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Wer eine Standuhr erwirbt und die Karre auch nicht artgerecht nutz zum rumfahren, hat eben Pech gehabt, muss öfter löhnen als diejenigen die das Ding auch als Reisemobil nutzen. Etwa 10-15 tkm pro Jahr sind für ein Reisemobil doch normal, manche schaffen nicht mal 2tkm???? Wenn ich in Cux auf der "Platte" viele Fahrzeuge mit CuxerNr sehen und deren Kilometerstand ist nach 5 oder mehr Jahren bei 20tkm kann ich mich nur wundern.... Da wird mehr für den Service ausgegeben als für den Sprit, aber egal, dann fahren diese meist Oldies wenigstens nicht im Wege rum.............. :lol: Sind oft ehem. Seebären die die Schiffe unbedingt sehen müssen. So einer sitzt auch gerade neben mir, er bestätigt es.
Ich sag mal so: Das ist Unsinn. Nicht jeder fährt mit dem Wohnmobil ewig weit, um schön zu stehen. Da kommen auch nicht so viele Km zusammen. Das ist oft dadurch bedingt, dass der Eine oder Andere auch noch arbeiten muss! Wenn dann hauptsächlich Wochenenden zur Verfügung stehen, fährt man eben nicht viele hundert Kilometer, um diese kurze Zeit zu genießen. Auch in der näheren Umgebung kann man schöne Plätze sehen. Zumindest hier in unserer Gegend. Moseltal, Eifel, Rheintal, entlang der Lahn, Sauerland, Niederrhein und die Niederlande bis zur Nordsee. Alles im Umkreis von 30-300Km. Vielleicht ist das an der Küste anders? Dazu kamen die zwei Jahre :virus: ! Wo sollte man da hin fahren? 10-15.000Km/Jahr auf´m Bock sitzen? Nee, dazu hätte ich keine Lust. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. :lach: So, und nun sollten wir wieder zu Thema zurück kommen. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein Zahnriemen nach fünf Jahren aber sehr wenig Km Schaden genommen hat. Aber es ist doch leichter eventuelle Schäden an den Kunden abzuwälzen, als dafür gerade zu stehen. Unser FORD hatte 5 Jahre Werksgarantie. Gab es das bei FIAT nicht? Dann hätte man sich prima aus der Schlinge gezogen. LG Carsten Naja meine Frau steht noch im Arbeitsleben da schaffen wir 10000 km eher selten oder mehr. Wenn man die Fiat vorgaben schaut glaube die sagen 270000 km und 5 Jahre. Das ist ja eher auf die Kurierfahrer gemünzt. Die Riemen machen wahrscheinlich mehr sind ja noch Sicherheiten vorgesehen. Dummerweise verlieren sie mit der Zeit die Elastizät weil die Weichmacher entweichen und der Riemen dann verspröden. Die Frage ist man gibt viel Geld für Kinkerlitzchen aus und daran dann sparen? Extrem wenig km sind für den Riemen auch nicht gut,da es immer an der gleichen Stelle geknickt ist, ähnlich wie mit den Reifen und einem Standplatten
Was ist extrem wenig? Reicht es wenn der Motor jede Woche einmal bewegt wird? Der Riemen wird ja auch nicht wirklich geknickt, sondern gebogen. Sollte das nicht konstruktiv einkalkuliert sein? --> Link Ich frage, weil mein Cabrio auch über einen solchen Zahnriemen verfügt, inzwischen aber im Jahr selten mehr als 1.000Km bewegt wird, eher weniger. Bisher gab es noch keine Probleme. Den ersten Riemen habe ich nach 12 Jahren und damals 76.000 Km tauschen lassen und der hatte noch keinerlei Verschleißanzeichen. Keine Microrisse, Abriebspuren, oder sonstige optische Defekte. LG Carsten Mein Schrauber hat mir den Riemen samt Wasserpumpe nach 5 Jahren gewechselt, obwohl max. 10 TKm gelaufen. Er meinte, wenig fahren ist genau so gut oder schlecht wie viel fahren. Ich würde auf den Wechsel nicht verzichten. Kenne jemanden, der hat mal bei seinem Ford drauf verzichtet. Ein Jahr nach fälligem Wechsel ist das Teil abgerissen und es war ein Austauschmotor fällig. Aber muss jeder für sich entscheiden. Ich schlafe lieber ruhig. Übrigens habe ich 2021 beim freien Schrauber, ehemals Fiat Professional, 800 gezahlt inkl. WaPu. Gruß Dieter so ein Zahnriemen altert ja auch...das ist ja auch eine Gummimischung ähnlich wie Reifen...die sind nach 5 Jahren auch härter wie wo sie neu waren. ein Motorschaden wegen Zahnriemen riss ...geht richtig ins Geld...und wenn das noch typischerweise im Urlaub passiert...dann wird es richtig teuer...eine Garage in Frankreich knöpft dir leicht das doppelte ab wie zu Hause die Heimwerkstatt... aber das muss natürlich jeder selber wissen ob es das wert wäre.
Genau DAS ist der Punkt! Jeder darf ja gern selbst entscheiden, wann er/sie den Wechsel nach Herstellervorgaben durchführen lässt, ich bin da lieber vorsichtig, komme nach 5 Jahren auf eine ungefähre Fahrleistung von 30.000 Km mit dem Wohnmobil. Meist lasse ich dann im 6. oder spätestens 7. Jahr wechseln, allerdings in einer freien Werkstatt! Wenn man sowieso keine Garantie mehr auf das Fahrzeug hat, dann kann man ja in eine freie Meisterwerkstatt gehen, die müssen auch Gewährleistungen auf Reparaturen geben. Ich habe seit vielen Jahren eine Werkstatt, in die ich alle unsere Fahrzeuge bringe, und weiß, dass ich mich auf die Mitarbeiter dort verlassen kann. Mir ist vor vielen Jahren einmal ein Zahnriemen gerissen, bei einem PKW. Den konnte ich dann entsorgen, er war in einem Alter, wo sich die Kosten für eine Reparatur nicht mehr gelohnt hätten! Vorher habe ich immer daran gedacht, dass es langsam an der Zeit für einen Zahnriemenwechsel wäre, es aber vor mir her geschoben, bis es zu spät war! Zu den Teilen bzw. Kosten dieser: eine Vertragswerkstatt muss Ersatzteile des Herstellers verwenden, da sonst keine Gewährleistung übernommen wird. So eine Aussage meines Händlers, bei dem wir eines unserer Autos gekauft haben. Und so sieht es aus, gerade dieses Jahr erlebt mit einem unserer Hyundai Tucson: Ersatzteil Original von Hyundai (Lambdasonde) lt. Kostenvoranschlag der Hyundai-Werkstatt 300 €. Es handelt sich um eine Bosch-Lambasonde mit entsprechend für Hyundai passendem Stecker, im Lager in einem Karton von Hyundai. Die identische Sonde von Bosch mit genau dem gleichen passenden Stecker aus einem Zulieferbetrieb: 70 €! Einziger Unterschied: es steht nicht Hyundai auf dem Karton sondern Bosch! Lt. Fehlerspeicher des Autos zeigte noch eine weitere Sonde (Partikelmassenmesser) einen Fehler an, dieses Teil sollte noch einmal 300 € kosten, Gesamtkosten incl. Einbau beider Sonden in der Händlerwerkstatt lt. Kostenvoranschlag: fast 1.000 €! Zusammenhang: beide Sonden senden Werte an den Bordcomputer, Lamdasonde von vorn vom Motor, die andere Sonde von Hinten vom Auspuff. Wenn eine der Sonden defekt ist passen beide Werte nicht mehr zusammen, der Computer zeigt beide Sonden als Fehler an. Ich habe dann erstmal nur die Lambdasonde für 70 € gekauft, meine freie Werkstatt wollte nichtmal Geld für den Wechsel haben, Fehler aus dem Fehlerspeicher gelöscht, und seitdem ist Ruhe! Kein Fehler mehr vorhanden. Reparaturkosten statt 1.000 € in der Vertragswerkstatt letztendlich nur 70 €! Ich will damit nur sagen: identische Ersatzteile vom gleichen Hersteller können in der Vertragswerkstatt ein Vielfaches dessen kosten was sie im freien KfZ-Zubehör kosten, der Unterschied ist meist nur die Verpackung. Und die Vertragswerkstatt ist durch den Hersteller verpflichtet, dessen Ersatzteile zu verwenden. Eine gute freie Werkstatt hat ausserdem natürlich meist günstigere Stundensätze und rechnet die Stunden ab, die tatsächlich gebraucht wurden, und nicht die, die der Hersteller vorgibt. Man kann auch mal seinen Vertragshändler fragen, ob es eine Produktlinie für ältere Fahrzeuge gibt, die Hersteller haben nämlich auch mitbekommen, das man nach der Garantie keine überteuerten Teile verkaufen kann. Von Opel und Citroen/Peugeot weiß ich, das es das gibt, bei Ford meine ich das auch. Dazu können viele Vertragshändler auch im Örtlichen Teilehandel bestellen. Einfach mal nach alternativen fragen.
Da hat der Olli einen guten Hinweis gegeben. Gleiches kenne ich auch bei Renault/Dacia und VW. Die wollen ihre Kunden nach der Garantie eben nicht an freie Betriebe oder Werkstattketten verlieren. Oftmals liegt man bei diesen Angeboten der Markenwerkstatt nur unwesentlich über den Kosten der freien Werkstatt und man kann vielleicht später noch ggf. auf Kulanz hoffen. LG Carsten
Das stimmt nicht ganz. Die Vertragswerkstatt muss die Teile des Herstellers verkaufen, um die gesetzten Umsatzziele und damit einen Bonus zu erreichen. Wenn er Teile vom freien Markt einbaut, kann die Werkstatt nicht auf Kulanz vom Hersteller hoffen. Bei Hyundai gabs (vielleicht immer noch) auch mal günstigere Original- Teile für Kunden, die bei Nennung des Preises stöhnten. Dann gab es günstigere Originalteile mit Hyundai-Verpackung. Der Händler muss von den günstigeren Original-Teilen mehr verkaufen, um sein Umsatzziel zu erreichen. Gruß Grandeur Hallo ! Habe vor ca. 5 Jahren den ZR bei MW wechseln lassen. Toller Betrieb mit viel Kompetenz. Preis damals mit Rollen usw., jedoch ohne Wapu, € 380,00 ! Vor 4 Wochen war der tel. genannte Preis ca. € 650,00 (gleiche Arbeiten). Der FIAT-Händler in meiner Nähe verlangt ca. € 750,00 o. Wapu. Wapu wird grundsätzlich erst bei/ab 100 tkm gewechselt. Ich werde wahrscheinlich keine 2 Tage und 300 km opfern um ca. € 100,00 zu sparen. Schade,-mochte den Betrieb eigentlich ganz gerne. Frage noch an die Fachleute: Was passiert eigentlich, wenn die Wapu undicht wird und wie macht sich das bemerkbar. Schätze mal erhöhte Temperatur des Kühlwassers. Also rote Warnlampe f. Temp. ? Vorher kann man das nicht feststellen? Gerissener ZR ist klar. Danke und Gruß Wenn die Pumpe undicht wird sifft sie und du verlierst Kühlflüssigkeit. Meistens ist das nicht so viel das es gleich gefährlich für den Motor ist. Aber durch die Bauart kann man wieder alles abbauen wie beim Riemenwechsel. Es geht um den Arbeitsaufwand. Habe das vor ein paar Monaten selbst gemacht. Die WP habe ich gleich mit gewechselt obwohl sie noch dicht war. Auf die paar Euro kommt es mir dann nicht an. Riemen und Pumpe sahen unauffällig aus, also keine Risse oder Undichtheiten. Besten Dank Bert für die Unterrichtung! Gruss Gerne! Habe noch von keinem Fall gehört wo die Pumpe so undicht wurde das es zu einem kompletten Wasserverlust gekommen wäre. Der komplette Contisatz mit WP und Zahnriemen kostet um die 220€. Somit lohnt es sich nicht das erhöhte Risiko einer undichten Pumpe zu riskieren. Hallo bei meinen Hymer wurde im Frühjahr der Zahnriemen im Rahmen der anstehenden Wartung getauscht (EZ 2016). In Ermangelung der Kilometerleistung nach 6 1/2 Jahren und mit 32.000 km (Wartungsanzeige). Hier das grobe Angebot dazu: Kundendienstleistungen (große Wartung) einschl. Zahnriementausch: Ölwechselservice mit Ölfilter, Erneuerung des Luftfilters, Pollenfilters, Kraftstoffilters und Austausch Bremsflüssigkeit. Erneuerung des Zahnriemens der Motorsteuerung incl. Spann und Umlenkrolle ern. einschl. Poly-V-Riemen erneuern. Auslesen Fehlerspeicher und Durchsicht der mechanischen Komponenten... Komplettpreis : 1450 EUR incl. Arbeitszeit/Material und MwSt. Wasserpumpe: die Wasserpumpe wird bei diesem Fahrzeug nur nach Bedarf und Prüfung gewechselt. Wasserpumpe erneuern (im Verbund mit dem Zahnriemenwechsel) Komplettpreis: 530,00 EUR incl. Material / Arbeitszeit und MwSt. Tüv und Abgasuntersuchung (einschl. Gasprüfung) Komplettpreis 216 EUR incl. MwSt. Da die Wasserpumpe in einen sehr guten Zustand war und 100% dicht wurde diese auch nicht getauscht! Hallo zusammen, ist doch offenbar ein recht kontroverses Thema.... Letztendlich habe ich jetzt mit der Werkstatt vereinbart, dass sie den Riemen begutachten sollen....Da er wie neu aussieht habe ich dann auf den Wechsel verzichtet. Dafür habe ich den Kraftstofffilter und Bremsflüssigkeit wechseln lassen und die Klimaanlage war total leer.... VG Stephan Da hätte ich mich als Werkstatt nicht drauf eingelassen, wenn doch was passiert, ist Mann der Blöde. Bei meinem PKW sah der Zahnriemen nach dem überspringen auch noch wie neu aus, war nur im Vergleich minimal länger. Zum Glück bekam ich auf Kulanz den Schaden ersetzt, da vor Ablauf der Wechselfristen und immer in der Fachwerkstatt gewartet. Hallo zusammen Fiat sagt also 270.000 Km in 5 Jahren sind eine Belastung die der Zahnriemen aushält. Danach sollte man ihn wechseln. Eine gewisse Sicherheit wird wohl von FIAT noch eingerechnet sein. Also 270.000 Km in 5 Jahren entsprechen der selben Belastung wie 25.000 Km in 5 Jahren ? Dabei ist zu bedenken das bei jeden Fahrbetrieb wesentlich größere Spannungen am Zahnriemen bei gleichzeitig erheblich größeren Temperaturschwankungen als bei stehendem Motor endstehen. Daher fehlt mir die passende Logik oder das erleuchtende Argument zu glauben das die Belastung ähnlich sein soll. Oder anders gesagt die Zeit ( 5 Jahre ) ist der begrenzende Faktor nicht die gefahrenen Km. Die normale Logik würde doch sagen das 270.000 Km in 5 Jahren eine vielfach höhere Belastung mit seinen unterschiedlichsten Fahrbelastungen bei erheblichen Temperaturschwankungen ist als ein Fahrzeug das 5.000 Km im Jahr = 25.000 Km in 5 Jahren fährt. Zumal im Stand die Spannung am Zahnriemen wesentlich geringer ist da nur die Spannrolle am Zahnriemen zieht als im Fahrbetrieb. Dazu kommt die konstantere Temperatur im Stand als im Fahrbetrieb. Alles auf die Alterunng zu schieben ist viel zu kurz gedacht. Ich kenne Oldtimer die laufen mit dem ersten Zahnriemen > 40 Jahren und die sind nicht so gut abgekabselt wie unsere Zahnriemen. Meiner Erfahrung ( > 50 Jahre ) nach sterben Zahnriemen zuerst an der Belastung nicht zuerst am Alter. Jeder darf natürlich jedes Jahr seinen Zahnriemen wechseln wenn es ein gutes Gefühl hinterlässt. Es ist ein Hobby das auch was kosten darf. :roll:
Bei der Aussage ist nur ein kleiner Rechenfehler. Normalerweise werden die 270.000 KM in spätestens 2 Jahren erreicht. So ein Transporter verdient nur Geld wenn er fährt und da sind 200.000 KM im Jahr durchaus normal. Als ich meinen jetzigen PKW gebraucht gekauft habe, habe ich vorsichtshalber den Zahnriemen wechseln lassen weil nicht 100%ig klar war ob das schon gemacht wurde. Vom Alter her war er dran, von der Laufleistung her schon 20% drüber ( 207.000 bei 180.000 Wechselintervall ). Der Zahnriemen war mechanisch DEUTLICH am Ende! Bei dem Alter und 20% über der Kilometerzahl hab‘ ich echt Glück gehabt dass er nicht übergesprungen ist! Das Auto dass ich davor hatte ist am gerissenen Zahnriemen gestorben: vom Alter her 2 Jahre drüber ( hatte den damals selber wechseln lassen ) aber von der Laufleistung her aber erst bei etwa 50%. Wir haben „damals“ ( 2019 ), rein aus Interesse, den Riemen ausgebaut: der war total zerfleddert. Man konnte über viele Zentimeter die einzelnen „Fäden“ sehen die längs durch den Riemen laufen, die Zähne des Riemens sahen, von den letzten Zentimetern vorm Riss mal abgesehen, eigentlich noch gut aus. Auch wirkte der Riemen nicht unbedingt porös. Trotzdem sah der aus als wenn den jemand mit Gewalt auseinandergerissen hätte. Dann haben wir hier noch einen Renault der einen nicht reparierten Unfallschaden auf der Beifahrer-Seite hat. Nicht schlimm aber wirtschaftlich nicht zu reparieren. Der Zahnriemen ist jetzt 2 Jahre drüber und hat doppelt ( !! ) so viele Kilometer hinter sich wie der Wechselintervall vorgibt. SPÄTESTENS wenn dieser reißt geht das Auto in die Presse… Grüße Dirk Hallo zusammen Zahnriemen können immer reißen allerdings nicht primär am Alter. Allein schon die Aussage das der Riemen ansonsten gut aussah nur an einer Stelle zerfledert war sagt mir: Er hat sich also nicht gleichmäßig abgelaufen sondern ist an einer Stelle beschädigt. Das deutet doch auf eine mechanische Einwirkung hin. Dies würde aber bedeuten: 1. Es könnte ein Produktionsfehler sein. 2. Es könnten Fremdkörper zwischen Rad und Riemen gekommen sein. 3. Es könnte eine Rolle oder Rad ( Lagerschaden ) den defekt ausgelöst haben. 4. Es könnte Flucht der einzelnen Räder / Rollen nicht exakt stimmen. 5 . ..... Deshalb wäre es meiner Ansicht wesentlich besser den Zahnriemen optisch und haptisch bei jeder Inspektion zu untersuchen als irgend welche Km oder Zeiten abzuwarten. Leider ist dies nicht so einfach im FIAT möglich oder gar nicht erwünscht. Ich denke das sehr viele Zahnriemen weit vor ihrem wirklichen Verschleißgrenze gewechselt werden. Wegen den doch sehr unterschiedlichen Belastungsarten ist ein genauer Wechseltermin jedoch schwer zu definieren. Wobei ich daher den verfrühten Wechsel aus Sicherheitsgründen gut nachvollziehen kann. Durch diesen größeren Eingriff des Zahnriemenwechsels kann es dann leicht durch unachtsamkeit/unwissen zu Folgeschäden kommen. Wenn also ein Wechsel vorgenommen wird sollte er mit äußerster Sorgsamkeit vorgegangen werden. Die Wasserpumpe würde ich bei der Geleenheit immer ebenfalls wechsen. Bei meinem ersten Zahnriemenwechsel am WoMo werde ich mir eine leichtere Möglichkeit der vorabbegutachtung schaffen. Da ich meine Belastung kenne wird der Wechsel allerdings noch einige Zeit warten müssen. Hallo Derek Natürlich sollte man bei erreichen der vorgebenen Km den Zahnriemen wechseln. Wenn das bereits nach einem Jahr erreicht ist dann muss der Riemen auch nach einem Jahr runter. Er hat seine mechanische Belastungsgrenze erreicht. Er dehnt sich bis die Spannrolle nicht genügend Gegenspannung erzeugen kann. Das kann dann zum Überspringen führen. Durch den abrupten Motorstopp kann dann der Zahnriemen auch reißen. Und schon heißt es der Zahnriemen ist gerissen weil er so alt ist und nicht weil man ihm in der letzen Sekunde seines Lebens Gwalt angetan hat. Mein Fazit: Ich erkenne nur nicht die Jahreszahl als primären Risikofaktor an. Oder glaubt hier wirklich jemand das ein Zahnriemen der 20 Jahre in der dunklen Schachtel im Lager liegt mehr belastet ist als ein Riemen der 5 Jahre mit 5.000 Km im Einsatz ist und ganz andere Belastungen täglich ertragen muss. Nocheimal die mechanische Belastung ist das primäre Argument zum Wechsel nicht die Zeit.
Wenn sich der Zahnriemen so weit gedehnt hätte dass die Spannrolle ihn nicht mehr spannen kann dann würden die Steuerzeiten schon lange nicht mehr stimmen! Und das merkt dann nicht nur die MKL ( Motorkontrollleuchte ) dann dürfte man auch einen deutlichen Leistungsverlust bemerken. Und wenn der Zahnriemen ein oder zwei Zähne überspringt dann bleibt der Motor auch nicht abrupt stehen. Selbst wenn der Zahnriemen kompl. reißt, die Kolben die Ventile „krumm kloppen“, der Zylinderkopf der zusätzlichen Belastung nicht standhält und ebenfalls reißt: der Motor bleibt nicht abrupt stehen sondern „läuft aus“ als wenn er keinen Sprit mehr bekommen würde. Bzw er läuft, theoretisch, sogar länger aus weil er zumindest weniger Kompression hat als ein intakter Motor. Grüße Dirk Hallo Dirk Danke für deine Erläuterungen. Wenn die Motorsteuerung bereits eine Dehnung der Zahnriemen erkennen und melden kann wäre ich noch entspannter was die Zahnriemenintervalle angeht. Kein Zahnriemen reißt schlagartig ohne direkte mechanische Einwirkung. Siehe oben. Die Ventilüberschneidungen im FIAT Ducato kenne ich nicht. Aber wenn Ventile auf den Kolben treffen ist dies eine massive Abbremsung der Drehzahl. Und damit einen massiven mechanischen Eingriff in alle beteiligten Bauteile und damit auch dem Zahnriemen. Treffen Ventile beim ausfall des Zahnriemen nicht auf den Kolben und ja das gibt es wirklich bei alten Motoren noch , gibt es auch keine Ausfälle an den beteiligenten Bauteile und der Motor verliert Leistung und läuft einfach aus.
Oh manno, soweit läßt sich der Zahnriemen nicht dehnen! Dann reißt er vorher! Das bezog sich rein auf Deine Aussage das sich der Riemen soweit dehnen würde das der Spanner ihn nicht mehr spannen könne!
Diese „mechanische Einwirkung“ könnte auch ein Beschleunigen oder Abbremsen des Motors sein!?! Bei meinem letzten PKW ist der Zahnriemen übrigens auf einer Landstraße bei etwa 70km/h gerissen. Gemerkt habe ich das erst als ich nach einer Kurve wieder „Gas geben“ wollte und da nix mehr kam. Und ich war NICHT auf der Rennstrecke sondern hatte im Gegenteil empfindliche Bauteile im Kofferraum.
Nö! Zumal beim Ducato die Nockenwelle nicht über den Ventilen sitzt sondern die Ventile über Kipphebel angesteuert werden. Und diese Kipphebel haben sogar eine Sollbruchstelle. Wenn Du also richtig viel Glück hast dann brechen nur die Kipphebel. Ein Satz, für alle Ventile,liegt so bei 200€. Wenn Du allerdings nicht so viel Glück hast dann ist doch mind. ein ( oder zwei, drei? ) Ventile zumindest krumm bzw. klemmen in ihrer Führung. Und wenn Du richtig Pech hast dann war die Sollbruchstelle doch härter als das Ventil … :mrgreen: Und ja, Freiläufer-Motoren gab es auch mal. Ist aber lange her und seit Leistung nichts mehr mit Hubraum zu tun hat werden die auch nicht mehr gebaut. Grüße Dirk Servus Letzten Mittwoch Zahnriementausch, bei 45000km nach 7 Jahren. Es war abgemacht das Wasserpumpe nur rauskommt wenn sie Anzeichen von Undichtheit hat. Wasserpumpe wurde nicht getauscht, dafür zeigten die beiden Keilriemen Verschleißanzeichen, und wurden auch ausgewechselt. Auf die nächsten 7 Jahre, und wenn die Wasserpumpe dann noch keine Verschleißanzeichen hat, kommt sie wieder nicht raus. In diesem Sinn...auf die großen Angstmacher, denn früher war da Alles besser. Gruß, und keine Diskussion über meinen Umgang mit meinen Autos. Schon faszinierend, das geballte Fachwissen hier... Aber was nützt es, wenn man sich nach all diesen Aussagen entspannt zurücklehnt, abwartet, erstmal die Kosten für den Zahnriemenwechsel spart, und dann doch der Zahnriemen reißt und der Motor hinüber ist, oder auch noch reparabel für ein paar tausend Euro? Meine Eltern hatten bei ihrem Ducato mal Glück, der Zahnriemen ist gerissen (eigentlich war der Wechsel noch vor der Tour geplant, weil wieder 5 Jahre rum waren, wurde aus Zeitgründen auf nach dem Urlaub verschoben), sie waren zu der Zeit gerade in Frankreich unterwegs. Der Motor hat es schadlos überstanden, wohl auch, weil mein Vater sofort ausgekuppelt hat und ausrollen ließ. Bei meinem PKW (Nissan 2,0 Diesel) wurde der Zahnriemen bei ca. 100.000 Km gewechselt, dann habe ich den gute 5 Jahre gefahren und wollte den bei 200.000 Km wieder wechseln lassen. Damals aus finanziellen Gründen aufgeschoben, und noch bei unter 210.000 Km ist er dann gerissen und ich konnte das Auto entsorgen, die Reparatur war wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll. Man muss auch den Unterschied zwischen Benziner und Diesel berücksichtigen: die Kompression ist bei einem Dieselmotor wesentlich höher als beim Benziner, dadurch sind meist die Schäden beim Diesel nach einem Riss des Zahnriemens größer als bei Benzinern, so die Aussage meiner Werkstatt.
:gruebel: :gruebel: Der Ducato Deiner Eltern war ein Benziner?? :gruebel: :gruebel: Grüße Dirk Fiat schreibt klar vor wann nach deren Abwägung der Zahnriemen bei welcher Km-Leistung bzw. Alter gewechselt werden muss. Schon interessant wie hier argumentiert wird den Wechsel später vorzunehmen. Kann jeder für sich selbst abwägen wie er will, den Schaden hat er ggf. dann auch selbst zu tragen. Wenn man schon mal einen Zahnriemenriss hatte - bei mir beim Pkw noch vor dem Wechselintervall - kommt man überhaupt nicht auf die Idee, sich alle möglichen Begründungen aus dem Finger zu saugen um mit angeblich gutem Gewissen 1 oder mehrere Jahre später zu wechseln, wenn man ein noch relativ junges Wohnmobil hat. Wenn man z.B. bei einem alten Kleinwagen mit zig Jahren auf dem Buckel das Intervall dehnt, ist es für mich eine andere Abwägung, weil der Schaden auch ein anderer ist. Schöne Grüße Jens
Zwei Einzelfälle würde ich da behaupten. Viele Fahrzeuge fahren deutlich länger mit dem Riemen. Meiner wurde beim vorgeschriebenen Wechsel nach 5 Jahren als wie neu von der Werkstatt klassifiziert - natürlich können die auch nicht hineinsehen. Ich schreibe das der Tatsache zu, dass das Reimo nie länger als 3 Wochen steht. Für die Kuriere gibt es da ein Wechselintervall von 5 Jahren oder 192 tkm für mein Fahrzeug. Weiter stellt sich die Frage welche Qualität evtl. bei vorzeitigen Rissen verbaut wurde!? Toll, das es der Motor des Womos überlebt hat. Soweit mir bekannt ist, ist der 250er Multijet kein Freiläufer. Ich habe mal gelesen dass die Pleuels für diesen Fall Sollbruchstellen haben. Ob das so ist und ob es etwas nützt????
Welcher Schaden denn? Die primäre Aufgabe des Zahnriemens ist es die Nockenwelle anzutreiben die wiederum die verschiedenen Ventile zu unterschiedlichen Zeiten öffnet und sich wieder schließen läßt. Das Öffnen und Schließen der Ventile ist elementar wichtig für die Verbrennung / Funktion des Motors. Daher ist es auch elementar wichtig das die Nockenwelle in einer ganz bestimmten Position zur Kurbelwelle steht. Dabei geht es nicht nur darum dass die Ventile nicht die Kolben berühren, was, wenn der Zahnriemen "nur" um einen Zahn überspringen würde, u.U. noch nicht einmal passiert, sondern auch darum dass die Ventile im, für den Verbrennungstakt, optimalen Zeitpunkt angesteuert werden. Der Zahnriemen dehnt sich im Laufe der Zeit. Auf der einen Seite "zieht" die Kurbelwelle einseitig an ihm, auf der anderen Seite gibt es den Riemenspanner der permanent, also auch bei abgestelltem Motor, gegen den Zahnriemen drückt. Der Riemenspanner ist dafür da damit der Riemen nicht, bedingt dadurch dass er sich im Laufe der Zeit längt, so "locker sitzt" dass er mal ein oder mehrere Zähne überspringt. Das alles ändert aber nix an der Tatsache das sich der Zahnriemen, im eingebauten Zustand, langsam längt ( sein Teilungsmaß / die Millimeter pro Zahn ändert sich ). Und wenn der Zahnriemen länger wird dann ändert sich, bei gleicher Anzahl an Zähnen, die Position der Nockenwelle zur Kurbelwelle. Daran kann auch der Riemenspanner nix ändern! Länger ist halt länger. Damit ändert sich aber auch der Zeitpunkt wann die Ventile geöffnet / geschlossen werden! Zwar nur minimal aber eben trotzdem anders. Es gibt Fahrer die "schwören Stein und Bein" das sich der Motor nach einem Zahnriemenwechsel anders anhört oder gar ein kleinbisschen mehr Leistung hat bzw der Verbrauch gesunken ist. Wenn die Ventile aber "etwas daneben" öffnen / schließen dann führt das zu Ablagerungen auf den Ventilen, zu höheren Temperaturen der Ventile,... "Früher" hat man mal Ventile eingestellt. Das waren Zehntelmillimter. Heute braucht man das wegen Hydrostösseln nicht mehr. Aber die Veränderung des Zahnriemen bewirkt auch Änderungen in den Steuerzeiten. Und verkokte oder gar verbrannte Ventile, mit mehr oder weniger Kompressionsverlust, sind nicht gerade gesund für den gesamten Motor. Von den Kosten, wenn der Zylinderkopf runter muß und einzelne ( oder gar alle? ) Ventile getauscht werden müssen, mal ganz zu schweigen. Grüße Dirk
Wenn die Pleul eine Sollbruchstelle hätten die die Ventile verschont dann würde sich der Motor keine einzige Umdrehung aus eigener Kraft drehen können ohne das die Pleul brechen würden! :D Nimm mal lieber die Kipphebel! Die haben beim 250er Duc eine Sollbruchstelle kurz hinter ihrem Drehpunkt. Grüße Dirk Ja es sind die Kipphebel. Da ist es aber auch nicht garantiert das Kolben/ Pleuel keinen Schaden abbekommen. Aber eine Chance ist zumindest da um schadlos zu bleiben. Da ich mit dem Teil doch viel im Ausland bin mache ich persönlich da keine Experimente. Klar kann immer was sein aber ich fahre den ZR sicher nicht unnötig über den Wechselinverall drüber. Ob man das Risiko auf sich nimmt muss jeder selbst entscheiden.
Ich bin ja eher der Sparfuchs. Das letzte Mal sollte es nach 6 Jahren geschehen, verzögerte sich aber auf 7 Jahre. Das ist so die Spanne, die ich riskiere. Bei €700 pro Wechsel (angenommen), sind das €140 (5 Jahre) vs. €100 (7 Jahre) pro Jahr. D.h. man spart sich €40 im Jahr bei 2 Jahren Rauszögern. Das ist im Vergleich zu vielen anderen Kosten tatsächlich recht vernachlässigbar. RK
DAS habe ich nicht geschrieben! Nur, dass meine Eltern Glück hatten, als damals der Zahnriemen gerissen ist, evtl. auch, weil mein Vater sofort ausgekuppelt hat und das Fahrzeug hat ausrollen lassen. Der Motor selbst geht ja schlagartig aus, solange der Gang noch eingelegt ist dreht sich aber die Kurbelwelle noch und die Kolben bewegen sich weiter, während die Ventile stehenbleiben und dann eben meist Schaden nehmen.
Der Motor bleibt nicht schlagartig stehen! In der Kurbelwelle, den Pleuel, den Kolben,… steckt noch soviel Energie durch die bewegten Massen, die „rollen“genauso aus wie die Nockenwelle auch! Grüße Dirk Nun, wo wir doch bei technischer Expertise und so waren....selbst bei 1000 upm macht die KW 16 Umdrehungen pro Sekunde...da hilft nichts...
:mrgreen: :mrgreen: Und wieviel Umdrehungen macht die Nockenwelle? :mrgreen: :mrgreen: Grüße Dirk
Auch DAS habe ich nicht geschrieben!! Er geht schlagartig aus, das ist etwas Anderes! So war es zumindest in den Fällen von denen ich weiß, zweimal selbst erlebt (einmal bei einem Diesel, einmal vor vielen Jahren bei einem Benziner) und einmal eben durch den Bericht meiner Eltern. Natürlich bewegen sich die Teile im Motor erstmal noch weiter, aber eben nicht mehr unter Last, es zündet kein Kraftstoff mehr in den Zylindern. Ich denke die durch die Massenträgheit verursachte Restbewegung reicht um Kolben und Ventile in Kontakt zu bringen.... Hallo zusammen Die größte Belastung des Zahnriemens ist nicht die Drehzahl als solches sondern ausschließlich das anliegende Drehmoment beim Anlauf der Kurbelwelle aus dem Stillstand. Daraus ergibt sich die Anzahl der Motorstarts sind primär für die Belastung des Zahnriemens verantwortlich. Natürlich hat die Temperatur/Schwankungen und beim Motorstart ebenso einfluss. Also Kaltstarts im Winter wohl probematischer als im Sommer. Ohne jetzt eine Bewertung abzugeben zu können wieviel das in Km oder Zeit ausmachen könnte. Einfach nur um die unterschiedlichen Belastungsarten zu erläutern. Die Dehnung des Zahnriemen wäre doch ein Ansatz diesen per Sensorik zu überwachen. Beim einschalten der Zündung und Ttennung vom Getriebe ( Kupplung , Neutral ) ähnlich wie der Ölstand könnte man doch die Stellung der Spannrolle überprüfen. Zumal ich immer noch davon überzeugt bin das kein Zahnriemen ohne Vorbelastung einfach so reißt. Diese Vorbelastung kann alles mögliche ausgelöst haben wie oben beschrieben. Und wenn das Alter und lange Stillstandszeiten diese Vorbelastung tatsächlich bewirken könnten wäre dies ebenfalls über eine Sensorik erkennbar. Ebenso eine Überdehnung die zu Reduzierung der Motorleistung führt was ja weitere Probleme nach sich ziehen wie Dirk beschrieben hat. Hier würde tatsächlich ein wesentlich genauere Zeitpunkt des Zahnriemenwechsels erkennen lassen. Mechanische Defekte kommen nie plötzlich sondern entwickeln sich über Zeit durch Verschleiß. Wir merken sie nur selten schon vorher und sprechen dann von einem plötzlichen Tod. Anders wie in der Elektrik/Elektronik hören oder Spüren sensible oder vorbelastete Fahrer das Problem schon vor dem Zusammenbruch. Ein gutes Beispiel dürfte da wohl das Geräuch ein sterbendes Radlager sein. Die meisten Faher merken garnicht wenn ihr Fahrzeug bei Überlastung um Hilfe schreit. :?
Warum reißen die meisten Zahnriemen dann während der Fahrt und nur in ganz, ganz seltenen Fällen beim Anlassen in der Garage? :gruebel:
Nur das die Spannrolle nicht immer an der selben Stelle sitzt! Sie soll ja die Vorspannung gleich halten, nicht den Weg!
Willst Du damit im ernst sagen dass Du einen bevorstehenden Zahnriemenriß spüren kannst?!! :eek: RESPEKT!! :mrgreen: :mrgreen: Grüße Dirk Hallo Dirk Weil man die Bewegung sprich Dehnung des Zahnriemens im Vorfeld nicht spürt bevor es auswirkungen auf den Motorlauf hat soll ja die Sensorik helfen. Und nein ich spüre die Dehnung nicht , allerdings bilde ich mir ein eine Motorlauf veränderung recht früh zu hören bzw. spüren. Kommt wohl vom jahrzehntelangen Motorsport und damit verbundenem eigenem Motortuning. Es gibt genug Zahnriemenabrisse beim Start wenn der Riemen schon genug vorbelastet ist. Abrisse wären der Fahrt sind natürlich ebnso möglich wenn wie schon oben beschrieben die Temperatur während des Betriebes den vorgeschädigten/gedehnten Riemen beim zerfall behilflich ist. Daher soll ja bereits vor dem Start die Stellung der Spannrolle erfasst werden um sich die langsam entwickelnde Dehnung zu erkennen. Ähnlich wie sich sich der langsame Ölverlust vor dem Motorstart im Display erkennen lässt.
Theoretisch beginnt die Verändrung im Motorlauf durch den Zahnriemen vom ersten Tag an wenn er neu aufgelegt wurde. Von da an beginnt die Längung und der Verschleiß des Riemens. Und da das eine schleichende Veränderung über 5, 6 oder 7 Jahre ist wird man die nicht wahrnehmen. ( Es sei denn man würde das Fahrzeug nur alle 3 Jahre mal fahren... :gruebel: )
Der langsame Ölverlust läßt sich aber auch dann nur im Display erkennen wenn das Fahrzeug immer gleich abgestellt wird. Es gibt Unterschiede zwischen warmen und kaltem Öl, wie lange das Öl Zeit hatte zurück in die Ölwanne zu laufen,.. und wer am Berg wohnt weiß das das Display für den Ölstand garnix taugt. Und wenn Du aus dem Motorsport kommst dann weißt Du das ein Motor nie an der selben Stelle stehen bleibt. Wenn man eine Markierung an die Kurbelwelle machen würde dann zeigt diese nach jedem abstellen in eine andere Richtung. Dazu kommt das die Nockenwelle NICHT 1:1 mit der Kurbelwelle mitläuft sondern, ich hatte weiter oben die Frage schon mal in den Raum geworfen, wenn die Kurbelwelle 16 Umdrehungen macht dann macht die Nockenwelle, in der gleichen Zeit, nur 8 Umdrehungen. D.h. beim stehenden Motor werden unterschiedlich viele Ventile durch die Nockenwelle "auf gedrückt". Bzw unterschiedlich viele Ventilfedern versuchen die Nockenwelle "zu verdrehen". Dazu kommt, nicht nur wenn man am Berg parkt und einen Gang eingelegt hat, das der Motor ( speziell die Kurbelwelle ) einer gewissen Kraft ausgesetzt ist. D.h. zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle entsteht, auch bei stehendem Motor, ein gewisses Drehmoment das der Zahnriemen ausgleichen muss. Hydrostößel die langsam ihren Druck verlieren tun dann noch ihr übriges. Der Zahnriemenspanner ist also kein Bauteil das sich nur in eine Richtung bewegt wie z.B. die automatische Nachstellung einer Handbremse. Der Riemenspanner ist eine Feder die eine Rolle gegen den Riemen drückt und dafür sorgt das der Riemen immer mit einer bestimmten Kraft gespannt wird ( und u.a. auch das "flattern" des Riemen verhindern soll ). Wie willst Du da die Position des Riemens abfragen? Grüße Dirk |
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