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Hallo, Mein Ducato 250 - 130 Multijet 2.3 D mit ca. 100.000km, BJ 2016 Euro 5 wird im März 7 Jahre alt. Er wird als Wohnmobil eigentlich fast nur auf Langstrecke verwendet. Er steht immer draussen und wird Sommer wie Winter gefahren. Pflegezustand eher so mittel Ich denke mal ich werde den Wagen bis 200.000km fahren und ihn nach 12 Jahren abgegeben. Die Halbzeit ist also mehr als rum. Ich überlege mir welche Teile in der verbleibenden Zeit auf alle Fälle ausfallen bzw. getauscht werden müssen. Dann könnte ich mich mir Zeit lassen einen günstiges Angebot in meiner näheren Umgebung zu suchen und keine teure „Notfall“ Reparatur machen zu müssen im falle einer Panne oder TÜV Beanstandung. Neben den Verschleissteilen wurde bis jetzt wurde nur der Zahnriemen getauscht. Wie schaut’s aus mit: Stossdämpfer/Fahrwerk Lichtmaschine Querträger etc Für Tipps wäre ich dankbar. Daniel Hallo Dondero,
ich würde mal die Reifen näher anschauen und mir Gedanken machen, ob man die nicht wechseln sollte. Bei den anderen Dingen würde ich die nur wechseln, falls Du nächsten Samstag im Lotto gewinnen solltest. Fahrwerk, Querlenker, Buchsen etc. sollten bei dieser Laufleistung noch nicht an ihre Grenzen gekommen sein. WoMo NK 19
Lichtmaschine / Regler auch erst ab 200.000 km / jenseits von 10 oder 14 Jahren… Die Wasserpumpe würde ICH jenseits von 130.000-150.000km mit dem nächsten Zahnriemen wechseln lassen. Und alles andere was kaputt geht, ist vorzeitig kaputt gegangen! Wenn man das ausschließen will hilft nur rechtzeitiger Neukauf. Grüße Dirk Zahnriemen / Wasserpumpe / Bremsen / Scheiben? (nach Verschleiß) Stoßdämpfer / Federn vorne? Grüße
Wieviel willst du den ausgeben? Auf Verdacht kannst du viel wechseln...Kupplung + Nehmer und Geber Zylinder....Turbolader...Domlager...Radlager...
Und was ist mit Injektoren…Wellendichtring Kurbelwelle…Kombiinstrument…? Wie wär‘s auch mit Wasserpumpe Aufbau, Heizung / Boiler,… Grüße Dirk Das Beste, was du tun kannst, ist den Wartungsplan zu befolgen. Außerhalb der Inspektionen, z.B. beim Reifenwechseln, kannst du auch selbst immer noch mal nach einigen Sachen schauen. Darüber hinaus würde ich mir aber nicht den Kopf darüber, was eventuell als nächstes kaputt gehen kann - Lebenszeit ist wertvoll... Moin zusammen, darf ich mich mal einklinken? Mein 244iger ist von 2005 mit jetzt 210Tkm.Wir möchten ihn noch lange fahren, einen neuen kann und will ich mir nicht mehr leisten. Der Zustand ist noch ganz gut. Gewechselt wurden nur Verschleissteile, Kupplung, Getriebe,Motor und die anderen Dinge, die beschrieben wurden, sind noch original und funktionieren gut. Die teuren Teile möchte ich, wenns geht hier wechseln und nicht irgendwo im Ausland. Eure Einschätzung: weiter fahren bis was passiert oder prophylaktisch austauschen. Habe aber auch die Befürchtung, das könnte eine never ending Story werden. Oder aber einen radikalen Schnitt und alles erneuern? Bin seeeeehr unsicher. Grüsse Heiner
Geh mal zu deinem Vertragsschrauber und lasse dir einen Kostenvoranschlag machen. Beim lesen solltest du aber eine Familienpackung Beruhigungspillen bereithalten :mrgreen: Solche Aktionen können schnell den Marktwert des Fahrzeugs überschreiten :eek: Prophylaktisches Tauschen bringt wenig, wenn die Bauteile noch nicht nahe am Ende ihrer prognostizierten Lebensdauer sind; man kann sich da sogar den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, weil auch Fehler beim Einbau passieren können und selbst neue Ersatzteile gern mal einen Frühausfall ab Werk verursachen. Uns ist gerade ein 1,4 Jahre alter Klimakompressor fast in Flammen aufgegangen (Lagerschaden, Riemenscheibe rotglühend, naheliegender Kabelbaum angeschmort). Soviel zum Thema. bis denn, Uwe Es geht soweiso nur das Teil kaputt, an das man vorher nicht gedacht hat, sonst läuft alles Spitze :mrgreen: Grüße
Murphy sagt: „eine Panne passiert meistens an den Teilen die nicht gewechselt wurden“. Wie soll man das angehen? Macht man die Radlager auf Verdacht geht die Antriebswelle kaputt. Wechselt man die Wasserpumpe streikt die Lichtmaschine. Macht man beides gibt es da noch einen Klimakompressor. Tauscht man alle drei ist da noch eine Umlenkrolle die auch Kugellager hat(te)…. Es gibt Ducatos, gerade im gewerblichen Bereich, die haben 500.000km hinter sich und fahren immer noch! Oder, irgendwo hier im Forum, da ist jemand mit seinem Duc 10.000km mit „kaputtem“ Radlager gefahren. Ergo: wir fahren kleine LKWs. Die laufen länger als PKWs ( obwohl die auch mehr als 200.000 km machen! ). Ich denke regelmäßig am Auto schrauben ( lassen ) und Reparaturen nicht „möglichst low cost“ sondern vernünftig und vorausschauend: ist die Kupplung fällig dann kompl. mit, zumindest, Nehmerzylinder und Simmering der Kurbelwelle. Ist links der Stabi „hin“ mach‘ ich links und rechts neu. Und ab und an mal auf „ungewöhnliche Geräusche“ achten: Radlager machen sich durch Geräusche bei Kurvenfahrten bemerkbar. Und wenn man das hört dann weiß man dass das mal gemacht werden muß. Nicht morgen aber vielleicht bevor man 5.000 km durch Norwegen will. Grüße Dirk Hallo Daniel, Deinen Gedankengang hatte ich vor ca 6 Jahren auch für meinen VW T4 syncro Alkoven Bj.2001. Damals hatte er gut 260.000 km gelaufen und ich wollte weitere 150TKm weiterfahren - möglichst störungsfrei. So liess ich ab 2017 folgende Teile stufenweise erneuern: Stoßdämpfer, Reifen, Kupplung, Bremse incl. Handbremsseile und Bremsschläuche kpl., Bordbatterie, Starterbatterie, Scheinwerfer, Lima, zwei der drei Schalldämpfer, Vorglühkerzen, Windschutzscheibe (war verkratzt und Steinschlag). Kundendienst mit Ölwechsel alle 30 Tkm, Getriebeöle incl. HA einmalig, Zahnriemen mit Wapu und Spannrollen nach Werksvorschrift und kleinere aktuelle Fahrwerksreparaturen wurden ebenfalls durchgeführt. Ebenso einige Male gründlicher Rostschutz (Owatrol, Fluidfim, Seilfett). Inzwischen bin ich bei 348 TKm angelangt und bin unterwegs nie liegengeblieben. Während der ersten 150Tkm war das Mobil auf sehr schlechten Strassen in Marokko, Polen, Rumänien, Ukraine ... voll beladen sehr gefordert was sich in Fahrwerksschäden ausgewirkt hatte jedoch nie zum Liegenbleiben unterwegs geführt hatte. Zu Hause liess ich das in meiner guten Werkstatt natürlich reparieren. Ich denke dass diese Erfahrungen etwa auf einen Ducato übertragen werden können. Der Zeitpunkt, ab 100 Tkm bei einem erst 7 Jahre alten Mobil solche vorsorglichen Reparaturen auszuführen scheint mir aber zu früh zu sein. Ich würde damit noch einige Jahre warten.
Der TE will sich "teure" Notreparaturen oder eine erneute TÜV-Vorführung ersparen und möchte deshalb alles Mögliche profilaktisch tauschen. Im Ernst? Das soll günstiger sein? Er bekommt lauter wohlgemeinte Tipps, die in die Tausende Euros gehen, wenn er sie umsetzt. Im Ernst? Das soll günstig sein? Ich bitte um Entschuldigung, aber ich habe selten so viel Unsinn gelesen. Wenn man in die trostlosesten Gebiete dieser Erde reisen will, macht das vielleicht Sinn. Aber um bei einem gerade mal eingefahrenen Wohnmobil eventuell ein paar Euros zu sparen, Tausende für unnötigen Teiletausch in unseren Breitgraden ausgeben ? Bei dem Mobil ist ja gerade erst die Dichtigkeitsgarantie abgelaufen und der worst case einer Nachprüfung beim TÜV kostet 10 Euro. Inspektionsintervalle einhalten, einen Schutzbrief kaufen und gut ist!! Alles andere ist doch Wahnsinn :roll: [quote="Alter Hans"] Deinen Gedankengang hatte ich vor ca 6 Jahren auch für meinen VW T4 syncro Alkoven Bj.2001. Damals hatte er gut 260.000 km gelaufen und ich wollte weitere 150TKm weiterfahren folgende Teile stufenweise erneuern: Stoßdämpfer, Reifen, Kupplung, Bremse incl. Handbremsseile und Bremsschläuche kpl., Bordbatterie, Starterbatterie, Scheinwerfer, Lima, zwei der drei Schalldämpfer, Vorglühkerzen, Windschutzscheibe (war verkratzt und Steinschlag). Inzwischen bin ich bei 348 TKm angelangt und bin unterwegs nie liegengeblieben. Moin Hans!Kein Synchro aber 97er T4Tdi im Alltagseinsatz mit aktuell 372tkm uffe Uhr,welche sogar stimmen. Nun ja, alles was Du gewechselt hast, halte ich beim T4 und Deinem Km-Stand für normalen Verschleiß bzw.bei einer zerkratzten Frontscheibe für Sicherheitsrelevant.Und da sollte bzw. kann man ja investieren und zwar in gutes bis sehr gutes Material,auch wenn das durchaus für Schnappatmung an der Kasse sorgen kann ;D .Erfahrungen der letzten Jahre. Z.B. Bremsschläuche bei VW sind aus der Ära für ihre Porösität bekannt bei den HU-Prüfern.Nebenbei bemerkt sind die KM-Stände unserer T4 schon niedrig für nen T4. Problematisch sind ja genau die "von jetzt auf gleich"- Geschichten,welche dann auch noch eher durch Zufall als durch bewußtes Kieken "gefunden" werden. Gegen die sich zu wappnen, wie es sich der TE vorstellt ,halte ich, wie Du und andere Vorschreiber schon anmerkten, für nicht möglich. Leitspruch bei uns ist immer "Weiterfahren & beobachten". Sonnigen weiterhin. Uwe
Das ist der Punkt. Wenn es einen wichtigen Grund gibt, warum keine Reparaturen statt finden sollen, macht es Sinn. Durchquerung der Sahara, Kritischer Zeitplan, Risiko... Darum werden im Flugzeug viele Teile regelmäßig untersucht und gewechselt. Man kann halt schlecht oben auf den Abschleppdienst warten. Und vermutlich(?) werden Militärfahrzeuge besser gewartet, weil die im Fall des Falles nicht liegenbleiben sollten. Aber in einer halbwegs zivilisierten Gegend ohne extremen Zeitdruck ist das nicht nötig. Schlimmstenfalls steht man mal eine Woche bei irgendeiner Werkstatt und muß etwas zusätzlichen Urlaub beantragen oder einen Flug nehmen. Und das muß bei einem relativ neuen Fahrzeug schon sehr unglücklich sein. RK ...und dann gibt es die alte chinesische Weisheit: "NEVER TOUCH A RUNNING SYSTEM !!!" Wenn ich eine Laufleistung eines Mobils von über 20 Jahren und weit über 300TKm anstrebe lohnt es sich doch, übliche Verschleissteile gegen Ende ihrer Laufzeit vorsorglich zu erneuern. ZB. Stoßdämpfer, Kupplung, Lima, Bremsleitungen... und nicht zu warten bis sie unterwegs ausfallen. Sehr teure Ersatzteile wie ATM, Getriebe oder aufwendige Aufbaureparaturen nehme ich aus von dieser Betrachtung aus da dann bei hoher Laufleistung zu überlegen ist ob sich der Einsatz noch lohnt. Bei einer voraussichtlichen Laufleistung von etwa 200TKm während ca. 10 Jahren würde ich allerdings nichts vorsorglich austauschen. Woher weißt du oder die Werkstatt wann das Ende derLebensdauer erreicht ist. Uns als Zulieferer wurd nur die min. Haltbarkeit vorgeschrieben die max. Haltbarkeit wussten wir selber nicht. Ein Radlager kann 10000 km halten oder auch 400000 km. Eine Lima 2 oder 30 Jahre.
Wissen tu ich das natürlich nicht. Ich kenne aber mein Beanspruchungsprofil und es gibt gewisse Erfahrungswerte über Verschleissteile die wahrscheinlich ausfallen können. Die Beanspruchung meines Mobils war in den ersten 10 Jahren erheblich höher als durchschnittlich gewesen. (im ehemaligen Ostblockk Anfang der 2000 Jahre bzw. auf schlechten kleinen Strassen). Auch Reifen können deutlich über 10 Jahre halten und ich tausche sie trotzdem vorher, auch noch bei ausreichendem Profil. Die Belohnung für meinen vorausschauenden Ersatzteilumgang war in den vergangenen 21 Jahren und 348Tkm die Tatsache dass mein aktuelles Mobil auf keiner Reise in eine Werkstatt musste. Ansonsten hatte ich nur ein einziges Mal einen ungeplanten Werkstattaufenthalt in meinem Heimatort. Natürlich soll das jeder so machen wie er es für richtig hält. Aber manchmal gebe ich Antwort auf Fragen in einem Thema indem ich meine Erfahrungen darstelle. Unaer Ducato auf 105000 km ein Radlager. Meine Toyota Carina auf 300000 km eine Wasserpumpe und rechter Querlenker. Mein VW 1300 bei 80000 km neuer Motor, mein VW T2 bei 200000 km einen neuen Kolben. Mwin Ford Taunus bei 18000 km neuen Auspuff und neue Kohlen für die Lima. Mein Jeep Wrangler TJ Bj 97 fährt jetzt bis an mein Lebensende neue Kopfdichtung, zwei Lambdasonden und Steuergerätreperatur. Nimmt man jetzt alle Fahrzeuge ist nicht zu sehen das bestimmte Teile eine Häufigkeit aufweisen. Bei uns in der KFZ Werkstatt konnten wir auch nicht bestimmte Ersatzteile vorhalten weil die aus Erfahrung ausgefallen sind. Bei Typgleichen Fahrzeugen war es sehr unterschiedlich.
Manche Teile anscheinend schon. Als der Differenzdrucksensor bei meinem Ducato250 defekt war, hatte die Werkstatt (in Kroatien) den lagernd. Er meinte, die brauchen sie recht häufig und es war gerade noch einer da. RK
Grundsätzlich ein guter Gedanke, nur wo fängste an und wo hörste auf? Unser 3,0er ist 13 Jahre alt! Erneuert wird nur was Defekt ist od. sich andeutet, in aller Regel kündigen sich Schäden rechtzeitig an! So wie 06/22 am Lago Maggiore sich das Radlager vo li durch vernehmliche Geräusche bemerkbar machte. Kein Ding, Zuhause hab ich gleich beider RL vo ern. Weil die Räder ehh ab waren, die 13Jahre alte ( noch erste) Bremsanlage kpl. Scheiben, Beläge u. Handbr. ern. Diese Woche starten wir, gut 8 tsd km werden es werden! warum sollte ich die noch ( 13Jahre alte) intakte Wasserpume, Injektor, AGr, Drosselklappe, Lima, Stossdämpfer etc etc. vorsorglich erneuern? Das isser --> Link Gr mani |
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