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Liebe Camper-Freunde! Ich bin seit 2019 mit meinem selbst umgebauten Sprinter in ganz Europa unterwegs und nächtige oft auf öffentlichen Parkplätzen etc. Bisher war es nie ein Problem. Vor kurzem hörte ich eine Radiodiskussion über die sich überall breitmachenden Wohnmobile. Die Leute ärgern sich zunehmend über Müll, Hinterlassenschaften und Missachtung der Privatsphäre bzw. Privatgrund. Ich denke es gibt ein paar Regeln die beachtet werden sollten um einer Einschränkung unserer Freiheit zu entgehen. Die droht nämlich! 1.) Kein Müll hinterlassen. Ich nehme mit was ich mitgebracht habe und entsorgen es an der nächsten Entsorgungsstationen oder Campingplatz. (Soviel Platz habe ich im Auto immer). 2.) Camping Verbot beachten. Es gibt Hinweisschilder. 3.) Privateigentum (auch Seilbahnparkplätze sind privat!) beachten. Hinweisschilder beachten bzw. Fragen ob übernachten ok ist. 3.a) Waldstrassen sind oft Privateigentum. Kein Standplatz. 4.) Übernachten auf mit "P" gekennzeichneten Parkplätzen ist (in Österreich) gestattet aber kein Dauerparken bzw. kein Camping. 5.) Camping ist Markise heraus gedreht, Tisch, Grillen, Party im Freien. Nicht auf öffentlichen Parkplätze und bei Camping Verbot. 6.) Unterlassen alles was Du selber nicht wünschen würdest wenn Du da selbst nebenbei wohnen würdest. Wir sind dort zu Gast und wollen etwas. Bewahren wir unsere Freiheit mit unserem Fahrzeug stehen zu können wo es schön ist in dem wir uns wohl verhalten. Es liegt an uns Individualisten! Liebe Grüße Thomas Sp aus Österreich :razz:
Das kann gewaltig in die Hose gehen,zumindest in Tirol --> Link Auszug: Campen in Tirol In Tirol ist es grundsätzlich verboten, außerhalb von Campingplätzen zu campieren. Als Campieren gilt das Nächtigen von Personen in mobilen Unterkünften, wie Zelte, Wohnwagen, Kraftfahrzeuge, Wohnmobile, Mobilheime und dergleichen im Rahmen des Tourismus. Das kann es kosten : § 16 Strafbestimmungen (1)Wer a) außerhalb von Campingplätzen oder von Grundflächen, für die eine Verordnung nach § 3 Abs. 6 vorliegt, kampiert; b) i begeht eine Verwaltungsübertretung und ist von der Bezirksverwaltungsbehörde in den Fällen nach lit. a und b mit einer Geldstrafe bis zu 220,- Euro und in allen übrigen Fällen mit einer Geldstrafe bis zu 7.300,– Euro zu bestrafen. (2)Der Versuch ist strafbar. Für mich macht Camping genau das aus was verboten ist. Stühle und Tisch raus, den Grill an und Leute zum unterhalten!
Hallo Thomas, das sehe ich auch so. Das sind ganz einfache Maßnahmen von Rück- und Umsicht. Was gesellschaftlich friedlich funktioniert wird auch nicht reglementiert solange kein Finanzinteresse dahinter steckt. Wer in Gegenden mit Tourismus als bedeutenden Wirtschaftszweig fährt möge sich die Regeln und Konsequenzen etwas genauer ansehen. In Tirol gibt es ein bedeutendes Finanzinteresse.
Für mich auch.
Das kann doch auch jeder gerne machen, nur eben dann auf offiziellen Stell- und Campingplätzen oder in der freien Natur, wen es dann aufgrund der Landesbestimmungen erlaubt ist. Ansonsten sollte man sich an die Regeln halten. Gruß Axel
Und das ist so nicht richtig. Den Tirol ist nicht Österreich. Wird dir jeder LKW Fahrer bestätigen. :mrgreen: :mrgreen: Franz
Was aber fast überall verboten ist! Selbst in Deutschland ist es in den meisten Bundesländern verboten im Fahrzeug zu übernachten ( auf öffentlichen Plätzen, Wegen,… ). Was „früher“ aber meistens noch geduldet wurde hat in den letzten Jahren überhand genommen. Da haben dann „Einheimische“, am Wochenende oder den Ferien, keine Parkmöglichkeiten mehr und neben dem hinterlassenen Müll geht es dann teilweise auch um die Van-Lifer und Selbstbauer die ( sehr ) oft keine Toilette an Bord haben…. Grüße Dirk
Stimmt dort sind die Schluchten tiefer als in Rest dieser Ex Monarchie in die..... wird
Camping ist es auf Parkplätzen sich auszubreiten und andere volllabern und einräuchern? Leute zum -vernünftigen- unterhalten hab ich zu Hause dazu muß ich nicht auf Park- oder Stellplätze fahren. Beste Gruesse Bernd Hast mich falsch verstanden. Eben weil ich Camping mit Tisch, Stühlen usw. mag, fahre ich auf Campingplätze. Diese mehr oder weniger legalen Übernachtungen führen dann zu "Nachahmer Effekten". Dann stellen sich "alle" irgendwo hin - denn der "Andere" macht es ja auch und es ist ja so Cool davon zu Hause zu erzählen....
In der Konsequenz wird die Kommune das Parken am „irgendwo“ verbieten bis alle Stellmöglichkeiten reglementiert sind. Warum kann man nicht einfach Stell-und Campingplätze nutzen? 98% der Bevölkerung haben mit Wohnmobilen nichts am Hut und sehen die fahrenden Schränke eher ungern.
Daher sollte man den Platz immer sauberer verlassen als man ihn vorfand. Allerdings sind die PKWs oft eher die Parkplatzverschmutzer wenn Aschenbecher geleert werden oder die MCD Tüte aus dem Fenster fliegt. Deutschland vermüllt leider zunehmend und das liegt nicht nur an den Womos. Eine Nacht geht fast immer in D und dann gehts an einen anderen Ort. Stühle stelle ich an schönen Orten abseits vom Womo auf. PKW Besatzungen stellen dort auch Stühle raus und bleiben unbehelligt. Die Outdoorküche vor dem Auto sollte man eben vermeiden.
Vernünftiges Verhalten und das Zerstreuen an verschiedene Orte reicht völlig. Schlafen kann ich unterwegs fast überall und der Bäcker freut sich über einen Kunden. Ich persönlich bin nicht gewillt 20 Flocken für einen Standplatz von 20-8 Uhr auszugeben. Aber es gibt immer noch genug Platz für alle, man muss nicht immer an der Pole Position stehen.... Ok, ich darf eigentlich nicht: -Übernachten -stühle rausstellen oder sich draußen auffällig verhalten -nicht grillen -habe null Ver- und Entsorgung -kein Strom (bei 37 Grad innen, ich darf ja nicht raus, ohne Klima) Wäre für mich kein Urlaub.
Den Punkt verstehe ich bei vielen Menschen nicht! Wenn man etwas mitbringt, dann hatte man ja auch den Platz, um das zu verstauen. Also ist es naheliegend, dass der Platz auch bei der Abreise noch vorhanden ist. Das trifft nicht nur Wohnmobiler, sondern auch andere Menschen, die in freier Natur irgendwo auf der Wiese in Parks grillen und feiern. Man hat doch das Zeug irgendwie rangebracht, also kann man den Rest auf gleiche Weise/Weg auch wieder mitnehmen.
Sehe ich auch so. Es heißt ja auch WohnMOBIL. Warum soll ich also einen Camping buchen, auf dem ich dan FEST für 1 Woche stehe. Leider werden die Möglichkeiten irgendwo zu übernachten immer mehr eingeschränkt. Also konzentriert sich die Masse auf die noch freie Möglichkeiten, was wieder zu Problemen führt. Man sollte einfach das Campen überall erlauben und klaren Regel + Strafen dafür festlegen, dann regelt sich das von selbst. Aber hoppla, da haben die Camping- und Stellplatzbetreiber keine Einnahmen mehr. -- Mit den 20-8 Uhr gehe ich voll mit. Wir sind i.d.R. tagsüber unterwegs und würden auch erst abends einen Campingplatz anfahren. Haben wir auch häufiger versucht, nur sind diese dann meist überbucht und man darf für 20€ oder mehr (fiktiv) sogar vor der Schranke übernachten. Mein Problem ist immer, dass man mit einem Wohnmobil nicht gerade klein ist. Wenn wir also wandern gehen, ist es sinnvoll, dass man schon am Vorabend am Startparkplatz ist, um nicht am nächsten Tag keinen Parkplatz mehr zu finden (z.B. Harz oder Elbsandsteingebirge). Fährt man aber abends einen Campingplatz an, muss man morgens noch auschecken und dann erst dahin fahren.
LKW Fahrer fallen auch nicht unter Tourismus. Wie jemand mal als (praktisches) Beispiel gebracht hat: wenn du übernachtest, weil du am Morgen einen Termin bei einer Firma dort hast, geht es OK. Wien hat ähnliche Regelungen wie auch fast alle anderen Bundesländer. --> Link RK
Das ist ja auch nicht verboten..... Ich mach es genauso wenn ich grillen und den Tisch rausstellen will. Auf der Durchreise stelle ich mich nicht auf Stellplätze, nicht wegen des Geldes, sondern weil ich meine Ruhe haben will. An einem Sportplatz ist es meistens nachts leiser als neben den Kneipenrunden vor ihren Mobilen auf dem Stellplatz. Vor allem Rentner sind ausgeruht und haben kurze Nächte und weil sie am nächsten Morgen ja früh los müssen - könnten ja wegsterben bevor sie die nächste Sehenswürdigkeit angeschaut haben - und so geht es auf den Stellplätzen zu wie auf dem Frankfurter Flughafen. :lol: Das mit der einmaligen Übernachtung auf einem Parkplatz zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit wird an Touristen Hotspots extrem eng ausgelegt. Da gilt es nicht, da man unterstellt bekommt, dass man am Ziel angekommen ist. Das gilt nur entlang der Fahrstrecke. Auch sonst kann das eng ausgelegt werden, wenn man z.B. bereits um 14 Uhr angetroffen wird. Eine Übernachtung auf einem Parkplatz gilt allgemein als unerlaubte Nutzungsänderung. Da gab es schon Gerichtsurteile z.B. in Sankt Peter Ording. :)
Da stellt sich aber die Frage: Wie erkenne ich Privateigentum, wenn es in keinster Weise ausgeschildert ist?? Und als Grundstücksbesitzer bin ich nicht verpflichtet, dies auszuweisen. Also könnte jeder daher kommen und behaupten, es sei sein Besitz.
Privateigentum anderer erkennt man an der Tatsache dass es einem selbst nicht gehört.
Obwohl mir der Stadtwald nicht gehört, ist der trotzdem kein Privateigentum. Kann dem TE nur beipflichten. Hier auf Island ist es schon passiert. Die ‚Mietwagen mit Dachzelt‘(und ohne Klo)-Schwemme hat dafür gesorgt, dass nur noch auf CPs übernachtet werden darf. Und es gibt immer noch genug Idioten, die sich nicht drum kümmern und trotzdem noch frei übernachten. bis denn, Uwe
Für mich mit dem Wohnmobil auch nicht. Also einfach nicht dahin fahren, wenns dort verboten ist.
Ist zumindest schon mal ein Hinweis darauf, dass das so sein könnte.
Stimmt. Im Zweifel macht man alles richtig als würde man den Flecken Land, den man nicht hinreichend als öffentlich identifizieren kann wie Privateigentum behandelt. Was mich etwas verwundert ist, dass sich hier jemand neu anmeldet und sein erster Beitrag gleich ein Thema ist, dass vermutlich wieder eskaliert. Na ja… Ansonsten waren wir gerade 9 Wochen in Griechenland und sind davon ca 6 Wochen an den schönsten Stellen an der Küste frei gestanden, ohne Probleme, keiner hat sich aufgeregt, die Polizei fuhr oft vorbei. Wären wir jetzt jeden Tag auf einen CP gefahren wäre der Urlaub nicht mal halb so schön gewesen. In Griechenland geht es, da sind die Menschen tiefenentspannt, keine rechthaberischen Hilfspolizisten die andere überwachen, auf mögliche Fehler warten, heimlich fotografieren und dann hier anprangern, wie schlimm DIE und wie gut sie sind. Man könnte viel von den Griechen lernen, auch der sonstige Umgang miteinander ist freundlicher. Allerdings mit der deutschen Mentalität vermutlich nicht vereinbar.
Naja, wenn ich mich um 14 Uhr müde fühle dann ziehe ich mich aus dem Verkehr. Wer will mir das verbieten oder mich nötigen weiter zu fahren? Das Problem liegt doch vielmehr darin das die Leute direkt oder in unmittelbarer Nähe des Hotspots stehen wollen...........und dann auch noch so blöd sind und der Ordnungsmacht erklären warum sie alles richtig machen....... Fährt man noch 20km weiter in die Pampa hat man wieder keine Probleme. Wenn man am See stehen möchte wo man will muss man diese Bananenrepublik halt mal verlassen. In vielen Ländern geht das problemlos wenn man sich benimmt. Leider findet man aber generell immer mehr Verbotsschilder. Woran das wohl liegen mag......
Genau, muss ich jetzt meine Wiese am Main beschildern damit sich die Freicamper nicht hinstellen und in die Büsche kac..n?
Musst du nicht,aber wenn du es ausschilderst dann würde ich auch gleich Gebühren erheben :D
Microplasik ist überall Du solltest als Grundstücksbesitzer eine ausreichende Anzahl gelber Säcke zur Verfügung stellen um illegaler Müllentsorgung entgegen zu wirken zur allgemeinen Abwehr von Umweltgefahren --> Link
Grundsätzlich besteht auch auf einem privaten Grundstück ja kein Betrungsverbot. Erst dann wenn der Eigentümer seinen Wunsch, das Grundstück nicht zu betreten, öffentlich kundlich macht, besteht ein Verbot. Dazu reicht eine Einfriedung wie z.B. eine Hecke, ein Zaun oder eine Mauer aber eben auch ein Schild. Aber "nur" grüne Wiese ist zwar ein Privatgrundstück ( bzw könnte sein dass ) aber eben kein Betretungsverbot. Grüße Dirk Hallo, wenn wir auf Reise sind Übernachten wir wenn es sich anbietet auch frei, d.h. Parkplätze an Sportanlagen, Schulen (während der Ferien) Friedhöfe usw.. Das freie Campen haben wir schon vor Jahren aufgegeben, da ich mir den Stress der Stellplatzsuche nicht mehr antuen möchte. Wir Campen nur noch dort wo wir ausdrücklich Willkommen sind auch wenn wir dafür bezahlen müssen.
Es geht in diesem Thema um Wildcampen insbesondere mit Fahrzeugen ,dieses befahren mit einem KFZ geht weit über ein Betretungsrecht (zu Fuß)hinaus egal ob auf grüner Wiese oder im Wald.
Aha, und wo siehst Du den Unterschied? Flurbeschädigungen, Schutzgebiete, etc mal aussen vor gelassen. Grüße Dirk
Vor meinem Privathaus ist keine Mauer, keine Hecke, kein Zaun und kein Schild. Darf sich quasi jeder da hin stellen nur weil ich es nicht ausdrücklich kundlich mache? Verrückte Welt.....
Naja, denke da ist schon ein Unterschied. Wiese am Fluss ist Natur, nicht erkennbar, das man jemanden stört. Rasen vor Wohnhaus,… für fast jeden offensichtlich, dass das stört. Aber nicht für jeden, wir haben auch kein Zaun etc vorm Grundstück am Haus. Da meinte der eine oder andere Paketfahrer dann auch mal,, dass er auf dem Rasen wenden kann… jetzt haben wir halt Absatz und einzelne Blumenkübel… Wohnmobilisten hatten wir aber noch keinen… sonst wär ich Stellplatz Gebühr kassieren gegangen.-) Es ging um:
Grüße Dirk nochmals Betretungsrecht und die Einschränkungen --> Link (1) 1Das Betretungsrecht gemäß § 59 Absatz 1 BNatSchG umfasst nicht das Fahren mit motorisierten Fahrzeugen, das Abstellen von motorisierten Fahrzeugen und Anhängern, das Zelten oder das Feuermachen.
Für diese Aussage/Botschaft/Einstellung fünf Mal :top: :top: :top: :top: :top:
Es gibt leider Menschen, den Du tatsächlich und ausdrücklich mitteilen musst, dass dies DEIN Grundstück ist und sie dort nicht Campen dürfen. Uns leider, an einem See den wir gepachtet haben zu häufig passiert :roll:
Und dort seid ihr ausdrücklich willkommen?
Er ÜBERNACHTET an Friedhöfen, Sportstätten etc. ... Er CAMPT dort wo man willkommen ist ... Übernachten ist nicht campen.
Das kommt auf die Definition an. Und der Gesetzgeber (siehe Tirol) sieht das u.U. nicht unterschiedlich an, solange es im Rahmen von Tourismus ist. Diese Definition mit Sessel rausstellen... wirst du kaum irgendwo schriftlich finden. RK
Ist dort aber auch nicht erlaubt, sondern maximal nur geduldet. Ich würde dies nur im absoluten Notfall tun. |
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