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ich sehe gerade diesen Prüfadapter im Katalog eines Großhändlers:
Das bedeutet ja laut Beschreibung und wie ich es lese, die 230 Volt Steckdose kann normal benutzt werden (maximale Stromstärke könnte man sicher in Erfahrung bringen).
Das wäre doch auch was zur Stromversorgung von Wohnmobilen (Landstrom), oder?
Der Prüfadapter ist sicherlich zu teuer für diesen Anwendungsfall.
Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass man einen solchen Adapter nutzt, um die Batterien auf einem Parkplatz mit mehreren (freien) Ladesäulen aufzuladen.
Keine Ahnung was die Betreiber dazu sagen, die Säule wäre dann halt länger gesperrt, aber die wollen ja Strom verkaufen, also wieso nicht?
Der kWh-Preis der Ladesäulen ist ja alleine schon ein Anreiz für einen solchen Adapter zu nutzen.
Sehe das heute zum ersten Mal, was meint Ihr?
Evtl. ist die Idee auch schon alt und nur an mir vorübergegangen...
karlh hat geschrieben: Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass man einen solchen Adapter nutzt, um die Batterien auf einem Parkplatz mit mehreren (freien) Ladesäulen aufzuladen.
Keine Ahnung was die Betreiber dazu sagen, die Säule wäre dann halt länger gesperrt, aber die wollen ja Strom verkaufen, also wieso nicht?
Vielleicht nur zur Berücksichtigung deiner Idee....
Diese Ladeplätze sind in vielen Fällen ausschließlich zur Ladung von E-Fahrzeugen vorgesehen --> Zusatzzeichen PKW mit Kabel --> Link
E-Fahrzeugnutzer die ihr E-Fahrzeug laden wollen, können dann durchaus über das zuständige Ordnungsamt die Entfernung der nicht parkberechtigten veranlassen - ich zumindest hätte als Besitzer eines E-Fahrzeuges keinerlei Bedenken dein Fahrzeug entfernen zu lassen (völlig egal ob noch weitere freie Ladesäulen da sind).
Zugelassene Adapter in deinem Sinne sind mir zumindest nicht bekannt.
Pechvogel am 01 Mär 2023 18:44:02
karlh hat geschrieben:...Evtl. ist die Idee auch schon alt und nur an mir vorübergegangen...
Gugsch du hier: --> Link Jetzt kannst du natürlich auch mit 20m Kabel etwas weiter weg parken, keine Ahnung wie das geahndet wird. Auf alle Fälle wird's der WoMo Lobby bestimmt nicht positiv angerechnet.
Pechvogel am 01 Mär 2023 18:51:53
karlh hat geschrieben:...Der kWh-Preis der Ladesäulen ist ja alleine schon ein Anreiz für einen solchen Adapter zu nutzen...
Die Ersparnis ist natürlich riesig! :D Vor allem wenn man den benötigten Adapter, ein oder zwei Bußgelder und ein paar durchgeschnittene Verlängerungskabel mit berücksichtigt! :mrgreen:
Grüße Dirk
RaGu am 01 Mär 2023 18:53:51
Unabhängig dessen, ob es geht, (es gibt Adapter, die allerdings in Bereich 150-250€ liegen) ist die eine ganz schlechte Idee. 1. An nahezu allen Ladesäulen steht ein Schild, nur für Elektrofahrzeuge, je nach Ordnungsbehörde kann es also (absolut berechtigt) ein Knöllchen geben. 2. die je nach Gegend raren Stromtankstellen mit einem Womo zu blockieren, ist m.E. unverschämt. 3. Der Strom ist nicht zwangsläufig günstiger. 4. Die Parkplätze sind i.d.R. von ihrer Größe nicht für Womos geeignet.
Als E-Auto Fahrer auf einer Reise, endlich Säule via App gefunden, die dann stundenlang von einem erkennbaren Nicht-E-Auto blockiert wird, wüsste ich nicht, ob ich ein paar "mechanische" Grü0e hinterlassen würde.
Das Laden einer ratzeleeren AGM Bordbatterie von z.B. 150Ah (80Ah nachladen) braucht grob 1kWh, zu Hause also ca. 45 Cent, auf einem Camping mit extra Stromabrechnung vielleicht 70 Cent bis 1 €. Also in meinen Augen eine vollkommen überflüssige und egoistische Überlegung.
Elgeba am 01 Mär 2023 19:17:27
Schon die Überlegung ist für mich abstrus.
Gruß Bernd
kybernaut am 01 Mär 2023 19:59:11
karlh hat geschrieben:Hallo zusammen,
Der kWh-Preis der Ladesäulen ist ja alleine schon ein Anreiz für einen solchen Adapter zu nutzen.
Also ich zahle derzeit für das Laden an der Säule 42 Cent/kwh. Das aber auch nur hier im Stadtgebiet. Überregional müsste ich 60 Cent zahlen. Sehe da keinen Anreiz für 2 oder 3 kwh irgendeinen Adapter zu kaufen oder gar eine Säule zu blockieren. Reicht schon das diese häufig von Nicht-E-Fahrezugen oder SUV mit Kleinstbatterie blockiert werden. Gerne die besagten SUV ohne Ladevorgang, dann wird die Säule in der App als "frei" angezeigt und man fährt die nächste und die nächste an. :evil:
karlh am 01 Mär 2023 20:33:42
Naja gut. Dann warten wir noch ein paar Jahre.
Vielleicht hängt dann an jedem Stellplatz nur noch eine Wallbox und Wohnis können nur noch über diesen Adapter laden :rolleyes:
Aber jetzt ist die Zeit wohl noch nicht reif dafür...
Pechvogel am 02 Mär 2023 00:15:48
karlh hat geschrieben:…Vielleicht hängt dann an jedem Stellplatz nur noch eine Wallbox und Wohnis können nur noch über diesen Adapter laden :rolleyes: ...
Du meinst wenn wir alle mit diesen „Elektro-Womos“ unterwegs sind? Dann wird die Aufbaubatterie beim Laden der Fahrzeugbatterie mit geladen.
Grüße Dirk
karlh am 02 Mär 2023 02:55:24
Nein, mein ich überhaupt nicht.
Wieso noch eine properitäre Lösung mit Abrechnung installieren, wenn die Wallboxen das alles können.
Und dazu hat die Lösung dann noch die doppelte Funktion, ohne zusätzliche Kosten.
Pechvogel am 02 Mär 2023 07:21:54
karlh hat geschrieben:…Wieso noch eine properitäre Lösung mit Abrechnung installieren, wenn die Wallboxen das alles können…
Zum einen will man vermutlich auf einem Womo-Stellplatz keine E-Autos haben die da geladen werden ( Zweckentfremdung ) und zum anderen besteht eine Stromsäule für Wohnmobile aus der Säule und z.B. vier „einfachen“ Steckdosen. Eine Wallbox kostet aber mal eben 500,-€. Dazu kommt das die vier Steckdosen, z.B abgesichert mit 10A, zusammen maximal 10KW Anschlussleistung haben. Da hat aber eine einzige Wallbox vermutlich schon mehr. D.h. auch der Installationsaufwand ist höher.
Oder anders: wenn man beides an einem Platz vorhalten wollte dann baut man eine Ladestation für E-Autos die groß genug ist dass da ein Wohnmobil stehen kann ( Länge x Breite der Stellfläche ), die mit mehr als 3,5t belastet werden kann und dann provoziert man den Ärger weil sich der E-Auto-Fahrer aufregt wenn da ein Womo seine Wallbox blockiert und der Womo-Fahrer ärgert sich wenn da ein PKW auf dem Stellplatz steht. ( wer wohl auf Dauer „den kürzeren zieht“? :gruebel: )
Grüße Dirk
karlh am 02 Mär 2023 08:00:13
Du hast nicht bedacht, dass E-Autos dann überwiegen. Da werden wir viele Wallboxen brauchen.
Und wenn da ein Auto eine Stunde einen Wohnmobilparkplatz belegt, dann wird das nur das kleinere Übel sein, glaub mir.
Und bei Deinem Kostenvergleich Steckdose zu Wallbox hast Du die notwendige Abrechnungseinrichtung vergessen. Die Zeit mit den Strompauschalen ist vorbei.
Tinduck am 02 Mär 2023 11:27:19
Wenn die Strom-Not so hoch ist, dass man in solche Überlegungen kommt, vielleicht besser die eigene Elektroanlage geeignet aufrüsten? Ladebooster, LiFePO in passender Größe, Solar aufs Dach und man kann über solche Ideen nur herzlich lachen.
Oder willst Du im Winter ne Woche neben so ner Säule campen?
bis denn,
Uwe
bhomburg am 02 Mär 2023 13:23:22
In den USA gibt es Leute die sich gebrauchte E-Autos kaufen und die gesamte Hochvolt-Technik ins Wohnmobil basteln um das als 'house battery' zu nutzen. Inklusive DC-Schnellademöglichkeit. Hab mal neben so jemand gestanden. Irrer Aufwand, teure Technik um die 380V DC die da rauskommt auch nutzen zu können. Mit so ner alten 40 kWh - Batterie aus nem Nissan Leaf (die gibt es gebraucht für 5000 Dollar) läuft dann auch die Klimaanlage ohne Generator für ein paar Tage :)
edit : hier mal einer der das dokumentiert hat. Der nutzt aber ne 2. Lichtmaschine zum aufladen, keine E-Auto-Ladesäule. --> Link
karlh am 02 Mär 2023 14:11:45
Hat nichts mit einer Not zu tun.
Mit meiner 280Ah Lithium Batterie vonn BullTron komm ich auch im Winter mehrere Tage gut zurecht.
Ich mach mir nur Gedanken, wie man hier Techniken sinnvoll bündeln kann. Das hat nichts damit zu tun, dass es nächste Woche umgesetzt werden muss.
Aber ich könnte mir halt vorstellen, dass es in diese Richtung gehen könnte.
Maximho am 02 Dez 2024 12:58:15
Nach der Flutkatastrophe wurde der Stellplatz Mayschoß an der Ahr neu errichtet. Dort stehen jetzt E-Ladesäulen, bei denen ein ECE-Stecker nicht verwendet werden kann. Es wäre schon interessant zu wissen welcher Adapter für diesen Zweck geeignet ist.
neyoo am 02 Dez 2024 13:20:59
karlh hat geschrieben:.......
Der Prüfadapter ist sicherlich zu teuer für diesen Anwendungsfall.
Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass man einen solchen Adapter nutzt, um die Batterien auf einem Parkplatz mit mehreren (freien) Ladesäulen aufzuladen.
karlh hat geschrieben:Keine Ahnung was die Betreiber dazu sagen, die Säule wäre dann halt länger gesperrt, aber die wollen ja Strom verkaufen, also wieso nicht?
Der kWh-Preis der Ladesäulen ist ja alleine schon ein Anreiz für einen solchen Adapter zu nutzen.
.......
Der Prüfadapter kostet knappe 500 Euro.
Rein technisch geht das Laden der WoWa-Batterie
Der Betreiber sagt zu deiner Idee: Es gibt eine max. Ladezeit. bist du bis dahin nicht fertig, zahlst du je nach dem um die 10 - 15 ct. Der Strom ist viel zu teuer. Bis auf wenige Ausnahmen sind es zwischen 50 und 90 ct pro kWh.
Ich würde einfach an einem WoMo-Stellplatz den Strom ziehen, dort brauchst du keine 500 Euro Adapter und auch keine Stafgebühr. Oder du fährst einfach mit deinem WoMo ne halbe Stunde um dein Dorf, dann sind die Batterien auch 80% voll.
viele grüße neyoo
Kuhtreiber am 02 Dez 2024 13:28:48
Hier lädt einer seine Akkus vom Wohnmobil auf --> Link
Joachim260 am 02 Dez 2024 13:59:46
Kuhtreiber hat geschrieben:Hier lädt einer seine Akkus vom Wohnmobil auf --> Link
Abgesehen davon, daß die Betreiber bei zu langer Ladezeit gerne mal den Preis kräftig nach oben schrauben, droht auch noch ein Bußgeld von 55 Euro. Die Ladesäulen sind nur für E-Fahrzeuge. Könnte also teurer Strom werden. Dies nur als Hinweis, möchte hier nicht den Oberlehrer machen.
Gruß Joachim
Tinduck am 02 Dez 2024 15:45:30
bhomburg hat geschrieben:In den USA gibt es Leute die sich gebrauchte E-Autos kaufen und die gesamte Hochvolt-Technik ins Wohnmobil basteln um das als 'house battery' zu nutzen. .. Mit so ner alten 40 kWh - Batterie aus nem Nissan Leaf
Geile Sache, sich so nen Brandsatz ins Womo zu bauen, wo man auch schläft - gebrauchte LiMn-E-Auto-Batterie von Fatzebook Marketplace in DIY-Umgebung, what can possibly go wrong? :D
bis denn,
Uwe
mowgli am 02 Dez 2024 15:51:50
Die Parkplätze mit Ladesäule sind ausdrücklich mit "nur für E - Fahrzeuge wärend des Ladevorgang" gekennzeichnet. Also nicht für Womo erlaubt.
Stocki333 am 02 Dez 2024 16:11:52
Denke mir, da müssen die Grosskopferten mal Umdenken. Den wenn sich jemand einen E- Sprinter, E-Ducato als Wohnmobil ausbaut. Was macht der dann. Der steht an der Ladesäule, macht mit Landstrom sein Warmwasser warm. Geht noch unter die Dusche während er ladet. Es ist ja jetzt warm durch die Elektroheizung im Womo. Er steht gerade in der Dusche, eingeseift, Da klopft es Energisch an die Tür . Er öffnet die Tür, eingeseift wie er ist und draussen steht die Politesse. Die ihm mit hochroten Kopf erklären will, das er hier nicht stehen darf mit dem Womo. Den das ist für E-Fahrzeuge. Und nicht für Womos. Alter, den Disput möchte ich erleben. Köstliche Vorstellung. Franz
mowgli am 02 Dez 2024 16:25:35
Wenn das Fahrgestell eine E Mobil ist darf er das (wärend des Ladevorgang) :D
silver34 am 02 Dez 2024 16:28:31
Stocki333 hat geschrieben: Den wenn sich jemand einen E- Sprinter, E-Ducato als Wohnmobil ausbaut.... Den das ist für E-Fahrzeuge. Und nicht für Womos. Alter, den Disput möchte ich erleben.
Da gibt es keinen Disput - zumindest nicht wegen dem Laden!!!! Die dürfen ja weil E-Fahrzeug. Das Problem ist eher das die Flächen als Parkplatz definiert sind und dort nur Fahrzeuge bis 6m drauf dürfen!!! (passen) Und die ersten Hersteller bieten schon solche ausgebauten Fahrzeuge an!!!
Letzhin hab ich in yout... Filmchen gesehen das sind welche mit einem E-LKW nach Spanien , recht intressant und sie haben auch die ganz normalen Lademöglichkeiten genutzt!!!! Naja einige der (angeblich) 300kW-Ladewandler haben da kurz vor dem Rauchwölckchen gestanden -> da nicht für Stundenlang auf Volllast ausgelegt!
Stocki333 am 02 Dez 2024 17:02:50
silver34 hat geschrieben:Da gibt es keinen Disput - zumindest nicht wegen dem Laden!!!! Die dürfen ja weil E-Fahrzeug.
Naja wenn der Amtsschimmel wiehert dann schon laut. Und eines möchte ich schon wissen. Darf ich beim Laden die Trittstufe rausfahren.Oder muß die eingefahren sein oder darf die gar nicht benutzt werden. Ach ja, das ist einfach kompliziert. Schlimmer noch als der Wechsel von Blei auf Lithium. :mrgreen: :mrgreen: Franz
fomo am 02 Dez 2024 19:13:51
Kompromissvorschlag: Der Wohnmobilist könnte eine der vielen defekten Ladesäulen nutzen. Dann wird keine von den Elektrokarren behindert.
mowgli am 02 Dez 2024 19:33:22
Ist dann aber trotzdem kostenpflichtiges Falschparken, ohne das er Strom ziehen kann.
Enola am 02 Dez 2024 20:04:44
das Problem der besetzten Ladesäulen in D erübrigt sich dann, wenn endlich genügend Ladesäulen stehen. Kräht dann kein Hahn mehr danach, wenn einmal jemand seine AGM Akkus lädt, bin ich überzeugt. Müsste halt auch in D endlich mit dem Ausbau begonnen werden.
fomo am 03 Dez 2024 10:17:51
Enola hat geschrieben:das Problem der besetzten Ladesäulen in D erübrigt sich dann, wenn endlich genügend Ladesäulen stehen.
Alternativ die Ladegeschwindigkeit auf das gewohnte Verbrennerniveau (20.000 km/h) anheben und die vorhandenen Tankstellen erweitern oder umrüsten.
KAWADO am 03 Dez 2024 10:34:45
Joachim260 hat geschrieben: Die Ladesäulen sind nur für E-Fahrzeuge.
Zum Thema "Notlösung Preiswert 32,80€ " Adapter und evtl. E-Scooter/E-Bike/ E-Roller laden:
fomo hat geschrieben:Alternativ die Ladegeschwindigkeit auf das gewohnte Verbrennerniveau (20.000 km/h) anheben und die vorhandenen Tankstellen erweitern oder umrüsten.
Damit das "Sinn" macht, muss aber auch der Durchschnittsverbrauch der E-Mobilität auf das Verbrennerniveau angehoben werden! :D
fomo am 03 Dez 2024 12:31:25
Humbert hat geschrieben:Damit das "Sinn" macht, muss aber auch der Durchschnittsverbrauch der E-Mobilität auf das Verbrennerniveau angehoben werden! :D
Was hat das mit einem Durchschnittsverbrauch der E-Mobilität zu tun?
Es geht doch nur darum, wie beim Verbrenner, innerhalb von z.B. 3 Minuten soviel Energie in den Speicher zu bekommen, dass die Reichweite um 1000 km erhöht wird. Wegen mir dürften es auch 500 km in 2 oder 3 Minuten sein. Sollten die Elektrokarren wirklich so viel weniger Energie benötigen als Verbrenner, müsste es doch viel einfacher sein, das bisschen Energie in den Speicher zu bekommen.
hampshire am 03 Dez 2024 12:58:53
Der Gedanke ist ja aus technischer Sicht erst einmal völlig OK und solche Gedankenspiele sollen auch ihren Platz haben. Kaufmännisch lohnt sich das für niemanden - und ordnungsseitig gibt es Grenzen, die die Nutzung der Ladesäulen für diesen Zweck sinnvollerweise einschränken. Manchmal reicht ein Blick auf die anderen Stakeholder wie es Ragu schon angestellt hat. Als Betreiber einer Ladesäule wäre ich nicht sehr erfreut, wenn diese ständig mit geringem Ladestrom besetzt wäre - da ginge mein Geld flöten. Als Elektroautofahrer nervt es, wenn Ladesäulen unnötig oder unnötig lange besetzt sind. Aus meiner Sicht (Meinung, nicht Fakt) wäre es mangelndes Sozialverhalten sich mit dem Wohnmobil länger an eine Ladesäule zu stellen um über Stunden wenige kWh zu tanken um einen Betrag, der eher im Cent- als im Eurobereich liegt weniger auszugeben.
uli644 am 03 Dez 2024 13:52:46
Enola hat geschrieben:Müsste halt auch in D endlich mit dem Ausbau begonnen werden.
Ich mag Euch Schweizer ja, aber ob die Aussage so passt?
Ich habe mal nach Zahlen gesucht, Deutschland aktuell 145.857 Ladepunkte, Schweiz 14.224. Da sind wir bei Einwohner je Ladepunkt dicht beieinander.-)
In den letzten 12 Monaten in Deutschland ein plus von 26%. Find ich jetzt recht ordentlich, auch wenn es weiterhin noch deutlich mehr davon braucht.
Aber endlich anfangen find ich bei dem Stand entweder frech oder unwissend.-)
Und, um beim Thema zu bleiben. Wohnmobile die Plötze an Ladesäulen nutzen um die Bordbatterie aufzuladen. Geht aus meiner Sicht gar nicht. Wer Strom braucht sollte halt nen Stellplatz oder Campingplatz anfahren..
Stocki333 am 03 Dez 2024 16:28:44
uli644 hat geschrieben:Und, um beim Thema zu bleiben. Wohnmobile die Plötze an Ladesäulen nutzen um die Bordbatterie aufzuladen. Geht aus meiner Sicht gar nicht. Wer Strom braucht sollte halt nen Stellplatz oder Campingplatz anfahren..
Naja liegt vermutlich auch an der Ladeinfrastrucktur beim Laden über Landstrom in den Womos. Mit den 18-20 A aus 230 Volt und das Ohne Zusatzlader kannstm du vergessen. Das ist was für CP und Stellplätze. Der hat auf einer Ladestromsäule nix verloren. Es gibt jedoch welche, die haben eine Fette Lithium Ausrüstung und einen Zusatzlader aus der Bleikristallzeit. Stehen die mal 2 Std an der E-Säule. Sollte man das mal überdenken. Und geht man weg von den 12 Volt im Womo und hat 48 Volt Accus im Fzg. Für Die Umwandlung auf 230 Volt. Bin ich mal in einer anderen Dimension zu Hause. Dann gehts von 5 KW aufwärts. Für die ist das allemal eine Alternative. Mild Hybrid fahren ja auch oft mit dieser Spannung. Dann geht man Einkaufen und ladet seinen Accu nach. Und die Klima wird auch noch versorgt. Das wird bei Selbsrbauern noch ein Thema. den Versorgeraccu auf 48 Volt zu bauen. Schau ich mir die Preise für 280 er Zelllen an. Bau ich das als 16 Zeller. Hab ich 15 Kw im verbaut. Mit der Ladetechnik eines Mildhybrid. Oder ähnlichen Blauschimmelkäse wie Multiplus. Dann rechnet sich das auch für den Betreiber der Ladesäulen. Nach 4 Tagen ist der Accu leer durch geringen Landstrom und Viel Klima. Und der Kühlschrankinhalt geht dem Ende zu. Und die Grossen Diskonter haben ja Ladesäulen. Wird noch eine intressante Zukunft. So verkehrt ist der Tröt gar nicht. Es ist nur unsere Technik verkehrt im Womo. Franz
Enola am 03 Dez 2024 21:27:27
uli644 hat geschrieben:Aber endlich anfangen find ich bei dem Stand entweder frech oder unwissend.-)
Hi Ulli berufe mich da lediglich auf eine Statistik vom Verband der deutschen Autoindustrie. --> Link und die besagt, dass ihr pro Ladepunkt 1000 Fz habt, wir 500/Ladepunkt. Betrachten wir Norwegen, haben wir noch nicht mal begonnen mit dem Switch auf die e-Mobilität. Und Unwissend im Allgemeinen bezogen auf die e-Mobilität würd ich jetzt nicht unbedingt sagen, seit 5 Jahren mit e unterwegs und auch geschäftlich darf ich mich damit befassen.
uli644 am 03 Dez 2024 23:46:10
uli644 hat geschrieben:Aber endlich anfangen find ich bei dem Stand entweder frech oder unwissend.-)
Enola hat geschrieben:Hi Ulli berufe mich da lediglich auf eine Statistik vom Verband der deutschen Autoindustrie. --> Link und die besagt, dass ihr pro Ladepunkt 1000 Fz habt, wir 500/Ladepunkt.
.-) Da habt ihr aber wenig EAutos .-) Genau so viele Ladepunkte je Einwohner wie wir, aber viel weniger EAutos je Ladepunkt. So kriegt man natürlich auch ein gutes Verhältnis Autos je Ladepunkt hin.
Die Autoindustrie hat ein Interesse da zu jammern, die müssen ja irgendwie erklären, warum sie so wenig verkaufen. Und Einsicht, dass Ihre Angebote schlicht zu teuer sind würde ja heißen, dass sie da etwas falsch machen..
Zu dem Punkt mit bei speziellem Ausbau hat man im Womo einen hohen Ladebedarf. Verstehe ich. Ich Haltes es trotzdem für nicht ok sich mit so einem Fahrzeug an einen Ladepunkt for EAutos zu stellen. Zumindest bei uns in Niedersachsen kriegst Du da ohne E Kennzeichen ein Ticket. Und das finde ich richtig. Wer ein Womo mit hohem Ladebedarf baut muss halt vorher überlegen, wo der Strom herkommt. Und Ladepunkte für EAutos sind da nicht ok.. aus meiner Sicht halt.
Enola am 04 Dez 2024 00:18:43
wenn man genauer hinschaut, ist meine Verlinkung der Ladesäulen in Bezug auf den FZ Bestand ein völliger Nonsens. Es geht um Ladestationen in dieser Statistik. Aber als Rechengrösse fürs Verhältnis wird der gesamte Fahrzeugbestand, also Benziner, Diesel, Hybride und Elektroautos und vermutlich auch noch LPG und Wasserstoffautos eingerechnet. Macht ja nun wirklich Sinn um zu sehen, wie viele Ladestationen benötigt werden. Schwachsinn im Quadrat. Was ist denn das fürn Verein? Hat einen seriösen Eindruck gemacht, daher die Verlinkung und Aussage, sry.
Olli2305 am 04 Dez 2024 07:13:28
Ich verstehe die ganze Diskussion nicht, hier kann man doch in fast jeden Artikel lesen, daß man seit Jahren nicht mehr an Landstrom gehangen hat. :D Ich bin ja auch ein Freund von 48V Anlagen, wenn man erhöhten Strombedarf im Womo hat, aber dann muss man zum jetzigen Zeitpunkt halt auch die normale Ladeinfrastruktur auf den Stellplätzen zurück greifen, und nicht an E-Ladesäulen. Ist irgendwie die gleiche Diskussion wie mit den Tankflaschen :)
topolino666 am 04 Dez 2024 08:42:09
Vor 5 Jahren gab es die fast gleichlautende Diskussion hier schon mal --> Link
Ich schrieb es schon damals:
Es GÄBE ausreichend Ladepunkte die man dazu verwenden KÖNNTE. Ladesäulen vor Einkaufszentren, Freizeitparks, nur merke ich ist die Diskussion dazu noch aufgeladener / emotionaler / schärfer als im Thröd von vor 5 Jahren. :-)
Trollo am 04 Dez 2024 08:50:38
Moin
Ladestationen für Elektroautos sind ausschließlich von Elektroautos zu nutzen, parken nur während des Ladevorgangs.
Es nerven jetzt schon dauernd irgendwelche Leute, die die Plätze mit ihren Verbrennern zuparken. ….und wenn ich jedesmal den dämlichen Satz höre von wegen „nur mal eben kurz“ könnte ich ….. :ooo:
Ich blockiere auch keine Wohnmobilstellplätze, um mein Elektroauto dort zu laden.
Wohnmobile können den Strom auf Camping- oder Wohnmobilstellplätzen nutzen, die sind nämlich u.a. dafür da.
Gruß Michael
bert am 04 Dez 2024 09:03:33
Ich montiere unter anderem auch Ladesäulen beruflich. Letzens habe ich eine Diskussion mitbekommen wo sich ein Hybrid und Elektrofahrer fast gekloppt haben. Der Hybridfahrer hat seinen Wagen angesteckt und den E-Fahrer blockiert. Beschilderung war "nur Elektrofahrzeuge" und eben nur diese eine Säule vorhanden. Aber ein Wohnmobil hat da gar nichts zu suchen, es sei denn es hat einen Elektromotor.
Enola am 04 Dez 2024 09:24:28
bert hat geschrieben:es sei denn es hat einen Elektromotor.
die Druckwasserpumpe und der Luftkompressor sind ja schon Elektromotoren, also darf ich? So pingelig legt ihr ja mittlerweile die Gesetze aus, siehe auch die Parkbusse mit der Trittstufe. Man fragt sich schon zwischendurch. Bert, fühl dich nicht angegriffen, Teile davon sind als Witz zu verstehen.
Auf meiner bevorzugten Ladestation laden auch immer wieder Hybrids, Reichweite mit Akku 30km maximal, also so ein 3 oder 5kw/h Batteriechen, nicht viel grösser als mittlerweile unsere Verbrauchs Akkus. Niemals habe ich in all den Jahren gehört, dass sich jemand darüber aufregt, wenn die Karre den ganzen Tag eingesteckt dort parkt. Es hat immer genügend freie Ladesäulen, zumindest in meiner kleinen Blase im täglichen Gebrauch.
mithrandir am 04 Dez 2024 10:39:31
Naja, Got sei dank denken die meisten Menschen (ja, die Hoffnung habe ich noch). Auch Polizisten und Richter. Und jedes Gesetz hat einen Auslegungsspielraum. Wenn da ein Womo an der Ladesäule steht und rechts und links sind noch welche frei, sollte es doch kein Problem darstellen, wobei mir der Ladestrom an der Säule zu teuer wäre. Der Betreiber ist ja grundsätzlich froh wenn er Strom verkauft. Es ist ja zum Glück nicht so, dass alle Ladesäulen immer ausgelastet sind und man ständig Schlange steht (auch wenn einige dieses Bild gerne zeichnen). Die Trittstufenthematik ist meiner Meinung nach die Ausnahme einer überkorrekten Verwaltung.