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Kanaren im Winter 23 24


copete am 10 Dez 2022 18:04:37

Hallo,
wir möchten mit unserem OC15 (7,00m x 3,00m x 2,80m Breite) ab November 23 bis April 24 die Kanaren erkunden.
Fuerteventura kennen wir sehr gut, Teneriffa und Gran Canaria etwas, den Rest nicht.
Wir suchen Kontakt zu Leuten, die uns hilfreiche Tipps geben können hinsichtlich VE, Stellplätzen, Fähren, Strassenverhältnissen , Gasflasche, etc.
Im Einzelnen:
Wie und wo klappt die VE halbwegs ?
Welche Stellplätze könnt ihr empfehlen auf TF, GC LZ?
Welche Fährerfahrung habt ihr gemacht?
Wie sind die Straßenvethältnisse in Bezug auf ein relativ breites Womo (2,8m)?
Wie habt ihr die Gasflaschenproblematik gelöst?
Welche Probleme gabs generell?

Wir sprechen halbwegs spanisch und haben eine spanische Steuernr., sind aber keine Residenten.

Würden uns über jede Rückmeldung freuen, auch über Kontakte zu Leuten, die ähnliches planen.

Besten Dank vorab

Uwe

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akany am 10 Dez 2022 19:50:05

Sorry, völlig an Deinem bestimmt spannenden Thema vorbei, aber kannst Du bitte mal ein Foto von Deinem 2,80m breiten Wohnmobil "OC15" einstellen?

Interessiert mich total.

dietmardd am 10 Dez 2022 20:42:03

Maximale Breite eines LKW:

"FAQ: LKW-Breite
Ist die zulässige Breite von einem LKW gesetzlich vorgeschrieben?
Ja, in § 32 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ist definiert wie breit ein LKW sein darf.

Wie breit darf ein LKW sein?
Ein LKW darf maximal 2,55 m breit sein. Wird dies überschritten muss es gekennzeichnet werden und eine Genehmigung für Übermaße eingeholt werden.

Drohen Sanktionen, wenn die Breite überschritten wird?
Es können Bußgelder drohen, wenn die Maße des LKW überschritten werden. Wie hoch diese sind, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab."

Quelle: --> Link

Die festgelegte Breite resultiert aus der Größe der EURO-Paletten, die 1,20 m lang sind. Zwei Paletten quer zur Fahrtrichtung sind damit 2,40 m. Dazu kommen noch die Wände des LKWs.

Ein 2,80 m breites Wohnmobil darf es prinzipiell geben, aber es braucht zur Bewegung eine Sondergenehmigung und darf hierzulande nur Nachts mit Sondersignal bewegt werden. Ich weiß das vom Antransport meiner Fertiggarage.

Breite Wohnmobile sind meist knapp 2,40 m breit.

Woher kommen die angegebenen 2,80 m?

a) Schreibfehler
b) Es wurde mit Spiegeln gemessen.

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rollermanne am 10 Dez 2022 20:51:29

dietmardd hat geschrieben:a) Schreibfehler
b) Es wurde mit Spiegeln gemessen.

Würde ich auch vermuten, komme mit Spiegel auch auf 2,85m.

dietmardd am 10 Dez 2022 21:13:43

Wie sind die Straßenverhältnisse in Bezug auf ein relativ breites Womo (2,8m)?


Wir waren auf den Kanaren nur mit Mietauto unterwegs (La Palma, Gran Canaria, Lanzerote ...). Wir sind viel herum gefahren, so dass wir einen groben Überblick über die Straßenverhältnisse haben. Bis auf wenige Hauptstraßen, die breiter waren, waren die meist zweispurigen Straßen nur so breit, dass 2 größere PKW überall gut aneinander vorbei kommen, wenn diese jeweils weit am rechten Rand fuhren.

Man sieht aber auch Busse und LKW und breite Schneepflüge fahren (letztere im Winter auf La Palma). Diese Schneepflüge waren deutlich größer als die Schneepflüge hierzulande und sollten vermutlich beide Spuren gleichzeitig räumen. Diese Schneepflüge kamen in La Palma zum Freihalten der Zufahrten zum Observatorium am Roque de los Muchachos (2426) zum Einsatz. Wären wir diesen Schneepflügen oben auf dem Berg begegnet, hätte es keine Ausweichmöglichkeit gegeben. Alle paar Jahre fällt auf La Palma in Höhen über ca. 1500 m bis zu 5 m Schnee. Wir waren gerade in solch einem Jahr auf La Palma. Die erhoffte gute Aussicht fiel in den Schnee, denn oben waren links und rechts der Straße ca. 3 bis 5 m hohe senkrechte Wände.

In anderen Jahren liegt auch mal gar nichts. Oben in Höhe der Observatorien gibt es eine Web-Cam, so dass man im Internet nachsehen kann.

Übrigens findet zum Winterausgang das Fest der Inselheiligen mit Umzügen auf La Palma statt. Wer könnte nahe des Äquators die Inselheilige sein: natürlich die Schneekönigin.

Auch auf anderen kanarischen Inseln gibt es hohe Berge, die im Winter einschneien können, z.B. der Teide auf Teneriffa (3715 m).

Da ja auch Busse fahren, müssen diese ja auch mit der Straßenbreite auf den Kanaren zurecht kommen, aber es ist für die Fahrer bestimmt kein entspannendes Fahren bei Gegenverkehr. Ich würde jedenfalls nicht mit einem breiten Womo fahren wollen. Das wäre zwar auf Hauptstraßen möglich, aber mir zu stressig. Einige Straßen zu bestimmten Sehenswürdigkeiten oder abgelegenen Orten waren praktisch nur einspurig und in größeren Abständen gab es Ausweichstellen. Da alle Kanarischen Inseln bergig sind, möchte ich nicht einige Hundert m auf einer schmalen kurvigen Straße im Gebirge zurück zur Ausweichstelle fahren. Mit einem breiten Womo würde ich auf den Hauptstraßen bleiben.

WomoToureu am 10 Dez 2022 21:17:36

copete hat geschrieben:Wie und wo klappt die VE halbwegs ?
Welche Stellplätze könnt ihr empfehlen auf TF, GC LZ?
Welche Fährerfahrung habt ihr gemacht?
Wie sind die Straßenvethältnisse in Bezug auf ein relativ breites Womo (2,8m)?
Wie habt ihr die Gasflaschenproblematik gelöst?
Welche Probleme gabs generell?


Wir waren das letztemal vor 10 Jahren mit dem WOMO auf den Kanarischen Inseln. --> Link

Wir haben sehr häufig an Tankstellen 5 € gegeben, durften unsere beiden WC Kasetten und Grauwasser in der Toilette entsorgen, sowie Wasser zapfen. Ansonsten gibt es wenig Campingplätze bzw. Stellplätze.

Die langen Überfahrten waren schrecklich langweilig aber Problemlos.

Die Strassen werden auch von Bussen und LKW befahren sind normal.

Wir haben eine Gastankflasche, die wir an zahlreichen Tankstellen problemlos mit Gas betanken konnten. --> Link
Würde ich immer wieder so machen.

Es gab eigendlich keine Probleme, wir haben das WOMO auch dort stehen lassen und sind zweimal nach Hause geflogen. Es gibt zahlreiche Deutsche die dort leben und wo man es gegen "kleines Geld" stehen lasen darf.

Grundsätzlich sind die Kanaren teuer mit dem Wohnmobil und ohne Stellplätze und Campingplätze würde meine Frau auf jeden Fall unkomfortabel sagen. Wir stellen unser Wohnmobil immer auf CP und fahren dann mit Bus etc. in der Gegend rum usw.

Das ist ja auf den Kanaren nicht möglich, einige ich würde jetzt sagen "nichtsesshafte" die dort mit ihren "Wohnmobilen" rumfahren, sind im Verdacht andere Wohnmobile aufzubrechen. Zumindest trafen wir einige deren WOMO aufgebrochen wurde, welches sie irgendwo stehen gelassen hatten und tagüber weg waren. Klar jeder weiß ein ausländisches gepflektes WOMO könnte sich "lohnen" ...

Je nach Erfahrung wird dir sicherlich jeder etwas anderes erzählen.
So oder so gute Reise !

dietmardd hat geschrieben:Einige Straßen zu bestimmten Sehenswürdigkeiten oder abgelegenen Orten waren praktisch nur einspurig und in größeren Abständen gab es Ausweichstellen.
Ja das stimmt, siehe "Bergstrecke" etwa in der Mitte: --> Link

Hinweis, wenn da wegen Sicherheitswarnung was kommt, Risiko übernehmen anklicken, bei älteren Webseiten ist das leider so, dass diese Meldung kommt.

wutour am 10 Dez 2022 23:32:09

wir sind gerade auf den kanaren unterwegs.
bei interesse einfach auf unsere homepage schauen.
wir können spanisch, haben aber keine steuernummer oä.
wir haben die hinfahrt (huelva,lanzarote) uns im vorfeld gebucht (direct ferries) und die rückfähre im hafen von huelva. wir gönnen uns 6monate fürs inselhopping. wieviel der inseln wir schaffen bleibt offen. momentan sind wir wieder in unserem slow-modus reise.
wir haben eine dt. gasflasche dabei und uns in spanien problemlos eine spanische gekauft, den adapter hatten wir uns letztes jahr schon in einer ferreteria gekauft. wir brauchen gas eigentlich nur zum kochen, wenn wir nicht strom im überfluss für unsere induktionsplatte haben.
viel spaß am planen und gerne bei weiteren fragen melden (emails lese ich schneller als posts hier).

dietmardd am 11 Dez 2022 01:23:07

Wir stellen unser Wohnmobil immer auf CP und fahren dann mit Bus etc. in der Gegend rum usw.


Wir hatten dort kein "fahrendes Volk" gesehen, aber es gab in den Touristenhochburgen im Süden von Gran Canaria viele schwarze Bootsflüchtlinge, die vermutlich mit Diebstählen ihr Leben fristen mussten. Aber außerhalb der Gebiete mit Bettenburgen hatten wir keine gesehen. Auf den Inseln direkt vor Afrika (Lanzerote und Fuerteventura) gab es mehr schwarze Bootsflüchtlinge, aber nur in den Orten, meist am Strand.

Ich möchte aber auf ein anderes kleines Problem bei der Nutzung von Bussen auf den Kanaren hinweisen. Normalerweise waren wir immer mit Mietautos unterwegs, aber einmal wollten wir die gesamte Vulkankette in La Palma abwandern. Länge ca. 19 km. Man beginnt am besten auf einem Parkplatz in der Inselmitte, wo der Wanderweg beginnt. Dorthin kann man sich von anderen Touristen mitnehmen lassen, die auf dieser Passstraße auf die andere Inselhälfte wollten. Von da geht der Wanderweg einige Hundert m recht steil nach oben bis in etwa 1900 m. Danach geht es immer auf einer Art Grat bis zum Ende der Insel im Süden (Höhe ca. 400 m). Dabei gibt es ein Problem: Wir fanden keine Möglichkeit, abzubrechen und 19 km auf einem Gipfelgrat ist schon recht lang und auch da geht es mal etwas nach oben und nach unten, aber mehr nach unten. Mehr als 2 km pro Stunde haben wir im Schnitt nicht geschafft. Wer ein Vulkanfan ist, der kommt voll auf seine Kosten, denn oft sind die Vulkankrater dicht an dicht. Zurück ist auch keine gute Idee, da ja die, die uns nach oben auf den einsamen Wanderparkplatz mitgenommen haben, längst weg waren und dort kommt kaum noch ein Auto vorbei, seit die beiden Inselhälften durch einen Tunnel verbunden sind. Im Winter wird es in rund 1900 m Höhe recht kalt und die Tageslänge ist nicht so lang. Man möchte ja nicht dort oben von der Nacht überrascht werden. Also genug Zeit einplanen und warme Sachen anziehen.

Wir wollten dann mit dem Bus nach Tazacorte zurück fahren, wo wir inmitten eines Bananenhaines ein Ferienhäuschen hatten. Die Haltestelle war schnell gefunden, aber oje, es stand kein Fahrplan daran. Von den Einwohnern haben wir erfahren, dass alle 6 Monate der Fahrplan in der Inselzeitung steht und außerdem fuhr Abends kein Bus mehr zurück. Ob das auf anderen Inseln auch so ist, wissen wir nicht, aber wir haben nicht noch einmal versucht, auf den Kanaren mit dem Bus zu fahren.

Heute wäre diese Busfahrt nicht mehr möglich, da der kürzliche Vulkanausbruch die einzige Straße in dieser Gegend unterbrochen hat, da die Lava bis ins Meer floss. Der Lavastrom hat auch den Bananenhain mit unserem gemieteten Ferienhaus unter sich begraben.

Was hatten wir damals gemacht, um zurück zu kommen?

Wir hatten in Los Canarios übernachtet (damals noch anderer Ortsname) und bis zur Busabfahrt den Vulkan direkt am Ort (nur wenige Hundert m vom Ortsrand) besucht (Volkan San Antonio). Weiter südlich an der Inselspitze ist noch ein Vulkan, aber dahin und zurück wäre es ein Tagesausflug. Dieser Vulkan (Teneguía) war zuletzt 1971 ausgebrochen und angeblich waren die Lavafelder nach Jahrzehnten noch heiß.

copete am 11 Dez 2022 10:49:39

Erstmal vielen Dank für die bisherigen Antworten.
Zur Klarstellung der Breitenangabe: Das Fahrzeug ist laut Datenblatt 2.33 m breit.
Da wir meist mit ausgeklappten Spiegeln fahren, liegt die tatsächliche Breite aber bei genau 2.85m (gemessen).
Momentan sind wir auf Fuerteventura (ohne Womo) und sehen relativ viele Womos, die wild an der Küste stehen.
Uns wurde gesagt, bis zu 7 Tage wäre das ok.

abnachlapalma am 11 Dez 2022 10:52:47

wutour hat geschrieben:wir haben eine dt. gasflasche dabei und uns in spanien problemlos eine spanische gekauft, den adapter hatten wir uns letztes jahr schon in einer ferreteria gekauft.


Mich würde interessieren, ob ihr die Flasche vom Festland auf den Kanaren umtauschen könnt. Wenn ich richtig dran bin, dann sind die nicht gleich.

Und wer in den nächsten Tagen auf La Palma eine DISA Flasche braucht, kann er von mir haben.

BikeAir am 11 Dez 2022 11:27:22

Als Wohnmobilist, würde ich nicht mit dem Wohnmobil auf die Kanaren fahren. Ich fahre seit vielen Jahren nach Lanzarote und dort sind Wohnmobile mittlerweile zur Seuche geworden. Ich habe diese Jar so viele gesehen, wie noch nie. Einige Deutsche, überwiegend Spanier. Der einzige CP (Papagayo) ist sei seinem Bau vor etlichen Jahren nie geöffnet worden, alle stehen frei und überall und leider sieht das dann auch oft so aus (Hinterlassenschaften). Viel Strände sind mittlerweile mit Steinen blockiert, damit dort keine WoMos mehr hinfahren können, andere dann aber teils auch nicht mehr. V/E geht manchmal an Tankstellen, die meisten gehen aber in die Büsche und so sieht das dann auch stellenweise aus (Orzola / Caleta, Caleta de Caballo) An manchen Stränden konnte man früher alleine baden gehen heute stehen dort über all die Wohnmobile und wieviel Chemie und Abwasser einfach abgelassen /verbuddelt wird.........................möchte ich gar nicht wissen.

Ich würde mir auf der betreffenden Insel für je 4 - 6 Wochen ein Appartement und einen Mietwagen besorgen, das dürfte auf Dauer auch nicht viel teuerer werden, schließlich spart man die Fähren. Dazu gibt es dort durchaus viele Sonnentage und da wird es dann im WoMo schon mal richtig richtig heiß, auch im Winter.

Nur meine 2 Cents.

Grüße

klink_bks am 11 Dez 2022 11:43:04

BikeAir hat geschrieben:Als Wohnmobilist, würde ich nicht mit dem Wohnmobil auf die Kanaren fahren...............
Grüße


:D Ich sehe das absolut genau so :D

Meiner Erfahrung nach ist Lanzarote absolut ungeeignet für Wohnmobile,
da es nahezu keine Entsorgungen gibt. Wasser tanken könnte man ja per
Kannister, wäre von den Kosten überschaubar. Aber das Poblem mit
Grau- bzw. Schwarzwasser bleibt. Und die vielen Wohnmobile mit
den hier genannten "Aussteigern" führen auch nicht gerade zur Hebung des
Ansehens.

Gruss von der schönen Mittelmosel
Achim

WoMoNK19 am 11 Dez 2022 12:06:44

Hallo Uwe,

Anzahl der Campingplätze gemäß meinen Unterlagen auf den Kanarischen Inseln:

Fuerteventura: 0
Lanzarote: ca. 3
Gran Canaria: ca. 5
Teneriffa: ca. 5
La Gomera: 0
Las Palmas: ca. 3
Fuertenventura: ca. 3

Wie gut die für Wohnmobile ausgestattet sind mit Entsorgung, Waschmaschine etc. weiß ich natürlich nicht.
Weiß auch nicht von wann bis wann die offen haben, ob die im Winter überbucht sind oder ob der eine oder
andere wegen Reichtum geschlossen hat. Muss man bei Interesse dann natürlich prüfen.

Fähre von Cadiz aus auf die Inseln mit bissi Inselhopping für ein 7 Meter Wohnmobil:
Preis ca. im unteren bis mittleren 4-stelligen Bereich.

Hier noch ein link dazu:
--> Link

Wie immer ist die bekannte Suchmaschine im Netz dein Freund ;D

WoMo NK 19

BikeAir am 11 Dez 2022 12:55:21

WoMoNK19 hat geschrieben:Hallo Uwe,

Anzahl der Campingplätze gemäß meinen Unterlagen auf den Kanarischen Inseln:


Lanzarote: ca. 3

Wie immer ist die bekannte Suchmaschine im Netz dein Freund ;D

WoMo NK 19


.oder man kennt die Insel, wie seine Westentasche :)
Die Aussage ist definitiv falsch, Es gibt genau EINEN, der ist meistens ZU und der Weg dorthin geht über ca. 4km unbefestigte Piste --> Linkés/yaiza-unnamed-road/spain/las-palmas#.Y5W2nC9XZpR und liegt so richtig schön im "Grünen" :lol: .man achte auf die Rezensionen.

Wer´s mag........

Grüße

veop2 am 11 Dez 2022 14:04:10

Moin Uwe,
wir waren im letzten Frühjahr mit dem Kastenwagen für 8 Wochen auf allen Inseln unterwegs. Auf jeder Insel gibt es mindestens eine V/E, die funktioniert und gut erreichbar ist. Damit kommt man aus, weil die Wege insgesamt ja kurz sind.
Auf den Hauptstraßen der Inseln werdet Ihr mit Eurem Gefährt gut zurechtkommen. Wenn Ihr aber wirklich etwas sehen wollt, wäre es sicherlich gut, zweirädrige Untersätze dabei zu haben, oder vor Ort zu mieten. Auf den großen Inseln ist das problemlos möglich.
Campingplätze gibt es auf allen Inseln mit Ausnahme La Gomera. Die haben aber inzwischen einen relativ gut ausgestatteten Parkplatz mit Entsorgung am Hafen von San Sebastian. Im Markenforum von Pössl habe ich unsere Reise beschrieben.
Grüße!
Wolf

copete am 11 Dez 2022 14:43:18

Danke nochmal!
Wie habt ihr das mit dem Gas gemacht?
Irgendwi hab ich gehört, die Flachen auf den Kanaren und Festland sind unterschiedlich.
Hier auf Fuerte hat mit letzte Woche ein Wohnmobilist gesagt, er tankt LPG an der
Tankstelle und hat sich dafür hier (Fuerte) einen Adapter drehen lassen.
Wir werden mit unseren 2 x 11 Kg für 5 Monate nicht auskommen, da wie den Kühlschrank
mit Gas betreiben.

wutour am 11 Dez 2022 16:12:09

zur gas frage: cepsa gibts hier auf lanzarote wohl mehr als repsol. aber die homepage von repsol sagt es gibt tauschmöglichkeiten auf den kanaren. erfahrungsberichte können wir noch nicht geben, da wir oft genügend volle batterien haben (sonnenschein) und dann kein gasverbrauchen (kochen dann mit induktion) haben. bisher mussten wir auch nicht heizen- somit auch da keine möglichkeit gas zu vernichten.
entsorgungsstationen und waschsalons gibt es (beschrieben ua in p4n) ausreichend. der einzige campingplatz auf lanzarote hat gerde geschlossen. mülltrennung und entsorgung wie auf dem spanischen festland fast überall möglich.
es gibt hier auf dieser insel 2womoclubs mit über 400 gemeldeten einheimischen wohnmobilen- die fahren va am wochenende natürlich rum (info von einheimischen womofahrer). da fallen die vom festland gar nicht so auf, außer man ist so gelb wie unserer und dient dann als beliebtes fotomotiv .

veop2 am 11 Dez 2022 16:28:04

copete hat geschrieben:Wie habt ihr das mit dem Gas gemacht?

Wir haben eine Tankflasche und haben LPG getankt. Das war problemlos. Von Disa, der kanarischen Kette, gibt es recht praktische 6kg Kunststoffflaschen im Tausch. Die bekommt man an jeder Disa Tankstelle und in vielen Ferreterias, dazu auch die passenden Druckminderer. Bin allerdings nicht mehr sicher, ob die mit 30 oder 50mB arbeiten. An der Disa Zentrale Puerto del Rosario, Fuerteventura, 1 Calle Chinchorro, kann man deutsche Gasflaschen füllen lassen. (Danke P4N)

veop2 am 11 Dez 2022 16:41:20

Meinen Beitrag kann ich nicht mehr ergänzen. Deshalb:

Ebenso Lanzarote, Arrecife, 180A Carretera las Caletas. (Danke P4N) Ich vermute, das wird auch auf den anderen Inseln bei den Disa Zentralen gehen.

Übrigens: Seit 2018 ist das Fährschiff von Trasmediterranea grundsaniert. Früher viel geschmäht ist es jetzt eine günstige und bequeme Möglichkeit von Cadiz auf die Kanaren zu kommen. Bis nach Arrecife braucht es nur eine Nacht an Bord.

WomoToureu am 11 Dez 2022 17:59:26

veop2 hat geschrieben:Bis nach Arrecife braucht es nur eine Nacht an Bord.

Die Fähre ist schneller geworden, dass stimmt. Sie brauch zwar immer noch eine Nacht so wie vorher, jedoch heute nur 27 Stunden statt vorher 36 von Cadiz nach Arrecife d.h. heute nur 2/3 der früheren Zeit.

Ich stimme einigen Vorrednern zu, es ist nicht empfehlenswert mit dem Wohnmobil auf die Kanaren zu fahren.

WoMoNK19 am 12 Dez 2022 23:19:27

BikeAir hat geschrieben:....
.oder man kennt die Insel, wie seine Westentasche :)
Die Aussage ist definitiv falsch, Es gibt genau EINEN, der ist meistens ZU und der Weg dorthin geht über ca. 4km unbefestigte Piste ....


siehe hier:
--> Link
Zitat: Campingplätze mit Service und europäischem Standard sind auf Lanzarote rar. Es gibt den Camping Papagayo im Süden an den Papagayo-Stränden.
Hier der link zum Platz: --> Link

Scheint also doch mehr als 1 CP zu geben - den von Dir genannten und den hier im Bericht aus 08/2022.

Naja, ich war noch nie dort und Du hast da sicher die besseren Einblicke.

WoMo NK 19

BikeAir am 13 Dez 2022 08:52:22

Im Bericht wird ja auch nur der Papagayo genannt und sonst gibt es eben keinen und den kenne ich nur geschlossen.

Grüße

copete am 16 Apr 2023 21:31:21

Hallo nochmal,
wir sind derzeit auf Fuerte und ich stoße auf ein Problen, daß bisher nie angesprochen wurde.
Laut spanischem Gesetz muß man sich spätestens nach 90 Tagen bei der Ausländerbehörde registrieren.
Bis zu 90 Tage darf auch das Womo problemlos eingeführt werden
Ab dem 91. Tag muß man aber Einfuhrsteuer zahlen ( ca. 15 %), die man aber wieder erstattet bekommt, wenn man weniger als 6 Monate auf den Kanaren bleibt.
Offenbar kümmern sich die Wenigsten darum.
Uns wurde aber von einem Fall berichtet, wo 3000 € Strafe / Zoll erhoben wurden, weil das Womo nicht deklariert wurde und der Aufenthalt auf den Kanaren 90 Tage überstieg.
Ist bisher niemand mit diesem Pronlem konfrontiert worden?
Man reist ja auf die Kanaren nicht anonym ein (wie auf dem span. Festkand), sondern die Einreise wird erfaßt.
Ich weiß nicht, welche Lücke zwischen Realität und Gesetz tatsächlich besteht, aber mal so eben mehr als 3 Monate per Womo auf die Kanaren ist ohne Zolldeklarierung und Meldung beim Ausländeramt schon grenzwertig und kann offenbar verdamnt teuer werden.
Gruß
Uwe

BikeAir am 16 Apr 2023 23:57:45

Du möchtes gerne über die Inseln fahren - gute Idee. Dann miete Dir ein Auto für 3 - x Monate z.B. bei Pluscar (bester und stressfreister Anbieter) miete Dir dann auf den Wunschinseln, jeweils ein Appartement für die gewünschte Zeit und erobere von dort die jeweilige insel, besser, einfacher, flexibler und stressfreier kannst Du die Inseln nihct kennenlernen und Du hättest dazu noch alle Problem der fehlenden Infrastruktur mit den Campern eleminiert. Auf Lanzarote hat das campieren an allen möglichen Orten schon zu massiven Einschränkungen für alle! (Sperrungen) geführt, von den Verschmutzungen ganz zu schweigen.

Grüße

dieterk am 17 Apr 2023 08:40:24

copete hat geschrieben:Hallo,
wir möchten mit unserem OC15 (7,00m x 3,00m x 2,80m Breite) ab November 23 bis April 24 die Kanaren erkunden.

Uwe


Etwas verwirrend die Angaben.

Meines Wissens ist der ObC15, wenn es sich um den OrangeCamp OC15 handelt, nur 6Meter lang, 2,35 breit und Höhe weiß ich nicht genau, 2,90?
Ist oder war, glaube ich, baugleich mit den kleinen Carado/Sunlight mit dem franz. Bett.

Gruß
Dietr

copete am 17 Apr 2023 15:13:00

Hallo Bike Air
im Prinzip hast du Recht.
Allerdings ist das bei uns sicher ein Sonderfall, denn wir haben ein Häuschen auf Fuerteventura und zahlen für die Fähre nur ein Bruchteil, sofern wir den Residentenstatus beantragen (was wir wohl tun werden).
D.h. die wirklich teuren Komponenten wie Fähre, Unterkunft und Mietwagen fallen kaum ins Gewicht und wir haben ganz andere Transportkapazitäten per Womo.
Es steht auch eher das entspannte Überwintern im Vorcdergrung und weniger touristisches Sightseeing. Das haben wir früher gemacht.

Lieben Gruß
Uwe

copete am 17 Apr 2023 15:18:28

Hallo Dieter,
unser OC15(Orange Camp) ist 3.01m hoch (incl. SAT-Schüssrl), 7,30m lang (mit Fahrwerk-Träger für E-Bikes) und 2,85 m breit (nachgemessen mit ausgeklappten Spiegeln), eingeklappt 2,35 m.
Gruß
Uwe

pepe27 am 17 Apr 2023 15:40:14

BikeAir hat geschrieben:.....miete Dir ein Auto für 3 - x Monate ....... jeweils ein Appartement für die gewünschte Zeit und erobere von dort die jeweilige insel, besser, einfacher, flexibler und stressfreier kannst Du die Inseln nicht kennenlernen


Das sehe ich auch so.

Allerdings hatte ich vor 10 Jahren keinen Autovermieter gefunden, der das Inselhopping erlaubte, die Fahrzeuge waren jeweils an eine Insel gebunden. Wir sind dann mit einem Motorrad von Insel zu Insel, eine unserer schönsten Reisen.

wolfherm am 17 Apr 2023 15:58:42

:thema: :thema:

Der TE möchte mit seinem Mobil die Tour machen.

abnachlapalma am 21 Apr 2023 12:52:12

copete hat geschrieben:....zahlen für die Fähre nur ein Bruchteil, sofern wir den Residentenstatus beantragen (was wir wohl tun werden).


Lieben Gruß
Uwe


Du musst aber berücksichtigen, dass es den Residentenrabatt nur auf die Preise für Personen, nicht aber für das Fahrzeug gibt. Das Womo zahlt voll.

copete am 21 Apr 2023 19:46:01

Hallo Ödi,
das stimmt leider. Aber 75% Discount auf den Rest nehmen wir trotzdem gerne mit.
Danke für den Hinweis

Gruß Uwe

KaiFriedrich am 31 Okt 2024 19:50:46

Hallo
Hat jemand eine Antwort auf die Frage von copete am 16 Apr 2023 21:31:21 ?

copete am 01 Nov 2024 08:28:26

Hallo Karl-Friedrich,
Ich habe den Thread seinerzeit gestartet und bin eigentlich genau so schlau wie damals.
Die Rechtslage ist wie beschrieben, aber darum kümmert sich wohl keiner.
Wir waren 23/24 5 Monate auf den Canaren und haben niemand getroffen, der diese Gesetzeslage kennt bzw. sich daran hält.
In Kürze starten wir wieder für 5 Monate und werden uns über dieses Thema keine Gedanken mehr machen.
Gruß
Copete

KaiFriedrich am 01 Nov 2024 09:56:22

Vielen Dank für deine Antwort.
Ich fahre auch demnächst Richtung Süden und am 3.12. mit der Fähre von Huelva für 5-6 Monate auf die Kanaren.
Ich wünsche eine gute Reise

pwglobe am 01 Nov 2024 10:37:48

Hallo, französische Freunde von uns verbringen jedes Jahr den Winter auf den Kanaren, Wohnmobil Bürstner mit Tandemachse und Anhänger mit Motorrad und Scooter. Keinerlei Probleme sofern man nicht stört.

WomoToureu am 01 Nov 2024 14:29:13

copete hat geschrieben:Die Rechtslage ist wie beschrieben, aber darum kümmert sich wohl keiner.


Na ja, der eine sagt so, der andere eben anders.
Bisher, da hast Du Recht, wir waren ja auch mit dem Wohnmobil auf den Kanaren, war toll.

Ich weiß das die EU Druck macht, dass aus zahlreichen Gründen engmaschige Kontrollen stattfinden sollen.
Auch Spaniens Regierung will dies und hat ja die neuen Meldegesetz Regeln aufgestellt, die auch für die Fähren zu und von den Kanaren gelten sollen. Aber ich will keine Unke sein, ich weiß nur das es alles kontrolliert werden soll, viel mehr nicht.
--> Link
Andere Links müsst Ihr Euch selbst suchen, an den Grenzen sind Kameras die geben auch Daten, wie gesagt die Fähren usw. soll alles in Madrid ausgewertet werden.

abnachlapalma am 02 Nov 2024 15:01:44

Es ist eigentlich egal, ob im Hafen Kameras stehen, die die Auffahrt auf die Fähren kontrollieren. Du bist verpflichtet, dein Fährticket aufzubewahren und auf Verlangen vorzuzeigen.

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