Hallo,
nachdem ich letztes Jahr im Sommer - auf dem Höhepunkt der chinesischen Covid-Restriktionen - einfach raus mußte und einen Yutong Alkoven von 2017 gekauft hatte, habe ich meine Leidenschaft für die Berge in Yunnan und für das tibetische Hochplateau gefunden. Vier Touren waren es jetzt schon und ich will baldmöglichst wieder hin.
Während der letzten Tour habe ich mich aber entschloßen, die Inneneinrichtung zu verändern. Zu schwerer Ausbau, zu dunkel und ein zu enges Raumgefühl störten mich.
Wenn du dich jetzt fragst, warum ich denn gerade dieses Wohnmobil gekauft habe, wo´s mir doch gar nicht gefällt: Der chinesische Markt für Mobile ist noch klein. Und die Auswahl an gebrauchten mit wenigen Kilometern noch kleiner. Einen Iveco mit 3 Litern wollte ich und da gabs eben diesen.
Einen Monat hatte ich für den Umbau geplant. Das war vor vier Monaten. Und ich bin noch lange nicht fertig.
Der hochgesetzte Kühlschrank war schnell raus. Und das wars dann auch.
Alles andere war doppelt verklebt, verschraubt, Alurahmen als Sandwich zwischen 12mm Multiplex usw.
Die Unterschränke vorne gingen noch. Aber die Alurahmen unter dem Heckbett hatten etwa hundert Schrauben, von denen rund 20% vermurkst waren.
Links unten sieht man den Wärmetauscher fürs Warmwasser, der direkt vom Kühler über die Heizbombe und die Warmluftgebläse durchströmt wird.
Aber dann die Dusche. Eine elektrische Schwertsäge habe ich letztendlich gekauft, um an die ranzukommen.
Der kreative Sägeschnitt ist kein künstlerischer Akt. Ich mußte ums Waschbecken rum schneiden, weil es nicht rauszubauen war.
Jetzt kann man sehen, wie die gesamte Kabine auf den Radkasten geklebt ist und gerne da bleiben möchte.
Im Hintergrund der Alurahmen unterm Bett. Ungeschickt in der Stauraumaufteilung. Mittig der Wassertank und links und rechts je ein Stahlkasten.
Hier ist es jetzt schon spät und ich muß Bubu machen.
Wenns Euch interessiert, berichte ich weiter.
Grüße vom Nasso

