So nun der erwartete Reisebericht unsrer Südschweden-Tour im Mai 2007.
1.Tag-11.05.2007
Egaa Marina (Breitengrad 56,209728; Längengrad 10,286207)
Gegen 13Uhr machten wir uns in Hamburg bei strömendem Regen auf den Weg Richtung Norden (Tachostand 95.520km). Staufrei kamen wir gegen 18.30Uhr an unserem ersten Zwischenstopp einem beschaulichen Stellplatz am Yachthafen Egaa/Aarhus an. (Tachostand 95.870km)
Das Wetter hatte sich bis dahin soweit gebessert, dass wir sogar den Grill anschmeißen konnten. Leider spann unser neues Navi, sodass meine Freundin eine tolle Abendbeschäftigung hatte. Ich legte mich derweil nach ein paar dänischen Bierchen ins Hubbett und schlief den Schlaf der Gerechten. Irgendwann gegen Mitternacht kam meine Kleine dann auch endlich ins Bett. Nachdem Sie tatsächlich das Navi wieder zum Laufen gebracht hatte. Zum Glück hatten wir den Laptop mit um diesen Reisebericht zu schreiben. Denn den brauchte sie um das Navi zu formatieren. Schon gut, wenn Frauen was von Technik verstehen...
2.Tag –12.05.2007
Am Samstagmorgen wurden wir von der Sonne geweckt. Nach dem Frühstück machten wir uns nach einem Zwischenstopp beim Aldi in Aarhus auf den Weg zur Fähre nach Grenaa. Dort aßen wir einen dänischen Hot Dog. (Das musste einfach sein!)
Um 14.30Uhr stachen wir in See. Die Fähre war überraschenderweise fast leer. Wir verbrachten die 4stündige Überfahrt teils auf dem Sonnendeck in der Sonne und teils auf dem Passagierdeck. Gegen 18.15Uhr war Schweden in Sicht. Irgendwie erinnerte uns die Festung und das Badehaus von Varberg an Irland. Es war ein traumhafter Ausblick und die Sonne gab ihr Bestes. Um 18.45Uhr legten wir in Varberg (Schweden) an. Unser Weg führte uns direkt nach Göteborg. Dort suchten wir den zu Hause rausgesuchten Campingplatz Lisebergs Camping-Delsjön. Während wir suchten stellte meine Freundin fest, dass dieser nur in der Zeit vom 30.6.-16.8. geöffnet ist. Somit mussten wir auf den ziemlich teuren Campingplatz Lisebergsbyn Kärralund-O39 ausweichen. Eigentlich wollten wir zwei Nächte bleiben, aber bei dem Preis (325,- Kronen in der Nebensaison) entschieden wir uns erst mal nur eine Nacht dort zu stehen und am nächsten Tag weiterzugucken. Als wir beim Grillen waren fing es an zu regnen, daher vertrieben wir uns die Zeit mit diesem Reisebericht...
3.Tag -13.05.2007
Die letzte Nacht hat es nur geregnet. Das Sanitärgebäude war am Morgen total überfüllt, sodass man vor allem bei den Damen längere Wartezeiten vor den Duschen in Kauf nehmen musste. Nachdem wir nun geduscht und gestärkt waren, machten wir uns auf den Weg in die City von Göteborg. (Tachostand 96.010km) Dort fanden wir nach einigem suchen einen sehr preiswerten Parkplatz (10Kronen für 5Stunden) direkt vor dem Postgebäude am Hauptbahnhof. Wir waren daher in einer Minute direkt in der Stadt und diese fußläufig erkunden konnten. Nach einigen Stunden bummeln und Göteborg angucken, machten wir uns dann auf den Weg zur Küste von Bohuslän. Über eine wunderschöne Brücke erreichten wir die Insel Tjörn. Von da aus fuhren wir auf die Insel Orust, wo wir ab Ellös mit einer kleinen kostenlosen Fähre nach Malö gelangten. Dort machten wir Zwischenstation auf einem von uns vorher ausgesuchten Campingplatz (Malö Camping-O63). (Tachostand 96.111km) Hier gefiel es uns ganz besonders gut. Das Wetter hielt den ganzen Tag. Es war zwar sehr frisch, aber trotzdem sonnig und es regnete nicht. Es war dort sehr ruhig in einer wunderschönen Schärengegend. Außer uns waren dort nur zwei Dauercamperfamilien. Diese waren sehr nett und hilfsbereit. Dieser Platz ist einfach, aber sehr empfehlenswert (140,- Kronen incl. Strom). Ach ja, was uns auch aufgefallen ist: auf schwedischen Campingplätzen muss man immer erst um 15 Uhr am Folgetag auschecken und nicht wie in Deutschland schon um 12Uhr.
4.Tag -14.05.2007
Nachdem uns die Sonne im Gesicht kitzelte standen wir auf und machten uns auf den Weg entlag der Westküste Schwedens. Mit seinen unzähligen Schären erkunden.
Nach einem Zwischenstop in Lysekil (der Wind frischte empfindlich auf) fuhren wir weiter bis nach Kungshamn. Der zunehmende Wind gestaltete die Fahrt an diese Küste immer mehr zu einer Schaukelpartie. Schließlich erreichten wir den von Rudi Roehrich empfohlenen vier Sterne Campingplatz Wiggersviks Familjecamping-O19 (220,- Kronen inkl. Strom). (Tachostand 96.183km) Die vier Sterne konnten wir zu dieser Jahreszeit noch nicht erkennen. Dieser Campingplatz ist sehr schön gelegen, aber verhältnismäßig einfach. Duschen kostet für 3 Minuten 5,- Kronen, somit musste man sich beeilen oder gleich 10,- Kronen mitnehmen. Wir stellten uns unmittelbar ans Wasser. Auswahl gab es ja genug zu dieser Zeit. Der nicht nachlassende Sturm ließ unseren Hymer ordentlich schaukeln. Sogar ein Vorzelt eines ansässigen Dauercampers hielt dem Sturm nicht stand. Wir machten uns trotzdem zu Fuß auf den Weg ins nahe Kungshamn. Doch der Sturm zwang uns nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt zum Rückweg.
5.Tag -15.05.2007
Nachdem uns der Wind in der Nacht noch kräftig durchschaukelte wurden wir von Sonnenschein geweckt. Es war zwar noch windig, aber nicht mehr stürmisch. Nach dem Duschen machten wir uns auf, den Ort Kungshamn zu erkunden. Nachdem wir eine paar Geschäfte anschauten fuhren wir weiter nach Smögen. Dieser kleine Hafenort mit seinen hübschen kleinen roten Häusern mitten in den Schären gelegen entspricht jeder Postkartenidylle. Einfach traumhaft dieses Smögen. Wir ließen es uns nicht nehmen und deckten uns mit frischem Fisch und Krabben ein. Gegen Mittag machten wir uns auf ins Landesinnere und fuhren Richtung Vännernsee. Nach Zwischenstopps in Trollhättan und Lidköping erreichten wir unser nächstes geplantes Ziel auf ein paar Umwegen. Gegen 18.30Uhr erreichten wir den wunderschön am Vännernsee gelegenen Campingplatz Kinnekulle Camping & Stugby-R13 (158,- Kronen inkl. Strom). (Tachostand 96.390km). Hier ließen wir uns bei einem traumhaften Sonnenuntergang den Lachs, Seelachs und die Krabben vom Grill schmecken und lauschten dem Kuckuck. Tipp: Wir haben Grill Oil with Garlic von Santa Maria gekauft und damit unser Grillgut eingepinselt - super lecker!!! Müsst ihr unbedingt ausprobieren. Wir werden davon noch ein paar Flaschen mitnehmen ;-)
6.Tag -16.05.2007
Wir wurden wieder mal von der Sonne am Morgen geweckt. Wir entschlossen uns zum ersten Mal draußen zu frühstücken. Dabei fütterten wir ein paar Vögel und Enten, die sehr dicht an unseren Tisch kamen. Das Wetter war so schön, dass wir erst am Nachmittag nach einem Sonnenbad aufbrachen. Entlang des Vänernsee ging es weiter Richtung Stockholm. Wir machten an diesem Abend Halt am Hjälmaren-See und nächtigten nach einem gemütlichen Grillabend und der nächsten Ladung Krabben auf dem Campingplatz Hjälmarsund in Stora Sundby-D5 (150,- Kronen) (Tachostand 96.600). Die Sanitäranlagen sind veraltet und man sollte dringend Badelatschen zum Duschen mitnehmen. Ansonsten war der Platz sehr schön gelegen auf einer Insel, aber er war auch in unmittelbarer Nähe zu einer auch nachts befahrenen Landstraße.
7.Tag -17.05.2007
Diesmal meinte es Petrus nicht so gut mit uns, es regnete am Morgen, deshalb brachen wir relativ schnell nach dem Frühstück auf um Stockholm zu entdecken. Je dichter wir kamen desto besser wurde das Wetter. Wir entschieden erst mal den Wohnmobilplatz in Langholmen unter die Lupe zunehmen (Tachostand 96.754km). Dieser war jedoch noch nicht offiziell geöffnet. Davor befindet sich aber ein öffentlicher Parkplatz, auf dem bereits ein weiteres Mobil stand. So beschlossen wir den Parkautomat mit 60,- Kronen für 24Stunden zu füttern. ;-) Da der Parkplatz unmittelbar an den noch nicht geöffneten Wohnmobilparkplatz grenzt, war es uns möglich die einzige nicht verschlossene Strombuchse zu nutzen. ;-)
Wir machten uns zunächst mit der nahegelegenen Tunnelbahn (Station Hornstull) auf den Weg in die Innenstadt (ca. 10min, 4Stationen bis Gamla Stan). Zuerst machten wir uns auf die Suche nach der Touristeninformation, um dort die Stockholm-Card zu erwerben. Doch leider hatte diese zu, da auch hier heute Christi Himmelfahrt war. Danach erkundeten wir mit unserem Reiseführer die Stadtteile Gamla Stan, Riddar Holmen und Norrmalm und erhielten einen ersten Eindruck dieser traumhaften Stadt, die uns in Ihren Bann zog. Wir fuhren wieder mit der Tunnelbahn zurück zum Wohnmobil. Zu unser Überraschung hatten sich noch 5 weitere Mobile zu uns gesellt. Am Abend überlegten wir uns was wir am nächsten Tag alles ansehen wollten.
8.Tag -18.05.2007
Am Morgen ging es relativ zeitig aus den Federn, wir wollten ja viel entdecken. Wir machten uns mit unseren Fahrrädern entlang des Wassers auf in die City. Nach ca. 15Minuten erreichten wir die Touristeninformation. Hier war Nummer ziehen und warten angesagt. Nach einer guten halben Stunde hielten wir nun unsere Stockholm-Card in den Händen. Für 290Kronen konnten wir nun alle Museen besichtigen; Bus, Bahn und Fähren nutzen; Hafenrundfahren machen und vieles mehr. Wir nahmen nur eine 24 Stundenkarte und legten gleich mit einer Bootsfahrt um die Insel Djurgarden los. Danach ging es mit der Fähre zum Vasa-Museum und nach Skansen. Im Freilichtmuseum Skansen konnten wir endlich das erste Mal im skandinavischen Tierpark echte Elche mit ihren Jungen sehen. Danach fuhren wir mit der Straßenbahn nach Norrmalm und bummelten noch ein wenig durch die Geschäfte. Da uns die Füße weh taten machten wir uns mit unseren Rädern auf zum Wohnmobilplatz.
9.Tag -19.05.2007
Nachdem Frühstück machten wir uns wieder (mit dem Fahrrad) auf unsere Stockholm-Karte weiter zum Glühen zu bringen. Nachdem wir wieder mit der Fähre nach Djurgarden übergesetzt haben besuchten wir Junibacken. Darin fährt man in einem Märchenzug durch die magische Welt Astrid Lindgrens. Da wurden einige Kindheitserinnerungen in uns großen Kindern wach ;-)) Danach haben wir uns noch das Königliche Schloss, sowie seine Ausstellungen und Museen angeschaut. Bei unserem Spaziergang durch Gamla Stan fing es an zu regnen wie aus Eimern. Trotzdem guckten wir uns noch die Krönungskirche an und schlenderten bei extremem Regen durch die schmalen Gassen. Als wir total durchnässt waren machten wir uns auf unseren Rädern auf den Weg zum Wohnmobilplatz. Von dort aus ging es zum Campingplatz Stockholm Ängby-A3 (225,- Kronen inkl. Strom) (Tachostand 96.767km). Dort duschten wir erst mal ausgiebig (5,- Kronen für 5 Minuten). Die Sanitäranlagen waren in Ordnung. Da der Campingplatz Kabel-TV hatte und der letzte Bundesligaspieltag war, nahmen wir diesen Service für zusätzliche 10,- Kronen dankend an. Wir verfolgten die Fußballergebnisse im Videotext und freuten uns über den neuen Deutschen Meister-den VfB Stuttgart und über unseren siebten und damit einen UI-Cup-Platz. Ja, der HSV hat es nach so einer Saison wirklich noch geschafft.... Auf diesen Saisonabschluss gönnten wir uns ein paar Drinks extra. Da Petrus sich mit uns freute, riss der Himmel auf und wir konnten noch grillen.
10.Tag -20.05.2007
Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Wohnmobil nach Stockholm. Dort gingen wir noch einmal Bummeln und schossen die letzten Fotos dieser wunderschönen Stadt. Nach ca. 4Stunden machten wir uns auf an die Schärengegend an der Ostküste Schwedens. Dort nächtigten wir zunächst auf dem Campingplatz Jogersö in Öxelösund-D16 (190,- Kronen inkl. Strom und Duschen solange man wollte) (Tachostand 96.900km). Der Platz war sehr schön gelegen und hatte große Stellflächen auf Gras. Die Sanitäranlagen waren sehr gepflegt und vor allem sehr sauber!!! Alles in allem ein sehr schöner Platz.
11.Tag-21.05.2007
Heute machten wir uns weiter auf den Weg entlang der Schärenküste mit Zwischenstation in Norrköping. Dort machten wir eine Shopping-Tour. Gegen Nachmittag fuhren wir dann weiter zur Schärengegend von Gryt. Dieser Ort liegt nahe Valdemarsvik. Elche haben wir bisher leider noch nicht gesehen, außer in Skansen in Stockholm, aber Vögel kann man hier überall sehen und hören. Hier suchten wir den Campingplatz Eköns-Camping-E27 (165,-Kronen inkl. Strom) (Tachostand 97.057km) auf. Dieser Campingplatz liegt sehr schön direkt im Schärengarten. Auch hier hörten wir wieder einen Kuckuck und konnten verschiedene Vögel beobachten. Die Sanitärausstattung dieses Campingplatzes ist sehr einfach und etwas veraltet, aber wir hatten ja unsere Toilette und Dusche dabei ;-) Als wir mit dem Grillen fertig waren setzte auch schon der Regen ein. Dieser ging in der Nacht in heftige Schauer über.
12.Tag-22.05.2007
Nachdem wir nachts wegen des Regens häufiger wach wurden, nutzten wir die Morgenstunden um Schlaf nachzuholen. Deshalb standen wir erst gegen 11Uhr auf. Der Himmel hatte sich zwischenzeitlich beruhigt. Wir suchten vor unserer Weiterfahrt noch die Ver- und Entsorgungsstation am Campingplatz auf. Nach kurzer Zwischenstation in Valdemarsvik ging es weiter nach Loftahammar. Dort suchten wir einen im Internet gefundenen Stellplatz. Auf einer Wiese unmittelbar am dortigen Marine-Center stellten wir den Hymer ab (Tachostand 97.145km). Da der Hafenmeister den ganzen Nachmittag und Abend nicht im Hafenkontor war, blieben wir auf der Wiese hinter dem Hafengelände stehen. Da uns dieser Platz gefiel und wir keine Lust hatten weiterzufahren, nächtigten wir dort. Somit machten wir das erste Mal Gebrauch vom Allemansrecht ;-) Das Wetter wurde zunehmend besser. So das wir abends sogar bei Sonnenschein draußen essen und einen kleinen Spaziergang am Bootshafen unternehmen konnten.
13.Tag-23.05.2007
Nach einem schnellen Frühstück brachen wir auf Richtung Vimmerby. Wir fuhren noch ein Stück entlang der Schären und dann wieder ins Landesinnere. Der Parkplatz vor Astrid Lindgrens Värld war noch sehr leer als wir dort ankamen. Der Eintritt in der Vorsaison betrug pro Erwachsenen 155,- Kronen. Wir stellten sehr schnell fest, dass kaum eine Attraktion geöffnet hatte. Lediglich auf den Bühnen von Pipi Langstrumpf und Michel, der in Schweden übrigens Emil heißt, wurden Geschichten dieser Figuren aufgeführt. Wir sind daher in ca. 1,5 Stunden durch den sehr schön angelegten Freizeitpark gebummelt und haben uns die zwei Shows angesehen. Wir empfehlen aber jedem diesen Park in der Hochsaison anzuschauen, da dann alle Attraktionen geöffnet haben. Wir setzten gegen Mittag unseren Weg an den Vättern fort. Wir suchten uns den 3 Sterne Campingplatz Grännastrandens Camping in Gränna- (190,- Kronen inklusive Strom und TV) aus. (Tachostand 97.355km) Der Campingplatz ist wirklich ein Traum. Wir standen in der ersten Strandreihe mit direktem Blick auf den Vättern. Der Campingplatz hat alles was das Herz begehrt z.B. Minigolfplatz, Spielplatz, Fußballplatz, Bouleplatz. Sogar einen eigene kleine Badebucht hat dieser Campingplatz. Die Sanitäranlagen sind echt Klasse; sauber und neu. Duschen bis zum Abwinken. Ein kleiner Hafen mit Imbiss, Restaurant, Boutique, Café etc. liegt in 5 Gehminuten vom Campingplatz entfernt. Vom Hafen kann man mit der Fähre zur Insel Visingsö übersetzen. Das kleine süße Städtchen Gränna, wo mehrere kleine Geschäfte und zwei Supermärkte sind, ist in 10 Minuten zu Fuß zu erreichen. Wir genossen die schöne Aussicht und beobachteten die Sonne beim Versinken im Vättern.
14.Tag-24.05.2007
Nach dem Frühstück machten wir eine kleine Radtour. Mittags haben wir uns einen geräucherten Lax geholt. Sehr zu empfehlen!!! Danach bummelten wir durch die kleinen Geschäfte von Gränna. Es gibt hier viele Bonbongeschäfte in denen es kleine Vorführungen über die Naschereienherstellung gibt. Natürlich konnten wir es nicht lassen und haben uns mit Süßigkeiten eingedeckt. Mmmhhh, lecker...
15.Tag-25.05.2007
Gegen Mittag brachen wir auf Richtung Varberg. Bis Jonköping genossen wir die Aussicht von der Küstenstraße über den Vättern. In Jonköping statteten wir einem renommierten schwedischen Unternehmen einen kleinen Besuch ab - richtig IKEA.;-)
Danach machen wir uns auf den direkten Weg nach Varberg. Dort hatten wir uns für den Campingplatz Apelviken (265,-Kronen inklusive Strom, TV und Wasser am Platz) entschieden. (Tachostand 97.580km) Da das Pfingstwochenende vor der Tür steht ist der Campingplatz gut besucht und alle Attraktionen sind geöffnet. Der Campingplatz verfügt über einen Supermarkt, Restaurant, Poolbereich, Sauna etc. Der einzige Nachteil dieses Platzes ist, dass man 1 Krone für ca. 1 Minute duschen benötigt. Man kann sich aber auch Duschkarten kaufen und diese aufladen lassen. Es gibt nämlich nur zwei Duschkabinen, die mit Münzen funktionieren, somit war anstehen angesagt. Da es die Sonne gut mit uns meinte wurde abends noch mal gegrillt.
16.Tag-26.05.2007
Heute guckten wir uns Varberg an. Ein süßes kleines Städtchen. Wir besuchten den Markt, den Hafen und die Festung. Danach suchten wir uns einen Supermarkt und gaben unsere letzten schwedischen Kronen aus. Natürlich landeten neben dem Grillöl auch Süßigkeiten, Lingonsylt, Vanile Sas, Rakör, kleine Brauseflaschen etc. in unserem Einkaufskorb. Wir ließen den Tag vor dem Fernseher ausklingen beim DFB-Pokalfinale Stuttgart gegen Nürnberg.
17.Tag-27.05.2007
Heute klingelte ein Wecker, was war das??? Tja, irgendwann ist ein Urlaub immer zu Ende; aber noch nicht ganz. Um 7 Uhr standen wir auf und packten unsere letzten Sachen ein. Um 9 Uhr setzte sich unsere Fähre in Bewegung. Gegen 13.15 Uhr kamen wir im Hafen von Grenaa (DK) an. Die Überfahrt war trotz Regen recht ruhig. Dann machten wir uns auf Richtung Fehmarn, wo wir uns mit Freunden verabredet hatten, um das restliche Pfingstwochenende und unseren Urlaub ausklingen zu lassen.

