Hallo,
jetzt muss ich vielleicht eine etwas ungewöhnliche und "blöde" Frage stellen. Wir haben unseren Chausson Flash 01 mit dem Ford Transit 2,2 mit 140 PS, Euro 5 im Oktober 2016 gekauft. Das Fahrzeug hatte 48000 Kilometer und das Getriebe gerade einmal 8000 Kilometer. Seitdem das Fahrzeug bei uns im Besitz war, ging der regelmäßig wie es sich gehört zum Kundendienst bei einem Ford-Händler. Nachdem ich das Fahrzeug erwarb, habe ich kurz darauf mitbekommen, dass Ford hier einmal massive Probleme mit dem Motor hatte. Rief also bei der Hotline an und fragte nach. Anhand unserer Fahrgestellnummer wurde mir dann mitgeteilt, dass ich mir keine Sorgen machen müsste. Das Fahrzeug wäre von den Problemen, da es ein Euro 5 wäre, nicht betroffen.
Das Fahrzeug lief jetzt die letzten 6 Jahre seit es in unserem Besitz war fehlerfrei. Nun waren wir Ende Juni 2022 in den Niederlanden und auf dem Weg an die Nordsee hat es uns erwischt mit einem kapitalen Motorschaden. Mein Ford-Händler war dann wohl mit der Kulanz-Frage etwas überfordert. Weil ich musste mir so einen Müll anhören, dass es nie ein Problem gab und ich einfach Pech gehabt hätte. Ich solle mir einen neue Maschine einbauen lassen und hätte wieder Ruhe. Der Fehler war eindeutig durch die zu schwachen ausgeführten Kolben entstanden. Das Fahrzeug hatte zum Zeitpunkt des Schadens gerade einmal 106000 Kilometer. Habe das Fahrzeug nun bei einem kompetenten Motoren instandsetzer für 7300.- € reparieren lassen. Nun die Frage: Da die Fehlerursache zweifelsfrei durch die Kolben entstanden sind (ich habe noch einen da wo man erkennen kann, dass dieser einen Riss hat), hat jemand schon einmal gegen Ford eine Schadenersatzklage angestrebt? Schließlich haben die den Müll ja auch verkauft und jetzt interessiert sie es nicht mehr. Das kann ja wohl nicht sein. Ich weiß das es ein Gutachten gibt und der Geschädigte aber nicht gegen Ford klagte, sondern gegen den Händler welcher ihm die Karre verkaufte.
Vielleicht kann mir hier jemand einen Tipp geben.
Danke

