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Powerstation als WR an CEE Eingang?


RaGu am 12 Apr 2022 13:38:56

Hallo zusammen,
ich bitte um Ratschlag/Beurteilung folgender Überlegungen.
Da ich für eine Gartenhütte eine sog. Powerstation anschaffen möchte (EcoFlow DELTA EU Powerstation 1260Wh) --> Link, kam mir die Idee, diese auf Womo Reisen als WR zu verwenden.
Klar könnt sie einfach bei Bedarf im Womo wohnen und ich kann dort z.B. Kaffeemaschine oder Föhn einstecken (WR Leistung 1800 Watt) und bei Landstrom Verfügbarkeit direkt im Womo an einer der dortigen Steckdosen (bei mir auch in der Garage vorhanden) nachladen.
Nun kam mir die Idee, deren 230V Ausgang via CEE Stecker an meine Landstromeinspeisung einzustecken (autark stehend).
Dazu müsste ich a) das 230V Ladegerät ausschalten und b) den AES Kühlschrank manuell auf Gas stellen.
Ich vermute (Frage) der FI Schutz des Womos wird in dem Fall nicht funktionieren (Kein"Erdung").
Würde der LS des Womos auslösen im Falle eines Kurzschlusses?
Was wäre im Falle des direkten Betriebes eines Verbrauchers an der Powerstation im Falle eines Kurzschlusses an dem eingesteckten 230V Geräts anders?
Ein Konflikt des WR mit Landstrom wäre ausgeschlossen, da meine Einspeisung ja belegt ist und ich somit nicht doppelt belegen kann.
Sollte das praktikabel sein, würde ich die Powerstation in die Garage montieren, dort an die vorhandene 230V Steckdose anschliessen, so dass sie bei Anliegen Landstrom (Stromsäule) automatisch geladen wird und gleichzeitig an die Versorgerbatterie 12V via Schalter und Sicherung zum 12V Ladeeingang der Powerstation (die Delta kann gleichzeitig geladen werden und Strom abgeben).

Ich bitte um Fachwissen, ob es so funktionieren könnte...
Danke, Ralph

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UweHD am 12 Apr 2022 13:56:25

Du kannst grundsätzlich mit einer Powerstation an der CEE Dose deines Wohnmobils 230V einspeisen. Da man die Powerstation ja auch ohne jegliche zusätzlich Absicherung nur an einem Verlängerungskabel betrieben darf, steht der Einspeisung über die CEE ebenfalls nichts im Wege und die im Wohnmobil verbauten Sicherung bieten dabei zusätzlichen Schutz.
Jeder, der einen handelsüblichen Generator am Wohnmobil betreibt, macht im Prinzip ja nichts anderes.

Der FI sollte m.E. im Zweifelsfall dennoch auslösen, da die Powerstation ja auch einen Erdleiter haben sollte. Dieser ist dann über die CEE mit dem Potential des Wohnmobils (und damit des FI Schalters) verbunden. Anders ist das Wohnmobil ja auch an Landstrom nicht geerdet.

fschuen am 12 Apr 2022 14:47:57

Geht problemlos, ist aber unpraktisch, weil das Kabel aussen entlangführt. Es sei denn, deine Einspeisdose ist auch in der Garage mit einer Klappe im Boden.

Wenn du ein schutzgetrenntes Netz geringer Leistung einspeist, können weder LS noch FI auslösen - das ist auch nicht nötig, weil vorher die entsprechende Abschaltung der Powerstation greift.

Gruss Manfred

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Tinduck am 12 Apr 2022 15:15:21

RaGu hat geschrieben:... die Powerstation in die Garage montieren, dort an die vorhandene 230V Steckdose anschliessen, so dass sie bei Anliegen Landstrom (Stromsäule) automatisch geladen wird und gleichzeitig an die Versorgerbatterie 12V via Schalter und Sicherung zum 12V Ladeeingang der Powerstation (die Delta kann gleichzeitig geladen werden und Strom abgeben).


Ich bin mir ja nicht sicher, aber das hört sich für mich nach Kuddelmuddel an.

Wenn Du dann Landstrom anhängst, hat die Powerstation 230V auf der Steckdose und 12 V am 12-V-Eingang - was soll sie dann machen? Aus 12 V 230 V oder umgekehrt??

bis denn,

Uwe

RaGu am 12 Apr 2022 15:46:01

Tinduck hat geschrieben:Wenn Du dann Landstrom anhängst, hat die Powerstation 230V auf der Steckdose und 12 V am 12-V-Eingang - was soll sie dann machen? Aus 12 V 230 V oder umgekehrt??

Die Delta hat eine Ladestrom Priorisierung, ist der 12V Ladeeingang verbunden (mit Bordbatterie) und wird 230V Ladestrom eingesteckt, wird dieser genommen und es erfolgt keine 12V Ladung.
Die 12V Ladestrom Anbindung will ich dann wie gesagt mittels Schalter realisieren, bedeutet, ich gebe es "frei" während der Fahrt uns schalte es aus beim autark stehen (um meine Bordbatterie nicht zu belasten).
Stehe ich an Landstrom, erfolgt die Ladung auch bei "vergessenem 12V Schalter" über 230V.
Eine denkbare Erweiterung wäre, mittels eines D+ gesteuerten Relais (könnte ich vom Schaudt 121525 Ladebooster holen) die 12V Ladung nur bei Motorlauf einzuspeisen.

Pechvogel am 12 Apr 2022 15:52:33

RaGu hat geschrieben:...Nun kam mir die Idee, deren 230V Ausgang via CEE Stecker an meine Landstromeinspeisung einzustecken (autark stehend).
...
Sollte das praktikabel sein, würde ich die Powerstation in die Garage montieren, dort an die vorhandene 230V Steckdose anschliessen, so dass sie bei Anliegen Landstrom (Stromsäule) automatisch geladen wird...


Perpetuum mobile??



Grüße
Dirk

RaGu am 12 Apr 2022 16:35:53

Pechvogel hat geschrieben:Perpetuum mobile??

Stimmt, wenn Sie während des Einspeisens via CEE ladeseitig auch an 230V vom Womo angeschlossen ist...
Danke, erster Denkfehler, darf beim Einspeisen nicht in einer Womo 230V sein...

Kloesschen04 am 07 Jun 2022 23:29:05

Hallo
Funktioniert ohne Probleme, mache das auch. Kann ggf. gleichzeitig mit Solar laden. Lade dann über die EcoFlow die Fahrzeug- und die Aufbaubatterie. Von der CEE Anschlussdose habe ich eine Leitung zur Garage gelegt. Wenn Landstrom am Stellplatz vorhanden ist lade ich damit an der bauseitigen CEE Dose die Bordbatterie und die EcoFlow, welche dann in der Garage über die 230 V Schuco Steckdose geladen wird. Schön ist dass ich dabei den Ladestrom über die EcoFlow App begrenzen kann, je nachdem was verfügbar / wie abgesichert ist.

Ist kein Landstrom vorhanden stecke ich die EcoFlow (230 V Ausgang) in den neu verlegten CEE Anschluss in der Garage erst dann ein, wenn ich 230 V mal brauche oder die Bordbatterie geladen werden muss. In der Zwischenzeit läd die EcoFlow automatisch über Solar, sobald die Sonne scheint.
Der Verlust durch die Wechselrichter ist mir tatsächlich egal, da ich überwiegend die Flatrate der Sonne nutze.
Zusätzlich habe ich zwischen den Solarmodulen und der EcoFlow einen DC Trennschalter installiert. 5-6 Tage autark ohne Sonne möglich.
Praktisch finde ich zudem die Fernbedienung, welche ich per LAN Kabel im Innenraum bedienen kann ( AC & DC ein- und ausschalten, Kontrolle Solarertrag)
2 IPhones, 1 IPad, 2 Ebikes Dyson Staubsauger & Föhn ohne Einschränkung nutzbar. Klimaanlage zieht ca 800W, klappt aber halt nicht so lange. 600Wp Solar auf dem Dach ( 2 Strings à 6 x 50Wp)wenn ich mit der Installation fertig bin, derzeit nur 3x 50Wp in Reihe, dafür aufgeständert und 2x täglich von Hand nachgeführt.

LG

UweHD am 08 Jun 2022 13:53:27

Kloesschen04 hat geschrieben: ....Von der CEE Anschlussdose habe ich eine Leitung zur Garage gelegt. ...<..>...
Ist kein Landstrom vorhanden stecke ich die EcoFlow (230 V Ausgang) in den neu verlegten CEE Anschluss in der Garage erst dann ein, wenn ich 230 V mal brauche oder die Bordbatterie geladen werden muss...

Dabei solltest du aber nach meinem Verständnis sehr genau aufpassen, dass du niemals den Ausgang der EcoFlow bei angeschlossenem Landstrom mit der CEE Dose verbindest.

Kloesschen04 am 08 Jun 2022 14:02:12

Ja, dass stimmt. Zum Glück weiß ich was ich mache

Ostseebaer am 08 Jun 2022 14:59:21

UweHD hat geschrieben:Dabei solltest du aber nach meinem Verständnis sehr genau aufpassen, dass du niemals den Ausgang der EcoFlow bei angeschlossenem Landstrom mit der CEE Dose verbindest.

Kann man doch über ne NVS absichern ... :mrgreen:

BURAN am 08 Jun 2022 16:00:17

kann man ja einen Trennschalter einbauen ..

ich habe ähnliches vor .. allerdings nur die Delta mini ..die ich im Gegenteil zum WOMO schon habe :-)
ich möchte die über die Bordbatterie laden , welche mit 220 w solar versorgt sind .
wenn man also die ecoflow anschliesst hat man an allen Steckdosen 230 volt
und wenn man einen Stromanschluss hat muss man eben umschalten
somit spart man sich den teuren Wechselrichter mit Vorrangschaltung und immerin 850 w litium batterie

man könnte die ecoflow auch einfach vorne hinstellen und beim fahren über den 12 c anschluss laden .. aber ich fürchte da steht sie im weg rum

maks am 03 Jul 2022 18:34:01

Sorry, ich muss mal kurz mit einer sehr laienhaften Frage dazwischen grätschen: Ich könnte doch auch (mehr oder weniger) genau so gut die EcoFlow (bei mir RIVER 600 MAX) als Stromquelle für den Elektroblock (bei mir EBL 99) nutzen, oder? Sprich Kaltgerätestecker vom EBL ziehen und via anderem Kaltgerätestecker mit einer der beiden 220V-Buchsen der EcoFlow verbinden, oder? Dann könnte ich alle 12V-Geräte (Wasserpumpe, Licht) und Buchsen wie gewohnt nutzen und wenn ich 220V brauche, nutze ich die zweite 220V-Steckdose der EcoFlow, wo ich ggf. noch einen Dreistecker dranpacken könnte. Oder falsch gedacht?

Und aufladen dann halt, wenn Landstrom vorhanden ist, via vorhandener Steckdose im WoMo. Oder via Solar halt.

Da ich technisch so gar keine Ahnung von der Materie habe und es mir entsprechend fern liegt, da an der Elektrik rumzubasteln, wäre das doch vermutlich die für mich beste Lösung, oder?

Vielen Dank! :)

fschuen am 03 Jul 2022 19:24:06

So, wie das hier beschrieben ist, hast du eine zweite CEE-Einspeisdose in die Garage gelegt, ohne NVS. Sollte das stimmen, weisst du definitiv nicht, was du tust. Beim Betrieb der Powerstation liegen nicht geschützte 230V an der CEE-Dose an, beim Nutzen beider Anschlüsse gibts Feuerwerk. Einspeisung darf nie parallel, nur mit Umschaltung oder NVS.

Gruss Manfred

Rollator am 14 Jul 2022 21:56:06

fschuen hat geschrieben:
Wenn du ein schutzgetrenntes Netz geringer Leistung einspeist, können weder LS noch FI auslösen - das ist auch nicht nötig, weil vorher die entsprechende Abschaltung der Powerstation greift.

Gruss Manfred


So war auch mein Plan, daher haben wir statt einer weiteren Batterie nun eine Bluetti AC200p gekauft, die morgen geliefert wird. Nun tut sich bei YT der gute Proofwood allerdings mit einer Vorführung und dem Einwand schwer, was, wenn man jetzt z.B. über den Landstromanschluss einspeist mit einem IT Netz und dann z.B draußen mit einem defekten Elektrogrill los legt, ddr z.B. in der Steckdose der Heckgarage eingesteckt ist? Man steht ja komplett geerdet und der FI hinter dem Landstromanschluss wird nicht auslösen, weil der ja nur bei einem AT Netz fällt.
Ich bin kein Elektriker, fand aber den Test und die Erklärung schlüssig. Ich habe nun auch Bedenken bezüglich meiner bisherigen Trickserei, das Ladekabel am EBL zu ziehen und mir selbst Landstrom über den Wechselrichter an der Liontron zu geben.
Bin jetzt schwer verunsichert.

BURAN am 15 Jul 2022 07:54:39

Ich habe bei meiner ersten fahrt mit dem knausi natürlich meine eccoflow delta mini getestet

Diese hat 850 w und leistet im x boost modus bis 1,4 kw auf 230 v
Ich habe also die eccoflow an den 230 v Ladestecker vom Womo angeschlossen , und das hat schon mal funktioniert
Allerdings hat das Womo direkt 300 w gezogen trotz voller batterien ..
Zum Test habe ich dann meine klimaanlage gestartet .
Das ist eine dometic 2200 , mit ca 1000 w leistungsaufnahme und weil knaus ja sparen muss ohne softstart . Und da machte ich mir eigentlich wenig hoffnung obwohl die 6 a absicherung des cp keinen ärger machte
Und man glaubt es kaum .. die lief :-)
Ok .. ich habe den nachtmodus geschaltet ..und den kühlschrank auf gas gestellt , und es wurden nur knapp 800 w gezogen .. aber immerhin könnte man so knapp ne stunde kühlen. Föhn und espressomaschine können somit laufen

Ich wählte die mini , weil die mit 10 kg im womo noch bewegt werden kann .aber es gibt ja noch die delta , und die max mit viel mehr power .

Lg

Klaus

Kloesschen04 am 15 Jul 2022 09:05:13

fschuen hat geschrieben:Beim Betrieb der Powerstation liegen nicht geschützte 230V an der CEE-Dose an, beim Nutzen beider Anschlüsse gibts Feuerwerk. Einspeisung darf nie parallel, nur mit Umschaltung oder NVS.

Gruss Manfred


Hallo Manfred,
Du hast natürlich Recht, ich habe jetzt nur noch eine CEE Dose in der Garage und die Ursprüngliche außer Betrieb genommen. So ist ein falscher Anschluss ausgeschlossen.

fschuen am 15 Jul 2022 09:10:38

Rollator hat geschrieben:Man steht ja komplett geerdet und der FI hinter dem Landstromanschluss wird nicht auslösen, weil der ja nur bei einem AT Netz fällt.


Es ist aber vom Netz nichts geerdet, und der FI löst nicht aus, weil kein Fehlerstrom fliesst. Deshalb ist das auch im Fehlerfall sicher. Die Sicherheit der Schutztrennung ist auch erheblich höher als die vom FI, denn ein Strom, der nicht durch den Körper fliesst, ist natürlich gesünder als einer, der irgendwann weggeschaltet wird, auch wenn das ziemlich schnell geschieht.

Gruss Manfred

Pechvogel am 15 Jul 2022 09:34:41

Sorry, aber ich verstehe den Sinn nicht!

BURAN hat geschrieben:...Zum Test habe ich dann meine klimaanlage gestartet ...Ok .. ich habe den nachtmodus geschaltet ..

Die Klima würde den Akku der Powerstation also in ( theoretisch! ) 0,8 Stunden leer machen. In der Zeit hat das Womo / die Klima, im Nachtbetrieb!, seine Temperatur vermutlich nicht mal erreicht.

BURAN hat geschrieben:...Ich habe also die eccoflow an den 230 v Ladestecker vom Womo angeschlossen , und das hat schon mal funktioniert...

D.h. der in der Powerstation integrierte Wechselrichter hat aus der Powerstation-Batterie 230V erzeugt. Mit Wandlerverlusten natürlich.
Anschließend macht das Womo-Ladegerät aus den 230V dann wieder 12V ( ok, 13,XX ) um die Batterien zu laden. Das geht auch nicht ohne Verluste.

Die Powerstation hat doch eine 12V-Buchse zum Anschluß an die 12V-KFZ-Elektrik? Damit könnte man laden ( 8A?? ) und auch entladen ( 10A?? ).
Also warum dann die Powerstation nicht parallel zu den Bordbatterien anschließen? Während der Fahrt wird sie mit geladen, "vor Ort" ohne Landstrom erhöht sie die Kapazität der Batterien und bei Bedarf liefert sie die 230V für die Kaffeemaschine ( wenn man die denn unbedingt haben muss ).
Und falls jemand die Powerstation auch noch an Solar anschließen will, würde darüber die Bordbatterie indirekt auch noch mit geladen.




Grüße
Dirk

Kloesschen04 am 15 Jul 2022 09:40:31

Die 230 Volt aus der EcoFlow stammen ja vom Inverter, und haben dadurch überhaupt
keinen Erdbezug. Da
die EcoFlow nicht mit der
selben Erde wie ich bei einem
Fehlerfall verbunden ist, kann
ich keinen Stromschlag
bekommen. Genauso verhält es
sich bei einem Aggregat
sofern ich dieses nicht erde.
Einen Schlag kann ich nur
bekommen wenn ich Außen-
und Neutralleiter der
Spannungsquelle (egal ob
Aggregat oder Powerbank)
gleichzeitig berühre. Ich überlege mal einen Selbsttest zu machen. Wenn Ihr mir nix mehr hört war meine Theorie wohl falsch.

BikeAir am 15 Jul 2022 10:36:04

Ich verstehe ja den Anspruch, mehr Strom dabei zu haben, als der eigene Akku an Kapazität hat, aber für mich ist das ganze Konstrukt irgendwie hanebüchener Kuddelmuddel.
Warum nicht einfach Solar auf´s Dach und fertig ist die Laube, permanent nachwachsender grüner Strom, statt eine mitgebrachte Kohlekonserve.

Nicht alles, was man machen kann, macht am Ende auch Sinn.

Grüße

Pechvogel am 15 Jul 2022 10:39:41

Kloesschen04 hat geschrieben:...Ich überlege mal einen Selbsttest zu machen. Wenn Ihr mir nix mehr hört war meine Theorie wohl falsch.

Das ist jetzt schon über eine Stunde her!! :eek:
:cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:




Grüße
Dirk

BURAN am 15 Jul 2022 11:12:34

ich habe ja extra die mini genommen , damit ich sie im Fahrzeug handeln kann ..
gedacht eben um die aufwändige und teure Installation eines Wechselrichters mit Vorrangschaltung und 2 kw zu sparen ,
die Mini kostet die hälfte und bringt schnell noch 1000w /h Batterie Leistung mit
flexibel einsetzbar im garten und so .. im Sommer etwa kommt sie mit auf des geliehene Boot welches ohne Motor keine 230v hat

und die mehrfach Wandlung frisst Strom das ist klar , daher soll die eben vorne genutzt werden
was ich da probiert habe war eben mal ein Test ob das Teil zur Stromversorgung funktioniert ... und das tut es .. und somit überall 230 v . wenn man mag kann man ja das Ladegerät der Batterie und des Kühlschranks ausschalten

gleichzeitig kann ich übrigens auch laden .. und zwar über 230 und über 12 v .

auf dem CP kein Problem .. hat man keinen strom kann man also die Eccoflow tagsüber mit 12 v und 150 w laden .. über die Solarplatten auf dem dach .. oder sogar 300w solartasche direkt anschliessen , denn ein Solarregler ist praktischer Weise bereits eingebaut

schon eine eierlegende Wollmilchsau .. irgendwie

msfox am 15 Jul 2022 15:29:18

fschuen hat geschrieben:So, wie das hier beschrieben ist, hast du eine zweite CEE-Einspeisdose in die Garage gelegt, ohne NVS.

Hier wird das auch noch einmal fachlich erklärt!

--> Link

Rollator am 22 Okt 2022 22:41:47

fschuen hat geschrieben:
Es ist aber vom Netz nichts geerdet, und der FI löst nicht aus, weil kein Fehlerstrom fliesst. Deshalb ist das auch im Fehlerfall sicher.


Ich muss mich dazu nochmals melden. Inzwischen mehren sich die warnenden Beiträge bei YT zu diesem Thema. Auch WCS Goch, die nun demnächst mit einer Powerstation auf den Markt gehen, haben dazu einen Beitrag gebracht und die Problematik vorgeführt. Ich selbst bin da nur Laie und will mir da gar kein Urteil anmaßen. Allerdings ist das ein Betrieb, der dann diese Powerstationen zu hunderten auf den Markt wirft und die dürften wohl wissen, was sie tun. Sie bieten wohl zu ihrer Power Station dann ein spezielles Adapterkabel an, mit dem dann aus dem IT Netzt wieder ein AT Netz wird. Offenbar ist da dann eine Brücke zwischen dem Nulleiter und der Erdungsleitung. Natürlich gibt das beim Einstecken in ein normales Netz wiederum einen dicken Wumms. Daher darf der auch nie in eine normale Steckdose. Aber dann funktionieren auch die Fi Schalter wieder. Was meinst Du dazu? Offenbar kann da durchaus etwas passieren, wenn zwei Geräte gleichzeitig einen Masseschluss haben und man langt versehentlich an beide gleichzeitig. Im Grunde wohl die selbe Problematik, wie ein Wechselrichter an einer Mehrfachdose, wie ich das verstehe.

fschuen am 23 Okt 2022 16:01:50

Offenbar kann da durchaus etwas passieren, wenn zwei Geräte gleichzeitig einen Masseschluss haben und man langt versehentlich an beide gleichzeitig.


Nicht, wenn der dafür vorgesehene Schutzleiter korrekt die Massen dieser Geräte verbindet. Wenn dieser allerdings auch defekt ist, kann das passieren. Drei Fehler braucht's. Bei dem Pfusch mit dem FI reicht allerdings schon ein einzelner Fehler, um einen Schlag zu bekommen. Zwar sollte dann der RCD auslösen, wenn der Fehler auf der richtigen Seite entsteht (!), allerdings ist er als Fehlerschutz weder geeignet noch zugelassen. Dass sich von den Spezialisten hier noch niemand einen Schlag geholt hat, zeigt, wie selten selbst ein einzelner Isolationsfehler ist. Oder man war nicht mehr in der Lage, darüber zu berichten.

Gruss Manfred

fschuen am 23 Okt 2022 19:02:06

Kleine Ergänzung: vor der beschriebenen Situation mit drei Fehlern schützt der FI nicht, weil er nicht auslöst. Der berechtigte Kritikpunkt ist der, dass ein Massefehler neben einem defekten Schutzleiter bei Schutztrennung nicht bemerkt wird, und sich somit die Fehler über längere Zeit sammeln können. Bei der FI-Bastelei wird hingegen der erste Fehler schon bemerkt, weil der Nutzer einen Schlag bekommt. Anscheinend gibt es Leute, die das so haben wollen - ich würde eine andere Anzeige vorziehen. Eine Isolationsüberwachung ist die Luxuslösung, gelegentliches Durchmessen ist nicht verkehrt, die billigen Steckdosentester gehen auch. Entgegen der Anleitung darf beim schutzgetrennten Netz aber nur die mittlere LED brennen.

Gruss Manfred

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