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In unserem Hymer Swing auf Ducato 230 Basis haben wir ja eine Zweitbatterie, das Solarpanel lädt Jene kompetent. Wir haben das WoMo ja nun zwei Jahre und die Zweitbatterie wird eben im Winter am Panel ausgeschaltet und bisher hatten wir nie Probleme bei der Aktivierung nach Monaten. Die Batterie wird wohl auch sonstig geladen durchs Solarpanel, glaube ich bzw hoffe ich zumindest. Im letzten Urlaub wollte ich den Miniwasserkocher der nur 800W stark ist nutzen, aber es flog immer die Sicherung am Stromkasten am Campingplatz heraus. Unabhängig davon wäre ein Wechselrichter sinnvoll. Doch worauf ist zu achten im Bezug auf Sinus, Befestigung, Anschlussmöglichkeiten und würde und kann ich ihn überhaupt an die Zweitbatterie anschließen bzw. sollte ich? Welche Marken sind zuverlässig und haben einen Spannungsschutz, Sicherungen? Ich freue mich von Euch zu hören. Moin Human, bevor gleich von jemanden die Antwort mit der Glaskugel kommt solltest du Angaben über die Batterie (Ah, Lfepo4 oder Blei usw)und die Solarpanele machen, dann wird dir sicherlich geholfen. Gruß Johmax
Schau dir die Testberichte an, die Büttner Wechselrichter stehen fast immer an erster Stelle ! Habe selbst seit 12 Jahren einen zuverlässigen Büttner MT 1500 SIK " Qualität bleibt bestehen wenn der Preis längst vergessen ist " F.H.Royce Solartronics, kostengünstig, in vielen Leistungen zu haben, echter Sinus, von vielen Foristen eingebaut, problemlos. Hallo Der Wechselrichter sollte von der Leistung her deinen Bedarf decken. Dazu ist ein wenig Reserve nach oben sinnvoll. Empfehlenswert sind die Marktführer Büttner/Votronic, Dometic und Victron. Da liest man wenig von Ausfällen. Bei den anderen Billigmarken würde ich dir die Lektüre der Amazon Bewertungen vor dem Kauf empfehlen. Solltest du den WR einbauen lassen, werden die Kosten des Einbaus die des Gerätes übersteigen. Dann lohnt ein billiges Gerät überhaupt nicht mehr. Mit freundlichen Grüßen Thomas Hallo, achte darauf, dass das Gerät mit einem s.g. Sanftanlauf ausgerüstet ist. Falls du später auf einen LiFePO4-Akku wechselst bekommst du so damit weniger Probleme. Nur Echtsinus nehmen. Nicht an Bleibatterien betreiben, ausser an der Starterbatterie bei laufenden Motor. Grosszügig dimensionieren, mind 20% über der Last, also mind 1500W Dauerbelastbarkeit für 1200W Last. Spitzenbelastbarkeit ignorieren. Nah an der Batterie montieren. Ich find die billigen Chinadinger gut - etwas billige Gehäuse, aber langlebige und zuverlässige Konstruktion. Gruss Manfred Hallo, seit 2 Jahren habe ich den Ective TSI 15 (1500W Sinus) und eine Netzvorrangschaltung für alle Steckdosen montiert. (Die kleinen Geräteabmessungen haben mich zu dem Kauf bewogen.) Die Blei-Batterien, 2*95 Ah, haben den Geist aufgegeben und wurden Anfang des Jahres 2022 durch eine 200 Ah Lithium mit Notausschalter ersetzt. Zusätzlich habe ich das vorhandene 100W Phaesun-Modul um 2 * 120W Phaesun ergänzt. (die gibt es u.A. bei einem großen Versandhändler in Hamburg, jedoch ohne notwendiges Zubehör) Als MPPT-Regler ist der Victron 100/30 installiert worden. Sowohl für die Batterie als auch für die Solaranlage habe ich eine App zur Überwachung. Meine Erfahrungen mit der Anlage jetzt im Oktober: Abends: Fernseher und Licht mehrere Stunden an, zwei Handys und Blutooth-Lautsprecher aufladen Über Nacht: das "Antischnarchgerät" mit ca. 60 W Leistung Morgens: Brötchen mit dem ca. 800W Backofen aufbacken 6 Tassen Kaffee mit der 800 W Kaffemaschine kochen Danach: Ablesen des Batteriestandes: der schwankte zwischen 77 und 80% Restkapazität Abends war die Batterie wieder 100% über Solar gefüllt. D.H. Ca. 4 Tage kann ich ohne Sonneneinstrahlung bei dieser Konfiguration die Batterie nutzen Weiterer Vorteil: wenn wir auf Tour sind und z.B. eine zweistündige Pause einlegen, läuft die Kühlschrank über den WR und nicht auf Gas. Gruß duelken50 Deine Fragen wurden bereits beantwortet, zusätzlich noch einige Informationen. Auf den Wirkungsgrad achten, der sollte über 90 Prozent sein. Bei ca. 70 Prozent Auslastung haben Wechselrichter den besten Wirkungsgrad. Wenn du z.B. einen Laptop an einem 4000 Watt Wechselrichter betreiben würdest,dann wäre wahrscheinlich der Eigenverbrauch vom Wechselrichter höher als der benötigte Strom. Das macht wenig Sinn. Die Wechselrichter haben eingebaute Lüfter, die ziemlich laut sein können. Ich würde das Gerät mit dem höchsten Verbrauch Plus 30 Prozent Reserve als optimale Größe für den Wechselrichter sehen. Natürlich müssen die Batterien entsprechende Kapazitäten haben! Ich bin ja Fan der blauen Geräte. Habe den Victron Multi Plus 3000. Da ich einen Selbstbau habe war das integrierte Ladegerät mit 120A gleich ein zusätzlicher Vorteil. Ebenso die Netzvorrangschaltung. Läuft problemlos an einem 400Ah Winstonakku. Darüber läuft im Sommer die Aufbauklima autark. Was willst du darüber betreieben? Nur den Wasserkocher? Dann genügt ein kleineres Gerät.
Dabei würde der auf Gas effizienter und leistungsstärker arbeiten, v. a. wenn man die ganzen Verluste rund um die DC-AC-Kirmes mit einbeziehen würde...
Wenn die 200‘Ah Lithium-Batterie noch 80% „intus“ hat dann hat man im Umkehrschluss etwa 40 Ah verbraucht. Und das für mehrere Stunden TV und Licht, Backofen, Kaffeemaschine, Wasserpumpe, Handy & Co laden,… und noch das „Antischnarchgerät“ das 60W, also bis zu 5A, verbraucht?!! :eek: Da muss die Nacht aber kurz sein! Sehr kurz?!! :eek: Grüße Dirk Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo Dirk, die Nacht (Nächte) war (en) ca. 10 Stunden lang. Gruß Duelken 50 Wenn der Wechselrichter keine Netzvorrangschaltung hat, sollte diese nachgerüstet werden. Besser ist eine in den Wechselrichter integrierte Netzvorrangschaltung. Die Netzvorrangschaltung soll sicherstellen, dass der Wechselrichter beim Anschließen an Landstrom nicht durchbrennt und auch das Womo nicht dadurch Feuer fängt. Hallo, falls Du auch E-Bike Akkus über den WR laden möchtest würde ich darauf achten, dass genug Leistungsreserve für andere Verbraucher da ist, die ggf. gleichzeitig benötigt werden.. Wenn du für jede Tasse Kaffee erst mal zur Heckgarage laufen musst um die Ladegeräte abzuschalten ist das doof... Gruß Stefan
Warum lässt du den Kühli nicht gleich auf 12V laufen.?
Ein Gerät das eine Leistung von 60W hat benötigt, direkt an die Batterie angeschlossen, 5A. Wenn diese 5A dann 10h fließen, weil das Gerät halt so lange läuft, dann werden der Batterie 50Ah entnommen :eek: . Dazu dann noch Backofen und Kaffeemaschine, sagen wir mal insg. 15 Minuten, ergibt bei je 800W nochmal etwa 15Ah. Dann „mehrere Stunden TV“, Wasserpumpe, … nochmal 10Ah?? Macht dann zusammen etwa 75Ah den Abend / die Nacht. Ohne Solar kommst Du also nur etwas mehr als 2 Tage mit der 200Ah Lithium aus! :eek: Wobei „ohne Solar“ natürlich auch der Tagesverbrauch an Strom noch dazu käme. Das aber alles nur sofern die Geräte direkt an der Batterie hängen! Wenn da noch der Wechselrichter dazwischen ist, wird‘s noch weniger bzw der Verbrauch höher! :eek: Da der TE aber nicht weiß ob er erst Solar oder erst die Batterie aufrüsten soll wäre, bei diesem Beispiel, Solar auf jeden Fall wichtiger denn nicht die „große“ Batterie bringt die Autarkie sondern die Solaranlage ( wobei die Batterie dann natürlich auch nicht zu klein sein darf ). Grüße Dirk
Was soll daran besser sein? Mir fällt kein Vorteil ein, aber ein Haufen Nachteile. Und generell ist sie unnötig. Sie wird nur gebraucht, wenn man dieselben Geräte oder Steckdosen ohne umschalten oder -stecken aus unterschiedlichen Quellen versorgen möchte. Für den Komfort, hat mit Sicherheit nichts zu tun. Gruss Manfred
Was heißt unnötig? Vielleicht für Deine Nutzung, bei mir ist sie wichtig. In meinem Fahrzeug sind 5+1 Schukodosen verbaut, die ich fast alle regelmäßig nutze, Kombilader für Telefone Läptops etc, Kaffeemaschine, Föhn, Zahnbürstenlader, Makita Akkulader und Bikelader in der Garage. Soll ich da jetzt, nur um auf die Netzvorrangschaltung verzichten zu können, überall eine 2. Steckdose nebensetzten, so wie es mein Nachbar gemacht hat, der genau diesem Rat gefolgt ist? Ganz bestimmt nicht. Die NVS trennt automatisch die Netze und das ist gut so. Das ist für mich Bedienungs- oder Nutzungskomfort, egal wie viel oder wenig ich an Landstrom verbringe. Wenn ich mal dranhänge funktioniert sie, ohne einen Gedanken daran verschwenden zu müssen. Von daher für ich jedem bei der Installatation eines WR auch die NVS empfehlen, ob separat onder integriert, ist eigentlich recht egal. Wir nutzen nun seit 5 Jahren den Dometic Sinepower DSP1812T mit 1.800W Dauerleistung und integrierter NVS, ohne jedes Problem, dahingehend würde ich ihn auch bedenkenlos weiterempfehlen. Grüße
Sinus ja. Das mit der Bleibatterie gilt nur, wenn man auch eine starke Last hat und die Bleibatterie(n) eher auf der schwachen Seite sind. Das hat nichts mit der Technologie an sich zu tun.
Das würde nur passieren, wenn man den WR einfach parallel zum Landstrom hängt, was hoffentlich keiner, der sich so was generell zutraut, auch nur erwägen würde. NVS ist abhängig von den Gewohnheite. Wer ständig an unterschiedlichen Dosen 230V Verbraucher nutzt und das auch frei machen will, kommt um eine NVS kaum herum. Andere wiederum haben nur in Ausnahmefällen 230V Geräte oder stehen fast immer am CP oder SP mit Strom. Dann reicht es auch, das Gerät einfach in den WR zu stecken ohne große Verkabelungen. RK |
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