Koblenzo am 01 Nov 2023 13:01:38 mfk55 hat geschrieben:Der gewiefte Reisende findet --- seinen Weg zu schönen Plätzen.
Wo dann nur noch offen bleibt: wer bestimmt was "schön" ist? Zurück zu meinem "Überlegenswertes": Auf Reisen frühstücke ich nie im Hotel; aus meinen persönlichen Ernährungsgewohnheiten heraus, und auch weil ich nicht einsehe, für eine Tasse Kaffee, ein Brötchen/Toast und ein Löffel kalt gewordenes Rührei 29 € im Hotel zu bezahlen. Wo also in den USA frühstücken? DENNYS war nach meinen früheren US-Erfahrungen angenehm. Probiert, mittlerweile: nein danke. Ich erinnerte mich dann an 2009 meinen letzten Canada-Trip, da gab's TIM HORTONS, das war nicht schlecht. Das gibt's jetzt auch in den USA. Mein Tipp also, da auch ausprobiert: Das " BLT-Sandwich" --> Link ! Die machen das tatsächlich auch nach Wunsch. Sprich: man kann das Unkraut (Lettuce) weglassen, denn ein Salatblatt hat genausoviel Vitamine wie ein Tempo-Taschentuch; und gewaschen wurde es in Chlorbrühe. Das sind (Tim Hortons Angaben) 420 Kalorien, dazu einen Plastik-Becher Kaffee (mit 3 Löffel Zucker) = je 100 K, und ein Glas Orangen(limo) = 50 K - nun weiß ich, daß ich Abends 2 Halbe Bier trinke = 400 k und rechne zusammen = ca. 1.070 K - und da der Urlauber dort fast nur am Steuer sitzt, also keine körperliche Kraft braucht, reichen 1.600 Kalorien pro Reisetag. Faustformel --> Link: bei mir reicht das, denn meine Berechnungs- werte 83 x 177 x 75 (männlich) = (siehe verlinkten Rechner) zeigen dieses Ergebnis. Jetzt könnt Ihr euch schon drauf freuen und überlegen worauf ihr die verbleibenden 600 K auf den Tag verteilt :razz:
hampshire am 01 Nov 2023 14:33:08 Koblenzo hat geschrieben:Jetzt könnt Ihr euch schon drauf freuen und überlegen worauf ihr die verbleibenden 600 K auf den Tag verteilt :razz:
Na wie wäre es mit einem belegten Bagel von Einstein Bros? --> Link.
Womodu am 01 Nov 2023 16:08:21 Bei Tim Hortons in Kanada habe ich auch gerne einen angenehmen Zwischenstopp für kleinere , günstige Snacks oder einen Hot choccolate mit Apple Friter, eingelegt. Auf Palma de Mallorca habe ich in Europa erstmalig einen Laden dieser Kette wieder gesehen, allerdings mit einem ganz anderem, schlechteren Sortiment.
BeateR am 01 Nov 2023 17:02:06 Koblenzo hat geschrieben: Auf Reisen frühstücke ich nie im Hotel; aus meinen persönlichen Ernährungsgewohnheiten heraus, und auch weil ich nicht einsehe, für eine Tasse Kaffee, ein Brötchen/Toast und ein Löffel kalt gewordenes Rührei 29 € im Hotel zu bezahlen. Wo also in den USA frühstücken? DENNYS war nach meinen früheren US-Erfahrungen angenehm. Probiert, mittlerweile: nein danke. Ich erinnerte mich dann an 2009 meinen letzten Canada-Trip, da gab's TIM HORTONS, das war nicht schlecht. Das gibt's jetzt auch in den USA.
Also bevor ich mir dieses TimHortons Frühstück antue, machen wir es immer ganz anders und wesentlich billiger: Jedes Hotelzimmer hat einen Kaffeekocher, es gibt auch in jedem Zimmer den löslichen Kaffee und Zucker dazu. Und für Teetrinker sind sogar ein paar Teebeutel vorhanden. Ausserdem hat fast jedes Hotelzimmer einen kleinen Kühlschrank. Was liegt also näher, als entweder am Abend vorher oder, wenn möglich, morgens, sich ein Sandwhich oder irgendein anderes Stückchen von der nächsten Tankstelle oder Supermarkt zu holen und gemütlich auf dem Zimmer zu frühstücken. Das geht übrigens auch abends: jeder Supermarkt hat eine tolle Deli-Ecke, wo man günstig die besten Sachen fürs Abendessen kaufen kann. Und wenn das Hotel dann evtl. noch einen Balkon hat, oder irgendwo in der Nähe ein Picknicktisch steht, dann ist das doch viel schöner, und noch dazu wesentlich billiger, als in jedem teueren Hotel.
Koblenzo am 01 Nov 2023 18:15:11 BeateR hat geschrieben:Was liegt also näher, als entweder am Abend vorher oder, wenn möglich, morgens, sich ein Sandwich oder irgendein anderes Stückchen von der nächsten Tankstelle oder Supermarkt zu holen und gemütlich auf dem Zimmer zu frühstücken.
Abgesehen davon, daß ich - wie ich schrieb - morgens nichts esse, schließe ich mich mal kurz meinem Schwiegervater an, der in solchen Fällen sagte "dazu sage ich jetzt nichts; und das werde ich noch sagen dürfen" BeateR hat geschrieben:- jeder Supermarkt hat eine tolle Deli-Ecke
Da darf ich aus gemachter Erfahrung widersprechen. Wer wie ich "über Land" fährt, bewegt sich weit ab von Walmart o.ä.. Der einzige Laden den es in jedem Kaff gibt ist FAMILY DOLLAR, und die bieten diesbezüglich nichts dergleichen an. Und selbst wenn man Wurst oder Käse kauft, auf welche Unterlage soll man es legen? Etwa auf das, was der Ami "Bagel, Bread, Sandwich, White - oder Whole Wheat Toast nennt? Nee, ne?! Wie schon geschrieben: das Beste war, 3kg in 17 Tagen abzunehmen
Elgeba am 01 Nov 2023 18:36:36 Ich habe drei Reisen mit gemieteten Wohnmobilen hinter mir,eine davon vier Wochen Alaska und habe eigentlich nur gute Erinnerungen daran.Sicher,vernünftiges Brot backen ist für die Amis scheinbar unmöglich,aber da hilft ein Toaster,war das Erste,was ich dort gekauft habe.Fleisch habe ich zusammen mit anderen Vorräten in Supermärkten gekauft und selbst zubereitet,hat immer geschmeckt.Sicher,ich war auch mal bei MC,wenn ich keine Lust hatte,selbst zu kochen,aber das war die absolute Ausnahme.An der Küste habe ich häufig in kleinen Häfen frischen Fisch direkt vom Boot gekauft und ebenfalls selbst zubereitet, große Klasse. Das mit Abstand schlechteste und teuerste Steak hatte ich in Las Vegas im Restaurant des Stratosphere Tower,aber das war mein eigener Fehler,da geht man auch nicht essen. Fahren war nie ein Problem,die Amis fahren defensiv,wesentlich entspannter als bei uns. Fazit: Jederzeit wieder.
Gruß Bernd
Koblenzo am 01 Nov 2023 18:41:13 Elgeba hat geschrieben:Fahren war nie ein Problem, die Amis fahren defensiv, wesentlich entspannter als bei uns.
Ja, daran kann ich mich noch dunkel erinnern - Mann - wann war das denn nochmal - öm - ???
Elgeba am 01 Nov 2023 18:46:10 Kommt vielleicht auch darauf an,wo Du fährst,in der Nähe von Großstädten wird anders gefahren als auf dem Land. Ich habe Großstädte gemieden,ich will Landschaft sehen,keinen Beton.
Gruß Bernd
Koblenzo am 01 Nov 2023 18:58:01 Elgeba hat geschrieben:- in der Nähe von Großstädten wird anders gefahren als auf dem Land.
kaum noch. Elgeba hat geschrieben:Ich habe Großstädte gemieden, ich will Landschaft sehen, keinen Beton.
so wie ich. Denver (je eine Übernachtung) und Las Vegas (3 Übernachtungen) waren die Ausnahmen. Dazwischen 7.000 km Land - vor einem Monat - aber keiner muß mir glauben. Route 1.jpg Route 2.jpg
BeateR am 01 Nov 2023 19:10:16 Koblenzo hat geschrieben:Da darf ich aus gemachter Erfahrung widersprechen. Wer wie ich "über Land" fährt, bewegt sich weit ab von Walmart o.ä.. Der einzige Laden den es in jedem Kaff gibt ist FAMILY DOLLAR,
Nun ja, wir fahren immer über Land, wir meiden Städte wannimmer es geht. Und wir haben immer schon einen Supermarkt mit gutem Deli gefunden. Und eine Tankstelle gibts ja wohl überall, die haben auch meistens gute und frische Sandwhicges. Wobei Walmart ja wirklich nicht der beste ist, er ist halt leider bei Deutschen der einzige bekannte Supermarkt. Dabei gibt es soviel bessere, mit mehr und besserer Auswahl und obendrein auch noch billiger. Ich käme auch nie auf die Idee, FamilyDollar as Supermarkt zu bezeichnen. Das ist keiner, sondern schlechter sortiert als jeder ALDI in Deutschland. Also wirklich keine Alternative.
hampshire am 01 Nov 2023 20:16:39 Einkaufen: Es gibt ja einige regionale Ketten. Im Nebraska und dem mittleren Westen war Hy-Vee immer eine gute Adresse, in Massachussets und Nordosten fuhr ich gerne zu Wegman. In New Mexico gab es eine Reihe guter Smith's (die national unter unterschiedlichen Namen auftreten und immer die halbe Orangenscheibe als Einkaufswagen im Logo trugen). Interessant war es in New Mexico da einzukaufen wo auch die "Mexicans" hin gingen. Man fand gute Märkte. Auf dem Land: Gerade im mittleren Westen können die Abstände der Orte mit für uns als Touristen gut sichtbaren Einkaufsmöglichkeiten etwas strecken. Natürlich kann es vorkommen, dass der Hunger dann schneller schlechte Laune macht als man einen guten Laden findet. Verkehr: Ich hatte den Eindruck, dass die Fahrausbildung recht rudimentär war. Ich habe meinen Führerschein in New Mexico für 12 Dollar bekommen, musste ein paar Minuten mit einem Prüfer im selbst mitgebrachen Auto fahren und vorwärts einparken. Dazu ein Theorietest und fertig. Auf dem Land:
Koblenzo am 02 Nov 2023 16:27:45 BeateR hat geschrieben:Also bevor ich mir dieses Tim Hortons Frühstück antue ---
Um keinen falschen Eindruck zu vermitteln, dieses von mir verlinkte BLT-Sandwich - und nur das! - war das einzig akzeptable, nicht gummiartige "Brötchen" auf meiner Reise, und in "Restaurants" wie auch Tankstellen. Es gab da Schlimmeres. Nur ein Beispiel. Auf die Idee muß man überhaupt erstmal kommen, ein Croissant aufzuschneiden und mit Bacon, Ketchup und Fritten zu servieren: USA5-24.jpg Aber gut, was hätte Karl Lagerfeld über Köche gesagt, die "Surf & Turf" servieren? Zwei Geschmacks- richtungen die nichts miteinander zu tun haben. Zu gebratenem Fleisch trinkt man üppigen Roten, zu Hummer trinkt man feinen Weißen. Was trinkt der Ami dazu? Wahrscheinlich Rosé auf Eiswürfeln. Das erinnert mich sofort an 1982 in Harrogate (als Nicole gewann). In einem "Italiener" saß neben mir eine Engländerin, die Spaghetti Napoli aß. Was trank sie dazu? Rotwein, Weißwein, Wasser, Bier? Nein, eine Tasse Kaffee.
BeateR am 02 Nov 2023 17:07:29 Elgeba hat geschrieben:Ich habe drei Reisen mit gemieteten Wohnmobilen hinter mir,eine davon vier Wochen Alaska und habe eigentlich nur gute Erinnerungen daran.Sicher,vernünftiges Brot backen ist für die Amis scheinbar unmöglich,aber da hilft ein Toaster,war das Erste,was ich dort gekauft habe.
Aber leider funktioniert ein Toaster im Wohnmobil nur, wenn Du an einem elektrischen hook-up stehst. Aber die Campingplätze in den Nationalparks haben meistens keine solchen Stellplätze, sind aber bei weitem die schönsten und die günstigsten. Deshalb als Tipp für Deinen nächsten Trip: Du brauchst keinen Toaster, Du kannst Dein Brot auch ganz einfach in der Pfanne auf dem Herd toasten.
Koblenzo am 15 Nov 2023 19:13:50 Hier --> Link ist übrigens die umgekehrte Sichtweise - sehr vergnüglich :D
BeateR am 15 Nov 2023 19:41:49 Koblenzo hat geschrieben:Hier --> Link ist übrigens die umgekehrte Sichtweise - sehr vergnüglich :D
Leider funktioniert Dein Link nicht. Der will nämlich, dass ich meinen Add-Blocker deaktiviere und ausserdem noch bestelle. Beides mache ich nicht, auch wenn ich fürchterlich neugierig bin.
Koblenzo am 15 Nov 2023 21:38:59 BeateR hat geschrieben:Leider funktioniert Dein Link nicht. Der will nämlich, dass ich meinen Add-Blocker deaktiviere und ausserdem noch bestelle. Beides mache ich nicht, auch wenn ich fürchterlich neugierig bin.
Merkwürdig, ich sehe diese Seite trotz Addblocker plus Popup-Blocker. Und bestellen muß ich auch nichts. Einfach mal bestätigen, lesen, und wieder alles löschen. Es ist zuviel um es zu kopieren und hier einzufügen. Was Besseres fällt mir gerade nicht ein.
pwglobe am 15 Nov 2023 22:05:14 Hallo, Lidl US und da gibt es sogar deutsches Brot.
War während meiner Zeit drüben, neben Harris Teeter und einem kleinen Laden mit organic Food, ein festes Einkaufsziel.
Restaurants mit Farm to Fork Label waren auch immer gut.
hampshire am 16 Nov 2023 10:30:18 BeateR hat geschrieben:Leider funktioniert Dein Link nicht. Der will nämlich, dass ich meinen Add-Blocker deaktiviere und ausserdem noch bestelle. Beides mache ich nicht, auch wenn ich fürchterlich neugierig bin.
Der Link führt zur Seite des österreichschen "Der Standard" und funktioniert auf meinem Rechner anstandslos. Über den Inhalt habe ich mich im Zusammenhang mit diesem Thread amüsiert. pwglobe hat geschrieben: Lidl US und da gibt es sogar deutsches Brot.
Oha. Allerdings kaufe ich in Deutschland auch kein Brot vom Lidl. Die Herkunft der Rezeptur reicht mir nicht, ich möchte auch, dass es mir gut schmeckt. Wer Graubrot mit knuspriger Kruste mag, möge mal das hier ausprobieren: Zutaten: - 500 ml Wasser - 1/2 Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe - 375g Mehl 550 Weizen - 100g Mehl 630 Dinkel - 75g Mehl 1050 Weizen - 200g Mehl 1150 Roggen - 3 TL Salz - 1 TL Zucker - 0,5 kl. Dose Tomatenmark Zubereitung - Hefe mit Zucker in Wasser lauwarm auflösen - Mehl (am besten gesiebt) mit Salz mischen - Hefewasser dazu einkneten - Tomatenmark einkneten bis Teig nicht mehr stark klebt - Teig 1h ruhen lassen - Teig mit der Hand breitdrücken und Teig falten. Wieder breit drücken, wenden, 90Grad drehen und wieder falten. Mindestens 10x falten. - Brotlaib formen und in geschlossenem Topf (ich nehme einen Dutch Oven, bei Römertopf ungewässert) 45 min bei 240 Grad im Ofen backen, dann noch 15 min ohne Deckel. Durch den verkleinerten Garraum im Topf ist nicht nötig zusätzlich Dampf durch den Ofen oder eine Schale im Ofen zu erzeugen. - ca. 10 min vor dem Anschneiden ruhen lassen Warnhinweis: Dieses Brot erzeugt einen Appetit, der dazu führen kann, dass man sich überfrisst. Brotergebnis.jpeg
Koblenzo am 16 Nov 2023 10:40:45 hampshire hat geschrieben:- ich möchte auch, dass es mir gut schmeckt.
Mal kurz neben dem Thema: Solltest Du mal zufällig nach Wuppertal kommen, gehe zu Schimmerlos Brotzeit, Friedrich-Ebert-Str. 85 und frage nach dem "Schwabenlaib" der Hofpfisterei (die haben noch 27 weitere Sorten). dieses Brot erzeugt einen Appetit, der dazu führen kann, dass man sich überfrisst :razz:
pwglobe am 16 Nov 2023 11:16:16 hampshire hat geschrieben:Oha. Allerdings kaufe ich in Deutschland auch kein Brot vom Lidl. Die Herkunft der Rezeptur reicht mir nicht, ich möchte auch, dass es mir schmeckt.
Wenn man nicht nur Urlaub macht sondern Monate oder Jahre drüben ist nimmt man auch das Brot vom Lidl. Das Brot von Lidl US schmeckt übrigens recht gut, nicht knusprig aber geschmacklich gut. Die Baguette sind aber sehr gut und auch knusprig frisch. In D kaufen wir Brot natürlich nicht bei Lidl, da kaufen wir beim lokalen Bäcker, denn wir haben noch drei richtige Bäcker im Ort, keine Ketten.
macagi am 16 Nov 2023 11:52:32 Es gibt in vielen Städten in den USA Bäckereien die Brot vom deutschen Typ backen. Es gibt ja auch "deutsche" Viertel oder Strassenzüge zB in New York City, oder Chicago, oder in Texas. Inzwischen kann man die ja bestimmt beim Gockel nachschauen. Wer mal nach Wisconsin kommt sollte in Middelton Clasen's Bakery ( --> Link) besuchen oder sich schicken lassen oder New Glarus (viele Schweizer). Was haben die Amish für Brot? Dürfte nicht schlecht sein.
Elgeba am 16 Nov 2023 12:36:48 Hallo, Beate Amerikanische Wohnmobile haben in der Regel einen Generator an Bord,da funktioniert mein Toaster auch dann,wenn ich auf einem der State Campgrounds ohne electric Hook up stehe. Gruß Bernd
Koblenzo am 16 Nov 2023 12:58:49 macagi hat geschrieben:Es gibt in vielen Städten in den USA Bäckereien die Brot vom deutschen Typ backen.
Und dort hast Du selbst Brot gekauft und auch gegessen?
macagi am 16 Nov 2023 13:13:36 Koblenzo hat geschrieben:Und dort hast Du selbst Brot gekauft und auch gegessen?
Bei Clasens bin ich jahrelang ein und ausgegangen, ja. In Chicago im deutschen Laden auch, in New Glarus auch, in New York auch. Da gibt (oder gab) es auch noch bei Yorktown Heights einen Laden mit gutem Brot. In Texas war ich zwar, aber nicht in Frederiksburg. Bekannte aber. Clasen's hat richtig gutes Brot.
BeateR am 16 Nov 2023 14:51:06 Elgeba hat geschrieben:Hallo, Beate Amerikanische Wohnmobile haben in der Regel einen Generator an Bord,da funktioniert mein Toaster auch dann,wenn ich auf einem der State Campgrounds ohne electric Hook up stehe.
Gruß Bernd
Ja klar, aber damit machst Du Dir jede Menge Freunde rundum Deinen Stellplatz. Niemand liebt diese lauten Dinger, und für den Toaster müssen sie dann auch noch in der früh laufen, wo andere Camper rundum vielleicht noch schlafen wollen. Ich würde deshalb einen Generator höchstens mals abends für 1 - 2 Minuten nutzen, um was in der Mikrowelle zu wärmen. Aber sogar das geht ohne, nämlich im Backofen.
pwglobe am 16 Nov 2023 14:58:55 BeateR hat geschrieben:Ja klar, aber damit machst Du Dir jede Menge Freunde rundum Niemand liebt diese lauten Dinger, und für den Toaster müssen sie dann auch noch in der früh laufen, wo andere Camper rundum vielleicht noch schlafen wollen. Ich würde deshalb einen Generator höchstens mals abends für 1 - 2 Minuten nutzen, um was in der Mikrowelle zu wärmen.
Hallo Beate, in USA laufen die Generatoren oft den ganzen Tag, Klimaanlage, Kühlschrank, Backofen,TV, usw. anders als in Europa brauchen US Wohnmobile immer Strom, war bei unserem US Mobil auch so. Manche Amis lassen den Generator sogar laufen obwohl es Stromanschlüsse gibt. Die ist ein Unterschied zu Europa oder D, da regt sich der Nachbar schon auf wenn der Moppel nur mal 30 Minuten läuft.
BeateR am 16 Nov 2023 16:17:39 Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Peter, ich weiss nicht, wie oft Du in Amerika auf Campingplätzen warst. Ich jedenfalls so ca. 20 mal, in den Jahren vor Corona jedes Jahr, jedes mal 4- 5 Wochen. Und auf den Campingplätzen "in der Natur", also in NP oder PP ist das Laufenlassen von Generatoren nicht sehr beliebt. Daher gibts auf diesen CG auch sehr strikte Zeiten, in denen man den Generator benutzen darf. Das ist meistens morgens mal 1/2 oder 1 Stunde und abends auch. Und die Parkranger achten sehr genau darauf, dass diese Zeiten eingehalten werden. Aber selbst dann: diese Teufelsgeräte stören einfach die Natur. Deshalb stehen wir viel lieber auf CG oder auf Abteilung div. CG, auf denen Generatoren grundsätzlich verboten sind. Zum Glück gibts da viele. Eine andere Sache sind natürlich die privaten (und damit teuerern ) CG. Damit habe ich aber keine Erfahrung, denn in 20 Jahren standen wir noch nie auf einem.
Womodu am 16 Nov 2023 17:18:56 Ich war zwar nur 5mal mit dem RV in den USA und Kanada unterwegs, stimme allerdings BeateR Post vollinhaltlich zu. Habe jedoch zu ihr auch einige Male auf privaten CG übernachtet, wo Generatoren zu bestimmten Zeiten von einigen Camper genutzt worden sind.
BeateR am 16 Nov 2023 17:29:40 [quote="BeateR"][mod]Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.[/mod]
Nur eine kleine Seitenbemerkung für die Moderatoren: Ich habe sehr wohl die Zitat-Funktion benutzt. Warum das nicht geklappt hat, weiss ich leider nicht.
Koblenzo am 16 Nov 2023 17:35:15 BeateR hat geschrieben:Warum das nicht geklappt hat, weiss ich leider nicht.
Es hat am Ende die eckige Klammer vor dem Schrägstrich (vor quote) gefehlt.
wolfherm am 16 Nov 2023 17:47:59 BeateR hat geschrieben: Nur eine kleine Seitenbemerkung für die Moderatoren: Ich habe sehr wohl die Zitat-Funktion benutzt. Warum das nicht geklappt hat, weiss ich leider nicht.
Du hast eine Klammer beschädigt. Gehe bitte zukünftig mal auf Vorschau vor dem Absenden. Dann siehst du dein Ergebnis.
pwglobe am 16 Nov 2023 22:41:12 BeateR hat geschrieben:Peter, ich weiss nicht, wie oft Du in Amerika auf Campingplätzen warst.
Ich habe über 10 Jahre in den USA gelebt und gearbeitet, wir hatten ein eigenes RV und sind damit so oft wie möglich durchs Land gereist, zeitweise haben wir darin gelebt. In Nationalparks magst du recht haben, aber unsere Erfahrungen sind ganz anders, besonders auf Plätzen ohne Infrastruktur laufen die Generatoren stundenlang, auch habe ich noch keinen Ranger erlebt die dies unterbunden haben. Selbst in großen Parks wie dem Yellowstones liefen die Dinger, wir waren im Winter dort und da ging nichts ohne Generator. Wie schon geschrieben, Urlaub ist etwas anderes als im Land leben. Übrigens Amerikaner stören sich nicht an den Generatoren nur die komische Touristen aus Europa, die regen sich auch auf wenn man den V8 im Winter mal ne halbe Stunde warm laufen lässt. :lol:
Koblenzo am 16 Nov 2023 23:48:17 pwglobe hat geschrieben:Ich habe über 10 Jahre in den USA gelebt und gearbeitet
Interessant innerhalb dieses Fadens wäre: wann? pwglobe hat geschrieben:- wenn man den V8 im Winter mal ne halbe Stunde warm laufen lässt.
- oder im Sommer den Motor vor der Mall laufen läßt, damits im Auto kühl bleibt :lol:
pwglobe am 17 Nov 2023 09:21:56 Koblenzo hat geschrieben:Interessant innerhalb dieses Fadens wäre: wann?
Hallo, bis Frühjahr 2018 die letzte Zeit dann in Charleston SC. Das erste mal Anfang der 90er Jahre in Toronto und im Großraum Detroit, die Zeit habe ich nicht mitgezählt, waren aber auch ca. 2 Jahre.
BikeAir am 16 Feb 2024 17:05:07 Ich hatte ja versprochen, mich zu dem Thema nochmal zu melden, wenn ich eigene Erfahrungen gemacht habe, die habe ich nun. Koblenzo hat geschrieben:Ich würde nicht mit meinem eigenen Fahrzeug da rüber fahren....
1. sind die Straßen, egal ob Landstraße, Highway oder Interstate, teils in einem grauenvollen Zustand - Löcher so groß um Kindersärge reinzustellen.
Hmm, Wahrscheinlich warst Du in einem anderen Land und hast das nur verwechselt, oder? Wir sind jetzt knapp 1.000km gefahren (TX), die Interstates, Freeways und Highways sind hier in tadellosem Zustand, es wird sehr viel gebaut und viele Straßen erneuert, ein paar geflickte km (ca. 25) hatten wir raus nach Boca Chica, das war es aber auch schon. Koblenzo hat geschrieben:2. ist das entspannte US-typische Autofahren vorbei. Niemand interessiert sich mehr für die Speed-Limits, es wird gerast was die 700 SUFF-PS hergeben; egal ob Stadt oder Land.
Auch das muß in einem anderen Land gewesen sein, vielleicht Deutschland :lol: Hier halten sich eigentlich alle, bis auf sehr wenige km Überschreitung, das Speed Limit, ich zumindest, habe bisher noch keinen Raser gesehen, egal ob SUV, Monster Truck oder sonst was , sie fahren alle gesittet und gehupt hat bisher auch noch niemand. Nur die großen Trucks mit ihren 45 und mehr Tonnen fahren hier was geht, also sowas zwischen 100 und 120km/h. Koblenzo hat geschrieben:3. findet ein Wettbewerb zwischen Harley-, SUFF-, Sportwagen und LKWs statt, frei nach dem Motto: "wer ist der Lauteste" - dagegen sind unsere Migrantenkinder mit ihren AMG-Auspüffen noch reine Waisenknaben. Also, verwechselst Du das evtl. mit Mexico, da war das tatsächlich so , viele alte Autos waren laut, auch große Trucks waren laut, aber in den USA fällt auf, die gleichen Trucks (z.B. Kennworth) die in MX sehr laut sind, sind hier sehr leise, so wie in D. Manche 8 Zylinder Trucks, haben richtig Sound, aber nicht wirklich nervend aber die AMGs in D sind definitiv penetranter. Mittlerweile glaube ich fast, dass Du gar nicht hier warst :lol: :lol: Grüße
2Greyhoundsontour am 21 Feb 2024 03:06:57 Aktuell fahren wir bekanntermaßen (und das nicht zum ersten Mal) durch Nordamerika. Nachdem ich das Thema eine ganze Weile beobachtet habe, möchte ich meine Anmerkungen und meine Erfahrungen dazu geben: 1. Fahrstil: Uns graut es schon jetzt, wieder in Deutschland fahren zu müssen. Hier wird gesitteter gefahren, Tempolimits werden überwiegend beachtet (den Trucks sei die Überschreitung nachgesehen, denn diese stehen unter Zeitdruck) und Rücksicht genommen. Ja, in den Großstädten wie New York u.ä. macht Fahren nicht unbedingt Spaß - aber macht es das in deutschen Großstädten mit einem Wohnmobil ? Bislang hat uns auch noch keiner bedrängt oder angehupt, wenn wir - wie in Deutschland - unseren Tempomat auf maximal 97 km/h stellen ("Reisen statt Rasen"). In Deutschland passiert uns das dagegen häufiger. 2. Straßenzustand: Ja, es gibt die viel zitierten "Schlaglochpisten". Es wird aber auch viel neu gebaut. Wenn man das gigantische Straßennetz betrachtet, ist es bei dem Verkehr und der Belastung der Straßen durch schwere Trucks ein Wunder, dass die Straßen nicht noch schlechter sind. Und in Deutschland ist es keineswegs besser, nur wird hier weniger neu gebaut bzw. ordentlich repariert, denn Einsprüche von Anwohnern, leere Kassen etc. verhindern dies oftmals. 3. Essen: Haben wir Lust auf richtig gutes Essen, fahren wir zu Whole Foods. Kostet zwar mehr, aber dort gibt es qualitativ hochwertiges Essen. Auch das von vielen hier so vermisste "deutsche Brot" haben wir hier in Form von Sauerteigbrot bekommen. Aber: Es ist eben ein bißchen teurer. Ansonsten essen wir auf unseren Touren immer das, was es im Lande gibt. Auch in Südfrankreich ist es schwierig, ein deutsches Schwarzbrot zu bekommen. Aber wollen wir das ? Ist es nicht schöner, landestypisch zu essen ? Würden wir damit ein Problem haben, müssten wir daheim bleiben - und das wollen wir nicht. Vielleicht sehen wir das ein bißchen einfach, aber bisher sind wir damit gut gefahren. Und was das vielgescholtene "Chlorhühnchen" angeht: Kaufen diejenigen, die das monieren, in Deutschland immer das Biohühnchen ? Würde uns freuen, aber uns fehlt der Glaube. 4. Kommunikation: Im Gegensatz zu früheren Jahren, als bei Smalltalk die Themen Politik und Religion No-Go's waren, äußern Amerikaner in Gesprächen viel häufiger ihre Meinung zu diesen Themen und sind für Diskussionen offen. Wir schätzen dies sehr.
Fazit: Wir genießen die Zeit hier, stehen gerne bei Cracker Barrel, Walmart oder in einem State Park bzw. über das Bureau of Land Management am Abend, nutzen Harvest Hosts für Brauereien und Winzerbetriebe, sind gerne über Boondockers Welcome bei Privatpersonen und nutzen ab und zu auch private Campgrounds. Ver- und Entsorgung klappt bisher sehr gut auch ohne Campgrounds und Diesel ist mittlerweile nahezu flächendeckend "low Sulphur". Um die Cetan-Zahl zu pushen, kippen wir etwas Additiv dazu ("Cetan-Booster") und fahren damit bislang sehr gut. Und wie immer stehen wir dazu, dass bitte jeder in Deutschland bleiben soll, dem es in der Fremde nicht gefällt.
Koblenzo am 21 Feb 2024 13:16:31 2Greyhoundsontour hat geschrieben:2. Straßenzustand: Ja, es gibt die viel zitierten "Schlaglochpisten"
Ich denke da gerade an die letzte Interstate, die I-70 in Richtung Denver - landschaftlich traumhaft gelegen --> Link --> Link --> Link --> Link--> Link2Greyhoundsontour hat geschrieben:Und in Deutschland ist es keineswegs besser
Meinste wirklich?
BikeAir am 21 Feb 2024 17:27:56 Da stimme ich Greyhoundsontour völlig zu. Unsere Erfahrungen decken sich ziemlich gut, wo bei Greyhoundsontour deutlich mehr km hinter sich hat. 2Greyhoundsontour hat geschrieben:2. Straßenzustand: Ja, es gibt die viel zitierten "Schlaglochpisten" Natürlich gibt es ab und zu mal ein Schlagloch, aber die Aussage war doch: Koblenzo hat geschrieben:1. sind die Straßen, egal ob Landstraße, Highway oder Interstate, teils in einem grauenvollen Zustand - Löcher so groß um Kindersärge reinzustellen.
So eine Aussage ist halt eine "echter Koblenzo". :D Davon sind wir aber ganz weit weg, oder? Und ja, ich empfinde die Straßen in D auch als schlechter !!! Grüße
DonCarlos1962 am 21 Feb 2024 17:43:07 In den letzten Jahren meines aktiven Dienstes, war ich zwei mal im Jahr "drüben". In New Mexico und Texas. Darüber hinaus waren wir auch ein paar mal über die "Penny-Bridge" in Ciudad Juárez. (Mexico)
In El Paso haben wir am Flughafen den Leihwagen übernommen und sind dann oft nach Holloman in der Nähe von White Sands gefahren. Die Fahrzeuge - auch LKW, welche mit uns auf die gleiche Interstate fuhren, sind auch nach 93 Meilen in Sichtweite geblieben. Keiner ist gerast oder hat Stress gemacht. Alle fuhren sie mit der gleichen Geschwindigkeit. Aber das kann sich ja schon geändert haben. Ausreißer gibt es immer und überall.
Die Hotels waren schon immer "gewöhnungsbedürftig" und auch das Essen ist eben anders. Aber ich habe den Eindruck, dass die Kritik daran nicht gerechtfertigt ist. Wir sind Gast in diesem Land und haben uns anzupassen, nicht umgekehrt. Wenn uns das nicht passt, bleiben wir eben besser Zuhause.
Aber wir fahren ja gerade in andere Länder, um deren Leben kennen zu lernen. Nicht alles ist für uns verständlich, lecker, oder lustig. Trotzdem sind die USA sehr interessant. Habe viele schöne Erlebnisse mit nach Hause gebracht.
Bin auch einmal kurz verhaftet worden, weil ich unvermutet Fotos von einem Gebäude gemacht habe! (War halt ein Gebäude des FBI) Nach 9/11 fanden die das nicht lustig! Aber kann ich den Amis das übel nehmen? Nein! War doch mein Fehler! Nachdem wir uns ausgewiesen haben wurde uns sogar eine Führung angeboten.
Anderseits wurde ich in einem kleinen Nest, in the middle of nowhere, am Tresen von einem mir völlig Fremden auf ein Bier eingeladen, nur weil ich gemeinsam mit den amerikanischen Streitkräften zusammen im Einsatz war!
Wer einmal nach Mexico rüber gefahren ist, weiß was schlechte Straßen sind. Dagegen sind selbst die Interstates rund um El Paso pures Gold.
Auf einem Rundtrip von El Paso, Carlsbad, Roswell, Cloudcroft, Tularosa, Alamogordo, White Sands und wieder nach El Paso habe ich viel erlebt. Das schlimmste war aber, dass ich bald mit leerem Tank, mitten in der Nacht, ganz weit draußen liegen wäre. Die im Vorjahr angefahrenen Orte mit Tankstellen waren einfach verwaist. Auf einmal gab es auf weite Strecken keinen Sprit mehr! Durch die Dörfer rollten die bekannten Steppenläufer (Strohballen)! :lach: Bedeutet, in Amerika kann eine Ortschaft in diesem Jahr noch existieren und im nächsten Jahr ist sie verlassen. Geht viel schneller als bei uns.
Mit fast Vakuum gezogenem Tank stand ich dann nachts vor einem Haus, um nach Benzin zu fragen. Ich wurde freundlich darauf hingewiesen, dass schon hinter der nächsten Anhöhe ein Ort mit Tanke ist. Mit dem letzten Tropfen Benzin kamen wir in Cloudcroft an.
Die USA meiden, nur weil die Straßen so schlecht wie das Fastfood und die Hotels sind? Nein. Es gibt noch so viel mehr, was es zu entdecken gilt.
LG Carsten
Koblenzo am 21 Feb 2024 18:46:51 DonCarlos1962 hat geschrieben:Die Hotels waren schon immer "gewöhnungsbedürftig"
Ich habe auf meinen acht USA-Reisen seit 1979 fast immer sehr angenehme Hotels gehabt, sie sind eben nur (auch nach Auskunft von reisenden Amerikanern) seit Corona sehr viel teuer geworden (das kann man auch in Reiseportalen sehen) DonCarlos1962 hat geschrieben:und auch das Essen ist eben anders.
Das Essen war auf meiner 2023-Tour deutlich schlechter (in den selben Ketten) als 2014 DonCarlos1962 hat geschrieben:Die USA meiden, nur weil die Straßen so schlecht --- sind?
In meinem Eröffnungbeitrag schrieb ich: Ich würde nicht mit meinem eigenen Fahrzeug da rüber fahren (weil: "Womo-Forum") Von "meiden" war nicht die Rede. DonCarlos1962 hat geschrieben:Es gibt noch so viel mehr, was es zu entdecken gilt.
Genau, und meinem zweiten Beitrag dieses Fadens schrieb ich dazu: Ich habe davor 4 "große" Reisen durch dieses landschaftlich absolut traumhafte Land gemacht
BeateR am 21 Feb 2024 19:51:37 Also ich bin absolut und total mit Greyhoundsontour und BikeAir derselben Meinung. Und ich wage mir zu behaupten, dass ich sehr viele Meilen in Amerika abgeschruppt bin, wir waren vor Corona in jedem Jahr zweimal für je 4 - 5 Wochen drüben. Und wir waren letztes Jahr im September wieder drüben. Klar, es gibt, wie in Deutschland auch, schlechte Strassen. Und ja, es gibt, wie in Deutschland auch, schlechtes Essen. Aber wenn man wie schon erwähnt, bei WholeFoods einkauft, dann bekommt man wirklich gute Sachen. Was die Chlor-Hühnchen betrifft: was soll denn das Geschrei darum, ich esse das Chlor doch nicht, es ist doch schon längst verflogen wenn das Hähnchen bei mir auf dem Tisch liegt. Und ehrlich: ich habe lieber ein Chlor-Hähnchen als eines von unseren mit Coli-Keimen und Salmonellen verseuchten Geflügel. Weshalb fliegt man denn überhaupt soweit ins Ausland, wenn man dort nur dasselbe sucht, das man daheim auch hat? Wenn man eine fremde Kultur nicht anerkennen will, sondern nur die paar schlechten Punkte, die es ja überall gibt, herauspickt? Da bleibt man doch besser daheim, das ist sicherer und vor allem billiger. Just my 2 cents.
911er am 08 Aug 2024 11:29:57 Also ich denke, dein Problem hat mit den USA oder sonst einem anderen Land rein gar nichts zu tun. Du solltest erst einmal mit dir ins Reine kommen, dann macht dir auch wieder das Reisen Spass.
leverkusen3 am 08 Aug 2024 16:33:10 Hallo
Wer sich vom Restaurant Ketten Essen in USA ernährt, hat nichts besseres verdient.
Jedes Mal, wenn wir in USA essen gehen wollten, haben wir vorher mit Einheimischen gesprochen und sind diesen Empfehlungen gefolgt. Das dabei keine Restaurantkette dabei war, erwähne ich nur am Rande. Jedenfalls haben wir oft hervorragend gespeist! Besser, als in vielen Restaurants hier in D.
Eine Gemeinsamkeit hatten alle diese Empfehlungen: Sie waren von aussen unscheinbar. Ohne sie zu kennen, wäre ich daran vorbei gefahren.
In viele dieser Empfehlungen wären wir ohne Krawatte und mit kurzer Hose nicht reingekommen. Eins lag so weit weg von der Straße, das ich mich gewundert habe, wie man ein Restaurant am Ende von 3 Meilen Gravel aufmachen kann. Kein Schild, nur ein Brett als Wegweiser. Draussen am Gebäude eine winzige Miller Draft Leuchtreklame aber ein voller Parkplatz.
Mein Fazit daraus ist, das man das Land besser kennenlernt, wenn man mit den Menschen vor Ort redet.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
2Greyhoundsontour am 09 Aug 2024 05:01:43 leverkusen3 hat geschrieben:Mein Fazit daraus ist, das man das Land besser kennenlernt, wenn man mit den Menschen vor Ort redet.
Stimmt ausdrücklich! Wir werden wegen unseres deutschen Kennzeichens hinten fast überall (vorallem außerhalb der „üblichen“ Touristenrouten) angesprochen. Manchmal auch, weil gerätselt wird, was „D“ zu bedeuten hat (Danmark ?). Seit wir vorne auch noch statt des deutschen Kennzeichens ein Spassplate aus Alaska montiert haben („Retired“), sind die Kontakte doppelt so viel. Auch sind die Nordamerikaner in politischen Äußerungen viel offener als noch vor Jahren und neugierig, mit welchen Problemen D aktuell zu kämpfen hat.
BikeAir am 09 Aug 2024 08:23:04 leverkusen3 hat geschrieben:Mein Fazit daraus ist, das man das Land besser kennenlernt, wenn man mit den Menschen vor Ort redet.
2Greyhoundsontour hat geschrieben:Auch sind die Nordamerikaner in politischen Äußerungen viel offener als noch vor Jahren und neugierig, mit welchen Problemen D aktuell zu kämpfen hat.
Gespräche sind aber sehr oft nur recht belanglos ist und über Politik haben wir nur gesprochen, wenn die mit dem Thema angefangen haben, ansonsten war das für uns tabu. Wir haben einige US Overlander getroffen, die ob der gespaltenen Gesellschaft und Gefahr von Trump II die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben. Es ist schon ungewohnt seltsam, wenn man in vielen Vorgärten, vor allem in de Südstaaten Trump Schilder in Vorgärten und auf Autos sieht. 2Greyhoundsontour hat geschrieben:Stimmt ausdrücklich! Wir werden wegen unseres deutschen Kennzeichens hinten fast überall (vorallem außerhalb der „üblichen“ Touristenrouten) angesprochen. Manchmal auch, weil gerätselt wird, was „D“ zu bedeuten hat (Danmark ?).
Wir hatten aus Südamerika unsere "Alemania" Schilder drauf, oft schaute man drauf und - Schulterzucken. Ja und wie man den hergekommen sei, das sei doch eine lange Fahrt oder? ....über die große Brücke?.........Nein mit dem Schiff - och das geht? Wir waren schon ein wenig entsetzt, wie niedrig das Bildungsniveau stellen weise ist, aber ob das bei uns so viel besser ist? Aber freundlich waren sie alle. Grüße
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