche Entscheidung. Welchem Modell würdet Ihr den Vorzug geben?

Ach so: die 47cm mehr Länge scheinen von einer getrennten Dusche zu kommen.

Schon mal Danke im vorab!

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babenhausen am 20 Jul 2022 13:40:30

Traveltante hat geschrieben:
Meine Frage: Gibt es Erfahrungen welche grundsätzlich von Längen >8m abraten würde (z.B. Erfahrungen der schwierigen Befahrbarkeit von Straßen in Italien/Spanien/Kroatien) oder ist das eben eine persönliche Entscheidung. Welchem Modell würdet Ihr den Vorzug geben?


Schon mal Danke im vorab!


Es gibt nur sehr sehr wenige Strecken die für Fahrzeuge über 8 Meter gesperrt sind,mir ist noch keine untergekommen welche sich nicht umgehen lassen würde.
Hauptsächlich ist es eine Frage der fahrerischen Erfahrung mit solch langen Fahrzeugen um zu gehen,besonders rückwärts einparken auf engen CP oder Stellpätzen oder auch in engeren Städtchen auch abbiegen ohne mit dem Hinterrad den Bordstein zu schrammen oder bei langem Überhang das ausschwenken zu unterschätzen .Sonst aber Stressfrei und man hat einfach Platz in der Kiste :-D

Luppo am 20 Jul 2022 13:43:19

Servus,

Wir haben einen Just 90 mit 7.40 m plus Radträger, Länge über alles 7,90 m. Problematisch ist der relativ langer Überhang nach der Hinterachse.
Auf geraden Strecken fährt er sich nicht anders als kürzeres Wohnmobil, auch enge Durchfahren sind kein Problem.
Beim Einschlagen muss man tatsächlich besonders aufpassen. Mit dem Überhang bleibt man leicht irgendwo hängen. Typische Situationen sind Abbiegespuren mit Radfahrern, Abfahrt nahe einer Mauer/Wand oder Rangieren auf dem Platz.
Im Zweifelsfalle vielleicht besser einweisen lassen, wenn es möglich ist.

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mafrige am 20 Jul 2022 13:51:34

Hallo Traveltante,

also Einschränkungen wegen der Länge von 8m gibt es auf alten Campingplätzen, die es aber wenige gibt.
Es gibt immer mehr große Reisemobile mit bis zu 12m und in den Camping-/Stellplatzführern steht meist die mögliche Länge drin.
Ein anderes Problem gibt es mit dem Gewicht, in Bezug auf die 3,5 t Grenze (Maut, Führerschein ...)
Wir selbst haben ein Forster 699 EB und schaffen die < 3,5 t Grenze gerade eben mit bis zu 3 Personen (Enkelin) :lol:
Das dürfte aber mit 7,49 m und 4 Fahrrädern nicht mehr möglich sein, achtet auf maximale Gewichtserhöhung in Richtung 3,8 t, alles was möglich ist und lasst euch das schriftlich bestätigen!

BiggiK am 20 Jul 2022 15:18:12

Wenn ihr an 7,40 m noch hinten 4 Räder anhängt und die Garage einräumt, seid ihr 100 prozentig überladen und die hintere achslachst kann unmöglich eingehalten werden mit dem light Fahrwerk. Die Hebelkraft darf man nicht unterschätzen, die die Fahrräder auf die Hinterachse bringen. Daher Finger weg mit dem Fahrzeug und 3,5 Tonnen zzgG, das geht nicht. Und wenn euch der Verkäufer was anderes erzählt, dann lasst euch das schriftlich in den Kaufvertrag schreiben. Ansonsten erlebt ihr beim ersten Wiegen euer blaues Wunder
Gruß Birgit

BiggiK am 20 Jul 2022 15:22:04

Die Frage die sich stellt, braucht ihr denn die getrennte Dusche überhaupt? Wenn 4 Personen reisen und alle im mobil die Toilette und die Dusche nutzen, müsst ihr jeden Tag entsorgen. Also steht ihr entweder auf einem Stellplatz oder Campingplatz. Und wenn ich sowieso auf dem Campingplatz stehe, dann nutze ich auch dort die Dusche. So mache ich es jedenfalls. Daher wäre eine separate Dusche für meine Anwendung überflüssig. Das ist aber eine persönliche Sache und da müsst ihr euch einfach drüber Gedanken machen, ob das für euch überhaupt wichtig ist.
Gruß Birgit

Ruedi1952 am 20 Jul 2022 15:37:50

Das 8m kein Problem sind und nur alte CP und Stellplätze so sind stimmt so nicht.
Meistens haben die aber auch Plätze für lange Fahrzeuge. Man kann sich dann nur nicht groß die Plätze aussuchen muss dann die vorgesehenen Plätze nehmen.
Mit dem Überhang sage ich mal das Stichwort Hebelgesetz hat bestimmt jeder in der Schule gehabt, ansonsten Google befragen.
Beispiel unser Bagger konnte mit kürzesten Arm und steilster Auslage 20 to heben. Mit längsten 45 m Arm und steilster Auslage 500 kg.

xenio am 20 Jul 2022 15:47:04

Lange tiefe Überhänge sind auch ein Problem, wenn man z.B. an Pässen die Straße verlässt um auf den ausgefahrenen Flächen daneben zu parken. Man setzt leicht auf

HerrKalle am 20 Jul 2022 15:54:09

xenio hat geschrieben:Lange tiefe Überhänge sind auch ein Problem, wenn man z.B. an Pässen die Straße verlässt um auf den ausgefahrenen Flächen daneben zu parken. Man setzt leicht auf


Muß man halt langsam und möglichst schräg fahren.

MilesandMore am 20 Jul 2022 15:55:08

Wir haben 7,4m und das ist auf den CPs schon nicht einfach.
Am Idrosee standen wir vorne am Wasser da musste ich aber zirkeln und es ging gerade noch so.
Und bedenken das die Zufahrten zu den Stellplätzen schmal sind und oft mit Bäumen mit 8m wird das dann schon oft eng.



Klar gibt es grössere Plätze aber die sind nicht immer an den schönsten Stellen.
8m wäre mir zu lang.

Zumal die 8m Mobile die ich kenne haben nichts an Wohnfunktion mehr als mein 7,4m Mobil.
Dinette, Kueche, separate Dusche und Toilette, Betten.

Länger und schwerer geht immer aber die Möglichkeiten und die vielzitierte Freiheit wird dann weniger.

Beste Gruesse Bernd

rkopka am 20 Jul 2022 15:58:04

Ruedi1952 hat geschrieben:Das 8m kein Problem sind und nur alte CP und Stellplätze so sind stimmt so nicht.
Meistens haben die aber auch Plätze für lange Fahrzeuge. Man kann sich dann nur nicht groß die Plätze aussuchen muss dann die vorgesehenen Plätze nehmen.

Das gilt auch für CP, die in grundsätzlich engen Bedingungen liegen. Z.B. Gardasee Norden oder auch viele an der Kroatischen (Steil-)Küste. Neben den horizontalen Einschränkungen kommen da noch die vertikalen dazu. Wenn ich von einem schrägen Weg auf die horizontale Parzelle einbiege, wird der Überhang schnell zum Problem. Ich hab da schon mit 6,7m teils ganz schön rangieren müssen.

RK

Rockerbox am 20 Jul 2022 16:00:18

Die TE spricht mE aber von einem Mobil mit 7,45 Länge, nur durch den Fahrradträger werden es über 8 m. Wir sind mit unserem vergleichbaren T447 mit 7,40 bis dato überall hin gekommen, egal ob quer durch Schottland, in Kroatien, in der Toskana oder sonst wo. Die Gewichtsfrage sollte man natürlich im Auge behalten, aber die Länge sollte kein großes Problem darstellen.

HerrKalle am 20 Jul 2022 16:04:22

Was mir nicht recht einleuchtet ist, das ich häufig Fahrzeuge mit einer größeren Garage sehe, die am Heck einen Fahrradträger montiert haben. Ich verstehe es nicht. Die Fahrräder sind doch in der Garage viel geschützter.

rkopka am 20 Jul 2022 16:11:51

HerrKalle hat geschrieben:Was mir nicht recht einleuchtet ist, das ich häufig Fahrzeuge mit einer größeren Garage sehe, die am Heck einen Fahrradträger montiert haben. Ich verstehe es nicht. Die Fahrräder sind doch in der Garage viel geschützter.

Aber dort sind vielleicht ein Schlauchboot, der Außenborder, Gartenstühle und Tisch, der große Gasgrill, die Tauchausrüstung, die Schuhsammlung der Frau :-).

RK

Lancelot am 20 Jul 2022 16:30:12

rkopka hat geschrieben: Aber dort sind vielleicht ein Schlauchboot, der Außenborder, Gartenstühle und Tisch, der große Gasgrill, die Tauchausrüstung, die Schuhsammlung der Frau :-) ...

... oder ein Roller oder sonstwas ... dann muß eben "der Rest" auswandern auf den Heckträger :razz:

Wir sind 7,95 m plus 0,60 m Heckbühne = 8,55 m lang.
Kann mich nicht erinnern, mal irgendwo nicht gepaßt zu haben. Ja, manchmal wird´s ein bissi eng ...
aber irgendwie hat´s noch immer gepaßt, auf den Bergen genauso wie auf engen Küstenstraßen.
Probleme seh ich da gar keine .. :)

rkopka am 20 Jul 2022 16:41:46

Lancelot hat geschrieben:8,55 m lang.
Kann mich nicht erinnern, mal irgendwo nicht gepaßt zu haben. Ja, manchmal wird´s ein bissi eng ...
aber irgendwie hat´s noch immer gepaßt, auf den Bergen genauso wie auf engen Küstenstraßen.
Probleme seh ich da gar keine .. :)

Natürlich paßt sich auch die Wahrnehmung an. Mit der Zeit wird man gewissen Plätze oder Straßen gar nicht mehr wahrnehmen, weil man weiß, daß es zu eng ist. Falls man sich irrt, bleibt das ins Hirn eingebrannt :-).

RK

dietmardd am 20 Jul 2022 16:59:35

Es gab schon mal Probleme mit der Länge in Italien, insbesondere an steilen Küsten auf den Straßen in einen Küstenort. Dort stand ein Schild mit einer Längenbegrenzung auf 7 m und unser damaliges Womo hatte 6,99 m. Im Glauben, daß die Längenbegrenzung eine "Sicherheit" beinhaltete, sind wir herunter gefahren und in einer engen Kurve ging es trotz großer Umsicht nicht herum. Links Felsen und rechts Steinmauer und dahinter Abgrund, d.h. man konnte den oft vorhandenen Seitenstreifen nicht nutzen, da nicht vorhanden. Das Hauptproblem war aber nicht die Kurve, sondern die meist unvernünftigen italienischen Autofahrer. Rücksicht wie in D oder Nordeuropa gibt es nicht. Andere Autos sind hinten und vorn ganz nah aufgefahren und schnell war hinten und vorn eine Schlange. Dadurch konnte man mit dem Womo nicht etwas rangieren. Was hilft dann? Keine Hektik machen. Das machen schon die Italiener. Also ganz gemütlich Kaffee kochen. Irgendwann regen sich die Italiener wieder ab und machen etwas Platz zu Rangieren um die Kurve herum. Erschwerend war, daß die Frau nicht Aussteigen konnte, da durch die Nähe der Mauer die Tür nicht aufging.

Solche Situationen haben wir in Italien allein auf einer Fahrt 4 oder 5 mal erlebt.

Kritisch sind in Italien:

- die einzige Fernverkehrsstraße in Nord-Süd auf der Adriaseite, vor allem Breite zwischen den Häusern und Durchfahrtshöhe durch Brücken
- Süditalien mehrfach
- besagte Steilküsten mit Orten am Hang oder an der Küste
- eine Straße zu einer bekannten Ausgrabungsstätte

In anderen Ländern und in Italien in der Toskana und Umbrien hatten wir keine Probleme mit einer Womo-Länge bis 8 m.

Kritisch ist es in Nordirland auf einigen Touristenstraßen. Die sind z.T. nicht viel breiter als ein Womo und rechts und links sind Mauern. Und es gibt noch Gegenverkehr.

Fazit: Bei einem Womo ist ein Camper- oder LKW-Navi hilfreich, wenngleich im Einzelfall auch dieses nicht immer nutzt - und da auch vorwiegend in Italien, wo die Straßen teilweise schlampig digitalisiert worden sind.

kunibertk am 20 Jul 2022 17:23:37

dietmardd hat geschrieben:... und in einer engen Kurve ging es trotz großer Umsicht nicht herum.


Das hatten wir allerdings auch mit einem 5,99m Kastenwagen in L'Aquila in einer Einbahnstraße. Und bei einer Po-Brücke, die nur bis 2,10m freigegeben war, haben wir so gerade um Haaresbreite durchgepasst. Die Spiegel waren dabei oberhalb der eigentlichen Engstelle. In Italien nehme ich solche Beschränkungen sehr ernst.

hampshire am 20 Jul 2022 17:58:25

dietmardd hat geschrieben:Das Hauptproblem war aber nicht die Kurve, sondern die meist unvernünftigen italienischen Autofahrer. Rücksicht wie in D oder Nordeuropa gibt es nicht.

Das ist lustig. Die Italiener haben vermutlich Dich als unvernünftig und rücksichtslos wahrgenommen - mit so einem Dickschiff die engsten Straßen probieren. Ja, gesperrt über 7m und Du hattest 6,99m - das wäre dann wieder die deutsche Sicht.

Ich sehe lediglich Zuladung, Achslast und Gestaltung des sehr langen Überhangs als Aspekte, die eine nähere Betrachtung lohnen. Dass Dir "etwas mehr Auto hinterherrollt" wirst Du nur selten merken. Zum Parken in üblichen Bereichen sind beide von Dir genannten Längen eh zu lang.

babenhausen am 20 Jul 2022 18:55:55

Dort stand ein Schild mit einer Längenbegrenzung auf 7 m und unser damaliges Womo hatte 6,99 m. Im Glauben, daß die Längenbegrenzung eine "Sicherheit" beinhaltete, sind wir herunter gefahren und in einer engen Kurve ging es trotz großer Umsicht nicht herum.


Bei solch engen Strecken wird meiner Erfahrung nach nicht nur für deutsche Touristen sondern auch für ortsunkundige Italiener mit Lieferfahrzeugen/Wohnmobilen im Vorfeld ein Schild mit Umleitungsempfehlung aufgestellt um solche Probleme zu vermeiden.Man muss eben darauf achten und ggf respektieren.

jack17de am 20 Jul 2022 19:00:43

Hallo Traveltante,

mach Dir nicht so viele Gedanken, wir sind samt Rollerbühne mit 8,30m unterwegs und sind bisher noch überall hingekommen (Süditalien, Kroatien, Spanien, Frankreich) wo wir wollten.

Aufpassen muss man halt beim Rangieren mit den 2,60m Überhang und 3,30 Höhe.
Weiterhin bei steileren Rampen, da setzt gerne mal die Anhängerkupplung auf. Ist aber alles kein Ding.
MIt der Zeit bekommt man einen Blick dafür wo man reinfährt und wo besser nicht...

Viele Grüsse Andi

DonCarlos1962 am 20 Jul 2022 19:18:15

Ich sehe zwei Nachteile:

Zuerst das Gewicht. Ok, dagegen lässt sich ja etwas machen. Auflasten sollte ja möglich sein, vielleicht.
Denn was hilft die Erhöhung des zulässigen Gesamtgewicht, wenn trotzdem, durch den langen Überhang, die Hinterachslast überschritten ist?
Physik lässt sich eben nicht Verar.......

Das Zweite ist der Überhang nach der Hinterachse. Die Gesamtlänge ist vielleicht gar nicht so entscheidend.
Insbesondere, da man über die Spiegel die angehängten Fahrräder nicht sieht und trotzdem im Gedächtnis halten muss, selbst wenn man nur um enge Kurven fährt.

Bei einem langen WoMo sieht man wenigstens die gesamte Fahrzeuglänge im Spiegel.

(Ich habe einen Nachbarn, der sogar schon mit Fahrrädern auf dem PKW-Dach in die Garage gefahren ist.... :lol: )


Also, never say never!

LG Carsten

Jagstcamp-Widdern am 20 Jul 2022 19:41:27

wir sind nachbarn :?: :mrgreen:

allesbleibtgut
hartmut

Gast am 21 Jul 2022 07:14:22

Zur Länge über 8m: Wir fahren nach bisher 7,10m jetzt mit knapp 9m herum. Eine Platzproblem gab es jetzt einmal, da wollten wir auf einen Campingplatz in LUX, der aber für so ein großes Mobil nicht eingerichtet war. Sind wir eben auf einen anderen Platz gefahren. Stellplätze, die wir in der Regel anfahren, hatten immer ausreichend Platz.

Fahren und Rangieren: Beim Fahren acht es keinen Unterschied, ob Du 7, 8 oder 9m lang bist, solange es gerade aus geht. Selbst in Kurven ist es kein Problem, da spielt der Radstand dann de entscheidende Rolle. Aber auch enge Passkehren haben wir problemlos fahren können.

Der einzig ehrliche Nachteil ist der lange Überhang, bei uns fast 3m. Hier muss man einfach mehr aufpassen wie bei einem Mobil, welches nur 1m hinten überragt. Dank Luftfederung an der Hinterachse kann ich das Heck hinten hochpumpen, wenn man z.B. eine Rampe hochfahren muss. Irgendwann ist aber auch hier eine Grenze erreicht, bis jetzt aber noch nicht vorgekommen.

Zumal die 8m Mobile die ich kenne haben nichts an Wohnfunktion mehr als mein 7,4m Mobil.
Dinette, Kueche, separate Dusche und Toilette, Betten.


Ja, unser Womo hat sicherlich nicht mehr davon. Aber alles eben etwas größer und mit mehr Platz, und das war uns wichtig.

Gruß Axel

Russel am 21 Jul 2022 10:19:56

Das liegt alles am fahrerischen Können und Mut des Fahrer. 7,5m oder 8m ist doch vernachlässigbar.

Ich fahre mit 8,8m auf Plätze da schwitzen manche KaWa Fahrer.
Entscheidender ist meiner Meinung nach die Höhe durch Bäume oder Äste, hier komm ich öfter an die Grenzen.
Vom Prinzip gewöhnt man sich dran, evtl. muss ich einmal mehr korrigieren wo andere in einem Zug hin fahren.
Mehr Ruhe, langsam und im Zweifel einer der draußen mal schaut dann klappt’s fast immer.

Bis 6m ist für mich wie ein PKW, alles drüber braucht Übung, bis 10m denke ich ist es als Normalo locker fahrbar.

Traveltante am 21 Jul 2022 10:44:44

Hallo Zusammen,

erst mal vielen lieben Dank für Eure Rückmeldungen - leider kann ich Euch (noch) nicht einzeln bewerten da ich den Premiumzugang nicht habe. Darum ein allgemeines fettes DANKE :)

Ja, ich hab "nur" Erfahrungen mit 7,5m Länge (und Bordsteinen) und den daraus resultierenden Hebeln. Interessant wird vielleicht auch die seitliche Windlast sein, aber gut, da hatte ich mit dem 3,2m Alkoven auch kein Problem. Man/frau sollte eben wissen mit welchen Abmessungen man unterwegs ist. Ich denke, es ist bei mir Gewöhnungssache und die Routine kommt mit dem Fahren.
Die "Italiener" sind ein Völkchen für sich aber da es praktisch ein "Heimaturlaub" ist, sollten wir das gestenreich und sprachlich hin bekommen :D

Wichtig finde ich den Hinweis mit der Gesamtlast von 3,8t - bei meinem Führerschein machbar aber unser Nachwuchs müsste dann einen Extraschein machen (aber wer weiß wie sich die Regelungen in den nächsten Jahren noch ändern)... der Unterschied der beiden Modelle würde bei einer Differenz von 20Kilo liegen (bezogen auf die Herstellerangaben - aber wir werden mal selber wiegen gehen) und die Höhendifferenz liegt bei den entscheidenden 22cm (Alkoven 3,2m, Teilintegriert 2,98m).

Vielen Dank!

Teamavanti am 21 Jul 2022 11:16:17

Hallo Traveltante,

das fahren seh ich auch nicht als Problem. Aber die Auswahl an CP wo über 7 Meter drauf passen ist in Italien am Meer z.T. gering. Du kannst ja mal ein paar Plätze anfragen ob Sie 8 Meter+ aufnehmen können.

Gruß Andi

babenhausen am 21 Jul 2022 11:34:26

Traveltante hat geschrieben:Hallo Zusammen,

erst mal vielen lieben Dank für Eure Rückmeldungen -
Wichtig finde ich den Hinweis mit der Gesamtlast von 3,8t - bei meinem Führerschein machbar aber unser Nachwuchs müsste dann einen Extraschein machen

Vielen Dank!


Bei einer Länge von um 8 Metern halte ich selbst 3,8 To für äußerst ambitioniert.Ich bin mit 4,5 to und etwa 8,5 Metern unterwegs das ist für uns gerade ausreichend mit Wasser,Sprit und was alles sonst mitreist,denn du wirst schnell lernen, es sammelt sich einiges an im Fahrzeug wenn genügend Platz vorhanden :oops:

huskimarc am 21 Jul 2022 11:35:53

so ist es, unser t447 hat auch die länge und die 4,25t reizen wir immer gut aus, bzw bin am auflasten auf 4,5t bzw nächstes jahr eintragen lassen..

Birdman am 21 Jul 2022 11:49:35

Teamavanti hat geschrieben:... Aber die Auswahl an CP wo über 7 Meter drauf passen ist in Italien am Meer z.T. gering. Du kannst ja mal ein paar Plätze anfragen ob Sie 8 Meter+ aufnehmen können.

Wir sind öfter in Italien, auch direkt am Meer. In den letzten 8 Jahren haben wir nur einmal wegen unserer Länge von 8,29m keinen Platz bekommen, weil es dort der allerletzte freie Platz war und selbst ein <7m-Mobil dort nicht richtig draufgepasst hätte. Die Plätze sind dort in den letzten 2 Jahren im Sommer alle megavoll, aber das betrifft auch kürzere Mobile.

Russel am 21 Jul 2022 11:51:17

Teamavanti hat geschrieben:Hallo Traveltante,

das fahren seh ich auch nicht als Problem. Aber die Auswahl an CP wo über 7 Meter drauf passen ist in Italien am Meer z.T. gering. Du kannst ja mal ein paar Plätze anfragen ob Sie 8 Meter+ aufnehmen können.

Gruß Andi



Gefühlt kann ich dir da 100 nennen. Natürlich ist es mit dem KaWa einfacher mit dem Rangieren, geht aber auch mit 8m.

Wieviele sind 7,5m und haben 60cm Fahrrad hinten dran?

huohler am 21 Jul 2022 12:00:43

Russel hat geschrieben:Wieviele sind 7,5m und haben 60cm Fahrrad hinten dran?


Die Fahrräder kann man aber zum Rangieren abnehmen. Ob 7,5m + 60cm oder 8m Fahrzeug ist schon ein Unterschied.
Deshalb sehe ich die Länge bei der TE nicht so dramatisch.
Das Gewicht halte ich für viel problematischer. Reisefertig werden es mehr als "nur" 100kg zu viel auf der Hinterachse sein.

Hubert

Ruedi1952 am 21 Jul 2022 12:22:44

Ein einseitiger Hebel ist im Gleichgewicht, wenn die Summe der Produkte F ⋅ a aller wirkenden Kräfte gleich null ist. Das Produkt aus Kraft und Hebelarm wird auch als Drehmoment bezeichnet: M = F ⋅ a
Einfach hebelgesetz einseitiger Arm googeln.
Ein längeres Wohnmobil hat auf der einen Seite Vorteile auf der anderen Seite Nachteile.
Für mich käme der lange Überhang hinten nicht in Frage. Wir haben schon gelegentlich mit der Heckgarage bei unserem 6 m Womo aufgesetzt.
Da muss aber jeder seine Priorität selber setzen.
Ich habe früher Schwertransporte mit über 100 to gemacht jetzt freue ich mich mit unserer kleinen Kiste überall hinzukommen.

Russel am 21 Jul 2022 12:30:00

huohler hat geschrieben:Die Fahrräder kann man aber zum Rangieren abnehmen. Ob 7,5m + 60cm oder 8m Fahrzeug ist schon ein Unterschied.
Deshalb sehe ich die Länge bei der TE nicht so dramatisch.
Das Gewicht halte ich für viel problematischer. Reisefertig werden es mehr als "nur" 100kg zu viel auf der Hinterachse sein.

Hubert


Hier ging’s um die Länge nicht ums Gewicht?
Das stört beim Fahren und rangieren nicht oder?

mv4 am 21 Jul 2022 12:54:17

der Grundsätzliche Nachteil ist einfach der, .... wo ich mit einen kürzeren gerade noch so durchfahren kann um die Ecke komme oder auch mal fix wenden kann ...oder einen Parkplatz finde, geht das mit dem größeren Mobil eben nicht...

wer was anderes erzählt träumt....ich lade dazu gerne zu einer Rundfahrt in italia ein. :ja:

huohler am 21 Jul 2022 12:58:21

huohler hat geschrieben:Die Fahrräder kann man aber zum Rangieren abnehmen. Ob 7,5m + 60cm oder 8m Fahrzeug ist schon ein Unterschied.
Deshalb sehe ich die Länge bei der TE nicht so dramatisch.
Das Gewicht halte ich für viel problematischer. Reisefertig werden es mehr als "nur" 100kg zu viel auf der Hinterachse sein.

Hubert

Russel hat geschrieben:Hier ging’s um die Länge nicht ums Gewicht?
Das stört beim Fahren und rangieren nicht oder?


Natürlich spielt das Gewicht auch beim Fahren eine Rolle, wenn auch nicht so wesentlich.
Aber wenn nebenbei erwähnt wird dass man mit 3,5t auskommen möchte - dann geht es auch ums Gewicht!

Hubert

rkopka am 21 Jul 2022 13:03:41

mv4 hat geschrieben:der Grundsätzliche Nachteil ist einfach der, .... wo ich mit einen kürzeren gerade noch so durchfahren kann um die Ecke komme oder auch mal fix wenden kann ...oder einen Parkplatz finde, geht das mit dem größeren Mobil eben nicht...

wer was anderes erzählt träumt....ich lade dazu gerne zu einer Rundfahrt in italia ein. :ja:

Oder HR oder Wales...
Wer sagt, er kommt ÜBERALL hin mit 8m, lügt. Wenn er sagt, er kommt überall hin, wo er hin will, ist das was anderes. Wobei hinkommen und dort auch stehen können noch einen Unterschied machen. Ein längeres Fahrzeug hat unabhängig vom Fahrer immer mehr Einschränkungen. Ob die für die Route und die Ziele relevant sind, muß jeder selber rausfinden. Und ob die Einschränkungen etwas sind, das einen stört. Meiner hat "nur" 6,7m und ich möchte als nächstes (irgendwann) eher noch einen kürzeren, weil es die Möglichkeiten erweitert.

Beim Gewicht gehts eher ums Dürfen, nicht ums Können.

RK

Kuhtreiber am 21 Jul 2022 13:05:32

huohler hat geschrieben:Natürlich spielt das Gewicht auch beim Fahren eine Rolle, wenn auch nicht so wesentlich.
Aber wenn nebenbei erwähnt wird dass man mit 3,5t auskommen möchte - dann geht es auch ums Gewicht!

Hubert


Spätestens wenn dich die Polizei rauswinkt spielt das Gewicht eine sehr große Rolle. Und sie kontrollieren halt lieber große als kleine Fahrzeuge, denn sie wissen auch was da läuft :D

babenhausen am 21 Jul 2022 13:18:09

huohler hat geschrieben:

Natürlich spielt das Gewicht auch beim Fahren eine Rolle, wenn auch nicht so wesentlich.
Aber wenn nebenbei erwähnt wird dass man mit 3,5t auskommen möchte - dann geht es auch ums Gewicht!

Hubert


Bei 3,5to und to 7,5 Metern Länge zuzüglich Heckträger würde ich die Idee still und leise beerdigen,denn realistisch betrachtet ist das kaum machbar.
Jeder Zentimeter mehr Fahrzeuglänge ist eben auch mit einer Zunahme an Fahrzeugewicht verbunden,

Rockerbox am 21 Jul 2022 13:20:42

rkopka hat geschrieben:
Wer sagt, er kommt ÜBERALL hin mit 8m, lügt.


Und wer sagt, er kommt z.B mit 5,99 m ÜBERALL hin, der lügt genauso. Was sollen solche Spitzfindigkeiten? Dass ein Mobil mit 7,40 mehr Platz braucht als ein 5,99 Kastenwagen ist wohl sebstredend. Aber damit zwangsläufig beispielsweise Schottland oder Kroatien oder Cinque Terre als "unfahrbar" zu definieren ist schlicht und ergreifend pauschal und falsch.

Hat vielleicht auch neben dem "Wollen" auch was mit dem "Können" zu tun.

Wir haben vor unserem letzten Urlaub auf Cres wahre Horrorgeschichten über die Zufahrt zu den Parzellen am Camp Slatina gelesen, "sooo steil, sooo eng, soo wasweisichnochalles ....."
Wir hatten mit 7,40 kein Problem, auf unsere Parzelle in zweiter Reihe zu kommen, da fährt man eben langsam und mit Bedacht und kennt sein Mobil. Und wir waren nicht mal das längste Mobil auf dem Platz.

Russel am 21 Jul 2022 13:24:58

huohler hat geschrieben:Natürlich spielt das Gewicht auch beim Fahren eine Rolle, wenn auch nicht so wesentlich.
Aber wenn nebenbei erwähnt wird dass man mit 3,5t auskommen möchte - dann geht es auch ums Gewicht!

Hubert


OK, im ersten Thread ging’s um Einschränkungen der Plätze bei 8m.
Natürlich ändert das Gewicht das Fahrverhalten, je schwerer desto besser m.M. nach.

Natürlich gibt es Plätze die von einem T6 zu erreichen sind und von einem 12m Liner nicht mehr, wir reden aber von 7 zu 8m, hier ist der Unterschied doch marginal.
War erst auf einem Platz in Italien, mini und alles sehr eng. Ich war mit Abstand der „Größte“ auf dem Platz, war alles spannend aber ging.
Natürlich gibt es physikalische Grenzen, die sind aber nicht die Regel und ich habe die noch nie erreicht.

rkopka am 21 Jul 2022 13:47:48

Russel hat geschrieben:Natürlich gibt es physikalische Grenzen, die sind aber nicht die Regel und ich habe die noch nie erreicht.

Die sind immer die Regel :-).

rkopka hat geschrieben:Wer sagt, er kommt ÜBERALL hin mit 8m, lügt.
Rockerbox hat geschrieben:Und wer sagt, er kommt z.B mit 5,99 m ÜBERALL hin, der lügt genauso. Was sollen solche Spitzfindigkeiten?

Stimmt. Auch mit 5m gibts wieder andere Grenzen. Aber oft genug liest man solche Verallgemeinerungen. Und jedem sollte klar sein, daß es Grenzen gibt.

Aber damit zwangsläufig beispielsweise Schottland oder Kroatien oder Cinque Terre als "unfahrbar" zu definieren ist schlicht und ergreifend pauschal und falsch.

Es ging um die andere Grenze. Oft wird gesagt da und dort kommst du überall hin mit 8m. Und gerade die angesprochenen Gegenden sind Beispiele, wo es eben nicht so ist. Wobei Schottland tatsächlich nicht so kritisch ist. Natürlich kann man dort (hin)fahren. Aber man muß akzeptieren, daß man Einschränkungen hat. Ein Ort nördlich von Rom am Meer und am Hang hatte sogar ein komplettes Womoverbot. Und das war richtig so ! Ich wurde mit einem kleineren Pickup zum Tauchen abgeholt und der hatte schon Mühe durch die engen Straßen zu kommen.

Hat vielleicht auch neben dem "Wollen" auch was mit dem "Können" zu tun.

Bis die Physik und Geometrie einfach sagen - njet.

Wir haben vor unserem letzten Urlaub auf Cres wahre Horrorgeschichten über die Zufahrt zu den Parzellen am Camp Slatina gelesen, "sooo steil, sooo eng, soo wasweisichnochalles ....."
Wir hatten mit 7,40 kein Problem, auf unsere Parzelle in zweiter Reihe zu kommen, da fährt man eben langsam und mit Bedacht und kennt sein Mobil.

Es gab dort wahrscheinlich auch Plätze, wo es eben nicht gegangen wäre. Stufen und kleine Mauern an der Einfahrt und Bäume, die das Manövrieren einschränken, können ein Problem sein. Deshalb schaut man sich ja jeden Platz vorher an.
Und manchmal war man zu optimistisch oder die Rezeption hat keine Ahnung. In Avignon hat man mir einen Platz zugewiesen, auf dem 2 Bäume standen. Da hätte ich mit 30min Manövrieren und evt. noch einer nicht zu öffnenden Tür vielleicht draufgepaßt. Aber das war nicht nötig, weil der Platz nicht gefüllt war. Auch in HR habe ich mal den Platz gewechselt, weil ich das Womo nicht an den Bäumen vorbei richtig auf die (kleine) Parzelle bekommen habe, obwohl sie grundsätzlich groß genug war (schlechte Einschätzung meinerseits). Das eben mit 6,7m. Bei 8m wird einfach noch etwas schwieriger oder eingeschränkter.

RK

Russel am 21 Jul 2022 14:03:37

rkopka hat geschrieben:Bis die Physik und Geometrie einfach sagen - njet..

RK


Dann frage ich dich wie oft bist du mit >8m an diese Granzen gestoßen? Ich mit 8,8m 1 mal, habe aber einen anderen Platz bekommen und gut war es.
Ansonsten sollte jedem klar sein das ein VW Bus in Ecken kommt wo ein 12m Liner nicht mehr hinkommt.
Wir reden hier aber von 7,5m oder 8m, hier gibt es kaum Unterschiede, Nicht von 5m zu 13m hier gibt es sicher große Unterschiede.
Und trotzdem behaupte ich das man mit können und trauen einiges an Länge vernachlässigen kann.
Mein erstes WoMo mit 7,5m fuhr ich noch wie ein LKW, mein jetziges mit 8,8m fahre ich fast wie ein PKW.

Teamavanti am 21 Jul 2022 14:50:56

Russel hat geschrieben:
Gefühlt kann ich dir da 100 nennen.


Zwischen Venedig und Triest sicher.

shoe1 am 21 Jul 2022 15:15:36

... es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sind: Für den Einen ist alles, was größer ist als ein VW T... ein Monster und für den Anderen sind 12 Meter Länge (Wohnmobil) normal ...

Was für mich noch erstaunlicher ist, ist die Tatsache, dass sehr oft der Eine den Anderen belehren oder bekehren will oder gar mit Wut auf die andere Meinung reagiert. Unsere Erfahrung (wenn es wen interessiert ...) ist folgende:

Wir hatten ein 7 m Wohnmobil (Chausson Flash 26) und haben uns vor einem Neukauf ein Wohnmobil mit 8 Meter zur Probe ausgeliehen. Natürlich noch besseres Raumverhältnis durch eigene Dusche und viel Platz. Beim Fahren auf der Autobahn natürlich überhaupt kein Problem, aber - in Städten, um Kurven, auf Bergstraßen, beim Einparken usw. war immer ein ungutes Gefühl dabei. Dazu kommt der erhöhte Preis bei Fähren, die etwas kompliziertere Auffahrt auf Fähren oder bei steilen Straßen durch den Überhang, zusätzlich das Gewicht-Thema ...

Kurz um, wir haben uns wieder ein 7 m Fahrzeug (eigentlich 6,99 m) - Bürstner 690 TD Harmony Line gekauft und sind glücklich damit. Der Platz ist auch so ausreichend und das eigentliche Fahren (meistens) stressfrei ...

LG Rupert

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