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AutoBild hatte bereits am 26.4.2022 einen massiven Anstieg der Werkstattkosten für das laufende und kommende Jahr vorausgesagt. Als Self Fulfilling Prophecy hat sich jetzt diese Meldung realisiert. Nach Feststellung der DEKRA haben die von den Werkstätten erhobenen Stundensätze 2023 einen Rekordwert erreicht. Zusätzlich wurde der höchste Anstieg in letzten zehn Jahren ermittelt. Nach der Dekraerhebung aus diesem Jahr berechneten folgende freie Werkstätten untenstehende Eurostundensätze. Pkw Mechanik Karosserie Lackierung* 74747 Ravenstein 131,50 132,75 140,50 10439 Berlin 139,00 143,50 157,25 40223 Düsseldorf 147,00 149,00 164,50 Vertragswerkstätten sind, nach eigenen Erfahrungen und überschlägiger Datensichtung, erheblich teurer. Die Bandbreite der Fiat-Professional-Niederlassungen für o.g. Leistungen beim Ducato beginnt bei ca. 160 € und endet bei 200€. Auf etwa gleichem Niveau liegen die Stundensätze von Ford für den Transit, während VW beim Crafter kräftiger zulangt. Mit einem Spitzenstundensatz von nahe 300€, die für Leistungen am Sprinter in Rechnung gestellt werden können, schießt Mercedes bei den Wohnmobilbasisfahrzeugen den Vogel ab. Nun, jeder will mehr verdienen, aber nicht mehr bezahlen. Das traurige ist ja dabei das die Werkstätten und ihre Beschäftigten davon kaum was haben...die erhöhten Kosten von Energie..Werkzeuge.. Versicherungen usw. und bald auch der Grundsteuer können sie nicht mal immer 1:1 auf die Kundschaft umlegen..der einzige der immer profitiert...das Finanzamt allein schon durch die Märchensteuer. Mercedes als selbst ernannte Premium Hersteller nimmt schon immer etwas mehr...dafür sind die Ersatzteile teilweise günstiger wie bei der Konkurrenz... Die Folge wird sein das gerade im Lackierereich die Leute nicht mehr jeden Fliegen-Schiss lackieren lassen... Schönheitsreparaturen werden weniger werden.
Der Staat kassiert ... das Finanzamt kassiert... als wenn das Personen oder Firmen wären die sich zugunsten anderer ungerechtfertigt bereichern würden. Ich kann diese Sprüche nicht mehr hören! Der Staat - das sind wir alle! Wie in einer großen Familie. Da läuft auch nicht immer alles rund und die Ansichten wofür das Geld ausgegeben werden soll gehen auseinander. Aber im großen und ganzen können wir trotzdem dankbar dafür sein in so eine Familie ( Staat) hineingeboren worden zu sein, immer noch einem der reichsten Länder der Welt. Hubert Was nutzt es in einem der reichsten Länder der Welt zu Leben, aber der "kleine Mann" muss den Gürtel immer enger schnallen um über die Runden zu kommen? :roll: Die "oberen 10.000" sehen das natürlich ganz entspannt. ;D Grüße
Tja, was meinst du wie viel der "kleine Mann" davon wirklich hat, wenn wir die von dir genannte Märchensteuer, oder noch andere Steuern weg lassen? Im ersten Moment hat er mehr im Geldbeutel aber dafür muss es dann auch alles selbst bezahlen, z.B. Schulgeld, da privatisiert, Straßengebühren, da privatisiert usw... ... ein Teufelskreis!
Das stimmt wohl....aber wenn man sich die "Misswirtschaft" in den Schulen und im Straßenbau anschaut..... :roll: :gruebel: Ein Stückweit kann ich den Frust vieler schon gut verstehen....und wundere mich dann etwas mehr über "Ist doch alles super". Grüße
Was regst du dich so auf....meine Aussage war völlig wertfrei und entspricht nur der momentanen Gesetzgebung das je höher der Umsatz der Betrag der Umsatzsteuer auch steigt Von ungerechtfertigt oder ähnliches habe ich nix geschrieben .... Und die alles super finden....die können freiwillig auch mehr Geld an Finanzamt überweisen....ich habe da kein Problem damit.
Das versteht er nicht, schau wo er herkommt.
Du als Wohnmobilbesitzer bist bestimmt kein kleiner Mann der zu den unteren 10000 gehört! Manche sollten ab und zu ein Praktikum bei den unteren 10000 machen damit sie wieder wissen wie gut es ihnen geht. Hubert Das ist einfach die Inflation! :roll: Immer weniger Arbeitende müssen immer mehr zugezogene gut ausgebildete Fachkräfte ohne Arbeitsambitionen versorgen. Da kommen die vermehrten MwSt. Einnahmen durch höhere Preise in allen Bereichen gerade richtig gut. Aus der Gastronomie gibts bald auch wieder höhere MwSt. Einnhahmen. Der Wohlstand in D. wird einfach mehr und mehr sozialisiert. Unternehmen in der Kfz-Branche nehmen jetzt noch Gewinne mit, bevor wartungsärmere E-Autos in der Werkstätten kommen. Der Individualverkehr geht in Richtung Privileg der besser Verdienenden. Für die niedrigen Einkommensgruppen reicht ja der Sozialschlauch (S- u. U-Bahn). VW hat aktuell Absatzschwierigkeiten. Maßnahme:: Preiserhöhung zum 31.08.! So kurbelt VW den Absatz an. :lol: Weiter so Deutschland, wir bekommen blühende Landschaften! :mrgreen: Gruß Grandeur Vielleicht entwickelt sich das gerade aber auch ganz anders? Die Werkstätten, und nicht nur die, finden kaum noch Fachkräfte. Der Ausbildungsmarkt hinterlässt immer mehr nicht besetzte Ausbildungsstellen. Höhere MwSt.-Einnahmen aus der Gastronomie? Ich kenne viele Restaurants die ihr Angebot in Form von Öffnungszeiten mehr oder weniger stark einschränken. Also vielleicht machen die Unternehmen ja gar nicht ( viel ) mehr Umsatz sondern „nur“ weniger Arbeit?? Meiner Meinung nach ist da auch „das Ende der Fahnenstange“ noch lange nicht erreicht! Grüße Dirk Die gestiegenen Werkstattkosten finden sich im nächsten Jahr in den Versicherungstarifen wieder.
Das ist schon Jammern auf hohem Niveau, hier in Ecuador oder Chile verdienen die Menschen 1/3 von Dir und viele noch weniger, aber die Lebenshaltungskosten sind aber im Mittel 20% höher als in D und alle Importgüter auch gerne das 2 - 4-fache. Die Preise meines letzten Werkstattbesuches (10.2022) waren noch völlig OK. Grüße :polit: :polit: :polit: Also ich habe ja einen kleinen Betrieb im Handwerk. Wer heute noch halbwegs brauchbares Personal bekommen will muss mindestens 30 % mehr Lohn zahlen als vor 2 Jahren. Es gibt kein Personal und das was man heute für 30 % mehr einstellt hätte man vor zwei Jahren vom Hof gejagt. Natürlich muss der Endkunde die Zeche zahlen. Wenn der Mindestlohn stetig steigt, dann steigen auch die Löhne für Facharbeiter, ist ja logo. Das Niveau und die Qualität der Arbeit sinkt leider dadurch, mittlerweile wird ja alles eingestellt was zwei Beine und einen Kopf hat.
Nennt sich ‚Vollbeschäftigung‘, wenn jeder, der will, Arbeit hat. War jahrzehntelang der Traum aller Arbeitnehmer, jetzt isses soweit und dann auch wieder nicht richtig… Was die Höhe der Löhne angeht, da haben wir sehr lange Diät gefahren im Vergleich zu anderen industrialisierten Ländern, der Arbeitnehmermarkt korrigiert das jetzt gerade ein wenig. Bleibt natürlich nicht ohne Nebenwirkungen. Und der grösste Posten im Bundeshaushalt sind übrigens nicht die Aufwendungen für Bürgergeld und ähnliches, sondern Transferzahlungen in die Rentenkasse. Insofern sollte man den Ball beim Klagen umso flacher halten, je älter man ist :) bis denn, Uwe
Also in meinem Wihnmobilwerkstatt wurden die Stundensätze in 2 Jahren um 30% erhöht und die Mitarbeiter lt Aussage der Mitarbeiter bekamen einen Inflationsausgleich (2,5%). GF spricht dort vom Fachkräftemangel und die Fluktation ist größer als die Zahl der Neueinstellungen. Würden die Mitarbeiter 10% Lohnerhöhung bekommen, gebe es in diesem Betrieb auch keinen Fachkräftemangel. Früher rechnete sich ein Mitarbeiter, wenn das 2,5-fache seines Lohnes an Kunden berechnet wurden. Heute sind es im KFZ-Handwerk Faktor 5! Vielleicht braucht man diese Sätze, um damit die Garantiearbeiten nach den Werkstattaufenthalten der Kunden zu bezahlen? Oder einfach sind die Renditeerwartungen zu groß? Oder das Geld versickert im Wasserkopf der Betrieben? Also wird mein Wohnmobil nur noch im Notfall in eine Werkstatt gegeben, da ich immer mehr arbeiten muss, um diese rasant steigenden Werkstattkosten zahlen zu können. Andere werden einfach Ihr Wohnmobil verkaufen. Gruß Grandeur Ich kann jetzt keine "Kostenexplosion" feststellen.... ne Kostensteigerung ja.... Ich habe im Juli bei meinem Wohnmobildealer für die Inspektion mit TÜV (über 3,5t), AU, Gasprüfung und Dichtigkeitskontrolle 757,57 € bezahlt... zieht man Tüv und AU (181 €), Gasprüfung (42 €) und Dichtheitskontrolle (129 €) ab, bleiben rund 405 € für die Inspektion übrig.... Gruß Dieter
Die Folge: weniger Qualität für höhere Kosten. Hallo, ich kann auch keine Kostenexplosion feststellen, Werkstattkosten Inspektion in der IVECO Werkstatt sind nur leicht gestiegen zu den Kosten von vor zwei Jahren. Materialkosten, z.B. für Motoröl, sind überdurchschnittlich gestiegen, aber nicht die Sätze für die Arbeiten. Dichtigkeitsprüfung im Servicecenter von Phoenix keine Preissteigerung, eine kleiner Reparatur, bzw. Einstellarbeit, wurde nicht berechnet.
Die 2,5% Inflationsausgleich haben ja vermutlich die Beschäftigten bekommen die zu dem Zeitpunkt in dem Unternehmen gearbeitet haben. Jeder neueingestellte Mitarbeiter dürfte wohl einen höheren Lohn bekommen als der vorher ausgeschiedene Mitarbeiter bekommen hat. Insofern ist eine hohe Fluktuation durchaus ein Preistreiber bei den Löhnen. Und der Fachkräftemangel hat absolut nix mit dem Lohnniveau zu tun. Wo sollen die Fachkräfte denn herkommen? 1. boomt der Womo-Markt nach wie vor. Bei den vielen neuzugelassenen Wohnmobilen ( und auch WWs ) steht auch entsprechend mehr Arbeit an. Erst beim Zubehör, später dann auch bei Reparaturen. Und der Ausbildungsmarkt im KFZ-Bereich allgemein und im Freizeitfahrzeugsektor im speziellen, beinhaltet vor allem nicht besetzte Ausbildungsstellen. Heute will sich doch keiner mehr die Fingerchen dreckig machen! 2. diejenigen die heute ein Womo fahren stehen in der Regel ( relativ ) kurz vor der Rente oder haben diese schon durch. Das ist aber immer noch die Generation "Babyboomer". Danach hat es einen Knick in der Bevölkerungsentwicklung gegeben. D.h. also es können gar nicht so viele Fachkräfte nachrücken wie ausscheiden, da diese Fachkräfte noch nicht "produziert" wurden. :mrgreen:
Wenn ein Mitarbeiter 10,-Euro / Stunde bekommt ( wäre jetzt unter Mindestlohn, ich weiß. Nur der Übersichtlichkeit halber! ) dann kostet er den Arbeitgeber incl. dessen Sozialabgaben etwa 12-13 Euro. Dazu kommen dann noch 6 Wochen Urlaub, krank werden die Menschen auch alle mal, bezahlte Feiertage, Urlaubs- / Weihnachtsgeld,... dann ist man schon bei 16-17 Euro. In einer Werkstatt gibt es dann noch die "Auftragsannahme", die zwar wichtig ist um den Arbeitsablauf in der eigentlichen Werkstatt nicht zu stören, die aber erstmal keine abrechenbare Leistung erbringt. Genauso wie die administrativen Beschäftigten in einem Unternehmen die die Termine verwalten, die Ersatzteile bestellen, die Rechnungen drucken,... die Buchhaltung, der Steuerberater, die Sicherheitsfachkraft,... von Investitionen in Betriebsmittel wie die neue Diagnose- hardware / software, Werkzeuge, Weiterbildungsmaßnahmen,... mal ganz zu schweigen. Und da willst Du mit 25,- Euro auskommen?!? :eek: Ich leite seit 25 Jahren ein Unternehmen und vorher durfte / musste ich meinem Vater "über die Schulter gucken". Glaub´ mir, mit dem 2,5-fachen des Bruttoverdienstes aus Arbeitnehmersicht bist Du die letzten 40 Jahre nie ausgekommen!
Nee, eben nicht! Die Anderen werden den Preis noch weiter nach oben treiben! Nennt sich Marktwirtschaft. Grüße Dirk Hallo Dirk, nehmen wir einen normalen Wohnmobilmonteur der brutto € 17.-/Stunde verdient + Sozialversicherung ca. 30% = 22,10 € + Urlaubs-, Krankheits- und Weiterbildungszeiten ca. € 5.-/Std, dann bist Du bei 27,10.-/Stunde, jetzt kommt noch Verwaltung, Gebäude, Energie, Geschäftsausstattung (die ist beim Wohnmobil überschaubar im Vergleich zu KFZ mit Diagnose, Bremsenprüfstand, Lackierbox,…) (+ im Kleinbetrieb Kosten zur Schwarzgelderzeugung ) dazu. Und verkauft wird die Leistung ca. € 125 € netto /Stunde. O.k. Ist nicht ganz Faktor 5, aber bei Elektroarbeiten und Karosseriearbeiten kommst man dann locker auf den Faktor 5. Lager (heute kaum noch Teile vorrätig), Teile,… verdienen selbst Ihr Geld, da auf den Ersatzteilen ja auch richtig üppige Margen sind. Fachkräftemangel besteht, weil der Wohnmobilmonteur (guter Allroundhandwerker, wie Schreiner, Bodenleger, Raumausstatter) in anderen Branchen (Industrie, aber auch in Branchen, welche mit geringerer Marge auskommen und trotzdem gut leben) einfach mehr verdient. Wenn der Arbeitgeber nun den Bewerbern besser bezahlt, dann muss er bei seinen Stammarbeitskräften auch die Löhne erhöhen, sonst hat er bald keine MA mehr. Kosten für das Rekruiting, Einarbeitungszeiten,… rechnen Kleinbetriebe ja nicht als Kosten. Vielleicht bekommt die Wohnmobilbranche nun wieder Fachkräfte, wenn die Aufträge im Baugewerbe zurückgehen? Gruß Grandeur
Und Du glaubst tatsächlich, Du bekommst einen Wohnmobilmonteur für 17.- € die Stunde? Am besten noch mit 25 Jahren Berufserfahrung und höchstens 35 Jahre alt.... Ich glaube nicht, dass Du in der heutigen Zeit für 17 tacken Brutto bereit wärest arbeiten zu gehen..... Gruß Dieter
Der Betrieb, der seinen erfahrenen Mitarbeitern aktuell 17.-/ Stunde zahlt (Arbeitsvertrag von MA gesehen!) findet keine Mitarbeiter. Mehr kann der Inhaber aber nicht zahlen, da er sonst weniger verdient. :mrgreen: Gruß Grandeur
Sorry aber wo lebst Du denn? Wenn Du irgendjemanden findest der etwas handwerkliches Geschick hat, arbeiten will und vielleicht auch schon ein klein bisschen Berufserfahrung mitbringt dann arbeitet der für DEUTLICH über 20,- Euro in der Industrie! Für 17,- Euro brutto / Stunde, bei 12,-€ ( bzw 12,41€ ab 2024 ) Mindestlohn findest Du keinen verlässlichen Mitarbeiter mit handwerklichem Geschick ( mehr )! Und Fachkräfte? :D Leg´ mal mind. 5,-€ drauf und selbst dann steht der nach einem Jahr wieder vor Dir und will mind. 2,-€ mehr haben!
Nur das beim Womo alles doppelt so groß sein muß! Mit ´ner 3t Hebebühne, die in einer PKW-Werkstatt locker reicht, machst Du in einer Womo-Werkstatt nix. Und das Gebäude darf ruhig was höher sein, die Bühnen in der Werkstatt weiter auseinander stehen,... Die Kunden kommen dann und wollen mal ´n Wiegeprotokoll und die Hinterachslast wissen, ... Und last but not least schrauben die Mitarbeiter da an Fahrzeugen die im Schnitt zwischen 50- und 100tausend Euro liegen. Was gaubst Du was das an Versicherungen kostet? Grüße Dirk
Der Betrieb, der aktuell seinen erfahrenen Mitarbeitern 17.-€ bezahlt, hat keine erfahrenen Mitarbeiter mehr... :lol: Erfahrene Mitarbeiter sind im Moment unter 25.-€ nicht zu halten, in Ballungszentren reicht das auch nicht.... Gruß Dieter
So schauts aus, die Preise werden natürlich umgelegt auf den Endkunden. (Geht ja in der Branche) Der Lohn hat ca. den Faktor 3, das war schon immer so. Am Material wird ja auch ordentlich mitverdient um andere Kosten zu decken. Gerade im Womo Bereich wird am Material ordentlich verdient. --> Link 35700.- p.a. Median in D. Das sind knapp € 18.-/ Stunde. 42900.- p.a. an erster Position in Stuttgart im Schnitt. Das sind keine € 22.-/Stunde. Spitzenverdiener sind in Stuttgart mit ca. 28.-/Stunde angegeben. Ich glaube für € 25.-/ Stunde wäre nicht so viele Caravantechniker Stellen unbesetzt! Für € 25.-/Stunde würde man Fachkräfte bekommen! Gruß Grandeur
Glauben hat was mit Religion zu tun, andere wissen es (-: wenn ich Tarif zahlen würde wäre ich alleine. Luxus wird wieder teurer. Das führt zu weniger Luxus bei denen, die da nicht mithalten können. Das kann schon mal schlechte Laune machen. Wenn das die größte Sorge ist: Glückwunsch! Wir schränken uns etwas ein und bleiben dabei fröhlich.
Der Wohnkabinen-Hersteller hier im Ort sucht seit drei Jahren! Und der würde auch 25,- Euro zahlen! Grüße Dirk
Woher? Ich denke das größte Problem ist das man nicht für Geld Fachkräfte kaufen kann die es gar nicht gibt. wäre ja schön wenn ich sage: hier mehr Geld und pflücke die vom Fachkräftebaum. Der Mangel treibt die Preise hoch was absolut OK ist. Wer Ahnung hat soll auch ordentlich verdienen.
Es gibt viele Unternehmen, die viele Monate auf Ihrer Website bestimmte Stellen offen haben. Bekommen die alle keine Bewerbungen? Oder vielleicht muss der Bewerber zu 100% alle Erfahrungen und Fachkenntnisse mitbringen? Stimmt die Stellenbeschreibung wonach die Personalverantwortlichen auswählen? Wenn der Schmerz genügend groß ist, findet man mit mehr Anstrengung (eigene Erfahrung) seine Mitarbeiter über Empfehlungsmarketing der vorhandenen Mitarbeiter, Abwerbung oder auch Flexibilität bzgl. fachlicher Defizite gute Mitarbeiter. Mir war immer wichtig, dass jemand motiviert für die neue Arbeit und lernwillig ist. Die die immer nur seitwärts in der Branche wechselten, waren eher nicht so motiviert, nur routinierter. Attraktive Arbeitgeber haben keinen Personalmangel, unattraktive oder mit entsprechenden Bewertungen im Netz schon. Klar, man kann sich zurücklegen und ins Fachkräftemangel-Horn blasen… Was muss der Wohnmobil Monteur können? Er muss kreativ sein, handwerklich geschickt und lernwillig. Und das gibt es nicht auf dem Arbeitsmarkt? :roll: Gruß Grandeur
Nun, im Idealfall ist er Möbelschreiner, Heizungsbauer, Installateur, Elektriker, KFZ-Mechatroniker geschult auf allen benutzten Fahrgestellen, Lackierer, Fernsehtechniker..... Sonst noch was? Also nicht so einfach zu finden, vor allem nicht für 17.-€ die Stunde.... :lol: Gruß Dieter Hallo, es geht nicht um die Stundenlöhne sondern um die Werkstattpreise und da gibt es scheinbar große Unterschiede. Wie schon geschrieben in meinen Werkstätten keine große Änderungen. In welchen Werkstätten gab es jetzt die Preisexplosion, bitte um Nennung, zumindest den Ort.
Mein BMW Händler im Bergischen hat den Tausch Bremsscheiben mit Beläge in diesem Jahr zu rund 1850€ angeboten, locker 500€ mehr als im vorletzten Jahr. Hier noch ein Link zu einem Artikel zum Thema Preissteigerung. --> Link darin steht auch, dass die Preise in Frankfurt leicht gesunken seien, im Bundesschnitt aber stark gestiegen. Kann also sein, dass Deine Werkstätten die Preissteigerungen regional nicht durchsetzen.
Hymercenter Stuttgart/Sindelfingen zuletzt € 145.-Stunde, E-Arbeiten + Karosserie noch deutlich mehr. Gruß Grandeur
Gibt es nicht in der Nähe von Frankfurt ( 70km nordwestlich? ) eine, hier im Forum gerne empfohlene, Fiat-Prof.-Werkstatt die auch Wohnmobile von Malibu (?) vertreibt, die erst jüngst ihre “Standardpreise“ für z.B. Zahnriemenwechsel ziemlich angehoben hat? :gruebel: Grüße Dirk
So eine verblendete Ansage, so was gehört in den Witzetread.
Hallo Hubert, vollkommen richtig, wer mal über den Tellerrand, andere Länder, schaut wird dies sehr schnell feststellen.
Na wenn es so weitergeht nicht mehr lange
Auch wenn von den zur Zeit über insgesamt 750.000 in der BRD zugelassenen Wohnmobilen ca. 250.000 noch keine 10 Jahre alt sind, wird der Zeitpunkt kommen, an dem für den größten Teil der Fahrzeugflotte aufwendige Wartungs-und Reparaturarbeiten anstehen. Spätesten dann gibt es das böse Erwachen. Welcher Wohnmobileigner hat schon Rücklagen von 1000, 2000 oder 3000€ für aufwendige Motor,- Fahrwerk- oder Karosseriearbeiten eingeplant?
Die Preise verstehen sich ohne die gesetzliche MWST und sind auch nicht mehr ganz aktuell. Unsere Hymerniederlassung führt weder Motor,-Fahrwerk- noch Karosseriearbeiten selbst durch. Auf die von Fremdfirmen durchgeführten und in Rechnung gestellten Arbeiten erfolgt aber noch ein robuster Aufschlag, der 50% oder höhrer sein kann.
Damit ist gemeint, dass die 7% Regel entgegen dem Versprechen des Kanzlers ausläuft und wieder 19% abgeführt werden müssen... LG Peter
Wenn bis dahin die Finanzierungen abbezahlt sind dann spart man die monatlichen Raten und kann sich das wieder leisten. ;D
Wer dann Arbeiten an Motor und Fahrwerk oder Co. noch in der Vertragswerkstatt des Aufbauers erledigen läßt, hat auch das Geld dafür. :D Grüße Dirk |
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