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Rund 160 Kunden hatten aber schon für ein Wohnmobil gezahlt. Vorerst bleiben sie alle auf ihren Kosten, aber ohne neues Fahrzeug sitzen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Klaus Martin Lutz spricht von Zuständen, wie sie ihm in 30 Jahren nicht begegnet sind, so das OVB. Die Geschäftsunterlagen seien komplett durcheinander. Die Ermittlungen werden sich über mehrere Jahre ziehen. Schon einmal war der Geschäftsführer von FlexiCamper wegen Insolvenzverschleppung verurteilt worden. Kaum wieder zugelassen, führte er die KTG Agrar AG in die Pleite – mit knapp einer halben Milliarde Euro Schulden. Die KTG-Pleite gilt als größte Pleite der bundesweiten Landwirtschaft. Quelle: --> Link Hoffe mal inständig, das hier keiner von Geld vorgestreckt hat und den Geschädigten alles Gute :? In der derzeitigen Konjunktur mit dem Verkauf und der Vermietung von Wohnmobilen pleite gehen.... das muß man auch erst einmal schaffen Mal abgesehen davon dass die Konjunktur seit längerem ziemlich schwächelt, nutzem einen die besten Aufträge nix wenn man nicht liefern kann und dadurch keine Umsätze macht?!? Grüße Dirk Erstmal spricht das natürlich überhaupt nicht für diesen "Manager" und ich mag es überhaupt nicht, wenn man Menschen, die betrogen wurden, entgegenhält, sie seien selbst schuld. Schuld ist der Betrüger. Trotzdem frage ich mich immer wieder, wie Menschen dazu kommen, Anzahlungen zu leisten. Zumindest wenn so eine Anzahlung mehr als einen symbolischen Wert hat. Bei uns waren es seinerzeit (2017) 3000 Euro Anzahlung auf 44.000 Euro, und da hab ich erst überlegt, ob ich das will. Unsere finanzielle Situation ließ es zu, diesen Betrag im schlimmsten Fall zu verlieren, also zahlten wir. MEHR hätte ich nicht gegeben, ich finde das sehr sehr ungewöhnlich und dreist, Anzahlungen auf ein Produkt zu verlangen, das noch nicht mal ansatzweise überhaupt existiert.
Und wer finanziert in der Zwischenzeit das Basisfahrzeug und den Rest?
Wenn ein Produkt maßgeschneidert für einen Kunden hergestellt wird, finde ich eine Anzahlung nicht nur nicht ungewöhnlich sondern absolut normal. Und über Anzahlungen kann man sich auch eine Bankbürgschaft aushändigen lassen... Grüße Dirk Das ist für mich kein ausreichender Grund. Ein Unternehmen, dass eine mehr als symbolische Anzahlung fordert, scheint wirtschaftliche Probleme zu haben, die ich zumindest als Privatmensch nicht zu lösen gedenke. Im gewerblichen Bereich sieht das freilich oft anders aus, aber da geht es dann auch nicht um privates Geld.
... der der auch die PKWs, Kaffeebohnen, Grafikkarten, Garne, Kartoffeln, ........... finanziert. Das ist normalerweise entweder das produzierende Gewerbe oder die Bank. So funktioniert eigentlich immer "Wirtschaft", die Anzahlung (speziell bei SERIEN-WoMos) hat sich auch erst seit ein paar Jahren eingebürgert. :twisted: ... und wenn damit schon "Basisfahrzeuge und der Rest" bezahlt worden wäre, wäre das mit der Insolvenz ja auch gar nicht so tragisch, so hätte man wenigstens ein Fahrgestell. Wird aber damit nicht bezahlt (sondern wohl die Rate vom vorherigen Mobil :evil: ). Hallo; Wenn ich den Neuwagenbestand eines Händlers bei uns sehe, dann Frage ich mich wer da eine Anzahlungen gemacht hat, wenn der Bestand so 6 Millionen sind????und die Kisten schon lange stehen!! So long KH
Nennt sich "unternehmerisches Risiko" und wird so gemacht seit dem ersten Bauern, der einen Teil seiner Ernte wieder verbuddelt hat... Nur heute glaubt jeder, er brauche nur zu ernten. Das mit dem Säen ist ja bestimmt Folklore... wozu jibbet GoFoundMich und so'n Zeug? Schliesslich brennt doch all den Leuten das Geld in der Tasche, oder? :roll:
Akzeptiert, dass das für Dich kein ausreichender Grund ist. Ich habe überhaupt kein Problem damit erhebliche Anzahlungen zu leisten wenn ich etwas Besonderes will. Schon mal ein Schmuckstück anfertigen lassen oder eine Custom Variante eines höherwertigen Möbelstücks gekauft? Wer gibt denn einem Anbieter die Sicherheit, dass das Einzelstück dann auch abgenommen wird - insbesondere wie ich Privatkunden teilweise heute verhalten. Wer sich nicht an der gegenseitigen Sicherheit beteiligt wird eben kein Kunde. Es gibt Mechanismen die Risiken als Käufer zu verkleinern. Natürlich kann es passieren, dass man dabei eine falsche Entscheidung trifft. Das gehört dann dazu. Bisher lief bei mir alles tadellos. Hat die Firma um die es hier geht, hochwertige Wohnmobile auf Kundenwunsch und Bestellung gefertigt oder einfach nur irgend welche Wohnmobile vermietet?
Eine Anzahlung ist immer ein zinsloses Darlehen für den Verkäufer und damit mehr Liquidität. Ich würde das max. bis 500- 1.000€ machen, quasi als Vertragsabschlußgebühr oder sowas. Normal ist, das der Kaufpreis bei Übergabe fällig ist und keine Minute vorher, egeal ob Maßgeschneidert, oder von der Stange. Falls der Verkäufer auf eine Anzahlung besteht, würde ich die nur gegen Aushändigung einer Bankbürgschaft machen, die OHNE Angabe von Gründen gezogen werden kann. Meistens ist dann eine Anzahlung hinfällig, weil der Verkäufer dann keinen Vorteil (Liquidität) mehr hat und ihn die Bankbürgschaft auch noch Geld kostet, oder er verkauft halt kein Auto. Für mich ist daher ein Verkäufer der eine Anzahlung will immer mit großer Vorsicht zu geniessen. Grüße Wenn man sich diesen Bericht anschaut, kann man aufgrund der Höhe der Summen wohl nicht mal mehr von Anzahlungen sprechen. Ich denke dies geht eindeutig über übliche Praktiken seriöser Händler hinaus. Seit 2022 hat sich Jessica K. auf Wohnmobile konzentriert. Das Geschäft: vermieten oder verkaufen. Den ersten Kontakt zu FlexiCamper hatten Kunden oft auf einer Camping-Messe. „Dort haben wir uns ein Modell ausgesucht. Vor Ort wurde dann auch gleich der Vertrag unterzeichnet – Kaufpreis 64000 Euro, von denen bereits 50000 Euro als Vorkasse angezahlt wurden“, erzählt ein Kunde. Der Rest solle bei der Fahrzeug-Übergabe über die Bank abgewickelt werden. „Nachdem die Lieferfrist abgelaufen war, haben wir angerufen, doch die Mitarbeiter waren nicht zu erreichen.“ Quelle: --> Link
Das wäre dann so, als würdest du dem Verkäufer anbieten die Anzahlung in einen Umschlag zu stecken, diesen zu verschließen und den Umschlag wieder mitzunehmen um diesen bei dir "sicher" zu lagern. Und den Umschlag müsste der Verkäufer dir kostenlos zur Verfügung stellen.
Eine Avalbürgschaft ( = Anzahlungsbürgschaft ) ist genauso an Verträge gebunden wie andere Bankgeschäfte auch. Im Gegenteil müsste dem Verkäufer schon Vertragsbruch nachgewiesen werden. Im "Normalfall" müsste man wohl einen richterlichen Titel haben der nachweist das der Verkäufer seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist. Im Insolvenzfall könnte das zwar einfacher werden, da könnte der Insolvenzverwalter aber u.U. auch noch den Vertrag erfüllen. Also ohne Angabe von Gründen geht da mal gar nichts. Reines Wunschdenken! Ein Käufer kann mit so einer Bürgschaft zwar seine Anzahlung absichern, sich aber trotzdem nicht willkürlich aus dem Geschäft zurückziehen. Grüße Dirk
Für dich, aber ich habe früher erst nach einer Anzahlung mit der Herstellung des bestellten Produktes begonnen. Warum sollte ich auch das dazu benötigte Material alleine vorfinanzieren?
Und für mich ein Käufer, der keine Anzahlung machen will.
Teil des Geschäftskonzeptes von FlexiCamper war es, Wohnmobile nach / auf Kundenwunsch zu bestellen bzw herstellen zu lassen, diese dann erstmal in die Vermietung zu nehmen und dann nach Ablauf einer gewissen Haltedauer mit einem Nachlass an den Kunden / Besteller zu veräußern. Es sind also durchaus Fahrzeuge auf Kundenwunsch hergestellt bzw bestellt worden. Eins der Probleme könnte gewesen sein dass FlexiCamper mit den privaten Kunden einen Vertrag mit einem Liefertermin abgeschlossen hat aber durch die allgemeinen Lieferterminverschiebungen die Fahrzeuge später an FlexiCamper ausgeliefert wurden. D.h. der private Kunde konnte FlexiCamper gegenüber auf Vertragserfüllung bestehen sobald das passende Fahrzeug bei denen auf dem Hof stand. Zu dem Zeitpunkt hat Flexicamper aber ihr Geschäft mit der Vermietung noch nicht gemacht weil das Fahrzeug ja später ausgeliefert wurde. Hier greifen dann auch rechtliche Unterschiedliche zwischen B2B- und B2C-Geschäften. DAS allerdings ist unternehmerisches Risiko. Grüße Dirk So grosse Summen würde ich nur auf ein Sperrkonto überweisen. Ich verlange von meinen Kunden auch vorauszahlungen aber erst wenn mein Großhändler sie mir in Rechnung stellt also bei Lieferung. Passiert nur selten meist hat man ein Zahlungsziel. Dann bekommt der Großhändler auch die Adresse wo er hinliefern soll. Heißt bei mir der Kunde bekommt immer seine Ware. Ansonnsten Vertrag mit Kunden und Zahlung bei Lieferung.
Wobei ein Sperrkonto in der Regel auch NICHT insolvenzfest ist!! :eek: Und das gilt für beide Seiten! Grüße Dirk
Das wäre für mich, als ehemaliger Bauer von Sonderanfertigen aber total inakzeptabel, denn mit der Anzahlung finanzierte ich das Material. Was hat denn "FlexiCamper GmbH Rosenheim" mit "KTG Agrar AG" zu tun ?
Steht gleich im ersten Beitrag: gleicher Geschäftsführer.
Du hattest doch deinen Aufschlag aus das Material. Wenn die Liquidität im Unternehmen nicht stimmt, muß halt deine Bank das Material finanzieren, aber doch nicht der Kunde. Ich würde eine Bankbürgschaft für eine Anzahlung einfordern, die daran geknüpft ist, das die Sonderanfertigung komplett, in der bestellten Güte und zum vereinbarten Fixtermin abgeliefert wird.
Fordern kannst du viel, das bedeutet aber nicht, dass du es auch bekommst. Zumindest von mir nicht. Aber ich hatte sowieso immer volle Auftragsbücher mit Kunden, die keine Probleme mit der Anzahlung hatten. Da hätte ich wohl auf dich verzichten müssen. :roll: Was haben die Kunden der hier benannten Firma nun falsch gemacht?
Ja, steht da, stimmt aber nicht. Bei KTG Agrar AG war ein Siegfried Hofreiter GF (der zuvor bereits wg Insolvenzverschleppung, Untreue, Betrug usw. straffällig geworden ist). Bei FlexiCamper GmbH ist eine Jessica Konopka GF lt. Impressum der Webseite: --> Link Allerdings ist Frau Konopka wohl die (neue) Lebensgefährtin von Herrn Hofreiter. D.h. offensichtlich muss man in heutigen Zeiten zuvor genau prüfen, mit wem man Geschäfte machen will. Es gibt nun mal Zeitgenossen, die skrupellos andere abzocken. Wie zB auch Jan Marsalek mit Genossen und 'Wirecard'.
Hätten sie zuvor nach den GF im Internet gesucht, hätten sie vermutlich schnell böse Geschichten gefunden.
Das ist aber dann Dein Problem. Jeder Fahrzeughersteller mach das. Ich habe noch nie einem Fahrzeughersteller etwas vorfinanziert Warum sollte jemand z.B. DIR ein zinslosens Darlehen geben und dafür auch noch das Risiko tragen, sorry, aber das ist absurd.
und so würden wir nie zusammenkommen.
Aber wenn ich das Material und anderes selbst vorfinanziere, würde ich doch dir damit ein zinsloses Darlehen geben oder nicht? Warum sollte ich das dann tun? Bei manchen sehr speziellen Sonderanfertigungen, die ich niemand anderem verkaufen könnte, war bei der Bestellung sogar die komplette Kaufsumme fällig.
Kein öffentlicher Auftrag an eine Firma, die eine Anzahlung möchte, wird ohne Avalbürgschaft (mir fiel der Name nicht mehr ein) abgesichert und wenn darin der Passus "Zahlung auf erste Anforderung" fehlt zahlt keine Kommune auch nur 1 Cent aus. Anders kann sich nämlich keine Kommune etc.vor Zahlungsausfällen schützen. Ich könnte Dir da mind. 100 Beispiele (VOB Verträge) nennen mit Namen und Beträgen, wenn ich dürfte :) Meistens nützt die Anzahlung der Firma dann auch nichts, da die Bank oft gleichzeitig den Kreditrahmen um den gleichen Betrag kürzt. Alternativ geht bei Bauaufträgen (auch privater Hausbau) die Zahlung "Zug um Zug", (also Fundament, Keller etc. einzeln Abrechen mit gleichzeitiger Eigentumsübertragung) Das läßt sich aber auf ein WoMo nicht übertragen, da es am Stück kommt und man nicht Fahrwerk etc einzeln übertragen kann.
Es geht ja gar nicht darum, sich aus dem Geschäft zurückzuziehen, sondern sein Geld, für den Fall einer Insolvenz oder Vertragsbruches des Lieferanten (nicht liefern) abzusichern. Es bleibt für mich also dabei, keine Anzahlung ohne 100%ig Absicherung selbiger und ich rate es jedem ebenso dringend an. Kann aber jeder machen, wie er möchte, ist ja dann nicht mein Geld. Grüße
Wenn Du eine Anzahlung brauchst, gibts Du mir dann eine Bankbürgschaft dafür? Nochmal, warum soll ich das Risiko tragen, falls Du insolvent gehen solltest? Gruß Wie so eine Diskussion verläuft und sich letztendlich inhaltlich verselbständigt. Aus einer schlichten Pressemitteilung (ich denke hier an die Betroffenen, die teilweise wohl sehr viel Geld verlieren werden) entwickelte sich das Thema für mich typisch d...sch in "wie konnte man nur", "hätte ich nie getan", Ratschlag 1 bis.....! Wie nach einem verlorenen Spiel der Fußballnationalmannschaft. Plötzlich gibt es hier im Lande unzählige Nationaltrainer die erklären können, dass die Mannschaftsaufstellung nicht richtig gewesen ist, dass die Einstellung der Mannschaft nicht stimmte, warum man verloren hat und vor allen Dingen, wie man es hätte besser und richtig machen können. Ich genieße jetzt den schönen und sonnigen Sommertag und hoffe, dass die Geschichte für die Betroffenen doch noch gut ausgeht Thomas
Naja, mit einem "Bauer von Sonderanfertigungen" schließt Du aber keinen normalen Kaufvertrag, sondern einen Werkvertrag. Da sind Anzahlungen und bei längerer Laufzeit auch Zwischenzahlungen nach Fortschritt üblich. Versuch mal ein Haus ohne An- und Zwischenzahlung gebaut zu bekommen. Selbst eine Hochzeits- oder Geburtstagstorte bekommst Du nicht ohne Anzahlung hergestellt. Und "komplett, in der bestellten Güte und zum vereinbarten Fixtermin" kannst Du als Privatkunde m.W. nicht mehr fordern (d.h. es ist ungültig - kann aber sein dass das nur im Baugewerbe gilt). Vollständig zahlen musst Du, wenn die Sonderanfertigung ohne wesentliche Mängel geliefert ist. Zurücktreten kannst Du nicht beim kleinsten Terminverzug, sondern nur mit Ansage und Fristsetzung. Finanzierung über die Bank hätte auch hohe Zinskosten zur Folge, die auf den Preis aufgeschlagen würden. Oder der Ausbauer geht mit seinem eigenen Geld in Vorleistung - wenn er nicht doof ist, nimmt er dafür aber auch Zinsen.
Warum sollte ein Hersteller, gerade von „Sondersachen“ bzw Artikeln die nach Deinen Wünschen gebaut werden, das Risiko tragen dass Du insolvent werden solltest?? Grüße Dirk
Ich denke, das geht bei einem Wohnmobil schon, wenn es individuell gebaut wird. (Und da verstehe ich dann auch die Bezahlung in Teilsummen vor Auslieferung) Zumindest haben wir das bei unserem Womo , nach Rücksprache mit einem Rechtsanwalt, so gemacht. Auch das Wohnmobil hat ja Fertigungsschritte, die jeweils zu einem Ergebnis führen, an dem man Eigentum erwerben kann. So haben wir (wie beim Hausbau) in Schritten gezahlt für Fahrgestell wurde geliefert, Kabine ist fertig, … Im Insolvenzfall hätte uns dann der bezahlte Teil gehört (hat mir zumindest der Anwalt so erklärt .-) Andere Individualbauer übertragen einem da auch mal als Sicherheit ein Ausstellunsgsfahrzeug. Teilweise machen die das aber wohl mehrfach mit dem Fahrzeug gleichzeitig,… hilft dann auch nicht wirklich. Zur Frage weiter oben, was hätte man besser machen können als Käufer. Bei einem Modell, bei dem dermaßen viel Geld vorab fließen soll bleibt nur entweder einen Weg vereinbaren, dass dem Geldfluss auch ein Eigentumsübergang gegenübersteht, oder auf das Geschäft verzichten. Wenn ein gekauftes Modell erst noch in die Vermietung soll kann es ja trotzdem schon mir gehören. Da würde ich dann zahlen, wenn es beim Händler steht, aber nicht vorher. Zu den Kommentaren im Sinne „meine Kunden mussten vorab zahlen sonst gab es nix“. Ist doch gut, wenn es for Euch so funktioniert hat. Ist bei kleineren Summen für mich auch mal ok. Aber bei relevanten Beträgen lass ich es dann lieber. Verstehe, wenn es ein Anbieter zur Finanzierung benötigt. Soll er die Kosten der Bank halt auf den Preis umlegen. Wenn ihm die Bank nix gibt sollte ich das auch nicht tun. Wenn er das nicht will ist das sein gutes Recht. Wie es meines ist, dann halt nicht bei ihm zu kaufen.
Und warum soll ich alleine das Risiko tragen, wenn du insolvent wirst, z.B. weil du entlassen wurdest und nur noch Hartz 4 bekommst? Moderation:Es ist doch total egal, was ihr in einer solchen Situation machen oder lassen würdet. Hier geht es um Realität. Das ist so passiert.
aber wenn es Leuten hilft, zukünftig eben nicht in die gleiche Falle zu laufen, ist es doch OK, oder? Grüße
Die gibt es auch in der Politik - unser derzeitiger Kanzler hat gravierende Erinnerungslücken und der ehemalige Verkehrsminister von der kleinen bayrischen Schwesterpartei sorgt dafür, das die Steuerzahler für ein nicht gesetzeskonformes Mautsystem etliche Milliarden zahlen dürfen.
Ich weiß jetzt nicht, was deine Privatauseinandersetzung mit Camper für einen Sinn für andere User macht. Ich lese hier immer von "speziellen Sonderanfertigungen", die eine Anzahlung rechtfertigen würden. Dreht es sich aber denn nicht nur um die Bestellung von Sonderausrüstung, die vom Hersteller angeboten wird? Das ist nun weder speziell, noch eine Sonderanfertigung. Ein Kunde, der ein schottenkariertes Wohnmobil haben möchte, der bestellt eine Sonderanfertigung. Und da dieses Mobil im Ernstfall (Ausfall des Käufers) keinen anderen Abnehmer finden würde, wäre da eine Anzahlung angebracht. FlexiCamper hat Standard-Wohnmobile vermietet und auch solche verkauft. Dass man dabei aus einer Zubehörliste wählen kann, ist nichts besonderes. Mit Sonder-Fahrzeugbau hat das wenig gemeinsam.
So ist es!!! Außerdem sollte man als Käufer für ein 60.000€ Kfz das Verhältnis Anzahlung zu Kaufpreis und Datum der Anzahlung ins richtige Verhältnis bringen können. Ich hatte damals für mein Mobil drei Schritte Teilzahlung bei Erhalt der Auftragsbestätigung, Teilzahlung bei Beginn der Fertigung, Endzahlung bei Abholung. Das sind die "normalen" Schritte bei einem Werksvertrag. Wer 80% bei Auftragsvergabe anzahlt hat schlichtweg das kaufmännische Denken abgeschaltet weil er dringend genau das und das sofort will. Sorry, meine Meinung, Andreas Da scheint jedenfalls eine Menge krimineller Energie drinzustecken ... Wer mit dieser Vorerfahrung (" ... KTG Agrar AG in die Pleite – mit knapp einer halben Milliarde Euro Schulden. Die KTG-Pleite gilt als größte Pleite der bundesweiten Landwirtschaft ...") im Frühjahr 2022 ins Wohnmobilgeschäft einsteigt und ein knappes Jahr später wieder eine Pleite hinlegt, der scheint doch vermutlich gewusst zu haben, was er tut - und wo leichtes Geld zu holen ist ... Aber selbst wenn die Verantwortlichen strafrechtlich belangt werden, die Geschädigten werden von ihrem Geld vermutlich nicht viel wiedersehen. Mein Beileid. |
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