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Hallo zusammen Meine ersten Berufserfahrungen habe ich als Feinmechaniker in der Uhrenindustrie gesammelt. Ich schicke dies voraus, weil ich mir einbilde, mir dabei ein gewisse Affinität im Zusammenhang mit Metallen und Schmiermitteln erworben zu haben. Auf alle Fälle ist es für mich bis heute äusserst faszinierend, was Schmiermittel auf metallischen Gleitflächen zu verändern vermögen und experimentiere schon lange mit den verschiedenen Produkten und Anwendungen. In den 70/80 er Jahren konnte ja bereits mit molybdän- und graphithaltigen Zusätzen der Ölwechselintervall nennenswert hinausgezögert werden, was ich auch in jungen Jahren mit alten Autos und eher hochgezüchteten Motoren ohne erkennbare Nachteile erprobt habe. Bei gewissen Zusätzen wird ja heute damit geworben, dass je nach Belastung und Biokraftstoffanteil ein Ölwechsel erst nach 40'000/60'000 oder gar 120'000km notwendig ist. Vermutlich wurde dabei sogar zurückgekrebst, vermutlich um eine jegliche Haftungsklage ausschliessen zu können, ich meine vor Jahren sogar von "lifetime" gelesen zu haben, also gar nie mehr einen Ölwechsel nach Zugabe vom Additiv. Ich habe einen Praxistest gemacht und bei meinem Wohnmobil (Ducato 230 /2.5 Tdi/260'000km) über 8 Jahre/80'000km keinen Ölwechsel gemacht, nach dem Zusatz von einem 10% Additivanteil (aus dem Hause welches wie ein anders Wort für Rechnen anfängt und mit ....-ematik endet). Auf den Spülintervall, welcher eigentlich bei älteren Motoren empfohlen wird, habe ich verzichtet und nur den Ölfilter gewechselt (natürlich auch während dem ganzen Versuch nach Herstellerempfehlung). Ich konnte während dem ganzen Zeitraum keinerlei Einschränkungen oder Nachteile feststellen. Im vergangenen Frühling habe ich das Öl gewechselt und war sogar ein wenig enttäuscht, denn entgegen meiner Erwartung, hat sich das neue Öl weder im Rundlauf, noch beim Verbrauch oder den Geräuschen irgendwie bemerkbar gemacht. Auch die Schlammbildung vom Altöl habe ich mir schlimmer vorgestellt, als sie war. Natürlich habe ich während dem Zeitraum des Versuchs auch das Öl vom Messstab im Auge behalten und immer wieder mal zwischen den Fingern zerrieben und dabei keine beunruhigenden Veränderungen festgestellt. Der Ölverbrauch ist nach wie vor äusserst bescheiden, kann ihn leider nicht genau benennen, es muss sehr wenig nachgefüllt werden, kein Liter auf 10'000km würde ich mal schätzen. Ich schreibe dies, weil ich meine, der Effekt von einem Ölwechsel wird gerne etwas übertrieben vor- und dargestellt und dabei die Leistungsfähigkeit der heutigen Motorenöle und Additive unterschätzt (und nein, ich habe keinerlei Interessenverbindung zu den Herstellern von Additiven). Es ist ja auch nicht so, dass etwaige Einbussen bei der Ölqualität schlagartig erfolgen würden, sondern kontinuierlich, es ist und war also immer ein Ermessensspielraum gegeben, ein gegeneinander Abwägen von erhöhter Abnutzung und Einbussen durch erhöhten Widerstand, Notlaufeigenschaften etc. versus Kosten/Aufwand/Umweltbelastung unter Berücksichtigung der individuellen Nutzungsbedingungen. Dass die Ölwechselintervalle von früher empfohlenen 10'000km Intervallen auf 30'000km erhöht werden konnten (mit den damals neu übernommenen inkludierten Unterhaltsarbeiten der Fahrzeughersteller beim Kauf), zeigte ja schon deutlich auf, was eben auch und ziemlich schlagartig ohne Bedenken verantwortet werden konnte. Es könnte den Herstellern unterstellt werden, dass sie die Garantie wohl auf 100'000km ausgedehnt, daraus resultierende Folgeschäden sich aber erst danach bemerkbar machen. Dem widerspricht aber doch die teils sehr hohen Laufleistungen, welche zumindest mit gewissen Motoren erreicht werden konnten und können. Die verlängerten Intervalle einzig den Fortschritten der Motor-/Legierungs und Fertigungstechniken zuzuschreiben greift meiner Meinung nach auch zu kurz, denn auch bei den Additiven hat ja parallel auch immer ein solcher Fortschritt stattgefunden. Dass eher Umsatz- und Gewinnmaximierungsgesichtspunkte als diejenigen des Umweltschutzes in der Vergangenheit eine Beachtung gefunden haben, scheint mir also zumindest nicht ganz abwegig zu sein, bzw. war dies in Mechanikerkreisen immer ein offenes Geheiminis. Möchte diesbezüglich aber keine Grundsatzdiskussion lostreten, sondern nur etwaigen Einwänden vorgreifen, daher zur Kernfrage: Haben auch schon andere in der Praxis Erfahrungen mit verlängerten Ölwechselintervallen und Additiven gesammelt? Dann würde es mich freuen, davon zu erfahren. Ich bin mir bewusst, dass dies mit einem günstig erstandenen alten Mobil auch einfacher mal auszuprobieren ist, als wie wenn eine sechstellige Summe investiert wurde und dementsprechend mehr auf dem Spiel steht. Aber vielleicht gibt es solche Pioniere, die auch mit moderneren Motoren am Experimentieren sind mit verlängerten Ölwechselintervallen und Additiven und den Skeptikern mit Praxiserfahrungen Mut zur Umstellung machen können? Herzlichen Dank in dem Falle im voraus für das Teilen der Erfahrungen und freundliche Grüsse aus der Schweiz Eric Warum sollte man das tun ? Ein Ölwechsel kostet je nach dem wie man das Öl einkauft mit Filter zwischen 50-100 Euro alle 2 Jahre. Das Additiv kostet auch Geld. Beim Benziner bin ich da eher bei Dir ( Wenifer Rußeintrag ins Öl).Ich fahre privat einen Benziner Turbo mit LPG da wird das Öl gar nicht schwarz. Aber beim normalen Dieselmotor ohne spezielle Ölfilteranlagen kann das Zeug raus. Hättest du den ganzen Motor zerlegt und VERMESSEN dann hätte dein Versuch ja einen Vergleichswert produziert. "Rundlauf" ist für mich kein Kriterium um ein Schmiermittel zu bewerten oder Wechselintervalle. Sagen wir mal so: Öl verschleißt nicht! Theoretisch könnte man das Öl also locker 100.000km oder mehr fahren. Problematisch wird es wenn der Motor mal warm und später wieder kalt wird. :D Dann besteht nämlich die Gefahr das sich Kondenswasser im Motor und damit später auch im Öl ansammelt. Wenn der Motor bzw das Öl dann nicht regelmäßig richtig warm gefahren wird gibt es das erste Problem. Und Motoren verbrauchen alle Öl! :eek: Alte Motoren und welche mit hohen Laufleistungen nochmal mehr. Wenn man nun, bei regelmäßigen Ölstandkontrollen, feststellt das sich da fast nix verändert dann hat man Treibstoffeinlagerungen im Öl, die das Öl verdünnen. Dazu dann beim Diesel noch Russeintrag, zusätzliche Dieseleinlagerungen je nach DPF bzw dessen Reinigung, Verschleiß / Abrieb vom Motor, ... Jetzt kann man natürlich auf 6 Liter Motoröl 0,3 Liter Additiv schütten. Funktioniert in der Homöopathie ja auch. :gruebel: Aber mit zunehmender Ölverdünnung verdünnt sich das Additiv auch. Man müsste also auch das Additiv regelmäßig nachschütten. :gruebel: Und wenn das alles soo super ist, warum sind die Additive dann nicht von vornherein im Öl? Man muss ja nicht Öl für 6,- Euro / Liter kaufen. Gibt ja, z.B. bei Fiat selbst, auch Öl für 35,- Euro / Liter. Warum ist das da dann nicht schon drin? Oder ist es drin und mit Additiv hat man dann doppelt? :gruebel: Also: Additive kann man ruhig reinschütten! Kann man allerdings auch lassen. :D Und Ölwechselintervalle kann man einhalten, oder auch nicht. Aber das durch ein Additiv ein Ölwechselintervall wesehntlich verlängert werden kann ( bei gleicher Schmierung ) glaube ICH eher nicht! Grüße Dirk Also ich weiß, das zumindest beim LKW, um jeden Kilometer vom Hersteller gekämpft wird. Die Kunden fordern lange Ölwechselintervalle, und die Hersteller geben schon das maximal mögliche Ölwechselinrervall an. Wenn das Öl nicht gewechselt wird, kommt es zu signifikant mehr Motorschäden. Dabei reichen schon 10% Überschreitung für einen kapitalen Motorschaden.
Mit dem ersten Teil dieser Aussage wäre ich im Hinblick auf Partikelfilter sehr vorsichtig. Moderne (Diesel)Motoren benötigen hochwertige Öle, die mit besonders niedrigem Ascheanteil verbrennen (und etwas Öl wird immer verbrannt), weil sich sonst der Partikelfilter zu schnell zusetzt. Was da in irgendwelchen magischen Additiven drin ist, weiss der Deibel... und vor dem Hintergrund sollte man sich mit Partikelfilter auch Zweitaktöl und sonstige Scherze sparen. Bei sehr alten Motoren kann z. B. ein Zinkzusatz im Motoröl sinnvoll sein, das war früher (vor dem Aufkommen von Katalysatoren und Partikelfiltern) in jedem Öl enthalten und die Motoren waren von den Lagern her auch darauf ausgelegt. Mit modernem Öl ohne Zinkanteil verschleissen solche alten Lagerschalen (Kurbelwelle, Nockenwelle) schneller. Aber, wie gesagt, nur sinnvoll bei alten Motoren ohne irgendwelche nachgeschalteten Abgasfilter, gleich welcher Art. Ich habe (nicht im Womo) einen Methusalem, der sowohl Zinkzusatz im Öl als auch Bleiersatz im Benzin braucht - weil er eben dafür gebaut wurde. Für moderne Motorperipherie wäre das der Tod :-) bis denn, Uwe
Ok, ich bin davon ausgegangen dass, wenn man schon Additive ins Öl kippt, man auch darauf achtet dass das Additiv für DPFs zugelassen ist. :oops: Grüße Dirk at Matze: Meine Motivation ist nicht das Geldsparen, sondern verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen. Daraus lässt sich ein Grund ableiten. at Inselmann: Das Ausmessen wäre in der Tat aussagekräftig, aber auch nur mit einer Vergleichsgrösse. Ich gehe davon aus, dass sowohl die Hersteller von Motoren, Ölen sowie Additiven genauso vorgehen und darauf ihre Empfehlungen ableiten/abstützen. Betreffend Rundlauf, kann ich berichten, dass ich in meinen Jugendjahren sogenannte Schnellläufer Stanzmaschinen eingerichtet und unterhalten habe. Wenn ich mich recht entsinne, war der Anschlag der stufenlos verstellbaren Stanzgeschwindigkeit mit einer Schraube bei ca. 600 Stk./min begrenzt. Ohne Begrenzungsschraube lief sie bei ca. 900 Stk/min und mit Schmieren an den relevanten Stellen liess sich dies nochmals auf über 1000 Stk. Stanzteile (Kleinteile für die Uhrenindustrie) steigern und die Auswirkungen auf Rundlauf und Vibrationen waren mehr als eindrücklich. Ich würde daher den Rundlauf bei sich drehenden Teilen bzw. die maximale erreichbare Drehzahl welche ja damit einhergeht und bei gleicher Eingangsleistung erreicht werden kann, als besonders gutes Kriterium betrachten, um Schmiereigenschaften bewerten zu können. Natürlich im Zusammenspiel mit anderen wichtigen Kriterien wie Verschleiss, Notlaufeigenschaften etc. at Hendrik: Kennst du den Ölwechselintervall welcher aktuell bei den LKW Motoren empfohlen wird? at Tinduck: Ich meine es wurde Blei zugesetzt und nicht Zink. Daher auch bleifreies Benzin etc. Blei hat ausgesprochen gute Schmiereigenschaften, Zink eher gar nicht, das kann auch beim Bearbeiten deutlich bemerkt werden. Auch die Additive sind aschearm und verbrennen weitgehend rückstandsfrei, jedenfalls laut Herstellerangaben. Jeder kann mit seinem Motor machen was er will. Ich sehe aber keinen großen Sinn die Intervalle so enorm auszudehnen. Bei den sonstigen Kosten die ein Wohnmobil so mit sich bringt fällt 1x Ölwechsel pro Jahr gar nicht ins Gewicht. Im Gegenzug besteht das Risiko, sich dadurch langfristig Folgeschäden einzuhandeln. Wie willst du denn feststellen, dass dein Öl nach Überschreitung des Intervalls noch zuverlässig funktioniert? Geruch/Geschmacksprobe oder zwischen den Finger reiben? - vergiss es… Ölanalyse im Labor? - für den Preis kannst du auch locker das Öl wechseln In einschlägigen Foren haben sich damit schon einige auseinander gesetzt und Analysen machen lassen. In vielen Fällen war das Öl sogar schon vor dem Ende des Intervalls messbar verschlissen. Klar geht davon nicht sofort der Motor kaputt, aber muss man so ein Risiko eingehen? Ich könnte nicht mehr entspannt in den Urlaub fahren…
Hallo Eric, ich komme da zu einer anderen Einschätzung als Du. Ich bin weder Ingenieur noch habe ich objektivierbare Testergebnisse. Was ich feststellen kann ist, dass sich der Motorklang meiner Fahrzeuge mit "alterndem" Öl verändert. Von Fahrt zu Fahrt merke ich da zwar erst einmal nichts, aber nach einem Ölwechsel sind die Motorgeräusche wieder "anders". Ich habe daher den Ölwechselintervall von der Vorgabe 30TKM bei meinem aktuellen BMW Diesel für mich deutlich reduziert. Meine Logik: Wenn sich der Klang verändert, hat sich mechanisch irgendetwas verändert und ich denke, dass der Klang mit frischem Öl gesünder ist als der mit älterem Öl. (Ich erkläre mir das mit abrasiven Partikeln im Öl) Aus praktischer Sicht leuchtet es mir ein, dass ein Ölwechselintervall sich an den gefahrenen Kilometern und der Verweildauer in Jahren orientiert. Technisch gesehen erscheint es mir sinnvoller die Betriebsstunden und belastende Bedingungen wie viele Kaltfahrten (Kurzstrecke, verstärkter Winterbetrieb), Anhängerbetrieb, schwefelgehalt im Sprit... zugrunde zu legen. Vermutlich werden hier Standardwerte angenommen und zu einer Empfehlung in Kilometern plausibilisiert. Was Labore feststellen können ist die messtechnische Veränderung einer Vielzahl von Eigenschaften des Motoröls vom Neupodukt zum soundo viel Kilometer im Fahrzeug gelaufenen Öls. Unverändert bleibt es jedenfalls nicht. Betreffend der Additive ist ja die Frage welche Vor- und Nachteile diese haben. Verständlich für mich ist, das Säuremanagement im Öl ein Thema ist um Korrosionsneigung zu verringern. Hier kommen mitunter Alkalisalze als Additiv zum Einsatz, meistens magnesium- oder calciumbasiert. Auch kann ich nachvollziehen, dass die Einflussnahme auf die Viskositätsveränderung über die Temperatur eine Rolle spielt. Bei Motorölen gibt es ja einen optimalen Bereich zwischen Mindest- und Höchstviskosität um den Motor zu schützen. Mit unterschiedlichen Polymeren kann man den Temperaturbereich zwischen diesen Werten strecken. Weitere eigenschaften von Motoröl wie die Verhinderung von Verkokungsneigung und die Wasserabscheidefähigkeit werden mit Additiven geregelt. Nun haben Hersteller unterschiedliche Additiv-Pakete in ihren Ölen und nicht alle sind untereinander kompatibel. Additive einfach selbst reinschütten halte ich für Lotterie. Na ja, Motoröl wird schnell komplex wenn man beginnt sich etwas damit auseinanderzusetzen. Als Laie denke ich, dass Unternehmen nicht diesen technologischen Aufwand treiben würden, wenn sie sich davon nicht auch einen technologischen Vorteil zu verschaffen hoffen. Ist wohl nicht alles nur Marketing. Ich wechsel mein Öl an meinem Auto, LPG turbo Motor und auch am Wohnmobil jährlich, die paar Euro ist mir der Motor Wert Ich glaub nicht an so angebliche Wundermittel, der alte 2,5 Liter Diesel schafft bestimmt auch 500tkm selbst wenn das Öl nur alle 100tkm gewechselt wird Bei den neuen Motoren würde ich das nicht probieren, Dank Ölverdünnung durch DPF etc und auch ist der Bio Kraftstoff Anteil nicht gut fürs Motoröl Ich hab die Werte aktuell nicht im Kopf, die müsste ich im Büro nachschlagen oder die Kollegen von der Motorenentwicklung fragen. Es hängt immer davon ab, welcher Motor, welche Abgasstufe, AGR oder nicht….das ist leider nicht nur ein Wert.
Ja, das AGR ist für die Umwelt gut aber für den Motor Mist und eine Belastung fürs Öl.
Je nach Fahrzeug um die 150.000km sofern es sich nicht um Baustelle handelt!??! :gruebel: Grüße Dirk
Ne, AGR schadet dem Motor nicht. Aber du kannst inzwischen auch einen Motor ohne AGR bauen, wenn Du in der Abgasreinigung mehr AdBlue investierst. at frannek: Darum habe ich ja um Erfahrungsberichte gebeten. Angenommen es gibt Fuhrhalter welche den Intervall schon längst erweitert haben und trotzdem hohe Laufleistungen erreichen ohne Zunahme von Reparaturen oder andere Wohnmobilisten gondeln seit Jahren so ohne Probleme durch die Welt und berichten davon, dann könnten deine Bedenken auch nach und nach als unötig betrachtet und aufgelöst werden. Ist völlig ergebnisoffen, niemand muss, reiner Informationsaustausch, aber natürlich würde es mich freuen, wenn sich auch ein paar Pioniere melden. Spannend wäre auch, wenn jemand etwas zu den Ölwechselintervallen bei den LKW weiss und hier schreiben könnte. Kann sicher nicht 1:1 auf Wohnmobilmotoren und Nutzung übertragen werden, aber da ist eine Lobby dahinter, wie Hendrik oben beschrieben hat, welche Interesse daran hat, dass die Intervalle nicht unnötig eng gesetzt werden. Ich kann mir vorstellen, dass das eindrückliche Zahlen gegen /oder im sechsstelligen Bereich sind. On vera.....
Du meinst also Mathy. --> Link
Am besten du verschaffst dir erst mal selbst (bei deinem Öl plus die von dir verwendeten Zusätze) und deinem Nutzungsverhalten über die objektive Qualität des Schmierstoffes. Dazu gibt es Profis z.B. --> Link Alles andere ist das lesen einer Kristallkugel oder des Kaffeesatzes und ist subjektiven Maßstäben unterworfen. Unter "Rundlauf" kann man dies oder jenes verstehen, es sind ja z.B. auch keine objektiven Messergebnisse über den "Rundlauf" vorhanden. Für den Rundlauf ist der Öldruck zuständig. Im Betrieb "schwimmt" die Kurbelwelle auf dem Ölfilm. Die Qualität des Öles ist nur von Bedeutung für die, Hitzebeständigkeit, Verkokung und vieles andere. Unser älterer Ducato schreit nach ca. 10000 km bzw. einem Jahr zum Ölwechsel. Ich war bis vor 2 Jahren Reisebusfahrer das heisst lange Strecken mit einem reisebus legte ich rund 1million km zurück mit 1 Motor Öl wechsel alle 40-50tausend km ber meinem letzten alle 70tausend km Hubraum bei erst genannten 13.600ccm und 8 zylinder beim letzten 10.600ccm und 6 zylinder
Und die Eigenschaft des Öls bezüglich der Scherstabilität.
MAN ist bei den Reisebussen Euro6 inzwischen bei 140TKM Ölwechselintervall. Alle Achtung! Man muss leider sagen die Motoren von Heute sind wie die Fahrzeuge Wegwerfprodukte. Wir haben früher bei unsere Baulaster bei ca. 700000 km die Motoren überholt. Zylinder geschliffen, gehohnt Kolben Übergroße 1 rein fertig für die nächsten 700000 km. Das ging bis Kolben Übergröße 3. Danach wurden die Laufbüchsen rausgedrückt neue Laufbüchsen rein und es ging mit den Standardkolben wieder von vorne los. Unsere MAN Achtzylinder hatten 230 PS. Bei meinem Jeep Wrangler TJ ist der Motor (Grauguss) genauso aufgebaut mit auswechselbare Laufbüchsen. So ganz stimmt das aber nicht.Die Motoren der Omnibusse, die ich nebenberuflich fahre, sind für eine Haltbarkeit von einer Million KM ausgelegt,ebenso die Automatikgetriebe von ZF. An meinem Wohnmobil und dem PKW wechsele ich jedes Jahr im Frühling das Motoröl und den Filter ungeachtet der Laufleistung,das ist es mir wert. Gruß Bernd
Heute halten die Motoren 2.000.000 km ohne Überholung……….zumindest im Fernverkehr. Deswegen habe ich geschrieben Baufirma. Da konnte keine Rücksicht auf die Drezahl genommen werden, im Gelände ging der Drehzalmesser bis in den roten Bereich. Schwertransport bis 150 to ging problemlos mit 230 PS. Teilweise waren die LKW 30 Jahre alt. Ein Fuhrunternehmen bei uns hat mit 1 bis 2 Millionen km erst gebrauchte LKW gejauft. In der eigenen Werkstatt überholt die liefen dann bis 4 Millionen km. Hallo jedes Mototöl und auch jeder Kraftstoff hat heutzutage Additive drin, warum man da noch was zusätzlich reinschütten sollte erschließt sich mir nicht. Und um von den LKW's mal wieder auf unsere Womo-Motoren zurück zu kommen, mein Transit Bj.2018 hat ein Wechselintervall von 60.000 km oder 2 Jahre. Es gibt so viele Parameter die den Verschleiß des Motoröls beeinflussen daß man keine allgemeingültigen Empfehlungen abgeben kann. Gruß Joachim Wieso Oelwechselintervalle hochsetzen,wenn im Wohnmobilbereich auf grund der relativen geringen Kilometerleistung das Oel jährlich gewechselt werden muß? Ist das nicht ein Eigentor? Zusammenfassung der Intervalle bei der Fiat Ducato Inspektion je nach Baujahr und Motorisierung wird vom Inspektionsplan der Service beim Fiat Ducato nach 15.000, 30.000, 40.000, 45.000 oder 48.000 km Fahrleistung vorgeschrieben. Alternativ gilt ein Zeitintervall von 12, 18 oder 24 Monaten, wobei immer das zuerst eingetretene Ereignis gilt. Wer die Inspektionsanzeige von seinem Fiat Ducato beachtet, kann kaum einen Wartungstermin vergessen. Frankkk
Na ja, ich würde sagen, daß nur der geringste Anteil der Motoren in ein Fahrgestell verbaut wird das am Ende ein Wohnmobil wird. Danke für alle sachbezogenen Beiträge. Die hohen LKW Intervallzahlen zeigen eindrücklich auf, da tut sich was (und bei den Kommentatoren teils nichts) verändern :) at Joachim 260: Wouw, 60.000 km oder 2 Jahre beim Transit wusste ich nicht. Wahrscheinlich ein Kompromiss, um den Testergebnissen Rechnung zu tragen (Laufleistung) und den Mineralölkonzeren/Garagisten trotzdem nicht allzu starke Umsatzeinbussen zu bescheren (Zeitfaktor) :) at hampshire: Unbedingt das Gehör einbeziehen bei mechanisch bewegten Teilen. Das Gehörte kann viele Hinweise liefern. Deshalb hätte ich ja auch eine deutlichere akkustische Änderung nach dem Ölwechsel erwartet. Einen einfachen Verstärker erhält man übrigens, wenn das eine Ende einer Metallstange auf den Motorblock/Zylinder/Lichtmaschine etc. gehalten wird und das andere Ende an das Ohr (Schraubenzieher geht auch). Lohnt sich mal auszuprobieren, bei laufendem Motor natürlich (bei offen rotierenden Teilen achtgeben, dass sich nichts darin verfangen kann, lange Haare, Schal oder dergleichen). Ganz generell sind die verschiedenen Metalle und ihre unterschiedlichen Klänge ein äusserst spannendes Experimentierfeld mit Offenbarungscharakter. Was schreibt denn der Hersteller „Deines“ Öl-Additives: „ Das mögliche Ölwechselintervall von max. 60.000 Kilometern bezieht sich auf einen, für den Motor optimalen normalen Fahrbetrieb und eine Fahrleistung pro Jahr von 30.000 km und mehr! Werden häufig Kurzstrecken (Strecken unter 20 Km) gefahren oder auch alternative Kraftstoffe verwendet, kann dies das Motorenöl negativ belasten. Daher den Ölzustand regelmäßig prüfen und im Zweifelsfall das Öl vorzeitig wechseln“ Ich denke mal das die Auto- / Motorenhersteller bei ihren Wartungsempfehlungen nicht von „optimalen Fahrbetrieb“ ausgehen ( können )?! Und was sind „alternative Kraftstoffe“? Bzw was sind „nicht alternative Kraftstoffe“? Aral-Ultimate? :gruebel: Grüße Dirk Ich überlege mir bei so einem Thema: wer verdient mit was sein Geld? Der Additiv-Hersteller will Additive verkaufen. Der Schmierstoff-Hersteller will Schmierstoff verkaufen. Der Motorenhersteller will keine Garantiefälle haben, will lange Wartungsintervalle bewerben und braucht Schmierstoffe, die die Reibung in jedem Betriebszustand reduziert und damit den Co2 Ausstoß verringert. Bei jedem dieser Firmen sitzen zahlreiche Ingenieure, die für viel Geld sich den Kopf zerbrechen die Produkte für die Anforderungen zu optimieren. Kaufleute müssen dann die Kosten im Rahmen halten oder auf Wunsch des Managements senken ohne die Garantiekosten explodieren zu lassen. Jetzt gibt es Nutzer, die Reiben das Öl zwischen den Fingern, horchen am Motor und wissen dann mehr über Ihren Motor, wie Berechnungen, Simulationen, Testreihen auf Prüfständen jemals zu Tage gebracht haben. Auch Mechaniker wissen zum Teil besser, als die Entwicklungsteams welches Öl und welche Viskosität besser ist, als die vom Hersteller vorgeschrieben ist. Die Ölwechselintervalle sind bei meinem Pkw (Otto) auf 30tkm oder zwei Jahre gestreckt worden. Das Öl wurde von 5W30 (Betriebsanleitung) auf 0W30 (neue Servicevorgabe) vom Hersteller geändert. Beim Ölwechsel nach 30tkm riecht das Öl extrem nach Sprit und ist dünn wie Wasser… Vermutlich steigt der Verschleiß zum Ende des Intervalls extrem an. Beim Dieselmotor kommt Ruß in das Öl. Wie gut schmiert der Ruß + feinster Metallabrieb von Kolben und Lagern, der nicht im Ölfilter rausgefiltert wird? Bei mir kommt spätestens nach 15tkm am Pkw, 2-5 tkm (Intervall 6-12tkm / 1x im Jahr) am Zweirad (jedes 2. Mal neues Ölfilter) und nach 20tkm am Wohnmobil (60tkm oder 2 Jahre Intervall) raus, dafür nehme ich das billigste Öl welches die geforderten Normen erfüllt und vom Hersteller freigegeben ist. Interesse Fahrzeughersteller: Wechselintervalle lange, da bessere Kostenbilanz in Leasingzeit und bei Vergleichstests. Garantiezeit überlebt der Motor trotz höherem Verschleiß. Nach Garantiezeit bringt’s Teile-Umsatz, wenn der Motor verschleißt und die Werkstätten bzw. Händler profitieren auch von einer Verschleißreparatur. Von Additiven halte ich nichts. Die Automobilhersteller geben Öle frei, wenn sie die Anforderungen erfüllen. Wenn Additive zusätzlich nötig wären, würde sie der Automobilhersteller mit vorschreiben. Wie gross sind wohl die Testreihen eines Additivherstellers für alle Verbrennerarten jeglicher Hersteller? Der Additivhersteller sorgt sich viel mehr um die Geldbeutel der Kunden, als um die Verbesserung der Schmierwirkung des Öls. Gruß Grandeur
Das ist jetzt aber schon so ein wenig "Glauben" "Meinen" und Wünschelrutenlaufen, oder? :D Ich habe weder beim schlechtesten Diesel ever (Bolivien), noch bei Premiumdiesel (Peru) noch bei gutem Normaldiesel in Mexico, unabhängig von der jeweiligen Höhe, irgendeinen klanglichen Unterschied feststellen können und das, obwohl man mir in der Jugend während meiner musikalischen Ausbildung ein "absolutes Gehör" bescheinigt hat. Ich kann Dir auch heute noch jeden Ton bestimmen, den Du z.B. auf einem Klavier anschlägst. Jedenfalls bei meinem 2018er Ducato habe ich klanglich noch nie einen Unterschied bemerkt und ich höre sofort, wenn sich an unserem Duc, irgendetwas verändert. Ich kann aber, anhand der verfügbaren gefühlten Motorleistung sagen, auf welcher Höhe wir sind (ab 1.500m) :lol: Grüße at Grandeur: Wie schon in verschiedenen Beiträgen erwähnt, enthalten die heutigen Hochleistungsmotorenöle alle Additive. Da muss niemand etwas "davon halten", ein gewichtiger Grund für eine differenzierte Einstellung dazu ist das aber meiner Meinung nach schon. Oder auch mal ein Öl mit und ohne z.Bsp. Molybdänzusatz zwischen den Fingern reiben, müsste erhellende Erkenntnisse mit sich bringen und eine differenzierte Sicht als Folge. Darüber hinaus: ich könnte mir vorstellen, dass es Mineralölhersteller gibt, wo Herstellung und Entwicklung der Additive in der Firma integriert ist, andere kaufen diese extern zu und warum sollten die unabhängigen Entwickler/Hersteller nicht auch direkt unter eigenen Namen ihre Produkte vertreiben? Ev. gibt es auch Hersteller von exlusiven Zusätzen, welche nicht so einfach selber entwicklet werden können und von allen Mineralölhersteller eingekauft werden. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Sorry für das Einmischen. Das habe ich schon mehrmals erlebt, natürlich (wie es auch hampshire beschreibt) eher bei älteren Motoren. Die Ventile wären da so ein Klassiker, welche mit zunehmender Laufleistung sich gerne stärker akkustisch bemerkbar machen und mit frischem Öl wieder gedämpfter ihren Dienst verrichten. Vermutlich tritt auch bei gut genutzten Motoren mit einer Steuerkette eine akkustisch wahrnehmbare Änderung auf, da fehlt mir aber die Praxiserfahrung. Wenn auch nicht direkt vergleichbar, weil nicht gekapselt, aber wie ich oben beschrieben habe bei der Stanzmaschine, die Schmierung kann die Geräuschkulisse deutlich verändern. Aber klar ist auch die Illusionsgefahr gross, wenn der Hörende eine fixe Erwartungshaltung hat, anstelle einer Ergebnisoffenen.
Das liegt dann in der Regel an den Hydrostößeln die mit neuem, dickflüssigerem Öl wieder besser ihren Dienst verrichten. Das alte Öl war durch Benzin- / Diesel- eintrag verdünnt und das neue Öl ist halt etwas dickflüssiger. Dabei verändert sich aber auch die Viskosität des Öls. Und das nicht nur im kalten Zustand sondern auch im warmen. Und dann den Wechselintervall hinauszögern und noch mehr Treibstoff im Öl ansammeln? :gruebel: Übrigens es gibt Öl-Additive - zum Reinigen des Motors - die den Motor „leichter“ laufen lassen sollen ( weniger Reibung = weniger Verbrauch ) - die die Dichtungen im Motor extra pflegen - extra für Hydrostößel . . . Was kippt man denn dann rein? Oder alles mischen? :gruebel: Und wenn z.B. ältere Hydrostößel ein Additiv brauchen damit das Öl etwas dickflüssiger wird dann läßt sich der Motor etwas „schwerer drehen“. Verbraucht also wieder mehr. Manche Additiv-Hersteller schreiben eine Beimischung von 10% - 20% der Ölmenge vor. :eek: :eek: ( der von Dir ( nicht ) genannte z.B. ) Bei der Menge kann man bestimmt die Eigenschaften des Motoröls verändern. Aber in welche Richtung? Gut für die Reibung ( bzw schlecht für die Reibung: soll ja weniger werden :D ) ist schlecht für die Hydrostößel und die Dichtungen. „Hält den Motor sauber“ bzw „reinigt den Motor“ ist schlecht für die Schmierung und greift die Dichtungen an. … Andere Frage: würdest Du bei einem nagelneuen Auto / Womo / Motor…, bei dem noch die Herstellergarantie ( und die Sachmängelhaftung ) greift, auch 10% ( und mehr ) Additive ins Öl kippen? :gruebel: Grüße Dirk
Theoretisch ist das möglich. Nimm mal die Additiv-Firma in Soltau, die zahlreiche Additive „Made in Germany“ vertreibt. Dort sind ca. 8 Ma (Bundesanzeiger 2021) damit beschäftigt Additive zu entwickeln, zusammenmischen, abfüllen, verpacken, ausliefern,… und die beliefern dann Shell, Total, Exxon,…? Bei einem Garantiefall/Motorschaden prüft der Automobilhersteller, ob Ölwechsel entsprechend Vorgaben gemacht wurden und ggf. geht das Motoröl ins Labor des Herstellers. Entspricht das Öl nicht den Vorgaben (evtl. andere Viskosität durch zusätzliches Additiv) wird die Garantie abgelehnt. Dann kann versucht werden die Additiv-Hersteller mit ins Boot nehmen. Viel Erfolg! Gruß Grandeur Gruß Grandeur --> Link Wenn würde ich soetwas machen. Allerdings kosten mich 5 Liter 5w30 Synthetisches Öl 29 Euro da lohnt es nicht bei unsere PKW. Da mache ich unabhängig von der Laufleistung jährlich Ölwechsel. Bei Womos wo ein Ölwechsel inzwischen enorm teuer ist eventuell schon. Zumindest weiß man wie der Zustand des Motor ist. Auf Schiffen ist das Standard da wird dann Öl abgepumpt und frisches zugeführt. Das alte aufbereitet da ist es ein Kreislauf.
Der "rote Bereich" wird vom Hersteller definiert - der ist in der Lage den mit entsprechenden Reserven anzulegen. Es ist schon krass welche Solidität man herstellen kann.
Na klar wird damit Geld verdient. Das bedeutet nicht, dass das Produkt überflüssig ist und keinen Nutzen hat. Wäre das so, könntest Du auch kein Brot mehr kaufen. Viele Produkte haben einen Nutzen für sämtliche Stakeholder inklusive dem Kunden oder Verbraucher. Im Spektrum der Wissenschaft stand mal ein sehr kurzer und leicht nachvollziehbarer Artikel über das Additiv Zinkphosphat. Darin wird auch deutlich, warum dieses für Motoren aus Stahl besser geeignet ist als für Motoren aus Aluminium. --> Link. Die "qui bono?" Frage hat ihre Berechtigung. Manchmal ist die Antwort eben nicht so simpel wie sie im verkürzten Blick erscheint.
Sicher nicht. Dass sich der Motorklang mit veränderten Reibungskräften ändert ist physikalisch gegeben und nachweisbar.
Glückwunsch zu Deinem Talent. Wir schreiben hier übrigens vom Öl und nicht dem Kraftstoff. Und off topic: Wenn Dein Motor mit dem "schlechtesten Diesel ever" genauso läuft und klingt wie mit dem "Premium Kraftstoff" aus Deutschland - wie kommst Du dann zu Deiner Einschätzung zum Kraftstoff? Ein Motor, der "schlechter" läuft klingt auch anders - das ist Physik.
Genau das ist ja der Punkt. Der private Anwender will seinem Motor was Gutes tun mit dem Additiv. Das freiverkäufliche Additiv soll allen Motoren Vorteile bringen lt. der Additivanbieter. Die Rezeptur ist natürlich geheim und welche Metalle und Kunststoffe im Motor verbaut sind, weiß nur der Motorenhersteller. Deshalb gibt dieser Schmierstoffe frei und hat zum Teil eigene Normen, dass kein Schaden entstehen kann. Ich sehe den Nutzen ähnlich wie bei Granderwasser, Sprit-Ionisatoren, Wunderpolituren, Nahrungsergänzungspräparaten, Wunderkosmetik,… damit lässt sich enorm viel Geld verdienen! Nutzen hat in dem Fall vorallem der Anbieter dieser Produkte. ;D Gruß Grandeur
Jetzt verstehe ich Deinen Einwand. Du meinst nicht die unterschiedlichen Additive, die in dem gekaufen Öl bereits enthalten sind, sondern über Additive, die Nutzer dem Öl zusätzlich beimengen sollen. Davon lasse ich auch die Finger, denn es ist mir unklar wie diese Zusatzstoffe mit den bereits vorhanden Stoffen interagieren. Da gibt es durchaus Inkompatibilitäten, die ich nicht übersehen kann. Ich suche das Öl sorgfältig für den Motor aus und beschäftige mich mit den Eigenschaften, mische dem aber hinterher nichts mehr bei. Beim Ducato mit 148PS aus 2,3l Hubraum bin ich da nicht so wählerisch wie beim 20 Jahre alten Smart mit verändertem Mapping und erhöhtem Ladedruck mit 117PS aus 0,7l Hubraum.
Ist meinem Kumpel mit einem FORD passiert. Innerhalb der Garantiezeit Motorschaden. Das Öl wurde eingeschickt und geprüft. War falsches Öl drin - Garantie zunächst abgelehnt. Zum Glück konnte der Kumpel alle Arbeiten am Fahrzeug durch Ford nachweisen. Und siehe da, FORD hatte ein falsches Öl eingefüllt. (Vielleicht hatte da der Lehrling das falsche Fass angezapft?) Bei FORD - und auch schon bei anderen Herstellern mit im Ölbad laufenden Zahnriemen, (z.B. auch VW und PSA) wäre ich seeehr vorsichtig mit irgendwelchen Additiven oder überzogenen Wartungs-/Ölwechselintervallen! Aus sehr vielen Quellen kann man hören, dass diese Zahnriemen, durch falsches Öl oder Zusätze, in kürzester Zeit zerstört werden können. Ich habe schon ein paar dieser geschädigten Riemen gesehen, die sich tatsächlich einfach auflösen. (in der Hand sieht man den Zahnriemenabrieb aus dem Ölfilteransaugsieb) Hier kann man sehen, welche kleinen Partikel sich schon gelöst haben und am Riemen anhaften. Zunächst lösen sich kleinere Teile, die sich dann in der Ölwanne wiederfinden und ggf. das Ansaugsieb verstopfen und eine Mangelschmierung auslösen können. Irgendwann bekommt der Zahnriemen dann auch Karies und ihm fallen die Zähne aus, was für den Motor das Aus bedeutet. --> Link Ich habe für mich daher entschieden, in unsere Fahrzeuge kommen keine Additive die nicht vom Hersteller vorgesehen sind. Auch die Wechselintervalle für Öl und Zahnriemen halte ich ein, oder verkürze sie sogar (Zahnriemen). Eine Ersparnis beim Ölwechsel kann sich später schnell in das Gegenteil entwickeln. Das Risiko ist es mir nicht wert. LG Carsten
Die Ford Ecoboost Motoren sind sehr empfindlich bzgl. Öl. Ebenso Smart der ersten Generation. Bei älteren Motoren ohne Aufladung und geringer Literleistung ist das Risiko deutlich geringer durch falsches Öl einen Motorschaden zu bekommen. Ich denke die wenigsten Wohnmobilisten fahren innerhalb zwei Jahren 40-60tkm, d.h. der kalendarische Intervall kommt dann zum Tragen. Gruß Grandeur Also ich bin überzeugt das unser Wohnmobil viel ruhiger durch die Luft gleitet nachdem es gewaschen wurde.... Kommt aber drauf an welches Shampoo benutzt wurde. Einige sind lauter als andere :lach:
Logisch! Jede Fliege auf der Windschutzscheibe oder der Dachhutze sorgt für Verwirbelungen der vorbeiströmenden Luft. Dann ist der sog. CW-Wert im Eimer und jede Verwirbelung erzeugt außerdem Windgeräusche! :mrgreen: :mrgreen: Grüße Dirk |
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