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Moin alle zusammen, habt Ihr eine Idee? Es kommt immer mal wieder vor, dass bei ca. 2300 U/min. der Motor kurz ruckelt. Früher beim Benziner hätte ich gesagt ein Zündaussetzer. Feststellen kann ich es eigentlich nur im 5. Gang beim Beschleunigen, zum Beispiel bei der Fahrt auf die Autobahn. Ansonsten läuft der Motor einwandfrei. Es gibt keinerlei Fehlermeldungen noch Einträge im System. Ich habe mittlerweile auch bereits das AGR und Kraftstofffilter getauscht. Die Drosselklappe wurde im letzten September erneuert. Nächste Woche will ich den Unterdruckschlauch zum AGR noch einmal tauschen. Kennt das jemand und hat eine Lösung oder auch nur eine Idee? Hallo Mike, das hört sich so an, als wenn der Motor bei höheren Umdrehungen nicht genug Sprit bekommt? Da Du den Dieselfilter schon getauscht hast, könnte es auch an einer der Einspritdüsen liegen. Versuch doch mal einen Zusatz zur Reinigung der Düsen LIQUI MOLY soll hier nicht schlecht sein. Wenn es nichts nützt, schadet es auch nichts und kostet nicht die Welt. Sicher wird Wolfgang hier noch eine Idee haben. mich hat mal der luftmaszenmeszer geärgert.... :evil: hab dann mal die steckverbindung gelöst und bin gefahren: rauch, ca. 10% leistungserlust, keine aussetzer aber auch keine warnanzeige. :eek: das ding wird nicht überwacht! dann habe ich das teil mit dem eines kumpels getauscht, die karre lief einwandfrei, also neu, kein schnäppchen für 200 ocken.... allesbleibtgut hartmut Hallo Mike, der Luftmassenmesser ist durchaus eine mögliche Fehlerquelle. Er hat die OE Nr. 504136035 Den gibt es z.B. hier zwischen 40 und 170€ : --> Link Beim Austausch ist zu beachten, dass der mittels Easy angelernt werden muss! Ich habe im Handel auch schon Reinigungsflüssigkeit für den LMM gesehen. Vielleicht hilft es auch schon, den Sensor vorsichtig zu reinigen. Anbei auch eine Beschreibung des LMM. LG Wolfgang ![]() ![]() Hallo Mike, vielleicht ist es gar nicht der Motor sondern das Getriebe. Den Fall hatte ich mit ähnlichen Symptom. Beim beschleunigen bei max Drehmoment im 5ten Gang rutschte das Ritzel auf der Welle. Ich dachte anfangs auch, dass der Motor dieses Symptom auslöste. Das Ritzel wird auf die Welle nur geschrumpft. Ist somit nur eine Kraftschlüssige Verbindung Nur eine Idee.....
Du machst mir Angst! :heul:
War das auch bei einem Iveco? Sind ja deutlich andere Getriebe als bei den Fronttrieblern anderer Marken. bis denn, Uwe Um dir noch ne mögliche Fehlerquelle zu nennen: Wir haben ein Ruckeln/Ausetzer reproduzierbar bei ca. 2800-2900 U/min, Fiat 244 - mit Iveco Nockenwellenrad für den Zahnriemen. Das Rad ist nominell identisch zum Fiat Teil, habe die Problematik anderweitig hier beschrieben. Fehlerquelle: Drehzahl bzw. OT Sensor. Das könnte dann bei dir vielleicht auch eine Fehlerquelle sein. Hallo Uwe, Mike, zur Beruhigung, das Problem war bei einem Frontantriebler (Transit) Zum großen Teil wurden die Reparatur auf Kulanz auch von Ford übernommen. siehe link... ganz unten... --> Link
Puh, ich muss mal schauen, ob ich mir den LMM diese Woche anschauen kann. Da ich am 05.04. in den Urlaub fahre, werde ich nicht so viel Schrauben können, aber ich fahre damit auch schon ca. 5000 Kilometer. Da das wirklich nur sporadisch auftritt und der Motor ansonsten einwandfrei und rund läuft bin ich noch einigermaßen entspannt. Mal ein kleines Update. Am Luftmassenmesser war ich noch nicht bei. Ich war in Spanien in Urlaub, sprich ich habe 3700 km abgespult. Die „Aussetzer“ sind immer noch da. Ich meine aber festgestellt zu haben, das die hauptsächlich bei wärmeren Aussentemperaturen vorhanden sind. Es sind eigentlich immer 2 Aussetzer im Abstand von ca. 5 Sek., anschließend kommt es so gut wie gar nicht mehr vor. Beisspiel: - Abfahrt in Spanien bei 6 Grad um 07:00 Uhr. Um 12:45 Uhr habe ich in Lion getankt. Bis dato kein einziger Aussetzer. - Nach Lion kamen dann die besagten Aussetzer bei der ersten richtigen Last, sprich, bergauf und mit Tempomat im 6 Gang. Bis Luxemburg kein weiteres Problem, dort getankt. - Nach Luxemburg wieder einmal, dann bis Euskirchen nix mehr. - Ab Euskirchen um 6:30 Uhr wieder los, bis kurz vor Bremen nix. Dann nachgetankt, dann wieder einmal Aussetzer und bis nach Damp nix mehr. Ein Bekannter (KFZ-Meister) hat das Zweimassenschwungrad ins Spiel gebracht. Ich glaube da nicht dran, da der Wagen einwandfrei und ruhig läuft, bis auf die sporadischen Aussetzer halt. Aber, es kommt was Neues dazu. Jeweils einmal auf der Hin- und auch auf der Rückfahrt EDC-Fehler 129 mit EDC- und Motorkontrollleuchte. Ohne Notlauf, konnte einfach weiter fahren. Ich habe das dann ausgelesen und konnte auf der Hinfahrt den Fehler löschen. Bin mir aber sicher, das es nur der P0403 Fehler war. Jetzt kann den Fehler P0404 aber nicht mehr löschen. Hängt das ggf. mit den Aussetzern zusammen? Schaut euch mal die 3 Screenshots an. So brauche ich nicht zum TÜV fahren, der Fehler, läßt unter Garantie keine AU zu. Noch zur Info, das AGR ist vor 6 Wochen neu eingebaut worden und wir per Unterdruck angesteuert. Der Unterdruckschlauch zum AGR ist auch bereits erneuert worden. Fehler ![]() Hier der untere Fehler ![]() Die Daten wirft der Fehler aus ![]() Der Wagen ist ja von 2007, aber so langsam nervt der mich massiv. Ich hoffe noch auf weitere Ideen und sage schon mal Danke. Hallo Mike, mit welcher Software hast Du das ausgelesen? Hey Jack, mit „Autocom Cars CDP+“ Danke für die Info. Hallo Mike, an das Zweimassenschwungrad glaube ich auch nicht. Das würde eine Unwucht bei niederer Drehzahl erzeugen. P0403 und P0404 deuten nunmal auf AGR und/oder die VTG Verstellung des Turboladers hin. Im Unterdrucksystem kann auch etwas verstopft oder Verunreinigt sein. Kann momentan nicht mehr forschen, da auf Wüstentour. LG Wolfgang Mir kam gerade noch der Gedanke des AGR Unterdruckventils. Ich werde mal alles versuchen sauber zu machen. Einen Schlauch habe ich ja bereits getauscht, die anderen sind max. 5 Jahre alt. VTG-Verstellung, könnte ich da was machen? VTG wird auch mittels Druckdose und Betätigungshebel verstellt. Falls zugängig kannst du ja mal versuchen den Hebel zu bewegen und gängig zu machen. Druckdose und Gestänge sollten sich zwischen den beiden Turbinengehäusen befinden. LG Wolfgang Super, vielen Dank. Werde ich mal schauen. Moin, nachdem ich den Fehler ja immer noch nicht gelöscht bekommen habe, war ich heute in der Werkstatt. Die haben sich den Fehler auch nochmal angeschaut. Alle, die den Fehler bislang gesehen haben, sind der Meinung, das es der NOx-Sensor ist, der Probleme macht. Der Fehler P0404 wird bei Bosch, genau wie in meinem Programm, mit dem Fehlercode 55F ausgegeben => NOx-Sensor (Prüflauf) und will partout nicht weg gehen. Also habe ich nun einen neuen Sensor bestellt. Beim meinem Daily IV 50C18 gibt es nur einen Sensor vor dem KAT. Morgen soll der ankommen und dann schaue ich mal weiter. „ Ehrlich, ich bin so unfassbar pessimistisch und glaube nicht daran, dass der Fehler dann gelöscht werden kann und schon gar nicht, dass die „Aussetzer“ dann weg sind. Die Temperatur hat im übrigen keinen Einfluss und die „Aussetzer“ kommen auch öfter, aber immer nur unter Last und immer bei ungefähr der gleichen Drehzahl. Ca. 2100 U/min und 2700 U/min. Und auch im 4 Gang. Besonders kann ich es nachvollziehen, wenn ich stehen bleibe und dann zügig anfahre (ohne Automatik). Im 4 Gang kommt es zu besagtem Phänomen. Wolfgang, wie leicht oder schwer sollte die VTG-Verstellung denn im Stand bewegt werden können? Ich komme relativ gut ran.
Hallo Mike, Wie reagiert die Werkstatt ,bzw. der Fachmann auf mögliche Ursache Getriebe 4ter Gang? Wie ich anfangs schon erwähnt, spürte ich auch "meistens bei 2000 bis 2700 U/min ein sehr starkes Vibrieren, Ruckeln,.... und Ford kannte das Problem, daß das Ritzel des 5 Gangs auf der Welle bei dem hohen Drehmoment rutscht. Die Symptome passen da nicht zu. Meistens merkt man es gar nicht. Es ist eben kein starkes rütteln, keine Vibrationen eben nur ein ganz kurzes … tja was eigentlich, Zündaussetzer eben, weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll. Es ist auch nciht schlimmer geworden die letzten 10.000 km. Die in der Werkstatt meinen, dass mit dem Sensor könnte es sein. Getriebeprobleme bei Iveco liest man eigentlich auch selten, bzw. lese ich zumindest selten. Ich würde mir auch noch mal den Stecker und die Leitung des Sensors bzw. den Kabelstrang anschauen. Solche sporadischen, schwer reproduzierbaren Fehler sind echt die Hölle... Es kam wie es kommen musste. Der NOx-Sensor ist da und er ist eingebaut, die Fehlermeldung ist immer noch drin und läßt sich nicht löschen. Immer noch der Fehler 55F bzw. P0404, und dieser hat einen Zähler. Und seit über 1000km hat sich diese Zahl (3) nicht verändert, sprich, er ist gar nicht mehr vorgekommen seit meiner Rückfahrt aus Spanien. Update, am Donnerstag hatte ich die faxen dicke, was die Fehlermeldung angeht. TÜV ist überfällig und mit dieser Fehlermeldung gibt es keine AU. Alles was ich machen konnte wurde gemacht und auch die Werkstatt war ratlos. Ich bin ja alter IT-ler (auch wenn ich jetzt in der Softwareentwicklung sitze) und habe in meinem Frust, dass sich die Fehlermeldung nicht löschen lies, meine letzte IT-Wut-Option gezogen. Mitten im Betrieb den Stecker ziehen. Ja, ich weiß, keine wirklich gute Idee und für die Steuergeräte kann das auch mal den Tod bedeuten. Mein Vorgehen: - Zündung an - Massepol von der Batterie nehmen. - Zündung aus - vorsorglich und entspannt nach neuen Steuergeräten im Netz suchen - so 20min später Massepol wieder ran - Zündung an - Fehler auslesen Immer noch da! Aber…. …jetzt konnte ich ihn löschen :ja: Am Freitag bin ich dann gleich zum TÜV und habe die Plakette ohne Mängel bekommen. Heute geht es für mich bis 31.05. in Urlaub und da werde ich sehen was die Aussetzer machen, da ich einfach nicht daran glaube, das sie weg sind. Ich habe eine Unterdruckpumpe im Gepäck und werde mir die VTG-Verstellung des Turbos mal genauer ansehen und zwar einmal im kalten Zustand und dann nochmal wenn er heiss ist. Stay tuned! Moin, möglicherweise ist auch ein Temperatursensor im Abgasstrang defekt (2F8/3/F8) und der Rest sind dann Folgefehler? Hatte letztes Jahr so was ähnliches mit unserer alten A-Klasse - da war es die Ansaugtemperatur. Die hat auch die Motorleuchte angeschaltet und beim Auslesen noch jede Menge Folgefehler mitgebracht... Wenn man an die Thermofühler so rankommt - vielleicht mal mit dem Multimeter den Widerstand messen?
Hallo, ich hab zwar kein Iveco aber könnten es auch die Injektoren sein die diese Aussetzer verursachen? Mein Ford Transit hatte auch diese Aussetzer (Aber eher vom 1-3 Gang) und jetzt hat er Wahrscheinlich ein Motorschaden. Die Injektoren hatte ich zur Überprüfung eingeschickt und alle 4 waren nicht mehr gut im Spritzbild usw. Ob es an den Injektoren liegt werde ich wohl nicht herausfinden, Motor wird gerade ausgebaut und zerlegt. Vielleicht auch ein Ansatzpunkt bei der Fehlersuche. Und dann schöne Grüße aus Damp an Damp :-D Update, die nächste! Es ist so einiges passiert. Nochmal zur Erinnerung was ich mittlerweile alles gemacht bzw. getauscht habe. Alles auf Tips hin, die mir befreundete KFZler so mitgegeben haben. Einiges wurde zwangsweise getauscht, weil ich es beim Ausbau kaputt gemacht habe (Gott sei Dank nur Kleinigkeiten) und einiges, weil Fehlermeldungen den Verdacht nahelegten, dass hier ein Defekt vorliegt. - Drosselklappe (Fehlermeldung) - AGR (Tipp) - NOx-Sensor (Fehlermeldung) - Unterdruckventil zum AGR (Tipp) - Unterdruckventil zum Turbo (selbst gehimmelt) - Unterdruckschläuche (Tipp und selbst zerstört) - VTG-Verstellung geprüft und das Gestänge mit temperaturbeständigem Teflon Zeugs eingesprüht (Tipp) - T-Stück in Unterdrucksystem aufgebohrt (Tipp) Möglich das ich noch was vergessen habe. Dann haben wir uns mit einem Laptop und entsprechender Software ins Auto gesetzt und haben versucht auszulesen, was da so passiert. Wir hatten eine wenig befahren Strecke, wo ich immer wieder anhalten und beschleunigen konnte. Auszulesen war, dass die Luftmenge und der Ladedruck einen minimalen Einbruch hatten. Warum, das war die Frage auf die es noch keine Antwort gab. Aber es führte wieder zu etwas Neuem. Als ich dann nach dieser Testfahrt zurück kamen, fielen ein paar Bekannte fast um, weil die Kupplung unfassbar gestunken hat, und das von 8-10 mal zügigem Anfahren. Kann ja eigentlich auch nicht sein, da die Agile ja gern zügig gefahren werden möchte. Sollte da mein Problem liegen? Dazu am Schluss mehr. Wie auch immer, der Luftmassenmesser, den habe ich bislang konsequent vernachlässigt. Er lag schon eine Weile bei mir rum aber er muss angelernt werden und ich hatte so meine Zweifel, das meine Software das kann. Hartmut und Wolfgang, die diesen schon ganz am Anfang nannten, haben bestimmt mit dem Kopf geschüttelt, warum ich nicht endlich das Teil wechsel. Mea Culpa!!! Und jetzt habe ich es getan, aber erst nachdem mir jemand sagte, dass er zwar angelernt werden muss aber es kann auch nicht viel passieren, wenn das anlernen nicht klappt. Man merkt es an erhöhtem Verbrauch und es könnte zu unruhigem Motorlauf kommen. Und dann sollte man handeln, da es dann zur verstärkten Verrußung des Dieselpartikelfilters führen kann. Also bin ich das jetzt angegangen und habe den LMM getauscht und mit meiner Software angelernt. Leider kann man nicht sehen, ob es geklappt hat, da meine Software zwar die Ist-Werte anzeigt, aber nicht die Soll-Werte. Ich bin jetzt seit knapp 1000 km mit dem neuen Luftmassenmesser unterwegs und was soll ich sagen. Es ist „deutlichst“ besser geworden. Der Wagen zieht wie früher, sagt meine Frau. Aha, mir ist gar nicht aufgefallen, dass der Wagen nicht mehr so kraftvoll anfuhr wie früher, denn er fuhr ja immer noch super mit entsprechender Leistung. Man gewöhnt sich an so einiges. Und die Aussetzer, ja die sind fast, aber eben nur fast weg. Ab und zu merke ich noch einen entsprechenden kurzfristigen Einbruch der Leistung aber es hat wirklich deutlich abgenommen, ich kann es nicht mehr bewußt reproduzieren und das ging vorher ohne Probleme. Ich werde das beobachten und bei nächster Möglichkeit den LMM mittels Bosch oder Easy nochmal anlernen lassen. Aber anscheinend hat es mit meiner Software tatsächlich geklappt. Stay tuned Ach ja, da war ja noch die Kupplung, dass dürft Ihr hier lesen --> Link Hallo Mike, zunächst mal Glückwunsch, dass nun alles zur Zufriedenheit läuft. Zum Thema Anlernen von LMM: Nach meinem Verständnis werden bei diesem Vorgang lediglich die im EDC gespeicherten Parameter (Abweichungen) des vorherigen Bauteils gelöscht. Danach lernt die EDC selbsttätig das neue Bauteil an und speichert deren Parameter neu ein. LG Wolfgang Es nimmt kein Ende!!! Wie ich ja schon schrieb, sind die sogenannten Aussetzer nicht ganz weg. Jetzt kam es heute zum 2ten mal zu einem Fehler 148 mit Notlauf. Nach anschließendem aus- und anmachen des Motors konnte ich normal weiterfahren. Gibt es auf die schnelle Ideen? Bin noch nicht zur Internetsuche gekommen. Also irgendwie mag mich das Auto nicht mehr. Heute, auf dem Weg zu den Kite-Surf-Masters nach Sankt Peter Ording waren die Aussetzer wieder recht oft da. Nach dem Urlaub werde ich meine Werkstatt schauen lassen. Ich hoffe die finden das Problem. Und es geht in die nächste, und hoffentlich letzte Runde. Die Aussetzer sind momentan keine Aussetzer mehr, sondern leichte Leistungseinbußen, sprich man merkt, dass er beim Beschleunigen in bestimmten Drehzahlbreichen ein Tick weniger Leistung erzeugt als in anderen, obwohl man gleichmäßig Gas gibt. Die Drehzahlbereiche decken sich mit denen, wo die Aussetzer waren. Könnte ich mit leben, wenn da nicht der Fehler 148 in unregelmäßigen Abständen käme. Mal 800km gar nicht, dann innerhalb von 200km 3 mal. Gestern habe ich mich dem mal gewidmet und mir die Unterdruckschläuche angeschaut, nachdem Ladedruckregeler und Magnetventil bereits erneuert wurden. Sie halten alle den Druck einwandfrei, werden aber trotzdem von mir getauscht, einfach weil ich neue da habe und mich damit gut fühle. Irgendwann kam ich dann an der Druckdose für die VTG-Verstellung an. Auch die hatte Wolfgang ja bereits im Verdacht und ich hatte geschaut, aber nichts verdächtiges feststellen können. Es sah genauso aus, wie bei meinem Bekannten, mit gleicher Maschine. Gestern also die genaue Betrachtung des Systems. Ich habe den Schlauch zur Druckdose an eine Unterdruckpumpe angeschlossen und den Unterdruck aufgebaut. Erst stellt ich nichts ungewöhnliches fest aber ein quitschendes Geräusch machte mich stutzig. Irgendwas ist am schleifen. Ich habe den Unterdruck dann ganz bewußt ganz langsam aufgebaut und so konnte ich sehen, dass immer ein Widerstand überwunden werden musste um die VTG-Schaufeln zu verstellen. Dies machte sich u.a. durch das Quitschen und bei genauer Betrachtung durch ein Hakeln bemerkbar. Die VTG-Verstellung ist wohl schwergängig. Ich habe das Gestänge in der Unterdruckdose penibel gereinigt und mit entsprechenden Schmiermittel bearbeitet, es änderte sich gar nichts, es hakelt und quitscht immer noch. Wir, also der Meister in meiner Werkstatt und ich, gehen davon aus, dass die VTG-Verstellung nicht mehr korrekt arbeitet und daher die Probleme kommen. Am 11.09. geht der Wagen zum Turbotausch nach Großenwiehe und ich bin sehr optimistisch, dass es dann damit endgültig erledigt ist. Ein sehr positiver Nebeneffekt der ganzen Geschichte. Nach dem Tausch der Kupplung und des Anlassers, sowie den damit verbundenen Arbeiten an im Weg liegenden Steckern ist mein immer wieder auftretender EDC-Fehler 248 beim Starten des Wagens komplett verschwunden und nicht wieder aufgetreten. Hallo Mike, danke für das Update. Dafür von mir ein Plus. Mit den ganzen Sensoren ist es nicht leicht den Fehler zu finden. Aber jetzt hört es sich doch so an, dass Du auf dem richtigen Weg bist. Übrigens, meine Wirbelstrombremse ging während der Fahrt plötzlich nicht mehr. Im Speicher war kein Fehler hinterlegt und die Kontrolllampe ging auch einwandfrei. Nur gebremst hat er nicht mehr. Bei der nächsten Fahrt alles wieder okay. Selbtheilung :D Ich vermute, dass sich die Steuerung aufgehängt hatte ..... Und wieder mal ein neues Update Der Turbo wurde getauscht, den alten habe ich nun zuhause. Die VTG-Verstellung ist beim alten Turbo sehr schwergängig und man muss sowohl nach oben als auch nach unten einen deutlichen Widerstand überwinden, will man die Stange in voller Länge bewegen. Sprich, die VTG-Verstellung war definitiv nicht mehr in Ordnung. Läßt sich aber wohl wieder in Ordnung bringen, so dass ich den Turbo dann gebraucht noch verkaufen kann. Liest sich gut, oder? War aber leider auch schon die einzige gute Nachricht. Den Fehler 148 hatte ich nach dem Einbau nochmal. 4 Gang untertouriges Fahren. Ich habe dann nochmal einen Unterdruckschlauch getauscht und mir die anderen nochmal angeschaut. Einige Verbindungen waren nicht gesichert, sprich keine Schelle oder kein Kabelbinder drum. Das habe ich jetzt nachgeholt. Seitdem ist es nicht wieder aufgetreten. Immerhin 2000 km nach Spanien (schöne Grüße vom CP Aquarius). Ich bin die sogar die mautfreie Strecke über Millau gefahren, so dass schon Belastung auf allem war. So richtig nervig ist, dass die Leistungslöcher ich immer noch vorhanden sind. Und zwar immer noch bei den gleichen Drehzahlen. Jetzt, wie schon geschrieben, nicht mehr als Aussetzer, sondern als kurze, aber sanfte Leistungslöcher. Die Veränderung der Art zeigt mir, dass ich das Getriebe m.E. eher ausschließen kann. Was ich mir noch gar nicht angeschaut habe, ist der Unterdruckspeicher und das dazugehörige T-Stück. Wäre das eine Möglichkeit? Auf dem Weg nach Spanien, hatte ich ausserdem wieder die EDC-Fehlermeldung 131 mit den Fehlercodes P0404 und P0403 Abgasrückführung „A“ Steuerstromkreis Bereich/Leistung. Passiert ist es nur einmal, bei einer langen Bergaufstrecke ohne Notlauf. Konnte es auch ohne Probleme löschen. Und ein erneutes Update (falls es noch jemanden interessiert): Die Rückfahrt gestaltete sich wie die Hinfahrt. Bergaufstrecke, Notlauf, EDC 131. Kurz darauf Motorkontrollleuchte. Da er nach dem Neustarten wieder normal lief, habe ich nichts weiter gemacht. Nach einem Tankstop erlosch die EDC-Lampe wieder, nach einem weiteren kurzen Fahrertausch-Stopp auch die Motorkontrollleuchte und ich konnte die restlichen 1500 km ohne weitere Probleme nachhause fahren (mal abgesehen von den Leistungslöchern bei etwas über 2000 U/min). Jetzt steht er bei Iveco. Denen habe ich die Liste gegeben, was schon alles gemacht wurde und die war ziemlich lang. Erstmal wurde anhand der Teilenummern geprüft, ob ich überhaupt die korrekten Teile eingebaut habe, da scheint aber alle gut gewesen zu sein. Die Drosselklappe muss/kann bei mir nicht angelernt werden (dies war ja ein Tipp aus einem anderen Thread). Sobald ich mehr weiß, gebe ich bescheid. Update: Iveco hat die Segel gestrichen. Eine Woche stand der Wagen dort, wurde gefahren und geprüft. Sie haben keine Lösung, sie wissen nicht was los ist. Alles scheint in Ordnung zu sein. Auch die Injektoren sind in Ordnung, das Unterdrucksystem ist dicht, alles arbeitet korrekt und einwandfrei. Kurz, wieder Geld versenkt für nichts. Man sowas braucht kein Mensch . Ich bin wirklich kein Profi aber es wurde doch etwas besser als Du den LMM gewechselt hattest . Könnte es nicht eventuell doch was mit der Ansaugung zu tun haben ? Ist der Ansaugtemperatursensor schon gewechselt worden . Ich weis dieses ganze Teile tauschen kostet Geld und Nerven aber auf das kleine Teil kommt es nun auch nicht mehr an . Viel Erfolg . mfg Dieter Oder es ist doch noch was mit diesen bekloppten AGR was faul . Nach langer Zeit mal wieder ein Update. Ein Bekannter hat Anfang des Jahres während der Fahrt Livedaten ausgelesen. Seiner Meinung nach, bricht im Moment des Leistungsloches der Kraftstoffdruck um 100Bar ein. Er glaubt an einen Injektor. Dieses habe ich zum Anlass genommen, mit meiner Werkstatt zu sprechen, die glauben nicht daran, da es nur und ausschließlich bei einer bestimmten Drehzahl passiert. vorher und nachher ist alles in Ordnung. Gestern nun war ich bei einer anderen Werkstatt, auch die glauben nicht an einen Injektor. Wieder Livedaten ausgelesen, aber der Kraftstoffdruck war ohne irgendwelche Einbrüche komplett stabil. Alle Systeme/Drücke/Messdaten waren einwandfrei, trotz Leistungslöchern. Aber sie wollen weiter forschen. Ich hatte auch wieder einen Fehler mit der Lampbdasonde (die ist ja auch schon neu) im Speicher, der sich mal wieder nicht löschen läßt. Kennen wir ja schon. Dazu mal wieder ein Fehler 248 (hinterer Termperatursensor DPF). Auch bekannt, kam diesmal bei starkem Regen und nur einmalig. Quasi alles halb so wild. Aber dafür ist nun mein Differnzial undicht, was ja quasi lächerlich ist. Eines ist sicher, wenn ich den Wagen verkaufe, ist er quasi runderneuert. Hallo Mike, das ist ja alles sehr nervig. Ich wünsche Dir, dass es am Ende doch noch gut wird. Hast Du mal den Reiniger für die Einsprizdüsen getestet? Die Live Dateien würden einen Versuch nicht widersprechen..... Wo am Differenzial ist es denn undicht?
Moin Jack, das kann ich noch nicht sagen, hab es gestern nur gesehen. Muss mich nachher mal drunter legen.
Ich hatte da schon mal was drin, ohne Verbesserung. Hab mir aber sagen lassen, das es da gute und schlechte Produkte gibt. Hast Du da einen Tipp? Hallo Mike, ich benutze gerne Produkte von LIQUI MOLY. : LIQUI MOLY 5128 Motor-System-Reiniger Diesel Additiv 300ml Amazon Link Schau Dir mal die Bewertungen an...... Wie schon erwähnt. Wenn es nichts nützt, schadet es auch nicht und kostet nicht die Welt PS. Auf die richtige Menge für deinen Tank achten. Zu wenig hilft nichts. Falls es die Ablassschraube ist, setze sie mit Schraubensicherung mittelfest (blau) wieder ein. Dann ist es dicht. Genau den hatte ich bereits drin. Ich werde es trotzdem nochmal machen. Und es geht weiter mit „Try and Error“. Jetzt baue ich auch noch einen neuen Nockenwellensensor ein. Kostet ja auch nicht die Welt.
Geht los, danke Mit den Systemreinigern von LIQUI MOLY hab ich schon in vielen Motorrädern positive Erfahrung gemacht. Wenn die lieben Kollegen mal wieder Düsen Probleme nach der Winterpause hatten kam als erstes immer LIQUI MOLY zum Einsatz. Wenn's nicht half dann eben Ultraschall. Versuch macht kluch und nicht wesentlich ärmer. Wünsche dir viel Erfolg |
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