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Iveco Daily 50C18, sporadische Zündaussetzer bei Last 1, 2


wosch03 am 14 Feb 2024 11:30:49

Wenn am Differential was undicht ist, dann sicherlich die Wellendichtung am Abgang zur Kardanwelle. Lässt sich relativ leicht tauschen, habe das bereits bei meinen beiden Daily´s gemacht.

LG Wolfgang

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mauimeyer am 30 Mär 2024 19:16:23

Update:

Urlaub, hurra!!! Wenn da nicht unser Iveco wäre. Wir sind am Donnerstag los und die erste Fehlermeldung mit Motorkontrollleuchte im Eckernförde. 10km hatten wir da geschafft. Ausgelesen, Lambdasonde mal wieder mit unplausiblen Wert. Gekonnt weg ignoriert, ich stelle fest, man stumpft echt ab. Bis nach Luxemburg haben wir es dann geschafft ohne weitere Probleme zu bekommen. Nach dem Tanken dann Fehler 148 aber nicht mit Lade“unter“druck, sondern mit Ladeüberdruck. Direkt im Anschluss wieder Motorkontrollleuchte an. Auch hier wieder geschaut, er lief aber und wir sind erstmal weiter. Höhe Nancy dann blinkende EDC und Leistung weg. Wir haben dann einen nahen Übernachtungsplatz gefunden und ich habe mal wieder die Fehler ausgelesen. Mal wieder was Neues:
P0069 - Korrelation Einlasskrümmerdruck - Luftdruck
P0236 - Tubolader/Auflader Ladedrucksensor „A“ Stromkreis Bereich/Leistung
P0130 - Lambdasonde (Bank 1 Sensor 1)

Ein paar Telefonate später habe ich mir meinen alten Ladedrucksensor geschnappt und den wieder eingebaut. Diesen hatte ich ja auf Tipp getauscht um meine Lasteinbrüche in den Griff zu bekommen, was ja nichts brachte. Der ausgebaute war ziemlich verrußt. Gleichzeitig haben wir entschieden erstmal nach Deutschland zurück zu fahren und eine Werkstatt aufzusuchen. Gelandet sich wir bei Iveco Becker und Schmidt in Saarlouis. Von Nancy aus 130km, und ratet mal, ohne Fehler (aber mit den üblichen Lasteinbrüchen).
Der Chef hat alles ausgelesen, aber das Ergebnis kannten wir ja schon. Wir haben dann aber eine Probefahrt gemacht, inkl. Livedaten. Selbstredend ohne Auffälligkeiten, aber er hat die Lasteinbrüche gespürt. Ausserdem läuft ihm der Wagen zu rau, nagelt zu viel obwohl er auf Betriebstemperatur ist.
Dann wurde noch eine Motordiagnose über das Easy-System gemacht. Ergebnis, beim Turbo macht er pünktlich auf aber ganz leicht zu spät wieder zu. Aber laut Software alles im Toleranzbereich.

Beim Frühstück haben wir Familienrat gehalten und entschieden, dass diese Werkstatt, die insg. sechste Werkstatt, dem ganzen nochmal auf den Grund gehen soll.
Warum dies? Ganz einfach, zum ersten mal (mal abgesehen von der KFZ-Klinik in Großenwiehe, die Kupplung und Turbo gemacht haben) habe ich das Gefühl gut aufgehoben zu sein. Ich habe viele Infos bekommen, endlich mal ehrliche Antworten und sie nehmen sich direkt am Dienstag ab 7:15 Uhr Zeit, dem auf den Grund zu gehen.
Die Antwort des Meisters zu der Liste, was schon gemacht worden ist: Da ist ja schon alles gemacht worden.
Wir stehen jetzt auf dem Stellplatz in Saarlouis, dürfen aber auch auf dem Betriebsgelände stehen, bekommen dort Strom und können entsorgen. Und wir hoffen, dass die nun endlich finden was los ist und wir dann bald wieder weiter fahren können.

mauimeyer am 30 Mär 2024 19:17:45

wosch03 hat geschrieben:Wenn am Differential was undicht ist, dann sicherlich die Wellendichtung am Abgang zur Kardanwelle. Lässt sich relativ leicht tauschen, habe das bereits bei meinen beiden Daily´s gemacht.

LG Wolfgang


Ach und Wolfgang, es war der Deckel. Den habe ich nun neu. Trotzdem auch hier danke!

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mauimeyer am 08 Apr 2024 23:17:06

Update:
Unser Bauchgefühl sollte uns recht geben. Ein Lob an die Fa. Iveco Becker und Schmidt, die Jungs haben Wort gehalten.

Aber erstmal wie es weiter ging:
Die Tage von Samstag bis Ostermontag waren mit Abstand die frustrierendsten Urlaubstage ever. Aufgrund der Lautstärke sind wir wieder zu Iveco gefahren und haben dort übernachtet. Am Tage haben wir ein paar umliegende Parkplätze aufgesucht um nicht die ganze Zeit auf LKWs gucken zu müssen. Ich hatte das Gefühl krank zu werden und das Wetter war auch miserabel. Aber wir haben die Zeit irgendwie rum bekommen, Unter anderem haben wir das Saarpolyygon erklommen und die Aussicht genossen.
Am Dienstag um 8:15 Uhr ging es dann los, der Wagen kam in die Halle und man stellte als erstes einen verdreckten Luftfilter fest, sorry. Mittels Easy-Software wurde der Motor auf Herz und Nieren geprüft und festgestellt, dass er eindeutig zu wenig Luft bekommt. Dafür gab es nach Auswertung der Daten zwei Ursachen die in die nähere Auswahl kamen. Zum einen die Unschöne, mehrere verstopfte Bohrungen im hinteren Bereich des Zylinders. Um die zu reinigen muss der Zylinderkopf runter. Als zweites die Drosselklappe. Und dann kam vom Techniker die Aussage, die ich schon so oft gehört habe: „Aber die ist ja schon neu, also wohl eher nicht.“ Keine guten Aussichten.
Es wurde dann nochmal gemessen, ob es mit dem alten Luftmassenmesser besser läuft, und in der Tat brachte dieser auch leicht bessere Werte und blieb drin. Dann haben sie sich die Drosselklappe doch nochmal genau angeschaut und siehe da, dass Teil, welches so gut wie niemand auf dem Zettel hatte, weil ja niegelnagelneu (also jetzt natürlich nicht mehr) schloss nicht korrekt. Diverse Tests bestätigten dies. Eine weitere Fehlersuche war damit nicht mehr möglich, da die Drosselklappe erstmal korrekt arbeiten muss. Man bot mir an, diese zu erneuern. Das hätte aber zum einen ca. 900 Euro und uns einen weiteren Tag gekostet. Ausserdem ist noch Gewährleistung auf der Drosselklappe, da sie erst 1,5 Jahre alt ist.
Wir haben dann entschieden Richtung Spanien zu fahren, da man uns versicherte, dass es zu keinem Motorschaden kommen wird, so schlimm ist es nicht.
Ich habe dann den Teilehändler angeschrieben und ihm die Situation erklärt. Die Antwort kam auch prompt => Ablehnung der Gewährleistung, da bereits viele Teile gewechselt worden sind und „dadurch“ die Drosselklappe kaputt gemacht wurde. Die Ursache ist eine andere, so die Aussage. Ich könne aber die Diagnosen der Werkstätten gern einreichen, dann wolle man sich den Fall nochmal anschauen. Nur, Diagnosen habe ich nicht, nur Rechnungen. Ein Hinweis auf diesen Thread, mit entsprechender Datumsangabe, wurde damit abgetan, dass ich es doch mein Problem sei, wenn ich den Tipps aus dem Forum mehr vertraue anstatt eine „wirklich gute Werkstatt“ zu beauftragen. Also einmal auf den Punkt gebracht, Ihr seit alles Unwissende und habt keine Ahnung, wovon Ihr redet. Ich möchte hier betonen, das sehe „ich“ nicht so. Welche „wirklich gute Werkstatt“ gemeint ist, bleib man mir schuldig und die Kommunikation wurde von denen abgebrochen. Iveco in Flensburg, 2 LKW Werkstätten aus der Gegend und mehrere Diagnosetechniker von anderen Marken sind demnach nicht gemeint.

Aufgrund der Ablehnung habe ich mir nun eine original Iveco-Drosselklappe (im übrigen eine von der Fa. Pierburg) per Express nach Spanien (wir stehen jetzt auf dem CP Aquarius) schicken lassen und diese am Samstag eingebaut. Kostenpunkt inkl. Expressversand => 330 Euro, Lieferung innerhalb 2 Tagen. Der Händler ist --> Link, den Tipp habe ich von Wolfgang schon vor längerer Zeit bekommen.Die haben alles geprüft und mich wunderbar beraten. Ich habe den Austausch selber vorgenommen, denn vier Schrauben, ein Stecker und ein Schlauch sind keine Hexerei. Man kommt wunderbar an alles ran. Der direkte Vergleich der beiden Drosselklappen zeigte, dass die sich der Winkel der beiden Klappen im nicht angesteuerten Zustand deutlich unterschied, also so ca. 5-10 Grad. Des weiteren durfte ich feststellen, dass die „alte“ Drosselklappe keinerlei Nummer, Hersteller oder sonst irgendwas hatte. Nach Gesprächen mit mehreren Bekannten aus der KFZ-Branche ist das sehr ungewöhnlich. Alle sagten unabhängig voneinander, dass sie solchen Ersatzteilen immer sehr skeptisch gegenüberstehen. OT-Nummer und Hersteller stehen eigentlich immer drauf.
Heute dann die Probefahrt. Und was soll ich sagen, seit mehr als 1,5 Jahren die erste Fahrt ohne Leistungseinbrüche. Ich kann es momentan noch gar nicht glauben aber es sieht wirklich so aus, als wenn das Thema erledigt ist. Wenn jetzt noch die Rückfahrt in 1,5 Wochen ohne Probleme verläuft, kann ich da ganze Thema fast zu den Akten legen.

deacheapa am 09 Apr 2024 02:23:18

Glückwunsch Mike,
freue mich für Dich, kenne das wenn Auto krank man selber auch irgendwann richtig leidet, solange man den Fehler nicht eindeutig identifizieren kann.
Du bist leider nicht der erste der mit Nachbau-Schrott-Ersatzteilen in eine kostspielige Reparatur Odyssee schlittert.
Ich stehe auch auf günstige Teile, aber bei allem was mit Motorsteuerung zu tun hat,
sprich auch einfache Sensoren Fühler usw, nur wenn es echte originale nicht mehr gibt.
Was bei meinem französischen PKW 30Jahre alt leider inzwischen die Norm ist.
Ich habe mir da in den letzten 20Jahren auch schon so manches faule Ei eingehandelt.

Tinduck am 09 Apr 2024 07:12:21

Glückwunsch.

Was für eine Odyssee…

bis denn,

Uwe

KlausGibisch am 15 Sep 2024 12:22:36

Hallo Mike,

ich habe deine Odyssee gerade erst jetzt mitbekommen, bzw. gelesen.
Zunächst mein Glückwunsch zur erfolgreichen Behebung deines Fehlers.
Ich hoffe, es ist noch alles so in Ordnung wie du es im April gepostet hast.
Ich habe derzeit eine ähnliche Problematik und würde gerne deinen großen Erfahrungsschatz abschöpfen.
Ich habe einen Phoenix auf Daily 60C15 mit 2,8l Motor 146PS aus 2003.
Mir ist bei meiner Fahrt nach Wien auf der Westumgehung von der A1 bei der ersten großen langen Steigung, fast am Scheitelpunkt, die Motorkontrollleuchte angegangen (blinken) und die Leistung hat abrupt abgenommen. Die Fahrt den Berg runter, ging die Kontrolleure wieder aus, aber sobald ich wieder Gas gab (ca. 2/3) ging siehe wieder an. Nachdem ich derartige Fehlermeldungen in der Vergangenheit des öfteren schon hatte, machte ich mir zunächst keine so großen Gedanken und fuhr den nächsten Parkplatz an, um den Motor abzukühlen, was meist etwas gebracht hatte. Nach ca. 1 Stunden habe ich es dann wieder versucht, nach ca. 5 Minuten kam jedoch wieder der Fehler, Motorkontrollleuchte und Leistungseinbruch. Ich bin dann noch die ca. 30km bis zur Iveco Hauptniederlassung in Wien gefahren. Dort hat man zunächst auf den Turbolader getippt. Nachdem ich jedoch erklärt hatte, dass bereits der 3. Lader verbaut ist und der jetzige erst ca. 65.000 km gelaufen ist, hat man eine ausgiebige Kontrolle vorgenommen. Man ist dann nach einigen Stunden zu dem Ergebnis gekommen, dass das Steuergerät defekt ist. Der Turbolader bekommt kein Signal vom Steuergerät. Es wurde auch sicherheitshalber das Kabel überbrückt, mit dem gleichen Ergebnis. Nun kurze Rede, mir wurde ein neues Steuergerät eingebaut, ein neues zu bekommen war nicht einfach, es gab in ganz Europa nur ein Gerät bei einem Händler in der Nähe von Passau, dass sie dann besorgt haben. Kostenpunkt 4.300€. Ich weiß, Wahnsinn, aber was bleibt dir anderes übrig. Das Magnetventil wurde noch getauscht und das Steuergerät angelernt und mit einer bezahlten Rechnung von 5.300€ konnte ich dann meine Reise fortsetzen. Auf der Fahrt von Wien über Simmering mit den vielen Steigungen, lief alles gut bis kurz vor Undine. Hier hat es mir dann den schweren Schlauch vom Kühler zum Motor abgezogen, was mit einem lauten Knall und Gedröhne einherging. Da ich derartiges auch schon erlebt hatte, habe ich vorsorglich ein größere Anzahl Rohschellen im Gepäck. Eine zusätzlich angebracht und das ganz hielt dann. Über Reschenpass und Fernpass ging es dann Richtung Heimat, nach Nürnberg. Alles lief Super, die Pause hat der gute Motor meisterlich, ohne Aussetzer gemeistert. Auf der A9 dann hinter München, kommt eine längere, große Steigung. Hier setzt dann plötzlich die Leistung kurz aus, die Kontrollleuchte blinkt wieder auf. Ich ging kurz vom Gas, der Spuk war weg. Als ich wieder aufs Gas ging, das gleiche wieder. Dann war die Steigung geschafft und es ging normal weiter. Bei Allersberg, hinter Hilpoltstein, dann wieder eine etwas längere Steigung und was sage ich, wieder der gleiche Fehler. Kurz hinter dem Nürnberger Kreuz Richtung Berlin, dann eine Wiederholung des Ganzen. Ich bin dann die nächsten Tage zu meiner Iveco Werkstatt des Vertrauens, Iveco Stark in Bamberg, gefahren. Dort hat man den Fehlerspeicher ausgelesen und hier Stand: "Steuersystem Turbinengeometrie Druck zu niedrig". Der Fehler ist seit Tausch des neuen Steuergerätes 14x aufgetreten.

Ich weiß, ich habe dich hier mit viel Text zugepflastert, aber nachdem du ja ebenfalls so ein Leidensbild hinter dir hattest, dacht ich du kannst mir vielleicht mit wertvollen Tipps weiterhelfen.
Danke schon einmal im Voraus mit besten Grüßen Klaus

mauimeyer am 15 Sep 2024 17:30:45

Moin Klaus,
ist natürlich was komplett anderes aber für mich hört es sich so an, als wenn Dein Unterdrucksystem ein Problem hat und dadurch den Turbo nicht korrekt ansteuern kann. Soll heissen, ggf. hat einer der Unterdruckschläuche einen kleinen Riss, der sich dann auswirkt, wenn dem Turbo viel Leistung abverlangt wird oder Dein Magnetventil hat ne Macke.
Ehrlich, schwierig zu sagen zumal ich Softwareentwickler bin und kein KFZ-Profi. Aber aus meiner Erfahrung heraus, denn ein Problem im Unterdrucksystem hatte ich auch bereits, würde ich in die Richtung als erstes schauen.

Tinduck am 15 Sep 2024 17:47:00

Wir haben den gleichen Motor und uns ist der Schlauch mal weggeschmort. Genau dein beschriebener Leistungseinbruch und Warnleuchte.

Ich würde einen 2. Unterdruck-Steuerschlauch vom Steuerventil bis zum Turbo legen und schauen, ob der Fehler damit weg ist.

Bei uns war nach dem Ersatz des Schlauchs alles wieder gut.

bis denn,

Uwe

KlausGibisch am 16 Sep 2024 06:58:31

Danke Mike u nd Uwe,

für eure Hinweise. Ich werde in der Richtung mal gehen.

Viele Grüße
Klaus

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