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Ford Transit EZ 21 intelligente Lichtmaschinensteuerung


letstry4 am 19 Jul 2023 13:07:31

Hallo miteinander,
mein Name ist Wolfgang und ich lese schon geraume Zeit in diesem sehr informativen Forum mit. Meine Homebase ist ganz im Norden nahe der dänischen Grenze. Mein Reisegefährt ist ein Chausson C514 auf Ford Transit Basis mit 130 PS, EZ 2021.

Ich möchte hier nur einmal meine Beobachtung bzgl. der Starterbatteriespannung in den Raum werfen. Über die allseits bekannten -Symptome bei einer intelligenten Lichtmaschinensteuerung wurde schon mehr als genug geschrieben. Das Verhalten diesbezüglich konnte ich am Anfang auch bei mir über ein kleines Voltmeter im Zigarettenanzünder beobachten, wie große Spannungsschwankungen.
Mich hat immer am Kontrollpaneel gestört, dass die Starterbatterieanzeige schon nach ca. 2 Tagen Stillstand angefangen hat zu blinken. Kein Wunder wenn die Batterie nur zu ca. 80% geladen wird. Daraufhin habe ich über die Starthilfeanschlüsse im Motorraum im Laufe der Zeit mehrmals die Starterbatterie zu 100% vollgeladen. Meine aktuelle Beobachtung ist, dass nunmehr die Voltanzeige ziemlich konstant zwischen 14,5 - 14,8 V liegt und das bei absolut keinem großen Stromverbrauch wie Kühlschrank; Ladebooster oder Fahrlicht. Start-Stop funktioniert auch wie gewohnt. Dieser Zustand gefällt mir sehr gut. Ob es sich hierbei um einen Defekt oder ob sich da irgendetwas neu "justiert" hat, kann ich nicht beurteilen.

Gruß Wolfgang

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ChristianF am 20 Jul 2023 18:39:21

Hallo Wolfgang, willkommen im Forum.

Es wäre gut zu wissen, was für eine Batterie Du verbaut hast (Lithium, AGM, Gel usw). Damit ließe sich auch etwa die Spannung beurteilen. Zudem wäre wichtig zu wissen, ob Solar oder sonst eine andere Stromquelle (Generator, Brennstoffzelle usw) verbaut sind. Sofern dem alles nicht so ist, dürfte hier ein Fehler vorliegen.

Zur Info: die intelligente LiMa sollte immer dafür sorgen, dass der Starterbatterie genug Saft zur Verfügung steht um den Motor zu starten. Wenn der Motor aus ist, sind Spannungen über 14V an der Starterbatterie sehr ungewöhnlich und sprechen dafür, dass irgendwo was nicht stimmt. Ich vermute z.B. ein klebendes Relais in der Relaisbox oder einen Verdrahtungsfehler. Sofern Landstrom, PV oder ähnliches anliegt, wäre es gut möglich dass hier irgendwas, das eigentlich die Aufbaubatterie laden soll, die Starterbatterie mitlädt. Die CBE DS300, die Trigano verbaut, kann angeblich die Starterbatterie mitladen, aber wirklich geprüft habe ich das bisher noch nicht.

Pechvogel am 20 Jul 2023 19:03:14

ChristianF hat geschrieben:Die CBE DS300, die Trigano verbaut, kann angeblich die Starterbatterie mitladen…

Das CBE 300 schickt zur Fahrzeugbatterie, sofern die Aufbaubatterie nicht allen Strom brauchen kann, maximal 2A.
Da kann man von „laden“ eigentlich nicht wirklich sprechen!



Grüße
Dirk

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letstry4 am 21 Jul 2023 01:10:07

Es wäre gut zu wissen, was für eine Batterie Du verbaut hast (Lithium, AGM, Gel usw). Damit ließe sich auch etwa die Spannung beurteilen. Zudem wäre wichtig zu wissen, ob Solar oder sonst eine andere Stromquelle (Generator, Brennstoffzelle usw) verbaut sind.

Es handelt sich bei meiner SB um die standardmäßig verbaute EBL Nassbatterie. Keine separate Stromversorgung außer 2 Solarfaltpaneele (direkt an der Batterie angeschlossen) die bei der Fahrt keine Rolle spielen. Ich kenne es noch so, dass sich eine Naßbatterie über eine gelegentliche Vollladung freut. Sollte es ein Defekt sein, ist es für mich ein positiver Effekt.

Gruß Wolfgang

letstry4 am 21 Jul 2023 01:16:12

Doppelpost

ulfertg am 21 Jul 2023 16:57:10

Pechvogel hat geschrieben:Das CBE 300 schickt zur Fahrzeugbatterie, sofern die Aufbaubatterie nicht allen Strom brauchen kann, maximal 2A.
Da kann man von „laden“ eigentlich nicht wirklich sprechen!


Magst Du erklären warum nicht?
2A Ladeleistung sind in 24 Stunden 48Ah.
Abzüglich Standby-Verbrauch des Fahrzeugs, Selbstentladung der Batterie (das sind bei meinem Fahrzeug zusammen ungefähr 0,5Ah pro Tag) und Verbrauchern die an der Starterbatterie hängen.
Eine Starterbatterie eines Fahrzeugs ohne intelligente Steuerung des Generators ist im Normalfall zu 95% und mehr geladen. Bei einer 100Ah Batterie passen also vielleicht noch 5Ah hinein.
Bei einer intelligenten Steuerung kann es auch mal nur 50% sein, dann wären es ca 50Ah (plus ein wenig um Ladeverluste auszugleichen, die bei so geringen Strömen allerdings nicht sonderlich ins Gewicht fallen).

Bei einer üblichen Nutzung eines WoMos auf einem Platz mit Landstromanschluss (ein paar Stunden Radio am Tag, ein paar Mal auf- und zuschließen inkl. der damit verbundenen Aktivierung diverser Steuergeräte) sollten die 48Ah/Tag doch ausreichen um das Ladungsniveau einer Startbatterie zu erhöhen?

Zu dem Verhalten der "intelligenten" Generator Steuerungen allgemein: Leider ist es nicht so einfach hierzu Informationen von den Fahrzeugherstellern zu erhalten.
Ich habe das bereits bei VW und Renault versucht, völlig erfolglos.
Die Ladesteuerung ist also eine Art Black-Box, die macht ihr Ding ohne das wir Verbraucher wissen nach welchen Parametern.
Die Gründe für eine solche Steuerung sind sicherlich den meisten hier bekannt (Stichwort: Micro-Hybrid Rekuperation), ich habe den (unbegründeten) Verdacht, dass sei hauptsächlich für Prüfstandsmessungen relevant ist, also den Herstellern dabei helfen können die entsprechenden Normen einzuhalten.

An Wolfgang: Das ist eine interessante Beobachtung die Du gemacht hast, danke für's teilen. Eigentlich sollte die Steuerung dafür sorgen das die Batterie nach kurzer Zeit wieder bei 50% SOC ankommt, damit die Mikro-Rekuperation wieder möglich ist.
Vielleicht bekommt das Fahrzeug die Nebenladung aber gar nicht mit, da währenddessen die entsprechenden Steuergeräte nicht aktiviert sind.
Ist aber aus den oben genannten Gründen nur eine Vermutung.

andwein am 22 Jul 2023 10:10:00

ulfertg hat geschrieben:....Magst Du erklären warum nicht? 2A Ladeleistung sind in 24 Stunden 48Ah.

Na ja. Es gibt schon eine Sprachregelung für Batterien. Bei Bleibatterien sind das Erhaltungsladung gegen Selbstentladung, Hauptladephase (I, Bulk), die Nachladephase (U, Absorbtion) und dann wieder die Erhaltungsladung. Und nicht zu vergessen, die Ladeschlussspannung, bei deren Erreichen die Ladung zurückgefahren werden muss
Für Li Batterien gelten eigentlich diese drei nicht, da gibt es nur eine Ladespannung und eine Ladeschlussspannung.
Wenn wir alle bei diesen (nicht genormten) Begrifflichkeiten bleiben dient das dem Verständnis untereinander.
Selbst die meisten der EBL/Ladereglerhersteller verwenden den Begriff "Erhaltungsladung" in dem Sinne des Ausgleichs einer Selbstentladung.
Aber klar: auch mit 2A kann man eine Batterie von leer auf Voll laden. Bei einer gebräuchlichen Blei- oder Li mit 100Ah dauert das aber so um die 60-70 Stunden.
Ist aber nur meine Meinung und mein Verständnis
Freundlichste Grüße, Andreas

ulfertg am 22 Jul 2023 10:44:48

andwein hat geschrieben:Na ja. Es gibt schon eine Sprachregelung für Batterien.

Hallo Andreas,
danke für die Erläuterung Deiner Sichtweise!

Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Eine Erhaltungsladung einer Bleibatterie ist m.E. Spannungsgeführt und nicht Stromgeführt.
Das ist, so weit ich es verstehe, unabhängig von etwaigen Sprachregelungen und technisch bedingt.
Die Denkweise dass ein bestimmter Strom eine Erhaltungsladung gewährleistet ist nach meinem Verständnis nicht richtig.
Ein Ladestrom von 2A kann ja auch zur Entladung einer Batterie führen, wenn der entnommene Strom den zugeführten überschreitet.

Bei eine spannungsgeregelten Erhaltungsladung (z.B. 13,2V bei einer Bleibatterie) pendelt sich der Strom automatisch ein, so dass ein Gleichgewicht entsteht.

Aber das ist nur mein Verständnis als interessierter Laie.
Und führt auch von dem eigentlichen Thema zu weit weg.

letstry4 am 22 Jul 2023 11:20:20

Die CBE DS300, die Trigano verbaut, kann angeblich die Starterbatterie mitladen…[/quote]
Das CBE 300 schickt zur Fahrzeugbatterie, sofern die Aufbaubatterie nicht allen Strom brauchen kann, maximal 2A.
Da kann man von „laden“ eigentlich nicht wirklich sprechen!

Grüße
Dirk[/quote]


Hallo Dirk,

ich vermute es liegt hier ein Missverständnis vor. Die Vollladung erfolgt über ein separates Ladegerät (Victron Blue Smart IP65 15Ampere oder auch CTEK MXS 5.0) über die Starthilfepunkte im Motorraum. Mein Fahrzeug ist eigentlich nie am Landstrom über den EBL.

Gruß Wolfgang

Pechvogel am 22 Jul 2023 11:32:27

Hallo Wolfgang,
meine Antwort ging eher in die Richtung „angeblich soll das CBE die Starterbatterie mitladen können…“

Wenn Du aber so gut wie nie am Landstrom bist und die Starterbatterie immer wieder „konventionell“ voll lädst dann hast Du doch eine Erklärung für das Verhalten der Batterie!??

Wenn Du das Fahrzeug abstellst und nicht nutzt lädst Du die Starterbatterie.
Wenn Du wieder losfährst ist die Batterie voll.
Nutzt Du das Womo aber in der Zwischenzeit entlädst Du die Wohnraumbatterie. Um die wieder zu laden „zieht“ der Booster die Spannung der Starterbatterie runter so dass diese, zusammen mit der Aufbaubatterie geladen wird. Und die Lima liefert nunmal 14,x Volt.



Grüße
Dirk

Stocki333 am 22 Jul 2023 13:06:10

ulfertg hat geschrieben:Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Eine Erhaltungsladung einer Bleibatterie ist m.E. Spannungsgeführt und nicht Stromgeführt.

Die Denkweise dass ein bestimmter Strom eine Erhaltungsladung gewährleistet ist nach meinem Verständnis nicht richtig.
Ein Ladestrom von 2A kann ja auch zur Entladung einer Batterie führen, wenn der entnommene Strom den zugeführten überschreitet.

Bei eine spannungsgeregelten Erhaltungsladung (z.B. 13,2V bei einer Bleibatterie) pendelt sich der Strom automatisch ein, so dass ein Gleichgewicht entsteht.

Der Strom der geliefert wird, muß aber grösser sein als tatsächlich verbraucht wird. Über die Zeit gesehen.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Aber das ist nur mein Verständnis als interessierter Laie.

Ist aber ein Gerücht, oder. :mrgreen: :mrgreen:
Ich habe diese Punkt noch mal rausgenommen. Weil es so schön beschrieben wurde. Und immer wieder falsch gesehen wird.
Dafür an Gutn.
Franz

ChristianF am 22 Jul 2023 18:54:47

So langsam glaube ich eher an einen Fehler in der DS300, obwohl der angeblich als recht robust gilt. Anders könnte ich mir die hohen Spannungen im Stand ohne externe Stromzufuhr nicht erklären.
Vielleicht probierst du mal ein Voltmeter oder Multimeter, um herauszufinden wie hoch die Spannungen direkt an den Batterien wirklich sind?

PS: es gab früher mal Serien der DS300, die öfter mit kalten Lötstellen zu kämpfen hatten. Das hat aber mit irgendeinem Baujahr aufgehört. Schau doch mal, ob Du da evtl. betroffen sein könntest. Es waren schon ein paar Mal Leute hier im Forum, die von merkwürdigem Verhalten Ihrer DS300 berichtet haben.

letstry4 am 23 Jul 2023 10:52:49

Pechvogel hat geschrieben:Nutzt Du das Womo aber in der Zwischenzeit entlädst Du die Wohnraumbatterie. Um die wieder zu laden „zieht“ der Booster die Spannung der Starterbatterie runter so dass diese, zusammen mit der Aufbaubatterie geladen wird. Und die Lima liefert nunmal 14,x Volt.



Grüße
Dirk

Hallo Dirk,
wie in meinem Eröffnungspost geschrieben, habe ich keinen großen Verbrauch. Ich wollte damit sagen, dass meine Aufbaubatterie (Bulltron 105 AH) voll geladen ist und der Booster nur minimalen Strom zieht.

ChristianF hat geschrieben:Anders könnte ich mir die hohen Spannungen im Stand ohne externe Stromzufuhr nicht erklären.
Vielleicht probierst du mal ein Voltmeter oder Multimeter, um herauszufinden wie hoch die Spannungen direkt an den Batterien wirklich sind?


Hallo Christian,
Im Stand habe ich die üblichen Ruhespannungswerte von um die 12,6 Volt an der SB gemessen. Die andere Spannung bezieht sich auf den laufenden Motor.

Gruß Wolfgang

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