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--> Link Balkonmodule: VDE erlaubt Zähler ohne Rücklaufsperre und Steckdosen-Anschluss bis 800 Watt Damit dürften wir anstatt der bisher erlaubten 600 Watt schon 200 Watt mehr einspeisen. Auch das unser alter Stromzähler rückwärts läuft, soll keine Straftat mehr sein! :ja: Die entsprechenden Gesetzesänderungen sollen schon auf dem Weg sein. Da wir derzeit für unseren Strom 57 Cent/kWh bezahlen, erhalten wir auch diese 57 Cent für den eingespeisten Strom (oder eben eigenverbrauchten Strom) unserer Balkonsolaranlage! So lohnt sich die Geschichte aber sehr. :gut: Der Besitzer einer Photovoltaik-Anlage (bis zu 10 kWp Leistung) auf dem Dach seines Hauses, erhält pro eingespeister Kilowattstunde (kWh) gerade einmal eine Einspeisevergütung von aktuell 8,2 Cent. Dieser Wert gilt dann für die nächsten 20 Jahre! Da stehe ich mit einem Balkonkraftwerk beim Preis-/Leistungsverhältnis weit aus besser da. LG Carsten
Ja, das klingt erst mal gut, aber schau´n wir mal. M.E. mußt Du die Anlage dennoch beim Marktstammdatenregister anmelden (sonst nirgends) - und es könnte gut sein, daß Dein Versorger dann bald mit der Idee eines neuen Zählers mit Rücklaufsperre kommt. Dann kriegste gar nix für die Einspeisung mehr. Oder ein Zweirichtungszähler - dann bist Du auch bei den 8,2 Cent/kWh. Bleibt jedenfalls interessant. Das klingt tatsächlich interessant, mal sehen, wann sich der Gesetzgeber bewegt... Die Frage ist auch, wie sich dann der Smart Meter verhalten wird (Pflicht bis 2032 --> Link) und ob er sich auch bereitwillig "zurückdreht"? Insbesondere für die Netz- bzw. Messstellenbetreiber eine schlechte Sache, denn die versuchen ja aktuell noch den notwendigen Wechsel des Zählers dem Kunden, der gerne ein BKW anschließen möchte, aufzudrücken. Grüße
Genau so läuft das hier jetzt mit einmal in rasanten Tempo. Alle bekannten im Kreis die noch analoge Zähler hatten, haben ihre Benachrichtigung zum kurzfristigen Tausch schon erhalten. Merkwürdigerweise habe ich noch keine für meine Stadtwohnung. Die hat keinen Balkon und es darf aus Denkmalschutz Gründen kein Solar auf anderem Weg befestigt werden. :wink:
- noch! --> Link wer weiß wie lang noch.
Was mir jetzt dazu einfällt, was passiert wenn jemand vom Stromversorger am nächsten Schaltschrank arbeitet und plötzlich ein Rückstrom aus einem BKW ankommt weil dort keine Rücklaufsperre ist? Wäre das denn überhaupt Möglich? Das wäre ja dann Lebensgefährlich. Du wirfst die Begrifflichkeiten durcheinander. Eine Einspeisung bei einem BKW (sog. Modulwechrichter) ist nur bei vorhandenem Netz möglich. Grüße
Außerdem wirkt die Rücklaufsperre nur auf das Zählwerk, nicht auf den eigentlichen Strom. RK
Wenn in einer Station so gearbeitet wird das der Strom abgeschaltet werden muß wird geerdtet. Wie bei den Bahn, da wird auch die Oberleitung an den Gleis geerdet wenn daran gearbeitet wird.
er dreht sich nicht zurück ... zählt aber intern den eingespeisten Strom zurück solange du den eingespeisten Strom in dem Moment auch verbrauchst. es gibt noch die Zweiwege Zähler für große PV anlagen die zählen den eingespeisten Strom seperat und die Verbrauchten auch Du meinst sicherlich Zweirichtungszähler! Dieser zählt saldierend, was dem Netz entnommen oder zurück gegeben wird. Ein Zähler mit Rücklaufsperre kann eben nur den Bezug zählen. Die selbst erzeugte Energie kann er überhaupt nicht messen, sofern diese im Haus gleichzeitig verbraucht wird. Grüße Hallo, Bei uns sind schon lange neue digitale Zähler. Die zeigen an, in welche Richtung der Strom fließt, aber sie zählen nicht rückwärts. Wir haben seit ca 1 Jahr eine 600w Anlage. Auf Flachdach ca 40° geneigt montiert, 2 Felder, eins SO, eins SW ausgerichtet. Da wir tagsüber, wenn die Sonne scheint, aber wenig verbrauchen, überlege ich, preiswert ümzurüsten bzw nachzulegen. Mein Plan Noch zB 2 weitere Solarfelder, Laderegler und Akkus und einen NUR 300w Wechselrichter. Dann über Zeitschaltuhr den Wechselrichter zB von 6 bis 22 Uhr seinen Job machen zu lassen. Wenn es funktioniert ... wenn ... Dann habe ich die Grundlast den Tag über 300w runter, denke das bringt mir mehr, als zB mittags kurzzeitig den Herd mit eigenem Strom zu betreiben. Ob es überhaupt funktionieren würde, kläre ich noch mit einem Sachkundigen. Ich hoffe ich habe meine Idee verständlich beschrieben. .
Kann es sein, dass du 22-6 Uhr meinst? Klar ist das machbar, aber der Kosten/Nutzen ist sehr fraglich. Wobei das natürlich nicht mit einem "normalen" Wechselrichter (z.B. 12VDC/230VAC) funktioniert, außer du trennst in dieser Zeit dein Haus vom Netz. Du brauchst auch prinzipiell keinen weiteren WR sondern kannst, den vorhandenen Modulwechselrichter mit Spannung aus deinem Akku versorgen. 12V Akku funktioniert dann allerdings nicht. (Eingangspg.bereich des ModulWR beachten). Zu diesem Thema gibt es auch einige Videos bei Youtube. Grüße
Es gibt weitere Möglichkeiten die den Verbrauch in die Sonnenstunden verlegen kann, ohne große Kosten zu verursachen: Unsere Spülmaschine ist z.B. schon "smart", also via einer App aus der Ferne steuerbar. Da könnte man vom Bürostuhl aus die Maschine in der "Sonnenzeit" einschalten. Falls man nicht direkt die ganze Weißgeräteflotte austauschen will, kann man bis zur nächsten Neuanschaffung vielleicht auch smarte Steckdosen benutzen? Waschmaschine/Trockner/Spülmaschine/Ladegeräte/ mit einer App und Smartsteckdose mittags einschalten ist wohl günstiger, als die Energie in Batterien zwischen zu speichern. Ich als Pensionär bin auch meine eigene "Smarte Steckdose". Aber genau darum freuen wir uns ja über diesen neuen Vorstoß der Politik. Damit würde diese ganze Geschichte überflüssig. Die Frage ist ja, was passiert, wenn das Gesetz tatsächlich durch kommt! Hat man dann Anspruch auf einen rückwärts zählenden Zähler? Also zurück zum Status quo ante? Rückaustausch? Umstellung der vorhandenen neuen Zähler? LG Carsten
Ich habe meine Anlage sehr brav sofort beim Marktstammdatenregister und bei meinem Energieversorger angemeldet. Die Antwort kam dann auch: Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit bestätigen wir den Erhalt der „Anmeldung und Inbetriebnahme einer steckerfertigen Erzeugungsanlage“. Zur Registrierung im Marktstammdatenregsiter der Bundesnetzagentur (--> Link) wurde folgender Anlagenschlüssel vergeben: XXXX Sofern ein Zählerwechsel für die Inbetriebnahme Ihrer Anlage notwendig ist, werden die Kollegen der Zählermontage unaufgefordert auf Sie zukommen. Seit November hat sich noch niemand gemeldet. Ich hoffe, dass bleibt auch so. Wenn nicht, versuche ich zunächst Einspruch einzulegen. Man kann´s ja mal versuchen. :lol: LG Carsten
Sowas heißt „Netzfreischaltung“ und die muss jeder vernünftige Einspeise-WR eingebaut haben, damit eben nur bei vorhandenem anliegendem externen Netz eingespeist werden kann. Fällt dieses Netz aus muss besagte Netzfreischaltung die Einspeisung abschalten und verhindert somit Stromunfälle bei Arbeiten am Netz.
Genau so, deshalb sind ja auch die Schukostecker zugelassen. Die Pinne vom Stecker kann man gefahrlos anfassen, die liefern nur Strom wenn sie an ein Stromnetz angeschlossen werden. das war von meiner Seite etwas unglücklich formuliert Beim Einrichtungszähler mit Rücklaufsperre zb. bringt die Anlage 300W Solarertrag...und der gerade eingeschaltete Wasserkocher mit 1000W Leistung läuft...am Zähler werden aber in der Zeit wenn der Wasserkocher in Betrieb ist nur 700W gezählt.
Das ist nicht richtig. Es kostet keinen Cent. Und der Wechsel erfolgt auch früher oder später. Bei uns hat es nach der erforderlichen Anmeldung des BKW beim Netzbetreiber drei Monate gedauert. Nach Auskunft unseres Netzbetreibers werden bereits alle alten Zähler gegen digitale ausgetauscht. Der Wechsel soll in den nächsten zwei bis drei Jahren abgeschlossen sein. Für alle kostenlos. Bis 2030 kommt dann noch die Fernablesung dazu. Dazu wird eine Modul aufgeschaltet, dass der Stromkunde mieten muss. Soll wahrscheinlich um die 20 Euro im Monat kosten. Im Gegenzug kann man dann mit einer App seinen Stromverbrauch überwachen.
Sag doch nicht das es nicht richtig ist. :lol: Ich kann dir gerne mehrere Anmeldeformulare zukommen lassen, wo der Netztbetreiber sich das unterschreiben lässt. Eben das der Endkunde einen Zählerwechsel über einen eingetragenen Eli beantragen lassen muss. Zum einen benötigt man seit Ende des letzten Jahres nach dem Messstellenbetreibergesetz keinen Eli mehr, sondern auch der Endverbraucher kann diesen Wechsel beantragen und zum anderen, jetzt wird dein Satz zutreffend, sollte dies der Messstellenbetreiber (meist Netzbetreiber) auch kostenlos durchführen, da er in der Verpflichtung für die richtige Messung ist. Ändert aber nichts an meiner (belegbaren) Aussage, das sich die NB gerne um diese Kosten drücken wollen und damit auch dem BKW-Betreiber Steine in den Weg legen. Es gibt unzählige Negativ-Beispiele wo der Zählerwechsel auch gerne mit Rechnung zwischen 40-100EUR belegt wurden und zu Streitigkeiten führt. Grüße Mich würde mal interessieren wieviele BK eingestöpselt sind ohne irgentwelche Anmeldung ? Ich tippe auf 80%
So hoch würde ich nicht schätzen. In den letzten beiden Jahren wurden wohl sehr viele Anlagen im Marktstammdatenregister eingetragen. Hatte letztens die Zahlen irgendwo gelesen.....die sind wohl auch für jedermann einsehbar. Als das mit den Guerilla-Anlagen vor einigen Jahren in Mode kam, war aber die Zahl sicherlich bei deiner Schätzung. :-) Grüße
Da bin ich mir nicht ganz so sicher. Der Aufwand der Anmeldung ist sehr überschaubar. Dauert kaum länger als diesen Text zu schreiben und da alles im WWW geht, braucht es nicht einmal eine Briefmarke. Außerdem bedarf es ja keiner Genehmigung, sondern nun einer Anzeige der Anlage. Andererseits sind zwei Solarpaneele mit insgesamt ca. 4m² vor der Öffentlichkeit kaum zu verstecken und dumme Zufälle gibt es immer... Blöd, wenn man da bei den falschen Menschen auffällt. Ich überlege mir derzeit, wie ich die demnächst erlaubten zusätzlichen 200W Einspeiseleistung generieren kann. Da sind ja noch die beiden 100Wp Semiflexpaneele, die eigentlich als "Solarkoffer" für das Wohnmobil bereit liegen, falls wir einmal eine eher autarke Tour fahren wollen. (Da sind unsere 120Wp auf dem WoMo-Dach viel zu klein) Die brauchen wir für unterwegs nur sehr selten. Dann nutzen wir die Platten eben in der übrigen Zeit Zuhause. LG Carsten Auch wenn ein Balkonkraftwerk gut sichtbar ist und man die verkehrten Nachbarn hat ist in Deutschland noch kein Fall bekannt an dem ein Netzbetreiber ein Verfahren eingeleitet hat . Im Marktstammdatenregister sind zur Zeit ca 60000 Balkonkraftwerke offiziell angemeldet . Die Anzahl der verkauften Microwechselrichter für Balkonkraftwerke beträgt in DE zur Zeit knapp über 1 Mio . Bleibt die Frage, was mit den neuen Zählern passiert, wenn per Gesetz das rückwärts zählen erlaubt wird, so wie schon bei unseren niederländischen Nachbarn. Wenn ich einen neuen Zähler bekomme, welcher nicht mehr rückwärts zählen kann, habe ich dann ein Anrecht auf Rücktausch des Zählers, wenn das Gesetz diesbezüglich geändert wird? :lol: Man kann es ja zumindest versuchen. ;D LG Carsten Auf alle Fälle ließe sich das dann besser rechnen . Eine 800 Wp Anlage bringt nach Süden ausgerichtet ca im Jahr 800 kwh . Bei einem Strompreis von 40 Cent wäre das eine Ersparnis von 320 € . Kostet die Anlage 800 € und teilt das durch die 320 € rechnet sie sich nach 2,5 Jahren .
Soweit die Theorie. In der Praxis sieht das so aus, dass ich mit meinem 600W BalkonKRAFTWERK :lach: in den vergangenen 4 Monaten exakt 78 kWh oder bei angenommenen 40Cent 31,20 Euro erwirtschaftet habe und das bei mir möglicher optimaler Ausrichtung. Bei mir sind es allerdings tatsächlich nur hypthetische (s. nächster Absatz) 26,52 Euro, weil ich immernoch mit einem Altvertrag 34 Cent pro kWh bezahle. Meine Anlage ist ordnungsgemäß angemeldet und der Netzbetreiber hat daraufhin einen digitalen Zweirichtungszähler (kostenlos) eingebaut. Der Ertrag ist also noch deutlich geringer, weil ich, wenn die Sonne mal scheint, nicht permanent 600W verbrauche, aber auch keine Einspeisevergütung erhalte. Die Einspeisung lohnt sich ohnehin nicht, weil ich wegen der paar kWh dann zum selbständigen Kleinstunternehmer werde, vor Steuern vom Netzbetreiber sagenhafte 8,2 Cent pro kWh einstreiche, Gebühren für den Zähler zahlen muss und noch alle möglichen bürokratischen Hürden gemäß der NAV, NELEV etc. überwinden muss. Es wird wohl noch ein bisschen seeeehr viel länger als von dir angenommen dauern, bis sich dieses Kraftwerk amortisiert hat. Diejenigen, die sich ohne Anmeldung illegal über eine volle Einspeisevergütung wegen eines alten Ferraris-Zähler ohne Rücklaufsperre freuen, werden nicht lange ihre Freude daran haben, weil damit gem. § 29 Abs. 3 MsbG spätestens 2032 Schluss ist. Für die meisten dürfte das aber deutlich früher der Fall sein, weil die Netzbetreiber bereits kräftig dabei sind, die Haushalte mit digitalen Zählern aufzurüsten. Dass die 600W-Genze für Balkonkraftwerke fällt, daran dürften kaum Zweifel bestehen. Diese "Bagatellgrenze" kennt der Gesetzgeber eigentlich gar nicht. Die Balkonkraftwerke wurden bisher nur von dem VDE und seinen Normen eingebremst, der davon ausging, dass die Hausnetze nur 600W Einspeisung verkraften. Das ist natürlich Unsinn, so dass nach diesem heldenhaften aktuellen Vorschlag des VDE demnächst wohl die vollen 800W, die die Rili EU 2016/631 zulässt, in unsere Hausnetze fließen dürfen.
Ich glaube, es sind weniger die Hausnetze, die das Problem sind, sondern das Gesamtnetz. Wie ja immer wieder für große Anlagen in den Nachrichten steht, haben die Netzbetreiber teilweise in Bereichen zuviel Einspeisung, was entweder für das Leitungsnetz zuviel ist, oder das Ausbalancieren der Netze schwieriger macht. RK (Es wird wohl noch ein bisschen seeeehr viel länger als von dir angenommen dauern, bis sich dieses Kraftwerk amortisiert hat.) Bei der Überschlagsrechnung bin ich von dem durchschittlichen Jahresertrag einer Anlage und rückwärts laufenden Zähler ausgegangen .
Das dürfte sich aber für Anlagen die nach dem 01.01.2023 in Betrieb genommen wurden erledigt haben!
Du kannst ja auch jetzt schon den Netzbetreiber wechseln und dir von dem neuen z.B. eine. „Zweirichtungszähler“ installieren lassen. Es gibt bei einigen Abrechnungsmodelle bei denen Du z.B. Anteile von den eingespeisten KWh zu einem späteren Zeitpunkt wieder verbrauchen kannst. Entweder zu einem erheblich günstigeren Preis als die ansonsten bezogene Energie oder auch für ganz umsonst. Und es gibt Netzbetreiber die vergüten eingespeiste Energien erst ab einer bestimmten Höhe. Wenn Du also nicht für mindestens 200€ oder 500€ eingespeist hast dann bekommst Du dafür garnix! :eek: Dazu am Besten noch eine maximal erlaubte Einspeisemenge pro Monat… :D Auch Netzbetreiber sind kreativ wenn es um die Umsetzung der Gesetze und Richtlinien geht! :D Grüße Dirk
Wieso? Weil die MwSt weggefallen ist? Es bleibt trotzdem bei den lächerlichen 8,2 Cent Einspeisevergütung. Ein Bombengeschäft für die Netzbetreiber, die mir dann nachts gedeckelte 40 Cent und in Zukunft wieder weiß Gott wieviel abknöpfen, wenn sie mir meinen tagsüber an sie ausgeliehenen Strom wieder zurückgeben. Dieser ganz Solarsch... ist ein Riesengeschäft. Nur nicht für den Verbraucher, der sich mühsam irgendwann in den Amortisationsbereich schafft, nachdem er nach der Installation feststellt, dass die ganzen Ertragsrechnungen der Hersteller in unseren Breitengraden ein einziger Beschiss sind oder wenn nicht zuvor der Wechselrichter schlapp macht oder ein Modulfehler einen dicken Strich durch die Rechnung macht. Ich habe mir die beiden Module nur an die Wand gehängt, damit mich mit Minimalaufwand meine mainstreamverliebten Nachbarn weiterhin für einen gesellschaftspolitisch korrekten Mitmenschen halten und keine Friday-for-Future Demos vor meiner Haustür veranstalten oder sich in meiner Einfahrt auf der Straße festkleben :roll: .
Nö, wegen dem hier --> Link und der Neuerungen seit 01.01.2023
Da stimme ich Dir zum Teil zu! Wobei die Netzbetreiber den Strom ja nicht herstellen sondern „nur“ transportieren. Und der Strompreis setzt sich zum größten Teil aus den Netzgebühren zusammen. Außerdem verdient der Staat ja auch mit. ABER: warum zahle ich Netzgebühren wenn der Strom nicht aus München oder Hamburg kommt sondern von meinem Nachbarn? Und warum zahle ich Steuern für den Strom den ich bekomme aber für den den ich verschenke bekomme ich nix? ( ja ich weiß: privat ) Grüße Dirk Quelle: Bundesnetzagentur, Monitoringbericht 2020 Der Strompreis Der Strompreis setzt sich aus mehreren Kostenbestandteilen zusammen: Kosten für die Strombeschaffung, den Vertrieb und Gewinnmarge (insgesamt 26 %) Steuern (23 %): diese beinhalten die Mehrwertsteuer (16 %) und die Stromsteuer (7 %) Nettonetzentgelt (20,4 %): Das Netznutzungsentgelt Messung, Messstellenbetrieb (2,3 %): Entgelte für die Kosten der Abrechnung und der technisch notwendigen Mess- und Steuereinrichtungen (zum Beispiel Zähler) und für die Ablesung Abgaben/Umlagen: Konzessionsabgabe (5,6 %), Umlage nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG-Umlage) (21,2 %), Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz KWKG (0,9 %), Umlage nach § 19 der Strom-Netzentgeltverordnung (0,8%) und Umlage für abschaltbare Lasten (0,02%) Thomas
Der Endverbraucher kann den Netzbetreiber nicht wechseln, da er ein zeitlich begrenztes, örtliches Monopol hat. Man kann den Stromanbieter wechseln, behält dann aber trotzdem den Netzbetreiber. Die Netzbetreiber müssen sich turnusmäßig einer öffentlichen Ausschreibung stellen und sind dann, wie bereits oben angeführt, zeitlich befristet (in meiner Gemeinde sind das 5 Jahre) Monopolist. Thomas Ich habe die Anlage seit November im Betrieb. Ich bezahle inzwischen bei meinen Stadtwerken im FairRegio Strom basis Tarif brutto: Arbeitspreis ct/kWh 58,19 Grundpreis je Zähler €/Jahr 190,09 Zählerpreis je Standardzähler oder moderner Messeinrichtung €/Jahr 18,50 (ich weiß, da sollte ich einmal nach einem anderen Anbieter sehen) ![]() Wenn ich die bisher erwirtschafteten 105kWh mit den 58,19Cent multipliziere, komme ich schon auf die ca. 61Euro Ertrag. So lange sich der Zähler rückwärts dreht/drehen darf, ist die Anlage sehr schnell wirtschaftlich. Zumal es ja derzeit schon Anlagen für 550€ gibt. Selbst wenn man einen Zähler mit Rücklaufsperre hat, gibt es genügend Möglichkeiten seinen erzeugten Strom sinnvoll einzusetzen. Mit jedem Cent, den der Strom teurer wird, lohnt sich das BKW mehr. Ganz unabhängig vom erwirtschafteten Geld, sicher aber für unsere Umwelt. Auch kleine Anlagen sind da ein Gewinn. Genau so, wenn man die Heizung ein Grad herunter dreht, das Licht hinter sich aus macht und vielleicht nicht mit 180 Km/h über die Autobahn jagt. Wenn alle mitmachen können wir viel erreichen. LG Carsten
Nur stellt ein rückwärts laufender Zähler leider immer noch eine Straftat da! Z.B. --> Link Grüße Dirk
Ein Unsinn, der hoffentlich bald obsolet ist. Bin schon gespannt auf den ersten Schauprozess bis dahin....
Nur so ein kleiner Hinweis: Dezember bis März ist meiner Erfahrung nach jetzt nicht die unbedingt sonnigste Zeit im Jahr, insofern finde ich die Amortisierungsrechnung etwas lustelig :mrgreen: Zu Beginn wurde mit einer Amortisierung von ca 5 Jahren gerechnet (bei mir) aber das war noch zu Guerilla Zeiten 8) Ich habe aktuell 3 Balkonkraftwerke in Betrieb und werde jetzt zwei mit einer weiteren Platte nachrüsten (weild as ja jetzt erlaubt ist) . Ich denke nach den Werten der letzten beiden jahre, dass sie nach maximal 3 Jahren abgezahlt sind. Wir nutzen aber auch den produzierten Strom immer gleich weg, da wird sicher nix rückwärts zählen. Nachdem die Wechselrichter deutlich länger Garantie haben freue ich mich P.S. Geht mir das auf den Sack mit der Zitiermengenfunktion
ECHT?? :eek:
Yepp :mrgreen: Dud das Du mich kennst :D August 2021 habe ich ein Balkonkraftwerk 1260 Wp aufgestellt . Kosten zu der Zeit 955 € plus 120 € Montagematerial - Montage in Eigenregie . Von Januar bis Dezember 2022 dann einen Ertrag von 1416 kwh erwirtschaftet und selbst verbraucht . Das jahr 2022 war sehr sonnenreich . Allerdings schaut man jetzt oft auf den Zähler was ich früher nur einmal im Jahr tat . ![]()
Respekt schönes Teil :bindafür: :top: Kannst Du da mal die Rückseite von Fotografieren ? Mich würde interessieren, wie solche eine Konstruktion gemacht worden ist Ich verstehe nicht, dass viele hier auf eingespeisten Strom den gleichen Betrag wie für den verbrauchten verlangen. Ist ja nicht so, dass der Netzbetreiber damit keine Arbeit hat. Er muss zusehen, dass die Netzfrequenz stabil bleibt, betreibt Umspannstationen, Trafohäuschen, hält die Leitungen instand, etc. Unangemeldete Balkonkraftwerke, die im Sommer lustig einspeisen stellen hier schon eine Herausforderung da, weil der Netzbetreiber eben entsprechende Sicherheitsmaßnahmen einbauen muss, um das Stromnetz nicht zu stören. Aktuell ist es nun mal so, dass PV Anlagen am meisten Sinn machen (vor allem ökologisch), wenn man den Strom selbst verbraucht. Das geht am besten wenn man einen Speicher hat und natürlich Elektrofahrzeuge, die man laden kann. Dazu eben darauf achten, dass man Großverbraucher (Spül-/-Waschmaschine, Trockner) dann einschaltet, wenn produziert wird. Deshalb ist die Einspeisevergütung auch so gering, weil man die Nutzer eben zum Eigenverbrauch motivieren will. Aktuell ist alles im Umbau und ebenso wie wir nicht von heute auf morgen alle Fahrzeuge auf E umstellen, braucht es Zeit, bis alle Smartmeter haben und die Netzbetreiber in der Lage sind ein Balancing durchzuführen. Sprich, sie ziehen Strom aus meinem Speicher wenn welcher gebraucht wird und zahlen mir dafür eine entsprechend hohe Vergütung, weil ich ihnen aus der Patsche helfe. Dafür geben schieben Sie günstigen Strom in meinen Speicher, wenn sie welchen übrig haben. Guerillakraftwerke, die illegalerweise Strom zum Bezugstarif einspeisen belasten den Geldbeutel aller Verbraucher, weil dann eben der Strompreis generell angehoben wird um die Schwankungen besser zu managen.
Zugelassene Wechselrichter passen sich an die Netzfrequenz an. Da muss der Netzbetreiber nix stabil halten. Zumindest nicht wegen der sog. Balkonanlagen. Und den Strom, den ich nicht verbrauche und ins Netz einspeisen würde, würde mein Nachbar verbrauchen. Und falls der gerade nicht zu Hause ist, dessen Nachbar oder das Gewerbeunternehmen auf der anderen Straßenseite. Komisch ist doch, das z.B. die Niederländer kein Problem damit haben und deren Stromzähler saldierend ( vorwärts- / rückwärts- zählend ) sind. Das ist mit einer der Gründe warum wir in Deutschland mit dem Ausbau der Erneuerbaren nur so schleppend vorwärts kommen: jeder der eine Solaranlage hat, aber tagsüber arbeiten muss, braucht einen Solarspeicher ( Batterie bzw Akku ). Und dieser Speicher kostet gleich mal ungefähr soviel wie der Rest der Anlage. Rechnet sich, wenn überhaupt ( Garantien auf Batterien geben die Hersteller bis zu 10 Jahren. Und dann? ), dann entsprechend später / schlechter. Klar, ist´n riesen Problem wenn im Sommer die Sonne scheint und die herkömmlichen Kraftwerke gedrosselt werden müssen. Passiert auch immer so unvorhergesehen denn wer kann schon erahnen ob am nächsten Morgen die Sonne scheint? 8) Die Niederländer, die Griechen,... haben das aber offensichtlich im Griff?!? Hochtechnologieland Deutschland?? :eek: Grüße Dirk |
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