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Guten Morgen, bedingt durch einen Unfall stand unser Wohnmobil bis gestern für 120 Tage in der Werkstatt. Jetzt steht es zuhause und es geht kein Strom, auch nicht wenn Landstrom angeschlossen ist. Können die (vermutlich) tiefentladenen Aufbau Batterien (Varta LFD90 - Blei-Säure) das ganze System lahmlegen auch wenn von außen landstrom kommt? Ich würde wohl neue Batterien kaufen oder könnte auch der E-Block einen Schaden genommen haben? Hat jemand einen Tipp, wie ich, wenn es (nur) an den Batterien liegt, jetzt kurzfristig Strom ins Wohnmobil bekomme? Ich würde gerne die Heizung zum laufen bringen, weil es nachts friert. Vorab vielen Dank für die Bemühungen. Hallo, Fahrzeug Typ, Hersteller und welcher EBL? Landstrom sollte normalerweise an den Steckdosen anliegen. Ist der FI eingeschaltet? Kann es sein dass die Unterspannungsabschaltung des EBL angesprochen hat? Dann müsstest Du erstmal „die Elektrik“ am Bedienpanel auf „aus“ schalten und diese wieder einschalten. Grüße Dirk Die 230VAC sollten in jedem Fall an den Steckdosen anliegen, es sei denn, in der Werkstatt hat wer LSS / RCD geschaltet. Ohne E-Block gehen freilich die 12V-Verbraucher alle nicht… also sämtliche Leuchten, Pumpe, Kühlschrank usw. Der E-Block sollte aber auch ohne bzw. mit kaputtem Akku arbeiten. Ich würde zuerst LSS / RCD prüfen, dann die Akkus abklemmen und dann am E-Blick schauen, was Sache ist. Der Fehler sollte schnell zu finden sein. Wenn nicht, komm vorbei, solch Troubleshooting mach‘ ich immer gern :) Einen schönen guten Morgen Das kann mehrere Ursachen haben, die Batterien tiefenentladen wie du vermutest, kontrolliere die Batterie Spannung ohne Landanschluss. Hauptschalter aus, kontrolliere ob die Steckdosen ob sie Spannung haben. Ebl muss bei mir erst wieder angeschaltet werden wenn die Batterie ab war. So musst du dich durcharbeiten durch Ausschluss Gruß Jörg Meine Antwort wurde leider nicht gepostet?? Wo könnte der FI sein? Fotos über ein iPhone einfügen ist aber sehr kompliziert ![]() Dass mit den Fotos klappt nicht. 1. Test: 230v Steckdosen funktionieren, wenn Landstrom angeschlossen ist
Das „Teil“ das Du fotografiert hast, müßte oben rechts einen ein/aus -Schalter haben. Hast Du den mal betätigt?!? Grüße Dirk ![]() Ja habe den mehrfach aus und ein geschaltet Dann mal bitte dringend die Spannung der Batterie messen. Sofern die unter 10,6 Volt liegt sagt das EBL keinen Mucks! Grüße Dirk Vielen Dank Dirk! Vielen Dank an alle anderen!! Ich habe nun eine ebenfalls alte Autobatterie mit nur 52ah statt der beiden anderen Batterien angeschlossen. Nach dem einschalten des EBL machte dieser gleich dass erwähnte „Klacken“ und über das Bedienelement konnte ich den Strom wieder einschalten. Danke Jetzt weiß ich, dass es die Batterien waren die gänzlich tot sind. Welchen neuen Batterietyp würdet ihr jetzt verbauen? Blei-Säure, AGM, oder Lithium? Ich würde gerne Lithium nehmen, auch wenn sehr Kostenintensiv, aber könnte ich diese so einfach 1:1 anschließen? Hallo Schön das du den Fehler nun doch so schnell gefunden hast. Zu deiner Batterie Wahl, das kommt auf dein Nutzerverhalten an, wenn du bei Blei bleiben willst und kein Wechselrichter mit hohem Strombedarf hast würde ich dir Gel empfehlen, sonst AGM, nur keine Säurebatterie. Lifepo4 ist natürlich auf längere Zeit besser, gibt ja auch kostengünstige Bausätze, aber das musst du entscheiden. Gruß Jörg Lithium ist eine Luxusfrage, für uns wäre das nichts. Man braucht auch das passende Ladegerät dazu, mir wäre das zuviel Hokuspokus. Ich würde auch Gelbatterien der AGM-Variante vorziehen, habe gute Erfahrungen mit denen gemacht. Batteriesäure ist übrigens in allen vorhanden, nur um Mißverständnissen vorzubeugen :)
Da bin ich mal genau gegenteiliger Meinung, eben meine Meinung und Erfahrung. (siehe auch den folgenden Link) Habe den Thread mit Spannung verfolgt und freue mich immer über die Ergebnisse. Ja A478, ich habe auch lange überlegt und mich dann für einen Fertigakku von Liontron entschieden. --> Link Möchte ich einfach nicht mehr missen. Für unser Reiseverhalten eben ein Quantensprung nach vorne. Heute würde ich vielleicht noch die Marke wechseln -> Bulltron. Bevor man/frau aber tief in´s Budget greift sollte man sich wirklich mit der Materie (und dazu gibt es so viel hier im Forum) befassen, spart auch viel Geld. Grüße aus dem kalten Niederschlesien Klaus Noch mal kurz zur Ausgangssituation: wenn das Fahrzeug unfallbedingt so lange in der Werkstatt stand, hätte es ja eigentlich zwischendurch mal an Strom angeschlossen gehört, oder? Und wenn es sich um einen Versicherungsfall handelt, würde ich mal mit dem Gutachter reden, der den Schaden kalkuliert hat. Falls der es nicht als Folgeschaden anerkennt, könnte man ja auch mal mit der Werkstatt reden. Vielleicht lässt sich ja auf diese Weise zumindest ein Entgegenkommen bei der neuen Batterie erreichen. Bei einer Billigbatterie für 100,- rumnerven? Da wäre mir die Zeit zu schade für. Und wer weiß, wie alt das Schätzchen schon war...
Hier trifft folgendes Sprichwort zu: "Der arme Mann lebt teuer." - weil er keine Geld für vernünftige Investitionen hat oder es dafür ausgeben will. Langfristig ist in meinen Augen eine LiFePO4-Batterie ökonomischer, weil - viel längere Lebensdauer und keine teuren Komplikationen unterwegs. - eine Bleibatterie nur etwa zu 45 ... 50 % entladen werden kann, eine Li-Batterie aber zu ca. 95 %. Das bedeutet, dass man eine 100 Ah große Bleibatterie nur zu ca. 50 Ah ausnutzen kann, eine Li-Batterie aber zu 95 Ah, d.h. eine Li-Batterie von 100 Ah entspricht einer Bleibatterie von 200 Ah - Blei-Batterien haben eine andere Ladekennlinie als Li-Batterien. Ab einem bestimmten Ladezustand werden Bleibatterien kaum noch geladen, aber Li-Batterien werden bis zuletzt geladen. Besonders wichtig ist das bei PV-Anlagen, denn die gleiche PV-Anlage kann deshalb in einer Li-Batterie (gleicher Kapazität) mehr Energie speichern. - Li-Batterien wiegen nur 1/3 bis 1/2 so viel wie eine Bleibatterie gleicher Kapazität. Lithiumbatterien sind ziemlich zimperlich, was Überladung und kühle Temperaturen betrifft. Die Vorteile will ich gar nicht wegdiskutieren, aber allein die horrenden Preise schrecken mich schon ab. Und ob die behauptete Lebensdauer wirklich so in der Mehrzahl der Fälle konstatierbar sein wird, das warten wir mal ab. Man hat auch von LED-Brennern für Omas Stehlampe behauptet, die würde man demnächst nur noch alle zwanzig Jahre einmal austauschen. In der Theorie mag das stimmen, leider sind viele dieser fantastischen neuen Leuchtmittel schon nach vier, fünf Jahren beim Herrn. Ob die Lithiumbatterien sich da rühmlicher ausmachen werden, bleibt bis dato ein Geheimnis... ich zweifle das. Und nach drei oder vier Jahren so einen Akkuklotz in den Kübel zu schmeißen, der mal 1000,- gekostet hat, das täte mir als einfachem Handwerksbursch ziemlich weh. Bei einem ollen Gelakku für 150,- habe ich da deutlich weniger Schmerz. Btw: eine herkömmliche Bleibatterie kann nach ein paar Jahren dahin sein - aber ebenso gibt es Exemplare, die fast ein Jahrzehnt überdauert haben. Ist sicherlich auch etwas Glück dabei. Lithiumbatterien sind ziemlich zimperlich, was den Kurzschluss von Zellen oder das Einschlagen von Nägeln betrifft. Anders bekommt man sie kaum platt. Man kann sie ausserdem reparieren oder ala defekt verkaufen,vwenn man zwei linke Hände hat. Ich würde sie nehmen. Gruss Manfred Was ihr für komische Sachen mit eurem Zeug macht :D
Jein. Der Bleiakku kann durchaus bis 100% entladen werden, es ist nur nicht gesund, das häufiger zu tun oder ihn so stehen zu lassen. D.h. man sollte es in der Praxis nicht (oft) machen, aber man kann es. Eher ist dann noch interessant, daß der Bleiakku bei hohen Entladeströmen(WR) eine geringere Kapazität aufweist als den nominalen C20 Wert. RK hallo: ZU Beginn meiner Wohnmibilzeit hatt ich ein ähnliches Problem. Das Wohnmobil stand in einer hell beleuchteten Garage und so ist mir beim verlassen des Womos nicht aufgefallen, dass die Beleuchtung noch an ist. Als ich nach Tagen wieder ins Womo kam da war alles dunkel, das Womo wurde mit 220 Volt versorgt aber es blieb dunkel.. Ich war mir sicher der Ladeblock ist defekt!!hab ihn ausgebaut und eingeschickt. Er kam nach einer Woche zurück mit dem Vermerk Ladeblock ist i. O. Und wenn die Batterien ganz leer sind kann er sie nicht laden. Ich sollte die Batterien mit externem Ladegerät vorladen: ich hab das so gemacht und hatte an den Batterien noch lange meine Freude!!! Ob es mit heutigen Laderäten noch so ist?? So long KH |
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