|
MoinMoin, bei mir steht der Austausch des Gasherds an. Das Gasystem ist aber komplett auf 50 bar. Es gi taber kaum noch Gasherde mit 50 bar. Kann ich einen 30bar- Herd ein bauen? Gibt es dafür einen Druckminderer derdirektam Herd eingebaut werden kann? LG Franz Es sollten auch Düsen als Ersatzteil geben mit denen man einen Gasherd von 30mbar auf 50mbar umbauen kann. Danke für die Infos. Es soll von 50 auf 30 bar reduziert werden.
Sorry für den Zahlendreher, meint ich natürlich. Wenn du den Typ vom Herd weisst schau mal nach den 30mbar Düsen.
Nein, Du hattest schon Recht. Wenn man einen neuen 30mbar-Herd in ein 50mbar-System einbauen möchte, dann benötigt man entweder die Ersatzdüse "50mbar" oder einen Druckminderer von 50 auf 30mbar. Gruß Axel Wenn man eine legale Lösung möchte, geht das nur mit Vordruckregler. Richtige düsen in den Gasherd, wenn ein anderen Druckregelnr rein machst, wird die Heizung, Kühlschrank etc nicht drüber freuen
Der Vordruck-Regler wird direkt am Zugang zum Herd montiert ... da leiden die anderen (50 mBar-) Geräte gar nicht darunter!
Und warum soll ein Düsentausch illegal sein? Die Frage ist nur ob es welche für diesen Typ von Kochfeld gibt.
Der oben verlinkte Vordruckregler würde schon gehen, da er dann direkt vor dem Herd eingebaut wird. Die anderen Geräte laufen dann weiterhin mit 50mbar. Würde ich aber nicht machen sondern den Herd auf 50mbar umrüsten. Denn dann kann man die Anlage einfach so weiterbetrieben. Beim Einbau des Vordruckreglers muss die gesamte Anlage abgenommen und der zusätzliche Regler ins gelbe Prüfbuch eingetragen werden. Dann würde ich aber gleich schauen, ob man den Kühlschrank und die Heizung auf 30mbar umbauen kann. Dann einen 30mbar-Druckregler an die Gasflasche und das System neu abnehmen und eintragen lassen. Dann ist man auf dem aktuellen Stand und hat künftig beim Austausch von Geräten kein Problem mehr. Gruß Axel legal wäre auch ein wechseln der Düsen... illegal wäre ein aufbohren der 50mb Düsen Haben die Kochfelder nicht alle einzelne Düsen? D.h. man müsste nicht eine Düse tauschen sondern zwei, drei,...? Und da seit fast 30 Jahren nur noch 30mBar-Anlagen im Mobilen Bereich zulässig sind wäre die Frage ob es für ein modernes Gasfeld überhaupt 50mBar-Düsen ab Hersteller gibt. Und wenn der Hersteller das Kochfeld / Gasgerät nicht für den Druck freigegeben hat, ist die Umrüstung illegal. Wäre dann auch mal interessant bei einer Gasprüfung wenn ein für 30mBar ausgelegtes Kochfeld in eine 50mBar-Anlage eingebaut wurde. Und ein "ich hab´ die Düse gewechselt" dürfte den Prüfingenieur wohl nicht beeindrucken?! Also: Vordruckregler vor das neue Kochfeld und gut is´. Und wenn der Kühli auch mal kaputt gehen sollte: Vordruckregler vor Kochfeld und Kühli umbauen. Und wenn, zu guter letzt, die Heizung auch noch die Grätsche macht: Vordruckregler "raus" und gleich hinter der Flasche auf 30mBar gehen. Grüße Dirk
50mb düsen auf 30mb bohren ist glaub schwierig :lol:
Müsste,um die gleiche Gasmenge / den gleichen Gasverbrauch zu bekommen, bei niedrigerem Druck nicht die Bohrung größer werden? :gruebel: Grüße Dirk
Man bekommt sie noch, die 50mbar Gasherde. So einen würde ich kaufen. Bei einem 30mBar Gasherd an einer 50mbar Quelle muss zwingend ein 30mbar Druckminderer eingesetzt werden. Anderenfalls droht Überhitzung und Brandgefahr. Grund: Die Düsen bei einem 30mbar Gasherd sind größer als bei einem 50mbar Gasherd. Bei größeren Düsen strömt bei höherem Druck mehr Gas aus. Mehr Gas abzubrennen erzeugt mehr in Wärme freigesetzte Energie. Die Geräte sind für die höhere Energiemenge nicht ausgelegt Es ist mir nicht bekannt ob in einem Gassystem mehrere Druckminderer parallel betrieben werden dürfen. Daher kann ich keine Installationsempfehlung aussprechen.
erkläre das jetzt mal was daran schwierig sein soll ...wenn man den passenden Bohrer hat Es gilt die DIN EN 1949 (Anforderungen an Flüssiggasinstallationen in bewohnbaren Freizeitfahrzeugen). Die aktuelle Aussetzung der Pflicht zur Gasprüfung laut DVFG hat darauf keinen Einfluss. Darin stet unter anderem, dass 50 mbar Geräte zwar in alten Fahrzeugen Bestandschutz haben, aber bei Defekten nicht erneuert / ausgetauscht werden dürfen. Technisch sind sicherlich andere Lösungen möglich. Das darf jeder für sich selbst entscheiden. 8)
In der DIN EN 1949 habe ich drüber nichts gefunden. Vielleicht habe ich es überlesen. In einem 50 mbar System darf ein 50 mbar Gerät gegen ein 30 mbar Gerät getauscht werden. Dem 30 mbar Gerät muss dann ein entsprechender Vordruckregler vorgeschaltet werden. Gruß Scout
Weil du mit einer Düse den Druck nicht reduzieren kannst. Es geht nur mit einem Druckminderer.
Den Druck nicht, aber die Menge. Und die ist schlußendlich mit ausschlaggebend für die Leistung des Brenners. Und ja, ein Düsentausch ist natürlich möglich, da z.B. die tragbaren Grills und Kochstellen schon in 2 Versionen angeboten werden (30 und 50mbar) und ganz legal mittels Düsentausch auf die anderen Version gebracht werden können. Ob die dann legal verwendet werden, ist natürlich was anderes und hängt vom Verwendungszweck ab. Gruß Axel
Bei der Gasprüfung wird ja die Anlage mit dem fünffachen Druck beaufschlagt. Wenn man jetzt nur die Düse „von 30mBar auf 50mBar ändern“ würde, müssen die Abschalteinrichtungen in den Geräten dann 250mBar statt 150mBar aushalten können? :gruebel: Und ob sie dafür gebaut wurden / vom Hersteller freigegeben sind? :gruebel: Grüße Dirk
Ich will denn Druck auch nicht reduzieren, sondern nur die richtige Düse für das vorhanden Drucksystem im Wohnmobil. Bei 50mbar muss die Düsenbohrung kleiner seiner als bei 30mbar System um weniger Gas pro Sekunde zu verbrennen. Ich denke aber mittlerweile das es für eine Umrüstung keine Düsen gibt und es deshalb nur mit einem Druckminderer gehen wird. Hier ein ganz interessantes Video, --> Link
Die Flamme des Herdes brennt aber nicht an der Düse sondern oberhalb, in etwa da wo das Gas (elektrisch) gezündet wird und wo auch die Thermoelemente für die Abschalteinrichtungen sitzen. Wenn man an einem Herd, der für 30mBar ausgelegt ist, eine kleinere Düse einsetzt und diese mit einem höheren Druck beaufschlagt dann ist der Gasstrahl zwar dünner, durch den höheren Druck ist die Strahlgeschindigkeit aber höher und damit passt das alles nicht mehr. Es geht nicht nur um den Gasdurchsatz sondern auch um die Geschwindigkeit. Grüße Dirk
Der maximale Gasdruck in einem funktionierenden 30 mbar oder 50 mbar System ist 150 mbar. Das ist auch der Prüfdruck. Die Abschalt- oder Sicherungssysteme am Herd reagieren nicht auf Druck, sondern auf Temperatur
Die Austrittsgeschwindigkeit ist etwas höher. Nach der Düse sitzt das Mischrohr in dem durch die Gasgeschwindigkeit Verbrennungsluft angesaugt wird. Bei der höheren Geschwindigkeit wird etwas mehr Luft angesaugt. In dem Mischrohr wird das Gas mit der Luft vermischt. Da wirkt sich die Gasgeschwindigkeit am Ausgang der Düse nicht aus, es tritt ja auch die gleiche Menge Gas aus. Gruß Scout |
Anzeige
|