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Hallo zusammen Danke im voraus für hilfreiche Tipps: Wenn ich den Zündschlüssel auf "Aus/Ab" stelle, reagiert wohl die Instrumententafel immer entsprechend, der Motor läuft aber manchmal einfach weiter. Mit mehrmaligen Versuchen klappt es dann irgendwann, musste den Motor aber auch schon abwürgen. Habe nun das Zündschloss gewechselt, das Verhalten ist jedoch noch das gleiche :-( Mit Kontaktspray die Kontakte der Stecker am Zündschloss behandeln, brachte auch keine Besserung. Es gehen zwei dickere Kabel (ca. 4mm/2, rot und blau) vom Stecker ab und ich könnte mir vorstellen, dass mich diese zum Problemherd führen. Nur wo führen diese hin? Zu den Relays oder muss ich woanders suchen? Ein schönes WE am alle Leser holiduli Hallo , Schau mal ob die Drosselklappe schließt beim ausschalten...... Der 2,5er hat doch eine Einspritzpumpe und an der müsste ein sog. Leerlaufabschaltventil sitzen das die Dieselzufuhr unterbrechen kann, sofern es ( noch ) funktioniert. DAS würde ich mal suchen, ausbauen ( 22er oder 24er Schlüssel (??) ), reinigen und auf Funktion prüfen ( „Plus“ am Kabel, „Minus“ am Gehäuse ). Grüße Dirk An der Diesel-Einspritzpumpe gibt's ein Teil, es nennt sich Leerlaufabschaltventil, wird elektrisch angesteuert und öffnet oder unterbricht den Kraftstoffzufluß. Wird es nicht richtig angesteuert oder es ist defekt, läuft der Motor weiter. --> Link Moin, tippe auch auf das Diesel-(Leerlauf)-Abschaltventil als (Haupt)Verursacher. Das "Gemeine" daran beim 230er 2,5 tdi ist, das über bzw auf diesem Abschaltventil ein Bauteil der Wegfahrsperre sitzt (schwarzer Kunststoffblock, mit Abreißschrauben befestigt ist). Die Stromversorgung des Abschaltventils läuft durch diese Wegfahrsperre, im wesentlichen eine Platine in dem Kunststoffblock in Silikon eingegossen. Das Silikon wird mit der Zeit brüchig, zieht dadurch Feuchtigkeit bzw lässt diese eindringen und arbeitet/schaltet elektrisch dann nicht mehr richtig (wobei der häufigere Fehler war, dass das Abschaltventil zum Starten nicht mehr geöffnet wurde). Ich glaube mich zu erinnern, dass man ohne Demontage der Wegfahrsperre - zerstörungsfrei nahezu unmöglich - nicht an das Abschaltventil kommt. Gruss aus dem Norden Jens Hallo zusammen So lieben Dank für die raschen und hilfreichen Rückmeldungen, ich denke damit komme ich weiter! Gucke morgen (je nach Schneefall auch erst später), ob ich das Leerlaufventil finde, werde es testen und danach berichten. Einzig noch die Frage, könnte es auch mit der Wegfahrsperre zusammenhängen? Ich meine, diese ist von einem Vorbesitzer deaktiviert worden und da der Ring nicht auf das neue (nicht originale) Zündschloss gepasst hat, habe ich ihn einfach weggelassen. Passend zu diesem Problemherd wäre der Umstand, dass mit dem alten Zündschloss das Nichtabschalten nur sehr sporadisch aufgetreten ist (egal ob mit Originalschlüssel mit dickem Griff oder dem Ersatzschlüssel mit dünnem Griff) und mit dem neuen Zündschloss nun jedesmal. Eine funktionierende Wegfahrsperre würde doch einfach nur das Anlasssen verhindern? Wie kann ich sicherstellen, dass die Wegfahrsperre wirklich deaktiviert ist, sehe ich dies auf der genannte Platine und wie? Herzlichen Dank nochmals für das Mitdenken und Wissenteilen! Liebe Grüsse Eric alias holiduli Moin nochmal, Wegfahrsperre kann eine mögliche Ursache sein, da das Abschaltventil durch diese gesteuert wird. Als die Wegfahrsperre bei meinem 230er immer unzuverlässiger wurde, trat sowohl "nicht-starten" wie auch "nicht-abschalten" auf. Gruss aus dem Norden Jens Hallo zusammen Mit den Hinweisen konnte ich mich, trotz den herausfordernden winterlichen Bedingungen, rasch und zielführend dem eigentlichen Problemherd Leerlaufventil zuwenden. Von einer Wegfahrsperre war nichts (mehr) da, aber ein korridierter Anschluss beim Leerlaufventil. Die Minustemperaturen haben mich vorerst vom Ersetzen der Kabelringöse und dem mechanischen Reinigen der Kontaktflächen abgehalten. Ich habe es zuerst mit vorgewärmten Kontaktspray versucht und oh Wunder, trotz den Minustemperaturen haben die Chemikalien gewirkt und der Motor stellte beim ersten Versuch gleich ab, was zuvor nicht der Fall war. Wahrscheinlich werde ich künftig ein Ersatzventil mitführen, um bei einem Totalausfall gerüstet zu sein, ausser ein Profi von der Front kann berichten, dass das Teil nicht speziell ausfallgefährdet ist. Als Starterbatterie habe ich eine zweijährige Winston 90 Ah und bin jetzt doch ein wenig erschrocken, wie diese bei wenigen Minusgraden doch auch recht deutlich in der Leistung einbricht. Auf alle Fälle habe ich mich nun nicht mehr getraut zu testen, ob das Ausschalten auch mehrmals nacheinander klappt. Ich kann gerade nicht so einfach Nachladen und habe nach dem Schlosswechsel bereits 3 oder 4 Startversuche gemacht ohne seither nachzuladen. Notfalls könnte ich von der Wohnraumbatterie überbrücken (Winston 60Ah), diese gegeneinander auszutauschen lasse ich wohl besser vorerst bleiben, obwohl ich das schon angedacht hatte. Ich wohne ich der Schweiz, bin gewissermassen eingeschneit, bzw. verhalte ich mich bei den Verhältnissen nach Möglichkeit ruhig, will nichts unnötiges riskieren und scheue auch das Buddeln, Ketten montieren etc., den die Wintertauglichkeit hat ohne Sperrdifferential doch arge Grenzen bei einem Wohnmobil, zumindest in hügeligen Gebieten, wie ich schon feststellen musste/durfte. Als Dank und Ausgleich werde ich noch einige weitere Erfahrungen in einem neu betitelten Beitrag teilen. Nochmals recht herzlichen Dank an alle, von Nord bis Süd, Ost und West, an die Forenbetreiber, Moderatoren etc. und liebe Grüsse aus der Schweiz! Eric Hallo Eric, zu deiner 90Ah Winston ....die hat so viel Energie gespeichert das die normal mühelos deinen Motor mehrmals ohne Probleme starten kann. Ich vermute die Zellen sind etwas getrifftet. Ich würde den AccuBlock ausbauen und die Zellen einzeln Laden und auf die gleiche Spannung bringen. Die genaue Vorgehensweise findest du hier in der Forumssuche. Ja das dachte ich auch, darum bin ich auch erschrocken. War gefühlt aber schon auch so, dass mit dem Orgeln vom Anlasser sich die Spannungslage durch die damit einhergehende Erwärmung der Zellen verbessert hat, wollte es aber aus den genannten Gründen nicht ausreizen und weiter testen. Das Gehäuse öffnen und ausbalancieren zu müssen nach nur 2 Jahren, wäre auch überraschend resp. enttäuschend. Habe zur autarken Stromversorgung in einem Zirkuswagen auch noch 20 Stk. über 10 jährige Winston 40 Ah im Einsatz, grösstenteils mit noch ca. 15-20 Ah Restkapazität und die fallen erst kurz vor dem Aufblähen nennenswert aus der Spannungsreihe. Aufgrund dieser Erfahrungen würde ich sogar mit neuen Zellen einen Betrieb ohne BMS wagen, nur OVP/UVP, aber vielleicht revidiere ich diese Ansicht noch. Tanti saluti nun wir wissen ja nicht was im Gehäuse verbaut ist...wenn ein BMS mit Balancern verbaut ist dürfte eine Zelldrifft nicht vorkommen. Es sei denn die Balancer arbeiten nicht richtig
Die fertigen Winston-Blöcke als Starterbatterie haben normalerweise kein BMS und meist auch keine Balancer. Sind ja auch hermetisch verschlossen. Man kann die aufsägen und Balancer auf die Zellen schrauben, dann passiert keine Drift mehr. BMS ist nicht nötig und bei dem Strombedarf auch kontraproduktiv. bis denn, Uwe ich vermute ja auch das keine Balancer verbaut sind...es gibt accus die packen das auch ohne....viele jahre lang...aber eben nicht alle Moin, ich habe bei meinem Iveco Daily 2,8, 90kw das gleiche Problem mit dem Abschaltregelventil. Ich glaube , es könnte auch ein thermisches Problem sein, denn meistens lässt sich der Motor nicht abschalten, wenn er heiß ist. Wenn ich ihn abwürge und dann eine kurze Strecke fahre, lässt er sich ohne Probleme ausschalten. Ich weiß auch nicht, was man tun soll. Grüße aus dem Ruhrpott von Peter. Peter...der 90kw Motor hat vorn im Motorraum auf der einspritzpumpe ein elektisch betätigtes LeerlaufAbschaltventil ...das unterbricht die Dieselzufuhr ...das wird mit ziemlicher sicherheit wenn es warm wird nicht mehr richtig funktionieren. Es sei denn du hast ein problem mit dem Zündschloss. Das ventil kannst du abbauen und unten am Ventilsitz reinigen ....manchmal sitz da dreck...im ausgebauten zustand kannst du auch testen ob es auf und zu geht (Zündung an und aus) Neue Leerlaufventile gibt es auch noch... ach so noch vergessen...das teil ist masse geschaltet...
Sicher ? Ich gehe davon aus, das wir hier von einer ganz normalen älteren Verteilereinspritzpumpe reden. Also ich habe da am Stecker, der auf den Pin oben geschraubt ist, immer 12 V gemessen. Und im Notdienst, wenn kein Strom aus irgend welchen Gründen ankam , immer 12 Volt angelegt. Moin mv4, danke für den Tipp. Ich werde es mal ausprobieren. Was bedeutet Masse geschaltet? sicher bin ich mir da auch nicht mehr... Masse geschaltet bedeutet das 12V + dauernd anliegen und nur die Masse - zu und weggeschaltet ist. ....aber durchaus möglich das das Abschaltventil nicht massegesteuert wird. auf jeden fall wenn das teil nicht hörbar klack macht beim ein und ausschalten ...stimmt was nicht (dazu muss ein helfer das zündschloss betätigen und du hältst die Hand oder einen Schraubendreher an das teil und das Ende vom Schraubendreher ans Ohr) Danke, werde berichten. Frohe Weihnachten wünsche ich euch allen. Hallo, da das Abschaltventil ja nur einen Kontakt hat, kommt da 12V Plus an. Masse über das Gehäuse. :wink: Hallo Heute war es auch bei mir wieder soweit. Das Ausschalten ging einmal nicht mehr. Hatte es ja nur mit Kontaktspray behandelt. Jetzt einen neuen Flachstecker montiert, der alte war gut korridiert. Funzt jetzt wieder, aber mal gucken, ob das Thema nicht doch wieder mal aktuell wird. Die Zeit wird es zeigen, tritt ja nur sporadisch auf. Habe es nicht ausgemessen, aber es müsste schon Plus geschaltet sein und Minus/Masse via Motor/Karosserie permanent gegeben. Ich habe kein anderes Kabel gesehen und gehe davon aus, dass mir dies aufgefallen wäre. Verändertes Verhalten bei Kälte/Wärme kann sowohl ein Kontaktproblem sein, entweder Kabel/Stecker oder Stromabnahme beim Ventil aussen (bei mir ist ein Lasche für den Flachstecker auf das Ventil geschraubt) oder innen im Ventil die Magnetspule, als auch mechanisch der Stössel. Liebe Grüsse und eine besinnliche Weihnachtszeit! Eric Eric...er ist plus geschalten....ich habe in der zwischenzeit Mal in den Schaltplan geschaut. Ich glaube nicht das mit einen neuen Stecker das Problem beseitigt ist...aus dem einfachen Grund Liegt Strom an....Spule angezogen ( Diesel Leitung ist offen)..Strom weg Spule geschlossen (Dieselleitung geschlossen) Strom weg....Motor aus Wenn du also den Stecker abziehst...geht der Motor normal aus. Hallo mv4 Danke für das Bestätigen und Mitdenken. Klingt logisch und einleuchtend was du herleitest und aufzeigst. Ohne anliegenden Strom, ein offenes Ventil, da bleibt eigentlich fast nur ein mechanisch bedingtes hängenbleiben/verzögertes Schliesssen vom Stössel übrig. Das gab es auch schon mal, Zündschloss aus und nach ein ca. 20 Sekunden ging er ohne weiters zutun aus. Dazu passt auch, dass es nur sporadisch auftritt. Zu was es nicht so ganz passt ist, dass es mit dem neuen ausgewechselten Zündschloss von Anfang an immer aufgetreten ist, mit dem alten Zündschloss nur sporadisch. Auch nicht, dass die Behandlung mit Kontaktspray am Stecker eine sofortige Änderung mit sich brachte. Habe heute kurz vor dem Eindunkeln den Kabelschuh erneuert und nur einmal getestet beim Parkieren. Ganz schön tricky, on verra. Ich bestelle mir mal zur Sicherheit eine neues Ventil, falls es was mit der Magnetspule zu tun hat, wäre es ja nicht so einfach reparierbar. Wäre jetzt grad vor/während den Feiertagen nicht so ein günstiger Moment, das Zerlegen oder Totalausfall. Falls jemand die Ersatzteilnummer kennt, herzlich gerne! Oder noch besser/lieber die HSN/TSN Nummer, die gibt es so leider nicht im CH Fahrzeugausweis und hatte schon mal zur Folge, dass ich die falschen Stossdämpfer vorne bestellt/erhalten habe, obwohl für Maxi 16" Version ausgewählt. Die Motornummer lautet: 8140.47 Version 230CEMBC könnte das was mit der HSN/TSN gemein haben? Herzlichen Dank und liebe Grüsse Eric Hallo, das Ventil am besten ausbauen. darauf steht eine Bosch Nummer. Damit sollte es kein Problem sein Ersatz zu bekommen. Ja danke für das Mitdenken und -teilen, so werde ich notfalls vorgehen. Heute morgen trat jedoch ein neues Phänomen auf: die Instrumententafel wurde komplett dunkel, die Batterieleuchte dafür mit einem Soloauftritt. Während der 30min. Fahrt mehrmals hin und her. An sich nicht so gravierend, Tachoanzeige dank mechanischer Übertragung geht trotzdem noch, aber der Blinker nicht mehr, was nicht so dolle ist, für die Mitmenschen. Daher geht meine Vermutung zur Schadensursache wieder in Richtung Elektrik, also eher nicht auf der mechanischen Seite. Die Instrumententafel hatte schon zuvor immer mal wieder kurze Anläufe/Ansätze zum Ausscheren aus der Normalität (oder gar schon zur Individualiserung?) gezeigt: zusammen mit dem Blinker leuchtete manchmal die benachbarte Kontrolllampe von den Nebelscheinwerfern mit auf, was wiederum das Blinkerrelays zum raschen An/Ab Wechsel veranlasst hat, wie bei einem Ausfall von einer Blinkerbirne....nicht oft, immer nur kurz und meistens während der gesetzten Blinkerbetätigung sich wieder normalisierend. An sich mag ich ja solche Fehlerbehebungsdedektivarbeiten, am liebsten idealerweise im warmen Sommerhalbjahr und wenn ich mich dabei nicht selber an der Nase nehmen muss: Bei der MFK/TÜF Kontrolle wurde die schwache Instrumententafelbeleuchtung zu recht bemängelt. Von 5 Glühbirnchen waren drei ausgefallen. Diese konnte ich einfach ersetzen, alle Kontrolleuchten der Anzeige sind bestückt mit Lämpchen, aber für meine Ducatoausführung so einige gar nicht/nie relevant. Die Stecker, sowie die Lampenfassungen, drücken auf eine Folie mit den darauf geätzten und verzinnten Leiterbahnen; das Zinn sah nicht mehr so jungfräulich frisch glänzend aus, sondern dunkelgräulich matt mit Anzeichen von Korrosion. Leider kein Kontaktspray zur Hand gehabt und dachte mit mehrmaligen Auf-und Abstecken, Ein- und Ausdrehen sind die Kontaktbahnen wieder aufgefrischt. Danach traten erstmals die geschilderten Unregelmässigkeiten bei der Instrumententafelbeleuchtung auf. Ein Zusammenhang mit dem Leerlaufventil könnte also vielleicht auch mit Kriechströmen zusammenhängen, wie sie sich bei der Instrumententafel nun zeigen. Heute muss ich mobil bleiben, aber morgen baue ich die Instrumententafel nochmals aus und behandle mit den Additiven :) im Kontaktspray die Übergange. Werde wieder berichten! En schöne Dag! off topic: zu den Unterschieden CH/DE: Die MFK in der Schweiz macht ja gründliche Arbeit. Ein wenig unsinnig ist die Doppelspurigkeit, welche entsteht, wenn der Garagist des Vertrauens alles kontrolliert und zur Prüfung bereit macht und die Prüfer also die Arbeiten von seriösen Garagisten überprüfen. Nur beanstandente Kleinmängel dürfen gewisse autorisierte Garagisten im Anschluss der Kontrolle beheben, ein entsprechender Stempel zum Nachweis recht dann als Nachweis, gravierendere ziehen eine Nachkontrolle bei der MFK zwingend nach. In DE werden die Garagisten nicht derart beschnitten oder bevormundet, sondern nach Nachweis entsprechender Qualifikationen, dazu ermächtigt das Automobil gewissenhaft und seriös prüfen zu können, ohne zusätzliche Nachkontrolle. Gefällt mir besser. Anders herum ist es im Schwimmbad zu beobachten (trifft wahrscheinlich nicht flächendeckend zu, sondern nur in meinem kleinen Erfahrungsumfeld): In DE darf der Sprungturm nur einzeln betreten werden. Anstehen, Kolonne, warten bis der Vorgänger gesprungen ist, dann erst die Leiter hoch. Vernünftig von der Gefahrenreduzierungsseite her besehen. In der CH: Selbst auf dem 5 Meter Turm hat es Platz für mehrere Personen. Diese entscheiden individuell, wer, wann, nach wieviel verstrichener Zeit als nächstes springt. Klar ein grösseres Gefahrenpotential. Gefällt mir trotzdem besser, weil dem einzelnen zugetraut wird, dass er die Verantwortung übernehmen kann, resp. ihm dies zugetraut wird diese Auszubilden, falls sie noch nicht vorhanden ist. Geht nur gemeinsam. Darauf Vertrauen ist die Grundvoraussetzung. Der Preis, nicht jede mögliche gefährliche Situation kann ausgeschlossen werden. Wenn ich gross und klein da oben von unten beobachte wie die das selbständig Regeln, freut es mich mega und bin sicher, das wird auch auf andere Lebensbereiche segensreiche Auswirkungen haben! Selber getraue ich mich nicht runter zu springen, von daher vielleicht meine diesbezüglichen Defizite :) Btw: Nach 26 Jahren wurde dieses Jahr erstmals das Gesamtgewicht von einem gewissenhaften Prüfer gemessen (zuvor nur das Einhalten der jeweils max. Achslasten): etwas unter 3100kg. Zugelassen ist das Mobil noch nach damaligem Stand der Technik/Regelung: max. 8 Personen, obwohl nur 4 Plätze mit Gurten. Das eingetragene Leergewicht: 2920 kg. Das ginge ja nun nicht mehr auf, mit diesem hohen Leergewicht, er müsse den Eintrag auf 6 Personen reduzieren. Hallenchef kontaktiert, wieso denn jetzt plötzlich nach 26 Jahren ein anderer Ansatz? Sie wollen da jetzt das Bewusstsein für die Zusammenhänge wecken, beschied er mir. Das habe ich, versicherte ich ihm. Einzige Chance dies zu umgehen, alles ausräumen und das damalige Leergewicht nachweisen. Ich habe es versucht, Reserverad, Gasflasche, Werkzeuge, alles, alles, was nicht zur Grundausstattung gehörte ausgeräumt: es hat nicht ganz gereicht und nun stehen max. 6 Personen im Fahrzeugausweis. :( Eric...das klingt echt nach einen Größeren Problem... als erstes die massepunkte überprüfen... und vorn im Motorraum die 50A Sicherung und ihre Kontaktstellen sauber machen... Massepunkt Batterie Karosserie nicht vergessen. Lima Kabel kontakte auch machen.
:loldev: Wie wahr! :D ICH würde wohl zu erst die Spannung an der ( Starter- ) Batterie messen. Und zwar einmal mit laufendem Motor und einmal ohne. Ja, und Masseprobleme werden wohl auch da sein! Allerdings hat die Instrumentenbeleuchtung unmittelbar nix mit dem Abschaltventil zu tun. Könnte man aber ganz einfach testen wenn man, wenn er wieder mal nicht „ausgehen“ will, die Stromzufuhr am Ventil unterbricht.
Wie kommst Du denn auf die Idee?!? :gruebel: Dann wären TÜV, KüS, Dekra,…. ja arbeitslos!?! :eek: Gerade in Deutschland: da geht nix ohne staatlich anerkannten Prüfingenieur. :mrgreen: Grüße Dirk 230 und 244'er haben das Masseproblem mit dem Massekabel, dass von der Batterie nach unten geht und auf dem Beifahrer-Längsholm unter der Batterie verschraubt ist. An der Schraube gammelt es unglaublich, aber Anlassen ist kein Problem, da das Kabel ungeteilt direkt weiter zum Anlasser geht. Abhilfe: Ein 16mm² Kabel ausreichender Länge mit zwei passend großen Kabelösen auf beiden Seiten verquetschen, eine Seite am Minus-Pol der Batterie anschrauben und die andere vorne am Schloßträgerblech. Das dann wenn's gut fest ist evtl. noch mit Rostschutz besprühen. Der Instrumententräger holt sich nämlich seine Masse über die Karosserie und wenn dann der Anschluß auf dem Längsholm vergammelt ist ist "rien ne va plus" ... hatte ich mit meiner 244'er Laika :evil: Das kann man einfach testen, indem man mal mit einem Überbrückungskabel vom Minus-Pol der Batterie auf das Blech am Schloßträger geht, plötzlich gehen die ganzen kleinen Gizmos wieder :ja: Moin, neben der schon angesprochenen Masseproblematik würde ich bei den neuen "Schadens"bild auf jeden Fall auch noch einmal das Zündschloss - elektrischer Teil - überprüfen, trotz des schon erfolgten Wechsels. Damals bei meinem 230er war ein sehr ähnliches Problem, Fahrzeugelektrik mit genau diesem >>an/aus<< während der Fahrt mit unterschiedlichsten Erscheinungsformen (an/aus Armaturenbrett, Radio sowie der Scheinwerfer). Dazu die Kabel am Zündschloss abziehen und provisorisch verbinden/überbrücken. Damit ist diese mögliche Fehlerquelle auszuschließen. Bei mir schaffte damals Reinigung (WD40 - ich weiss, nicht das Beste für Elektrik) und anschließend viel Kontaktspray langfristige Abhilfe bis zum Verkauf des Fahrzeugs. Gruss aus dem Norden Jens So schatzig die vielen Hinweise, danke! Die Massepunkte im Motorraum habe ich (dank dem Forum) eigentlich auf dem Schirm. Die Zuwendung ist aber schon länger her und beschränkte sich auf eine vorsorgliche Gabe ……. aus dem Kontaktspray! Werde sie nun mal lösen und vom Gammel befreien. Überbrückungskabel habe ich viele, sammle schon seit Jahren im Brockenhaus zusammen, im Zirkuswagenprojekt fanden schon viele eine neue Aufgabe (die Übergänge gequetscht und verlötet), ca. 10 Meter von der Batteriebank zum Innenraum. Völlig überdimensioniert im Moment, habe aber noch Ideen für die Zukunft. Aha, sorry, betreffend der Fehlannahme mit dem TÜV, kriege es ja nur von Aussen mit und habe da wohl mit meiner Phantasie und Hoffnung einiges an der Realität vorbei zusammen gereimt. Schön wäre es ja schon, auf die Eigenermächtigung der Fachmänner zu setzen und vertrauen. Zum Schwimmbad noch in den Sinn gekommen aus meiner Jugenzeit: Ein Held oder Wahnsinniger, je nach Perspektive, sprang vom Dreimeter direkt auf das danebenliegende Einmeter, welches bananenförmig darauf reagiert hat und den Springer im hohen Bogen im Anschluss auf den Weg durch die Lüfte geschickt hat. Was für eine Spannung und ein Spektakel, die Zuschauernenge war beachtlich (und der Bademeister im Clinch, hat’s aber nicht unterbunden)! Werde wieder berichten! Liebe Grüsse! Ich habe nochmal eine Bitte, darf hier noch keine Fotos einstellen. Es wäre sehr nett, wenn jemand ein Foto vom Ventil meines Motors inclusive Lage einstellen könnte. Vielen Dank im Voraus . Ist zwar nicht von deinem Motor (sondern vom 2.5 Tdi), aber Anhaltspunkte gibt es und für künftige Leser bestimmt hilfreich. Liegt zwischen Kühler und Motorblock, ziemlich mittig vom Motorblock (grau im Bild unten links der Kühlerlüfter). Und ja, habe nur den Flachstecker ersetzt. So vergrössert auf dem Bild sehe ich jetzt, die Lasche abschrauben und diese Kontaktflächen behandeln, ist/wäre der nächste Schritt. War schon am Eindunkeln und ja, nicht alles wird mit zunehmenendem Alter besser: Tante Google: Mit zunehmendem Alter verliert das Auge die Fähigkeit sich unterschiedlichen Sehabständen anzupassen. Man spricht dann von der Alterssichtigkeit, in der Fachsprache Presbyopie genannt. Unabhängig davon ob eine Fehlsichtigkeit (Kurz- oder Weitsichtigkeit) besteht, ist jeder Mensch irgendwann davon betroffen. Kann es bestätigen, aber in Summe überwiegen ja die Vorteile im Alter dank den bereits gemachten Erfahrungen. Zurück höchstens mit dem Gelernten aus den gemachten Erfahrungen bereits im Rucksack. In Börsenzusammenhängen in einer Signatur gelesen: Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne! Auf meiner heutigen 30 min zur Schule-bring-Fahrt funzte übrigens wieder alles. Bei jedem Rotlicht abgestellt, Instrumententafel alles bigobello! Hier die Hauptverbindung Masse von der Batterie (dickes Kabel links) auf das Chassis. Das gebogene Flacheisen ist nicht original, sondern individuelle Lösung der Miragebauer (Vollintegriertes Wohnmobil). Die Verbindung gelöst. Sehen nicht so schlecht aus, die Kontaktflächen. Die wahrscheinlichsten Kontaktwiderstände würde ich im gequetschten Verbinder vom dicken Massekabel vermuten (auf das übel aussehende Ende der Isolierung hat wahrscheinlich nur die Flacheisenstrebe gedrückt). Der Massepunkt befindet sich unterhalb der Batterie. Die Verbindungen/Kontaktflächen habe ich mit dem Oxidlöserspray behandelt, besonders praktisch für die ummantelte Quetschverbindung, da drunter kann ja mechanisch nicht so viel ausgerichtet werden. Die zugänglichen Stellen werde ich noch klassisch mit Schmiergelpapier (gefällt mir das Wort und als Feinmechaniker habe ich da natürlich auch verschiedene Korngrössen im Bestand) bearbeiten und konservieren. Beachtenswert auch die Halterung für die Winston: Habe sie zuerst nur mit einem Spannset festgezurrt, hielt bombenfest, aber die MFK...... Aus meinem Bestand ein Metallband aus Alu mit einem genialem Verschluss (analog zu den Verschlüssen bei gewissen Deckeln von Fässern) angepasst. Macht ohne Zweifel einen professionelleren Eindruck, aber ob es wirklich auf Dauer die bessere Lösung ist, glaube ich eher nicht. Übrigens ist die etwas aufwendigere Befestigung der Winston der einzige Grund, welcher gegen eine solche spricht. Der höhere Preis wird durch vielerlei Vorteile wettgemacht (das eingesparte Gewicht, die anzunehmende Lebensdauer, der Power (der Motor dreht höher durch die bessere Spannungsstabilität, der Anlasser bricht nicht ein beim Orgeln, äh, dazu kommt es eigentlich nie, springt rekordschnell (wäre fast versucht zu schreiben in Sekundenbruchteilen) an der Motor, ausser bei deutlichen Minusgraden (siehe Beitrag von mir weiter oben, die Aussentemparatur war da ca. -7°C). Liegt natürlich auch am zähflüssigeren Öl (10W40), aber wie bei allen Akkus, die Leistungsfähigkeit nimmt synchron zu den Minusgraden ab. Was ich aber deutlich wahrnehmen konnte (über das Gehör), mit der Dauer vom Orgeln nahm die Spannungsstabilität durch die Erwärmung der Zellen zu, der Anlasser drehte immer wie schneller, wie ich es bei einer Bleibatterie noch nie so deutlich wahrnehmen konnte, meist eher das Gegenteil, je nach Alter und Zustand natürlich. Aber klar, kein Grund eine noch taugliche bleibasierte Batterie auszutauschen, aber wenn ein Wechsel ansteht lohnt der Aufwand und Mehrpreis sehr, meiner Meinung und Erfahrung mit Lithiumzellen nach! Ausführlich beschrieben von mir hier: --> Link Die eingeschränkte Zugänglichkeit wie sie bei mir gegeben ist. Im Bild links oben die Hutze/der Schnorchel für die Durchfahrten in Furten. Ist nicht nur für die Lüfte konzipiert diese Mirage, nein auch für Unterwasser. Sehr praktisch auch um den Frischwassertank rekordschnell zu füllen ! :lol:
Hallo Dirk Das mache ich natürlich längst! Hier im Bild übrigens die Ruhespannung bei eingeschalteter Zündung, trotz den unterbrochenen Massekontakten wie im Bild weiter oben sichtbar! Gibt also noch mehr Massepunkte, war mir nicht sicher ob sich da jetzt noch was regen tut, wenn ich den Schlüssel drehe! Das Anlassen habe ich jetzt nicht versucht, aber während der Fahrt kann ich dank der Anzeige alle Einflüsse der Verbraucher ablesen: Normallage immer exakt 14.6V, je nach Ladezustand SB/WB natürlich tiefer, aber nie lange und nie unter 14.3V (ich glaube meine Lichtmaschine leistet max. 160A). Kühlschrank und Fernlicht ziehen kurzzeitig die Spannung etwas nach unten. Der grösste Verbraucher ist der Scheibenwischermotor, der zieht die Sapnnung immer kurz runter, aber nie unter 14.2V auch mit Ablendlicht etc. Der Regler scheint also noch zu funktionieren. Schon spannend zu verfolgen und dienlich um ein Gefühl für Zusammenhänge zu entwickeln :) off topic: Vorweg: Ist ein wenig heikel, von wegen unerbetene Ratschläge, öffentlich oder per privater KN. Habe abgewogen und finde es sinniger öffentlich zu thematisieren und dich zu adeln: Bewundere dein "Nicht nachtragend sein", echt! Was ich aber in Frage zu stellen getraue, ob dein Nicknamen noch der für dich stimmige und passende ist. Da hast du sicher gute Gründe oder entsprechende Erlebnisse als Basis dafür. Von wegen der Chance sich mit dem Nicknamen sich wie mit einem Federkleid aber auch schmücken zu können, hast du den Raum damit nach vorne nicht gerade weit aufgemacht, resp. arg eingeschränkt. Das spricht einerseits für dich, andere spannen den Raum mit allerhand nach viel klingenden Nicknamen vielleicht auch wieder ein wenig zu weit auf. Dies hat aber immer den Vorteil, sich dadurch nicht selbst zu beschränken, wie es bei deinem Nicknamen doch eher gegeben ist. Solche Affirmationen sind meiner Meinung nach äusserst wichtig zu beachten, sie haben Auswirkungen und zwar sehr reale, meiner Erfahrung nach. "Geist über der Materie" sollte nicht unterschätzt werden, resp. genutzt werden. Das ist eine ebensolche Gesetzmässigkeit wie bei den Über- und Untersetzungen, im mechanischen, hängt zusammen untrennbar. Mit holiduli habe ich mich ja auch nicht gerade weit auf die Äste hinaus gewagt, hat aber was von Vogel und Jodeln, Berge und frische Luft. Komme auch von der Ecke her, lieber zu untertreiben und positiv zu überraschen, als zuviele Erwartungen wecken und diese nicht erfüllen. Finde ich auch viel sympathischer als umgekehrt. Ich habe aber wirklich grosse Bedenken in Richtung "selbst erfüllende Prophezeiung" und von daher mein Wunsch und Tipp (und sorry nochmals für das ungefragte und öffentliche, ist mir aber ein Anliegen auch darüber mit Hebelwirkung zu berichten), wähle dir doch einen weniger einschränkenden Federschmuck! Ich mache den Raum mal ganz weit auf und weil ich das ganz allgemein einen passenden, erstrebenswerten, da sehr viel Raum in alle Richtungen lassenden Nicknamen finde, (m-)ein Vorschlag: Paradiesvogel. Mit deiner Eigenschaft nicht nachtragend zu sein, jeden Tag bereinigt vom vergangenem, versöhnt,mutig, unerschrocken und neu anzugehen, lebst du eine riesengrosse Qualität und ein Geschenk vor, mit unendlichen Chancen und keinerlei Begrenzungen. Da bist du echt beispiel- und vorbildhaft für mich in Erscheinung getreten (natürlich auch im Zusammenhang mit deiner Beteiligungen zur inhaltlichen Thematik hier). Ein spanndendes Experiment fände ich dies für mich zu erforschen, ganz im Sinne von Ergebnisoffen zu beobachten, tut sich damit was verändern in meinem Leben. Ist natürlich nie eine exakte Wissenschaft, aber ein sicheres Gefühl für solche Zusammenhänge kann damit entwickelt werden. Die technische Welt ist sehr spannend und faszinierend auch für mich, die lebendigen Zusammenhänge zu erforschen finde ich aber noch viel, viel spannender und geheimnissvoller! Besinnliche Weihnachtstage, herzlichen Dank dir und allen anderen! Grüsse Eric Weil ja "unsere gefiederten Freunde" einen so hohen Stellenwert erhalten haben bei meinen Beiträgen und sie ja in ihrem Bestand, bzw. den Lebensbedingungen in arg besorgniserregender Art und Weise beschnitten und gefährdet sind, nicht nur von dem horrend hohen Hauskatzenbestand her besehen, sondern die ganze Nahrungskette durch Umweltgifte etc. wegfällt, hier ein eindrückliches Bild von "Zielgerichtetheit" und als Überleitung zu diesem Bild. Zum einfacheren Auffinden, resp. für die zielgerichtete Suche, hier noch das Bild von einem Leerlaufregelventil von einem neueren Ducato. Hier ist die Spule integriert, bei der von mir gezeigten, ist sie wohl in der schwarzen Ummantelung, was höchstwahrscheinlich mit der Wegfahrsperre zusammenhängt, welche wie, wie von Jens beschrieben, vorhanden und das Ventil durch diese verdeckt sein kann:
Da die Wetterbedingungen mit Sturmwind und Regen mit noch ein wenig zuwarten lassen, hier meine nächsten Arbeitsschritte: Mit dieser Zange von Klauke, Made in Germany, übrigens auch aus dem Brockenhaus, sowie der Oxidspray u.v.m., werde ich die Quetschverbindung nachquetschen, nach reichlich Zugabe von Kontaktspray. Der Oxidspray ist vermutlich ziemlich aggressiv auch anderen Materialien gegenüber, weshalb sich das Entfernen desselben so gut wie möglich lohnt. Mit guten Werkzeug macht das Arbeiten doppelt Spass, es geht aber behelfsmässig auch mit einer Rohrzange o.ä., es muss einfach kräftig darauf eingewirkt werden können, um zu verdichten, einfach einen punktuellen V-förmigen Ein-/Abdruck zu erreichen versuchen, nicht unbedingt auf der ganzen Länge quetschen, zwei V-förmige Quetschungen wären ideal! Ich werde deshalb zuerst Aus- und Abblasen (Druckluft aus der Dose, aus dem Brocki, einen Kompressor hätte ich schon beim Zirkuswagen, da kann ich jetzt aber nicht mehr hinfahren und alles da zu erledigen war mir zu risikohaft, falls ich nicht mehr wegkommen würde, wäre es eine grössere aber zwingende Abschleppaktion, weil ich einen Zufahrtsweg blockieren würde, wollte ich nicht riskieren). Als nächsten Schritt reinige ich die Kontaktflächen, greife zum Kupferfett, trage zart auf, ziehe die Schraube satt an und versiegle das ganze mit Polfett. Baldmöglichst spritze ich die Stelle zart mit Wasser ab. Nebenbei bemerkt, die Probleme mit den Kontakten werden ungemein gefördert durch das Waschen mit der Hochdruckwasserlanze und/oder aggressiven Reinigungsmitteln. Zu letzteren musste ich im Frühling greifen, weil der Motor doch etwas "schwitzt", was absolut normal ist in dem Alter und mit der Laufleistung, aber von der MFK/TÜV nicht gern gesehen wird. Die Zylinderkopfdichtung deswegen zu wechseln, scheint mir deshalb noch lange nicht angebracht (es tropft in keiner Weise Öl zu Boden), deshalb habe ich den Motorblock entsprechend gereinigt und behandelt. Natürlich nachher gut weggespült und mit Kontaktspray die Kontakte wieder gepflegt, aber zu verhindern, dass die Reinigungsmittel keinen Schaden an anderer Stelle anrichten ist schwierig. Deshalb mein Rat, lieber einen Motorraum welcher Spuren vom Betrieb zeigt, aber störungsfrei läuft, wie unnötig da herumzuhantieren mit Wasser und Reinigungsmitteln mit der Gefahr von elektrischen Problemen! Bei den Bike's ist dies schon lange bekannt, dass die Reinigung mit Hochdruck mehr Schaden anrichtet als Nutzen bringt. Ohne genaue Sachkenntnisse, wird dabei das Fett aus den Lagern gespült und das eingeschlossene Wasser fördert die Korrossion von Innen her und auf der Elektronikseite sind die Auswirkungen noch gravierender, bzw. zeigen sich rascher! Mein Rat daher, wann immer möglich bleiben lassen, herkömmlich reinigen oder gar nicht (dass geht gut, mit Abstrichen beim Hochglanz natürlich)! BTW: 1.
Du weißt dass das „gelbe“ Rivolta ( OCX ) elektrisch NICHT leitend ist?! :eek: Es ist also eher ein Kontaktverhinderer als ein Kontaktspray. ;D 2.
Du weißt das Kuferpaste, in Verbindung mit Salzwasser ( winterliche Straßenverhältnisse ) bei Aluminium ( diverse Gehäuse und Teile am und beim Motor ) zu Lochfraß führt?! :eek: Darum ist heute auch Kupferpaste im Bereich der Bremsen nicht mehr erlaubt ( heutzutage sind viele Radbremszylinder aus Alu )! :eek: Grüße Dirk Die frohe Botschaft vorweg, er läuft, stellt ab und Instrumententafel leuchtet wie sie soll. Ist mir noch eine bessere Lösung eingefallen; den Kompressor mit zum Wohnmobil nehmen! Druckluft ist schon oft ne hilfreiche Sache im Zusammenhang mit Mechanik, war jetzt aber nicht so der Knaller um die Oxidsprayspuren zu entfernen. Der/die Putzlappen waren effektiver, aber nach dem Kontaktflächen anschleifen, durfte er nochmals Pusten! Gewissenhaft alles vorbereitet, aber natürlich nicht alles dabei gehabt. Fahrrad sei dank, keine grosse Sache und alleine war ich auch nicht: Thor/Donar fungierte für die zur See fahrenden Völker als Gewitter- und Wettergott und war in weiterer Funktion innerhalb der bäuerlichen germanischen Gesellschaft Vegetationsgottheit. Sturmwind und Regengüsse, das volle Programm, es war aber schon am Eindunkeln, keine Wahlfreiheit mehr! Gibt schon feine Sachen, im Bestand gefunden und auch mitgenommen. Natürlich auch aus dem Brockenhaus. off topic: Gibt da so ein mega cooles und stylisches Brocki in meiner Region. Da gehe ich schon seit 10 Jahren regelmässig hin. Die machen auch Hausräumungen und ja, manchmal werden auch gut bestückte Garagen/Werkstätten geräumt. Der Traum! Der Verkauf wurde lange von einem weiblich dominierten Team geleitet, ihr Schwerpunkt lag eindeutig nicht beim Werkzeugbereich, sehr sympathisch alle, sie wollten das Material teilweise aber nicht einmal anfassen und daraus resultierten moderate Preis, welche wir ausgehandelt haben. Seit einem Jahr ist nun aber ein Mann verantwortlich für den Werksattbereich, seither teils angeschriebene Preise, angemessene, aber nicht mehr so moderat. Darauf angesprochen hat er gesagt, no problem, komm zu mir, wenn du was zu teuer findest und wir gucken uns das an. Ich nutze es nicht aus und als ich vor zwei Tagen da war, war es wie Weihnachten. So ein paar König/Thule K-Summit (so eine Art Scheneekettenkralle von aussen zu montieren) lagen schon länger da rum, ich zu ihm hin (sie waren nocht nicht bepreist), ob er mir einen guten Preis mache. Mit dem Filzer hat er Fr. 10.- drauf geschrieben, sie lägen ja nun schon länger rum, er hätte sie bald in die Mulde geschmissen. Sind unbenutzt, LP. Fr. 525.- Leider sind sie 5 cm zu klein im Umfang, aber ich glaube ich kann sie verlängern und sonst verkauf ich sie weiter. An der Kasse habe ich überraschender Weise nochmals eine Treuerabatt gekriegt, von einer hübschen Mitarbeiterinnen. Haben uns vor längerer Zeit auch schon privat getroffen, es hat sich aber nichts daraus ergeben, bzw. eher das Verhältnis belastet, was eindeutig teurere Einkäufe zur Folge hatte, wenn sie an der Kasse war, als zuvor. Dies scheint sich jetzt wieder entspannt zu haben. Ja, die Frauen, sind schon auch mal recht tricky im Umgang und nicht so einfach zu ergründen, ich liebe sie trotzdem oder gar deswegen? :)
Ja das weiss ich schon, der Spray dient dazu die Oxidschicht zu entfernen und obwohl es bei den teils alten Sachen aus dem Brocki immer ein wenig unkar ist, was sie noch zu leisten vermögen, wirst du bald sehen, was es gebracht hat! Darum auch das Detailbild von der Dose im obigen Beitrag, um wieder zu neutralisieren, die agressiven Chemikalien.
Auch dass weiss ich, danke! Da oben kommt kein Salzwasser hin und meine Freude war zuerst gross, als ich Spuren von Kupferpaste am Gewinde der Schraube gefunden habe, nach dem Abreiben der Gewindegänge, denn auch darüber kann bestenfalls der Strom fliessen. Aber die Gefahr besteht natürlich trotzdem, denn Reagieren tun sie auf alle Fälle aufeinander die verschiedenen Metalle, dazu unten mehr. Hat jetzt aber bis zu 26 Jahre gehalten und ob dieser Massepunkt mit den Störungen zu tun hat, ist auch noch nicht abschliessend geklärt (und wird sich vielleicht auch gar nie verbindlich klären lassen), aber einen Hinweis auf den von dir obengenannte Effekt gibt es doch, werde in einem der folgenden Beiträge davon berichten.
Auch ein guter und berechtigter Hinweis! Trifft bei meiner Stand der Technik in diesem Bereich nicht zu, weshalb ich auf die Rückseite der Bremsbeläge auch eine dünne Schicht auftrage. Noch nie quitschende Bremsen gehabt! Mache ich auch bei den Radmuttern/-schrauben so! Lassen sich lösen, wie geschmiert und hier die nächste (echt wahre) Geschichte dazu: Anfang November dieses Jahres neue Ganzjahresreifen (Maxxon) vorne montieren lassen. Der Chefe, ein coller Typ, wir mögen uns, kommt mit dem Schlagschrauber um zu demontieren. Natürlich lösen sie sich geschmeidig und er meinte, die seien aber viel zu locker angezogen gewesen. Ich verneine, denn ich wechsle erst seit kurzem nicht mehr zwischen Winter- und Sommerpneu, habe also die Räder gefühlte 1000x schon montiert und demontiert, auch bei mittlerweile vielen Unterhalts- und Reparaturarbeiten. Obwohl ich zwei mächtige Drehmomentschlüssel habe (ja woher wohl), mach ich dies viel lieber von Hand, mit einer ca. 40 cm langen Verlängerung, ausziehbar auf ca. doppelte Länge. Da wirkt ein mächtiger Hebel und schnell kommen Tonnen an Kräften auf die Schraube (mussten wir in der Ausbildung berechnen lernen). Noch nie hatte ich eine Schraube, welche ich locker lösen konnte, ist also praxiserprobt. Aus der Werkstatt sein Mitarbeiter: Dass macht man nie, nie, nie!!! Der Chefe wollte mir nicht glauben, ging zur anderen Seite mit seinem Drehmomentschlüssel, setzt an in der Hoffnung/Erwartung es würde Click machen, mindestens bei einer der 5 Schrauben, aber......dem war nicht so und betretene Gesichter die Folge! Dein berechtigter Einwand betreffend Materialmix und Korrossion beruht ja auf der sogenannten Spannungsreihe. Jedes Metall kann Strom abgeben mit einem Elektrolyt dazwischen (und Salzwasser ist ein gutes) in Verbindung mit einem unter ihm liegenden Metall in der Spannungsreihe. Je weiter auseinander desto höher die Spannung und darauf basiert in gewolltem und gefördertem Masse eine jegliche Batterie! Anode/Kathode/Elektrolyt! Erklärt auch die unterschiedlichen Nennspannung, bei Blei sind es ca. 2.2 V , mal sechs Zellen ergibt die 12.8V. Bei Lithium sind es je nach Kathodenmaterial 3V bei den Knopfzellen, 3.6V bei LifeYPO4, 4.2V bei LiFePO4 etc. Werde wie an anderer Stelle angekündigt, noch ein neues Thema im Zusammenhang mit den Winston Zellen eröffnen und darauf eingehen. Umgehen kann man dies, indem ein Isolator dazwischen aufgetragen wird. In der Not habe ich vor 11 Jahren die Radläufe folgendermassen "fit" gemacht, sie waren arg verlöchert beim Kauf, aufgrund einer Ganzjahresnutzung, inkl. Skiferien mit dem Wohnmobil. An der Stelle der Hinweis, nach einer Phase mit gesalzenen Strassen, wenn die Temperaturen wieder über 3°C liegen, keine ausgiebige Fahrt im Regen in Sicht ist, lohnt es isch mit der Lanze die Radlläufe und den ganzen Unterboden abzuspritzen. Ab dieser Temperatur fängt die katalytische Wirkung vom Salzwasser an aktiv zu werden. Zurück zum Thema: Ich war kurz vor dem Erwerb nochmals Vater geworden, deshalb nur stundenweise Fenster zum daran Arbeiten, fahren durfte ich noch nicht, da MFK abgelaufen und auch falls, es wäre zu kompliziert geworden. Alubleche 1.5mm dick hatte ich im Bestand, der innere Radlauf ist ja kein tragendes Teil, muss nur Dreck und Wasser abfangen und ableiten. Alu in der Dicke ist auch relativ gut von Hand biegbar und so habe ich die Radläufe mit Alu ausgekleidet, Unterbodenschutz war ja noch am bestehenden Material vorhanden, ich habe noch zusätzlich Fluidfilm Fett dazwischen gestrichen und......genietet. Der Nietenkopf ist nun die einzige Schwachstelle für Korrossion da in Kontakt mit den bestehenden Blechen aus Eisen durch den rückseitigen Wulst, aber auch da habe ich versucht mit dem Fett zu minimieren. Hält nun schon seit 11 Jahren, natürlich dick Unterbodenschutz aufgetragen, teilweise gespachtelt, damit die Nietenköpfe nicht mehr sichtbar sind, denn MFK konform ist das Nieten natürlich nicht. Auf berechtigte Hinweise in anderen Zusammenhängen, dass das schon bewährte Techniken sind, welche auch an anderen Orten Anwendung finden, lassen sich die Prüfer ja nicht ein, sondern kommen mit ihrem Standardspruch, ja, wenn ich einen Herstellernachweis bringe, dann könne er das schon so abnehmen. Also, da muss schon individuell hingeguckt werden, wo es Sinn macht (Batterie), wo es unerwünscht ist, aber umgangen werden kann und wo es unvermeidbar unangebracht ist, da Folgeschäden daraus resultieren. Deutlich zu sehen: 1. Es waren unwirtliche Bedingungen, das Wasser stammt noch nicht von der Giesskanne auf dem Anhänger. Apropos: Vergessen darauf hinzuweisen: auf dem Bild mit dem Anhänger kann mit einem "Eulenblick" ein weiterer gefiederter Freund entdeckt werden. 2. Der Oxidspray vermochte noch was zu leisten, kupferne Farbschimmer sind erkennbar! Ob es sich bei der Quetschverbindung vom dicken Kabel nicht nur um ein verkupfertes Teil handelt, ist mir nicht klar, was dafür spricht: Mit der Klaucke Zange konnte ich nur zarte Kratzspuren hinterlassen, trotz vollem Krafteinsatz! Musste dazu das Kabel vom Batteriepol lösen und ausfädeln. So konnte ich wenigstens den Reinigungsspray besser reinlaufen lassen und nach geraumer Zeit und nach dem Ausblasen, auch vom Kontaktspray. 3. Für das Foto von den Kontaktflächen habe ich die Strebe ein wenig nach vorne gebogen. Dafür habe ich gebüsst! Die Schraube durch die Strebe und durch die beiden Kabelschuhbohrungen zu kriegen, dann die Strebe zurückzubiegen und zum Gewindeloch zu bugsieren, das ganze ohne Sichtkontakt, da die Hände alles verdecken, uii, uii ein Kraft- und Geduldsakt. Musste zuerst die Strebe wieder soweit zurückbiegen, alles einigermassen ausrichten und dann zuletzt die Schraube, aber das fette Kabel zu bewegen, ei, ei ei, nicht einfach wars, geschundene Hände die Folge, obwohl ich inzwischen die Hände vor solchen Arbeiten gut Eincreme. 4. Das Gewinde der Schraube sah wirklich ein wenig korridiert aus, hätte ich den Beitrag von Pechvogel vorher gelesen, hätte ich es nicht gescheut nach einer neuen Schraube zu suchen, war aber inzwischen gut nass und dachte mir, ich probiers mal. Und prompt beim Festanziehen das Gefühl sie fängt an zu überdrehen. Wahrscheinlich schon der genannten Problematik zuzuschreiben! Sie hält gut, aber da muss ich nochmals ran und falls das Gegenwinde auch angegriffen ist und eine neue Schraube auch zu überdrehen droht, muss ich einen neuen Massepunkt finden, denn da unten ein neue Zugmutter zu setzen ist durch die gegebenen engen Platzverhältnisse nicht oder nur sehr schwer und umständlich möglich. 5. Dann käme:
Genauso oder an einen neue Massepunktbefestigung, mal gucken. Danke vielmals für das Mitdenken/-helfen/-schreiben! Jetzt richte ich mich auf die Feiertag aus, werde aber wieder berichten ob damit schon alles paletti ist, zu sein scheint oder noch nicht! En schöne Obig und schöne Weihnachten! off topic: Weil ich eh am Fotografieren war, eine gebastelte, lustige und zweckmässige Restenverwertung. Streife die Kaminkappen regelmässig irgendwo im Gebüsch oder an den Ästen ab und so heisst es was neues aus Resten basteln, gekauft habe ich schon genügend. Noch den unteren Rand bei Frischlufteinlass ein wenig wärmen und hochbiegen, dann sollte kein Tropfen reinlaufen können! Hatte Probleme mit der Truma Combi 6, zuletzt war es eine Eiablage in einem der beiden feinen Gaszuführungsröhrchen (Stufe 1 und 2). Die Heizung ratterte zuerst nur beim Zünden, funktionerte aber so noch lange, irgendwann dann nur noch Störung. Demontiert und innen ziemlich korrodierter Brennraum, auch an der Zündüberwachung und dem Funkenspender. Ich dachte das sei es, alles gereinigt und wieder montiert, aber nein und nochmals von vorne. Die Gaszuführung wird übrigens analog zum Leerlaufregelventil mittels Magnetspule geregelt, nur sehr viel feiner ausgeführt, überhaupt alles da drinnen zeugt von feinster Ingenieurskunst, alle Achtung. Auch ein eindrückliches Zusammenspiel von Technik mit Hilfe der Elektronik. Ein wenig Wassereintritt kann kein Schaden anrichten, sondern verdunstet bei der Benutzung. Da wo ich hause, windet es aber regelmässig stark und der Regen kommt auch mal wie an der Nordsee horizontal, da hat sich eindeutig mal zuviel Wasser via Kamin drin gesammelt (vermutlich während der Nichtheizperiode) und irgendein Krabbeltier ist reingekrochen, vermutlich eine Spinne.
Ist zwar OT aber Du machst einen GEFÄHRLICHEN Denkfehler! :eek: Wenn man das Gewinde eines Radbolzens fettet oder von mir aus auch Kupferpaste drauf gibt wird die Schraube, bei gleichem Drehmoment nicht „lockerer“ sondern fester! Aber von vorne: der 230er Duc hat Radschrauben der Festigkeitsklasse 10.9 mit einem Gewinde M14 x 1,5. Ich spare mir jetzt mal die Berechnungen zur Mindestzugfestigkeit und Streckgrenze und beschränke mich einfach mal auf das maximale Anzugsdrehmoment von 234Nm ( für die Schraube! NICHT am Auto!! ). Bei einem höheren Anzugsmoment kommt dann „nach fest kommt ab!“ Das vorgeschrieben Anzugsmoment am Duc beträgt 180Nm. Da sind also noch 30% Reserve. Bzw nicht ganz: bei Kurvenfahrten kommen ja noch zusätzliche ( Seitenführungs- ) Kräfte auf die Reifen und Felgen und damit noch ein paar Newton auf die Radschrauben. Soweit, so gut. Das Drehmoment bzw die Belastung auf die Schraube hat aber mit dem sog. Reibbeiwert zu tun: je größer die Reibung zwischen dem Schraubengewinde und dem Gewinde der Bohrung desto mehr von dem Drehmoment geht verloren. Oder anders: je kleiner die Reibung / der Reibbeiwert ( z.B. durch Schmierung ) desto größer die Kraft auf die Schraube bzw. der Bohrung. Jetzt hast Du ein 26 Jahre altes Auto bei dem die Radschrauben schon 1000x rein und raus gedreht wurden, die Gewinde sich dabei abgenutzt haben ( was normal ist ) und die Schrauben schon 200x an ihrer Belastungsgrenze waren… :gruebel: Vielleicht hat der Werkstatt-Mitarbeiter eine gute Ausbildung genossen? :gruebel: Grüße Dirk Wer hat den Uhu im Hintergrund entdeckt? Das Bild habe ich aber nicht deshalb eingestellt, sondern wegen dem Kompressor und vergessen darauf hinzuweisen: Es ist ein Einhell Kompressor aus dem Nachlass von meinem Vater (wie der Uhu und der Anhänger auch). Lagerte geschätzte 20-30 Jahre in den Untiefen von einem Lagerraum noch in der Originalverpackung. Wollte ihn zuerst verkaufen, denn so ein ähnliches Modell als Billigteil hatte ich schon. War ausreichend für gelegentliche Ausblasaktionen, aber mit den Unterbodenbehandlungen mit Fluidfilm fing der Ärger an. Das Druckregelventil ersetzt, die Kupferleitung beim Demontieren spröde und an der aufgebördelten Dichtfläche rissig geworden: Mit Mühe eine neue Bördelung hingegkriegt, vermutlich wurde zuvor ohne zu wärmen gebördelt. Liegen ja auch nicht drin solche Arbeitsschritte, wenn es möglichst billig hergestellt werden muss. Auch das ersetzte Druckregelventil zeigte bald Mängel, der Druck fiel beim Betätigen ab, nach einer Pause ging es wieder, etwas mühsam aber es ging. Mittlerweile hatte ich (im Brocki) einen Oerlikon-Kompressor für 50.- erstanden. Bestimmt mehr als 50 Jahre alt. Einzylinder mit grossem Hub, plubb-plubb-tuck-tuck, klingt es bei der Verdichtung via Keilriemen. Bleibt über Monate dicht, Druck fällt kaum ab. Eine Freude das Arbeiten damit, sowie die Geräuschkulisse. Echt schön anzuhören (vom mechanischen Zusammenspiel her besehen). Der Einhell Kompressor nun qualitativ ähnlich wertig aufgebaut, schon von Auge gut zu erkennen, aber auch bei der Bedienung. Musste noch nicht viel Leisten bei mir, bin aber ziemlich sicher, er wird mich überleben, trotz nicht 100% geschütztem Standort unter einer Treppe im Aussenbereich. Resumee: "Geiz ist geil" stimmt definitiv nicht. Geht auf Kosten der Nachhaltigkeit und erodiert die Lebensgrundlagen von uns allen. Ausbeutung via Lohndumping und dem masslosen und unnötigen Verbrauch von Resourcen. Als Konsumenten haben wir eigentlich eine grosse Verantwortung und richtig mächtige Hebel zur Veränderung. Ich kaufe aus diesem Grund nach Möglichkeit nur Bio und Demeter Nahrungsmittel, so ermögliche ich Menschen einen verantwortungsbewussten Umgang mit unserer Lebensgrundlage Erde. Ich kenne aber auch Phasen, wo ich mir dies nicht leisten konnte und weiss, dass dies auf viele andere ebenfalls zutrifft. "Geiz ist geil" ist halt auch bei der Entlöhnung ein katastrophaler, menschenunwürdiger Ansatz. Beim Forschen entdeckt: Die Software worauf dieses Forum basiert, ist "Open source" basiert, viele entwickeln unentgeltlich mit und stellen zur Verfügung. Was für ein wunderschöne Umsetzung und Umkehrung von dem zukünftigen "Schenken ist ein Multiplikator der Freiheit". Dies müsste in allen Bereichen angestrebt werden und wir kämen dem näher, wie in einer Signatur hier im Forum zu lesen ist: "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will. Rousseau" Noch eine wahre Weihnachtsgeschichte zum Schluss: Das Gas zum Heizen von einem Zirkuswagen hole ich in 11kg Tauschflaschen in DE. Zum halben Preis wie in der CH. Mit der MwSt. Rückerstattung nicht einmal teurer wie ab Tanke (im Wohnmobil habe ich eine Gastankflasche). Ich finde es irgendwo auch nicht fair, auf der anderen Seite fliessen dadurch jährlich mehrere Milliarden von der CH nach DE. Widerspricht einerseits dem obengenannten zukünftigen, ist aber komplex und soll nicht Thema sein, sondern: Vor mir wartete bereits eine Frau auf den Mitarbeiter. Wir kamen ins Gespräch, über Umwege erzählte sie von ihren Beschwerden, ich habe es in ihrer Haltung schon ablesen können: ein Hexenschuss. Ich lese immer wieder gerne und viel bei einem buddhistisch geschulten Menschen (Andreas Rebmann, --> Link) und gab ihr den Tipp da mal reinzuschauen, wenn sie über mögliche Hintergründe der Schmerzen mehr erfahren möchte, denn der Ansatz, welcher von ihm konsequent vertreten wird: alles was auf der körperlichen Ebene sich als Schmerz oder Einschränkung ausdrückt, ist die Folge von einem Energiestau. Wirklich sehr erhellend da zu lesen, vorallem auch die Kommentare, welche die von ihm vertretenen Ansatzpunkte/Ursprünge auf der seelischen Ebene immer bestätigen. Sie erzählte mir, sie wisse schon um die Zusammenhänge, sie sei alleinerziehende Mutter von 4 Kindern, der Vater invalide in Schottland, sie habe die letzten Monate mit den Behörden schwierige Verhandlungen führen müssen, kein Geld für das Essen, keine Weihnachtsgeschenke für die Kinder etc., es sei sehr belastend für sie. Danach kam es mir wie ein Wunder vor, dass sie überhaupt noch auf den Beinen stand. Sehr berührend und bitter anzuhören gleichzeitig. Habe ihr die Flaschen zum Bus gebracht und eingeladen, alle meine Euros aus der Börse genommen und ihr gegeben. Sie wollte sie nicht, sie hätte es nicht deswegen erzählt, was ich wusste, bin hartnäckig geblieben, wir haben uns umarmt und alles Gute und schöne Weihnachten gewünscht. Dios mio, es rührt mich auch jetzt beim Schreiben zu Tränen. Mich rührt es auch, und ich glaube, du bist ein guter Mensch. Frohe Weihnachten. |
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