WomoTechnikService am 23 Aug 2023 08:51:22 Grandeur hat geschrieben:Was muss der Wohnmobil Monteur können? Er muss kreativ sein, handwerklich geschickt und lernwillig. Und das gibt es nicht auf dem Arbeitsmarkt? :roll:
Seit 8.Mai 2023 gibt es ja wenigstens nun den Ausbildungsberuf... --> LinkLG Peter
Pechvogel am 23 Aug 2023 08:53:01 Pechvogel hat geschrieben:Höhere MwSt.-Einnahmen aus der Gastronomie? Ich kenne viele Restaurants die ihr Angebot in Form von Öffnungszeiten mehr oder weniger stark einschränken.
WomoTechnikService hat geschrieben:Damit ist gemeint, dass die 7% Regel entgegen dem Versprechen des Kanzlers ausläuft und wieder 19% abgeführt werden müssen..
Das weiß ich wohl. Die Frage ist nur ob bei weniger Umsatz dadurch trotzdem, in Summe pro Monat, mehr abgeführt werden muss? Grüße Dirk
maxmara am 23 Aug 2023 09:03:09 Pechvogel hat geschrieben:Wer dann Arbeiten an Motor und Fahrwerk oder Co. noch in der Vertragswerkstatt des Aufbauers erledigen läßt, hat auch das Geld dafür. :D
Oder wenig Ahnung. Warum nicht gleich zu den Fremdfirmen, zu denen auch die Vertragswerkstätten die Fahrzeuge bringen? Dort werden dann zwar auch lt. DEKRA 150 € und mehr je Std. abgerechnet aber nicht 250€ oder mehr, wie bei Mercerdes für den Sprinter.
pwglobe am 23 Aug 2023 09:12:52 maxmara hat geschrieben:Spätesten dann gibt es das böse Erwachen. Welcher Wohnmobileigner hat schon Rücklagen von 1000, 2000 oder 3000€ für aufwendige Motor,- Fahrwerk- oder Karosseriearbeiten eingeplant? .
Hallo, man muss immer Rücklagen für Reparaturen einplanen, egal ob Wohnmobil, Auto, Haus oder Zahnersatz. Viele Wohnmobile wurden in den letzten Jahren finanziert und das am Limit, da wird es mit den Rücklagen schwer, aber dies ist selbstverschuldet und man kann dafür nicht andere verantwortlich machen. Wenn das Geld nicht mehr reicht muss man sich von manchen Dingen trennen, das ist bitter aber unvermeidlich.
Pechvogel am 23 Aug 2023 09:14:29 maxmara hat geschrieben:...Warum nicht gleich zu den Fremdfirmen, zu denen auch die Vertragswerkstätten die Fahrzeuge bringen? ...
Entweder man hat das Geld oder man lernt? :mrgreen: Grüße Dirk
Ruedi1952 am 23 Aug 2023 09:20:54 Bei uns Vertragswerkstätten ca. 165 EUR. Freie Werkstätten 70 bis 110 Eur. Man hat doch die Wahl
pwglobe am 23 Aug 2023 09:26:16 maxmara hat geschrieben:...Warum nicht gleich zu den Fremdfirmen, zu denen auch die Vertragswerkstätten die Fahrzeuge bringen? ...
Hallo, in der Regel wird ein Aufschlag von 8% bis 10% genommen, alles darüber ist Wucher. Meine IVECO Werkstatt nimmt für die DEKRA Vorführung einen Aufschlag von 4% plus 0,5h Arbeitszeit. Die "Wohnmobilwerkstätten" sind scheinbar skrupellos im Punkto Aufschläge, für den Einbau der Hubstützenanlage hatte ich mir mehrere Angebote eingeholt der der Günstigste hat den Zuschlag bekommen. Wenn man zu viel Geld hat kann man auch den erstbesten nehmen.
Pechvogel am 23 Aug 2023 09:43:02 pwglobe hat geschrieben:...Wenn man zu viel Geld hat kann man auch den erstbesten nehmen.
Korrekt aber stell Dir mal vor Du kaufst ein Hymer- ( oder Knaus-, oder... ) Wohnmobil, läßt bei Fiat eine Anhängerkupplung oder eine Standheizung einbauen und nach einem halben Jahr hast Du einen Riss in der Heckgarage oder im EBL fliegt immer die Sicherung an der AUCH die Standheizung hängt. Fiat argumentiert: "wir haben alles nach Vorschrift an- / eingebaut", der Womohändler meint "das kann nur durch eine falsche Verbindung von Heckgarage zur Rahmenverlängerung kommen ( oder falscher Kabelquerschnitt der Heizung... )" und DU hast den Ärger. Hast Du den Womohändler das alles machen lassen steht auch er dafür gerade. D.h. Du stellst ihm das Womo vor die Türe und sagst "...mach mal! Aber bis übernächste Woche!" Grüße Dirk
Energiemacher am 23 Aug 2023 09:53:56 Pechvogel hat geschrieben:..mach mal! Aber bis übernächste Woche!"
gelesen und gelacht! :lach: Grüße
Tinduck am 23 Aug 2023 09:56:01 Pechvogel hat geschrieben:Hast Du den Womohändler das alles machen lassen steht auch er dafür gerade. D.h. Du stellst ihm das Womo vor die Türe und sagst "...mach mal! Aber bis übernächste Woche!"
Insbesondere der letzte Teil deines Satzes dürfte hemmungsloses Gelächter auslösen - im Moment gibt es keine Werkstätten, die für nicht-Notfälle kurzfristige Termine haben. Weder beim Womo-Händler noch bei Fiat oder sonst einem Chassis-Hersteller. Ich hatte selbst für eine popelige Gasprüfung drei Wochen Vorlauf. Die angesprochenen Probleme sind Neufahrzeug-spezifisch. Wenn man aus der Gewährleistung ist, stellen sich viele gedanklich konstruierte Dilemmas gar nicht mehr ein. Unterm Strich ist es wie immer. Wer wenig Ahnung hat, braucht eine dicke Brieftasche - und wird selbst dann noch durch den Kakao gezogen, siehe z. B. WCS Goch mit Premiumpreisen und AliExpress-Einbaugeräten. Oder eben dicke Aufschläge auf weitergereichten Fremdarbeiten beim Womo-Händler. bis denn, Uwe
maxmara am 23 Aug 2023 09:57:22 Ruedi1952 hat geschrieben:Freie Werkstätten 70 bis 110 Eur
Das ist echt günstig. Zu dem Konditionen ist vermutlich am gesamten Niederrhein keine freie Werkstatt zu finden. Um bei unserem PKW nachträglich eine AHK einbauen zu lassen, haben wir uns umgeschaut. Das Preiswerteste, dass auf den Tafeln stand, entsprach dem DEKRA-Durchschnitt. Die Audivertragswerkstatt liegt da schon, je nach Leistung, bei nahe 200€.
pwglobe am 23 Aug 2023 09:58:51 Hallo Dirk, so einfach kommt der Händler auch nicht aus der Verantwortung, den Fall hatte ich bei dem nachträglichen Einbau der Solarpanel. Der Händler wollte dann die Reparatur am undichten Heki nicht durchführen, mit dem Hinweis auf die von mir angebrachte Dachdurchführung. Klar gibt es erstmal Diskussionen aber hier hilft im schon der Hinweis auf die Rechtslage, zumindest in meinem Fall.
Tinduck am 23 Aug 2023 10:04:23 maxmara hat geschrieben:Das ist echt günstig. Zu dem Konditionen ist vermutlich am gesamten Niederrhein keine freie Werkstatt zu finden. Um bei unserem PKW nachträglich eine AHK einbauen zu lassen, haben wir uns umgeschaut. Das Preiswerteste, dass auf den Tafeln stand, entsprach dem DEKRA-Durchschnitt. Die Audivertragswerkstatt liegt da schon, je nach Leistung, bei nahe 200€.
Die von uns genutzte freie Werkstatt (auf Diesel und LKW/Transporter spezialisiert, machen aber auch PKW) nimmt für die Mechanikerstunde 65 Euro netto (zumindest war das im Mai 2023 noch so). Irgendwie glaube ich nicht, dass die Löhne und Fixkosten am Niederrhein höher sind als im Ruhrgebiet?? Galoppierende Gier der Betreiber? bis denn, Uwe
Pechvogel am 23 Aug 2023 10:16:42 pwglobe hat geschrieben:...Der Händler wollte dann die Reparatur am undichten Heki nicht durchführen, mit dem Hinweis auf die von mir angebrachte Dachdurchführung. Klar gibt es erstmal Diskussionen aber hier hilft im schon der Hinweis auf die Rechtslage, zumindest in meinem Fall.
Ja, das meine ich doch: wenn Du da jetzt ganz unbedarft aufgeschlagen wärst, in Unkenntnis der / Deiner Rechtslage, bzw wenn die Dachdurchführung auch noch jemand anderes gemacht hätte, dann hätte der Händler Dich weggeschickt. Was wenn der Händler argumentiert hätte "...da hat jemand auf / knapp neben dem Hecki auf´s Dach getreten dadurch ist das undicht geworden!" Wenn Du jetzt keine Ahnung gehabt hättest hätte Dich der Händler abgewimmelt. Und der der die Dachdurchführung / Solaranlage montiert hätte, hätte Dir´nen Vogel gezeigt. Wer so ganz unbedarft ist für den ist "alles aus einer Hand" zwar teurer, aber u.U. auch "sicherer"?! Grüße Dirk
maxmara am 23 Aug 2023 10:18:58 pwglobe hat geschrieben: Wohnmobile wurden in den letzten Jahren finanziert und das am Limit, da wird es mit den Rücklagen schwer,
In der Tat haben sich in der BRD viele für ihre Verhältnisse hoch verschuldet. Sei es für die Wohnung, das Haus oder eben ein neues Wohnmobil. Das Letzte woran gedacht wird ist dann die Rücklagenbildung für Eventualitäten. Oft scheitert, bei jetzt steigenden Zinsen, der Neukauf eines WM auch an der Finanzierungskosten. Eine Alternative könnte der Gebauchtcamper sein, wenn da nicht die hohen Werkstattpreise wären. Vermutlich werden u.a. junge Familien in der Zukunft eher zum Mietcamper greifen, als sich ein altes Wohnmobil mit den schwer abschätzbaren Folgekosten an den Hals zu hängen.
groovy am 23 Aug 2023 10:41:18 maxmara hat geschrieben:In der Tat haben sich in der BRD viele für ihre Verhältnisse hoch verschuldet. Sei es für die Wohnung, das Haus oder eben ein neues Wohnmobil. Das Letzte woran gedacht wird ist dann die Rücklagenbildung für Eventualitäten.
Moin, das weist du woher? Gruss Volker
Energiemacher am 23 Aug 2023 10:47:55 pwglobe hat geschrieben:Viele Wohnmobile wurden in den letzten Jahren finanziert und das am Limit, da wird es mit den Rücklagen schwer,
Was ist "viele"? Inwiefern kannst du deine Behauptung denn mit Quellen belegen? Oder ist es doch nur eine persönliche Vermutung ohne Fakten? Grüße
Tinduck am 23 Aug 2023 10:52:21 Das sind so die üblichen Vermutungen der älteren, Bargeld- und Sparstrumpf-affinen Generation. --> LinkHier kann man nachlesen, dass die Quote überschuldeter Erwachsener in der BRD ca. 5,8% beträgt. Das würde ich nicht als 'viel' bezeichnen. Und davon sind dann nur knapp 15% auf unsolide Haushaltsführung (also übertriebener Konsum auf Pump) zurückzuführen. Wenn man sich einen Kredit vom Einkommen her leisten kann, ist das normalerweise kein Problem. Und: auf die prognostizierte Gebrauchtfahrzeug-Schwemme aus den geplatzten Finanzierungen der letzten Jahre warte ich auch immer noch vergeblich. bis denn, Uwe
rkopka am 23 Aug 2023 11:02:06 Grandeur hat geschrieben:Wenn der Schmerz genügend groß ist, findet man mit mehr Anstrengung (eigene Erfahrung) seine Mitarbeiter über Empfehlungsmarketing der vorhandenen Mitarbeiter, Abwerbung oder auch Flexibilität bzgl. fachlicher Defizite gute Mitarbeiter.
Empfehlungen gehen aber nur begrenzt. Ich hab auch schon einen Freund für uns angeworben, aber derzeit ist mein Bekanntenkreis entweder völlig fachfremd oder schon in der Firma :-). Für Abwerbung muß man viel bieten. Da reicht es nicht den vielleicht schon guten Lohn + 1€ zu bieten. Bei uns kommt für ältere Mitarbeiter dazu, daß unser Abfertigungssystem so ist, daß Abfertigungen nur bei einvernehmlicher Kündigung zum Tragen kommen und beim neuen Arbeitgeber neu (mies und gering) starten. Das ist bei längerer Beschäftigung eine größere Summe, die niemand gerne aufgibt. Flexibilität fachlicher Defizite sagt sich leicht. Ein Mitarbeiter bei uns braucht keinen passenden Abschluß, solange er etwas kann. Wir hatten aber auch schon erfahrene Mitarbeiter mit entsprechender Erfahrung im Feld, die sich dann als unbrauchbar erwiesen haben. Entweder keine Teamplayer oder viel heiße Luft und mehr Aufwand als Nutzen. RK
huohler am 23 Aug 2023 11:05:29 rkopka hat geschrieben:Bei uns kommt für ältere Mitarbeiter dazu, daß unser Abfertigungssystem so ist, daß Abfertigungen nur bei einvernehmlicher Kündigung zum Tragen kommen
Sind Abfertigungen so etwas wie Abfindungen? Ich denke für die meisten Deutschen klingt der Begriff sehr befremdlich. Hubert
rkopka am 23 Aug 2023 11:40:53 rkopka hat geschrieben:Bei uns kommt für ältere Mitarbeiter dazu, daß unser Abfertigungssystem so ist, daß Abfertigungen nur bei einvernehmlicher Kündigung zum Tragen kommen
huohler hat geschrieben:Sind Abfertigungen so etwas wie Abfindungen? Ich denke für die meisten Deutschen klingt der Begriff sehr befremdlich.
Grundsätzlich ja. Wobei es das alte System gibt, das sich auf das Gehalt und Zugehörigkeit bezieht, von der Firma gezahlt wird und nicht mitgenommen werden kann. Das neue kann man mitnehmen, ist aber geringer und wird in eine Kasse eingezahlt und verliert aufgrund von Zinsen und Inflation eher an Wert. Beide werden auch bei der Pensionierung fällig. Daher wird man nach entsprechenden Jahren nicht so leicht einfach kündigen, weil das durchaus eine 6stellige Summe sein kann. RK
Russel am 23 Aug 2023 12:00:40 Nicht jeder ist käuflich, zum Glück. Wenn ich einen MA über das Geld abwerbe brauch ich nur warten bis der nächste mehr gibt. Und nochmal, es gibt kaum Fachkräfte, hier fehlt eine Generation. Erst heute war im Main Echo ein Bericht das der Fachkräftemangel die größte Sorge der Unternehmer ist. Die können doch nicht alle in allen Branchen zu Blöd sein Personal einzustellen.
Verknappung erhöht die Preise für die Endkunden, egal ob Werkstatt oder Sonst wo. Eine Werkstatt mit 65€ die Stunde muss entweder am Material ordentlich verdienen, der Chef kann nicht rechnen, ist der Altersarmut ausgesetzt oder hat kein Finanzamt.
Variophoenix am 23 Aug 2023 12:34:24 Da sage ich nur; gut habe ich diesen Beruf und noch mehr einmal gelernt und repariere meinen ganzen Vario selber. Gerade eben kompl. Bremsen hinten repariert. ABS Sensor ging dabei drauf. Originalkosten sind 160E, Gibt aber den gleichen für 20E. Lenkstange ersetzt für 60€, Federböcke vorn ersetzt, keine 10€ Material. Auch wenn die Teile etwas gestiegen sind, gibt es das meiste auf dem freien Markt.
Alternativ wäre es wenn möglich Service und Reparaturen zb. In der Türkei oder in Albanien zu machen. Geht halt nur wenn man gerade am Reisen ist und auch Zeit dabei hat. Für alle die hier feste Wurzeln haben, wird das Leben nie mehr so sein wie es mal war. Man bezahlt nun seinen kräftigen Tribut.
Denke in Zukunft wird das individuelle Reisen zum Luxus wenn man noch Haus und Hof und Autos hat. Mit Kindern sowieso, leider.
maxmara am 23 Aug 2023 12:57:39 Tinduck hat geschrieben:Wenn man sich einen Kredit vom Einkommen her leisten kann, ist das normalerweise kein Problem.
Statista Research Department veröffentlichte am, 02.01.2023, dass beim Neuwagenkauf der Finanzierungsanteil etwa 47 Prozent beträgt. Dies ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung des Bankenfachverbandes zur Konsum- und Kfz-Finanzierung privater Haushalte in Deutschland aus dem Jahr 2022. Bei den eher hochpreisigen PKW, die ein Leben als Camper führen müssen, dürfte der Anteil finanzierter Fahrzeuge kaum niedriger sein. Über die durchschittliche Finanzierungssumme und der daraus resultierenden Belastung des Haushaltsbudges schweigen die Statistiken sich aus. Variophoenix hat geschrieben: in Zukunft wird das individuelle Reisen zum Luxus
Mit Sicherheit auch aufgrund steigender Nutzungskosten, z.B. für Kraftstoff, Reifen und nicht zuletzt wegen explodierender Werkstattpreise.
rkopka am 23 Aug 2023 13:02:00 maxmara hat geschrieben:Bei den eher Hochpreisigen PKW, die ein Leben als Camper führen müssen, dürfte der Anteil finanzierter Fahrzeuge kaum niedriger sein.
Hier ist eher die Frage, ob es sich auswirkt, daß Womos im Gegensatz zu PKW keine (mehr oder weniger) Notwendigkeit sondern meist teurerer Luxus sind. RK
WoMoNK19 am 23 Aug 2023 13:20:37 Hallo Variophoenix, Variophoenix hat geschrieben: ….
Denke in Zukunft wird das individuelle Reisen zum Luxus wenn man noch Haus und Hof und Autos hat. Mit Kindern sowieso, leider.
alle Reisebüros die ich gut kenne sagen, dass sie - lassen wir den Einbruch während Corona außen vor - jedes Jahr mehr Reisen verkaufen. Die Reiselust zumindest in Deutschland ist unbegrenzt und wird auch weiter steigen. Auch die Tatsache, dass Mietwohnmobile in den USA deutlichst teurer geworden sind, hält niemand davon ab, in die USA zu reisen. Ähnlich wie in allen Branchen klagen auch die Reisebüros über zu wenig Personal. Deswegen haben sich auch 2 der mir bekannten Büros von Messen vollkommen zurück gezogen. Nicht wegen der Kosten, sondern weil sie es gar nicht mehr hinbekommen auch noch die „Neukunden“ die man auf der Messe anspricht mit Angeboten und dann mit Reisen zu bedienen. Ich sehe da keine Tendenz zu weniger - egal wieviel Haus—Auto—Kredit da im Spiel ist. Ich sehe da eher einen Zuwachs, der es in Zukunft noch wichtiger macht in Randzeiten unterwegs zu sein, will man nicht in der Herde der Touristen mitlaufen müssen. WoMo NK19
pwglobe am 23 Aug 2023 13:25:07 Hallo, der Kipppunkt war schon vor Jahren, da wurde Camping immer teurer und mittlerweile ist es so: Camping muss man sich leisten können, es ist wie jeder Urlaub ein Luxusgut und nicht einfach ein Konsumgut. Wie vielleicht viele geglaubt haben und uns die Werbung vorgegaukelt hat.
Mit dem gebrauchten Bulli war 1986 ein Campingurlaub in Portugal ein Lowbudgeturlaub, besonders wenn man nicht so oft auf Campingplätzen übernachtet hat. Die Reparaturen am T3 konnte der Kumpel machen oder man hat es selbst gekonnt.
Mit dem "Bulli" 2023 ist ein Campingurlaub egal wo in Europa ein Luxusurlaub, hohe Kosten für den CP oder SP und hohe Unterhaltskosten für Werkstatt und Kraftstoff. Reparaturen am aktuellen VW Bus kann kaum einer mehr selbst. Noch teurer wird es mit dem Wohnmobil, da die Unterhaltskosten noch höher ausfallen.
Flatus am 23 Aug 2023 13:29:13 Tinduck hat geschrieben:... dürfte hemmungsloses Gelächter auslösen - im Moment gibt es keine Werkstätten, die für nicht-Notfälle kurzfristige Termine haben. ...
Gut dass das meine Werkstat nicht wusste! Ich musste 4 Tage auf einen Termin warten - wegen dem Feiertag am 15. August, sonst wäre es etwas schneller gegangen. Gruss Flatus
maxmara am 23 Aug 2023 13:39:31 pwglobe hat geschrieben:Noch teurer wird es mit dem Wohnmobil, da die Unterhaltskosten noch höher ausfallen.
Klar die Schere geht auseinander. Die Renomierfirmenfahrzeugkäufer setzen verstärkt den teuren Sprinter als Basisfahrzeug. Die anderen suchen günstige Alternativen auch im Gebrauchtwohnmobilmarkt. Vielleicht kann es sogar gelingen, den Fragpreis für ein fünf Jahre altes Fahrzeug, um eine Reparaturkostenversicherung für zwei oder drei Jahre zu reduzieren.
Ruedi1952 am 23 Aug 2023 13:48:39 Unsere Werkstatt nimmt jetzt 70 EUR Chef und Sohn geht es gut. Hat seine VW Vertretung den vor die Füße geworfen. Sich stark verkleinert und ist Happy.
Pechvogel am 23 Aug 2023 14:47:55 maxmara hat geschrieben:...in Deutschland aus dem Jahr 2022...
Und wie hoch war die Quote in den Jahren davor?!? :eek: Grüße Dirk
WoMoNK19 am 23 Aug 2023 15:00:41 Hallo,
ich bezahle hier in der Stuttgarter Ecke folgende Stundenlöhne jeweils bei freien Werkstätten:
Wohnmobil — Fahrzeug: 84,- Euro netto Wohnmobil — Aufbau: 60,- Euro netto
PKW: 98,- Euro netto Motorrad: 70,- Euro netto
WoMo NK19
maxmara am 23 Aug 2023 16:25:58 Ruedi1952 hat geschrieben:Unsere Werkstatt nimmt jetzt 70 EUR Chef und Sohn geht es gut.
WoMoNK19 hat geschrieben:Wohnmobil — Fahrzeug: 84,- Euro netto Wohnmobil — Aufbau: 60,- Euro netto
Man kann von Glück sprechen, bei der Suche nach einer geeigneten Werkstatt auf so viel Altruismus zu treffen. Die Regel ist das lt. DEKRA nicht.
Tinduck am 23 Aug 2023 19:22:49 Das hat nichts mit Altruismus zu tun. Man kann einen Betrieb unter bestimmten Umständen halt auch mit niedrigen Kosten betreiben.
Werkstatt auf eigenem Grundstück vs. Mietimmobilie, Industriehalle statt Glaspalast, freie Kundenauswahl statt Markenbindung, Familienbetrieb mit ein paar zusätzlichen Angestellten vs. kompletter Buchhaltungswasserkopf samt Empfangsdamengeschwader, usw. usf.
Unsere Stammwerkstatt gibts übrigens auch schon in zweiter Generation, denke mal, deren Kalkulation ist bewährt. Und Fluktuation bei den langjährigen Angestellten hab ich da auch noch nicht mitbekommen, immer dieselben Nasen in der Werkstatt :)
bis denn,
Uwe
Russel am 24 Aug 2023 06:41:33 Tinduck hat geschrieben:Das hat nichts mit Altruismus zu tun. Man kann einen Betrieb unter bestimmten Umständen halt auch mit niedrigen Kosten betreiben.
Niedrigere Kosten erhöhen normalerweise den Gewinn und nicht die Sympathie der Endkunden. Mein Gebäude mit Lager und Büro gehört mir, meine Firma muss aber (ortsübliche) Miete zahlen als wäre ich bei fremden eingemietet. Einem dritten würde ich die Miete ja auch nicht erlassen, bzw. könnte ich ja an einen anderen vermieten. Wenn die Stundensätze niedrig sind wird halt woanders „mehr“ kalkuliert und der niedrigere Verrechnungssatz subventioniert. Die niedrigeren Löhne suggerieren meist erstmal günstig weil hier am meisten drüber diskutiert wird. Muss nicht sein ist aber fast immer so.
Pechvogel am 24 Aug 2023 06:53:47 Russel hat geschrieben:…Mein Gebäude mit Lager und Büro gehört mir, meine Firma muss aber (ortsübliche) Miete zahlen als wäre ich bei fremden eingemietet. Einem dritten würde ich die Miete ja auch nicht erlassen, bzw. könnte ich ja an einen anderen vermieten. …
Ob die Gebäude Dir, Deiner Oma, der Nachbarin oder irgendeiner Immobilienfirma gehören ist doch egal: solange die Gebäude nicht der Firma gehören wird es für die Firma eben teurer! Und wenn es für die Firma teurer wird müssen die höheren Kosten durch irgendwas wieder reinkommen. Hat alles seine zwei Seiten! Grüße Dirk
Russel am 24 Aug 2023 07:05:30 Pechvogel hat geschrieben:Ob die Gebäude Dir, Deiner Oma, der Nachbarin oder irgendeiner Immobilienfirma gehören ist doch egal: solange die Gebäude nicht der Firma gehören wird es für die Firma eben teurer!Dirk
Ja, so ist es. Egal wem das Gebäude ist, die Firma muss/sollte in der Regel immer Miete zahlen, egal ob an mich oder meine Oma oder Nachbarin. Wenn eine Firma keine Miete zahlt (auch wenn das Gebäude mir/Firma) ist, dann legt die Firma kalkulatorisch Geld drauf. Warum sollte ich für das Büro keine Miete einnehmen wenn mir ein dritter dafür Geld zahlen würde? Das lernt jeder Unternehmer am ersten Tag. Würde jemand sein Homeoffice / Büro seiner Firma kostenlos zu verfügung stellen, dadurch die Kosten der Firma senken, und deshalb für weniger Lohn arbeiten gehen?
Pechvogel am 24 Aug 2023 07:20:39 Russel hat geschrieben:…Wenn eine Firma keine Miete zahlt (auch wenn das Gebäude mir/Firma) ist, dann legt die Firma kalkulatorisch Geld drauf. …
Ich nehme mal an das Deine Firma auch ein Auto hat? Und vielleicht noch ortsfeste und bewegliche Wirtschaftsgüter? Hat die Firma die auch von Dir gemietet? Warum würde sie dann gerade bei den Gebäuden „drauflegen“? Grüße Dirk
topolino666 am 24 Aug 2023 08:02:16 Hier ist was geboten! ;-) IMG-20230824-WA0000.jpg
Ahorne7500 am 24 Aug 2023 08:16:03 Hallo,
Wenn ich das hier so lese, habe ich den Eindruck, hier werden gelegentlich Äpfel mit Birnen vergleichen.
An diesem hin und her möchte ich mich nur mit Kleinkram beteiligen.
Seid ihr schon einmal auf der (sauberen) KUNDENtoilette der 'kleinen' Werkstatt gewesen? So etwas kostet ...
Bei unserem Weihnachtsbaumverkauf auf unserem Hof benötige ich eine KOSTENPFLICHTIGE Gestattung der Gemeinde, damit ich Kaffee und Kakao UMSONST rausgeben darf. Für Glühwein müsste ich zusätzlich Auflagen in Sachen Jugendschutz einhalten.
Sorry, evtl etwas am Thema vorbei, aber für alle Dinge muss über den Tellerrand geschaut werden. .
Tinduck am 24 Aug 2023 08:27:52 Ahorne7500 hat geschrieben:Seid ihr schon einmal auf der (sauberen) KUNDENtoilette der 'kleinen' Werkstatt gewesen? So etwas kostet ...
Wer sowas braucht, muss halt mehr zahlen. Ich brauche kein Kundenklo, keinen Umsonst-Kaffee beim Warten und auch keine Sitz-Lounge, wo ich warte. Ich brauche akzeptable Werkstattpreise. Sorry, evtl etwas am Thema vorbei, aber für alle Dinge muss über den Tellerrand geschaut werden. .
Du kannst so weit über den Tellerrand schauen, wie du willst - es gibt günstige Werkstätten und teure. Und nein, die günstigen pfuschen nicht per se rum und sind auch nicht alle nach einem Jahr pleite. Zur obigen Mietdiskussion: Wenn mir die Immobilie gehört, kann meine Firma, die darin arbeitet, mir natürlich Miete zahlen. Das ist rechte Tasche - linke Tasche mit Steuerersparnis. Der Hauptvorteil ist in diesem Fall, dass ich Einkommen aus der Firma ziehen kann - was ich dann nicht aus dem Gewinn entnehmen muss. Auf jeden Fall besser als irgendwem anders Miete zu zahlen, das Geld ist dann nämlich weg bzw. bei jemand anderem. bis denn, Uwe
Russel am 24 Aug 2023 08:39:17 Pechvogel hat geschrieben:Ich nehme mal an das Deine Firma auch ein Auto hat? Und vielleicht noch ortsfeste und bewegliche Wirtschaftsgüter? Hat die Firma die auch von Dir gemietet? Dirk
Wenn ich oder ein Mitarbeiter einen Privat PKW betrieblich nutzt bekommt er oder ich dafür Miete. Wenn du dies mit deinem Privat PKW kostenlos machst kannst du gerne für mich fahren (-: Das Gebäude gehört ja mir, nicht der Firma. Ist bei 99,9% der Unternehmen so.
Pechvogel am 24 Aug 2023 08:59:55 Russel hat geschrieben:...Das Gebäude gehört ja mir, nicht der Firma...
Tinduck hat geschrieben:...Das ist rechte Tasche - linke Tasche...
So ist es! Grüße Dirk
Russel am 24 Aug 2023 09:49:01 Pechvogel hat geschrieben:So ist es! Grüße Dirk
Nur das die linke Tasche die Miete versteuert. Wer die Miete kassiert st der Firma egal, die Kosten werden umgelegt.
Grandeur am 24 Aug 2023 10:05:03 topolino666 hat geschrieben:Hier ist was geboten! ;-) IMG-20230824-WA0000.jpg
Mercedes Servicepartner Großraum Stuttgart Service allgemein: 171,36.-/Stunde brutto Service Bremse: 188,50.-/Stunde brutto E-Arbeiten/Software Updates: 221,34.-/Stunde brutto (dort arbeiten Unternehmensberater in der Werkstatt! :lol: ) Ölwechsel bei Mercedes Sprinter 2023 Arbeitszeit ohne Öl: 199,50.- brutto Ölwechsel bei VW Crafter 2023 Arbeitszeit ohne Öl: 85,72.- brutto Beim Motoröl verlangt VW für 5W30 LL den doppelten Preis von Mercedes! Ölbeistellung wird akzeptiert, wenn Freigaben der Hersteller erfüllt und Gebinde verschlossen sind. Hymer 2022 auf 2023 Preiserhöhung Dichtigkeitsprüfung + 17% Gruß Grandeur
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