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Moin liebe Foristi, Da es zwischen LiFeYPO4 und LiFePO4 und Gel, AGM, Blei-Säure Batterien und Ladegeräte kein anderes Kapitel für Batterien gibt, stell ich das mal hier ein. Man möge es verschieben, wo es hingehört... und mir verzeihen. Vielleicht bin ich ja nicht der Einzige, den diese ganzen Diskussionen in den Batterie-Tröds schwindlig machen. Da werden Gross- und Kleinschreibungen bei den Einheiten zerpflückt und hingebungsvoll über Umrechnungen schwadroniert. Der User-Laie der ich bin, bei dem der Strom nur einfach aus der Steckdose kommen sollte, versteht nix. Und nein, ich habe nicht den Ehrgeiz, das zu lernen. Heute kann man nicht alles wissen, es genügt zu wissen, wer weiss. Bei meinen ehemaligen Kunden habe ich auch nicht verlangt, dass sie programmieren lernen um meine Software nutzen zu dürfen. Und dass nur Katzen Whiskas kochen dürfen wäre mir auch neu. So viel zu meiner Meinung zum Zerpflücken, bei allem Respekt, zu Kommentaren zum Finger, der auf den Mond zeigt. Also würde ich gerne eine respektvolle Diskussion initiieren, die sich mit dem SINNVOLLEN Fortschritt in der Batterietechnologie beschäftigt. Hierbei sollten einfach nur neue, sichere und bezahlbare Technologien aufgezeigt und erklärt werden ohne sinnfreie Diskussionen zu falsch verstandenen Einheiten, eigenen Nicht-Bedürfnissen, Schwiegermüttern und Topfpflanzen, wenn eh jeder weiss was gemeint ist. Also, Feuer frei? Lithium mit all seinen Variationen sagt mir jedenfalls nicht zu. Klar, es ist ein grosser Schritt zu langer Autarkie mit unseren Wohnklos, aber: Die Herkunft von dem Zeugs passt mir schon nicht. Und dann muss die Batterie, jedenfalls ist das mein Eindruck, sorgfältigst gehegt und gepflegt werden, muss über Apps angesprochen werden, darf nicht zu kalt bekommen, braucht „Balancing“ und Korsett, Multimeter und Blinke-Blinke und wenn sie zickig ist, steckt sie alles in Brand. Jaja, Polemik und so… mea culpa… aber ich spreche von meinem Eindruck, dem eines bekennenden unbedarften Nutzers. Und dabei muss ich das alles im Profit der Nutzung ja auch noch erleben dürfen, mit meinem persönlichen schon angerissenen Mindest-Haltbarkeitsdatum. Sollte ich also wirklich eine angesichts dessen derart unsinnige Ausgabe tätigen wollen, will ich aber einfach nur ein Dingens irgendwo stehen/liegen habe, wo ich einen vielleicht tagsüber über Solar oder Wind oder how ever gehorteten Energiefluss lagern kann und dann abrufen, wann ich das brauche. Und mich ansonsten so viel oder so wenig drum kümmern wie um die Reservebatterien meiner Maus. Ein Energie-Vorratsschrank. Dabei sollte mein Zauberwürfel mir tunlichst nicht die Bude in Brand stecken, kein Sprachbedürfnis mit mir haben, leicht und schnell wiederaufladbar sein und mir so (permanent) im Tagesschnitt so 20 kW pro Tag zur Verfügung stellen können. Und wenn ich als (bekennender, sagte ich es schon?) Laie „20 kW“ schreibe, dann meine ich damit die Einheiten, die mir auf einem Camping oder Stellplatz am Zähler angezeigt werden und so in den Preislisten aufgeführt werden. Im Moment kostet mich das um die 0.50 – 1 € pro Einheit. Also 10-20 € pro Tag. Semi-Solid-State Batterien scheint mir hier eine sehr vielversprechende Entwicklung bzw. Lösung zu sein/werden? Ende letzten Jahres hat da wohl der erste Hersteller, Zendure, um ihn nicht zu nennen, eine (im Moment) bis auf 64 kWh skalierbare Station entwickelt. Bei einem Einstiegspreis von knapp 5k€ für 6,4 kWh ohne die Satellitenbatterien scheint mir da schon etwas im Gange zu sein, was Zukunft aufzeigt. Was ist Eure Meinung? Welche neuen und realistischen Systeme ausserhalb von LiFePo kennt Ihr?
Bei dem Strom-/Leistungsbedarf solltest Du erst mal nachdenken, wie Du die Akkus wieder voll machen willst. Ohne Landanschluß ist das nämlich fast nicht zu schaffen, außer Du hast eine PV mit über 1kW auf dem Dach und 24h Sonnenschein. Erst dann brauchst Du Dir Gedanken über die notwendigen Akkus machen. Gruß Axel
Weiter unten wird klar, daß du Haustechnik meinst. Da ist das sicher viel weniger eine Option. Aber gerade am Womo wollen manche (laut Beispiel) SW entwerfen oder umschreiben ohne irgendwas vom Programmieren zu verstehen. Oder vielleicht haben sie mal einen 5 Zeiler in BASIC abgeschrieben. Und dieses Wissen ist derart einfach (Wenige Einheiten und ihr Zusammenhang), daß das von jedem, der nur ein bißchen Intelligenz aufweist, ganz schnell zu verstehen ist. Die Rechenmethoden sind kaum mehr als Grundschule und Elektrizität sollte jeder mal in Physik gehört haben, wenn er sich nicht sehr anstrengt, alles zu vergessen.
Wenn es da schon was realistisches gäbe, hätten wir schon genug Threads dazu. Bisher erschöpft sich das fast immer in Ankündigungen von Instituten oder Startups, aus denen praktisch nie was wird.
Dann ist der aktuelle Stand schon mal raus.
Das gilt aber im Prinzip für den größten Teil unserer Waren auf die eine oder andere Weise. Solange man nicht bei Fackelschein im selbstgebauten Holzblockhaus wohnt, muß man irgendwas aus China oder Öl oder evt. problematischen Quellen inkauf nehmen. Traurig, ist aber der aktuelle Stand.
Hier klingt es wieder eher nach Womo. Wenn man nicht gerade selber bauen will, bekommt man auch Fixfertig Lösungen, wo man nicht schauen muß. Und Bleiakkus sind auch zu Bränden oder zumindest zur Verursachung solcher fähig.
Unten kennst du aber kWh, also warum nutzt du diese Einheit nicht auch hier ? So wie sie auch auf jeder Rechnung oder jedem Zähler steht. Davon abgesehen, daß du hier wohl nicht mehr von einem Womo sondern von einem Haus sprichst bei 20kWh. Und gerade dieses kleine h macht einen großen Unterschied, zumal auch die Zahlenwerte oft ähnlich sind. 6kW Solar zu 6kWh Batteriespeicher. 3kW WR zu 3kWh Tagesverbrauch. RK Wer 20 KW am Tag benötigt hat erst einmal ganz andere Probleme. Vielleicht solltest du erst einmal schauen wo du Strom einsparen kannst. Das sollte immer der erste Schritt sein wenn man über Autarkie nachdenkt. Hubert Vielen Dank an Euch, die Ihr Euch die Zeit genommen habt, erste Antworten zu formulieren. Bitte: Die Betonung und das Interesse liegen auf -> „Welche neue Speicher-Technologien gibt es?“ <- Und nicht auf „dummen Fragesteller zerpflücken“. Ich sehe viele Dinge genauso wie Du, insbesondere was das Geflame angeht. Da unterscheiden wir uns hier allerdings nicht von anderen Foren, wo es z.T. noch deutlicher zugeht. In der Sache an sich muss man glaube ich etwas unterscheiden: für Otto Normalnutzer, der einfach nur, so wie Du, seinen Strom aus einer Batterie ziehen und sie wieder laden will, sind die ganzen Dinge wie Balancing, Pressung, BMS etc. aus meiner Sicht völlig irrelevannt. Für Euch eignet sich eine der Standard-Batterien von der Stange, idealerweise vom Händler eingebaut und mit entsprechendem Service, wenn doch mal was schief ist. Diese Dinger sind dafür designed, dass sich Oppa mit 75 so n Ding in seinem Vollintegrierten einbauen läßt und glücklich ist, sich bestenfalls ab und an ums Nachladen kümmern zu müssen. Ich nenne das immer "Endkundenfreundlich". Das krasse Gegenteil dazu sind die Selbstbauer, die über Zellchemie, Ladespannungen, Busbars usw. diskutieren. Hier ist halt maximaler Individualismus möglich, den Oppa (s.o.) aber gar nicht braucht und vor allem nicht will: es soll ja einfach nur funktionieren. Erfreulicherweise ist die Lithium Technologie inzwischen in Form von LiFePo4 so weit, dass das sehr gut klappt, und das auch ohne das Risiko, dass Dir in mehr als einem Extremfall die Karre abfackelt (was Dir übrigens auch mit jedem anderen Energieträger passieren kann). Zudem haben sich die Preise in den letzten 3-5 Jahren sehr positiv für den Endkunden entwickelt. Die frühere Aussage "100Ah kosten 1000€" sind inzwischen lange überholt, mal von einigen wenigen Produkten abgesehen, und selbst da ist fraglich, ob das so berechtigt ist. Im Umkehrschluss sind die zukünftigen Batterietypen aus meiner Sicht weit davon weg, ansatzweise in diese Serienreife und Preisklasse zu kommen. Und sofern uns nicht eine kleine industrielle Revolution ereilt, wird das vermutlich auch noch etwas so bleiben. Man sieht an Produkten wie zB der Efoy Brennstoffzelle, wie wenig diese nachgefragt werden, was sie kosten und dementsprechend, welche Verbreitung sie bei den Endkunden haben. Wir haben also im Energiespeicherbereich drei Welten: - Bleibatterie (in welcher Form auch immer, Gel, AGM, VRLA usw.): Marktstandard, ausentwickelte Technik, in Massen zu günstigen Preisen verfügbar - Lithium bzw. LiFePo4: auf dem besten Weg, der neue Standard zu werden, aber derzeit noch etwas teuer. Langsam aber sicher drängen die "Discounter" auf den Markt. - Brennstoffzelle / Wasserstoff: Technik die zwar funktioniert, aber durch den Preis nicht massentauglich ist und vllt das eine oder andere Leistungsdefizit hat. Sicherlich wird in den nächsten Jahren regelmäßig eine neue Batterie-Sau durchs Dorf getrieben werden, die überall als der neue Hype gefeiert wird. Die Frage ist, wie durabel dieser Hype ist. Leider weiß man das selten vorher. Man kann also entweder bei einer der drei oberen Technologien bleiben, oder auf Neuentwicklungen hoffen und versuchen, rechtzeitig aufzuspringen. Der Fluch der Early Adopter ist halt, dass niemand weiß ob und welche Technologie sich durchsetzen wird. Es heißt auch nicht immer, dass sich die bessere Technologie durchsetzen wird, siehe zB VHS vs. Video 2000. Weiterhin muss man als früher Kunde meistens mit der einen oder anderen Ecke und Kante im Produkt leben und zahlt deutlich mehr, also wenn man erst in einem späteren Entwicklungsstadium eingestiegen wäre. Was möchte ich Dir nun also raten? - Schau, dass Du Deinen Energiebedarf ermittelst. Dazu gibt es online diverse Anleitungen, Stichwort "Welcher Verbraucher läuft am Tag wie lange, und wieviel Leistung nimmt er auf?". Die von Dir genannten Verbrauchszahlen entsprechen, wenn sie pro Tag gemeint sind, in etwa dem, was wir an einem aktiven Tag in unserem Haus an Strom verbrauchen. Für ein WoMo kommt mir das sehr sehr viel vor. - Überlege, wie lange Du aktuell mit Deinen Batterien hinkommst, und wie groß sie sind. Auch das ist ein guter Anhaltspunkt, um die im ersten Schritt ermittelten Werte zu verifizieren. Beachten: herkömmliche Bleiakkus dürfen nur bis ca. 50% entladen werden. - Wenn Du diese Daten hast, lass Dich vom Händler Deines geringsten Misstrauens beraten und Dir ein Angebot erstellen. Dessen Inhalte kannst Du dann hier teilen und um Feedback dazu bitten. Ich bin mir sicher, dass die versierten User hier Dich dabei unterstützen werden. - Überlege Deine Einstellung zu Lithium. Nur ein paar Fragen dazu: hast Du ein Handy? Benutzt Du keramische Produkte? Benutzt Du ein Auto? In all diesem Produkten steckt Lithium drin, mal von anderen, deutlich selteneren und unter widrigeren Bedingungen abgebauten Rohmaterialien abgesehen. Das Risiko eines Thermal Runaway, also Entzündung einer LiFePo4 ist, ordentlich verbaut, durchaus handhabbar. Wir haben doch auch fast alle Gasflaschen im Auto, ohne uns zu überlegen dass eine 11kg Flasche etwa 280kWh Energie enthält und unter welchen Bedingungen es wohl in diese Flasche gekommen ist. Just my two cents, aber vielleicht ja interessant für dich. Na ja, LiFePOs sind immer noch das Neueste, was es als Batterietechnologie in die Massenfertigung geschafft hat. LiPOs (die mit dem Cobalt aus den Krisengebieten) gibt es schon wesentlich länger, aber die will ja keiner im Mobil haben wegen der Brandgefahr (die es bei LiFePOs übrigens nicht gibt, zumindest nicht von der Zellchemie her). Wenn Du in Dein Womo in absehbarer Zeit was Moderneres einbauen lassen willst, musst Du dich wohl an einen Lehrstuhl für Batterietechnologie oder an ein Startup wenden und einen Prototyp einbauen... bis denn, Uwe In absehbarer Zeit könnten Natrium-Zellen interessant werden. Wenn es denn gelingt die Energiedichte auf LFP-Niveau zu bringen. Natrium ist quasi unbegrenzt vorhanden und so eine NA-Zelle kann (lt. CATL) für ca 35%-40% der Kosten einer LiFePo4-Zelle hergestellt werden. Eine Schwierigkeit im Womo-Bereich könnten aber die nicht so hohen maximalen Entladeströme darstellen, was im Heim-Speicher-Umfeld aber verschmerzbar wäre. Mal abwarten... Nun ja. Früher hab ich auch von Batterien geträumt, die einfach funktionieren und im Hintergrund ihren Job machen, preiswert und langlebig sind und dabei am besten noch kompakt und leicht. Inzwischen nicht mehr, denn: es gibt sie. LFP. Du scheinst daher eher ein psychologisches Problem zu sein als ein technisches.
Herkunft des Lithiums, oder der Zellen? So oder so ein berechtigter Kritikpunkt, aber warum wird das hier auf einmal so betont? Hat sich jemand um die Herkunft des Bleis mal Gedanken gemacht? Ganz zu schweigen von der Herkunft von Rohöl zum Einmalgebrauch. Gepflegt werden muss alles mit Blei, aber LFP nicht. Ok, bei Tiefstentladung auf 0V oder so muss man mit dem Ladestrom aufpassen, und bei extrem kalten Batterien auch. Das ist aber ein theoretisches Problem, was in der Praxis nie auftritt. Den ganzen Quatsch mit den Apps kann ich selber nicht verstehen. Das ist auf jeden Fall nichts, was man "braucht", sondern halt so Spielzeug. Und was ist "zickig"? Das Rezept zum Feuer legen ist ein Kurzschluss mit einem nicht zu dünnen und nicht zu dicken Draht. Geht aber auch mit Bleibatterien genauso. Ansonsten muss man sich nicht mit allen Details beschäftigen, aber wer die grundsätzlichen Einheiten nicht beherrscht, muss sich halt irgendwas einbauen lassen, was er nicht versteht. Ein Tacho zeigt Geschwindigkeit und Kilometerstand an, und wer den Unterschied nicht versteht, sollte nicht selber fahren. Das ist mit kW und kWh genau dasselbe. Gruss Manfred
Das kann jede bisherige und auch neu Batterietechnik. Wenn LFP nicht genehm, (deine obigen genannten Gründe dagegen sind allerdings allesamt Unfug, nur weil es hier in Foren welche gibt die daraus ne "Laber" Wissentschaft machen, heißt das nicht das es ganz einfach so geht, installieren und Vergessen) also einfach auf neue warten, mehr als die Ankündigungen im Netz weiß eh keiner. Und im Einsatz funktionieren die auch nicht anders wie alle jetzigen, man speichert Energie um sie bei Bedarf wieder zu entnehmen. Man wählt eine für sich genehme Größe und gut. Ich habe derzeit insgesamt 15kWh LFP im Einsatz, und die machen das einfach, teils fertig gekauft teils Eigenbau. Ohne das sie ein Bedürfnis verspüren von mir unterhalten zu werden. Defekte werden getaucht oder selber repariert wenn man kann und will. Das wir auch bei den zukünftigen nicht anders sein. Und man kann wie heute auch schon, Ahnung von den Dinger haben oder auch nicht, was man sich da anschafft. Gar kein Problem. Wenn Du allerdings hier nur über zukünftige bisher ungelegte Eier Schwafeln willst, auch gut, dann hätte die Frage aber auch so gestellt werden können mM nach. Aber was solls, ein weiterer Laber-Thread.
Nochmal kurz, das kann Jeder "Zauberwürfel", nur muß die verbrauchte Energie dafür auch entsprechend regelmäßig in entsprechender Größe wieder zugeführt werden. Nur das war ja wohl nicht das Thema. ps, Manfred war schneller :mrgreen:
Was auch immer "realistisch" bedeuten soll... Die ersten Hersteller beginnen noch in diesem Jahr mit der Serienproduktion von Natrium-Ionen Batterien. Diese Zellen haben zur Zeit noch eine etwas geringere Energiedichte von ca. 150Wh/kg als die meisten Li-Io Batterien (Mehr Gewicht und Volumen bei gleicher Leistung). Die Zyklenfestigkeit ist mit 4000-5000 Zyklen ein deutlicher Fortschritt. Natrium-Ionen Zellen sind nicht brandanfällig. Bei Skalierung der Produktion ist das Entwicklungspotenzial der Preise durchaus interessant, in diesem Jahr werden sie noch etwas oberhalb der Li-Io Batterien rangieren. Wenn man "feuerfeste" Energiespeicherung etwas weiter greift und sich nicht ausschließlich auf den mobilen Einsatz konzentriert, dann ist die "flüssige" Energiespeicherung in Form von Methanol eine sichere und verfügbare Variante. Auch ist die Vanadium Redox Flow Technologie bereits etabliert. Ganz interessant zu diesem Thema sind die regelmäßig aktualisierten Informationen des Fraunhofer Instituts. z.B. hier: --> Link Zum Thema Brandgefahr: Es ist immer eine Frage wie man Brandgefahr begegnet. Wir haben gelernt und uns daran gewöhnt mit Gasflaschen umzugehen und Benzin zu tanken. Energiedichte Batterien sind für uns noch recht neu und das allgemeine Wissen über Elektrizität ist eher gering ausgeprägt. Das führt zu einer emotionalen Einschätzung von Gefahren, die unter Ausblendung der Betriebsumgebung bzw. Realisierung der Sicherheitsmaßnahmen sowohl zum Über-, aber auch zum Unterschätzen führen kann.
Das "Problem" kann ein z.B. ein Gewerbe oder ein Mehrparteienhaus sein - unabhängig davon ob Du Lade-Entladeleistung in kW oder Speicherkapazität in kWh meinst. Das "Problem" kann auch ein Saisonpeicher sein. Ich befasse mich derzeit mit dem Unternehmen methanology, da ich es ausgesprochen interessant finde mit dem PV Überschuss im Sommer Methanol herzustellen und diesen Energiespeicher für den Winter zu nutzen. Noch gibt es die Lösung nicht zu kaufen - aber dieser Schritt in Richtung mehr Autarkie wird mir viel Spaß machen.
Ich denke das wird irgendwann mal eine der Zukünften sein können! Allerdings sind solche Techniken nur bei wirklich großen Energieüberschuss interressant! Die Methanolschiene: Aus 1kWh -> Methanoldirektsynthese (e+CO2+H20) Wirkungsgrad 45% -> Methanol(Brennstoffzelle) in Energie Wirkungsgrad 45% ergibt 200Wh nutzbare Elektrische Energie + 250 Wh Wärme Die Wasserstoffschiene: Aus 1kWh -> Wasserstoffeletrolyse (e+H2O) Wirkungsgrad 55% -> Wasserstoff(Brennstoffzelle) in Energie Wirkungsgrad 60% ergibt 330Wh nutzbare Elektrische Energie + 220 Wh Wärme Die Wasserstofftechnik gibt's schon zu kaufen liegt aber bei >100000€ Methanol hat halt den Reiz der leichten Lagerung bzw. könnte es auch direkt für die Mobilität genutzt werden! Christian F die Äußerung die Opas ist unpassend. Wir Opas sind nicht Senil und bauen unsere Lifepo4 auch selbst, Danke an alle helfenden. Wir stehen zum Teil auch unseren Mann Ich habe noch 40 m Fichte und 20 m Eiche vor mir sägen, Spalten auf Länge sägen. Haus renovieren usw. Schere nicht alle über einen Kamm. Zu dem TE wer auf Chinaware schimpft sollte zuhause mal rufen alles aus China raus und schauen was dann noch da ist. Wer nicht bereit ist mit der Zeit zu gehen sollte dann das I Net am besten meiden.
Naja, schreckt halt ab... ...was ja vielleicht auch gewollt ist, sonst gibt es ja keinen Wissensvorsprung mehr. In der Software wurde ich auch immer kurz unterm Doktor angesiedelt, nur weil ich blind in die Tasten hauen kann... Allgemein an alle ein Zwischen-Danke für die fruchtbare Entwicklung des Themas!
Ich war in der Softwareentwicklung und Datenübertragung unterwegs, da haben die Leute noch ein Foto von ihrem grünen Bildschirm gemacht und geglaubt, das sei jetzt eine Datensicherung ;) Bitte schere auch Du nicht alle über einen Kamm, die einfach für sich selbst selektieren.
Und das --> Link habe ich erst danach gelesen... Manfred und Mario...dafür einen guten...labbertröt trifft es perfekt
Ja, so habe ich damals auch gedacht, aber ich irrte - Man nimmt einfach eine LiFe(Y)PO4, die ist zwar etwas teurer, braucht aber das ganze Gedöns mit Apps etc. nicht und dann lebt man damit völlig sorgenfrei mit ausreichend Strom. So mache ich das jetzt seit fast 4 Jahren, nun werde ich damit um die halbe Welt fahren und mache es einfach weiter so und freue mich jeden Tag darüber. Die richtige Beratung ebnet den Weg, nicht die sorgenvollen, oft unbegründeten Posts dazwischen oder gar der Geiz. - Danke Franz!!!!!!!!!!!! Grüße Hallo, na ja, da wird schon geredet von Nariumbatterie usw.. Aber: Wie muss die gepflegt werden? Braucht die auch ein BMS? Was ist einfach? Vielleicht sind da einfach auch einige Dinge immer wieder falsch verstanden wie Gespräch mit der Batterie, Kälte, viel Technik ... Bei mir mit der LiFeYPo4: eingebaut, fertig, vergessen (ich habe 2 Mal nachgemessen bisher einfach zum Spaß). Kälte - egal; Gespräch mit der Batterie - geht bei mir gar nicht; anderes Gedöns - nicht vorhanden, nur ein Batteriecomputer. Und einen Batteriecomputer, der Dir sagt, wie viel verbraucht oder noch verfügbar ist, den wirst Du wohl bei anderen Systemen auch brauchen? Ich wüsste jedenfalls nicht, wie Dir eine Batterie der Zjkunft sagen sollte: "Ich bin noch halb voll" ohne eine Anzeige oder ein Messgerät. Selbst Dein Womo hat doch eine Tankuhr, und das halte ich jetzt nicht für sonderlich kompliziert. Ich setze da am ehesten noch Hoffnungen auf die Feststoffbatterie, aber das wird wohl noch eine Weile dauern, bis die marktreif ist. Gruß Klaus
Ääähh ja... Tankuhr... ok hier mein "reality check". Wenn ich mich richtig erinnere, hatte die Software für die Tankanzeige für den Golf III 180 Varianten. Abhängig von Motorisierung, Getriebe, Bereifung (Durchmesser) und Kraftstoffart. Falsche Variante gewählt ==> Tankanzeige falsch. Ist das "nicht sonderlich kompliziert"? Vielleicht ist "kompliziert" eine Sache der Perspektive,.. vielleicht trügt mich bloss mein alterndes Gedächtnis... Golf III ist schon lange her... egal das waren jetzt meine 2cents. Macht was draus. Grüße, Hendrik Kann mich obigem nur anschliessen. Wenn Du's sorglos ohne App-Gehampel, debalancierte Zellen oder Kälteangst willst, nimm Winstons als Lars-System. Gibts auch fertig konfektioniert, wobei der Bausatz eine Stunde Arbeit ist, wenn man nicht 2 linke Hände mit 10 Daumen hat. Dazu einen beliebigen Batteriecomputer für den Füllstand und gut ists. Das ist zwar keine billige Lösung, aber die mit Abstand sorgenfreieste. Und vor allem: bewährt. Es gibt Systeme, die inzwischen schon über 10 Jahre laufen. Das hat noch keine Chinakiste gezeigt :) und ob zukünftige Technologien das schaffen, weiss man auch erst hinterher. bis denn, Uwe Wird der TE nicht machen, er will doch auf was Besseres warten. Vermutlich nicht nur auf die Batterie bezogen, sondern auf diesen ganzen Wohnmobilkram. Wann liest man schon mal: hab ne nette Tour gemacht an die Fjorder Börde mit Alpenblick, Bockwurst gegessen, alles gut? Stattdessen ist das Forum voll mit Problemen: da gehen Dinge kaputt, Unfälle werden gehabt, Ersatzteile kommen nicht bei und die blöden Heringe gehen einfach nicht in den harten Boden rein. Moment, das letzte kann weg, das hab ich jetzt verwechselt. Aber da kann einem doch wirklich schwindlig werden - da sitzt man doch besser im Zelt, wärmt sich die Finger überm Teelicht (Ikea, günstig, zuverlässig, erprobt) und wartet auf was Besseres. Ich für meinen Fall wünsche dem TE da viel Erfolg. Gruss Manfred Hallo, jetzt wäre für mich noch interessant, was Du unter unkompliziert verstehst: Anwendung oder Aufbau oder beides zusammen? Für ist wichtig: unkompliziert in der Anwendung. System eingebaut, einzig notwendige Arbeit: nach dem Füllstand schauen, also auf eine Zahl am Diyplay. Die zeigt mir an, ob ich noch 70%, 50% oder weniger habe. Irgendwánn muss ich halt dann an den Strom oder lägnere Zeit fahren. Das ist für mich von der Anwendung her ähnlich unkompliziert wie die Tankanzeige in meinem Womo (wenn es Richtung geht oder das Lichtlein leuchtet, dann tanken) oder die Anzeige für den Wassertank im Womo. Für mich ist die Technik mit den LiFeYPo4 wesentlich einfacher als die Bleitechnik: Ich muss mir um die Haltbarkeit keine Sorgen machen, auch kaum wegen Tiefentladung usw.. Einfach Strom rein - Strom raus, fertig. Wenn es um den Aufbau von allem geht: Ja, das wird alles immer komplizierter und bietet zugleich immer mehr Möglichkeiten. Ich denke nicht, dass es eine Batterietechnik geben wird, die alles von alleine macht ohne jede Kontrolle: Die sich von selber auflädt, die ohne Kontrolleinheit wie BMS arbeitet o. ä.. Für mich ist da noch nichts in Sicht. Und ich verfolge da schon die Entwicklung sehr interessiert mit. Für mich ist es da wie bei einem anderen Produkt: Für meine 83jährige Mutter habe ich gestern einen Toaster angeschaut. Er soll einfach zwei Scheiben Toast halbwegs gleichmäßig toasten. Was man da alles kaufen kann, bis hin zur elektronischen Einstellmöglichkeit, ob die Semmeln solariumgebräunt aufgewärmt und gleichzeitig elektronisch nachbestellt werden sollen :lol: . Darum für mich: möglichst einfach im Aufbau und vor allem in der Anwendung - und das gibt es ja bereits. Also einfach mal die Bitte um Erklärung: Was bedeutet für Dich "einfach und unkompliziert"? Gruß Klaus Ps: Unter Reiseberichten gibt es auch viele schöne Berichte über Reisen, mit und ohne Bockwurst, tolle Bilder, schöne Erlebnisse. Es kommt immer darauf an, was man sich "reinzieht" an Beiträgen. Auch eine neue Technologie, die in 2 Jahren soweit sein soll: --> Link
Auf YT gibts ein Video zu einem Toaster aus grauer Vorzeit ohne jegliche Elektronik, der den Toast automatisch ein- und ausfährt und auf die gewünschte Farbe bräunt. --> Link RK
Ich verstehe Deine Frage nicht - Du hast Dir die Antworten doch schon selber gegeben.
meine Akku ist eigentlich immer voll und das sogar nur mit Solar (außer dunkle Jahrezeiten) und ohne LiMa Strom, sogar der Kühlschrank mit teilweise damit versorgt. Ich schaue einmal morgens und einmal abends auf die Anzeige. Auf die Tankanzeige wird wohl viel öfter geschaut. Grüße
Es driftet... es driftet wieder ab. Zur Erinnerung:
Vielen Dank auch und trotzdem an all die, die sich die Mühe gaben, mit guten Argumenten die Zuverlässigkeit ihrer Li Batterien darzustellen. Auch das sind für mich gute Beiträge, da sie die Entwicklung aufzeigen, denn auch da gibt es natürlich Fortschritt.
Danke! Das ist die Art von Infos, die ich mir hier erhoffe. Vielleicht kommt ja noch ein Erfahrungsbericht eines Käufers der Semi-Solid-State, die ich anfangs erwähnte. Es sind für mich jede Menge neue Technologien im Moment in der Entwicklung und einige aktuelle Vorkommnisse befreien in meinen Augen endlich mal wieder den Erfindergeist und den Willen, etwas vorwärts zu treiben. Klar, kann man sich zurücklehnen, nach seinem Bockwürstchen ein Rülpserchen von sich geben und zufrieden feststellen, dass die Entwicklung so wo sie gerade angekommen ist, doch eigentlich das (für sich selbst) Ultimative sei. Aber gerade mit diesem Verhalten hätte es nie Fortschritt gegeben. Und gerade die Frage nach den Möglichkeiten der Zukunft, ausgelöst durch die Unzufriedenheit mit Gegebenem, treibt doch den Fortschritt an, oder? Und wenn dann noch gefiltert wird zwischen Möglichem und Nützlichen, dann bringt das, und nur das, in meinen Augen brauchbare Ergebnisse. Wenn ich also in 2 Jahren eine ultimative neue Technologie nutzen kann, die 10-30% eines Li Speichers kostet, das Doppelte bringt und länger hält, warum sollte ich dann heute viel Kohle in Li investieren, wo ich mich bei schlecht fühle und dann erst mal die 10 Jahre angebliche Lebensdauer amortisieren muss? Ist ja nur eine Überlegung. Aber eine mit offenen Augen und Ohren :ja:
Und warum soll ich heute arbeiten gehen, wenn ich in 2 Jahren den Jackpot im Lotto gewinnen werde? :roll: G'schichten aus dem Paulanergarten... :wink:
Erstmal muß sie tatsächlich kommen, was nach bisherigen Erfahrungen nicht so sicher ist. Außerdem wäre ich ungern Alphatester, siehe Bleikristallakkus (war fast so weit zu kaufen). LiFe haben bisher wenige Probleme gezeigt(?), aber das weiß man erst einige Jahre später. Bei mir wird bald ein neuer Akku fällig, da der alte ziemlich hinüber ist. Beim letzten Mal bin ich bei Pb geblieben, weil LiFe noch teuer war. Inzwischen ist es in einem brauchbaren Rahmen und was man so hört, klingt OK. RK
Warum willst du jetzt schön leben? Verschiebe es doch einfach, es reicht doch wenn du mit 80 schön lebst. Wer Sarkasmus findet kanns behalten. Ich habe seit fasst 6 Jahren Winston und wüsste nicht worauf ich noch warten sollte. Hubert
Und genau diese Wärme muss nicht eingesetzt werden bei der enzymbasierten Technologie. Es geht also auch verfahrenstechnisch in dem Bereich voran.
Wenn Du Dich schlecht fühlst lasse es. Es gibt genug Menschen, die mit der Amortisationsrechnung super zurecht kommen - zumal die Strompreisentwicklung auch bei leicht steigenden Anlagepreisen die Amortisationszeit deutlich verkürzt. Es gibt auch genug Menschen, die eine Handlungsdringlichkeit verspüren. Es gibt genug Menschen, die sich möglichst schnell von der Strompreisentwicklung unabhängiger machen wollen. Und letztlich gibt es auch genug Menschen, die in der Kaufentscheidung die finanziellen Aspekte der Entscheidung nicht an die oberste Stelle setzen und über das wirtschaftliche hinaus Klimaschutz betreiben.
Weil du heute eine ultimative neue Technologie nutzen kannst, die 10-30% eines Pb Speichers kostet, das Doppelte bringt und länger hält, das aber mit deiner Einstellung ablehnst. Wenn es also in zwei Jahren den Natriumwunderakku für schmales Geld gibt, was aufgrund der hohen Nachfrage schon rein wirtschaftlich nicht passieren wird, dann wird deine Frage lauten: Wenn ich in 2 Jahren eine ultimative neue Technologie nutzen kann, die 10-30% eines Natriumwunderakkuspeichers kostet, das Doppelte bringt und länger hält, warum sollte ich dann heute viel Kohle in Na investieren? Es sei denn, du änderst deine Einstellung. Das ist aber nach meiner Erfahrung der unwahrscheinlichste Fall, da würde ich eher auf den Lottogewinn spekulieren. Gruss Manfred
Mit dieser Einstellung besteht das Risiko, dass man nie zu einer Lösung kommt, weil in 2 Jahren ev. schon die vermeintlich „nächste optimale Lösung“ in weiteren 2 Jahren vor der Tür steht. Viel besser ist doch, die im Moment „beste“ Lösung zu nehmen, beste im Sinn von zu den technischen Ansprüchen und zu den finanziellen Möglichkeiten passende. Und da gibt es zahllose Beispiele hier im Forum. Ich mache mir auch keine Gedanken, was meine Li-Lösung heute kosten würde, die ich vor über 4 Jahren in mein Mobil eingebaut habe. Erstens kann ich die Kosten eh nicht mehr ändern und zweitens konnte ich den Akku mit all seinen Vorteilen ja auch schon 4 Jahre nutzen. Damals war es ein für mich persönlich akzeptables Preis/Leistungsverhältnis und technisch das, was ich haben wollte. Und ich wollte eben nicht mehr warten. Wer zu lange auf irgend etwas wartet, der wartet oft nur noch …..
Entweder sollte man hier wirklich nur ganz allgemein bei Technologien bleiben, oder klar nach Nutzung unterscheiden zwischen Womo, Haus und anderem (Fähren, Autos...). Einige Aspekte sind einfach zu unterschiedlich. Z.B. sind Gewicht und Volumen im Haus recht unwichtig. Dagegen ist die Amortisierung im Womo sowieso nicht wirklich gegeben.
Vermutlich wird der neue Speicher eher 80% des dann aktuellen LiFe Preises kosten und vielleicht 30% mehr Energie enthalten. Erste Muster sind meist noch nicht am späteren Level. Die ersten LiPo Akkus im Modellbau waren trotz grundlegend gleicher Technik viel schwächer. Das hat noch Jahre gebraucht bis zum heutigen Stand. RK
Es geht hier weder um mich noch um Böll's Fischer. Es geht um interessante neue Technologien in der Speicherung von Energie. Es ist ziemlich egal, ob 2 oder 4 oder 6 Jahre, es geht um die Grundeinstellung, ob ich die HEUTE beste zur Verfügung stehende Technik nutzen will oder auf den Sankt Nimmerleinstag warten will …. und niemand kann heute seriös sagen, welche Technologie zu welchem Preis in x Jahren zur Verfügung stehen wird. Und wer entscheidet, was die zum Zeitpunkt T "beste zur Verfügung stehende Technik" ist? Es waren ja nun 3 Beitragsschreiber die Böll'sche Intentionen oder gar Hinterwäldlertum unterstellten, wenn nicht jetzt und gleich und nur LiFePo gekauft wird... :roll: Dabei war die Frage doch klar: "QUO VADIS?" und nicht "ich brauch sofort ne Batterie, was soll ich kaufen?" :ja: Vielleicht sind nicht alle hier des Lateinischen mächtig. Und vielleicht sind einige auch mit state of the art ausreichend bedient. Und teilen dies mit. Ich denke, eine Diskussion muss dies aushalten. Nur meine Meinung.
Ja, meine ja auch. Aber die werden auch Dein "state of the art" jetzt nicht verstehen :mrgreen: Bei Energiespeichern kommen zunehmend auch Wärmespeicher zum Einsatz. Den Warmwasserspeicher z.B. an einer Wärmepumpe kennt inzwischen fast jeder. Großanlagen werden ebenfalls entwickelt und eingesetzt z.B. von der Firma Lumenion (Speicherkern aus Stahl) aus Berlin oder Polar Light Energy (Speicher aus Sand) aus Finnland. Beide Systeme sind bereits Einsatz - aber nicht für Privatpersonen konzipiert.
Du …. Für dich …. Mit deinen für dich gültigen Parametern wie Budget, Anforderungen, Reiseverhalten usw. Dein Lastenheft musst du dir schon selber zusammenstellen, das wird dir niemand abnehmen.
Hallo, na ja, dann hättest Du Deine Erüffnung anders schreiben müssen? Denn darin ist ganz oft von Dir die Rede, was Du nicht willst, was Dir nicht gefällt, was Dir zu umständlich und verwirrend ist oder Dir nicht zusagt, was Dein Eindruck ist. Du hättest vielleicht einfach eröffnen sollen: "Welche Technologien sehr ihr in der Zukunft?" Dann wäre vielleicht auch klar gewesen, dass es nicht um Dich geht, sondern einfach um Zukunftstechnologien? Die finde ich auch sehr interessant, verfolge sie, finde auch den Hinweis auf die Sauertstoffbatterie sehr interessant. Gruß Klaus
Tja, ich habe gesehen, dass ich hier wieder einen "Negativ" Bewertung bekommen habe. Wie schade, dass nicht offen und mit Namen argumentiert werden kann, was an dem Beitrag denn schlecht sein soll, wenn ich zum wiederholten Mal darauf hinweise, dass es nicht um mich geht. Warum wird dann anonym "aus der Hecke" geschossen? Ist es die Sache mit Böll's Fischer? Ich ging davon aus, dass jeder die sog. "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral" von Heinrich Böll kennt? --> Link Deren Inhalt mit dem darin beschriebenen Fischer ist mir spontan eingefallen, als ich in drei verschiedenen Kommentaren gefühlt dazu gedrängt wurde, dass ich doch jetzt das jetzt zur Verfügung stehende zu nutzen habe und nicht auf vielleicht Verfügbares in 2 Jahren zu warten. Auslöser waren u.a. die Kommentare, die ich nicht explizit zitiert hatte, wo geschrieben wurde: „…Und warum soll ich heute arbeiten gehen, wenn ich in 2 Jahren den Jackpot im Lotto gewinnen werde?... G'schichten aus dem Paulanergarten...“ und „…Warum willst du jetzt schön leben? Verschiebe es doch einfach, es reicht doch wenn du mit 80 schön lebst…“ Die erschienen mir, sorry, einfach zu unsachlich um jetzt extra darauf einzugehen. Schliesslich hatte ich nicht um Kaufempfehlungen für mich gefragt. Aber nie käme ich auf die Idee, dafür ein „negativ“ zu verteilen. Ich argumentiere und kommentiere mit meinem Namen und offen. Und das tat ich in der Folge auch…
Naja, im Eröffnungsbeitrag steht:
Da steht auch "...ohne...eigene Nichtbedürfnisse...". Klarer geht es doch nicht? Ich brauch nix! Ich will NUR einen Meinungsaustausch anstossen zu zukünftiger Technik. Ein Fenster öffnen. Das ist alles! Danach gebe ich natürlich meine Meinung, Analyse und Vision zum aktuellen Angebot. Warum auch nicht? Ist doch klar, wenn man in die Runde fragt, dass man auch den ersten Beitrag dazu fundiert argumentiert. Und dann nenne eine neue Technologie, von der ich gerade gelesen hatte:
...und dann stelle ich ganz klar die Frage, wie ich Sie in der Folge, nachdem wieder und wieder geglaubt wurde, ich frage hier nach Kaufempfehlungen für mich, wieder eingestellt habe und wieder darauf hingewiesen habe:
Diese Frage erscheint mir unmissverständlich?! "Ausserhalb" Ich werde jetzt überlegen ob und wie ich auf das „negativ“ antworte. Ich finde es einfach nicht fair, in sachlichen Diskussionen aus der Hecke zu schiessen. Das Thema hier ist eigentlich extrem interessant. Die ganze Welt sucht im Moment eher nicht nach den Produktionsmethoden, sondern nach den Speichermethoden von elektrischer Energie. Da sollte man doch auch mal einfach nur sachlich diskutieren können und Argumente und Visionen austauschen? Tja, wir haben hier im Forum leider ein paar verhärmte Heckenschützen, die nicht mit anderen Meinungen klarkommen und zum Lachen in den Keller gehen. Negative Bewertungen sind eigentlich dazu da, verbale Entgleisungen oder Ähnliches zu bewerten und nicht dazu, andere (nachvollziehbare) Meinungen abzuwerten. Mir persönlich ist noch kein Beitrag begegnet, für den ich ein 'Negativ' vergeben hätte. Ich bewerte lieber positiv, wenn mir was gefällt, und wenn mir was nicht gefällt, dann schreib ich halt offen meine Meinung dazu. Zum Thema: Das Problem zur Zeit sehe ich darin, dass wir für den aktuellen Anspruch (Elektroautos für alle, Erneuerbare als Hauptenergiequelle) eigentlich einen Quantensprung in der Batterietechnologie brauchen; da ist aber noch nichts in Sicht. Was aktuell so entwickelt wird (Natriumbatterie, Solid-State-Akkus) hört sich mit den Laborwerten meist erstmal vielversprechend an, wenns am Markt ankommt, bleiben dann aus verschiedensten Gründen von den Versprechen nur 10% über. Weder wirds wirklich billiger (höchstens für den Hersteller, man will ja schliesslich Geld verdienen), noch erweisen sich die Prognosen aus dem Labor auf industrieller Ebene als haltbar. Man kann chemische Systeme halt nicht 1:1 auf beliebige Größen skalieren. Die ganzen famosen Wärmespeicher haben das Problem, dass sie eigentlich nur als Heizung taugen - wenn man wieder in Strom wandelt, ist die Effizienz der Speicherung unterirdisch, da kann man besser mit überschüssiger Energie Wasserstoff erzeugen und mit CO2 in Methanol umwandeln, das dann auch ortsunabhängig und ohne Speicherprobleme genutzt werden kann. Im großtechnischen Maßstab sehe ich eher keine Batteriebänke, vielleicht mit Ausnahme von riesigen Flüssigkeitsbatterien, die mit Umpumpen des 'aufgeladenen' Elektrolyts in Speichertanks Energie speichern können. Für mobile Anwendungen denke ich, der beste Kandidat ist im Moment die Natriumbatterie - wenn es gelingt, dort die Energiedichte ordentlich zu erhöhen, im Moment liegt die leider noch unterhalb von LiFePOs - und selbst die werden ja wegen zu geringer Energiedichte geschmäht, lieber lebt man mit 'brandgefährlichen' LiPOs in E-Autos, E-Bikes, Tablets, Handies... bis denn, Uwe Hallo, es ist wohl auch das Problem, für welchen Anwendungsbereich etwas entwickelt wird. Für ein Haus würde ich Entwicklungen wie die katalytische Herstellung von Methanol sehr interessant finden. Damit ließe sich im Sommer sehr viel speichern für den Winter. Über eine Kraft-Wärme-Kopplung kann man Strom und Wärme gewinnen. Aber für ein Womo? Eher untauglich? Wärmespeicher sind auch nur haustauglich, wenn überhaupt. Für mich sehe ich da eher eine Zukunft in einer umweltschonenden Erzeugung von Strom durch Kernfusion. Damit könnten auch grüne Treibstoffe hergestellt werden, die leicht zu transportieren und nachzufüllen sind, die keine riesige Leitungsstruktur brauchen etc.. Dann wäre für mich auch Wasserstoff eine gute Alternative. Ein großer Tank, aus dem katalytisch Strom fürs Fahren und dann auch für alles im Womo erzeugt wird. Hier in meiner Nähe gibt es schon ein Unternehmen, das LKW entsprechend umrüstet --> Link , die gehen sogar auf den Markt. Auf diese Weise wären viele Probleme auch im Womo gelöst - von der Heizung bis zum Kochen mit Strom. Batterien sehe ich ich eher als kleine Lösungen, wo komplexere Bauteile nicht möglich sind. Gruß Klaus |
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