Zusatzschlösser sind eine optische Abschreckung. Die Fenster und alles aus Glas sind die Schwachstellen.
Ich als absoluter Einbruchs Laie habe mal ein Seitenfenster in 30 Sek geöffnet. Ohne Schaden.
Werkzeug: 2 Schraubendreher.
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Zusatzschlösser sind eine optische Abschreckung. Die Fenster und alles aus Glas sind die Schwachstellen. Ich als absoluter Einbruchs Laie habe mal ein Seitenfenster in 30 Sek geöffnet. Ohne Schaden. Werkzeug: 2 Schraubendreher. Wenn man die HeoSafe-Schlösser an den Fahrerhaustüren richtig montiert, greifen auch diese hinter den Rahmen der B-Säule ein. Zwar nicht wie ein Haustürschloss, aber hinter dem Stahlrahmen. Aber auch mechanische Schlösser lassen sich mit dem entsprechenden Werkzeug knacken / öffnen. Es ist immer nur eine Frage des Aufwands. Und den Aufwand zu vergrössern ist Sinn und Zweck jeder Schutzeinrichtung.
Das kann jeder einfacher und billiger haben: Einfach das Kabel vom Zündschloss, welches den Starter betätigt, mit 1-2 Schaltern unterbrechen, die man versteckt irgendwo montiert. Diese Schalter kann man dann abschalten, wenn man das Womo irgendwo abstellt, wo man Bedenken hat, dass es geklaut wird. Geht das Womo in die Werkstatt, dann bleiben die Schalter einfach an, die Werkstatt kann dann ganz normal den Motor starten. Auch bei dieser Version geht dann alles außer der Starter eben. Je mehr Schalter, desto unwahrscheinlicher, dass ein Dieb das Fahrzeug starten kann, er müsste ja alle Schalter finden. Kostet je Schalter 1-2 Euro + ein wenig Kabel und ein wenig Zeit. Gruß Axel
Auch keine gute Idee.... .... einem Freund von mir wurde sein 4x4 Sprinter nachts vom nicht eingezäunten Gelände der MB-Vertretung geklaut, wo er das Fahrzeug am Abend vorher für den Service am nächsten Tag abgestellt hatte. Es ist ungeklärt und wird sich auch nie aufklären lassen, ob vielleicht jemand einen Tipp nach aussen gegeben hat, dass das Fahrzeug auf dem Hof steht oder es war nur ein saudummer Zufall, dass grad sein Fahrzeug erwischt wurde. Nun ist unser Wohnmobil mittlerweile schon älter, was aber natürlich nicht vor einem Einbruch schützt. Wenn wir irgendwo ein schlechtes Gefühl haben fahren wir weiter, das ist der erste Schritt. Dazu kommt evtl. noch ein Spanngurt von Fahrer- zur Beifahrertür, alternativ geht natürlich auch eine Kette, einfach weil die gängigste Einbruchspraxis und einfachste Art, ins Fahrzeug zu kommen, über die Fahrerhaustüren ist. Das ist bei Integrierten natürlich anders. Ausserdem haben wir für die Fälle, in denen wir nicht am oder im Fahrzeug sind, noch einen "Nato-Knochen" im Motorraum für wenig Geld einbauen lassen. Damit kann man einfach die Stromzufuhr von der Starterbatterie unterbrechen, das Fahrzeug kann nicht gestartet werden. Und ich denke nicht, dass irgendjemand auf die Suche gehen wird, warum das Fahrzeug sich nicht starten lässt, dazu Schalter sucht, die Motorhaube öffnet usw. Je mehr die Türen und Fenster gesichert sind, umso mehr wird zerstört. Wer sich nicht davon abschrecken lässt wird dann einfach brutaler vorgehen, um hinein zu kommen, und der Schaden wird so nur noch größer.
Es ging mir in meinem Post nur um den Vergleich zu der 400,- -Variante. Auch dort könnte das Fahrzeug geklaut werden, wenn es in der Werkstatt ist, denn auch dann wäre diese "Anlaßsperre" deaktiviert. Es wird nie eine 100% Sicherheit geben. Auf einem Werkstatthof nutzt auch keine Parkkralle oder sonstige Sicherungsmassnahmen etwas, da kommen die Diebe mit dem Tieflader und transportieren das Womo damit einfach ab. Gruß Axel
Wie das Gerät aussieht, ist es eine Transponder-Wegfahrsperre. Wen das interessiert, der sollte mal nach diesen Begriff guggeln. Der rechtmäßige Fahrer hat einen Transponder in der Tasche. Ohne diesen Trandponder geht der Motor nicht an. Es gibt mittlerweile recht viele Werkstätten, die diese Wegfahrsperre einbauen, aber nicht jede würde ich an mein Womo heran lassen, da viele fachfremd. Kosten ohne Einbau: ca. 150 €.
Ich hab mir auch eine Kette hergerichtet, aber fast nie verwendet. Jetzt habe ich die heosafe Schlösser für die vorderen Türen. Damit wäre die Kette obsolet. Würdet ihr die Kette auch noch nutzen, weil optisch stärker ? Wobei das eher für Plätze relevant wäre, auf denen man sowieso lieber nicht steht. Und die Aufbautür als Schwachstelle bleibt auch.
Den Schalter kann man aber nicht unauffällig benutzen. D.h. am Supermarktparkplatz oder in der Innenstadt wird ein evt. in der Nähe befindlicher Dieb auch sehen, daß ihr da was schaltet. Ob das jetzt abschreckt oder eher einen Hinweis gibt, daß es keine raffinierteren Sicherungen gibt ? RK
Klar, die Aufbautür bleibt immernoch, aber nach meiner Erfahrung ist die einfachste Art für Einbrecher das Fahrerhaus, da reicht normalerweise ein Schraubenzieher, der ins Schloss der Fahrer-oder Beifahrertür gerammt wird. Die haben ihr gewohntes Vorgehen, das für die am Schnellsten geht, es muss ja immer schnell gehen. Klar, mit einem Brecheisen bekommt man alles auf, ob die Aufbautür oder Fenster, ausschließen kann man das sowieso nie. Zum Natoknochen: wenn man beobachtet wird sehen die Einbrecher oder Diebe natürlich, dass man da rumwerkelt, aber ich denke, das schreckt schon eher ab, das wäre für mich entscheidend. Und bei unserem kann man den Metallstab, mit dem man die Stromversorgung unterbricht, einfach rausnehmen und mitnehmen. Dann wird das schon für Diebe aufwändig, da etwas zu basteln, um das Auto zum Laufen zu bringen. Dann lassen die schon die Finger davon. Wie gesagt, man muss abwägen: teuer und ausgiebiger Schutz, der vielleicht zu noch größeren Schäden führt, oder einfachere Varianten, die günstig sind und gerade die Diebe, die auf die "schnelle Nummer" aus sind und die in der Mehrheit sind, abschrecken. Den 100-prozentigen Schutz gibt es leider nicht.
Das sehe ich auch so, denn man wird der Werkstatt wohl oder übel immer mitteilen müssen wie der Motor zu starten ist. Wenn dort eine "undichte" Stelle in der Belegschaft ist, dann ist das halt Pech. |
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