|
Moin zusammen, habe gestern zufällig bei einem Händlergespräch aufgeschnappt, daß Hersteller wie Carado und Sunlight noch Holz in ihren Aufbauten verwenden. Ich dachte eigentlich, daß mittlerweile alle Hersteller darauf verzichten würden. Ich wollte nächste Woche mal auf die Caravan Messe Düsseldorf um mir einen Überblick zu verschaffen. Wäre gut, wenn ich mir hier vorab bereits einige Infos einholen könnte. Welche Hersteller verwenden denn in 2023 noch Holz beim Kabinenbau. Gibt es irgendwie vielleicht bereits eine Aufstellung darüber? Viele Grüße Thomas Gute und bestimmt wichtige Grundsatzfrage. Vergiss aber nicht nach der Garantie diesbezüglich zu fragen! Mein SUN TI hat 10 Jahre, nach 6 Jahren werden aber große Investitionen in neue Abdichtungen fällig, die Werkstatt sagt, das macht eh keiner. Ich kenne Knaus Fahrer, die haben holzfrei und das Wasser läuft ihnen innen an der Wand herunter. Gute Entscheidung wünsch ich dir, du wirst deine Eindrücke uns bestimmt mitteilen..... Grüße vom Georg und ich kenne Knaus Fahrer die haben noch nie wasser innen gesehen ....das ist doch alles quatsch...die Kiste musst dicht sein und bleiben...egal ob da Holz verbaut ist oder nicht... natürlich ist Holzfrei der modernere Ausbau...ob es langfristig länger hält weiß keiner...besonders die schicken "Plaste und Elaste" Abdeckungen der Aufbauten...die sind nach 20 Jahren UV licht hart wie Mondstaub...und verhalten sich auch so. und bekommen als Ersatz wird man die auch nicht mehr. da fehlen einfach die Langzeiterfahrungen ..
dieses Jahr wird es sicher keine Entscheidung zum mitteilen geben. Jetzt steht erstmal die Information an... Die Frage ist halt, wann man eine Undichtigkeit bemerkt. Bis innen Feuchtigkeit zu sehen ist, kann das Holz in der Wand schon Torf sein, wenns dumm läuft. Deshalb hat man besser keins drin. Sandwichwände mit Styrodur oder PU speichern kein Wasser, das läuft dann direkt innen irgendwo raus und kann bemerkt werden. Holz und Styropor schlucken erstmal ne Menge und das Wasser fliesst erst raus, wenn das Material satt ist - zu spät. Mir fällt kein Grund ein, sich diese alte Bauweise noch anzutun. Ein Auto mit Holzrahmen würde heute auch keiner mehr kaufen - war früher mal üblich… bis denn, Uwe
Andererseits werden Häuser noch sehr viel mit Holz gebaut. Und auch bei Tinyhäusern (laut den Filmen) ist immer ein Holzrahmen die Basis. Im Auto ist Holz (vermute ich) nicht wegen Wasserschäden verschwunden. RK Hallo Zusammen, also mein Wochner ist holzfrei. Inzwischen 12 Jahre alt und immer noch absolut dicht. Viele Grüße Wolfi
Der holzfreie Aufbau hat aber nichts mit der Dichtigkeit zu tun. Er kommt erst zum Tragen, wenn die Hülle nicht mehr dicht ist, indem man Lecks evt. früher sieht und die Schäden geringer sind. Bis dahin ist es völlig egal. RK ....selbst der Morgan plus 4 und 8 werden heute noch mit Holz gebaut ..... Grüße Jürgen,
Der ist allerdings auch nicht dicht und zudem aus Eschenholz, welches in Wohnmobilen kaum eingesetzt werden wird. Holzfrei hat den Vorteil, dass die potenziellen Schäden durch Feuchtigkeit - ob undicht oder zu dicht (Kondensfeuchte) viel geringer ausfallen. Wer umsichtig ist und etwas Kenntnis von ein paar Prinzipien zum Verhältnis von Luftfeuchtigkeit und Temperatur hat, wird keine Probleme mit dem Holz bekommen. In unserer Familie gibt es Personen, die nicht auf diese Dinge achten können und/oder wollen. Daher wäre für mich ein holzfreier Aufbau gedanklich entlastend.
wasser kann genausogut von innen kommen - undichte dusche, wasserleitung, nasse klamotten, kondensfeuchtigkeit etc. klar ist holzfrei besser - und auch XPS oder PU statt EPS und warum soll eine äussere deckschicht weniger lang halten in abhängigkeit von holz im unterbau - siehe anfang des zitierten textes ;) Beim Kauf eines Wohnmobils im Wesentlichen nur auf holzfrei abzustellen finde ich wenig zielführend. Holzfrei ist für mich nicht das überragende Qualitätsmerkmal. Zum einen gibt es genug ältere Wohnmobile u. Wohnwagen mit Holzaufbau die noch dicht sind. Zum anderen lese/höre ich übermäßig viel von einzelnen Herstellern, die holzfrei anbieten, aber schon innerhalb der ersten 3 Jahre Wasser im Aufbau haben. Gut wenn das Womo dann holzfrei ist, aber schön ist das auch nicht. Letztlich müsste für mich das Gesamtpaket stimmen (insbes. auch das Gewicht bei unter 3,5 t) und ich müsst mich von der Raumaufteilung und den Farben wohl fühlen. Schöne Grüße Jens
Ich glaube kaum, dass das irgendjemand macht. Durchaus aber kann man aus gutem Grund "holzfrei" zusammen mit weiteren Kriterien auf die Anforderungsliste setzen.
Sobald aber auch die Kosten mit drauf stehen und vielleicht noch ein paar weitere spezielle Anforderungen, dann rutscht holzfrei notgedrungen nach hinten. RK Hallo, ein modernes und hochwertiges Wohnmobil (Ausnahme Holzmobil.de) hat kein Holz in der Wand oder im Boden, wenn auch bei manchen Marken aus Kosten- und Gewichtsgründen noch Holz zum Einsatz kommt. Wenn man aber die Kosten als Hauptkriterium hat muss man Kompromisse eingehen. Ich persönlich würde kein Wohnmobil mit Holz kaufen, unsere letzten beiden Wohnmobile waren schon Holzfrei.
Warum denn nicht? Dethleffs hat z.B. eine Dichtigkeitsgarantie von 6 Jahren. Danach geht das Ding eben mit jemand anderem auf die Reise.
Wegwerfmentalität? bis denn, Uwe
Peter hat bei seinem Reisemobil 10 Jahre ... und einen liebgewonnenen PhoeniX gibt man natürlich auch dann noch nicht aus der Hand ... :wink: Unser Rollerteam soll nahezu Holzfrei sein. --> Link Da steht etwas von PVC Verstärkungen. Aber etwas Holz ist immer noch drin! Ob es überhaupt vollkommen holzfreie Mobile gibt? Wir sind bisher zufrieden, wissen aber auch, dass es oft Glücksache ist. Mobilvetta und andere Marken des Trigano Konzern könnten ebenfalls so aufgebaut sein wie der Rollerteam. Die Dichtigkeitsgarantie liegt wohl um die 10 Jahre. Da braucht es aber auch eine gewisse Kundendisziplin für die jährlichen Inspektionen. Auch darum sollte der Händler nicht all zu weit von Zuhause zu finden sein. LG Carsten
So ist es, ein Phoenix ist nachhaltig und wir hoffen ihn noch viele Jahre zu nutzen und weiterhin schöne Reisen zu machen. Ach ja, holzfrei sind Wand und Boden natürlich auch. :) Nach nunmehr 5 Jahren sind wir immer noch froh uns für dieses Fahrzeug und diesen Hersteller entschieden zu haben.
Hallo Carsten, Eigentlich ist kein Holz im Aufbau und Boden verbaut. Habe einen Unfallwagen mit auf-/abgerissener Wand gesehen, kein Holz entdeckt. Die Bilder von einem ähnlichen hier, der einen Schaden hatte habe ich auch gesehen, mein Händler sagt aber, das er bei Roller Team noch kein Holz im Boden gefunden hat und auch keine Probleme mit der Dichtigkeit bis jetzt hat. Der Unfallwagen war wie meiner Modelljahr 21, da gab's nur 5 Jahre Dichtheitsgarantie. Der Holzfreie Aufbau war ein Grund für den Kauf.
Ich habe ein 12 Jahre altes Wohnmobil vor 7 Jahren gekauft. Jetzt rate mal was auf meiner Proritätenliste ganz oben stand: Holzfrei! Schon nach ein paar Monaten tropfte es bei starkem Regen am Rahmen des Dachfensters. Fenster ausgebaut und neu eingedichtet und dabei den Aufbau im Schnitt bewundert. Aluminium-blauer feiner Schaum-Aluminium- Teppich. Da hat das Wasser keine Chance irgendwo zu versickern und langfristigen Schaden anzurichten. Der Aufbau wird den Ducato definitiv überleben! Hubert
Auch ich habe bewusst auf so einen Aufbau beim Kauf gesetzt. Besonders GFK anstatt Alu habe ich gut gefunden, weil ich schon viele Hagelschäden und Alufraß an aluminiumbeplankten Fahrzeugen gesehen habe. Auch in der höheren Preisklasse! GFK macht im Regelfall ein normaler Hagel nicht so viel aus und ich kann kleine Beschädigungen als Laie besser ausbessern. Osmose habe ich im Wohnmobilbereich noch nicht gesehen. Unser Aufbau ist auch vollkommen trocken. Sollte er nach gerade einmal sechs Jahren auch noch sein. Ich prüfe etwa halbjährlich die Dichtigkeit mit einem eigenen Messgerät. Dann kann ich hoffentlich rechtzeitig reagieren, wenn etwas Wasser eintreten sollte. Das EPS/EPX/Styrodur ist ja ein geschlossenporiger Schaum und nimmt im Regelfall kein Wasser auf. Einen Aufbau mit Styropor/Holz ist in meinen Augen heut nicht mehr Zeitgemäß. LG Carsten
XPS (z.b. styrodur) nehmen kaum wasserauf, sind mmn für Womo sehr gut geeignet EPS nimmt viel wasseraufdas manauch nur mehr schwer rausbekommt, würde ich nicht verwenden / haben wollen
Sehr richtig! Da habe ich mich vertan! Vielen Dank für die Richtigstellung! LG Carsten bei meiner Recherche war ich doch erstaunt, daß es doch noch relativ viele Hersteller gibt die Holz im Aufbau verwenden. Meist in der Bodenplatte oder in den Seitenwänden. Allerdings wird das Sperrholz wohl mit Folie umwickelt. Na immerhin... :?
Naja, Holz gehört nicht in den Außenwänden, beidseitig GFK oder Alu ist ok. Alles Andere ist Technik von vor 19.. 1990, da haben Hymer mit PUAL und Andere Firmen mit GFK begonnen ... :lol:
Und dort fliesst ja dann das Wasser, welches irgendwo reinkommt, schlussendlich auch hin ... :wink:
Keine Sorge. Wenn nicht allzuviel kommt, bleibt das im Styropor gespeichert :evil: . RK Holz alleine (meist im Boden) ist bei weitem nicht so problematisch wie die Kombination aus Styropor+Holz, weil das Styropor dafür sorgt dass eingetretene Feuchtigkeit nicht abtrocknen kann und dann zur Fäule beim Holz führt. Wenn die Holzkonstruktion wegen einer Undichtigkeit nass wird und nach Abdichten innerhalb kurzer Zeit wieder abtrocknen kann, gibt es meist keine dauerhaften Schäden. Man sollte also schon unterscheiden wie und wo Holz eingesetzt wird. Holz ist nicht grundsätzlich schlecht. Hubert Hier ist jetzt schon eine Menge geschrieben worden. Aber dem Themenstarter würde eine Auflistung der Wohnmobile mit holzfreien Aufbauten wohl besser helfen. Also unser Rollerteam soll holzfrei sein. Was ist denn jetzt mit vergleichbaren Mobilen? Adria Ahorn Benimar Bürstner Carado Chartago Challenger Chausson Concorde Dethlefs Eura Forster Frankia Hobby Hymer Knaus Malibu Mobilvetta Niesmann Pilote SunLiving XGO Pilote Mehr fallen wir gerade nicht ein. Oder hat jemand schon irgendwo eine Übersicht gesehen, die dem Themenstarter helfen kann? Das wäre wohl die Goldrandlösung! LG Carsten Sowas wäre natürlich perfekt, wenn eine solche Aufstellung schon irgendwo existent wäre. Vermutlich ist die aber nur dann aussagekräftig, wenn sie Parameter wie Jahrgang und Modell berücksichtigen würde und dann wird’s wohl unübersichtlich. Beispiel ist der Hersteller Laika. In den Ecovip Modellen sind in den Seitenwänden Sperrholzverstrebungen (Dach holzfrei), die Kreos Modelle sind Holzfrei. Zumindest galt das noch in den 2019er Jahrgängen. Vermutlich werden andere Hersteller auch differenzieren. Und was macht man aus so Werbe-Slogans wie "weitgehend holzfrei"? Erinnert ein bisschen an "ein wenig schwanger"!? :wink: Moin, unser erster Eura Profila auf Ford hatte Holz und zwei Undichtigkeiten an den Fendern, die innerhalb der Garantie repariert wurden Wir haben dann bewusst holzfrei gekauft, einen Frankia BJ 2005. Der hatte mehrmals eine Undichtigkeit am Alkoven, die immer wieder trotz Reparatur in einer Fachwerkstatt aufgetreten ist. Man hat es aber direkt am Dachhimmel gesehen und es hat keine größeren Schäden verursacht. Unserer jetziger Eura BJ 2020 ist holzfrei und dicht, 10 Jahre Garantie. ICH würde nur noch holzfrei kaufen. Da ein Hauptkriterium aber auch der Doppelboden war, gab es zu Eura eigentlich keine Alternative, alle anderen sind mittlerweile unbezahlbar. LG Fred Ob Holzfrei oder nicht ist doch wurscht. Schaut mal was ab Herbst bis ende Frühling unherfährt. Die modernen Karren stehen unter Dach. Die alten Karren sind untetwegs. Unsere Karre von 06 hat noch nie ein Dach über sich gesehen und ist dicht. Im Gegensatz zu Alu hat Kunststoff ein verfalsdatum. Wenn der Weichmacher raus ist, ist das Lebensdauerende erreichtm Für den der seine Karre nur kurz hält egal.
Du hast LMC vergessen ... das war einer der Gründe, mit einen T662G zu kaufen. Holzautos und Woodies von anno dunnemals zählen nicht, auch wenn ein Morgan was feines ist. Wer sich mal mit Bodenplattenrestaurierungen und dem Aufwand beschäftigen will, sollte mal im Wohnwagen-Forum punkt de diesbezüglich umsehen :eek: :eek:
Aha... schon mal was von Alufraß gehört? Soviel zu "kein Verfallsdatum"... Gruß Dieter Alufrass gibt es keine Frage. Schaue man sich mal an was läuft in der kalten Jahreszeit läuft. Unterboden von Wohnwagen und Womo ist nicht vergleichbar. Bei uns ist nur die abgesenkte Heckgarage im Spritzbereich. Die habe ich mit Leinölfirnis getränkt. Wir haben auch blanke Alustellen im Aufbau muss ich mal nachlackieren. Alufrass kommt eigentlich nur wenn zwei Materialien zueinander kommen die sich nicht vertragen. Wenn wir in der Nachsaison unterwegs sind sieht man neumoderne Karren nur selten, alte Alkoven, VI und Ti selten.
Alufraß entsteht vor allem in Verbindung mit Feuchtigkeit... Im übrigen bin ich mit meinem Holzfreien und modernen das ganze Jahr unterwegs.... Gruß Dieter Eine Aluhaut ist schon recht anfällig. Schon ein kleiner Hagel verewigt sich auf Dauer. Bis ein Zweig, ein Ast, oder vielleicht ein umgefallener Campingstuhl eine bleibende Spur in GFK hinterlässt, muss schon einiges passieren! Das Zeug ist schon sehr viel stabiler als eine Aluhaut! Das der Kunststoff schneller altert kann ich nicht bestätigen. Zumindest nicht die GFK Aussenhaut. (Die Fender sind nicht aus diesem Material und deutlich empfindlicher, aber die sind bei einem Alu-Aufbau ja ebenfalls vorhanden!) Ich habe Boote aus GFK bearbeitet, die locker 40 Jahre auf dem Buckel hatten und noch sehr gut in Schuss waren. Darüber hinaus kann auch ein relativer Laie Reparaturen am GFK vornehmen. Bei Alu ist das schon deutlich schwieriger. GFK in Verbindung mit einem holzfreien Aufbau ist für mich immer noch die erste Wahl. LG Carsten --> Link Alufrass kann immer passieren auch ohne das Wasser im Spiel ist. Es gibt ja unterschiedliche Materialqualitäten und sonstigen Pfusch. Ich besitze Produkte aus Flugzeugaluminium da gibt es keinen Alufrass auch unlackiert nicht. An unserem Womo sind die Macken seit mindestens 6 Jahren. Wir haben Hagelschäden auf dem Dach Lack ist heile. Wenn dem so wäre das Alufrass so häufig wäre dürften nicht so viele alte Karren in der Nebensaisin unterwegs sein, müssten ja alle verrottet sein.
1. Quatsch, die sind genau gleich aufgebaut 2. Quatsch, Wasser kommt von oben 3. Quatsch, Ammenmärchen, das kommt nur in Verbindung mit Wasser vor Mir stellen sich grad alle Nackenhaare auf, bei dem was hier, in völliger Unkenntnis, so geschrieben wird. Gruß Kurt
Bei den ganzen threads hier zu undichten duschtassen und wasserleitungen soeie undichten fenstereinbauten hier, weiters der option einfach mal was auszuschütten, nasse klamotten etc. Und natürlich kondenswasser sehehe ich durchaus viele varianten wasserschäden im aufbau zu verursachen....
...und wenns dann die Bodenplatte erwischt, wo kam das Wasser her? Von oben :) Kurt wollte damit wohl sagen, dass Wasser abwärts läuft und marode Bodenplatten wohl in der Mehrzahl der Fälle von oben und nicht von unten befeuchtet wurden. Wenn nicht gerade solche Kunststücke vorliegen wie unimprägnierte Holzgaragen im Spritzwasserbereich der Hinterräder, soll ja bei gewissen Herstellern durchaus vorkommen... Ob 'Oben' jetzt Dachluke, Fenster oder Duschsiphon bedeutet, dürfte sich je nach Fall unterscheiden. bis denn, Uwe |
Anzeige
|