holiduli am 24 Dez 2023 18:12:18 pit55 hat geschrieben:Mich rührt es auch, und ich glaube, du bist ein guter Mensch. Frohe Weihnachten.
Danke für die Rückmeldung und gleichfalls frohe Weihnachten! Gut wohl nur in dem Sinne, dass ich mich dahingehend bemühe. Denn wie immer, kann/muss/darf dabei auch differenzierter Hingeguckt werden: Trifft auf gewisse Bereiche in gewissem Masse und je nach angesetzten Mässstaben zu, auf andere weniger oder gar nicht. Und da mir zu letzterem gerade spontan nichts einfällt, gibt es da wohl noch so einige "blinde Flecken" :) Meine aktuelle Partnerin dazu befragt, es käme bestenfalls ein "sowohl-als-auch" als Rückmeldung, (ich würde sogar vermuten die dunklen Seiten, welche sie in mir zu erkennen vermag oder an mir festmachen will, würden aktuell dominieren) :) Ob es hauptsächlich ihre Projektionen sind oder eine messerscharfe Beobachtung und eine treffende Analyse von "Aussen" oder eine Durchmischung von allem, das sind wir noch am Erforschen und noch nicht einig. Sind ja komplexer die Zusammenhänge und Bereiche, wenn es um das eigene Seelenleben geht und entsprechend komplexer wenn zwei Individuen zusammen interagieren. Da mir der Weisheitsspruch: "Das Böse ist das Gute, welches sich im Zeitenstrom nicht verwandelt hat" ausserordentlich gut gefällt, versuche ich das heruntergebrochen auf meinen Mikrokosmos auch anzuwenden. Muss mich also fortlaufend fragen, ob ich noch Verhaltensweisen, Glaubenssätze, Annahmen, Gedankenmuster, Ängste etc. in mir trage, welche vielleicht auch mal angemessen oder sinnig waren, mich nun aber in der Weiterentwicklung hemmen. Ein Ursprung und die Folge war jedenfalls: in den letzten 3 Wochen habe ich viel der mir frei zur Verfügung stehenden Zeit genommen und genutzt, um hier mit dem Veröffentlichen von Erfahrungen mit eigenen Beiträgen Erfahrungen zu sammeln. Da bin ich sehr dankbar dafür. Beim Thema mit den Additiven, habe ich mich oft gefragt, ist dies jetzt bei mir wie früher bei den Motoren bei der Abgasprüfung. Dabei wurden die Motoren auf das maximal mögliche Hochgedreht und für gewisse angeschlagene Motoren bedeutete dies das Ende. Dabei kam es manchmal zu dem folgenden Effekt: Bevor der Motor endgültig "gehimmelt" war, hat er nochmals zur Höchstdrehzahl eins draufgesetzt, einmal kurz aufgejault, also die Höchstdrehzahl kurz aber final gesteigert. Danach war endgültig Schluss. Dies konnte durch den Umstand geschehen. dass das Motorenöl in den Verbrennungsprozess gelangt ist und kurzzeitig für zusätzlichen Schub gesorgt hat. Der/die Schutzengel sind mir aber beigestanden. So wurde auch der Beitrag zu einem auch für mich recht stimmigen Zeitpunkt gesperrt (konnte ich zwar erst danach mit einer gewissen Distanz dazu so einordnen) und in einem Nachbarthread zum Thema "Super Diesel" wurde ich nur zum Lesen "degradiert", nachdem ich auch da von meinen Erfahrungen berichtet hatte. Dieses hatte ich zuvor nicht gesehen und gewisse Parallelen waren darin gegeben und ich gut warmgelaufen. Deshalb auch nochmals explizit vielen herzlichen Dank in diese Richtung, sehr professionel, wach und weise die Moderation hier. Laufe jetzt eher wieder im Standgas, volle Hoheit beim Gasgebn, mein Tank ist bald leer und gerne würde ich meine Erfahrungen da in ca. zwei zur Verfügung stellen, bzw. teilen. Danke!  Zum Ducato: Schon schön wenn alles leuchtet wie es soll. Die Behandlung des Massepunktes brachte bezüglich der Instrumententafel jedoch keine Linderung, immer noch wird es Dunkel und die rote Batterieleuchte ist die einzige Lichtbringerin. Passt ja zur Weihnachtszeit irgendwie, gefeiert wird ja da auch der Lichtbringer, welcher Licht in das Dunkle gebracht hat. Passend und weise auch von unseren Altvorderen, dass das Gedenken und Feiern in die Zeit der Wintersonnenwende gelegt wurde, in die Zeit mit den längsten Nächten im Jahreslauf. Ein frohes Fest euch allen! HerzLicht Er&ich :)
holiduli am 26 Dez 2023 10:37:42 Pechvogel hat geschrieben:Ist zwar OT aber Du machst einen GEFÄHRLICHEN Denkfehler! :eek: Wenn man das Gewinde eines Radbolzens fettet oder von mir aus auch Kupferpaste drauf gibt wird die Schraube, bei gleichem Drehmoment nicht „lockerer“ sondern fester!
Uiii, hombre, jetzt geht das hier auch wieder los mit dem sich selbst Disqualifizieren und dem Behaupten. Selber nicht richtig zu durchdenken und den/die Denk-/Verhaltensfehler auf mich zu projizieren, ist schon ein "starkes Stück". Bleibe doch mal beim Frageraum. Kann es sein....? Ist es nicht so.....? etc. Vorweg und zur Präzisierung: Es geht nicht um Einfetten, davon spricht man nur, wenn eine Bewegung der Teile durch die Funktion gegeben ist. Dies ist bei einer Schraube nicht der Fall, es geht also eher um einen Hauch Kupferfett, welcher das Gewinde leichtgängig halten und ein Festsitzen verhindern soll. Die Beigabe Kupfer aus dem Grunde, weil es hitzefest ist. Kann ja sehr heiss werden in diesem Bereich durch die Bremscheibe, das Fett kann "verbrennen", Kupferpartikel/-puder nicht so schnell. Das Fett ist also eher nur Trägermaterial, siehe auch weiter unten beim Thema "Läppen". Heutzutage wird ja vorwiegend siliconbasiertes Fett/Öl verwendet, um die Gefahr der Korossion zu umgehen. Beim Bremsen wird die Energie mit Hilfe der, in diesem Fall gewollten, Reibungswiderstände in Wärme umgewandelt. Weil es jetzt hier auch mit Reibung und Widerstand zu tun hat, gehe ich gerne nochmals darauf ein. Sind halt schon spannend, die Zwischenräume, die Grenzbereiche und dass nicht nur im stofflichen Bereich. Für alle am Thema Reibung interessierten: --> LinkDa wurde mir auch "Oberlehrerhaftes" vorgeworfen, habe mich als Pädagoge geoutet und präzisiere den Bereich jetzt noch: Ich war 15 Jahre als Werklehrer im Bereich Holz und Metall tätig. Mit dem Hinweis möchte ich Verständnis für meine Geduld und die langen Texte wecken, ist also nicht als „Besserwisser“ Totschlagargument zu verstehen. Zum Thema: Angenommen eine zart "gefettete" Schraube hätte gar keinen Reibungswiderstand, dann käme deswegen nicht mehr von der Kraft auf die Schraube, sondern einfach die ganze, welche, je nach Einstellung vom Drehmomentschlüssel übertragen wird, bzw. werden soll. Kein Teil der übertragenen Kraft ginge dann also irgendwo unterwegs "verloren" durch Reibungsverluste. Die Aussage "bei gleichem Drehmoment nicht „lockerer“ sondern fester" stimmt demnach nur in Bezug zu der verminderten Kraft, welche durch die Reibungswiderstände "verlustigt" geht. Richtig heissen müsste es demnach: Ohne Reibungsverluste überträgt sich erst die ganze Kraft auf die Schraube, wird voll an diese abgegeben, ist danach vollumfänglich in der Dehnung der Schraube gespeichert. Dass ein Drehmomentschlüssel eigentlich auch regelmässig geprüft und geeicht werden müsste, um seine Aufgabe verlässlich zu verrichten, lasse ich jetzt mal aussen vor. Die Kraft/Spannung und der Widerstand entsteht ja dadurch, dass die Schraube durch das Gewinde eingedreht wird, also einen Weg zurücklegt, aber vom Schraubenkopf zum Schluss aufgehalten wird. Schraubenkopf, präziser, die Reibflächen vom angesenkten Schaft drücken auf die entsprechende Ansenkung in der Felge, diese wird an den Flansch von der Bremsscheibe gedrückt. Mit dem die Schraube via Gewinde weiter eindrehen, baut sich Druck via Felge und die Bremsscheibe auf und die Schraube wird gleichzeitig "gespannt". Damit wird der eigentliche Zweck erreicht, das demontierbare Rad am Antriebsstrang zu befestigen. Gilt natürlich auch für die Hinterachse, einfach ohne Antrieb (bei Frontantrieb). Auf die angetriebenen Räder wirken ja aber um ein vielfaches grössere Kräfte welche übertragen werden, sind da relevanter, denn diese übertragen ja das Drehmoment vom Motor auf die Strasse, die Hinterräder werden einfach nachgezogen, rollen mit. Mit der Lupe hingeschaut: Am Gewinde der Radschrauben sind die Reibflächen die zum Schraubenkopf geneigten Flanken, diese werden belastet und beim Lösen sind es die zum Schraubenende hingeneigten Gewindeflanken. Die Kraft wird dabei auf das Gegengewinde übertragen, welches diese aufnimmt, dagegen hält. Die Felge wird gepresst und ist dadurch fixiert oder vom Druck befreit beim Lösen. Pechvogel hat geschrieben:der 230er Duc hat Radschrauben der Festigkeitsklasse 10.9 mit einem Gewinde M14 x 1,5. Ich spare mir jetzt mal die Berechnungen zur Mindestzugfestigkeit und Streckgrenze und beschränke mich einfach mal auf das maximale Anzugsdrehmoment von 234Nm ( für die Schraube! NICHT am Auto!! ).
Hättest die Beschränkung weggelassen und vorgerechnet, hätte es (dir) aufzeigen können, wie die Mindestzugfestigkeit und die Streckgrenze im Verhältnis zum maximalen Anzugsdrehmoment stehen. Aus der Mindestzugfestigkeit und Streckgrenze (Kerngrössen bei der Bestimmung der Eigenschaften von Metall) wird ja das maximale Anzugsdrehmoment berechnet, bzw. abgeleitet und festgelegt. Pechvogel hat geschrieben:Bei einem höheren Anzugsmoment kommt dann „nach fest kommt ab!“
Die Berechnung hätte auch deutlich aufgezeigt, dass es einfacher ist so was zu schreiben, als dass es bei einer Radschraube der Festigkeitsklasse 10.9 mit einem Gewinde M14 x 1,5 etwas mit der Realität zu tun hat. Die Aussage „nach fest kommt ab“ stimmt schon irgendwann, aber da gibt es schon noch einen riesengrossen Bereich dazwischen. Ich behaupte mal, wenn du eine obgenannte Radschraube mit einer praktisch umsetzbaren Verlängerung verlängerst, Wohnmobil auf dem Vorplatz und vom Hausdach hinabspringst, analog zum Sprungbrett, würdest du die Erfahrung machen wie es sich anfühlt unkontrolliert durch die Lüfte zu segeln. Natürlich kommt irgendwann das Hebelgesetz zur Anwendung: "Was an Kraft eingespart wird, muss an Weg mehr aufgewendet werden" und somit gibt es auch mal eine Länge von der Verlängerung, wo es sich umgekehrt verhalten wird und die Schraube abreisst. Aber wie geschrieben, Wohnmobil auf dem Vorplatz und vom Hausdach, praktisch umsetzbar, d.h. das Wohnmobil noch in Sichtweite. Die genormte Steigung bei einem M14 Regelgewinde ist 2mm (der Längshub bei einer Umdrehung). M14 x 1.5 ist ein Feingewinde, d.h. wegen der geringeren Steigung ist auch die Selbsthemmung besser als beim Regelgewinde. Auch wird die Tragfähigkeit der Schraube erhöht, da das Schrauben-Feingewinde zu einem größeren Kerndurchmesser (tragender Querschnitt des Bolzens) führt. Die Festigkeitsklasse, indem Beispiel 10.9 gibt Auskunft über die Mindestzugfestigkeit (10) und Streckgrenze (9) vom entsprechend legiertem Stahl. Legierungbestandteile sind wie/die Additive welche gewisse Eigenschaften (Festigkeit, Elastizität, Beständigkeit, etc) fördern. Einen Bestandteil reduzieren geht auch, z:Bsp. den Kohlenstoff, fördert die Härtbarkeit, geht aber auf Kosten der Notlaufeigenschaften. Beim Grauguss ist der Kohlenstoffgehalt hoch, was die Notlaufeigenschaften begünstigt und er deshalb bei der Lagerung von massiven, sich drehenden Teilen gerne/bevorzugt eingesetzt wird. Für die meisten Anwendungen ist im technischen Bereich die Festigkeitsklasse 10.8 ausreichend und von daher die meistverwendete. Also auch von daher geht das „nach fest kommt ab" nicht so schnell in der Praxis, wie aufgeschrieben und ausgedacht, Festigkeitsklasse 10.9 ist eine Kategorie höher. Zudem werden Risiko-/Sicherheitsfaktoren in die Berechnungen einbezogen, Materialermüdung, Anwendungsspezifische Gefahren, etc. Je nach Sicherheitsbereich mindestens den Faktor 2, also doppelt so hoch ausgelegt, wie berechnet. Bei der Radschraube von einem Wohnmobil würde ich mal Faktor 3, 4 oder 5 vermuten, bei einem Atomkraftwerk wird er wohl bei 10 oder höher liegen. Dazu kommen noch die 5 Radschrauben. Wenn eine ausfällt, tragen die anderen 4 die Kräfte, suboptimal, aber aufgefangen durch den Sicherheitsfaktor. Bei nur noch drei wird's entsprechend kritischer, aber falls sie noch sternförmig verteilt sind, passiert kurzfristig auch noch nichts. Wenn nicht sternförmig angeordnet wird eine wahrnehmbare Unwucht via Steuerrad langsam wahrscheinlich, bei nur noch 2 sehr wahrscheinlich, muss aber auch noch nicht sofort auftreten, sondern erst nach oder in einer Kurve. Es wird dabei immer kritischer, wenn die Belastungen sich auf immer weniger verteilt, ein Kaskadeneffekt ist irgendwann die Folge. Ich mache regelmässig eine Sichtkontrolle und wie beschrieben, bin ich wach beim Lösen der Radschrauben dabei, habe in mittlerweile 40 Jahren von mir angezogenen Radschrauben noch nie beim Lösen eine gelockerte bemerkt. Dass ich zu fest anziehe bleibt offen, da traue ich aber meinem Gefühl um Faktor "viel mehr" als deinen ausgedachten Ausführungen. Aber natürlich, mit einem frisch geeichten, qualitativ hochwertigem Drehmomentschlüssel bist du diesbezüglich auf der sichersten Seite und ist von deinen bisherigen Beiträgen her abgeleitet, für dich auch die empfehlenswerteste Wahl. Gewisse Montagewerkstätten ziehen die Schrauben auch heute noch nur mit dem Schlagschrauber an, das Drehmoment bestenfalls durch den Luftdruck maximiert/limitiert, da ja aber ein Schlagschrauber mit jedem Schlag die Kraft gebündelt abgibt, hängt es auch noch von den Anzahl Schlägen ab, etc. Müsste bei einer M10/M12/M14 ja unterschiedlich eingestellt sein. Machen sie nicht, ist nicht professionel stimmt, geht aber auch, ist aus den dargestellten Gründen in der Praxis nicht ganz so diffizil, wie es flüchtig durchdacht als richtig erscheinen mag. Pechvogel hat geschrieben:Jetzt hast Du ein 26 Jahre altes Auto bei dem die Radschrauben schon 1000x rein und raus gedreht wurden, die Gewinde sich dabei abgenutzt haben ( was normal ist ) und die Schrauben schon 200x an ihrer Belastungsgrenze waren…
Schmierung verhindert eben genau obgenannte Abnutzung, aber auch ohne wird sie noch kaum im messbaren Bereich einer Schieblehre liegen nach 1000x rein und rausdrehen. Je weniger Gleitmittel desto grösser der Abrieb, so stimmt die Aussage, aber schnelle geht das nicht in dieser Güteklasse. Bin da erfahren im Bearbeiten von Werkzeugstählen mit hoher Güte, die sind echt zäh: nach Drehen, Fräsen, Bohren für die gröberen Abtragsarbeiten, folgt Schleifen (nach dem Härten), nun schon im Bereich zehntel/hundertstel Milimeter zum Abtragen. Im nächsten und letzten Arbeitsgang, dem *Läppen" wird (analog wie beim Schleifpapier) immer wie kleinere abrasive Partikel, zum Schluss Puderkorngrösse, in einer Ölemulsion gelöst aufgetragen und mit geeigneten Hilfsmitteln auf der Oberfläche bewegt. Der Abtrag ist dann nur noch im tausendstel Bereich. Aber auch ein tausendstel Milimeter kann viel Zeit brauchen, trotz hoher Drehzahl und kräftigen Gegendrücken mit einem geeigneten Hilfsmittel. Aber maximal glänzende Oberflächen sind die Früchte, minimste Rillen/Spuren in der Oberfläche, was wiederum die Standfestigkeit begünstigt. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Obig ausgeführtes zeigt die Zusammenhänge auf: Vorteile vom nicht Schmieren: die Selbsthemmung ist grösser durch den grösseren Reibungswiderstand, kann im übrigen bis zur Verschweisssung gehen, Kaltverschweissung genannt. Feine diesbezügliche Tendenzen lassen sich beim Lösen solcher Radschrauben auch gut hören, es quitscht, teils grässlich, ist immer ein Hinweis auf Stress und Abnutzung. Hinterlässt auf den Reibeflächen deutliche Spuren, gerade bei Radschrauben und Felgen deutlich zu beobachten, besonders gut bei ungepflegten und ganzjährig gut genutzten Fahrzeugen, ist aber nicht so schlimm, die Kräfte verteilen sich auf die restlichen vorhandenen Kontaktflächen. Nachteil: ein Teil der Kräfte (gerade beim Drehmomentschlüssel relevant) geht durch den erhöhten Reibungswiderstand "verloren" und kommt deshalb nicht bei der Schraube an. Die Abnutzung ist ein weiterer Nachteil. Aber die Praxis beweist, es geht auch! Ist einberechnet in den empfohlenen Drehmomentangaben und ewig halten unsere Autos ja auch nicht. Also wenn der Lehrstoff danach ausgerichtet werden muss, dass auch im dümmsten anzunehmenden Fall und/oder Anwender, möglichst geringe Nachteile oder Gefahren daraus resultieren können, bleibt nichts anders als Sachverhalte auf eine einfache und klare Regelungen zu reduzieren. Die Freiheit besteht jeoch immer noch differenzierter hinzugucken und mit vertieften Kentnissen von der Materie eigene Erfahrungen zu sammeln. Pechvogel hat geschrieben:Du weißt dass das „gelbe“ Rivolta ( OCX ) elektrisch NICHT leitend ist?! :eek: Es ist also eher ein Kontaktverhinderer als ein Kontaktspray.
So eine Aussage lässt Zweifel aufkommen, ob du meine Ausführungen überhaupt liest. War beim Additivthema ja auch schon eher nicht so. Hier mit deinem Hinweis zum Oxidspray auch zu beobachten. Die oxydhemmende und so kontaktfördernde (bzw. Widerstände verhindern durch Unterbindung von Oxidschichten) Variante wird Kontaktspray genannt. Ich habe es im Text sogar ziemlich unmissverständlich und detailliert beschrieben und auf dem Foto mit der Winston Batterie ist das Wort "Oxidlöser" sogar auf der Dose recht gut sicht-und lesbar. Selbständig denken können, genau hinsehen, was für segensreiche Eigenschaften! Oberflächlich- und Flüchtigkeit zu vermeiden versuchen, ist der Anfang und geht immer. Auch Lesen bildet: Habe inzwischen die Hilfestellungen und FAQ durchgelesen und weiss jetzt: Als Themeneröffner habe ich die Möglichkeiten einzelne Nutzer auszuschliessen, wenn es angezeigt erscheint. Möchte ich nur im äussersten Notfall davon Gebrauch machen, aber doch den deutlichen Hinweis via Signatur von einem User: "The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it." (Alberto Brandolini). Die Weisheit und Wahrheit von diesem Wahlspruch spiegelt sich in der Länge von deinem und meinem Text. off topic: Ist wirklich ein Zeitphänomen und war in den 15 Jahren unterrichten deutlich zu beobachten: Das selbständige Denken nimmt ab, ein Zusammenhang mit den einfach zur Verfügung stehenden Informationen im www naheliegend. Ist Segen und Fluch zugleich, von den Versuchungen die freie Zeit mit "gamen" zu verbringen ganz abgesehen. Dazu ein Beispiel: Mit dem Sohn (25j) meiner Partnerin die Tage erlebt beim Thema mit Holz heizen und Co2 neutralität. Habe ihm den Kreislauf geschildert; im Holz wird das Co2 gebunden, bei der Verrottung oder der Verbrennung wird dieses wieder freigesetzt. Ein fortlaufender Kreislauf. Eigentlich logisch und recht einfach denkerisch nachvollziehbar. Er aber zückt sein Handy, forscht darin, zitiert zuerst mal was von wegen Umweltfreundlichkeit im Zusammenhang mit der Feinstaubbelastung, sage ihm, ist ein anderes Thema, hat nicht direkt mit dem Co2 und dem Kreislauf zu tun, goggelt weiter.......bis er dann nach geraumer Zeit irgendwann das Thema wechselt. Das selbständige Denken kann mit und im eigenem Tun und Erfahrungen sammeln am besten gefördert werden, je und vielfältiger die Bereiche, je fruchtbarer. Gehebelt oder reduziert durch die innere Anteilnahme, Wachheit, Interesse etc. Bei welcher pädagogischen Ansatz wird dies in einem hohen Masse umgesetzt, bzw. beruht der Unterricht auf solcherlei Verbindungen? Ich habe meinen zwei mittlerweile Erwachsenen Kindern die Waldorfschule ermöglicht. In der CH kommt über die Jahre dabei locker ein sechstelliger Betrag für die Eltern zusammen, da beinahe ohne jegliche Unterstützung vom staatlicher Seite finanziert. Das hätte ich nicht gemacht, wenn ich nicht voll überzeugt gewesen wäre, dass es jeden einzelnen Franken wert ist. Da wird das praktische, künstlerische und soziale Miteinander in einzigartiger Weise gefördert und dabei kann unendlich viel Wertvolles gewonnen für das weitere Leben. Auch Sozialkompetenzen, sie sind ja das Schmiermittel im Zusammenleben und werden immer wie wichtiger. Selber habe ich an einer staatlichen Schule unterrichtet, mein jüngster geht ebenfalls noch zur Staatschule, einerseits aus finanziellen Gründen, ich war dazumals im künstlerischen Bereich am Arbeiten, also eher brotlos, die Mutter hätte es locker finanzieren können, war aber nicht bereit/offen dazu. Ich kenne also beide Ansätze gut. Am zentralsten ist natürlich die Lehrerpersönlichkeit, sie kann viele Mankos wettmachen, aber auch gute pädagogische Grundlagen nachteilig beeinträchtigen. Bin im übrigen nicht "Nahe am Wasser gebaut", im Gegenteil. Aber bei den Quartalsfeiern der Waldorfschule, jede Klasse bringt eine Darbietung aus der vergangenen Epoche auf die Bühne, da spürte ich regelmässige den Druck auf die Tränendüsen. So eine Freude diese jungen Menschen, Kinder die noch Kind sein durften und Jugendliche welche darin gefördert wurden, eine eigene Persönlichkeit auszubilden. Eine Vielfalt an Individualitäten und wie diese teils selbsbewusst auf der Bühne performt haben, eine Freude. Wahrscheinlich hat es mich auch deshalb berührt, weil mir der Gegensatz so deutliche vor Augen getreten ist. An der Staatsschule wo ich unterrrichtet habe, mussten nicht nur die Schüler/-innen sich nach Vorgaben von oben ausrichten, ich auch. Leider sind diese Vorgaben zunehmend und oft zu einseitig ausgerichtet nach dem Funktionieren in der Arbeitswelt und nicht nachdem was der einzelne eigentlich braucht, um sich auf dem Erdenrund wohl zu fühlen, seine Gaben zu entwickeln und zum Wohle aller einzubringen. Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an alle Leser (-innen), den Moderatoren, den Forenbetreibern und Gründern, sind meine ersten diesbezüglichen Erfahrungen und ich bin sehr dankbar dafür! Einen besinnlichen und frohen Feiertag wünscht Eric
Pechvogel am 26 Dez 2023 12:58:38 Zu Deinem ganzen Text nur ganz kurz, und auch nur damit andere User sich ein Bild machen können: - der ADAC sagt ausdrücklich das Radmuttern NICHT geschmiert werden sollen ( und nicht geschmiert heißt nicht nur nicht gefettet ) --> Link- BMW, als ein Beispiel was Hersteller dazu sagen, schreibt vor das, wenn irgendwelche Verunreinigungen ( und Kupferpaste zählen die ausdrücklich dazu ) in den Bohrungen der Bremsscheiben sind, diese auszubauen und zu reinigen sind! REP-REP-RAF2036-361030 ff Und das man z.B. Drehmomentschlüssel nicht eichen sondern bestenfalls kalibrieren kann sollte eigentlich jeder wissen der mal irgendwas in dem Bereich gelernt hat. Ich bin jetzt hier aber raus denn es fehlen die Grundlagen für eine fachliche Diskussion. Grüße Dirk
wolfherm am 26 Dez 2023 13:20:58 Moderation:Und jetzt bitte wieder zurück zum Ausgangsthema. Ihr nervt. Für Radmuttern könnt ihr ein eigenes Thema eröffnen.
holiduli am 26 Dez 2023 17:23:53 Es bleibt spannend:  Instrumententafel ausgebaut, habe ja geschrieben, dass nach Austausch einiger Lämpchen gewisse Unregelmässigkeiten auftraten. Sah nicht so schlimm aus mit der Korossion, wie ich es in Erinnerung gehabt habe. Auf dem Foto bereits grosszügig mit Kontaktspray behandelt. Auch die Massepunkte gesucht und 2 gefunden. Einer links ganz aussen (Verkleidung muss weg):  Die Abdrücke einer Fächerscheiben sind zu sehen, die Spitzen drücken durch den Lack und machen Kontakt. Mit dem Dreikantschaber eine Stelle blank gemacht, alles gereinigt, gesprayt. Ist wohl in der Sache nicht relevant, ein Kabelschuh konnte ich der Innenbeleuchtung zuordnen. Dito beim zweiten, etwas rechts vom Zündschloss.  Keine Verbesserung :( Im Gegenteil, zuvor leuchtete zu Beginn immer alles wie es sollte, jetzt gleich zu Beginn nichts mehr, ausser der Batterieleuchte und......der Motor ging auch nicht mehr aus! Hat zuvor die letzten Tage immer geklappt.  Ein weiteres Phänomen ist, wenn ich das Licht aus mache, geht die Tankanzeige an und die benachbarte Handbremsleuchte fängt an zu glimmen (Handbremse ist gezogen):  Natürlich hatte ich noch den Hinweis von Jens im Ohr/vor Augen (lieben Dank an dich!): JeFL hat geschrieben:neben der schon angesprochenen Masseproblematik würde ich bei den neuen "Schadens"bild auf jeden Fall auch noch einmal das Zündschloss - elektrischer Teil - überprüfen, trotz des schon erfolgten Wechsels.
JeFL hat geschrieben:Dazu die Kabel am Zündschloss abziehen und provisorisch verbinden/überbrücken. Damit ist diese mögliche Fehlerquelle auszuschließen.
Die Kabel vom Zündschloss neu zu verbinden ist nicht so einfach. Die münden in einen dicken Kabelbaum ein, das Aufzugleisen wäre eine grössere Sache, falls jemand konkrete Hinweise liefern kann, herzlich gerne! Das Überbrücken bezieht sich wohl nicht auf die Kontakte im Stecker?  Habe das alte Zündschloss geholt und nochmals angehängt und oh Wunder, alles leuchtet wie es soll, einzig das Abstellen funzt nicht! Das scheint wiederholbar zu sein, neues Zündschloss keine Beleuchtung, beim Wechsel zum alten alles wie es sein soll. Also zurück beim Feld 1 sozusagen. Habe Gott sei dank, die Abreisschrauben beim neuen Schloss noch nicht zum Abreissen gebracht und mit Glück konnte ich die Schraubenreste aus dem alten Schloss befreien. Werde dies jetzt tauschen und wieder berichten! Einmal beim Stecker entfernen, im Bild beim unteren Zündschloss, stellte er ab, dies liess sich aber nicht wiederholen. Sehr bizarr das Ganze! Heute Abend werde ich nochmals ne längere Tour machen und testen können. Unklar ist noch, ob die Instrumententafel jetzt wieder beständig leuchtet. Mein ältester Sohn hat heute Geburtstag und wir machen seit Jahren eine Geburtstags-Weihnachtsfeierkombi. Freue mich, es gibt Raclette! Übrigens schenken wir uns seit Jahren nichts mehr, kann ich nur empfehlen, die Weihnachtstage sind so wesentlich entspannter zu geniessen.
holiduli am 27 Dez 2023 13:31:08 Das neue Zündschloss wieder mit dem alten originalen ausgetauscht: Auf der 30 min. Fahrt gestern alles wie es sein soll! Kein An und Ab mehr bei der Beleuchtung der Instrumententafel wie zuvor, das Abstellen habe ich auch ca. 20x getestet, biccobello, hat jedesmal funktioniert! Das Abstellen müsste jetzt nur noch auch mal zwischendurch nicht auf Anhieb klappen, dann wäre ich wieder an demselben Punkt wie beim Themenstart, resp. vor dem Zündschlosswechsel! Ganz einleuchten tut es mir noch nicht: Die Behandlung nach dem Tausch vom Zündschloss mit dem Kontaktspray beim Leerlaufregelventil hat eine sofortige Besserung gebracht, danach sind ja keine Probleme mehr beim Ausschalten mit dem neuen Zündschloss aufgetreten. Warum aber gestern nach dem Ausbau und Reinigen der diversen Kontaktflächen das Ausschalten mit dem neuen Zündschloss nach ca. 3 Wochen problemlosen Betrieb plötzlich nicht mehr funktionierte und zu Beginn unmittelbar nach dem Zurücktauschen gestern auch mit dem alten zuerst auch nicht, auf der Fahrt gestern Abend eine Stunde später aber dann ca. 20x mal ohne Probleme ausschalten liess, ist mir noch sehr rätselhaft. Die aufgetretenen Probleme mit der Instrumentenbeleuchtung hängen hingegen (Stand heute) ziemlich eindeutig mit dem neuen Zündschloss zusammen. Lasse jetzt obiges stehen, obwohl ich jetzt grad beim Aufschreiben und Durchdenken einen wahrscheinlichen Zusammenhang meine erkennen zu können: Es könnte der Masseübergang vom Zündschloss via Lenksäule sein, falls via Zündschloss Aussenseite ebenfalls ein Massekontakt notwendig ist. Dafür sprechen würde, dass beim Testen vom alten Zündschloss dieses in der Luft hing und das Abstellen so nie funktionierte, nach dem Austausch und wieder fix an der Lenksäule montiert, das Problem seither nicht mehr aufgetreten ist.  Ebenfalls dafür spricht, dass ich ganz zu Beginn des Abstellproblems den Eindruck hatte, es könnte/müsste mit dem Zündschloss zusammenhängen. Manchmal bewirkte am Schlüssel hin und her drehen/wackeln ja unmittelbar was, habe die Bewegung und das Problem jedoch zu sehr auf das Innenleben vom Zündschloss gelegt und daher nur mit Vorsicht ausgeführt, dadurch hatte dies möglicherweise nur ab und an auf den unterbrochenen/wackligen Masseschluss via Lenksäule Auswirkungen. Auch die Probleme der Instrumenenbeleuchtung mit dem neuen Zündschloss könnten darauf zurückzuführen sein, denn ich hatte die Abreissschrauben nicht bis zum Abreissen angezogen (einzig warum das Abstellen nach der Behandlung vom Kontakt beim Ventil bis zum Schluss immer geklappt hat, bleibt unklar). Die Lenksäule sieht nicht offenbar korrodiert aus, bei der eher dunklgrauen Färbung derselben könnte es sich aber durchaus um eine über die Jahre gleichmässig aufgebaute Oxidschicht handeln, genügend Feuchtigkeit kommt ja da in der Heizperiode zusammen (wer die Problematik kennt und noch keinen Fenstersauger von Kärcher hat, diese Anschaffung lohnt sich, um die Windschutzscheibe vom Kondenswasser zu befreien). Dumm nur, dass mir beim Zurückwechseln nun ein Kopf der Abreissschraube beim Anziehen abgerissen ist, muss also nochmals Ausbohren, wenigstens ist es die besser zugängliche. Die Verkleidungen habe ich noch nicht montiert und so behandle ich die Flächen heute noch mechanisch und mit Kontaktspray. Habe noch einen weiteren Kontaktspray in meinem Bestand gefunden:  Gibt schon feine und hilfreiche Sachen. Im Hintergrund ein sehr hochwertiger Lautsprecher, aus einer Mulde gezogen, wurde wohl entsorgt weil die Bluetooth Verbindung nicht mehr funktioniert hat. Via Kabelverbindung aber noch top. off topic: Höre aber eher selten Musik, sondern lausche dem Motorengeräusch und erforsche meine inneren Abläufe. Habe ja einige Jahre in der Uhrenindustrie gearbeitet und kenne mittlerweile auch das Innenleben von Motoren. Das Geräusch hilft mir zu visualisieren, was da sekündlich für unglaublich viele Abläufe aufeinander abfolgen und ineinandergreifen, hat auch Ähnlichkeiten zu einem Uhrwerk. Um Faktoren vergrössert und einem anderen Verwendungszweck dienend und trotzdem viele Gemeinsamkeiten. Sind echte Wunderwerke und was da für Prozesse ineinanderwirken und gleichzeitig Ablaufen ist sehr faszinierend. Wenn ich an der Menscheit/mir selbst/Partnerin etc. zweifle, dann hilft mir diese Visualisierung sehr an den Fortschritt auch im Zwischenmenschlichen glauben zu können. Auf der technischen Seite ist es ja äusserst beeindruckend abzulesen, jetzt müsste der Fokus nur noch vermehrt erweitert werden auf den eigenen Seelenraum. Da kann speziell Mann ein wenig zu einseitig auf den leblosen, technischen Bereich fokussiert verharren, zu Ungunsten von anderen Bereichen, meiner Meinung und Beobachtung nach und von mir selbst auf andere geschlossen. Die Zündschlossproblematik war ja jetzt auch eine Reise vom Ausgangspunkt zur Peripherie und wieder zurück. Ist mir ebenfalls beim Thread zu den Additiven im Nachhinein aufgefallen: Da hat der User akany geschrieben: "Wenn man das richtige Schmiermittel in seine Uhr gibt, vergeht die Zeit schneller": Ich habe daraufhin via der Funktion von einem Uhrwerk, sehr weit draussen in der Peripherie vom Ursprungsthema, die Abläufe im Uhrwerk geschildert und wie mit der Lupe betrachtet zum Schluss aufzeigen können, wie die Reibungswiderstände sich auf die Ganggenauigkeit einer mechanischen Uhr auswirken, sich darin spiegeln und so wieder auf den Punkt vom Ursprungsthema zurückgeführt. Punkt und Umkreis! Punkt und Umkreis, ist eine Meditation in pädagogischen Zusammenhängen. Etwas derart auf den Punkt verdichten, bis der Raum dahinter wieder riesengross wird und etwas riesengrosses so umfassend betrachten, dass es wieder auf einen Punkt reduziert werden kann. Ein äusserst fruchtbares Übungsfeld für die eigene geistige Beweglichkeit, aber auch um die lebendigen Prozesse im Aussen zu verstehen. Goethe hat diesen Zusammenhang, und die mögliche Steigerung daraus, dank jahrelangem Studieren und Beobachten der Pflanzenwachstumsprozesse entdecken können und als Metamorphosenprozesse erkannt und benannt. Das Grundprinzip Ausdehnung und Zusammenziehen (Punkt und Umkreis) in und bei lebendigen Prozessen, bei der Blattentwicklung der Pflanzen, Steigerung und Wiederholung vom demselben Prinzip in der Regel am Stiel der Pflanze und meist spiralförmig sich entfaltend, in der Knospe/Blütenblättern eine Wiederholung vom Prinzip und nochmals Zusammenziehen in den Samenkern. Das Ausdehnen kann bald im Frühling wieder mannigfaltig erlebt werden, die Tage werden ja ab jetzt wieder länger! Findet sich auch vielfach in der Tierwelt, am schönsten und eindrücklichsten wohl bei der Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling. Dieses Feld ist mindestens genauso faszinierend wie die Ingenieurskunst im Verbrennungsmotor, Uhrwerk, Elektronik etc., resp. ist in letzteren noch "Luft nach oben" im Vergleich zu den lebendigen Prozessen und den darin waltenden, sich im stofflichen offenbarender Weisheit und Intelligenz. Und auch wichtig sich vor Augen zu halten, beinahe alle Erfindungen, neue Ansätze in der Technik und bei den Materialien geschiehen durch Beobachten und Kopieren der lebendigen Prozesse, zumindest die Inspiration stammt oft von da! Selber in dem Masse schöpferisch zu sein, da steht der Mensch noch ziemlich am Anfang der in ihm veranlagten diesbezüglichen Möglichkeiten. Gestern habe ich ein Interview von Roger Köppel (Weltwoche online) mit dem Nobelpreisträger Ferenc Krausz von der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik angehört. Sehr empfehlenswert: Er berichtet von den experimentellen Methoden zur Erzeugung von Attosekunden-Lichtpulsen und wurde dafür mit dem Nobelpreis geehrt: extrem schnelle Laserblitze, mit deren Hilfe sich die Dynamik von Elektronen in Materie untersuchen lässt. In seinen Ausführungen gleich zu Beginn scheint der Zusammenhang mit Punkt und Umreis ebenfalls deutlich durch, auch wenn er dies nicht explizit so zusammenfasst. Habe im Additivthread ja auch meine Erfahrungen mit der Bio Resonanzmethode geschildert. Diese Forschung und den Ansatz gibt es bereits seit Jahrzehnten, ursprünglich im Zusammenhang mit der Raumfahrt entwickelt und warum jetzt die Forschung dieser Menschen gewürdigt wird und von den (russischen) Pionieren kaum was an die Öffentlichkeit gelangt ist? Und wenn, gerne lächerlich gemacht wurde? Nur weil es noch nicht erklär-und nur indirekt nachweisbar war. Den Weg zur Lösung fand Anne L’Huillier. Die erst fünfte Frau, die mit dem Nobelpreis für Physik ebenfalls 2023 ausgezeichnet wurde, ist eine Pionierin der Ultrakurzzeitphysik. Schon früh in ihrer Karriere war sie fasziniert von der Möglichkeit, mit präzisen und maßgeschneiderten Laserpulsen Reaktionen in der Materie zu bewirken, die anschließend wiederum modulierte Laserpulse erzeugten. Ein entscheidender Durchbruch in ihrer jahrzehntelangen Arbeit gelang ihr im Jahr 1987. Als sie starke infrarote Laserpulse durch ein Edelgas schickte und das Spektrum des ausgehenden Lichts analysierte, fand sie sogenannte Hohe Harmonische – also Oberschwingungen des eingestrahlten Laserpulses. Ähnlich wie eine Gitarrenseite, die bei hartem Anschlagen zusätzlich höhere Töne erzeugt, kann auch ein intensiver Laserpuls die Elektronen in einem Material so anregen, dass neue, starke Schwingungen entstehen. Quelle: ( --> Link) Eine frohe und besinnliche Zeit allen Lesern und Leserinnen, werde im neuen Jahr wieder berichten.
PittiC am 27 Dez 2023 13:48:07 Gähn :thema:
holiduli am 27 Dez 2023 14:03:07 PittiC hat geschrieben:Gähn :thema:
Schreibts und hält sich selbst nicht daran..... Und ja, frisch nach dem Aufwachen wäre mir das vielleicht auch zu kompliziert zum Verstehen....vielleicht nach einem oder zwei Kaffee nochmals versuchen und sonst gibt es ja noch Bravo oder so als Alternative zum Lesen!
wolfherm am 27 Dez 2023 14:20:16 Moderation:Ich habe doch darum gebeten, beim Thema zu bleiben. Das gilt auch für den TE. Deine philosophischen Ausflüge sind ja vielleicht ganz nett. Aber hier ins Forum passen sie nicht. Sie behindern nur die Sicht auf das eigentliche Thema.
holiduli am 28 Dez 2023 11:24:11  Bin unterwegs mit dem Wohnmobil und die neuesten sachbezogenen Erkenntisse: Alles funzt. Abgerissene Abrissschraube ausgebohrt.Der vermutete Massekontakt Zündschloss/Lenkradsäule war gut durchdacht, aber leider nur theoretisch: Die Lenkradsäule ist nicht oxidiert sondern lackiert, also eher kein Masseschluss Zündschloss/Lenkradsäule. Hatte trotzdem mal für einen eindeutigen gesorgt, denn beim Riegel vom Lenkradschloss, resp. rings der Kerbe in der Lenkradsäule gab es schon blanke Stellen, wohl aber eher nur vom Riegel. Beim ersten Versuch danach: Motor stellte nicht ab! Seither aber wieder problemlos mehrmals auf meinem Tripp durch das schöne Schweizerland. Dabei auch den Stecker vom Leerlaufregelventil abgezogen: Läuft einfach weiter, wieder angesteckt und via Zündschloss versucht: Hat geklappt! Bei der nächsten Gelegenheit versuche ich das Abstellen via Zündschloss bei abgezogenem Stecker auch noch versuchen. So bizarr wie sich das alles verhält, würde es mich nicht wundern, wenn auch das gehen würde. Um das Leerlaufregelventil ausbauen zu können, suche ich noch nach einem Rohrschlüssel. Für den Schraubenschlüssel ist da wohl zuwenig Raum zwischen Kühler und Motorblock, habe es jedoch noch nicht versucht, ziehe ich nur in Betracht wenn ich keinen Rohrschlüssel oder Langausführung einer Steckschlüsselnuss auftreiben kann. Wollte aber zumindest die Kontaktlasche am Leerlaufregelventil demontieren, um die Kontaktflächen aufzufrischen, aber die schwarze Ummantelung aus Kunststoff dreht mit, dagegen halten mit einer Rohrzange ist ein wenig heikel, da ich die Magnetspule darunter vermute. Habe Kriechöl draufgespritzt und spätestens nach dem Ausbauen mich nochmals daran versuchen. Btw.: Kriechöle über längere Zeit einwirken lassen, mehrere Stunden oder gar Tage, dabei gelegentlich frisches aufbringen, bringts! Wärme ist ein weiteres förderliches Element, ist beim Motor ja gegeben bei der Nutzung! off topic: Darf/soll ja nichts mehr über das Thema hinaus dazu schreiben: wolfherm hat geschrieben:[mod]Ich habe doch darum gebeten, beim Thema zu bleiben. Das gilt auch für den TE. Deine philosophischen Ausflüge sind ja vielleicht ganz nett. Aber hier ins Forum passen sie nicht. Sie behindern nur die Sicht auf das eigentliche Thema.[/mod]
Sehe natürlich den berechtigten Einwand mit der Behinderung der Sicht auf das Thema, habe ja aber dazu gelernt und ufere/mändere mehrheitlich nur noch unter "off topic" aus. Eigentlich hat ja so jeder eine Wahlfreiheit beim Lesen. Fühle mich da schon sehr in meiner (künstlerischen) Freiheit beschnitten, weiss noch nicht was dies auf meine Motivation für Auswirkungen hat, aber eine Anregung erfährt sie dadurch ganz sicher nicht. Ist mit einem ziemliche Aufwand verbunden, die Schritte und Abläufe hier zu dokumentieren, mindestens im demselben Umfang wie das Schrauben und Werken. Mache ich gerne, aber halt schon am liebsten so, wie es auch für mich stimmig ist. Selber erfahre ich gerne beim Lesen auch noch mehr über den Menschen dahinter, ich finde es anregend und belebend, für jedes off topic ein neues Thema eröffnen scheint auch nicht immer verhältnismässig, bzw. angebracht. Es ist ein Dilemma. In der CH würden wir ja darüber abstimmen, aber auch wenn eine Mehrheit von 51% sich für eine Sache ausspricht, bleiben 49% mehr oder weniger unbefriedigt zurück, ist also auch nocht nicht der letzte Weisheitschluss. Lebensgemeinschaften streben daher die "Konsensebene" an, es wird solange verhandelt, bis eine Lösung gefunden wird, welcher ausnahmslos alle zustimmen können. Dies dank der Einsicht, dass der Konsens die bestmöglichste Einigung unter Berücksichtigung aller Bedürfnisse, Bedenken, Einwände für oder gegen etwas ist. Braucht massiv mehr Zeit, zahlt sich aber längerfristig aus, da so am wenigsten Sand im Getriebe zu befürchten ist, welches jedwelchen Schwung auch an anderen Stellen hemmen kann. Eine Lebensgemeinschaft welche ich verfolge, setzt dabei auf Eigenermächtigung. Jede/-r ist aufgerufen selbst Verantwortung zu übernehmen, sich zu ermächtigen und einzubringen. Niemand regelt, gibt vor, urteilt, bestimmt, auf Statuten und Reglemente wird dabei konsequent verzichtet. Habe ja auch den Ausgleich schon verschiedentlich thematisert, mein Profitieren vom Wissenstransfer hier und auch mal was zur Verfügung stellen. Die Bilanz ist für mich mittlerweile gut ausgeglichen, würde es nun sogar eher in Richtung "Geschenk" oder "in Vorleistung gehen" einordnen. Dass darf und wird natürlich von jedem individuell anders empfunden und eingeordnet, es allen recht zu machen ein Ding der Ünmöglichkeit, von daher auch unsinnig dies anzustreben, da ist höchstens eine bestmögliche Annäherung zu erreichen. Es gäbe da im Zusammenhang mit meinem Tripp, Tanzen in einer Kirche und Mondscheinnacht jetzt schon noch einiges, bestimmt auch für andere, erfischendes zu berichten. Die Zugriffszahlen lassen da ja auch gewisse Rückschlüsse zu, ich denke nicht, dass die Mehrheit die Beiträge verfolgt, bloss um sich zu ärgern. Dass ich jetzt nichts über den Tripp schreibe, ist nach dem Signaturspruch eines Users Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will. Rousseaudem ersten Teil zuzuschreiben, aber auch gerne den Hinweis und bitte um einen Blick auf den zweiten Teil.
holiduli am 15 Mär 2024 01:11:12 Hallo zusammen Da es aktuell einen Leidensgenossen mehr gibt, nutze ich die Gelegenheit, für ein Update: Das sporadische nicht Ausgehen vom Motor beim Abschalten habe ich immer noch ab und zu. Beim zuvor eingestellten Foto handelt es sich nicht um das Leerlaufventil. Gemerkt habe ich es beim Umsetzen vom Tipp den Stecker abzuziehen und der Motor trotzdem weiter gelaufen ist. So habe ich gestern mal von unten die Einspritzpumpe betrachtet und wahrscheinlich die nun richtige Einbauposition vom Leerlaufventil (mit schwarzer Abdeckkappe) entdeckt:  Von oben ist das Ventil nicht so einfach zu sehen, die Schläuche zum Ladeluftkühler sind im Weg. Auf dem Foto sieht man rot ein Kabelverbinder, welcher wohl nach der Demontage der Wegfahrsperre notwendig wurde. Diesen werde ich als nächstes ersetzen und danach noch den Kontakt direkt am Ventil auffrischen falls notwendig. Ist alles nicht gerade gut zugänglich.Von unten müsste die Demontage vom Leerlaufventil nach meiner Einschätzung nach eher möglich sein als von oben. Die zwei Löcher dienten höchstwahrscheinlich zur Befestigung der Wegfahrsperre. Diese war bei mir schon demontiert, aber falls noch vorhanden, wird das Leerlaufventil möglicherweise von dieser verdeckt: JeFL hat geschrieben: Das "Gemeine" daran beim 230er 2,5 tdi ist, das über bzw auf diesem Abschaltventil ein Bauteil der Wegfahrsperre sitzt (schwarzer Kunststoffblock, mit Abreißschrauben befestigt ist).
JeFL hat geschrieben:Ich glaube mich zu erinnern, dass man ohne Demontage der Wegfahrsperre - zerstörungsfrei nahezu unmöglich - nicht an das Abschaltventil kommt.
Gruss aus dem Norden Jens
holiduli am 16 Mär 2024 11:19:17 [quote="holiduli"]  Korrekturen/Ergänzungen nach online Recherchen: Dieses Foto zeigt höchstwahrscheinlich das Kaltstart Dehnventil und nicht wie zuvor fälschlicherweise angenommen das Leerlaufventil. Wie im Beitrag oben beschrieben, liegt das Leerlaufventil weiter unten und etwas nach rechts versetzt. Es ist von oben nicht so leicht zugänglich und einsehbar. Die Funktion im verbauten Zustand zu testen ist wohl auch nicht so einfach nur durch Abziehen von einem aufgesteckten Kabelschuh/Flachstecker möglich. Das stromführende Kabel ist unter einer schwarzer Abdeckkappe mit einem Ringkabelschuh und Mutter (SW8) auf dem Leerlaufventi fixiert (siehe Foto in obigem Beitrag).
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