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WoMo Neulinge brauchen Tipps Input f 3 Wochen Atlantikküste


lobster09 am 21 Aug 2023 11:12:14

Hallo,

wir (WoMo Neulinge/Anfang 50) fahren in 2 Wochen (Anfang September) mit einem geliehenen ti WoMo (<3.5T) inkl. Pudel für 3 Wochen nach Frankreich an die Westküste.
Für diese Tour bräuchten wir Tipps und Input von denjenigen, die schon mal dort waren.
2 eBikes sind dabei. kleinere süße Orte sind auch gern gesehen, da ich Hobbymäßig gerne Landschaften/Dörfer/Sehenswertes fotografiere.
Geplant ist nördlich von LaRochelle zu starten, eigentlich wollte ich auch noch Mont St. Michel/Saint Maio mitnehmen, aber das wäre wohl zuviel, oder?
geplante Orte wären bis jetzt La Rochelle, Ile de Re, Bordeaux, Archachon, Dune de Pilat, Biaritz/Bayonne bis San Sebastian.

Könnt ihr auf der Hinfahrt (wahrscheinlich über Paris) einen schönen Zwischenstop Ort (evtl. an der Loire?) empfehlen? Wir fahren Sonntags ganz früh ab Dortmund.
Habe jetzt schon öfters was von Beaugency oder Blois gelesen.

Wo sollten wir die Küsten Route beginnen? evtl. Südliche Britagne ? evtl Golfe du Morbihan / Côte de Lumière?
Deweiteren würde ich mich über schöne/sehenswerte (Fischer-) Orte, Campingplätze, Stellplätze (laRochelle/Bordeaux ca. 2 Übernachtungen) auf dieser Strecke freuen.
2 "längere" Aufenthalte (ca.4/5 Tage) an unterschiedlchen Stränden/Campingplätzen zum Sonnentanken sollten auch drin sein.
Sollten wir Soulac sur Mer (Fähre oder von Bordeux) mitnehmen?

Wenn wir in San Sebastian sind, wie fahren wir dann am besten zurück? gleiche Strecke retour?

Da ich nicht weiß, ob wir nochmal mit einem WoMo in die Gegend kommen, möchten wir soviel und schön wie Möglich auf dieser Tour mitnehmen, aber auch zwischendurch mal zur Ruhe
kommen.

vielen Dank schon mal vorab.
lobster09

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dral am 21 Aug 2023 13:37:50

Ruhrpott --> Frankreich
wollt ihr über NL und B fahren? Oder weiter südlicher über L ?

Ich warne mal so pauschal vor Antwerpen am Tage. Mehrspuriges stehen letztes und vorletztes Jahr. Nachts ab 1 Uhr ging es. Paris würde ich persönlich weit umfahren.
Bei 2 Wochen rate ich dringend für eine Auswahl der Gegend, besonders wenn ihr eigentlich 2x 1Woche stehen wollt.
Ansonsten Frankreich ist überall schön, von vorne nach hinten und von links nach rechts. Achtet immer schön auf die Geschwindigkeit.

LG

Alwin

fomo am 21 Aug 2023 14:00:19

Das klingt für mich alles nach "Hinhetzen - Touri-Hotspots abhaken - Zurückhetzen".
Und so ganz nebenbei auch noch Erholung einbauen.

Vorschlag: Hinfahrt Dortmund - Mont-Saint-Michel - La Rochelle (1200 km) sollten in 10 Stunden zu schaffen sein. Ein TI hat eine eingetragene Höchstgeschwindigkeit von ca. 140 km/h. Mit kurzem Stop am Mont-Saint-Michel von vielleicht 1 Stunde und Abfahrt um 6 Uhr ist Ankunft um 20 Uhr entspannt möglich.

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kube40 am 21 Aug 2023 14:14:11

Hallo Lobster,
ich versuche mich mal....
Ich würde die 3 Wochen schon von Orleans bis Anger verbraten.
Ich fange mal an: 2 x 3-4 tage stehen, macht von 20 Tagen 12 Rest es wird sehr knapp, ich würde auf Bordeaux verzichten und lieber mit der Fähre fahren.
ich zähle jetzt nur die Hauptorte auf, es gibt gefühlt auf der Strecke noch 1000 andere schöne Orte.

Paris
Orleans
Beaugency
Blois (Chambord)
Amboise
Tour
Samur
Anger
La Rochelle
Royan
Soulac
Montavilet les Bains (sehr schöner, großer Markt, ich weiß nicht, zu der Zeit, ob er noch jeden Tag da ist.)
Lacanau Ocean ( Surfer Hochburg, Spirit ist sehenswert.)
Cap Ferret
Arcachon
Dune du Pilat
Biscarosse
Contis Plage
Hossegor
Bayonne
Biarritz
St. Jean de Luz
Hendaye

Wie geschrieben, dass sind nur die gröbsten, schönen Ziele, wenn ihr das geniessen wollt, glaube ich nich, das ihr bis Hendaye kommt, dafür gibt es zu viel schönes auf dem Weg dorthin.
Macht nicht den Fehler und versucht alles zu erreichen. dann steigt ihr beim nächsten Urlaub eben wieder ein.

Wir sind letztes Jahr in Ault eingestiegen (900 km Anreise) und wollten bis Brest kommen.
Wir sind in 3 Wochen gerade mal 300 km gefahren, weil alles so schön war. Es hat uns aber nichts gefehlt,es war ein wunderschöner Urlaub, und wir starten den nächsten Versuch,
dort wo wir abbrechen mussten.

Lasst euch nicht hetzen und geniesst es, es kommt nicht darauf an wieviele Ziele ihr erreicht, dafür gibt es keinen Pokal.
Ich wünsche euch einen schönen Urlaub und würde mich freuen, wenn ihr anschließend berichtet.

Viele Grüße
Mario

lobster09 am 21 Aug 2023 14:20:12

dral hat geschrieben:Ruhrpott --> Frankreich
...Paris würde ich persönlich weit umfahren.
Bei 2 Wochen rate ich dringend für eine Auswahl der Gegend, besonders wenn ihr eigentlich 2x 1Woche stehen wollt.

Hinfahrt wird Sonntags sein, ich hoffe, da sollte man auch um Paris gut durchkommen, wenn nicht gerade nen Unfall etc. ist. oder?
danke, aber wir fahren für 3 Wochen, und stehen wollen wir nicht 2x 1 Woche, sondern ca. 4-5 Tage, je nachdem, wie das Wetter ist und es uns gefällt.

lobster09 am 21 Aug 2023 14:35:25

kube40 hat geschrieben:Hallo Lobster,
ich versuche mich mal....
...
Viele Grüße
Mario

Super, schon mal ein großes Danke, da werde ich mir mal was von raussuchen. Ich kann halt nicht abschätzen, wieviel Zeit man in den Orten verbringen (sollte) oder ob man gleich sagt, laß den Ort aus, der Nächste Ort/Küstenabschnitt ist ähnlich oder gar schöner.
Wir haben halt kein eigenes WoMo, wo ich sagen kann, wir sind im nächtsen Jahr wieder da und fahren halt dann weiter, zumal dieses Jahr 3 Wochen eine große Ausnahme sind.

BiggiK am 21 Aug 2023 15:12:48

fomo hat geschrieben:Das klingt für mich alles nach "Mit kurzem Stop am Mont-Saint-Michel von vielleicht 1 Stunde und Abfahrt um 6 Uhr ist Ankunft um 20 Uhr entspannt möglich.


Was soll man denn in Mont san Michel in einer Stunde machen? Da hält man sich mindestens einen Tag auf und besichtigt die Stadt

BiggiK am 21 Aug 2023 15:22:57

lobster09 hat geschrieben:Wir haben halt kein eigenes WoMo, wo ich sagen kann, wir sind im nächtsen Jahr wieder da und fahren halt dann weiter, zumal dieses Jahr 3 Wochen eine große Ausnahme sind.


Ihr solltet den Urlaub nicht allzu straff planen, sondern euch ein wenig treiben lassen. In Frankreich gibts in jedem Ort einen Stellplatz oder Campingplatz. Die Infrastruktur ist prima und außerhalb der Hauptsaison muss man auch nicht reservieren. Daher macht euch eine Karte auf Maps und markiert dort alle Orte und Sehenswürdigkeiten. Unterwegs entscheidet man dann welche man besucht und welche man auslässt. Wenn ihr zwischendurch einen tollen Platz findet, bleibt ihr vielleicht ein paar Tage. Man kann auch jeden Tag weiterfahren ohne Stress. Aber dann dürfen die Tagesetappen nicht lang sein. So bleibt dann noch Zeit etwas zu besichtigen. Bei der Wohnmobilreise ist der Weg schon das Ziel. Paris würde ich möglichst umfahren gerade als Anfänger ist es im Verkehrsgetümmel anstrengend
Gruß Birgit

udob am 21 Aug 2023 16:39:15

Was Mario so als Route beschrieben hat kann ich nur bestätigen.
Mosel - Metz - Nacy und dann Richtung Westen.
Paris hat auch noch um Mitternacht Stau, das solltest du wissen.
Wir sind füher oft viele km Mautfrei gefahren aber dann braucht man Zeit und irgenwann fährt man doch zur Autobahn. :)
Aber dir muss bewusst sein, die schönene Campingplätze an der Westküste ( unterhalb von Royan) haben in der Regel ab Mitte September zu und die kleinen Orte am Meer ...Plage, sind dann auch schon ein wenig auf Runterfahren getrimmt. Natürlich sind dann weniger Touristen da, aber auch viele Restaurants, Geschäfte oder Märkte eher geschlossen.
Das Leben dort spiel sich in erster Linie im Juli /August ab, danach wird es doch eher ruhiger.

brauwe am 21 Aug 2023 16:50:27

fomo hat geschrieben:Das klingt für mich alles nach "Hinhetzen - Touri-Hotspots abhaken - Zurückhetzen".

Vorschlag: Hinfahrt Dortmund - Mont-Saint-Michel - La Rochelle (1200 km) sollten in 10 Stunden zu schaffen sein. Ein TI hat eine eingetragene Höchstgeschwindigkeit von ca.


Moin,

mit einem Wohnmobil eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 120 km/h :yau:

Um dies zu schaffen reicht eine Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h lange nicht aus. Bedenke dabei folgendes: Wenn du 30min mal nur 80 fahren kannst musst du zum Ausgleich schon 60min mit 140 km/h dahindonnern. Gleiches und mehr gilt für jeden Tank-, Pinkel, und sonstigen Raststop.

Und Wohnmobile <3,5t dürfen in F auf Autobahnen "nur" 130 und außerorts nur 80 fahren.

Wenn man also reisen und nicht rasen möchte würde ich für diese Strecke eher knappe 20 Std. reine Fahrtzeit rechnen. Ein Schnitt von 60 km/h mit einem Wohnmobil ist wohl eher realistisch machbar als einer von 120 km/h.

lobster09 am 21 Aug 2023 16:58:35

BiggiK hat geschrieben:...

Hallo Birgit, auch dir Danke.
Ja, so haben wir es ja auch vor, einfach mal schauen, nur völlig planlos fahren, möchten wir auch nicht und wenn wir gute Tipps bekommen, ersparen wir uns das zeitliche Gesuche nach guten/schönen SP bzw. CP bzw. überfahren evtl. auch den einen oder anderen geplanten Ort.

Klar kann man, wie Mario geschrieben hat auch die 3 Wochen an der Loire oder sogar auf einen CP verbringen, aber unser Ziel ist halt die Atlantikküste mit einigen Besichtigungen von Küsten/Orten. Wenn es zeitlich nicht passt, müssen wir evtl. mal was auslassen oder abrechen.

lobster09 am 21 Aug 2023 17:21:38

udob hat geschrieben:....

Danke udob

Hmm, mit den Öffnungszeiten hätte ich jetzt Mitte September nicht gerechnet, habe vermutet, daß da noch etliche WoMo auch außerhalb der Ferienzeit unterwegs sind und die CP dementsprechend auch gut besucht sind.

Mit der Route, ob Paris oder über Metz schaue ich noch kurzfristig, wenn ich jetzt mal Beaugency als Zwischenstopp eingebe sind das laut google Maps
Belgien/Paris 710 km
Aachen/Paris 730 km
Metz (vor Nancy auf die A4) 821km, die Eifelstrecke ist da halt blöde, die Strecke bin ich vor 2 Monaten über Lyon zur Costa Brava mit dem PKW gefahren

vg Carsten

udob am 21 Aug 2023 18:02:19

Wir haben am Freitag nach dem Büro noch bis zur Mosel gemacht (Longuisch)
Beaugency ist dann eine gechillt Strecke, wenn zu voll, dann kann man auch am Futuruscope auf einem Platz stehen.
Von da aus steht dir die Westküste zur Verfügung oder du lässt dir Zeit und schaust dir mal ein Schloss an.
Reisen und nicht rasen.
Freiheit und Abenteuer aus der Werbung bei Caravaning wirst du nur finden wenn du dir Zeit nimmst. :)

cheldon am 21 Aug 2023 18:07:21

Zu Mont Saint Michel, dort ist ein Stellplatz.

48.608557, -1.505565

Von dort fährt ein Shuttlebus zum Berg. Der ist in den Park- und Übernachtungsgebühren enthalten. Wunderschön, Abends noch mal einfahren und den angestrahlten Berg mit nur wenigen Besuchern erleben.

cheldon am 21 Aug 2023 18:23:46

Das Château Chambord ist auch eine top-Adresse. Mit Wohnobilstellplatz. Auch dort abends noch mal zum fotografieren …
47.618771, 1.511627

cheldon am 21 Aug 2023 18:31:14

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Wo willst du den Mont Saint Michel in nur einer Stunde besuchen? Mit dem Shuttlebus vom Parkplatz und direkt wieder retour?
Ich finde, Abends ein zweites mal auf den Berg, bis auf ein paar Restaurants ist alles geschlossen und es ist ruhig auf dem Berg. Vorher auf den Fahrplan schauen, die Bisse fahren sicher bis 22h.

mansch am 21 Aug 2023 18:32:44

Moin…
„Die Antwort“ wird es nicht geben, schon gar nicht für die Länge der Atlantikküste!
Du willst im Prinzip in der Normandie beginnen und in Les Landes aufhören, dazwischen aber alles abhaken.

Aus meiner Sicht unmöglich. Du musst dich für eine Ecke entscheiden und dann lässt sich das grob umreißen. CP gibt‘s genug, südlich der Gironde aber eben schon massiv ab 15.9. zu, egal wie eine Nachfrage ist, gleiches gilt für Infrastruktur dort.

An- und Abreise ist halt ein böser Ritt quer durch Frankreich (und ohne Zweifel, da gäbe es auch schon genug zum schauen unterwegs!), aber da muss man durch. Ich würde in keinem Fall nochmals über Paris fahren, lieber ein paar km mehr und über Troyes o.ä. . Um Autobahn(gebühren) kommt man für schnelle Anreise nicht rum!

In jedem Fall schöne Gegend, so die Küste am Atlantik.

Manni

hemprichm am 21 Aug 2023 18:34:04

Cap Ferret und vor allem auf dem Rückweg über Saint Emilion fahren und dann entlang der Dordogne...

akany am 21 Aug 2023 19:43:12

Also... die 1.200km in 10 Stunden sind natürlich Abteilung Scherz und Frohsinn. Aber das Interesse an einer solchen Tour hat mich dann doch herausgefordert. Schliesslich habe ich 20 Jahre in dem Land gewohnt und mit meiner Arbeit dort bestimmt 1,5 Mil km abgespult. All die Strassen, Strecken, Küsten etc war ich und alleine der verschiedene Geruch des Meeres zwischen St. Malo bis Bayonne sind unbezahlbar.

Die erste Etappe von Dortmund nach Mont St. Michel sollte zu schaffen sein. Dann wäre der folgende Plan durchaus realisierbar, natürlich müssen arbiträre Selektionen vorgenommen werden, aber die prägnantesten Eindrücke, die die Charakteristik der Ecken bieten, bleiben. Und es bleibt auch Zeit für Erholung:


Tag 1 :
850 km Dortmund – Mont St. Michel, WoMo Platz in Sichtnähe
ÜBERNACHTUNG

Tag 2:
Besichtigung Mont St. Michel,
100 km Anreise St Malo, Stellplatz direkt davor
ÜBERNACHTUNG

Tag 3
St Malo, Besichtigung Intra Muros, Fischsuppe! essen
ÜBERNACHTUNG

Tag 4 & 5:
150 km Perros-Guirec, Camping,
Pause und Besichtigung & Radtour Richtung Ploumanac’h
ÜBERNACHTUNG
ÜBERNACHTUNG

Tag 6:
200 km Concarneau, Camping
Touren an der Küste
ÜBERNACHTUNG

Tag 7:
450 km Über Carnac und Guerande die Küste lang bummeln nach La Rochelle
Camping in La Rochelle
ÜBERNACHTUNG

Tag 8:
La Rochelle entdecken
ÜBERNACHTUNG

Tag 9:
200 km Fähre von Royan nach Le-Verdon-sur-Mer und weiter nach Lacanau Océan, Camping
ÜBERNACHTUNG
ÜBERNACHTUNG
ÜBERNACHTUNG
ÜBERNACHTUNG
ÜBERNACHTUNG


Tag 10, 11, 12,13
Badeurlaub Lacanau Océan, Fish & Surf and Salt…

Tag 14:
150 km Arcachon, Stellplatz
ÜBERNACHTUNG

Tag 15 & 16:
250 km Bayonne, Camping, Touren nach Saint Sébastien
ÜBERNACHTUNG
ÜBERNACHTUNG

Tag 17:
350 km Toulouse, Camping, La ville rose mit Rad entdecken
ÜBERNACHTUNG

Tag 18 :
200 km Rocamadour, Stellplatz, im Goufre bibbern
ÜBERNACHTUNG

Tag 19:
500 km Über Mont Dore (heisse Quellen) und Clermont-Ferrand nach Lyon, Stellplatz
ÜBERNACHTUNG

Tag 20:
Jetzt aber nix wie nach Hause! Was bummelt Ihr hier noch rum? Ihr habt 800 km vor Euch! Fahrt über Dijon und Luxemburg, da gibt es billigen Sprit. Habt sogar Zeit eine Übernachtung einzuschieben ;)

lobster09 am 21 Aug 2023 22:16:53

akany hat geschrieben:... Dann wäre der folgende Plan durchaus realisierbar, natürlich müssen arbiträre Selektionen vorgenommen werden, aber die prägnantesten Eindrücke, die die Charakteristik der Ecken bieten, bleiben. Und es bleibt auch Zeit für Erholung:
;)

WoW Andreas, ich bin sprachlos. Vielen Dank.
Die Route muß ich mir mal durch den Kopf gehen lassen, Ersteindruck von den Britagne "Google" Bildern der Orte toll, leider wahrscheinlich vom Zeitplan unrealistisch.
Ich wäre ja sowieso lieber die Britagne Route gefahren + evtl. noch bis zur Düne, aber meine Frau lieber die Westküste mit Strandurlaub. So hätten wir Beides.

vg Casi

kamann am 21 Aug 2023 22:56:04

Hallo;
ich bin von 1999 bis 2018 jährlich, manchmal 2x in west F gewesen, da waren Zeiten dabei da konnte man auf Route Nationale noch brettern.....da gab es kein Radar.
Bei deinen geplanten Routen da wirst du mal sehen wie groß das Land ist und dabei noch was sehen wollen......
Ich wünsch dir ein gute Reise und gute Erholung nach dem Urlaub......
So long :lol: :lol:

MilesandMore am 22 Aug 2023 16:55:49

lobster09 hat geschrieben:Hinfahrt wird Sonntags sein, ich hoffe, da sollte man auch um Paris gut durchkommen, wenn nicht gerade nen Unfall etc. ist. oder?


Man darf sich alles vorstellen und wünschen - ich bin 20 Jahre mit dem PKW beruflich nach Paris ca. 4
x im Jahr.
Die Stadt hat 10 Millionen Einwohner und auf den Autobahnen dürfen Motorräder erlaubtermaßen zwischen den Autos durchfahren und das tun sie und zwar mit einem erheblichen Geschwindigkeitsüberschuß links und rechts von Dir.

Also vor dem Spurwechsel die Spiegel nutzen bzw. schön gleichmäßig auf der Spur bleiben und nicht pendeln. :)

Mit dem Wohnmobil würde ich auf keinen Fall durch Paris fahren - sprich herum - sondern es weitläufig umfahren.

Das muß ich meinen Nerven und vor allem meiner Beifahrerin nicht antun.

Sonntags bis ca. 11:00 wird es ruhig sein, danach mit Sicherheit nicht mehr auch Franzosen unternehmen Sonntags etwas mit dem Auto.

Beste Gruesse Bernd

hampshire am 22 Aug 2023 17:29:42

akany hat geschrieben:... Dann wäre der folgende Plan durchaus realisierbar, natürlich müssen arbiträre Selektionen vorgenommen werden, aber die prägnantesten Eindrücke, die die Charakteristik der Ecken bieten, bleiben. Und es bleibt auch Zeit für Erholung:
;)

Schöner Plan! Großes Plus.
Ergänzungsvorschlag:

An Tag 3 noch aus St. Malo raus und am Cap Frehel übernachten - ca. 1:30 Wegzeit. Dort aufwachen und vermutlich als einziger einen phantastischen Sonnenaufgang an einer faszinierend schönen Steilküste genießen, Frühstück und weiter...

lobster09 hat geschrieben:Die Route muß ich mir mal durch den Kopf gehen lassen, Ersteindruck von den Britagne "Google" Bildern der Orte toll, leider wahrscheinlich vom Zeitplan unrealistisch.

Hallo Casi,
der Plan ist ohne weiteres mach- und genießbar. Es ist Neigungssache wie viel man sich bewegt.
Außerdem kann man in einem Wohnmobil seine Planung jederzeit ändern und außerhalb der Saison von Tag zu Tag buchen oder eben gar nicht.

lobster09 hat geschrieben:Ich wäre ja sowieso lieber die Britagne Route gefahren + evtl. noch bis zur Düne, aber meine Frau lieber die Westküste mit Strandurlaub. So hätten wir Beides.

Unterschätze die Bretagne nicht! Strandurlaub ist auch da bei entsprechender Witterung wirklich toll.


Ihr habt Euch eine tolle Richtung ausgesucht und werdet es genießen können. Wir fahren fast parallel zu Euch. Da wir die französische Atlantikküste bereits recht gut kennen fangen wir bei St.Jean de Luz an und fahren die spanische Atlantikküste entlang, 2 Personen und Kurzhaarcollie. Wir werden nichts länger als 24 Stunden zuvor buchen und haben ein paar Orte auf die wir uns besonders freuen. Der Rest ist entdecken und genießen. Wie weit wir kommen? Ist recht egal, bei der nächsten Reise können wir ja anknüpfen.

zur Route Paris: Es gibt keinen Grund sich darüber wirklich Gedanken zu machen. Paris ist verkehrstechnisch auf der Périphérique nicht spektakulärer als der Kölner Ring, die Autobahn rund um Antwerpen oder andere Stadtringe. Stoßzeiten meiden und gut ist. Zum Durchfahren (durchaus reizvoll) brauchst Du eine Umweltplakette (crit'air).

lobster09 hat geschrieben:Wenn wir in San Sebastian sind, wie fahren wir dann am besten zurück? gleiche Strecke retour?

Du kannst überlegen am weitesten Punkt anzufangen und hast dann die große Anfahrt zum Urlaubsbeginn und die "kurze" zum Schluss. San Sebastian - Dortmund sind rund 1400km und werden auch mit einer Übernachtung von vielen Fahrern und Beifahrern als wenig erholsam empfunden.

miller_erie am 26 Aug 2023 15:52:53

Hallo!
Eine schöne Tour habt ihr geplant. Sollte es sich irgendwie noch ausgehen würde ich euch die Ile de Ré und Île d’Oléron sehr empfehlen.
Dort gibt es einige gemütliche Campingplätze und auch Stellplätze. Die Landschaft ist äußerst reizvoll und die Radwege super ausgebaut.
Schaut einmal hier: --> Link

kamann am 26 Aug 2023 16:03:34

Hallo:
Und dann noch die Passage du Gois zur Insel Noirmoutier.... aber bitte nur bei totaler Ebbe....
dann ist auch im Meer was los!!!!
So long

lobster09 am 26 Aug 2023 21:57:00

miller_erie hat geschrieben:Hallo!
Eine schöne Tour habt ihr geplant. Sollte es sich irgendwie noch ausgehen würde ich euch die Ile de Ré und Île d’Oléron sehr empfehlen.
Dort gibt es einige gemütliche Campingplätze und auch Stellplätze. Die Landschaft ist äußerst reizvoll und die Radwege super ausgebaut.
Schaut einmal hier: --> Link

Danke, tolle Bilder, genau mein Geschmack , auch mit der Online Foto Gallerie, mache ich auch gerne von meinen Urlauben.
Welche der beiden Inseln würdest du denn eher für einen Kurztrip (2-3 Tage) empfehlen?

viele Grüße
Casi

miller_erie am 27 Aug 2023 09:05:05

Guten Morgen,
beide Inseln sind wunderschön -typisch französisch! - die Ile de Ré erschien uns ein klein wenig ruhiger, idyllischer. Und vielleicht auch landschaftlich reizvoller, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Fakt: - du machst mit beiden nichts falsch!

lobster09 am 27 Aug 2023 10:55:55

miller_erie hat geschrieben:Guten Morgen,
beide Inseln sind wunderschön -typisch französisch! - die Ile de Ré erschien uns ein klein wenig ruhiger, idyllischer. Und vielleicht auch landschaftlich reizvoller, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Fakt: - du machst mit beiden nichts falsch!


Danke, tendiere, wenn wir sie besuchen, auch eher zur Ile de Ré

akany am 27 Aug 2023 18:37:43

Jeder Ort, jede Ecke, jede Bucht auf einer solchen Reise wie ersehnt, verdient mindestens eine Woche Aufenthalt und dann hat man noch nicht alles gesehen. Ich habe 20 Jahre in dem Land gelebt und jeden Kilometer genossen.
Frankreich ist sooooo schön, da braucht es mehrere Leben.

Darum hatte ich auf die Gefahr des "Verzettelns" (gibt es so was beim Reisen? MMn nicht...) hingewiesen und geschrieben, dass einige arbiträre Entscheidungen gemacht werden müssen. Denn wenn man das nicht tut, dann ist es wie jene Amerikaner, die in einer Woche Europa bereisen und dann hinterher an den Fotos versuchen sich zu erinnern, wo denn nochmal dieses "Italien" war oder welches irre Land denn einen Turm aus Eisenschwellen gebaut hat... ^^
Das wäre schade bei einer Frankreich-Entdeckungsreise mit dem Wohnmobil.

Darum sollte, was auch immer, wie auch immer, wofür auch immer, eine gewisse Auswahl getroffen werden. Klar ist das arbiträr, klar tut das weh, all die anderen aussen vor zu lassen. Aber man kann die Reise ja wiederholen, und die Etappen jeweils 50km verschieben... es wird eine ganz andere Reise, der Beginn einer endlosen Reise vielleicht... und jedes Mal besser.

Aber stellt Euch vor, es ist wie in einem guten Restaurant. Da kann man auch nicht die ganze Karte durchfuttern ohne dass es einem schlecht wird, das Gegessene nicht mehr gewürdigt wird und man im Endeffekt nur noch einen diffusen Brei in Erinnerung hat.

Wählt das Menü :ja: :lach:

lobster09 am 27 Aug 2023 23:26:26

Hallo Andraes, danke für deine Worte
akany hat geschrieben:Jeder Ort, jede Ecke, jede Bucht auf einer solchen Reise wie ersehnt, verdient mindestens eine Woche Aufenthalt.
Frankreich ist sooooo schön, da braucht es mehrere Leben.

das glaube ich, aber diese Zeit haben wir leider nicht.
akany hat geschrieben:J
...Denn wenn man das nicht tut, dann ist es wie jene Amerikaner, die in einer Woche Europa bereisen und dann hinterher an den Fotos versuchen sich zu erinnern, wo denn nochmal dieses "Italien" war oder welches irre Land denn einen Turm aus Eisenschwellen gebaut hat...

naja, so extrem stelle ich mir es nicht vor, aber klar, der Eindruck kommt rüber, aber wir sehen unsere Tour auch als flexible Wohnmobil Rundreise. Sonst könnte ich mir auch nettes Hotel in einer Ortschaft wählen und im Umkreis von 50 km oder 100km die Gegend in zwei Wochen abfahren, so, wie bisher unsere Urlaube (Toskana, Costa Brava, NL etc) aussehen.
akany hat geschrieben:... Aber man kann die Reise ja wiederholen, und die Etappen jeweils 50km verschieben... es wird eine ganz andere Reise, der Beginn einer endlosen Reise vielleicht... und jedes Mal besser.

vielleicht, wäre schön, aber in naher Zukunft wird sich diese Reise von der Dauer und leider finanziel nicht so schnell wiederholen.
akany hat geschrieben:Aber stellt Euch vor, es ist wie in einem guten Restaurant. Da kann man auch nicht die ganze Karte durchfuttern ohne dass es einem schlecht wird, das Gegessene nicht mehr gewürdigt wird und man im Endeffekt nur noch einen diffusen Brei in Erinnerung hat.

Wählt das Menü :ja: :lach:
ich sehe das eher, wie wenn man gute Tapas essen geht, die man je nach Appetit und Hunger auswählt bzw. greicht bekommt, um einen Einblick über die gesamte Küche zu kriegen oder sich nicht für ein Essen festlegen möchte. Vor allem, wenn man weiß, daß man wahrscheinlich so schnell nicht wieder dieses Lokal besuchen wird. Beim nächsten Restaurantbesuch, wird man evtl. das Essen bestellen, welches einem als Tapas schon geschmeckt hat oder man probiert halt andere Tapas.

Mein Frau hat halt den Wunsch gewisse Orte zu besuchen (u.a La Rochelle, Bordeaux, 2-3 Tage Strand, Dune de Pilat, Biaritz), ich tendiere mehr, augrund der Küste, zur Britagne.

Deine Route finden ich als grobe Idee gut. Mit Mont Saint Michel werden wir wohl starten, als Ende dachten wir dann eher von Biaritz (falls wir es bis dahin schaffen) über Bordeaux die Heimreise mit Zwischenstop im Loiretal anzutreten, statt, wie dur geschrieben hast über Toulouse/Lyon.
Falls du/ihr noch Ideen/Optimierungen hast/habt, evtl was schönes vor La Rochelle würden wir uns freuen.

vg Casi

buessing am 05 Sep 2023 11:43:55

lobster09 hat geschrieben:Hallo,

Wo sollten wir die Küsten Route beginnen? evtl. Südliche Britagne ? evtl Golfe du Morbihan / Côte de Lumière?
Deweiteren würde ich mich über schöne/sehenswerte (Fischer-) Orte, Campingplätze, Stellplätze (laRochelle/Bordeaux ca. 2 Übernachtungen) auf dieser Strecke freuen.
2 "längere" Aufenthalte (ca.4/5 Tage) an unterschiedlchen Stränden/Campingplätzen zum Sonnentanken sollten auch drin sein.
Sollten wir Soulac sur Mer (Fähre oder von Bordeux) mitnehmen?

Da ich nicht weiß, ob wir nochmal mit einem WoMo in die Gegend kommen, möchten wir soviel und schön wie Möglich auf dieser Tour mitnehmen, aber auch zwischendurch mal zur Ruhe
kommen.

vielen Dank schon mal vorab.
lobster09


Hallo,

ich hoffe, ich bin noch nicht zu spät für die Antwort.

Wir sind letztes Jahr Bretagne & Normandie gefahren.
Als Start in der Bretagne ist Nevez ein schöner Ort.
Ich war da schon zwei Mal. Der Platz ist hinter den Dünen - Die Einheimischen nennen den Strand "Tahiti" :)
Schöner kleiner Ort.

Dieses Jahr sind wir die Küste runter.
Erster Zwischenstopp Fontainebleau mit Schlossbesichtigung. Der Campingplatz lag Nähe der Seine.

Dann auf die Il de Re.
Sehr schön zum Fahrradfahren, viele Campingplätze zur Auswahl.
Außerdem was für Freunde der Meeresfrüchte.

Wir sind danach noch in der Gascogne und in Okzitanien gewesen.

Zurück über Orleans. Der Platz war in einem Ort 10 km von Orleans entfernt.
Man konnte mit dem Fahrrad direkt an der Loire nach Orleans fahren.
Wunderschöne Strecke und sehr schöne Stadt mit viel Kultur.

Gruß
Buessing

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