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Hallo liebe Womo-Gemeinde. Nach gut einem Jahr, erhalte ich nun doch tatsächlich Ende Februar meinen Randger R550 / Ducato 8 WORAUF MUSS ICH DEN BEI DER ÜBERGABE MEINES VANS BEIM HÄNDLER BESONDERS ACHTEN? Gibt es den bestimmte Fehlerquellen, die oft bei einem neuen Womo auftreten? Über eure Erfahrungen würde ich mich riesig freuen. In freudiger Erwartung, LG Bernd ...das die Markiese auch bei geöffneter Schiebetür aus- und eingefahren werden kann (Neigungswinkel) ...
Eine umfassende Antwort wird hier schlecht möglich sein, allerdings finden sich im Netz umfangreiche Tipps/Listen. Hier mal exemplarisch 2 davon: --> Link --> Link
Zuerst einmal auf eine gute Einweisung inklusiver der Vorführung des Gas Flaschen aufrehen inkl. Crashsicherung reset, Herd anzündens, Kühlschrank anwerfen, WW Boiler füllen und Warmwasser prüfen, Frostschutzventil Reset, alle Wasserentnahmestellen mit Wasserfluß prüfen, Wassertank füllen, Abwassertank leeren. Nich eventuelle Fehlerstellen sind wichtig sondern eine gute Einweisung und Funktionsprüfung vor der Übernahme. Dann tauchen die meisten Fehler eh auf. Und wenn du diesen Post kopierst, hast du genügend Testmöglichkeiten. Viel Spass bei der Abnahme und nachfolgender Übergabe!, Gruß Andreas Hallo Mekong,
Vielleicht wäre es eine gute Idee, die gewünschte Sonderausstattung noch hier mitzuteilen, dann könnte man da auch drauf eingehen (Radio, Navi, Markise, Solarzellen, Fernseher, Gasanlage, ....). Je nachdem wie erfahren man mit Wohnmobilen und Camping ist, würde ich mit dem Handy die Erklärungen und Abläufe zu den einzelnen technischen Komponenten per Video aufnehmen. Es soll es ja tatsächlich Leute geben, die sich Betriebsanleitungen noch anschauen und sie lesen. Eventuell wäre das ja ne gute Idee, die Vollständigkeit der Anleitungen zu prüfen. Dann würde ich mittels Gartenschlauch bzw. an einer SB-Waschanlage mal 5 Minuten Wasser über alle Bauteile und das Dach laufen lassen, um die Dichtigkeit des Fahrzeugs zu prüfen. Man kann sich auch vor dem Termin schon mal ne Checkliste machen, was man auf jeden Fall fragen will / was man sich auf jeden Fall erklären lassen will. Es ist natürlich immer gut, das neue Wohnmobil eine Woche zu nutzen um dann gleich evtl. Fehler oder evtl. Nachfragen an den Händler gleich herantragen zu können. WoMo NK 19 Bei neuen Fahrzeugen ist die Fahrzeugtechnik recht zuverlässig gut, da würde ich nicht anders vorgenen wie bei einem PKW. Die meisten Fehlerquellen liegen im Einbau der vielen Möbel unc technischen Einrichtungen. Die Checkliste in den Links von RaGu ist sehr hilfreich. Lasse Dir die technischen Lösungen vom Menschen, der Dir das Mobil übergibt genau erklären und stelle Dich dabei nicht zu schlau. Probiere es aus nachdem Dir Dein Gegenüber das gezeigt hat. (Kühli, Wasser, Kochstelle, Toilette, Dusche, Waschbecken, Abfluss, Leuchten, Trittstufe, Markise, Fahrradträger, Gasanschluss, Außendusche, Wassertank, Bett-Matratze-Lattenrost/Froli, 12 und 230V Steckdosen, Multimediageräte, Kameras, ... ) Dabei lernst Du den Umgang und kannst die Funktion feststellen. Dazu prüfe die mechanischen Eigenschaften des Einbaus - Klappen, Schlösser, Festigkeit, Vollständigkeit der Schrauben und Abdeckungen und drehe eine "klapperfreie" Runde. Wirkt irgend eine Stelle schon optisch "improvisiert, siehe sie Dir genauer an und frage nach. Nimm Dir viel Zeit. Wenn Du einen guten Händler aus der Nähe hast gibt es in der Regel auch keine Probleme wenn später etwas auffällt. Dennoch gilt: wer besser voraussieht hat seltener das Nachsehen. Ich erinnere mich an 3 Fehler an unserem Womo nach Übergabe - zu kurze Stützfüße am 3. Bett, einen nicht DVBT-2 fähigen Fernseher und einen angelaufenen Knopf zum Öffnen der Türe zum Gasflaschenfach. Der Händler hat seinen Betrieb wenn ich richtig informiert bin inzwischen verkauft. Ich bin ihm heute noch für den exzellenten Service dankbar.
Heutzutage muß man immer kontrollieren, ob das gelieferte Fahrzeug alles enthält, was Du bestellt hast. Also mach Dir eine Checkliste der bestellten Ausstattungen, auch der Einzelpositionen der bestellten Pakete. Es wird ja gerne was weggelassen, was gerade nicht verfügbar war. Bei uns war es das LED-Tagfahrlicht. War dem Händler nicht aufgefallen und wäre mir ohne Checkliste wahrscheinlich erst irgendwann später aufgefallen. Allerdings kann diese Detailprüfung sehr lange dauern, diese kannst Du auch nach der Einweisung durch den Händler noch machen. Lose Kleinteile und die Fahrzeugpapiere/Dokumentation solltest Du sofort kontrollieren, damit Dir nicht vorgeworfen werden kann, Du hättest diese selbst verschludert. Also, wenn Du Dich optimal vorbereiten wolltest, markiere die Punkte Deiner Checkliste, so dass Du das, was Du bei der Übergabe sofort prüfen solltest erkennen kannst. Den Rest dann ggfs. nach der Einweisung/Übergabe oder zuhause, je nachdem wie weit es zu Deinem Händler ist. Viel Erfolg und Spass mit dem neuen Womo! Falls der Händler nicht in Wohnortnähe ist, würde ich einen Aufenthalt auf einem Stell- oder Campingplatz in der Nähe des Händlers einplanen und mir nach der hoffentlich gründlichen Einweisung ein oder zwei schöne Übernachtungen machen, um das Mobil kennenzulernen. In der Praxisanwendung fällt dann auch schnell auf, falls was nicht stimmt, und man kann dann nochmal beim Händler vorbei, um das zu klären. Insbesondere bei der Benutzung der Wasser- und Abwasseranlage darauf achten, dass es nirgendwo feucht wird, wo es nicht feucht werden soll - ne lockere Schlauchschelle kann sehr ärgerlich werden, wenn zu spät entdeckt. Und unbedingt daran denken, wirklich auch alles auszuprobieren, beide Gasflaschenanschlüsse, Elektrik mit und ohne Landstrom, alle Wasserhähne, Klospülung etc. pp. und natürlich eventuelle Sonderausstattung. bis denn, Uwe HERZLICHEN DANK FÜR DIE TOLLEN INFOS! Die meisten Fehler oder Unzulänglichkeiten fallen erst während des Gebrauchs auf. Wie bei uns z.B eine verzogene Kühlschranktür oder eine verzogene Tür eines Schranks im Bad. Nach sowas schaut kaum jemand während der Übergabe. Das stimmt. Und es gibt nichts, was es nicht gibt. Bei meinem Kasten war der Lattenrost nicht ganz maßhaltig, dadurch lag er auf der Auflageleist nur minimal auf. Habe ich auch nur zufällig gesehen - später zuhause. Habe dann einfach eine zusätzliche Hartholzleiste aufgeschraubt und geklebt - wir wollten losfahren!
Einfach auf alles, werde zum kleinlichsten Typen :D Kleiner Erfahrungsbericht von der Übergabe meines Ducato-KW von der Stange. Ich habe bei Übergabe so viele Mängel festgestellt, dass mir im Nachgang ein erheblicher Sachwert als Entschädigung zur Verfügung gestellt und verbaut wurde. Ich bestand bei Übergabe darauf, dass das Wassersystem vorgeführt wurde. Also kommt überall Wasser heraus? Im dem Zuge auch gleich das Warmwasser und damit die Heizung, funktioniert diese? Ich habe alle Lichtschalter ausprobiert, Möbel nach Beschädigungen überprüft, auch in den Schränken, Schubladen und die Regalbretter. Sind die Verkleidungen frei von Verschmutzungen und Beschädigungen. Alle Rollos, auch Fliegengitter, wurden ausprobiert. Läuft der Kühlschrank? Gehen alle Dachfenster ohne Probleme auf? Das Badezimmer: sind alle Silikonfugen ordentlich gezogen? Trittstufe? Hast Du einen isolierten Abwassertank bestellt? Ja? Dann schau unter das Auto. Auch nicht ganz unwichtig: ist der korrekte Motor drin, also stimmt die Leistung in den Papieren mit der Bestellung überein? Markise einfach mal präsentieren lassen... Bei mir sah die Mängelliste nach Übergabe nämlich wie folgt aus: - Verkleidung im Heck rechts und links mit einem Bleichmittel verschmutzt, kriegt man nicht mehr repariert, ausser man baut die gesamte Seitenverkleidung aus. Kosten laut Hymer: ca. 3500€ - Schrankboden über Küchenzeile war an einer der vier Aufnahmepunkte gebrochen - ein Schrankboden im Bad war nicht festgeschraubt - Schalter Heizung Abwassertank war falsch angeschlossen -> Schalterstellung "an" = aus - und umgekehrt - Hebel für die Entleerung Abwassertank war mit durchgenudelten Schrauben befestigt - Rollo in Schiebetür war an einer Stelle gebrochen - Silikonfugen im Bad unsauber gezogen. Habe diese im Nachhinein selber nochmal ordentlich verfugt Viel Erfolg und hoffentlich weniger Mängel... Edit: Rundgang um das Fahrzeug wäre natürlich auch ganz gut -> Lackschäden etc. ;)
Das fasst alles ganz gut zusammen. Es gibt kaum fehlerfrei ausgelieferte Wohnmobile. Irgendetwas stellt sich offenbar immer als suboptimal heraus. Daher kaufen manche erfahrene Wohnmobilisten gerne Fahrzeuge, die erst einmal in der Vermietung waren. Wir hatten mit einem ausgesprochen sorgfältigem Händler und einem gut beleumundetem Hersteller Glück, da mir "Kleinlichkeit" total zuwider ist. Hallo Ich kann mich meinen "Vorschreibern" nur anschließen. Und ganz wichtig, lass dir Zeit und probiere auch selbst alles aus, nicht nur zeigen lassen. Wir hatten vor der Übergabe eine 4-seitige Liste erstellt (selbst zusammengeschrieben aus div. Ratgebern) und alles abgehakt. Zum Schluss rollte ich dann noch die Markise auf und siehe da, zwei große Vogelsch..... - war ein Mietfahrzeug. Danach noch auf einen Stellplatz in der Nähe des Händlers, für den Fall der Fälle.
Manchmal können einem aber auch die Händler leid tun
Wegen der Leute, die unvorbereitet sind und dann nach der Übergabe mit jedem Thema oder Mangel einzeln kommen, statt alles bei der Übergabe zu fragen und zu prüfen? Stimmt das kann echt nerven… Aber warum sollte einem ein auch Händler leid tun, der sich nicht auf seine Kundschaft einzustellen bereit ist? Noch nerviger finde ich die...die hier Informationen absaugen...und dann nie was zurück kommt. Oder habt ihr was gelesen wie die Übergabe war? Vielleicht steht er auch noch auf dem Hof vom Händler...und arbeitet die 4 Seiten der Checkpunkte ab.
:lach:
Der Händler vielleicht nicht aber die Mitarbeiter, die sich damit herumschlagen müssen, dass bei einer Fahrzeugübergabe eine 6-stündige Checkliste abgearbeitet wird. Immer mehr Privatkunden scheinen Vertragspartner als potenzielle Gegner zu sehen und begegnen diesen mit Misstrauen und stellen gleichzeitig maximale Anforderungen. So macht die Arbeit doch keinen Spaß mehr.
Der braucht doch nicht daneben stehen, reicht doch, wenn der alle Stunde mal schaut. Und das geliefert zu bekommen, was man bestellt und bezahlt hat halte ich jetzt für keine unangemessene Anforderung.
Na ja, man muss ja nicht jedes Problem in den ersten 5 Minuten finden. Gründlich alles ausprobieren, da braucht man ein paar Tage Wohnbetrieb für. Dafür gibts die gesetzliche Gewährleistung. Wer mit dem Mobil direkt vom Händler weg eine Fernreise anfängt, hat einfach den falschen Plan. bis denn, Uwe Stimmt, Du hast recht. Wie blöd von mir den Vorschlag gut zu finden, dass sich jemand vorher Gedanken macht und eine Liste vorbereitet. Es ist sicher besser es so zu machen, wie es dem Händler genehm und stressfrei ist und dann später in Ruhe Gewährleistungsansprüche geltend zu machen. Dazu bekommt man ja auch viele Tipps hier. Na ja, wo ist denn der Unterschied, ob man ein Problem zwei Wochen später feststellt oder eben sofort bei Übergabe? Die meisten Reklamationen wird der Händler kaum sofort abarbeiten können, weil er so oder so einen Gewährleistungsantrag beim Hersteller stellen muss und gegebenenfalls Ersatzteile geliefert werden müssen. Bei uns lief das Waschbecken im Bad nicht gut ab, haben wir durch Zufall bei der Übergabe festgestellt, warten bis zur Behebung mussten wir trotzdem. Bis dahin hatte sich dann ne hübsche kleine Liste angesammelt, weil das Meiste findet man eben doch erst im alltäglichen Wohnbetrieb. Lieber eine entspannte Übergabe, das neue Wohnmobil genießen, anstatt zwanghafte Fehlersuche. So haben wir es gemacht. Nachteile haben wir dadurch keine festgestellt. was anderes ist das, wenn der Händler, warum auch immer, am anderen Ende von D ist, so was würde ich glaube ich nicht machen!
Eine Liste ist eine gute Sache. Man sollte sich aber keiner Illusion hingeben, dass man damit ALLES findet. Viel wichtiger, als jede Schraube zu kontrollieren, ist, sich die Funktion der Geräte vorführen zu lassen und nach Spezialitäten und Stolperfallen des Modells zu fragen, und dafür muss der Mitarbeiter dabei sein und das wird der nicht über vier Stunden tun. Schönes Beispiel, Insektengitter in der Eingangstür. Gitter zu, Tür zu, Gitter kaputt. Vor sowas warnt ein seriöser Händler bei der Einweisung - zumindest, wenn man auch mit ihm spricht. bis denn, Uwe Obwohl der Post ja schon aus dem Februar ist......evtl. hilft´s ja anderen. Ich habe hier noch nicht das Wort "Sicherungen" gelesen. Könnte evtl. hilfreich sein, zu wissen wo diese sitzen :wink: (z.B. EBL/ im Batteriekabel/ in der Truma usw.)
Das Problem fängt doch schon beim Kauf an, da wird auf der Messe ein Fahrzeug am anderen Ende Deutschlands bestellt. Bei einem Händler, den man nie gehört hat. Bei einem freien Verkäufer der in der letzten Woche in der gleichen Messehalle Fertighäuser vertickt hat. Der Händler 700kM nördlich weiss doch eh dass Du nie mehr den Weg machst, und nie mehr was bei ihm kaufst, denn Du rennst ja wieder zur Messe und kaufst da wo es ein Chinaradio dazu gibt. Ich habe meinen KaWa bei einem alteingesessenen, ambitionieten Händler in der Region gekauft. Zur Übergabe habe ich meine Frau und keine Checkliste mitgebracht. Der Verkäufer hat uns erklärt was sie an dem Fahrzeug bereits geprüft haben und einige Verbesserungen gezeigt, die sie an jedem Fahrzeug machen. Der Werkstattleiter kam zeitweise hinzu und hat mir gezeigt welche Reservekabel (z.B.) für Solar sie bereits eingezogen haben. Alles wurde uns in Ruhe gezeigt und erklärt. Eine völlig vertrauensvolle Atmosphäre. Zuhause habe ich noch eine fehlendes Teil am Heckfenster festgestellt, per mail gemeldet, wurde bei einem Folgebesuch wegen SAT Montage problemlos mitgemacht. |
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