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Hallo ihr Lieben, ich beschäftige mich gerade damit was alles zu berechnen ist wenn ich für 1 oder 2 Jahre (vielleicht länger) von einer Mietwohnung auf einen Wohnwagen umsteige. Ich habe es mal aufgeschrieben und würde gerne wissen ob ich was vergessen habe und gern auch etwas zu den Kosten der jeweiligen Punkte von euch wissen. Schon mal vielen Dank. Vielleicht sollte ich noch sagen das ich zwar auf kleinen Raum leben kann aber ein Wohnmobil noch nicht getestet habe. Ich rechne mit folgenden Kosten: - Kreditrate/Leasing (Möglichst in der Höhe der Miete der jetzigen Wohnung - Kommt auf das Wohnmobil an, dazu werde ich morgen nochmal einen anderen Thread öffnen) - Stellplatz (Kann ich nicht jede Nacht auf einem anderen Rastplatz (nicht autobahn sondern an Bundesstr. etc. ...) stehen? Also kostenfrei?) - Entsorgung (Väkalien bzw. Duschwasser wenn ich nicht auf einem Platz stehe.) - Diesel Fahrkosten - Diesel Heizung (Was verbraucht die Heizung bei 0 bzw. 10 Grad Aussentemp.? Ab wann reicht die Heizung im Wohnmobil nicht mehr aus?) - Strom (Lädt beim Fahren) - Kleidung waschen (Waschsalonpreise habe ich) - Internet&TV (Bin ich schon informiert) - Postadresse (Gemeldet bei Verwandten? Kann man das auch so machen wie mit Paketen (Packstation)?) Habe ich noch etwas vergessen? Steuern, Versicherung, Kundendienst, evtl. Reparatur für HU, ASU Servus In welches Land möchtest Reise? Oder zu Hause bleiben und arbeiten. Diesel natürlich abhängig wieviel du fährst. Heizung sollte kein Problem sein, Kawa sind mit der Wärmedämmung eher schlecht, die ganze Weißware ist natürlich abhängig von der Windstärke. Doppelboden hilft im Winter Strom durch fahren? Dann musst du je nach Stromverbrauch und Ladetechnik mindestens 1 Stunde am Tag fahren. Im Sommer reicht Solar, aber nicht im Winter, zumindest nicht in Mitteleuropa. Falls du in Südspanien überwintern würdest sähe das anders aus. Hubert Hallo, hast Du auch einen Namen? Was mir bei Deiner Fragestellung auffällt: 1. Soll Dir Jemand das Recherchieren abnehmen? 2. Deine Überlegungen scheinen momentan noch sehr spontan zu sein... 3. hängt das Ganze ja auch davon ab, ob Du nen Job hast u.s.w. Mach mal Jutub auf, suche nach "Van life" und zieh Dir mal paar Videos rein. Es gibt auch etliche gute Videos zum Thema überwintern im Womo in wärmeren Gegenden... Da hast Du alle Deine Fragen beantwortet. Und was die Kosten betrifft: ich kann minimalistisch leben oder luxuriös. da musst Du deinen Ansatz schon etwas genauer definieren. Gruß Andreas Ansonsten viel Erfolg bei Deinem Vorhaben. Eine Frage die mir spontan noch dazu einfällt: Möchtest du in einem Wohnmobil (oder Wohnwagen?) leben, um kosten zu sparen? Oder geht es um den Aspekt der Mobilität? Die Beantwortung dieser Fragen hat erhebliche Auswirkungen auf die angesprochenen Punkte. In einem Extremfall könnte ich z.B. einfach bei Bekannten auf dem Land einen Wohnwagen hinter der Scheune parken, Strom und Wasser hinlegen und sehr günstig, wenngleich auch etwas spartanisch, im WoWa wohnen. im anderen Extrem möchte ich mit einem Wohnmobil autark die Welt bereisen, fahre im Herbst runter nach Südspanien oder gar bis Nordafrika, spule Kilometer ab, nutze Fähren und habe daher mit entsprechenden Kosten für Treibstoff und Wartung zu rechnen. Auch muss man sich in dem Fall Gedanken zur Autarkie des Mobils machen (Wasser Ver- und Entsorgung, Strom, ...), was durchaus mit Kosten für Akkusysstem, Solar, 230V WWechselrichter, wintertaugliche Wasserversorgung etc. verbunden sein kann.
Leasingverträge werden häufig mit Nebenleistungen wie Versicherung oder Wartung in Service-Leasing-Verträgen pauschaliert durch Aufschläge abgerechnet. Somit wird sichergestellt, dass das Fahrzeug im bestmöglichen Zustand bleibt. Deswegen sollte man sich über die genauen Vertragsbedingungen informieren, wenn man sich für diese Art der Finanzierung entscheiden sollte. Ich habe, nur einmal als Beispiel, ein Leasingfahrzeug mit 89.000€ Kaufpreis herausgesucht. Es geht nicht um das Fahrzeug an sich, sondern nur um den Kauf-/Leasingpreis, der einem einfachen wintertauglichem Wohnmobil angemessen ist. --> Link Die Monatliche Leasingrate liegt bei 24 Monaten bei 1.479,49 € / Monat Die Monatliche Leasingrate liegt bei 54 Monaten bei 1.066,00 € / Monat Das würde also in etwa der Kaltwohnungsmiete ohne Nebenkosten und Rücklagen entsprechen. Die weiteren Kosten wurden ja schon angesprochen. Billiger wohnen als in einer (vergleichbaren) Mietwohnung? Ich glaube, zumindest mit einem neuen Wohnmobil ist das illusorisch. LG Carsten P.S.: Ein Thema
Ja, Deinen Namen, ein Vorname oder sogar nur ein Nick-Name wäre sehr nett gewesen.
Klar. Kein Problem.
Duschen in öffentlichen Bädern Kacken in der Gastro, Raststätte ........ Ansonsten musst ab und zu eben auf einen Camping- oder Stellplatz.
Muss Dir ja klar sein, das dies vom Fahrzeug abhängt. :womobus: Interessant wäre es einmal heraus zu bekommen, ob man im Kleingedruckten eines Leasingvertrages etwas zur dauerhaften Nutzung des geleasten Wohnmobiles finden kann. Im Regelfall sind Wohnmobile ja nicht zum ständigem Wohnen, sondern als Freizeitmobile vorgesehen. Da ich solche Verträge nicht kenne, wäre es sicher spannend etwas darüber zu erfahren. LG Carsten Leasing hast du den Schuss nicht gehört ? Mieten genau so . Wenn Du darin leben möchtest dann kaufen . Wenn Du das willst dann nicht nur so ein fahrendes Damensch ..... sondern ein Fahrzeug wo die Voraussetzung auch gegeben sind . Ach ja, bevor es zum 100.ten mal aufgekocht wird, sollte der Themenstarter hier einmal nachlesen: --> Link Da steht u.a. Jegliche Nutzung das öffentlichen Parkraums, welche über die Wiederherstellung der eigenen Fahrtüchtigkeit hinausgeht, bedarf einer Sondergenehmigung der zuständigen Gemeinde. Campen Fahrer unberechtigterweise, liegen die Bußgelder je nach Bundesland zwischen 10 und 2.500 Euro. Nachdem die Bußgelder in der letzten Zeit angepasst wurden und vor dem Hintergrund, dass Deutschland unter einer Wohnmobilflut ächzt, kann ich mir eine baldige Novelle zum Katalog in dieser Richtung vorstellen. Wenn man auf das Wohnen im Mobil angewiesen ist und das Wildcampen in Zukunft vielleicht mehr verfolgt und stärker sanktioniert wird, könnten die Kosten weiter nach oben gehen. Und jetzt soll´s von mir genug sein zu diesem Thema. LG Carsten Mein Name ist Markus. Entschuldigt bitte das ich meinen Namen vergessen habe. ;) Hopfabaua: Versicherung, Steuern, HU, AU, Reparaturen hatte ich vergessen aufzuzählen, stimmt. Danke. Gerhard: Ich möchte Was ist die genaue Definition von KaWa (Kastenwagen)? Ich bekomme wenn ich den Begriff google fast alle Wohnmobilarten angezeigt. Und was meinst du mit Weißware? Doppelboden ist notiert, danke. Gerhard und Uwe: Ich möchte in Deutschland bleiben (Sommer wie Winter) und es soll ein WoMo sein weil ich den Standort schon häufig wechseln möchte aber im kleineren Sinne wie z.B. 1 Monat in dem Bundesland und den nächsten in einem anderen Bundesland um diese besser kennen zu lernen. Hubert: Das ist hilfreich mit dem Stromverbrauch. Ich muss also rund 1 Std. fahren/den Motor anhaben um die Batterien für einen Tag voll zu haben. Gut zu wissen. Da ich aber täglich umparken will passt das. Andreas: Ich möchte nicht das ihr für mich recherchiert, ich habe schon viel gegoogelt (aber noch nicht geYouTubed (guter Tipp! Danke!)) was es für Stromversorgungen gibt, Wasser, Abwasser etc. aber für einen Neuling ist das echt viel Input (auch weil es so unterschiedliche Angaben gibt) und ich wollte das gerne mal besprechen/beschreiben weil da doch immer noch neue Ideen kommen und sich Dinge klären als nur zu lesen oder Videos zu sehen. Ich möchte also eher durch euch schauen ob ich schon ausreichend recherchiert habe. Und ich merke durch eure Antworten das es mir hilft hier gefragt zu haben, es bringt neue Gedankengänge, daher vielen Dank an alle hier! :) Ja, es ist spontan bzw. würde ich sagen „noch am Anfang“ mit den Überlegungen, ich wollte bevor ich jetzt zum Camper-Verleih/-Verkauf gehe schon wissen was ich fragen sollte usw. … Mein Ansatz ist ja eigentlich schon definiert Andreas. Wie meinst du das? Carsten: Danke für die Ratenauflistung, so eine gute einfach Seite hatte ich beim googeln nicht gefunden. Das hilft. Ich dachte ich gehe mit einem ~40.000 Model, das würde dann ja finanziell passen. Ich werde den Händler mal fragen ob es einen Unterschied macht ob ich das WoMo ganzjährig nutzen möchte oder „nur im Sommer“. Poste es dann hier. Das Übernachten im Wohnmobil im öffentlichen Raum habe ich schon gelesen, aber trotzdem danke, die Seite war übersichtlicher als die die ich gefunden hatte. Deshalb hatte ich auch „jede Nacht auf einen anderen Stellplatz stellen“ geschrieben aber zugegeben, das geht einem wahrscheinlich auf Dauer auf die Nerven. Stefan: Ich weiß nicht ob duschen in öffentlichen Bädern billiger ist als seinen Tank alle paar Tage zu leeren geschweige denn das ich nicht immer „wenn ich muss“ erst einmal zu einem Restaurant gehen möchte. Ich wollte eher wissen was die Entsorgung auf einem Campingplatz oder einer Tankstelle (gibt es noch andere Möglichkeiten/Anlaufstellen dafür) kostet weil ich online nichts gefunden habe und dachte das ihr das aus Erfahrung wisst. Gibt es einen Richtwert wie lange bei normaler Benutzung Frischwassser, Abwasser und Fäkalientank halten? Eher 3 oder 7 Tage? Oder ist das auch wieder sehr unterschiedlich? Genauso dachte ich das der Verbrauch der Heizung schon zu beziffern ist, zumindest ein Richtwert ob eine Nacht 1, 2 oder 5 l Diesel benötigt. Klar, Die Größe und Dämmung des WoMo spielt ein Rolle und die Aussentemp. aber ist das wirklich sooo unterschiedlich? Hätte ich nicht gedacht. Muss ich also beim WoMo Verkäufer speziell für das Modell anfragen. Hersteller werden da doch sicherlich Richtwerte geben... Zusammengefasst: Alle wie viele Tage muss ich eine Entsorgungsstelle anfahren (bei täglichem duschen (es gibt ja richtwerte für Zeit bzw. Litern) und WC-Gang) und was kostet mich das Heizen im Winter (bei 0 Grad z.B.)? Oder gibt das wirklich kein Hersteller an und ich als Leihe habe nur solche Gedankengänge? Ebutrans: Und welche Fahrzeuge sind deiner Meinung nach geeignet? Markus Es gibt ja auch im Sommer oder im goldenen Herbst Tage/Nächte, dar wir´s schon mal zapfig und feucht. Meine Truma wälzt die Luft von unten her so um, daß ich bis heute noch nie kalte Hufe hatte. Da ja die meisten Aufbauten mit Styrol oder ähnlichen Dämmstoffen zusammengetackert sind würde ich mir wegen der Kälte weniger Sorgen machen. Was das Abwasser angeht schon eher. Das Frischwasser ist bei mir unter der Sitzbank und kann deshalb nie einfrieren. Um alles wieder auf vordermann zu bekommen wirst um kurze Aufenthalte auf CP´s nicht herumkommen. Daß du zu müffeln anfängt merkst du wahrscheinlich selber garnicht aber dein Umfeld :eek: Ich war wegen Corona und Montage (Lockdown und kein Hotelzimmer) mal drei Wochen mit dem Camper stationär ... grenzwertig :? Ich war froh als ich wieder daheim war :lach: . Hallo Markus, Mit Ansatz meine ich, dass ja bisher nur bekannt ist, dass Du Deine Wohnung gegen einen dauerhaften Aufenthalt im Womo tauschen willst. Dein Budget und wovon Du leben wirst ist auch nicht bekannt. Aber da ist ja auch die Frage zum Wohnumfeld (Einkaufen, ärztliche Versorgung, ständig Internet, Postanschrift) Viele Sachen, die in einer Wohnung selbstverständlich sind musst Du im Womo täglich regeln. Also nach meinen Erfahrungen klappt das bei Leuten gut, die ein gutes "Hinterland" haben. z.B. Leute, die mit Arbeit vom Womo aus ihr Geld verdienen, veilleicht ist auch die Frau dabei, oder beide sind in Elternzeit und haben das Baby dabei. Die Großeltern zu Hause... Und wenn Du in die Fremde willst, ist Quartier suchen Ver- und Entsorgung, Gas usw. an unbekannten Orten eine täglich wiederkehrende Pflicht. Ich habe das mal vor vielen Jahren gemacht, wenn ich beruflich unterwegs war, habe ich im VW-Bus statt im Hotel gewohnt. Für eine Woche geht das mal... Und die ganzen VANLife-Geschichten kannste bei kritischer Betrachtung auch vergessen. Wenn Du sowas noch nie gemacht hast, kannste dem schnell überdrüssig werden, dann hast Du ein Wohnmobil und dann? Nur so ein paar Gedanken von mir :-) Gruß Andreas So sehe ich das auch. Erstmal langsam rantasten und nicht alles abbrechen. Hört sich alles romantischer und leichter an, als es ist. Mein Vater hat schon vor 30 Jahren mal zwei jahre in einem grossen, relativ luxuriös selbstausgebautem reisebus gewohnt den er direkt vor seinem Lokal mitten im luitpoldpark in München geparkt hat, und war damit auch jahrelang in ganz Europa unterwegs, immer wild gestanden. Hat sich dann aber doch wieder für eine Wohnung entschieden. Das ist halt schon deutlich mehr Arbeit. Ist immer noch viel unterwegs, aber jetzt halt im hymer. Das geht schon. Aber für 40.000 wirds eng...im wahrsten Sinne des Wortes. Wichtig ist, wenn du in Deutschland bleiben willst, du brauchst einfach Infrastruktur. Sprich, Campingplätze und Stellplätze, zumindest alle paar Tage. Musst du mit einrechnen. Und du brauchst gute Dämmung. "weissware" sind die Camper mit Sandwichaufbau, die sind regulär besser gedämmt als kastenwägen. Rechne ziemlich viel Gas im Winter für die Heizung, zufrierende ablassventile der tanks, eingefrorene Wasserleitungen am platz.... Wild stehen ist kein Problem, wenn du in irgendwelchen Industriegebieten zwischen den ganzen wohnwägen der Monteure parkst eh nicht, und auch sonst, abseits von touristenhotspots, belästigt dich keiner. Außerhalb der Saison eh nicht. Ich habe einen Bekannten der unter anderem zirkuswägen baut, die dann auf Grundstücken zum Wohnen genutzt werden. --> Link Alles geht, musst halt ausprobieren. Niemand hier kann dir sagen ob du damit zurechtkommst oder nicht.
Hi Markus, als kleiner Richtwert: Ich habe vor 14 Tagen mit dem 7,5m langen Teilintegrierten ca.5 Tage bei Temperaturen knapp über 0°C mit einer 11kg Flasche Gas heizen können, dann war sie leer. Dabei hatte ich nachts den Thermostat auf 20°C und tagsüber auf 10°C, weil ich mich nur abends und nachts im Mobil aufgehalten hatte. Bei 24/7 Beheizung müsstest du also noch einen Mehrverbrauch kalkulieren. Eine 11kg Gasfüllung kostet derzeit so ca. 20€. VG, Uwe P.S.: "Kastenwagen" oder kurz KaWa sind Mobile, die auf Basis eines typischen Transporters (Ducato, Sprinter, etc.) aufgebaut wurden, wobei die Außenhaut weiterhin von der originalen Blechkarosserie gebildet wird. "Weißware" bezeichnen einige hier im Forum etwas spöttisch die üblicherweise in weißer Farbe ausgelieferten Wohnmobile, die auf Basis eines Fahrgestells aufgebaut sind, auf dem dann die eigentliche Wohneinheit als Alu- oder Gfk-Konstruktion steht. Unterschieden wird dabei zwischen "Teilintegriert" = das originale Fahrerhaus existiert weiterhin, oder "Vollintegriert": Die Wohneinheit erstreckt sich bis über den Fahrer- und Beifahrersitz hinaus. Meiner ist ein sog. Teilintegrierter. Hallo, das hört sich noch etwas unausgereift an. Ich würde empfehlen sich bei den jetzigen Wetterbedingungen mal ein WoMo auszuleihen und darin ein bis zwei Wochen leben. Danach sollte man ohne die rosarote Brille rekapitulieren ob so ein Leben wirklich was für einen ist. Zu den Kosten: Der Gasverbrauch wurde bereits genannt, hieraus ergeben sich die Kosten von ca. 60 - 150€ im Monat ( je nach WoMo und persönlichen Bedürfnissen) Bei einem vorhandenem Gastank ist dies auch günstiger möglich. Teilweise kann eine Ver. und Entsorgung an Raststätten Kostenlos sein, aber alternativ kann man auch ab und zu auf Stellplätzen übernachten. Die Kosten teilweise unter 10 € inkl. Strom und Ver- u. Entsorgung. Teilweise gibt es auch Stellplätze ohne V+E die Kostenlos sind. Hier ist ein Übernachten zulässig, je nach Stellplatzordnung auch für einige Tage. Ein stehen auf Rastplätzen oder Parkplätzen erachte ich eher als ein Streitpotential. Aber man sollte auch überlegen was man mit all seinen Sachen, die man nicht ständig mitnimmt macht. Halle oder Lagerbox mieten? Wenn das Fahrzeug mal zu einer mehrtätigen Reparatur muss, wo soll man dann übernachten? Hotel? Wo ist mein angemeldeter ständiger Wohnsitz und wird dort auch die eingehende Post bearbeitet. Ja und so gibt es viele Fragen die einer genauen Überlegung bedürfen.
In touristischen Regionen ist das ein großes Thema, wer aber irgendwo auf dem Land fernab von Küste, See, Berg oder Autobahn steht, wird eher niemanden begegnen ;) Von November bis Februar ist das meist auch kein Problem. Auf einer Insel bei uns in der Nähe steht man derzeit kostenlos (für 24h, es gibt aber genügend zwischen denen man hin und her tingeln kann. Vom Ordnungsamt läuft da aber auch niemand rum weil da bis auf ganz wenige vereinzelte Ausnahmen eh niemand steht wenn es nicht gerade Weihnachten oder Silvester ist. Sobald es aber in Richtung Frühling geht, ist Schluss mit lustig). ät Markus Miete Dir jetzt im Winter mal einen Wohnwagen oder auch Wohnmobil und stelle Dich nur auf einen geöffneten Campinplatz um überhaupt mal eine Idee zu bekommen, was Wintercamping bedeutet! Das ist eine heftige Nummer, die auch durch die heutigen Gaspreise ordentlich ins Geld geht wenn die Temperaturen nicht nur um den Gefrierpunkt liegen sondern deutlich darunter. Das muss man schon richtig wollen! Ich selbst habe einige Jahre in einem Wohnwagen in der Woche gelebt, durch günstige Jahresplatzgebühr und bezahlbaren Stromanschluss war es OK und deutlich günstiger als eine Zweitwohnung. Aber im tiefsten Winter (damals mit so richtig fiesen Minustemperaturen) und dem ständigen Gasflaschen schleppen und bloss aufpassen, das das Gas reicht und einem nichts ein-/kaputtfriert)... ohne Stellplatz, nur so tingeln ohne Plan ist dann deutlich extremer (vor allem wenn Du nicht voll autark bist). Auch täglicher Standortwechsel ist nervig, im Winter ist es schon Nachmittags dunkel was einem das Suchen eines geeigneten Ortes nicht gerade erleichtert. Ich würde das nur machen wenn ich einen Gastank (oder Tankflaschen) hätte und reichlich Strom vorhanden ist bzw. geklärt wäre das ich meinen Strombedarf ordentlich versorgt bekomme (also Kosten für Stellplatz alle x Tage, Ladegerät und LiFePo4-Batterien mit entsprechender Power/Ausdauer und 50A Ladebooster). Und wenn Flaschen tauschen, dann muss auch der Flaschenkasten ordentlich zugänglich sein und Platz bieten das man sich nicht die Hände aufreisst oder klemmt. Es geht alles :) Nur 1 Stunde fahren um die Batterie zu füllen funktioniert nur mit ordentlichem Ladebooster und wenn Du kein eBike laden willst und ein sparsames Laptop benutzt (bzw. nicht stundenlang TV an hast). Und jeden Tag 1 Stunde fahren? Das, was du vorhast, geht im Winter in Südspanien oder Nordafrika. Aber da willst du ja nicht hin. Da ist es warm. Der Gasverbrauch interessiert dich relativ wenig. Aber da sind tausende von Mobilisten unterwegs.
Hallo Markus, Deine Vorstellung, dass Du ein Wohnmobil um die 40.000€ findest, dass auch noch winterfest und groß genug ist um darin zu über Jahre leben, wird schwierig. Neu unmöglich, gebraucht gaaaanz vielleicht. Du solltest möglichst nach einem Wohnmobil mit Doppelboden suchen. Das ist nötig, damit Dir die Wasserinstallation im Winter nicht einfriert und damit Du ausreichend Stauraum hast. Ein Wagen unter 3,5 Tonnen wird da kaum zu bekommen sein. Schließlich willst Du darin wohnen und keinen Urlaub für drei Wochen machen. Ein kleines Wohnmobil in dieser Kategorie wäre z.B. der MALIBU I 440 LE. --> Link Mit dem Notwendigsten ausgestattet kostet das Teil dann aber doch ca. 80.000,- und ist verdammt eng. Gebraucht geht auch. Lese einmal diesen Beitrag: --> Link Da wurden auch schon gute Tipps gegeben. Das Mobil ist schon die richtige Basis. --> Link Ein vergleichbares, neues Mobil wird heute wohl weit über 100.000,- kosten. Aber hier reden wir über ein Mobil, dass schon um die 18 Jahre alt ist! Vielleicht kannst Du Dich ja mal mit dem Jens aus dem anderen Faden in Verbindung setzen. Ich habe den Eindruck, dass er schon einen Schritt weiter ist. Vergiss nicht, dass Du eine gute Umweltplakette brauchts. Sonst kommst Du bald nicht mehr in die Städte oder Kreise. Im Übrigen noch einen Hinweis: --> Link Sieh einmal wie die Flaschengaspreise steigen. Zu dieser Jahreszeit brauchst Du also alle 5 Tage eine neue Flasche. --> Link So kommt Derek auf die 150,- Gaskosten. Im Sommer braucht der Kühlschrank mehr Gas. Und eine ganz wichtige Geschichte: Prüfe ganz genau von wem Du Dein Mobil letztendlich kaufst! Erkundige Dich hier im Forum. Es gibt, besonders unter den Gebrauchtwagenhändlern, ein paar faule Eier!!! LG Carsten Also als Anfänger ohne jede Erfahrung im Wohnmobil würde ich auch erstmal mindestens zwei Wochen mieten und gucken wie das so ist. Vor allem jetzt im Spätherbst/Winter bei niedrigen Temperaturen und wenig Möglichkeiten sich länger draußen aufzuhalten. Das Vorhaben mit einer langfristigen Miete oder Leasing dürfte teuer werden, dann lieber kaufen und teilfinanzieren. Ohne Ersparnisse wird’s nix. Dann das mobil auf deine Bedürfnisse umbauen, größere Batterien evtl. trockentrenntoilette etc. Damit man eben nicht jeden dritten Tag die klokassette ausleeren muss. Außerdem sollte es eine vernünftige Dusche haben, so dass man diese auch wirklich regelmäßig nutzen kann. Jeden Tag den Platz wechseln halte ich für extrem nervig und dauerhaft unpraktikabel. Dann lieber mal ein paar Tage an einem Ort bleiben ohne Zwang weiter zu müssen. Ab und zu einen Stellplatz oder Campingplatz anzufahren wird wohl nötig sein, denn in Deutschland ist die Infrastruktur für die ver- und Entsorgung leider nicht gut ausgebaut. Sobald im Frühjahr die Saison beginnt, wird’s auch wieder eng mit den Plätzen. Bezüglich der Kosten ist es schwierig zu ermitteln weil die Ansprüche ja sehr unterschiedlich sind. Du bräuchtest wahrscheinlich zumindest jemanden an den du deine Post schicken lässt. Gruß Birgit ih hab mal ein komplettes jahr in einem wowa gewohnt, in erlangen auf einem cp (den es nicht mehr gibt) den wowa hatte ich extra gekauft (3000 dm) und nach dem jahr für 2500 wieder verkauft. der jahresplatz hatte bei kompletter vorauszahlung 1500 dm gekostet, die sanitäranlagen waren beheizt und inklusive. ich hatte ein wintervorzelt dran mit 4-plattenherd + 230 v kühli, auszerdem ein "materialzelt" für fahrrad, bierzeltgarnitur... die jährlichen stromkosten waren was bei 600 dm, ich habe 10 (?) 33kg gasbuddeln verbraten. allesbleibtgut hartmut Also wenn ich schon im Wohnmobil dauerhaft leben wollte....dann muss man ja nicht unbedingt in Deutschland überwintern. Glaube da gibt es klimatisch bedeutet bessere Länder.
Wenn einer weiß, dass es ein Unterschied ist, ob du im Wohnmobil oder im stationären Wohnwagen mit festem Vorzelt lebst, dann doch Du Hartmut. :ja:
Aber der Themenstarter will das ganze Jahr in Deutschland bleiben. Ich kann mir im Winter auch schönere Gebiete vorstellen. Aber sein Job scheint das zu unterbinden. LG Carsten Ja und um noch einmal auf Strom zurückzukommen. (eine Stunde täglich fahren um die Batterien zu laden) Eine kleine überschlägige Rechnung: Eine LiMa erzeugt unter günstigsten Bedingungen etwa 150 A. Ein großer Teil davon wird selbst durch das Fahrzeug selbst verbraucht für Licht, Radio, Steuergeräte etc. Bei einem Ladeboster kann man vielleicht 80 A zum Laden gewinnen. In der Batterie kommen dann nach Abzug der Leitungsverluste vielleicht 60 A an. Eine Stunde fahren = 60 AH. Dies sind etwa 720 WH. Ob das für eine Wintertag bei Heizung und Licht reicht vermag ich zu bezweifeln. Also eher 2 Stunden fahren. Bei einem Durchritt von 60 KM/H sind das 120 KM a 12 L / 100 KM a 1,8 € (ab 2022) Bedeutet täglich 26 € nur Dieselkosten zur Stromversorgung. Ganz anderer Vorschlag: Ein PKW mit Anhänger für das ganze "Wohngedöns" und dann zum Wohnen immer ein paar Wochen ein Ferienhaus - mal hier mal da in D - mieten. Kostenmäßig würde das günstiger kommen und die ganzen sanitären und Heizprobleme wären erledigt. Auswahl gäbe es genug und wenn es nicht gefällt wird weitergezogen. Würde ja auch mit einem WoMo gemacht werden...... Ich empfehle dem TE gerade jetzt in der kalten Winterzeit ein Wohnmobil zu mieten um praktische Erfahrungen hinsichtlich - was kostet das - mag ich das - wie funktioniert das zu sammeln.
Ich hatte weiter oben geschrieben
Das geht natürlich nur wit optimaler Lade/Stromtechnik was bedeutet LiFeYPO + 75A Booster (2-3k Investition gegenüber Standard) und einen sparsamen Stromverbrauch sprich kein Kompressor Kühli, keine Dieselheizung, kein oder kaum Fernsehen oder dickes Laptop - also Strom nur für Gas-Heizung, Licht und Kleinkram. Den Komfort den ich im Wohnmobil gewohnt bin und auch hätte wenn ich darin leben müsste - da gebe ich dir mit den 2 Stunden recht. Ich halte einen durchgehenden Winterbetrieb in Deutschland auch nur für sinnvoll wenn man zumindest alle 2-3 Tage eine Steckdose zum laden hat + vernünftige Batterie/Ladetechnik. Ich vermute mal das der TE feststellen wird: Investitionskosten für ein Wintertaugliches Mobil + Gas/Strom - da wird er kaum gegenüber einer Wohnung Geld sparen bei erheblich schlechterem Komfort. Würde das funktionieren stände vor allem im Randbereich der teuren Großstädte alles voll mit Wohnmobilen. Hubert Ich brauche im Winter keinen Kühlschrank. Staufach unten reicht. Ich muss halt beim heimkommen überlegen was ich brauche und mit rein nehmen, wenn ich 5x pro nacht rausmuss geht die warme innenluft flöten. Geht natürlich nicht mit allen Lebensmitteln da das nicht genau regulierbar ist. Da schränkt man sich ein. Nur mal so als beispiel worauf man sich da einlässt. Wenn man sowas nicht mag, sollte man die Wohnung behalten. Ich stelle mir einfach mal vor, dass ich in unserem Wohnmobil dauerhaft leben sollte.- Ganz unabhängig vom Finanziellen. Hmm. Das Ding ist weiß, 7,50m lang, 3m hoch und 2,35m breit. Also nicht gerade ein Stealthbomber und in meinen Augen trotzdem noch viel zu klein zum dauerhaften wohnen. Im Sommer, mit einem Vorzelt davor darin leben, käme ich vielleicht klar. Gleiches gilt für das Überwintern in Spanien. Weil man dann vor die Tür gehen kann und das Vorzelt einen Raum zusätzlich bietet. Aber irgendwo in Deutschland irgendwo von Tag zu Tag wechselnd in einem Industriegebiet zu stehen? Nee. Innen ist so ein 3,5 Tonnen Wohnmobil kaum größer als ein Zimmer hinter schwedischen Gardinen! Mir, nur mir, würde das keinen Spaß machen. Als erstes käme ein Beiboot als Muss ins Portfolio. Ein Wohnmobil, in dem man leben muss, hat eine gewisse Größe. Damit zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Arzt zu fahren, macht keinen Spaß, oder ist sogar unmöglich. Also brauchte es einen Anhänger für einen Kleinwagen oder zumindest ein Mopped, was auch nur im Sommer wirklich Spaß macht. Damit steht es sich auf einem kleinen Stellplatz oder frei im Industriegebiet, vor dem Schwimmbad oder sonst am Straßenrand aber deutlich schlechter. Der Trailer ist 530m lang, Wohnmobil 7,50m, da braucht man schon eine ca. 15m lange Parklücke! Da steht keiner mehr "heimlich" im Wohngebiet. Alternativ braucht man eben ein großes Wohnmobil mit entsprechender Garage für ein Zweitfahrzeug. LG Carsten Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Klar, wir haben ja auch andere Temperaturen. Eine VE auf einem Autobahnparkplatz in Süditalien ist kein Problem, da gefriert nichts so schnell. Aber schon in Norditalien (Südtirol) wirds eng mit den VEs. Hallo Markus, den Reiz als ungebundener Mensch von einer Wohnung in ein Wohnmobil umzuziehen kann ich bestens nachvollziehen und natürlich geht das. Die Vorschreiber haben ja schon eine Reihe von Herausforderungen genannt, die Dir dabei begegnen werden. Was ich als leicht zu lösen betrachte sind Wohnsitz und Gesundheit. Wohnsitz und Post lässt sich in der Regel leicht organisieren. Die medizinische Versorgung ist in D überall in gutem Maße gegeben und auch kein Problem. Eine Grippe willst Du sicher nicht allein in einem Womo auskurieren, damit kannst Du umgehen wenn es so weit ist oder vorab eine eventuelle "Krankenstation" mit jemandem vereinbaren. Was eine mögliche Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit darstellen kann ist die Tatsache, dass das dauerhafte Wohnen in einem Wohnmobil mehr tägliche Arbeit bedeutet als in einer Wohnung. Du hast mit Ver- und Entsorgung zu tun und ständig mit Dreck umzugehen, den Du Dir ins Mobil holst - gerade wenn Du oft von Platz zu Platz fährst. Natürlich kannst Du ein Vorzelt als Drecksschleuse einsetzen, das will aber auch immer auf- und abgebaut werden. Deine Lebensmittelversorgung wird von einer höheren Einkaufsfrequenz gekennzeichnet sein. Weniger Raum um sich zu haben bedeutet im Falle eines Womo leider mehr Aufwand zu betreiben. Was eine echte Herausforderung ist ist das Meistern der kalten Jahreszeit. In einem nicht geeigneten Wohnmobil wirst Du alle 2 Tage eine 11kg Gasflasche wechseln, was nicht nur teuer ist, sondern auch zermürbend. Zugefrorene Wasserleitungen - es liegen immer welche außerhalb dem was man optimistisch als thermische Hülle bezeichnen könnte - sind ein echtes Problem - nicht nur weil eine Funktion fehlt, sondern auch weil sie defekte verursachen können. Daher ist die sorgfältige Wahl des Fahrzeugs für Deine Idee ganz besonders wichtig. Wirklich geeignete Fahrzeuge verfügen über eine Non-Standard-Ausstattung, sind selten und teuer. Unterm Strich denke ich, dass das ganzjährige Leben in einem Wohnmobil deutlich teurer ist als das in einer kleinen Wohnung in günstiger bis mittlerer Preislage. Die Problematik sehr kalter Tage kannst Du mit AirBnB abfedern. Dann schläfst Du eben mal in einem Haus. Das lässt sich von Tag zu Tag und nach Lust und Laune steuern. Alternativ kannst Du Dir auch irgendwo ganzjährig ein WG Zimmer nehmen. Kostet nicht die Welt, Du musst nicht immer da sein, für Post, Heizen und Pflege ist gesorgt und Du hast einen Zufluchtsort für Sch...tage.
Ich kann ohne Zahlen weder vergleichen noch rechnen. Also wieder ein Rätsel, wird hier jetzt von 300,- Kellermiete oder 2.500,- Wohnung mit Alsterblick geredet? Wenn man z.B. sein bezahltes Haus für 1.800,-/Monat vermietet, dazu noch die monatlichen Kosten von Heizung, Versicherung, Strom, Anschaffungen, Wasser, Multimedia usw. einspart, was bei einem Haus schon fast 600,-/Monat ausmacht, kann man schon fast auf die Rente verzichten und sich trotzdem einen Stellplatz mit Strom leisten!
und von was zahlst du die nächsten Reperaturen am Haus ?? Muß er halt den Camper vermieten :lol:
Kleinigkeiten bis 400,- sind vom Mieter lt. Vertrag selbst zu tragen. Wenn der Reparaturstau zu groß wird kann man immer noch verkaufen! Hallo; Es gab bis zu Beginn der Pandemie einen Blog über ca. 10 Jahren einem Reisepaar in dem jahrelang alle kosten pro Jahr aufgelistet waren. Die Summen bewegten sich so um die 20 000 Ero pro Jahr!! Leider ist der Blog beendet... So long KH Also ich halte es für sinnvoll sich über die Beweggründe im Klaren zu werden. Wenn man das unbedingt will dann heisst es machen. Egal was Dritte sagen, es ist Dein Leben und Dein Abenteuer. Und wer sagt dass dieses Abenteuer dauerhaft sein muss, Du wirst es eher bereuen es nicht getan zu haben, wenn Dein Herz sagt, das Du es ausprobieren möchtest. Zu den Kosten: Ich denke dass man nicht viel günstiger kommt als in einer Mietwohnung. Wo man sicher spart ist bei den folgenden Kosten: - kein zusätzliches Auto, da das Womo ja Haus und Auto in einem ist - Weniger Konsum, weil man sich 10 mal überlegt was man sich ins Womo hineinkauft. - evtl. etwas weniger Nebenkosten dafür evtl mehr Fahrtkosten. Leasen würde ich persönlich nicht. Aufwändiger ist sicher die Versorgung von Wasser, Strom, Heizung. Ich persönlich würde keine Gasheizung nehmen sondern eine Dieselheizung. Man kann jede Menge Strom im Winter sparen, gerade wenn man frische Nahrungsmittel kauft die wenig gekühlt werden müssen und somit den Kühlschrank nur temporär einsetzt. Achso und es gibt ja auch warme Klamotten die man sich auch im Womo anziehen kann. Klar ist es komfortabler in einer Mietwohnung mit 22 Grad, aber Du machst das ja auch nicht weil Du es bequem haben möchtest. Dann wäre das Leben im Womo eher nichts für Dich. Stellplätze: Gibt auch kostenlose, würde aber dennoch einfach mal mit 10 Euro am Tag im Durchschnitt rechnen. Im Winter haben in Deutschland aber viele kein Wasser wegen Frostgefahr. Aber soviel benötigt man auch nicht. Man kann da echt viel sparen. Freunde zu haben, ist sicher auch kein Nachteil, welche in Notsitiationen aushelfen können. Moinsen,
genau das sollte der erste Schritt sein! Bei den Meisten dürfte sich dann das Thema erledigt haben. Man wird sofort knallhart mit den Problemen, erst recht im Winter in D konfrontiert! Nur für mich, meine/unsere Situation und zum Geld: Mein/unser Womo ist gut isoliert, hat einen riesigen Doppelboden der auch benötigt wird und ist überhaupt zum drin Leben ausgestattet. Alleine schon wegen der Tanks und die Ventile, die frostsicher sein müssen. Durch die Isolierung hält sich der Gasverbrauch auch bei bis -5 Grad in Grenzen. Der höchste Verbrauch war einmal 1,1kg/Tag, ansonsten gemittelt auf das Jahr liegen wir bei 700gr/Tag. Was der Absorber im Winter weniger braucht, geht für die Heizung drauf, im Sommer umgekehrt. z.Zt. sind das ca. 1,- bis 1,30 Euro/Tag. Anzumerken ist, dass wir einen 120 L Gastank haben und das LPG an der Tanke günstiger ist. Wir rennen nicht in Restaurants, benötigen keine Statussymbole, aber Laptop, Handys, Tablets müssen sein. Wir kochen gerne und essen sehr gut. Wir sind Reisende, sind sogar mit zwei Fahrzeugen unterwegs, meine U. im Lada und ich im Bimo. Als Haushaltsgeld reichen uns rund 1.300,- Euro. Da ist auch mal ein Hamburger, ein Eintritt, ne Jeans oder eine Fähre drin. Mehr als 500 km im Monat fahren wir nicht, durch die zwei Fahrzeuge gehen da schon um die 3 - 400 Euro drauf. Da wir ja auch mal entsorgen müssen oder im Winter ab und zu Strom brauchen, gehen wir auf einen Stellplatz, kosten gemittelt um 150,-/Monat. Dann kommen die Fixkosten wie Versicherungen und ganz wichtig, es müssen Rücklagen für Reparaturen, neue Klamotten, Technik etc. und all die unvorhergesehenen Dinge vorhanden sein. Der Batzen ist so groß wie die Lebenshaltung an sich. Grob kann man sagen, dass wir mit unserer eher sparsamen unluxuriösen Lebensweise rund 24.000,- Euro/Jahr benötigen. Sicherlich könnte man die 400,- Euro Sprit/Monat und die Lada-Kosten einsparen... ;-) Etwas zum Winter im Womo in D: Dunkel, grau, kalt... Die Energieversorgung mit Strom ist ein Problem. Mit Solar ist ab Mitte Oktober nichts mehr. Der Strombedarf ist selbst mit dickstem Solar nicht mehr herein zu bekommen, erst recht, wer einen Kompressor-Kühli hat. Man muss an den Strom oder fährt, allerdings sollte man dann Li-Batts verbaut haben. Die meisten Wasserstellen sind nicht frostsicher und deshalb abgestellt. Man sollte da seine Quellen schon kennen, nur einige SP haben winterfeste Zapfstellen. Die Feuchtigkeit, die du los bringen musst. Dauernd Lüften, sonst schimmelt dir die Karre innen weg oder es tropft überall. Die lange Dunkelheit, was machst du da den langen "Tag"? Ich sag Dir, Winter in D im Womo zerrt an den Nerven. Der Versuch wegen Corona-Rückreise scheiterte bei uns und wir landeten im Steinhaus. Mal für vier Wochen und wenn das Wetter passt, ok, aber für länger, da steigt die Depressionsgefahr! Meinung: Wer meint, mit einem Leben im Womo Geld sparen zu können, liegt falsch! Sicherlich sind die monatlichen Kosten niedriger, aber das Womo sollte gewissen Anforderungen genügen. So etwas ist nicht für 40k zu bekommen. Für was Fertiges, auch Gebrauchtes und auch wer selber bauen kann, liegt man schnell bei 100 k und eher mehr. Über dieses Geld sollte man im Vorfeld oder wer einen Kredit aufnehmen möchte, über ein entsprechendes Einkommen verfügen. 1.500,-/Monat +Eigenkapital zum Abstottern sollten da zu den Lebenskosten und Rücklagen schon vorhanden sein. Man sollte immer bedenken, die Investition in ein Womo geht nach einer gewissen Anzahl von Jahren in Richtung null, man versenkt immer Geld! Dieses Leben ist kein Sparmodel, sondern eine Lebensphilosophie! Es ist keinen Schnatz günstiger, nur anders, aber dafür muss man geboren sein! LG vom Mikesch und Gruß vom Atlantik, seit 4 Jahren im Womo lebend Ein dickes Plus, Mikesch. Ehrlicher kann man es kaum beschreiben, wenn man sich nicht auf Bauwagenniveau irgendwo im rechtsfreien, alternativen Raum geißeln will. Bravo Mikesch .. :gut: Hab deinen Beitrag mal an einen Kumpel weitergeleitet, der grade vom Aussteiger im Womo träumt . Realistischer und besser kann man es wohl nicht beschreiben, noch dazu aus eigener gelebter Erfahrung. :daumen2: und wer glaubt nur weil er sich ein Fabrikneues Wohnmobil anschafft das er damit die Garantie hat das alles fehlerfrei funktioniert ab Uebergabe sollte sich nicht zu sicher fuehlen. Neulinge erkennen oft nicht das hier mobile 12V Technik am Werkeln ist und nicht zulaessige Haustechnik. PS und was ist mit Waesche waschen, trocknen usw. ? Man muss auch ein Grundwissen haben zum Thema Wohnmobil/wagen damit man durchblickt und sich selber helfen kann wenn z.B. kein Strom mehr da ist??? Nur ne Sicherung raus? Ladeproblem? Wasserpumpe will nicht? Und und und.... Der Aufwand der "taeglichen" Arbeiten sollte nicht unterschaetzt werden. Die Betriebsbereitschaft der Behausung hat immer Vorrang vor allen anderen Aktivitaeten. Alle "mach ich spaeter" Sachen enden in der Regel mit Unbequemlichkeiten. Servus Sehe das nicht so schlecht..... Wird halt eine Lebenserfahrung werden, und die ist für einen selber wichtig und für eine jede Person unterschiedlich. Wieviel Bequemlichkeit man braucht ist eine sehr individuelle Angelegenheit, egal ob es Urlaub oder Leben ist. Denke wir sollten dem TE helfen wie er seinen Traum umsetzen kann, und nicht unsere eigene Bequemlichkeit auf ihn ummünzen.
Sei doch nicht so pessimistisch. Es gibt viele Menschen, die keine Waschmaschine daheim haben. Hatte ich in meiner Studentenbude damals auch nicht. Für Camper gibt es dafür sogar eine eigene Infrastruktur Ist man, wenn man in einem Steinhaus lebt denn automatisch Experte für Elektro, Gas, Wasser und Sch.. ? Sieh das doch positiv. Du sparst sogar die Anfahrpauschale des Handwerkers, weil Du mit dem Mobil direkt vor seine Werkstatt fahren kannst. |
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