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Hallo Leute, bei Blei Säure Akkus weiß man ja das man keinen neuen Akku zu einem alten bauen darf da der alte die neue runterzieht. Wie sieht das aber bei den Lithium Akkus aus. Angenommen ich habe einen Akku der bereits ein Jahr in Betrieb ist, kann ich da einen neuen zustellen? Geht problemlos! Wenn es ein kompletter Akku ist, also mit eigenem BMS etc. dann ja. Falls du aus einzelnen Zellen erweitern möchtest, dann nein. Auch Lithium altert und Zellen aus unterschiedlichen Chargen haben Abweichungen im RI und in der Zellspannung etc. LG Alwin Kurz zum Hintergrund. Ich habe einen Lithium Akku 100 AH. Der ist seit einem Jahr in unserem noch Wohnwagen in Betrieb. Nächstes Jahr bekommen wir unser Wohnmobil wo der Akku dann umziehen soll. Ich würde mir dann gerne den gleichen 100 AH Akku noch mal kaufen und die Kapazität damit auf 200 AH verdoppeln. Beide Akkus haben ein eigenes BMS. Damit sollte das wohl funktionieren.
Kein Problem. Beide Accus Volladen, und eventuel ausbalancieren, und dann zusammenschliessen. Franz
Selbst das geht problemlos ... wenn die einen Zellen nicht uralt und irreversibel geschädigt sind: Bei meinem Hybridsystem sind die 12 Zellen aus verschiedenen früheren Projekten und 3 neuen vereint ... funktioniert tadellos! Da kommt mir gleich noch eine anderes Scenario in den Sinn. Im neuen Womo ist eine 100 AH AGM verbaut. Könnte ich die Lithium auch zu der AGM stellen? Wahrscheinlich eher nicht wegen der unterschiedlichen Ladeschlusspannungen oder? Wäre ja schade um die "neu" AGM.
Geht problemlos Suche nach Hybrid. Franz
Hier z.B. ... --> Link Klar geht das. Bei mir war bereits ein Jahr lange eine Büttner LifPo drin und es wurd eine Supervolt daneben gestellt. Keine Probleme - eine sogar mit Heizung und eine ohne. Beste Gruesse Bernd Diesen Akku habe ich gestern zu einem baugleichen aus 2021 mit inzwischen 13 Zyklen dazugestellt.Bis jetzt :lol: (ca 30 Stunden) verhalten sie sich absolut unauffällig. Dieter Die Aussage "geht problemlos" finde ich problematisch, wenn die Elektronik nicht in der Lage ist über unterschiedliche Batterieeingänge das System automatisch auszubalancieren. Wenn nun jemand auf die Idee kommt einfach zwei Batterien unterschiedlicher elektrischer Eigenschaften fröhlich zu koppeln, kann sich die Aussage "problemlos" möglicherweise als fatal erweisen - insbesondere wenn es um ungeschützte Batterien ohne BMS geht. Diese energiedichten Batterien sind kein Spielzeug und gehören immer in die Hände von Menschen, die wissen was sie tun und dabei sorgfältig und strukturiert vorgehen.
Das Balancieren der Zellen geht ja über die jeweiligen Balancer. Bei unterschiedlichen Gesamtspannungen wird halt eine Batterie von der anderen geladen, bis sie gleich sind. Automatisches Balancen und Abschalten über das BMS, falls was schief läuft.
Was wären kritische elektrische Eigenschaften ? Die Nennspannung muß natürlich gleich sein, wegen Ausgleichsströmen möglichst auch die Spannung beim Zusammenschliessen. DIe Kapazität ist fast egal. Nutzt noch wer Batterien ohne BMS ? Da könnte es im schlimmsten Fall tatsächlich zu Überspannungen an einer Zelle kommen, wenn die Balance davonläuft, was aber auch schon bei einer einzelnen Batterie der Fall ist. RK
Nicht zu sehr erregen bitte! Wenn halt die vielschreibenden Theoretiker, die zu jedem Thema etwas beitragen "müssen", den Praktikern die gute Batterie-Welt erklären ... dann kommen auch bei diesem Thema solche Beiträge :wink: Ich glaube, ab 1'000 Beiträge/a gibt es einen 50% Gutschein für einen Löwen oder so :mrgreen:
Und auf mich wird vergessen. So a Schaß. :cry: :mrgreen: Franz
Hymer verkauft das sogar für viel Geld. Ich hatte lange eine 125 Ah Lithium und zwei AGM zusammen im Womo. Der booster war auf AGM gestellt. Weil auf Lithium gestellt Dauerstrom von 14,4 Volt kommt, das wollte ich den AGMs nicht antun.
Kannst dich mal hier einlesen. --> Link. Gruß Andreas
Ich verstand es so daß es um käuflich zu erwerbende LifPos geht - die haben alle ein BMS. Die sind auch elektrisch kaum unterschiedlich - letzlich sind innen recht baugleiche Zellen verbaut. Was soll sich denn nicht ausgleichen. Die Batterien sind parallel über die Pole verbunden jede Batterie nuckelt sich den Strom den sie braucht und gibt umgekehrt genauso diesen ab wie es ihrem Innenwiderstand am angenehmsten ist. Lerne gerne dazu falls nicht. Beste Gruesse Bernd ...da gibt's gar nicht so viel dazu zu lernen ;-) Ich betreibe in meinem Inselnetz mit 10-14kWh je 24h eine "12V" Akku-Bank aus 11 Lifepos zwischen 100 und 280Ah und einem 100Ah Starter-Blei-Akku mit 2500Ah bei im Schnitt 13,2V...also 33kWh Speicherkapazität. Max. PV Ladestrom ca. 4kW, max Entnahmestrom ca 3,5kW über einen groooßen Fraron Wechselrichter. Da die Liontron Multi-App nur max. 7 Akkus summieren kann, hab ich dort nur 5 Akkus mit 1250Ah "angemeldet" und verdoppele im Hinterkopf die angezeigten Ladezustands-Prozente bzw. die Ah-Angaben. Der Bleiakku läuft noch mit weil es in den Anfängen mit nur 2 Lifepos im Sommer Probleme mit Überspannungsabschaltungen einzelner Zellen gab und dadurch vereinzelt die Netzvorrangschaltung trotz voller Akkus umschaltete weil der Wechselrichter vorrübergehend nichts liefern konnte. Der Bleiakku hat dann gepuffert, bis sich die abgeschalteten Lifepos wieder zurück gemeldet hatten. Alle Akkus hängen an einem soliden Kupferschienen-System, so dass sich unterschiedlich lange Wege Solarregler > Akkus bzw. Akku > Wechselrichter kaum auswirken. Da das ganze System über den Wechselrichter mittlerweile gemessene 3500kWh geleistet hat und seit gut einem Jahr rund um die Uhr im Einsatz ist, ist die Spannungslage der einzelnen Akkus natürlich je nach Innenwiderstand minimal abweichend. Würde man sie mal 'ne Zeit in Ruhe lassen, wäre sie an allen Stellen im System gleich...wie auch der Wasserstand in Wassertonnen, auch wenn man diese mit unterschiedlich dicken Rohren verbindet und ungleichmässig füllt, nach einer gewissen Zeit der Ruhe gleiches Niveau erreicht. Aus meinem Parallel-Verbund der Akkus entnehme ich hin und wieder einen der 100er für Mehrtages-Ausflüge unserer Kinder mit dem Multivan...oder auch größere Akkus für Touren mit dem Party-Bollerwagen...die Nebelmaschine ist doch recht "hungrig" ;-). Die werden dann nach Rückkehr, bei egal welchen Ladezustand, wieder per 16 oder 25qmm Kabel in den Verbund integriert...was beim anklemmen allenfalls einen heftigen Funken wie beim Anschluß eines WRs mit leeren Kondensatoren zur Folge hat...der dann im Verbund kurzfristig fliessende höhere Ausgleichsstrom verdient keiner weiteren Beachtung und pendelt sich schnell auf unauffällige Werte ein. Auch die aktuell 12 12V-30A Solarregler, die aus den Wirkungsgrad-mäßig nicht optimal aber gut erreichbar montierten Solarmodulen je nach Sonnenstand und Ausrichtung jeweils max 22A in den Verbund liefern, arbeiten parallel am Schienensystem effektiv und unauffällig...jeder einzelne versucht tapfer seine per Mppt erarbeitete Solarleistung durch hochschieben seiner Abgabespannung in den Verbund einzuspeisen. Das gelingt auch deshalb so gut weil sich die Lifepos anders als Bleiakkus nicht gegen diese "Zwangsfütterung" wehren. Ach ja, und falls die Systemspannung mal unter 13V gerät, sorgt die einstellbare Lastabwurfschaltung eines der Solarregler dafür, dass 600Watt Ladeleistung aus zwei Ladegeräten aus dem "Netz" verhindern, dass die Wechselrichter-Vorrangschaltung Gefahr läuft, auf Netz umzuschalten...damit Omas laufender Fernseher nicht beim Krimi unvermittelt auf Standby geht. Die noch per "Balkonkraftwerken" dem Hausnetz zugeführte Leistung wird via Smarthome gleich nach der Erzeugung ebenfalls über weitere bedarfsgerecht zugeschaltete Ladegeräte den Akkus zugeführt...so dass dort nichts ungenutzt verloren gehen kann. Wer bis jetzt tapfer durchgehalten hat wird erkennen: Einfach mal "machen"...das bringt Grinsen ins Gesicht. Und die Antwort auf die Frage, weshalb keine Profianlage mit 48/52V Akkus lautet: Weil ich das so will. :-))) Viele Grüße, Uwe. Hallo Uwe. Erstmal Danke für die Zeilen und deine Erfahrung mit soviel 12 Volt Blöcken. Dafür an Gutn. Was mich faziniert ist das du Accus aus dem Verbund nehmen kannst und mit verschiedenen Ladezuständen wieder einkoppelst. Das das Funktioniert ohne Probleme war für mich eine Überraschung. Das sich die Accus angleichen müssen, das war mir schon klar. Das es so einfach geht und das auch schon über einen längeren Zeitraum. Spricht ein bischen gegen mich. Den mein Rat war immer die Accus auf Gleichstand zu bringen. Und dann einzubauen. Muß mir deine Zeilen noch durch den Kopf gehen lassen. Aber auch die Idee mit dem Bleiaccu ist gar nicht so dumm. Franz
Sehr guter Bericht, vor allem der Vergleich mit den parallel geschalteten Wassertonnen. Ja, Akkutechnik kann einfach sein wenn man sie in Ruhe laden und balancieren lässt und nicht gleich in Panik ausbricht weil eine Zelle mal vor oder hinerherhinkt. Gruß Andreas Angeregt durch die Beiträge, überlege ich gerade, ob ich meinen 120Ah Lifepo um 100Ah erweitern soll. Ich hab mal folgende Geräte ins Auge gefasst: Link zum eBay Artikel oder Link zum eBay Artikel oder --> Link Kann jemand zu den Angeboten was sagen? Insbesondere ob die Rundzellen zu empfehlen sind. Eine Frage die ich mir stelle, ist folgende: normalerweise wird mW die Parallelverschaltung "über Kreuz" vorgenommen. Plus Akku1 und Minus Akku zwei, dazwischen die Pole verbinden. Ist diese Art der Verbindung die Richtige oder sollte jeder Akku separat an den PlusVerteiler bzw. den Minuskontakt des Shunt vom BMV angeschlossen werden. Mein bisheriger Akku hat ein Monitoring über ein Wlan-Modul, die hier angesprochenen tun das ja über Bluetooth. Außerdem: an welchen Akku muss das Plus-Kabel des BMV angeschlossen werden? An beide? So viel mal vorerst und vielen Dank Gruß Albert
Du kannst jeden, Egal welche Kapazität er hat, dazuschliessen.
Rundzellen eher nein. Siehe auch Liontron.
Das wäre der richtige Weg.
Egal. Wenn du die Stromversorgung des BMV meinst Franz
Es gibt halt einen Funken …… Helmut |
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