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Reisebericht Niedersachsen - Kurzurlaub in Ostfriesland


frankjasper8 am 20 Jan 2023 22:43:03

Es ist mal wieder soweit, ein weiterer Urlaub steht vor der Tür und ich hatte diesmal noch gar kein Reiseziel geplant. Nur wenige Tage vor dem Start kam die Meldung im Regionalprogramm Niedersachsen im TV, daß bei der Meyer-Werft in Papenburg ein weiteres Kreuzfahrtschiff aus dem Baudock ausgedockt würde. Na, das war doch schon mal was für den Frank; somit war schon mal ein Programmpunkt entstanden und daraus ließ sich schon mal eine Reiseroute stricken. Na, dann kann es ja losgehen.

Tag 1: Samstag, der 03. September 2022

Das Wohnmobil stand fast fertig gepackt und auf Hochglanz gewaschen zuhause vor der Tür; nur noch ein paar Dinge verstauen und dann konnte es auch schon auf die Piste gehen. Zunächst fuhr ich durch das heimatliche Leinetal auf der Bundesstraße B 3 nordwärts in die Region um Hannover.



Über die B 443 gelangte ich zur Autobahn A 7 bei Laatzen. So, dann kann man das Gaspedal tiefer durchtreten … dachte ich zumindest!



Doch ich hatte mich verrechnet; gleich hinter dem Ostkreuz Hannover wurde der Verkehr dichter und vor mir leuchteten die Brems- und Warnblinklichter auf.



Statt des Gaspedals mußte ich das Bremspedal betätigen und leider bis zum Stillstand herunter bremsen. Stau nennt man das in Fachkreisen.



Nun, es ging dennoch weiter, Stück für Stück, Meter um Meter. Irgendwann bretterte ein Peterwagen der „Rennleitung“ in der vorbildlich gebildeten Rettungsgasse an den stehenden Fahrzeugen vorbei, kurze Zeit später kam ein Abschlepper in gelber Farbe über die Standspur und bald darauf sah ich vorn das Blinklicht im linken Bereich der Fahrbahn. Bis ich dort war, wurde der verunfallte PKW schon auf dem Abschleppfahrzeug verladen, es schien „nur“ Blech verbogen zu sein. Nachdem die Unfallstelle passiert war, löste sich der Stau auch schnell auf und das Gaspedal wurde wieder mehr beansprucht, als das Bremspedal.

Kilometer um Kilometer ging es nun voran, am Walsroder Dreieck wurde es nochmals etwas dichter, lief aber ganz gut weiter. Ich verließ nun die A 7 und bog auf die A 27 ab. Schon bald eine Baustelle hinter der Anschlußstelle Walsrode, einspurig ging es auf der wenig befahrenen Autobahn aber gut voran. Die meisten Fahrzeuge steuerten auf der A 7 weiter Richtung Hamburg. So kam ich gut zur A 1 bei Bremen und weiter Richtung Delmenhorst zur A 28. Über Oldenburg und am Zwischenahner Meer vorbei erreichte ich kurz nach der Mittagsstunde die Ausfahrt Leer. Noch auf der A 31 ging es durch den Emstunnel und bald danach verließ ich an der Ausfahrt Weener die Autobahn und steuerte mein Tagesziel in Weener an, den Stellplatz im „Alten Hafen“. So gegen 15 Uhr konnte ich das Wohnmobil dort am Becken des alten Hafens abstellen.

Es war noch einiges an freien Plätzen vorhanden. Nach langer Fahrt konnte ich nun mal die Beine ausschütteln und ging zuerst mal zum Emsdeich und Richtung der einstigen Eisenbahnbrücke über die Ems.



Hier war ja im Dezember 2015 ein Frachtschiff gegen die „Friesenbrücke“ gekracht und hatte sie unbrauchbar gemacht. Mittlerweile war die Brücke komplett abgebaut. Nur die Gleise rechts und links am Ufer zeugen noch von der einstigen Existenz der Brücke. Fürs Erste war mein Bedarf an Bewegung gesättigt und ich kehrte zum Stellplatz zurück. Gegen 18 Uhr kam der Platzwart und kassierte die Übernachtungsgebühr. Ich wollte 2 Nächte bleiben, aber am Montag war der Platz komplett gesperrt, ein Spezialfahrzeug wurde erwartet, das das Hafenbecken ausspülen sollte. Somit konnte ich lediglich für eine Nacht in Weener stehen bleiben. Okay, das war nicht schlimm, unsereins ist ja flexibel.
Eigentlich wollte ich ja in Papenburg die erste Nacht verbringen, bei der Meyer-Werft am Hafenbecken. Hier fand aber an diesem Wochenende das NDR2-Open-Air-Festival statt. Das Werftgelände war zur großen Open-Air Bühne verwandelt und die Zufahrt total abgesperrt. Somit war Weener ganz in der Nähe gelegen und eine annehmbare Alternative. Am Abend machte ich noch einen Rundgang durch den Ort und zum Yachthafen, wo auch noch ein WoMo-Stellplatz ist. Dann war der erste Reisetag auch schon rum. Die Foto-Ausbeute des Tages war noch etwas spärlich; der Fotograf musste sich erst wieder an das "knipsen" gewöhnen

Tagesetappe: ca. 309 Kilometer
Gefahrene Tagesstrecke auf der Landkarte: --> Link

Stellplatz Weener/Ems: „Am Schöpfwerk“, 28626 Weener
... unter diesem --> Link in unserer Forums-Datei zu finden

Im Internet zu finden unter --> Link

Zufahrt von der B 436 über Norderstraße – Pannenborgstraße
Markierte Parkplätze quer zur Straße am Hafenbecken. Stromkästen vorhanden.
Kosten: 11,- € ohne Strom und 15,- € mit Strom. Es ist ein WC am Stellplatz vorhanden und dort befinden sich auch Duschen ( kostet 1,- € extra ), Eine V+E-Anlage und Gasflaschenservice ist ebenfalls vorhanden.

Anzeige vom Forum

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frankjasper8 am 21 Jan 2023 00:22:17

Tag 2: Sonntag, der 04. September 2022

Der Tag brach an und ich brach auf; nach einem Frühstück aus den Bordvorräten verabschiedete ich mich von Weener und nahm die nächste Etappe unter die Räder. Über die B 436 fuhr ich zunächst Richtung Leer und knapp vor der Jan-Berghaus-Brücke bog ich links nach Bingum ab. Nun ging es auf der Landstraße durch Bingum, dann über Jemgum, Midlum und Hatzum nach Ditzum.

Gleich am Ortseingang liegt der Wohnmobilstellplatz am Emsdeich. Doch beim ersten Anlauf konnte ich keinen freien Stellplatz erblicken, es war ja auch noch früh – gerade mal 10 Uhr. Na, ich drehte noch eine Runde und eine halbe Stunde später hatte ich denn auch Glück. Es war ein Stellplatz frei, Nummer 27. Nur ein Baum störte die Sat-Antenne, TV- Empfang war leider nicht möglich.

Trotzdem richtete ich mich hier häuslich ein. Die Stromsäule stand in kurzer Entfernung, das 10-Meter-Kabel reicht also aus. Der gesamte Stellplatz ist ansprechend gestaltet, Bäume und Büsche und auch Hecken lockern die Fläche auf, spenden Schatten und begrenzen die Stellflächen. Zur Ausstattung gehören Sitzgruppen, eine Boule-Bahn und natürlich die Ver- und Entsorgungseinheit. Ebenso findet sich ein Geldautomat und in der Nachbarschaft im Feuerwehr-Stützpunkt wurden ein öffentliches WC und auch extra für den Stellplatz ein Sanitärraum mit etwa 6 WC- und Duschkabinen errichtet. Sehr sauber und der Zugang erfolgt über ein Code-Zahlenschloss. Den Code erhält man bei der Anmeldung beim Platzwart. Dieser ist ab etwa 17 Uhr bis etwa 19 Uhr am Stellplatz anwesend.
Für die Dusche ist zusätzlich 1,- € nötig. Die Dusch-Laufzeit ist auf 6 Minuten festgelegt, man kann den Wasserfluss beliebig unterbrechen.

Ein paar Bildeindrücke vom Stellplatz:









Okay, schaue ich mich erst mal in Ditzum um. Vom Stellplatz führt ein Fußweg am Deich hinüber zum kleinen Hafen.



Fischkutter, Yachten privater Leute und auch das Fährboot, das im Pendelverkehr die Verbindung nach Petkum am anderen Emsufer für Fußgänger und Radfahrer ermöglicht.



Im Hafen erkannte man den Wasserstand, es war Ebbe, viele der Fischkutter und auch die Privatboote lagen „auf dem Trockenen“.





Eine Runde durch den Altstadtkern, vorbei an vielen der kleinen, aus rotem Ziegelstein errichteten Friesenhäuser. Es gab eine Windmühle, es gab eine Kirche und es gab mehrere Gaststätten, Café`s und Restaurants und ein „Melkhuus“ mit leckerem Eis-Angebot oder Milch-Mischgetränken.





Im Hafen gab es neben einem Verkaufsanhänger mit Fischbrötchen und Getränken auch noch das „Fischhaus“, eine Gaststätte.





Hier erstand ich zwei leckere Fischbrötchen, mein Mittagessen dieses Tages. Es schmeckte so gut, wie es aussieht!.

Einige der Privatleute boten im Ort vor den Haustüren hausgemachte Marmeladen, Obst und Gemüse oder andere handwerklich gefertigte Dinge zum Kauf an. Mein Bummel führte mich dann auch zum zweiten Stellplatz in Ditzum; der liegt um den örtlichen EDEKA-Markt herum, ist aber meiner Meinung nach recht eng bemessen. Es schaut zumindest vom ersten schnellen Eindruck alles recht „gequetscht“ aus. Ich habe aber wirklich nur oberflächlich geschaut und möchte das hier nicht urteilsbildend bewerten.
Ein Buddelschiffmuseum befindet sich auch hier am EDEKA-Markt.

Langsam kehrte ich dann zum Stellplatz zurück, die Sonne meinte es an diesem Sonntag sehr gut. Es war richtig sonnig und Temperaturen über 25 Grad, Zeit für eine Erholungspause am Wohnmobil.

Am Abend machte ich noch eine kurze Runde am Deich entlang, in einiger Entfernung konnte ich das Ems-Sperrwerk erkennen. Damit war der zweite Tag dann zu ende

Tagesetappe: ca. 26 Kilometer
Gesamtstrecke: ca. 345 Kilometer

Die Strecke des Tages auf der Landkarte: --> Link

Stellplatz Ditzum, An´t Spittland, 26844 Ditzum

Hier zu finden in unserer Datenbank: --> Link

Der --> Link zur Homepage

Kosten 10,- €/Mobil, zzgl. 1,- €/Person Gästeabgabe (Nebensaison)
Dusche 1,- €, Frischwasser ab 0,10 € ( 10 Lt. )

Ver- und Entsorgung teilw. In Selbstbau.
WC- und Duschraum im angrenzenden Feuerwehr-Gebäude wird per Zahlencode geöffnet.
Platzgelände ist ansprechend gestaltet mit Bäumen, Büschen, Hecken. Einige Sitzgruppen sind aufgestellt und es gibt eine Boule-Bahn.
Brötchenservice möglich, Geldautomat am Platz. Platzwart ist von ca. 17 Uhr bis ca. 19 Uhr am Platz.

frankjasper8 am 21 Jan 2023 11:57:04

Tag 3: Montag, der 05. September 2022

Der dritte Tag war ebenfalls von Sonne und warmen Temperaturen bestimmt, jedoch morgens war es noch nicht ganz so warm. Ich gestaltete den ersten Teil des Tages mit einer Radwanderung zunächst am Emsdeich entlang Richtung Jemgum. Es ist ein ausgewiesener Rad-Wanderweg, allerdings wird per Schildern darauf hingewiesen, daß es durch die Schafbeweidung besonders bei Regenwetter zu starken Verschmutzungen kommen könnte und dann besser auf den Radweg entlang der Straße ausgewichen werden sollte. Der Tag jedoch war trocken und ich nahm den Deichweg. An diversen Stellen müssen sogenannte Schafschleusen durchfahren werden. Stahlrohre, die als Schranken den Schafen das Durchgehen verhindern sollen. Mit dem Rad kann man drüberfahren. Ab und zu schaute ich mal über den Deich, erblickte das Emssperrwerk und bei Midlum ein Ziegeleimuseum, das bei telefonischer Anmeldung wohl auch besichtigt werden kann.
Bilder von unterwegs:













Nach etwa 12 Kilometern erreichte ich dann Jemgum, ein kleiner Ort. Ebenfalls schöne Ziegelstein-Häuser und auch hier gab es eine Windmühle. Auch eine Kirche konnte ich entdecken.





Es gab auch eine Tankstelle im Ort mit Fahrradservice. Nur für den Hunger fand ich nur am EDEKA-Markt ein Bäckergeschäft, nicht mein Geschmack für ein Mittagessen. Es war auch erst 11 Uhr und ich trampelte noch an der Straße zurück nach Ditzum. Dabei fuhr ich durch die kleineren Orte Midlum, Critzum und Hatzum und erreichte dann gegen 12.30 Uhr wieder Ditzum, wo ich in der „Schifferbörse“ noch ein Plätzchen in der Aussenterrasse ergatterte. Eine Scholle „Finkenwerder Art“ war dann der Lohn für die bisher 27 geradelten Kilometer.



Aber es ging nach dem Mittagsmahl noch weiter im Sattel. Vorbei am Pogumer Sielhaus Richtung ehemaliger Bohrplattform bei Dyksterhuusen. Die einstige Bohrstelle erreicht man über einen Schotterweg, der bei hohen Flut-Wasserständen auch schon mal überspült werden kann. Es war jetzt aber wieder Ebbe; ich habe aber auch immer das Glück, das das Wasser nicht da ist! Hier eine längere Pause in der Sonne am Dollart mit Fernblick auf Emden mit dem "Auto-Hafen" des Volkswagenwerkes.



Dann ging es auf der Straße zwischen Ditzumerhammrich und Oldendorp zurück und bald darauf war ich gegen 16 Uhr zurück am Stellplatz. 42 Kilometer zeigte jetzt der Kilometerzähler des Fahrrades an.

Hier der ungefähre Streckenverlauf der Radwanderung: --> Link

Da hatte ich mir aber eine Erholungspause und ein erfrischendes Duschbad redlich verdient. Abends zog ein kurzes Gewitterschauer vorbei, aber es gab keine nennenswerte Abkühlung. Eine weitere Nacht verbrachte ich auf dem Stellplatz in Ditzum .

Anzeige vom Forum


frankjasper8 am 21 Jan 2023 12:35:15

So, jetzt ist es mir gelungen, mich mal an diesen neuen Reisebericht meiner Herbsttour 2022 zu setzen. Ich möchte Euch, liebe Forumsnutzer gern mitnehmen auf diese Wochenreise ins schöne Ostfriesland. Wie immer darf ich Euch bitten, Platz zu nehmen und diese Reise zu begleiten. Viel Spaß dabei! :)


iwoi am 21 Jan 2023 13:19:29

Glück gehabt! ich habe einen Platz in der ersten Reihe ergattert!
Wir waren früher auch oft in der Gegend. Da war der Stellplatz noch nicht so ausgebaut!
Schon mal "danke" für's mitnehmen.

Guenni3967 am 21 Jan 2023 13:31:30

Moin Frank,
bin auch dabei

haroba am 21 Jan 2023 14:58:46

Moin!

Ich bin auch wieder mit dabei.
Muss doch unebdingt mitbekommen, wo Du in unserer Heimat so rumfährst.

Munterholln!
Hartmut

bonjourelfie am 21 Jan 2023 15:15:02

Moin, das lass ich mir doch nicht entgehen!

LGElfie

HerrKalle am 21 Jan 2023 15:31:35

Herzlichen Dank für den sehr schönen Bericht. Dafür von mir ein+

Nicht böse gemeint, aber als langjähriger Wassersportler habe ich eine kleine Anmerkung.

Unter Ebbe versteht man die Zeitspanne des ablaufenden Wassers zwischen dem höchsten Wasserstand (also Hochwasser) und dem niedrigsten Wasserstand (also Niedrigwasser). Deine Bilder mit dem im Hafen auf Schlick liegenden Schiffen zeigen also den Hafen bei Niedrigwasser und nicht bei Ebbe.

--> Link

Oberlehrermodus aus. :mrgreen:

frankjasper8 am 21 Jan 2023 22:02:08

Wie schön, die ersten Reisebegleiter sind schon eingestiegen; ich begrüße Euch ganz herzlich!

Ines, Du warst die Erste diesmal und damit darfst Du dich natürlich in die Pool-Position setzen. :)
Die Herren der Schöpfung überlassen den Mädels sicherlich gern die besten Plätze.
Elfie, leg Dir bitte auf jeden Fall schon mal ein Päckchen Papiertaschentücher bereit, denn Du wirst sicherlich das ein oder andere Heimwehtränchen fortwischen müssen.
Die Kieler Freunde Elke und Günter werden sicherlich so einiges wiedererkennen und mein lieber Freund Hartmut, der :eek: "zugereiste Ostfriese" :eek: dürfte sich in seinem "Vorgarten" bestens auskennen.
Den "Oberlehrermodus" von "Herrn Kalle" nehme ich mir natürlich zu Herzen! :ja:
Ich werde jetzt in Zukunft nicht mehr sagen: "In meinem Portemonnaie (Geldbörse) herrscht permanent Ebbe!", sondern dann richtiger: "In meinem Portemonnaie herrscht Niedrigwasser!" :lach:

Okay Leute, lasst uns aber den Ernst des Lebens vergessen! Lasst uns lieber den Spaß ausleben und Spaß, den müssen ja die Ostfriesen manchmal am eigenen Leib erleben. Der ein oder andere Witz wird ja über diese Menschen in der Welt verbreitet. Ich meine ja persönlich, daß das gaaanz falsch ist. Schließlich sind die Ostfriesen ihrer Zeit um viiiele Jahre voraus und hatten schon vor Jahren die neueste Technik in Gebrauch.

Hartmut, Du weißt bestimmt, was jetzt kommt, oder? :)

Leute, in Ostfriesland gab es schon vor langer, langer Zeit hochmoderne Mähroboter. Ja, das behaupte ich nicht nur so, das kann ich auch beweisen, seht selbst!







So, nach diesem kleinen Späßchen dürft Ihr Euch jetzt wieder zurücklegen, Chips und Bierchen oder Weinchen bereitstellen und den nächsten Block der Reise genießen; bald kommt die nächste Teilstrecke dieser Reise - bis gleich! :)

Limanda am 21 Jan 2023 22:20:48

Moin Frank, ich wälze mich dann auch mal in dein Mobilchen. Dabei hab ich ne Buddel Klötenköm und schenk schon mal aus. Das Leben muß ja weitergehn Freue mich auf die nächsten Etappen.

Lancelot am 21 Jan 2023 23:26:42

Halt .. ich will auch mit .. :D
Setz mich auch brav nach hinten .. da wo es den Klötenkörn gibt, den will ich probieren :D
:razz:

frankjasper8 am 21 Jan 2023 23:31:36

Tag 4: Dienstag, der 06. September 2022

Ich zog weiter auf meiner Reise und ich fuhr wieder Richtung Süden; Richtung Norden geht von Ditzum aus ja auch gar nicht. Nee, im Ernst, ich machte an diesem Morgen den zweiten Versuch, mir in Papenburg das neue „Baby“ der Meyer-Werft anzuschauen. Daher wieder die schon bekannte Route zurück nach Jemgum und Bingum und auf der Bundesstraße über Weener nach Papenburg. Zunächst stellte ich das Mobil auf dem mir schon von früheren Besuchen bekannten Parkplatz am Forum „Alte Werft“ am Ortsrand von Papenburg ab. Hier befindet sich dann auch der Zeitspeicher und von hier ist man mit wenigen Schritten im Stadtzentrum von Papenburg. Papenburg, das ist eine Stadt im Holländer-Stil. Kanäle in der Innenstadt und in den Kanälen dümpeln einige Museumsschiffe. Die Straßen haben so markante Namen wie z.B. Hauptkanal rechts oder Hauptkanal links. Ich ging Richtung Rathaus an eben diesem Hauptkanal entlang, vorbei an „Meyer´s Mühle“ und den Museumsschiffen „Margarethe von Papenburg“ und „Friederike von Papenburg“. Letztere liegt auch dann schon direkt vor dem schicken Rathaus und der Nikolai-Kirche.
Aber wir wollen natürlich nicht nur mit den Worten diesen Ort auf uns wirken lassen, sondern natürlich sollt Ihr auch bildliche Eindrücke aus diesem schönen Ort mitbekommen. Hier sind ein paar "Schnappschüsse" aus Papenburg.











Ein Mittagsmahl auf der Freiterrasse eines Restaurants im Sonnenschein,





Dann ging ich langsam zurück zum Wohnmobil. Ich steuerte dann nach einem Halt bei einer Tankstelle, direkt zur Meyer-Werft in der Rheiderlandstraße. Vorbei an der riesigen Schiffsbauhalle und dann sah ich auch schon das neueste Kreuzfahrtschiff der „Meyer´s“ im Hafenbecken liegen.



Die „Arvia“, ein 345 m langes und 42 m breites Kreuzfahrtschiff, das für die britische P&O-Reederei gebaut wurde. 5200 Passagiere werden auf dem Schiff Platz finden.
Ein Rundgang am Hafenbecken, ein paar Erinnerungsfotos machen.





Die Idee, hier auch über Nacht zu bleiben, hatte ich alsbald verworfen. Der Platz war vom Open-Air am Wochenende noch in beanspruchtem Zustand. Baustellen-Absperrungen wurden noch per Gabelstapler verladen, Unrat lag noch herum, diverse Fahrzeuge mit „Dixie-Toiletten“ transportierten gerade die Hinterlassenschaften der Open-Air-Gäste ab. Außerdem war der Platz nach der langen Trockenheit sehr, sehr staubig. Nein, hier muß man nicht bleiben.

Ab die Post, wohin war nur die Frage. Okay, ich probierte in Leer noch ein Plätzchen zu erhaschen auf dem Parkplatz „Große Bleiche“ im Stadtzentrum. Leider war da nix zu machen und ich hatte auch keine große Lust, noch groß zu suchen.
Die nächste Idee war daher Emden. Über die Autobahn war das ja auch keine Entfernung.

Aber auf dem Platz „Am Eisenbahndock“ war zu später Stunde auch kein Plätzchen mehr für mein Mobilchen frei, und dabei war es erst gerade mal 16:30 Uhr. Nächste Anlaufstelle war daher dann der Platz am Aussendeich an der Ostmole. Hier gab es auch noch ein Platzerl für mich. Allerdings gibt’s hier kein Strom. Da mußte dann der Kühli über Gas betrieben werden.


Hier im Bild ist der kostenfreie (?) Stellplatz am Wendehammer der Ostmole zu sehen, ich stand mit einigen anderen Wohnmobilen etwa 200 Meter weiter vorn, etwa in Höhe des Anlegesteges für die Hafenschlepper.

Gegen 18 Uhr kam der Hafenmeister des EYC (Emder Yacht-Club) und kassierte 5,- € Stellgebühr. Weiter hinten im Wendehammer war das Kontingent an Parkplätzen leider ausgeschöpft. Für die 5 Euro darf man allerdings laut Hafenmeister auch in das Gelände des EYC, dessen Zugang mit einem Zahlencode-Schloß versperrt ist. Hier darf man die Duschen und WC´s nutzen.
Den Zahlencode gibt der Hafenmeister bereitwillig und ohne Nachfrage preis.
Ich bummelte noch auf der Ostmole herum, ein Frachtschiff wurde gerade aus der Schleuse geschleppt und auf der anderen Seite des Hafenbeckens wurden Autos in riesige Frachtschiffe verladen. Ein Sonnenuntergang war dann auch noch zu erleben.









Mit diesen aufregenden Eindrücken beendete ich diesen 4. Reisetag und legte mich in die Koje.

Tagesstrecke: 106 Kilometer
Gesamtstrecke: 451 Kilometer

Die ungefähr gefahrene Strecke des Tages in der Landkarte: --> Link

Stellplatz Emden, An der Ostmole, Zufahrt über den „Borkum-Hafen“, „An der Nesserlander Schleuse“, dann nach der Klappbrücke rechts am Hafenbecken entlang fahren.

Hier --> Link in unserer Stellplatz-Datenbank zu finden

Ein beschilderter Bereich erlaubt das Parken von Wohnmobilen quer zur Straße.
Kosten: 5,- €, die vom Hafenmeister abends ca. 18 Uhr kassiert werden. Laut Aussage des netten Hafenmeisters kann man die Sanitärräume des Emder Yacht-Club nutzen. Der Steg ist etwa 200 m vor dem Parkplatz, Zugang über Schloß mit Zahlencode. Der Platz liegt etwa 4 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums. Schiffsgucker kommen hier aber auf ihre Kosten. Die Borkum-Fähren, Schlepper-Schiffe, die Auto-Frachter und diverse Schiffe, die den Hafen anlaufen oder auslaufen. Auch die Küstenwach-Schiffe kreuzen öfters auf.

frankjasper8 am 21 Jan 2023 23:39:29

Ah, jetzt wird´s gemütlich! :D

Ich begrüße die Stamm-Mitfahrer "Limanda" und den edlen Ritter "Lancelot". Wolfgang, laß dich ruhig hinten nieder, dann ist vorn mehr Platz für mich und die Mädelz! :D
Klötenköm, das musste ich erst mal nachschauen, ist leckerer Eierlikör. Da nehm ich auch ´n Gläschen.

So, liebe Mitfahrer, für heute mache ich hier "Halt", im nächsten Block schauen wir uns dann in "M" um. Elfie, halt dich tapfer! :)

Ach, noch eines: Wer unterwegs Fragen oder Anregungen hat, sprecht mich ruhig an und ich versuche die Fragen zu beantworten und die Anregungen umzusetzen. :)

frankjasper8 am 22 Jan 2023 21:45:57

Tag 5: Mittwoch, der 07. September 2022

Am Morgen erfolgte gegen 10 Uhr der „Umzug“ auf den Stellplatz „Am Eisenbahndock“ in der Emder Innenstadt. Die ersten Wohnmobile hatten schon das „Feld geräumt“ und für mich Platz gemacht. Immerhin 4 Kilometer lang war meine heutige Fahrstrecke:

--> Link

Der Stellplatz liegt an der Durchfahrtsstraße mit z.T. höherem Verkehrsaufkommen. Auch größere LKW fahren dann unmittelbar am Mobil vorbei, denn in der ersten und zweiten Reihe steht man direkt an dieser Straße.



Nachts ist es aber ruhig. In der 3. und 4. Reihe steht man etwas ruhiger, die Plätze sind jedoch auch kleiner. Vorteil des Platzes ist allerdings die relative Nähe zur Innenstadt.

Hier sind z.B. das „Otto-Huus“, das Rathaus, das Bunkermuseum ( derzeit leider wegen Behördenauflagen geschlossen ), das Kunstmuseum und natürlich das maritime Flair. Man kann vom Stadthafen am Delft z.B. eine Hafenrundfahrt machen oder eine Kanalfahrt. Der Rettungskreuzer „Otto Breusing“ und das Feuerschiff liegen als Museumsschiffe im Stadthafen und können besichtigt werden.

Nun, ich richtete mich zunächst mal „häuslich“ ein, erwischte gleich auch eine freie Steckdose zum Landstrom-Anschluss und machte eine erste Runde um den Stadthafen. Eine Portion Backfisch mit Pommes im dem Stellplatz gegenüber stehenden Fischimbiss-Wagen war dann auch mein Mittagessen dieses Tages.


Ich musste leider einiges unkenntlich machen, `tschuldigung!

Eine etwas "magere" Fotoausbeute, irgendwie fiel mit diesmal das fotografieren schwer.





Eine einmalige Besonderheit findet sich hier in Emden vor dem Otto-Huus. An der Fußgänger-Ampel wurde das Grünlicht durch die stilisierte Otto-Figur im für ihn so typischen Gangstil ersetzt.



Dann hielt ich mich noch in den Einkaufsstraßen auf, bevor ich zurück ging zum Stellplatz. Eine Runde mit dem Fahrrad zur Kesselschleuse, einem weiteren sehenswerten Ort der Stadt, fand dann am Nachmittag noch statt. Die Kesselschleuse ist in runder Bauform errichtet und von diesem Kessel kann man mit dem Boot oder kleinen Schiff in 4 Richtungen ausfahren. 4 verschiedene Wasserhöhen kommen hier zusammen.





Ich radelte noch ein Stück am Ems-Jade-Kanal entlang bis etwa zur Ortschaft Uphusen und dann auf gleicher Strecke zurück. Etwa 12 Kilometer kamen am Ende zusammen; reicht für heute. Noch ein kurzer Rundgang in Stellplatznähe, dann endete dieser Tag in Emden.

Tagesetappe: 4 Kilometer
Gesamtstrecke: 455 Kilometer

Stellplatz „Am Eisenbahndock“ in 26721 Emden
hier zu finden in unserer Stellplatz-Datenbank: --> Link

Kosten: 12,- €/Nacht ( nur Kartenzahlung )
Strom: 0,50 € je 1 kw am Münzautomaten
WC-Zugang mit 0,50 €-Münze als Türöffner bei jeder Benutzung,
Dusche 1,- € plus die 0,50 € zum öffnen der Tür
WC-Casseten-Leerung kostet ebenfalls 50 Cent, damit wird die Spülung eingeschaltet. Abwasser- Entsorgung kostenlos, Frischwasser-Aufnahme ebenfalls 50 Cent.

! Man sollte genügend Münzen bereithalten!

frankjasper8 am 22 Jan 2023 22:46:39

Tag 6: Donnerstag, der 08. September 2022

Ein regnerischer Tag ist dieser Donnerstag, der erste „echte“ Regentag dieser Reise in diesem „Super-Sommer“. Bisher hatten nur ein paar Regentropfen und mal abends ein Gewitter die Sommersonne gestört.
Nun, man muß das Wetter nehmen, wie es ist. Ich machte das Beste aus diesem Vormittag und ging zunächst wieder zum Stadthafen und durch die Fußgängerzone. Zum Bunkermuseum führte mich dann der Weg, aber das war wegen behördlicher Auflagen derzeit leider verschlossen. Laut Aushang wegen fehlender Rettungswege.



Weiter ging es Richtung Bahnhof, vorbei an der „Großen Kirche“.





Am Bahnhof befindet sich auch der schicke Wasserturm und ein weiterer Bunker nebst einer hier aufgestellten Dampflokomotive.









Dann fing es, wie man sieht, stärker an zu regnen und ich schlug langsam den Rückweg ein. Nach einer Currywurst/Pommes steuerte ich auf den Delft und den Fahrkartenverkauf für eine Hafenrundfahrt zu.



Das Schiff „Rathsdelft“ war ja überdacht, da störte der Regen nicht so, dachte ich. Falsch gedacht, wie sich später herausstellte. Okay, 10,- € für die Schiffsrunde durch den Hafen, gut angelegtes Geld; man sieht doch schon so einiges. Die Perspektive, es wird geworben mit „Hafenrundfahrt mit Sicht aus der Entenperspektive“ ist wirklich etwa Gleich einer Barkassenfahrt im Hamburger Hafen. Sitzen knapp über dem Wasserspiegel.







Ich habe das Fotografieren schnell aufgegeben, der Regen, beschlagene Scheiben und schlechte Sicht durch die Scheiben machten es sinnlos.

Als dann alle Passagiere ihre Sitzplätze eingenommen hatten, konnte die 2-köpfige Besatzung auch schon vom Ratsdelft ablegen. Kurz zuvor waren der Schiffsführer und die Fremdenführerin gerade erst mit einem anderen Boot von einer Kanalfahrt durch die Emder Kanäle zurück gekommen, nun ging es durch den Emder Hafen. Während die Fremdenführerin unsere Fahrscheine kontrollierte, machte der Schiffsführer schnell noch das andere Boot fest und kam dann zu uns. Stress pur.
Vorbei am Stellplatz, unter der Fußgänger-, der Bahn- und der Straßenbrücke (Vorsicht auf den Außenplätzen, bitte Köpfe einziehen!) Der Tonnenhafen der Schifffahrtsbehörde, das Werftgelände der Nordseewerft, ein paar wenige Schiffe, die be- oder entladen werden und dann noch ein paar Schiffe, die in der Werft repariert werden, oder aber in Kürze dort eindocken wollen. Ein paar Windkraftanlagen-Generatoren lagen an Land auf dem Kai. Bis zum Ausstieg Großbritanniens aus der EU war der Emder Hafen Umschlagsplatz für Autos und Maschinen auf die Insel. Seit dem Brexit wurde das aber immer weniger und jetzt stand aktuell der gesamte Teil des Hafens leer, wo vorher die Fahrzeuge standen. Gähnende Leere! Trotzdem war die Hafenrunde ein Erlebnis. Hier sieht man allerdings nichts von den Autoschiffen, die die Fahrzeuge von Volkswagen in aller Herren Länder exportieren. Die legen am Außenhafen an. Da kommt das kleine Rundfahrtschiff aber nicht hin.
Okay, eine Runde dauert etwa eine Stunde und als ich zurück im Delft war, gönnte ich mir noch leckere Fischbrötchen „to go“, die ich mir später im Wohnmobil dann schmecken ließ. Die waren auch so lecker, wie sie hier aussehen.



Pause im Mobil, erst am Abend klarte es dann noch auf und ich konnte noch ein paar Schritte in Stellplatznähe bummeln.
Ein weiterer Aufenthalt auf dem Stellplatz in Emden.

frankjasper8 am 22 Jan 2023 23:50:06

Tag 7: Freitag, 09. September 2022

Dann kam schon der vorletzte Tag meine Reise und ich hatte eigentlich vor, schon ein Stück heimwärts zu fahren. Statt dessen aber nahm ich an diesem Freitagmorgen Kurs auf Greetsiel. Das Wetter hatte sich nämlich wieder in Richtung Sommer gewendet, die Sonne war mein Begleiter auf der Fahrt durch die Krummhörn. Ohne weitere Halts erreichte ich dann schon ziemlich zeitig den bekannten Fischerort Greetsiel. Auf dem Womo-Stellplatz am Ortsrand war noch reichlich Auswahl an leeren Stellflächen, also entschied ich mich zu einer Nacht in Greetsiel. Die Stellplatzgebühr zahlt man am Automaten, Strom gibt’s vom Münzautomaten zu 1,- € pro kw (reicht dann etwa 8 Std.)



Ich machte mich dann auf, den sehenswerten Fischerort zu erkunden. In Richtung des Kutterhafens, wo noch einige Krabbenkutter ihren Heimathafen haben, steuerte ich meine Schritte. Ein leckeres Eis, ein Rundgang am Hafen, ein Rundgang durch den Ort. Es war warm, ich bekam Hunger und stillte den an einer Imbissbude mit ´ner Portion Pommes. Es gibt aber auch andere vielfältige gastronomische Betriebe in Greetsiel.

Bilder aus Greetsiel:












Ich kehrte zum Stellplatz zurück und nahm das Rad vom Heckträger. Damit fuhr ich dann vom Hafen an der linken Seite der Leybucht entlang und Richtung Pilsumer Leuchtturm.







Der wird als „Otto-Leuchtturm“ bezeichnet, kommt aber in den Otto-Filmen nicht vor. Gemeint ist natürlich Otto Waalkes.
Nachdem es bisher sonnig und auch noch ganz warm war, hörte ich auf der Rückfahrt fernes Donnergrollen. Ich trat mal etwas schneller in die Pedale auf dem weg zurück. Jedoch das Wetter hatte höheres Tempo und etwa 1 Kilometer vor dem Stellplatz öffnete der Himmel die Schleusen. Dicke Regentropfen nahmen von mir Besitz, ich wurde etwas nass. Dann erreichte ich aber den Stellplatz und war im trockenen Wohnmobil. Inzwischen war der Stellplatz wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Abends noch ein Spaziergang über den Stellplatz, dann bereitete ich mich seelisch langsam auf die morgige Rückfahrt nach Hause vor.

Tagesetappe: 34 Kilometer
Gesamtstrecke: 489 Kilometer

Der --> Link zur gefahrenen Tagesstrecke.

Stellplatz Greetsiel, Zufahrt Mühlenstraße über den PKW-Parkplatz.

--> Link zur Forums-Datenbank

Kosten: 12,- € plus Gästebeitrag
Strom: ab 1,- € am Münzautomaten pro ca. 8 Std. Stromabnahme.
V+E-Anlage an der Zufahrt vorhanden; 2,- € für Frischwasser
Großzügige Stellflächen. Einige für Wohnmobile gekennzeichnete Tages-Parkplätze auf dem vorderen Teil des Parkplatzes ohne Stromanschluss.
Brot und Brötchen gibt es an der ersten der Zwillingswindmühlen, direkt vorn an der Straße.

frankjasper8 am 23 Jan 2023 00:08:03

Tag 8: Samstag, 10. September 2022

Ja, und dann war es leider auch schon wieder Zeit für die Heimreise, der Kurzurlaub in Ostfriesland war leider zu ende. Abfahrt gegen 9:30 Uhr vom Stellplatz in Greetsiel und die ersten Kilometer rollte das Mobil über die schmalen Landstraßen der Krummhörn, so heißt diese Region zwischen Greetsiel und Emden. Kleine Orte, manchmal nur wenige Häuser oder landwirtschaftliche Anwesen lagen am Wegesrand. Dann erreichte ich auch schon Emden, die Orte wurden größer, die Straße breiter; ich bog auf die Autobahn A 31 ein und steuerte auf Leer zu. Die Autobahn-Nummer wechselte in die A 28 und vorbei am Zwischenahner Meer und Oldenburg erreichte ich die Ecke um Delmenhorst. Und da ich mal wieder schlauer sein wollte, wie mein Navi, habe ich mich doch glatt hier am Kreuz ( mal wieder ) verfranzt. Eine Ehrenrunde durch die Stadtbezirke von Bremen, dann war ich wieder in der Spur. Die A 1 ein kurzes Stück und dann auf der A 27 in Richtung Walsroder Dreieck. Mein Magen knurrte lauter als der Ducato-Motor und ich steuerte die Rastanlage Goldbach-West an. Ein „Knusperschnitzel mit Fritten“ beruhigte den Magen; der Motor war noch befriedigt, hatte noch Treibstoff bis nach Hause. Okay, dann mal weiter! Am Dreieck Walsrode wurde der Verkehr auf der A 7 etwas zähflüssig, so dass ich mal vorsichtshalber von der Autobahn abfuhr und über Hodenhagen bis Schwarmstedt die Landstraße benutze. Dann zurück zur A 7 und bei Laatzen runter auf die bekannten Landstraßen um Hannover. Der Rest der Strecke durch das heimatliche Leinetal verlief dann ohne Probleme. Gegen 16 Uhr erreichte ich die Heimat. Eine Woche Ostfriesland, ein schöner Urlaub war damit zu ende.

Tagesetappe: 344 Kilometer
Gesamtkilometer: 833 Kilometer

Hier noch die gefahrene Strecke der Rückreise:
--> Link


E N D E

Liebe Reise-Teilnehmer, das war meine einwöchige Reise ins schöne Ostfriesland im September letzten Jahres. Jetzt ist es Zeit, wieder in den Alltagsmodus umzuschalten. Die Reise ist zu ende, ich hoffe, es hat Allen gefallen. Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen! :)

bonjourelfie am 23 Jan 2023 00:28:13

Danke Frank, jetzt bin ich beruhigt, es hat sich nicht viel verändert. Ich war jetzt schon viele Jahre nicht mehr in Emden und Umgebung, wird mal wieder Zeit. Die Inhaberin des Fischwagens am Hafen ist übrigens eine Freundin aus Kinderzeit und mit Otto teilte ich die Schulzeit (er ist allerdings vier jahre älter als ich und besuchte das Jungengymnasium und ich das Mädchengymnasium, man traf sich im "Mariandl"). Danke für die vielen schönen Fotos, Taschentuch lag bereit.

LGElfie

Kistenmann am 23 Jan 2023 08:45:42

Moin Frank!
Ich war unbemerkt noch zugestiegen, was gut war. Vielen Dank für die tollen Eindrücke aus Ostfriesland. Steht bei uns auch noch auf dem Plan :ja:

frankjasper8 am 23 Jan 2023 10:20:23

Moin Elfie und Ingo!
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Die Gegend um Emden ist ja schon mehrfach Ziel meiner Reisen gewesen. Vermutlich auch deshalb sind meine Bilder diesmal etwas weniger gewesen. Ich war etwas "fotofaul". Aber dafür, daß ich keine große Vorplanung zu der Reise gemacht hatte, habe ich dennoch recht viel gesehen.

Danke, dass ihr mitgereist seid!

Beduin am 23 Jan 2023 11:08:41

Moin Frank,
hast wie immer sehr schön gemacht. Selber war ich auch schon Jahre nicht mehr da oben und es hat spaß gemacht das alles mal wieder zu sehen :)
Bedankt für die Mühe

Lancelot am 23 Jan 2023 11:57:41

Hi Frank,

schöne Reise, schöner Bericht .. :gut:
Da wären wir uns fast über den Weg gelaufen. Wir waren im September auch in der Gegend unterwegs 8)

:dankeschoen:

Guenni3967 am 23 Jan 2023 13:46:50

Moin Frank,
vielen Dank für diese schöne Tour die wir im letzten Jahr ähnlich befahren hatten.

iwoi am 23 Jan 2023 14:45:41

Schade, daß der Reisebericht schon zu Ende ist!
Es war schön, wenn auch nur durch deine Bilder, durch Ostfriesland zu reisen.

frankjasper8 am 24 Jan 2023 10:14:54

Ich sende hiermit auch ein liebes

D A N K E S C H Ö N !

für die netten Reaktionen an Ina und Ines, an Wolfgang und Günter. :dankeschoen:

Es freut mich, dass Ihr immer wieder mit an Bord seid, wenn ich mit dem Wohnmobil auf "große Fahrt" gehe.

Dankeschön an dieser Stelle auch für die jetzt 16 positiven Bewertungen zu meinem Bericht! :)

Ich bin Euch ja noch einen weiteren Bericht "schuldig", "Kurs Nord-Nordost, Teil II".
Ich versuche, den noch zu erstellen. Es dauert aber noch eine Weile. :eek:

Aretousa am 28 Jan 2023 11:19:21

Frank, deinen Bericht habe ich richtig gerne gelesen. Vor allem, da wir um Silvester herum auch in der Gegend waren, aber ausnahmsweise mal nicht in Ditzum. Dafür aber in Greetsiel, Emden und Norddeich.

Vielen Dank für deinen Bericht, auf den nächsten freue ich mich sehr. Und nachdem ich gestern ein Rätselbild eingestellt hatte, stellte ich ganz erstaunt fest, dass es ja ein ähnliches Foto in deinem Bericht gibt. Du hättest das Rätsel bestimmt schnell gelöst. Dafür ist's jetzt aber zu spät. :wink:

frankjasper8 am 28 Jan 2023 12:32:24

Hallo Lena,

ich danke auch dir für deine Mitreise auf dieser Ostfriesland-Tour. Wir alle hatten dich schon vermisst! :eek:
Ja, da kann man immer wieder hinfahren, immer gibt es wieder neue Dinge zu entdecken. :)

und zu deinem Rätselfoto: Ich hatte es auch gesehen, aber erkannt hatte ich es ganz und gar nicht! :oops: :cry:

Ja, so ist das ja immer; eine etwas andere Perspektive - und schon sieht es ganz anders aus! :lol:
Ich bin an der Kunsthalle nur vorbei gegangen, auf dem Weg vom Bahnhof zurück zur Innenstadt; Kunst ist nicht so meine Welt! :eek:

bonjourelfie am 28 Jan 2023 14:03:24

Lieber Frank, dein Reisebericht hat mich so inspiriert, dass wir jetzt ganz spontan eine Woche nach Emden fahren. Diesmal allerdings mit dem PKW und wir haben mal zur Abwechslung eine Ferienwohnung gemietet. Ich freu mich so sehr, 2015 war ich das letzte Mal dort.
Also noch mal vielen Dank.

LGElfie

frankjasper8 am 28 Jan 2023 14:39:18

bonjourelfie hat geschrieben:Lieber Frank, dein Reisebericht hat mich so inspiriert, dass wir jetzt ganz spontan eine Woche nach Emden fahren. Diesmal allerdings mit dem PKW und wir haben mal zur Abwechslung eine Ferienwohnung gemietet. Ich freu mich so sehr, 2015 war ich das letzte Mal dort.
Also noch mal vielen Dank.

LGElfie


Elfie, dann wünsche ich euch ein paar schöne Erholungstage in und um Emden!

Viel Spaß!

Ersttaeter am 13 Apr 2023 18:15:40

frankjasper8 hat geschrieben:Tag 7: Freitag, 09. September 2022

Der wird als „Otto-Leuchtturm“ bezeichnet, kommt aber in den Otto-Filmen nicht vor. Gemeint ist natürlich Otto Waalkes.


Ein toller Reisebericht, sehr gut geschrieben :top:

Als alter Otto-Fan muss ich der Aussage jedoch widersprechen: Der Pilsumer Leuchtturm kommt ziemlich ausführlich im dritten Otto-Film „Otto - Der Außerfriesische“ vor. Otto wohnt in dem Leuchtturm und muss seine Heimat - und natürlich auch den Leuchtturm - vor zwielichtigen Investoren retten. Dazu braucht er die Hilfe seines Zwillingsbruders, der aber in Amerika lebt. Otto verlässt seine Heimat (in einem Kutter von Greetsiel aus) und macht sich auf die Suche. Später kommen beide auch wieder in Greetsiel an.

Im Film sind auch viele Ecken von Greetsiel und Umgebung zu sehen.

Liebe Grüße
Stefan

Lavasteingriller am 23 Apr 2023 10:36:59

Hallo Frank,
vielen Dank für deine tollen Reiseberichte.
Für mich als neuen Nutzer immer noch unbegreiflich wie man das so hier im Forum einstellen kann.
Irgendwann werde aber auch ich wohl begreifen und nutzen können.
Viele Grüße aus dem Schwarzwald
Gregor

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