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Das Explorer Magazin hat auf YouTube ein sehr interessantes Video zum Thema "Blitzschutz" veröffentlicht --> Link. Leider nicht sehr ermutigend. Was habt Ihr für ein Verhalten bei Gewitter (Aufenthalt wo im Fahrzeug, Standort des Fahrzeugs etc.)? Ich würde gerne den Landstromstecker rausmachen und die Schüssel runterfahren. (Peter macht es aber nicht :D ) Stützen haben wir keine. Mehr kann man wohl nicht machen, sondern hoffen, dass es nie passiert. Die Frage kommt ja immer wieder mal, ohne wirkliches Ergebnis. Aber ich glaube, Einschläge sind tatsächlich selten. Und den Link schau ich mir lieber garnicht an, denn der Totenkopf und die Aufmachung des Filmchens schrecken mich schon ab. Ich habe eigentlich eher Angst, dass ein Baum bei einem Gewitter auf das Wohnmobil kracht. Über Blitzeinschlag mache ich mir weniger Gedanken, das habe ich in all den Jahren noch nicht gesehen. Das scheint extrem selten zus ein. Hallo hab mir das Video nicht ganz angesehen aber das ist ja jetzt nicht wirklich neu und einen Versuchsaufbau braucht man dafür auch nicht, das ganze ist einfache Physik. Kawas und Aufbauten mit Aluhaut haben keine Probleme (Käfig). Bei GFK ist immer noch die Kabine am sichersten , zumindest beim TI, beim VI gibt es keinen sicheren Ort. Am besten neben ein hohes Gebäude stellen ( Kirchturm, Hochhaus) die sind alle geerdet und damit haben sie das höchste Erdpotential und der Blitz schlägt dort ein. Selbst Bäume bieten da einen Blitzschutz (Achtung nur im Fahrzeug, nicht alls Fußgänger) der Blitz wird zu 99,9% in den Baum einschlgen und nicht ins Fahrzeug da der Baum das höchte Erdpotenzial bietet. Einziges Problem dabei, der Baum oder ein Ast kann dir aufs Womo krachen was dann auch tötlich enden kann. Gruß Joachim Moin, ich habe den Regenradar fast immer im Blick und versuche extremen Gewittern aus dem Weg zu gehen. Wobei ich ich hier mehr Angst vor Hagel als vor einem Blitzeinschlag habe und ich mir ne Brücke suchen würde, die nebenbei auch vor einem Blitz schützt. Das Risiko eines Blitzeinschlages sehe ich aber eher geringer, denn nur ca. 10% der Blitze schlagen in die Erde ein, die Anderen Entladungen finden in der Atmosphäre statt. Da Bäume und selbst Gebäude ein besseres Erdpotential haben, müssten die Blitze auch eher dort einschlagen. Bedingt durch Solar, WLAN- und anderer Antennen ist mir auch klar, dass meine Aluhaut nicht viel nützen würde. Blitztechnisch vertraue ich ansonsten auf Grund des Erdpotentials schlicht darauf, dass ein Einschlag ins Womo eher unwahrscheinlich ist. LG vom Mikesch Unser Womo hat eine Alu-Sandwich-Haut und zusätzlich ein GfK-Dach. Damit ist der Aufbau ein Faradayscher Käfig. Da wir einen Teilintegrierten haben, hat das Fahrerhaus eine Stahlblechhaut, also ebenfalls ein Faradayscher Käfig und wahrscheinlich der sicherste Ort im Womo. Schwachpunkte laut Video sind Kabeldurchführungen durchs Dach, z.B. bei einer Solaranlage und bei einer SAT-Anlage. Vielleicht sollte man in einen Blitzschutz investieren, wie wir das zu Hause vor wertvollen elektrischen Geräten haben, also z.B. Verteilersteckdosen mit Hochspannungsschutz und Hochspannungsschutz im Antennen-Kabel von SAT-Antenne zum Fernseher (SAT-Signal). Sicher kann man ähnliches im Womo installieren, auch im Kabel zwischen Solaranlage und Solarregler. Es ist schließlich die gleiche Technik wie zu Hause. Außerdem ist die SAT-Schüssel zu Hause geerdet und wir haben uns den Luxus eines Blitzableiters gegönnt. Theoretisch ginge ein Blitzableiter auch im Womo, aber ich habe noch nichts davon gehört, dass so etwas jemand installiert hat. Ich wohne in einer Gegend, wo es kaum richtige Gewitter oder Hagel gibt. Wenn es Blitzschäden gibt, dann wenn dieser in der Umgebung in eine Stromleitung (Hochspannungsfreileitung) eingeschlagen hat und der Hochspannungsimpuls über das Stromkabel ins Haus kommt, obwohl das Haus Blitzableiter hat ->> deshalb einen Hochspannungsschutz im Sicherungskasten und Verteilersteckdosen mit Hochspannungsschutz. Besonders heimtückisch sind Blitzeinschläge in den Erdboden in der Nähe. Dann kommt der Hochspannungsimpuls durch den Nullleiter. Blitzschäden über Stromleitungen können in unserem Womo keinen Schaden anrichten, da wir nie an Landstrom stehen und Blitzschäden über den Nullleiter (Erde) sind auch unwahrscheinlich. Wie schon geschrieben, sind bei uns zu Hause Gewitter sehr selten und wenn, dann meist sehr harmlos, aber mit dem Womo ist man ja auch in Gewitterrisikogebieten unterwegs, z.B. in Südeuropa und in Süddeutschland. Deshalb hat mich das Video doch etwas nachdenklich gemacht, inwieweit man in die Leitungen durchs Dach einen Hochspannungs-"Filter" einbaut, wie in den entsprechenden Verteilersteckdosen bzw. Antennenkabeln. mein blecheimer macht das schon :ja: allesbleibtgut hartmut
Der aber keine Schutzwirkung hat.
Richtig, das ist natürlich kein F-Käfig. Das Fahrerhaus auch nicht, da nicht geschlossen. Haben wieder ein paar in Physik nicht aufgepasst :-) Aber ich mache mir keine Gedanken wegen Gewitter/Blitz. Der Sechser in Lotto ist viel wahrscheinlicher und der fehlt mir auch noch. Hallo, Wegen des F-Käfigs ... Wenn der 'funktionieren' würde, dürfte doch IM Womo/Auto auch kein Handy funktionieren. .
Doch, der funktioniert.... kannste Da --> Link nachlesen... Gruß Dieter
Keine Angst, er funktioniert!. Ob dir allerdings der Luftdruck die Fenster rausbläst steht auf einem anderen Blatt, denn Luftdruck ist kein Strom. Und die Fenster und Dachluken lösen dein Problem des Handyempfangs, es sind halt Löcher im Käfig. Wenn du in einen fensterlosen Chargo Container ziehst hast du einen optimalen Blitzschutz, aber wenn der Verschlussriegel klemmt kannst du mit dem Handy niemanden mehr darüber informieren. Grinsend, Andreas früher haben wir bändchen an der heckstoszstange als blitzschutz über den boden geschleift... bei mir hats geholfen, hatte nie nen blitzeinschlag! :mrgreen: allesbleibtgut haartmut Früher haben die Reifen die Ableitung in den Boden verhindert, heute leiten die Reifen die hohe Spannung zum Boden.
Und wie machen die das? Leitender Gummi als Decke, oder Nagel in die Metallgürtel Karkasse? Dann braucht man aber zwei, einen oben, einen unten? Und wieso ging das früher nicht? Vielleicht weil man da Textilgürtelreifen aufzog? Fragend, fragend, fragend, Aber jetzt mal eine ernsthafte Antwort: Der Blitz überspringt einfach die 10-20cm Distanz vom Chassis zum Boden! Er springt ja eh von den Wolken zur Erde, da wird er die Handbreit auch noch schaffen. Und wenn du auf der Wiese campierst und es ist nicht gemäht kommt das nasse Gras eh an das Chassis. Andreas Hallo, ich mache mir weniger Gedanken wegen Blitzschlag, mich beunruhigt eher der Hagel bei Gewitter. Der Phoenix hat eine Aluhaut und die Hubstützen Erden die Kiste. Da ich schon mal einen Blitzeinschlag erlebt habe, zwar nicht direkt ins Auto aber direkt daneben in die Leitplanke, bin ich rein Statistisch gesehen save.
Das war eine Sendung im Fernsehen, da ging es in erster Linie um statische Aufladung, die bis in die 90er Jahre bei vielen Fahrzeugen üblich war. Da wurde über Veränderungen der Zusammensetzung der Reifen gesprochen und damit das Problem gelöst. Der zusätzlich verbesserte Schutz vor Blitzeinschlag wurde beiläufig erwähnt. Ich habe versucht den Beitrag im Internet zu finden, leider ohne Erfolg.
Man kann auch Pech haben :D :D --> Link
Durch Beimischung von Ruß und Kohlenstoff.
Wir reden hier von Blitzschlag (jedenfalls ich) und wir reden von Spannungen um die 100 Millionen Volt und Strömen von 100.000 Ampere!! Da fließt nichts durch die Gummireifen, da wird einfach die ionisierte Luft überbrückt und er geht den Weg des geringsten Widerstandes!! Schau dir mal einen guten Blitzableiter auf einem Gebäude an. mindestens 10cm Abstand zu Gebäudeteilen und keine Ecken sondern nur Rundbögen mit 10cm Radius (VDE Blitzschutzeinrichtungen) Gruß Andreas Hallo, Fast am Thema vorbei möchte ich kurz erzählen. Ich, inzwischen Ü60, bin in einem Mehrgenerationshaus(halt) aufgewachsen. In meiner KleinstkindZeit hat es einen Blitzeinschlag in unserem Haus gegeben. Wurde mir erzählt, habe wohl aufgrund meines damals nicht vorhandenen Alters keine Erinnerungen. Ergebnis In meiner jüngeren Jugend (Alter?) sind wir alle bei Gewitter nachts aufgestanden, und haben bei rausgedrehten Sicherungen im Esszimmer bei Kerzenlicht quasi auf gepackten Koffern das Ende des Gewitters abgewartet. Es ging erst wieder ins Bett, wenn keine Gewitteranzeichen mehr zu hören oder sehen waren. Ja, das war NICHT schön. Ich habe (ohne psychologischen Beistand) Jahre gebraucht, diese 'Ängste' durch mein (geringes) Wissen und Verständnis von Elektrizität, Statistik, Wahrscheinlickeit usw abzubauen. Inzwischen geht es mir sehr gut bei Gewitter. Geschafft. Nur, wenn bei starkem Donner mal das Haus oder die Scheiben vibrieren, kommt noch kurz ungutes Gefühl auf. Halte ich gut aus. Was mich gelegentlich bedrückt, falls ich mal zu Fuss direkt im Gewitter drausen bin, mache ich mir ein wenig (berechtigte) Sorgen über den gefährlichen Spannungstrichter. So, das wollte ich nur zu diesem Thema los werden. Macht euch nicht selbst verrückt mit Angst vor Gewitter. Ein Verkehrsunfall ist für uns Alle wahrscheinlicher. Und, fast makaber, vom Blitz merkst Du nix (mehr). Noch eins, bei einem Kunden bin ich fast mal durchgedreht, als der Kunde seinem Kind mit 'sonst rufe ich das böse Gewitter' drohte. .
So kenne das auch noch. Und im Herrgottswinkel wurde eine Kerze angezündet. Im Gegensatz zu dir bin ich auch nach 70 Jahren immer noch nicht Angst frei. Da hab ich ja noch Glück gehabt. Wir mussten immer nur den Fernseher ausmachen. Übrigens ist man auch im GFK-Mobil relativ sicher, solange es regnet. Die nasse Aussenhülle wirkt auch als Faradayscher Käfig. Die Vergleiche mit Funkwellen sind übrigens Unsinn. Beim Faradayschen Käfig geht es um Stromfluss um den Innenraum herum statt hindurch, die Abschirmung von Funkwellen ist von vielen weiteren Faktoren ausser der Leitfähigkeit der Aussenhülle abhängig ('Maschengröße' des Käfigs, Wellenlänge etc. pp.). Und egal ob Alu oder GFK - das Womo ist nach dem Blitzeinschlag höchstwahrscheinlich entweder sofort oder kurz danach (durch den entstehenden Brand) Schrott... :) bis denn, Uwe Was mich gelegentlich bedrückt, falls ich mal zu Fuss direkt im Gewitter drausen bin, mache ich mir ein wenig (berechtigte) Sorgen über den gefährlichen Spannungstrichter. einfach Beine zusammenhalten, dann passiert nichts grüße klaus
Ja schon ... :gruebel: ... aber so richtig "vorwärts" kommt man leider auch nicht ... :lol:
Hüpfen :D |
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